anjesagt

Anjesagtes, Appjefahr'nes und manchmal auch Ausjedachtes
Dienstag, 15. September 2020
Erst Wut, dann Genuss
Erst kurz vor 23h wieder zu Hause, da ist fürs Bloggen nicht mehr so viel Energie übrig.
Einen Großteil der Tagesenergie habe ich aber auch gleich früh am Morgen verbraucht, nämlich auf dem Weg ins Büro, als ich meiner Lieblingsfeindin begegnete und mich gleich mal gewaltig ärgerte. Geärgert habe ich mich natürlich über mich und meine falsche Reaktion, weil ich doch tatsächlich gebremst habe und es der unverschämten SUV-Mama damit ermöglicht habe, ihre Strecke ohne Ausweichmanöver und mit voller Geschwindigkeit durchzubrettern. Ich Weichei, ich.
Meine Entschuldigung ist mein kaputter Fuß, der mich unsicher macht und das fremde Auto, denn ich fahre zur Zeit mit Ns Seat, mein Golf ist dafür auf Borkum.
Der Seat fährt sich zwar sehr ähnlich wie der Golf, aber eben nicht genau so, vor allem ist die Bremse ein Stück höher, so dass ich meinen Fuß aktiv nach oben knicken müsste, wenn ich vom Gaspedal auf die Bremse wechsle, was ich aber nicht kann, wegen Fuß steif, so dass ich immer das ganze Bein umsetzen muss, was einer schnellen und vor allem sicheren und flüssigen Bremsbewegung nicht förderlich ist. Also fahre ich vorsichtiger und das hat die blöde SUV-Mama sofort ausgenutzt und ist nicht einen Zentimeter ausgewichen, geschweige denn, dass sie gebremst hat oder langsamer wurde.
War mir aber eine Leere Lehre, wird mir nicht noch mal passieren. So eine blöde Pissflitsche, komm du mir morgen noch mal entgegen.

Dann war ich drei Stunden im Büro, wo ich konzentriert in einem Rutsch durchgearbeitet habe, um eine komplexe Tabelle fertigzustellen. Gelang nicht ganz, morgen den Rest, weil ich danach zu einem auswärts Termin los musste, live und vor Ort Besprechung in Düsseldorf, die dauerte dann bis spät abends. Der Rückweg führte mal wieder durch Essen, wo ich sehr gerne bei einem japanischen Restaurant einen Zwischenstopp einlege, aus genau dem Grund wurde es dann richtig spät, dafür bin ich jetzt aber auch richtig satt und sehr zufrieden.

Trotz des zornigen Startes insgesamt also ein sehr angenehmer Tag, den ich erst ab 20h draußen verbrachte (vorher drinnen in klimatisierten Autos oder Räumen), so dass ich die Hitze des Tages nicht mitbekam, aber die Wärme des Abends auf der Außenterrasse des Restaurants sehr genossen habe
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