anjesagt

Anjesagtes, Appjefahr'nes und manchmal auch Ausjedachtes
Montag, 2. März 2026
Müde
Heute ist einer dieser Tage, an denen es nur für eine ganz kurze Lebendmeldung reicht, denn ich muss jetzt dringend ins Bett, morgen ist früh aufgestehen angesagt, wegen Fähre um 10.30h und vorher Haus putzen wegen Abreise.

Der Onkelgeburtstag ist erfolgreich gefeiert worden, die Suppe hat allen geschmeckt, der Hund hat sich 1a benommen, also alles bestens.

Ich habe heute noch Fotos vom jetzigen Zustand des Rasens gemacht, aber die kommen dann eben mit Erläuterung morgen oder irgendwann, heute geht hier nichts mehr
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Sonntag, 1. März 2026
Großportion Suppe und entkalkte Dusche
Morgen hat der Onkel Geburtstag und ich habe ihm versprochen, ihm einen Riesentopf Gulaschsuppe für 20 Personen zu kochen, damit er seine Gäste vernünftig bewirten kann.

Gestern habe ich mir schon den 14l Topf bei ihm abgeholt und 3,5kg Schweinegulasch gekauft.
Mein Plan war, die Suppe im Crockpot zu kochen und dann in seinen Suppentopf umzufüllen, nur leider ist der Crockpot mit einem Fassungsvermögen von 5l deutlich kleiner, ich musste also improvisieren.

Zunächst habe ich das Fleisch in den Crockpot geschichtet, danach passten aber nur noch zwei große Zwiebeln, drei Dosen Champignons, eine Dose Tomaten und ein halber Liter Flüssigkeit rein, dann war der Crockpot voll.

Kartoffeln und Möhren habe ich jetzt separat in einem zweiten Topf gekocht und den Crockpot sechs Stunden lang garen lassen. Morgen werde ich dann in dem 14l Topf alles zusammenwerfen und mit Brühe auffüllen, das wird schon funktionieren, ich bin da sehr zuversichtlich.

So eine Riesenportion Essen herzustellen macht erstaunlich viel Arbeit, es macht offensichtlich einen Unterschied, ob man für 2 oder für 20 Leute Kartoffeln schält und Gemüse schnibbelt. Ich hatte das völlig verdrängt.

Früher habe ich sehr häufig für sehr viele Leute gekocht, eigentlich selten für weniger als mindestens sechs Leute und damals fand ich diese großen Mengen völlig normal.
Als die Kinder so nach und nach auszogen, brauchte ich eine ganze Zeit, um mich auf Zweier Portionen runterzugewöhnen, aber inzwischen geht es mir genau umgekehrt, ich habe überhaupt kein Gefühl mehr für Großportionen.

Als weitere Haushaltsaktivität habe ich mich anschließend damit beschäftigt, die Dusche gründlichst zu reinigen, alle Fugen sind jetzt wieder richtig sauber und vor allem habe ich gefühlt zwei Pfund Kalk von den Rändern der Dusche entfernt
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Samstag, 28. Februar 2026
Alle Fristen gehalten - oder verlängert
Der 28.2. ist traditionell ein ausgesprochen fristbesetztes Datum, die letzte Frist für 2024er Steuererklärungen läuft aus und alle raumgreifenden Gartenarbeiten müssen auch erledigt sein - oder bis zum Herbst warten.

Die Efeubeseitigung wurde gestern sogar noch einen Tag vor Fristablauf erfolgreich erledigt. Der neue Zaun ist schon bestellt und - bevor wir am Dienstag wieder aufs Festland fahren -, war heute auch noch der Galabauer da, der vor vier Jahren vorne den Stellplatz und den Zugang zum Haus so schön gepflastert hat. Wir haben ausführlich besprochen, wie man den frisch frei geräumten Teil des Gartens zu einem schicken Aussenbereich machen kann, am Ende wurde er beauftragt, mit den gleichen Steinen jetzt auch im hinteren Gartenbereich die Terrasse und die Zuwege zu pflastern.
Er meint, das wird er zwar nicht im März, aber noch vor dem Sommer schaffen, da ist er zuversichtlich. Dann bin ich es mit ihm.

Heute Nachmittag, und damit auch locker 10 Stunden vor Fristablauf um Mitternacht, habe ich endlich die Steuererklärung abgegeben, an der ich schon seit vier Monaten rumkaue und irgendwie immer nicht den Dreh fand, sie final abzuschließen. Es ist ein sehr gutes Gefühl, das endlich erledigt zu haben.

Jetzt sind es insgesamt nur noch drei Steuerklärungen, die für 2024 erledigt werden müssen, bei zweien liegt der Ball bei mir, d.h. ich habe alle Unterlagen und muss halt nur den Abschluss fertigstellen. Für beide habe ich jeweils mit einer sehr fantasievollen Begründung um eine Einzelfristverlängerung gebeten, da es zwei verschiedene Finanzämter betrifft, reichte eine Fantasie für zwei Anträge, sehr praktisch. Für die dritte fehlen mir aber immer noch die Unterlagen, da bin ich also nicht schuld, wenn es Ärger gibt.

Jetzt kann der Februar getrost zu Ende gehen, die wichtigen Dinge sind erledigt, der Rest wird sich finden
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Freitag, 27. Februar 2026
Abbruch und Sieg über den Efeu
Ich war zwar sicher, dass die Galabauer so wie gestern verabredet heute auch wirklich erscheinen, ich hatte aber keine konkrete Vorstellung, wie lange so ein Hüttenabbruch mit Efeubewuchs dauert und wie erfolgreich sie heute sein werden.

Dass das Ergebnis letztlich dann aber so super sein wird, das hatte ich wirklich nicht zu hoffen gewagt.

Gestern - heute

Links der Zustand gestern, rechts heute.

Und so sieht es nun aus, wenn man vom Garten zu der Stelle schaut, wo gestern noch das alte Gartenhaus die Sicht versperrte.

Das Gartenhaus ist weg und der Garten plötzlich doppelt so groß

Es ist immer etwas kompliziert, etwas zu fotografieren, was nicht mehr da ist, aber dass man plötzlich einen derart freien Blick hat, ist definitiv ungewohnt und vor allem erscheint der Garten fast doppelt so groß.

Die Nachbarn waren natürlich sehr interessiert an dem, was da bei uns passierte und wir konnten mit beiden Nachbarn (rechts neben uns und hinter uns) eine völlig problemlos Einigung über den künftigen Zaun erzielen, das ist ebenfalls sehr erfreulich. Außerdem wollten beide Nachbarn auch sofort die Gelegenheit nutzen, dass die toten Bäume auf ihrem Grundstück entfernt werden, so dass jetzt nicht nur die Hütte und der Efeu weg ist, sondern auch alle Bäume, die dahinterstanden, aber seit Jahren nur noch vom Efeu begrünt wurden, die Bäume selber waren längst gestorben.
Insgesamt ergibt das spontan sehr viel freien Blick und sieht jetzt schon sehr ordentlich aus. Wenn erst der neue Zaun da ist, können wir uns konkret damit beschäftigen, wie wir die neu gewonnen Fläche weiter aufhübschen.

Als Zaun haben wir uns einheitlich auf einen 1m hohen Stabgitterzaun in anthrazit auf beiden Grundstücksgrenzen geeinigt. Die bereits gekauften und gelieferten Zaunelemente werden in dem Zusammenhang auch gleich mit aufgebaut und wenn dann alles fertig ist, ist der Garten nicht nur umlaufend hundesicher, sondern Bixa kann dann endlich auch den Bereich vor der Küchentür nutzen, ihre Spielwiese verdoppelt sich also und, für mich am wichtigsten: Ich kann sie auch aus der Küchentür rauslassen und muss ihr nicht immer extra die Terrassentür öffnen. Das ist nicht nur deutlich bequemer, sondern auch weniger schmutzintensiv, was den Dreck angeht, den der Hund ins Haus schleppt.

Das wird so toll, ich freue mich schon sehr darauf.

Bis mittags spielte das Wetter mit, d.h. es war trocken. Mit rund 3°C zwar nicht sehr warm, aber trocken und kein Frost sind schon mal sehr positive Wetterkomponenten.

Der Abbruch beginnt

Als erstes wurde der Efeu abgeräumt, den wir selber schon entfernt hatten, als die Bahn dann frei war, griff der Radlader das Efeu auf dem Dach an, scheiterte aber. Die einzige Möglichkeit war daher, die Hütte zum Einsturz zu bringen und dann mit dem Radlader auf das Dach zu fahren, um den Efeu dort einzeln abzurupfen.

Der Abbruch geht weiter

Im ersten Hänger, der abgefahren wurde, war ausschließlich Efeu. Dann wurde die Hütte zerlegt und anschließend alles, was noch so mit wegsollte, also alle Bäume samt Wurzeln und auch die Teppichklopfstange, die hinter unserer Gartenhütte stand und mit 60cm großen Betonfüßen so tief im Boden verankert war, dass der Radlader fast umkippte, als er versuchte, die Dinger mit Gewalt aus dem Boden zu ziehen.

Gegen Mittag fing es an zu regnen und hörte dann auch nicht mehr auf, die zweite Hälfte des Tages war also ziemlich nass, aber die Arbeiter hielten tapfer durch und machten erst Feierabend, als wirklich alles abgeräumt war
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Donnerstag, 26. Februar 2026
Efeukampf, Runde 2
Seit sehr langer Zeit wurde heute mal wieder richtig körperlich gearbeitet, dementsprechend k.o. bin ich jetzt auch und verschwinde früh im Bett. zumal morgen auch noch sehr früh aufstehen angesagt ist.

Aber: Wir sind dem Efeu auf dem Leib gerückt und waren diesmal deutlich erfolgreicher als letztes Mal.
Anfang Dezember haben wir den Versuch, das Monsterefeu kleinzukriegen abgebrochen, hier habe ich damals den aktuellen Zwischenstand dokumentiert.

Seitdem war eigentlich nur schlechtes Wetter oder zumindest kein Wetter, bei dem man Lust hat, sich mit erneut mit dem Efeu anzulegen.
Allerdings drängelt jetzt der Kalender, denn Samstag ist der letzte Tag, an dem man Bäume und Büsche noch radikal beschneiden oder entfernen darf, ab März beginnt die Brut- und Setzzeit und dann gibt es Ärger, wenn man sich dann noch an Großgrün vergreift.

Deshalb dachte ich, heute oder nie, maschinentechnisch waren wir auch etwas besser ausgerüstet und hatten extra so eine riesige Astschere aus Greven mitgebracht.
Die war Gold wert und so kamen wir relativ gut voran.
Nach drei Stunde Geacker war aber klar, dass wir den Efeu auf dem Dach des alten Gartenhauses nicht alleine kleinkriegen.

Deshalb setzte ich einen Notruf an den Gärtner unseres Nachbarn ab, der durch Zufall auch grade in der Nähe war, das Problem sofort erkannte - morgen ist der letzte Arbeitstag im Februar, es muss etwas passieren, und er versprach, morgen ganz früh mit einer großen Mannschaft und großem Gerät anzurücken und dann schauen wir mal.

Aktuell sieht es so aus:


Der Efeu wird entfernt

Efeuentfernung Zwischenstand

D.h. wir haben den Efeu auf der gesamten Zaunseite und den Zaun selber auch gleich entfernt, das Kräuterbeet musste auch weichen, weil die mit einem Radlader bis vorne vor fahren wollen und jetzt bin ich ganz gespannt, wie es morgen weitergeht.

Außerdem habe ich die abgeblüten Blüten der Hortensien alle abgeschnitten - das war auch ein ganzer grüner Sack voll, morgen wird zum Glück auch der Müll abgeholt.

K hat das verwertbare (unbehandelte) Holz was vom Gartenhausbau übrig gebieben ist, dann noch mit der Kreissäge ofengerecht kleingeschnitten, die behandelten Latten von dem alten Zaun gehen in den Container
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Mittwoch, 25. Februar 2026
OnlineShop Preis Abzocke und Wäsche, die nicht trocknet
Weil ich mir angewöhnt habe, meine Versichertenkarte immer am Anfang des Quartals schon mal vorsorglich beim Hausarzt einlesen zu lassen, wenn ich sowieso grade dort in der Nähe bin, konnte ich heute elektronisch ein neues Rezept für meine Schilddrüsentabletten anfordern, was dann auch sofort auf meine Karte gebucht wurde.
Da die Online-Apotheken mit Einführung des E-Rezeptes jede Menge Rabatte anboten, damit man seine Rezepte dort einlöst, habe ich die letzten Male meine Rezepte immer bei der Online-Apotheke eingelöst, die jeweils die besten Rabatte anbot, aber so nach und nach läuft das mit diesen Rabatten aus und damit endet für mich auch die Attraktivität der Online-Apotheken.

Grundsätzlich finde ich es bequemer, meine Rezepte bei einer lokalen Apotheke vor Ort einzulösen, weil ich mir dann den Huddel mit Paketzustellung und passend zu Hause sein oder umständlich irgendwo abholen erspare. Überhaupt habe ich ja eine Grundabneigung dagegen, mir alles mögliche liefern zu lassen, wenn ich es mir genauso gut auch selber abholen kann.

Bei frei verkäuflichen Medikamenten (=OTC, over the counter) und Cremes, die es nur in der Apotheke gibt, habe ich durch familiäre Beziehungen den Vorteil, dass ich das meiste sowieso deutlich preiswerter, wenn nicht gar umsonst (als Muster oder Probe) bekommen kann, so dass es eigentlich gar nicht so viel gibt, was ich sinnvoll als Schnäppchen in einer Online-Apotheke kaufen könnte. Mit den letzten Gutscheinen habe ich große Mengen an Ibus und Panthenolcreme gekauft, aber mittlerweile sind die Bestände damit gut gefüllt, eigentlich brauche ich nichts.

Mir mein verschreibungspflichtiges Medikament über eine Online-Apotheke zu bestellen hat aber immer noch den Vorteil, dass ich zumindest die Hälfte der Rezeptgebühr spare und die andere Hälfte als Gutschein (leider nur für OTC-Zeug) für die nächste Bestellung vortragen kann.

Also beschloss ich heute, meine Schilddrüsenpillen bei DocMorris zu bestellen und suchte nach irgendetwas, was ich zusätzlich kaufen könnte, um die aufgelaufenen Gutscheine einsetzen zu können.
Ich fand eine Creme, die ich gerne mal ausprobieren wollte, OVP 17,48€ bei DocMorris selbstverständlich günstiger und zwar zeigte mir die App auf dem Handy einen Preis von 13,78€ an, wenn ich da noch die Gutscheine abziehe, kann ich das einfach mal bestellen und muss nicht erst N fragen, ob er mir die Creme besorgen kann.
Wenn ich ein E-Rezept einlösen will, muss ich über die App auf dem Handy bestellen, weil ich meine Gesundheitskarte nur mit dem Handy einlesen kann.

Aus reiner Neugier habe ich dann aber parallel mal auf dem PC über den Browser gesucht, wo diese Creme am günstigsten ist - und siehe da: Das günstigste Angebot lag bei 10,40€ - und zwar bei DocMorris.

Ich meine, das ist doch wohl mehr als nur eine freche Abzocke, das ist schon aktive Kundenverarschung.

Selbstverständlich habe ich mich daraufhin auf dem PC in mein Kundenkonto bei DocMorris eingeloggt, dort die Creme für 10,40€ in den Warenkorb gelegt, anschließend die App auf dem Handy einmal geschlossen und wieder geöffnet - und dann war die Creme auch auf dem Handy für 10,40€ im Warenkorb.
Zusammen mit den gesammelten Gutscheinen und Punkten bezahle ich für die Creme jetzt nur noch 3,60€, das ist ein guter Preis, aber diese Masche, dass es unterschiedliche Preise gibt, je nach dem mit was für einem Gerät über welchen Kanal man sucht, das finde ich richtig schrecklich, weil es die Leute dazu erzieht, immer weiter und intensiver nach einem noch billigeren Preis zu suchen und dann muss man sich nicht wundern, wenn demnächst alle nur noch bei Temu oder AliBaba direkt bestellen.

Ansonsten haben die Vorhersagen für heute viel Sonne und Frühlingstemperaturen angesagt und so war es auch, wir haben eine Fahrradtour gemacht und lange auf einer Bank in der Sonne gesessen.
Weil das Wetter ja mit Ankündigung besser wurde, habe ich gestern Abend schon die Wäsche sortiert, die erste Maschine so programmiert, dass sie nach dem Wachwerden durchgelaufen war und draußen aufgehangen werden konnte.
Die zweite Maschine war dann kurz vor Mittag fertig und so hatte die Wäsche über sechs Stunden Zeit, an der frischen Luft zu trocken.

Als ich heute Abend die Wäsche abnehmen wollte, war sie aber immer noch ziemlich feucht, das draußen trocknen hat also kaum was gebracht, trotz einer Temperatur von fast 15° ist die Luftfeuchtigkeit wohl zu hoch und Wind gab es auch kaum, da ist die Wäsche kaum getrocknet, wie schade.
Ich habe sie jetzt in einem der Kinderzimmer auf zwei Wäscheständern ausgebreitet und hoffe, dass sie wenigstens morgen früh ausreichend trocken ist
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Dienstag, 24. Februar 2026
Nachhausekommen aus verschiedenen Perspektiven
Seitdem wir den Hund haben, habe ich auch einige Hundetrainerkanäle bei Instagram abonniert, weil die (am Anfang) interessante Infos boten. Inzwischen habe ich einige wieder deabonniert, weil die wenig sinnvolle Infos, dafür aber Unmengen an Werbung boten, wenig überraschenderweise waren das vor allem die, die besonders viele Follower hatten.

Ich verstehe ja, dass die das beruflich machen und damit Geld verdienen müssen wollen, aber gleichzeitig nervt mich diese dauernde Werbung so sehr, dass ich richtig sauer werden kann. Vor allem, weil immerzu derselbe Scheiß beworben wird, ich habe das Gefühl, das Konzept dahinter ist das gleiche wie beim Hundetraining: Man muss die Übung nur oft genug wiederholen, irgendwann macht der Hund dann schon Männchen auf Zuruf.
Bei mir funktioniert das allerdings so ähnlich wie bei meinem Hund, wenn ich es übertreibe mit den Anforderungen: Bixa verweigert dann alles und versteckt sich unterm Tisch - bei zu viel Werbung verweigere ich ebenfalls alles und entfolge diesen Kanälen. Und nein, einen Tractive-Tracker werde ich auch ganz sicher nicht kaufen.

Für die Hundetrainer bin ich aber sowieso keine attraktive Zielgruppe, denn ich bin viel zu selten und dann auch immer nur viel zu kurz mit Instagram beschäftigt, vielleicht alle 2-3 Tage mal für vielleicht 5-10 Minuten, dann nervt es mich schon wieder und ich mache die App wieder zu.

Außer dieser wirklich ermüdenden Dauerwerbung finde ich es auch maximal ätzend, dass alle ihre Beiträge, auf denen nicht gesprochen, aber Text eingeblendet wird und man also etwas länger dort lesen muss, mit Musik unterlegen müssen.
Ich meine: WARUM??? Wegen dieser überall sinnlos dudelnden Musik habe ich den Lautsprecher fast immer ausgeschaltet, wenn dann aber doch mal jemand etwas redet, muss ich ihn wieder anschalten, um beim nächsten Beitrag erschrocken zusammenzuzucken, wenn dann wieder laute Musik ertönt.
Ich hasse es, wirklich!!

Einen lustigen Moment hatte ich heute, als in einem Hundetrainerkanal erklärt wurde, weshalb ein Hund beim Nachhausekommen ein Spielzeug anschleppt. Erklärt wurde das als eigenes Regulierungsverhalten des Hundes, weil der sich so sehr freut, dass er die Erregung, die diese Freude bei ihm auslöst, versucht runterzuregulieren, um nicht völlig auszuflippen.
Ich fand das interessant und las auch die Kommentare dazu und wunderte mich, wie viele Hundehalter das bestätigten, also dass ihr Hund ein Spielzeug braucht, um runterzukommen und dass sie ebenfalls regelmäßig beim Nachhausekommen von einem Hund mit "Schnuller" im Maul begrüßt werden.
Nicht nur über die Menge an Hunden, die dieses Verhalten zeigten wunderte ich mich, sondern fragte mich auch, wie es einem so stark erregten Hund gelingt, beim Nachhauskommen erstmal in Ruhe ein Spielzeug zu suchen, bevor er sich in die Begrüßung stürzen.
Ich bin nämlich ganz selbstverständlich davon ausgegangen, dass mit "beim Nachhausekommen", der Hund von einem Spaziergang nach Hause kommt, und den zu Hause gebliebenen Teil seines Rudels dann überschwänglich begrüßen muss.
So ist das nämlich bei uns. Wenn K von einem Spaziergang mit dem Hund wieder zurückkommt, muss als
allererstes ich richtig wild begrüßt werden, denn schließlich war ich ja 1-2 Stunden "weg". Also, für den Hund war ich weg, weil ich ja nicht da war, wo sie war. Und was ist es doch für ein Glück, wenn das komplette Rudel wieder vollständig zusammen ist.
K schließt die Haustür auf, lässt den Hund ins Haus und der rast los und springt mir sozusagen mit Anlauf auf den Schoß und um den Hals und kann gar nicht mehr aufhören zu küssen. Dass er da vorher noch ein Stofftier sucht, um sich selber runterzuregulieren - wow, nein, soviel Disziplin hat unser Hund nicht.

Erst als ich immer mehr Kommentare las und dann einer schrieb, "wenn der Hund länger als drei Stunden alleine war", dämmerte mir, dass mit "Nachhausekommen" nicht gemeint ist, dass der Hund wieder nach Hause kommt, sondern seine Besitzer. Und ähem, die Situation gab es bei uns noch nicht, wir hatten bisher noch keine Notwendigkeit, den Hund alleine im Haus zu lassen, wir nehmen sie einfach immer mit und im Zweifel bleibt sie alleine im Auto, aber da gibt es kein besonderes Begrüßungsritual, wenn wir zum Auto zurückkommen, einsteigen und losfahren.

Und sonst so:
Den heutigen Hundespaziergang habe ich absolviert, weil K gehandwerkert hat, heute hat er nämlich endlich die Umrandung zur Dachbefestigung auf dem neuen Gartenhaus montiert und damit er ungestört werkeln konnte, gehe ich gerne mit dem Hund spazieren, zumal sich ja auch die Temperaturen im steilen Aufwärtstrend befinden.

Als Abwechslung bin ich heute mal eine Runde andersrum gegangen und dabei an diesen beiden Türmen vorbeigekommen

Stürzende Linien machen die Türme schief

Ich finde es immer witzig, wenn durch eine Weitwinkelperspektive so schiefe Türme entstehen.
K sagt, es heißt stürzende Linien, ich kann mir diesen Begriff regelmäßig nicht merken, mir fallen dann immer nur fliehende Pferde und einstürzende Neubauten ein, ich fürchte, ich bin NDW geschädigt
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