Samstag, 28. Februar 2026
Alle Fristen gehalten - oder verlängert
anje, 21:28h
Der 28.2. ist traditionell ein ausgesprochen fristbesetztes Datum, die letzte Frist für 2024er Steuererklärungen läuft aus und alle raumgreifenden Gartenarbeiten müssen auch erledigt sein - oder bis zum Herbst warten.
Die Efeubeseitigung wurde gestern sogar noch einen Tag vor Fristablauf erfolgreich erledigt. Der neue Zaun ist schon bestellt und - bevor wir am Dienstag wieder aufs Festland fahren -, war heute auch noch der Galabauer da, der vor vier Jahren vorne den Stellplatz und den Zugang zum Haus so schön gepflastert hat. Wir haben ausführlich besprochen, wie man den frisch frei geräumten Teil des Gartens zu einem schicken Aussenbereich machen kann, am Ende wurde er beauftragt, mit den gleichen Steinen jetzt auch im hinteren Gartenbereich die Terrasse und die Zuwege zu pflastern.
Er meint, das wird er zwar nicht im März, aber noch vor dem Sommer schaffen, da ist er zuversichtlich. Dann bin ich es mit ihm.
Heute Nachmittag, und damit auch locker 10 Stunden vor Fristablauf um Mitternacht, habe ich endlich die Steuererklärung abgegeben, an der ich schon seit vier Monaten rumkaue und irgendwie immer nicht den Dreh fand, sie final abzuschließen. Es ist ein sehr gutes Gefühl, das endlich erledigt zu haben.
Jetzt sind es insgesamt nur noch drei Steuerklärungen, die für 2024 erledigt werden müssen, bei zweien liegt der Ball bei mir, d.h. ich habe alle Unterlagen und muss halt nur den Abschluss fertigstellen. Für beide habe ich jeweils mit einer sehr fantasievollen Begründung um eine Einzelfristverlängerung gebeten, da es zwei verschiedene Finanzämter betrifft, reichte eine Fantasie für zwei Anträge, sehr praktisch. Für die dritte fehlen mir aber immer noch die Unterlagen, da bin ich also nicht schuld, wenn es Ärger gibt.
Jetzt kann der Februar getrost zu Ende gehen, die wichtigen Dinge sind erledigt, der Rest wird sich finden
.
Die Efeubeseitigung wurde gestern sogar noch einen Tag vor Fristablauf erfolgreich erledigt. Der neue Zaun ist schon bestellt und - bevor wir am Dienstag wieder aufs Festland fahren -, war heute auch noch der Galabauer da, der vor vier Jahren vorne den Stellplatz und den Zugang zum Haus so schön gepflastert hat. Wir haben ausführlich besprochen, wie man den frisch frei geräumten Teil des Gartens zu einem schicken Aussenbereich machen kann, am Ende wurde er beauftragt, mit den gleichen Steinen jetzt auch im hinteren Gartenbereich die Terrasse und die Zuwege zu pflastern.
Er meint, das wird er zwar nicht im März, aber noch vor dem Sommer schaffen, da ist er zuversichtlich. Dann bin ich es mit ihm.
Heute Nachmittag, und damit auch locker 10 Stunden vor Fristablauf um Mitternacht, habe ich endlich die Steuererklärung abgegeben, an der ich schon seit vier Monaten rumkaue und irgendwie immer nicht den Dreh fand, sie final abzuschließen. Es ist ein sehr gutes Gefühl, das endlich erledigt zu haben.
Jetzt sind es insgesamt nur noch drei Steuerklärungen, die für 2024 erledigt werden müssen, bei zweien liegt der Ball bei mir, d.h. ich habe alle Unterlagen und muss halt nur den Abschluss fertigstellen. Für beide habe ich jeweils mit einer sehr fantasievollen Begründung um eine Einzelfristverlängerung gebeten, da es zwei verschiedene Finanzämter betrifft, reichte eine Fantasie für zwei Anträge, sehr praktisch. Für die dritte fehlen mir aber immer noch die Unterlagen, da bin ich also nicht schuld, wenn es Ärger gibt.
Jetzt kann der Februar getrost zu Ende gehen, die wichtigen Dinge sind erledigt, der Rest wird sich finden
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Freitag, 27. Februar 2026
Abbruch und Sieg über den Efeu
anje, 19:17h
Ich war zwar sicher, dass die Galabauer so wie gestern verabredet heute auch wirklich erscheinen, ich hatte aber keine konkrete Vorstellung, wie lange so ein Hüttenabbruch mit Efeubewuchs dauert und wie erfolgreich sie heute sein werden.
Dass das Ergebnis letztlich dann aber so super sein wird, das hatte ich wirklich nicht zu hoffen gewagt.

Links der Zustand gestern, rechts heute.
Und so sieht es nun aus, wenn man vom Garten zu der Stelle schaut, wo gestern noch das alte Gartenhaus die Sicht versperrte.
Es ist immer etwas kompliziert, etwas zu fotografieren, was nicht mehr da ist, aber dass man plötzlich einen derart freien Blick hat, ist definitiv ungewohnt und vor allem erscheint der Garten fast doppelt so groß.
Die Nachbarn waren natürlich sehr interessiert an dem, was da bei uns passierte und wir konnten mit beiden Nachbarn (rechts neben uns und hinter uns) eine völlig problemlos Einigung über den künftigen Zaun erzielen, das ist ebenfalls sehr erfreulich. Außerdem wollten beide Nachbarn auch sofort die Gelegenheit nutzen, dass die toten Bäume auf ihrem Grundstück entfernt werden, so dass jetzt nicht nur die Hütte und der Efeu weg ist, sondern auch alle Bäume, die dahinterstanden, aber seit Jahren nur noch vom Efeu begrünt wurden, die Bäume selber waren längst gestorben.
Insgesamt ergibt das spontan sehr viel freien Blick und sieht jetzt schon sehr ordentlich aus. Wenn erst der neue Zaun da ist, können wir uns konkret damit beschäftigen, wie wir die neu gewonnen Fläche weiter aufhübschen.
Als Zaun haben wir uns einheitlich auf einen 1m hohen Stabgitterzaun in anthrazit auf beiden Grundstücksgrenzen geeinigt. Die bereits gekauften und gelieferten Zaunelemente werden in dem Zusammenhang auch gleich mit aufgebaut und wenn dann alles fertig ist, ist der Garten nicht nur umlaufend hundesicher, sondern Bixa kann dann endlich auch den Bereich vor der Küchentür nutzen, ihre Spielwiese verdoppelt sich also und, für mich am wichtigsten: Ich kann sie auch aus der Küchentür rauslassen und muss ihr nicht immer extra die Terrassentür öffnen. Das ist nicht nur deutlich bequemer, sondern auch weniger schmutzintensiv, was den Dreck angeht, den der Hund ins Haus schleppt.
Das wird so toll, ich freue mich schon sehr darauf.
Bis mittags spielte das Wetter mit, d.h. es war trocken. Mit rund 3°C zwar nicht sehr warm, aber trocken und kein Frost sind schon mal sehr positive Wetterkomponenten.

Als erstes wurde der Efeu abgeräumt, den wir selber schon entfernt hatten, als die Bahn dann frei war, griff der Radlader das Efeu auf dem Dach an, scheiterte aber. Die einzige Möglichkeit war daher, die Hütte zum Einsturz zu bringen und dann mit dem Radlader auf das Dach zu fahren, um den Efeu dort einzeln abzurupfen.

Im ersten Hänger, der abgefahren wurde, war ausschließlich Efeu. Dann wurde die Hütte zerlegt und anschließend alles, was noch so mit wegsollte, also alle Bäume samt Wurzeln und auch die Teppichklopfstange, die hinter unserer Gartenhütte stand und mit 60cm großen Betonfüßen so tief im Boden verankert war, dass der Radlader fast umkippte, als er versuchte, die Dinger mit Gewalt aus dem Boden zu ziehen.
Gegen Mittag fing es an zu regnen und hörte dann auch nicht mehr auf, die zweite Hälfte des Tages war also ziemlich nass, aber die Arbeiter hielten tapfer durch und machten erst Feierabend, als wirklich alles abgeräumt war
.
Dass das Ergebnis letztlich dann aber so super sein wird, das hatte ich wirklich nicht zu hoffen gewagt.

Links der Zustand gestern, rechts heute.
Und so sieht es nun aus, wenn man vom Garten zu der Stelle schaut, wo gestern noch das alte Gartenhaus die Sicht versperrte.
Es ist immer etwas kompliziert, etwas zu fotografieren, was nicht mehr da ist, aber dass man plötzlich einen derart freien Blick hat, ist definitiv ungewohnt und vor allem erscheint der Garten fast doppelt so groß.
Die Nachbarn waren natürlich sehr interessiert an dem, was da bei uns passierte und wir konnten mit beiden Nachbarn (rechts neben uns und hinter uns) eine völlig problemlos Einigung über den künftigen Zaun erzielen, das ist ebenfalls sehr erfreulich. Außerdem wollten beide Nachbarn auch sofort die Gelegenheit nutzen, dass die toten Bäume auf ihrem Grundstück entfernt werden, so dass jetzt nicht nur die Hütte und der Efeu weg ist, sondern auch alle Bäume, die dahinterstanden, aber seit Jahren nur noch vom Efeu begrünt wurden, die Bäume selber waren längst gestorben.
Insgesamt ergibt das spontan sehr viel freien Blick und sieht jetzt schon sehr ordentlich aus. Wenn erst der neue Zaun da ist, können wir uns konkret damit beschäftigen, wie wir die neu gewonnen Fläche weiter aufhübschen.
Als Zaun haben wir uns einheitlich auf einen 1m hohen Stabgitterzaun in anthrazit auf beiden Grundstücksgrenzen geeinigt. Die bereits gekauften und gelieferten Zaunelemente werden in dem Zusammenhang auch gleich mit aufgebaut und wenn dann alles fertig ist, ist der Garten nicht nur umlaufend hundesicher, sondern Bixa kann dann endlich auch den Bereich vor der Küchentür nutzen, ihre Spielwiese verdoppelt sich also und, für mich am wichtigsten: Ich kann sie auch aus der Küchentür rauslassen und muss ihr nicht immer extra die Terrassentür öffnen. Das ist nicht nur deutlich bequemer, sondern auch weniger schmutzintensiv, was den Dreck angeht, den der Hund ins Haus schleppt.
Das wird so toll, ich freue mich schon sehr darauf.
Bis mittags spielte das Wetter mit, d.h. es war trocken. Mit rund 3°C zwar nicht sehr warm, aber trocken und kein Frost sind schon mal sehr positive Wetterkomponenten.

Als erstes wurde der Efeu abgeräumt, den wir selber schon entfernt hatten, als die Bahn dann frei war, griff der Radlader das Efeu auf dem Dach an, scheiterte aber. Die einzige Möglichkeit war daher, die Hütte zum Einsturz zu bringen und dann mit dem Radlader auf das Dach zu fahren, um den Efeu dort einzeln abzurupfen.

Im ersten Hänger, der abgefahren wurde, war ausschließlich Efeu. Dann wurde die Hütte zerlegt und anschließend alles, was noch so mit wegsollte, also alle Bäume samt Wurzeln und auch die Teppichklopfstange, die hinter unserer Gartenhütte stand und mit 60cm großen Betonfüßen so tief im Boden verankert war, dass der Radlader fast umkippte, als er versuchte, die Dinger mit Gewalt aus dem Boden zu ziehen.
Gegen Mittag fing es an zu regnen und hörte dann auch nicht mehr auf, die zweite Hälfte des Tages war also ziemlich nass, aber die Arbeiter hielten tapfer durch und machten erst Feierabend, als wirklich alles abgeräumt war
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Donnerstag, 26. Februar 2026
Efeukampf, Runde 2
anje, 21:09h
Seit sehr langer Zeit wurde heute mal wieder richtig körperlich gearbeitet, dementsprechend k.o. bin ich jetzt auch und verschwinde früh im Bett. zumal morgen auch noch sehr früh aufstehen angesagt ist.
Aber: Wir sind dem Efeu auf dem Leib gerückt und waren diesmal deutlich erfolgreicher als letztes Mal.
Anfang Dezember haben wir den Versuch, das Monsterefeu kleinzukriegen abgebrochen, hier habe ich damals den aktuellen Zwischenstand dokumentiert.
Seitdem war eigentlich nur schlechtes Wetter oder zumindest kein Wetter, bei dem man Lust hat, sich mit erneut mit dem Efeu anzulegen.
Allerdings drängelt jetzt der Kalender, denn Samstag ist der letzte Tag, an dem man Bäume und Büsche noch radikal beschneiden oder entfernen darf, ab März beginnt die Brut- und Setzzeit und dann gibt es Ärger, wenn man sich dann noch an Großgrün vergreift.
Deshalb dachte ich, heute oder nie, maschinentechnisch waren wir auch etwas besser ausgerüstet und hatten extra so eine riesige Astschere aus Greven mitgebracht.
Die war Gold wert und so kamen wir relativ gut voran.
Nach drei Stunde Geacker war aber klar, dass wir den Efeu auf dem Dach des alten Gartenhauses nicht alleine kleinkriegen.
Deshalb setzte ich einen Notruf an den Gärtner unseres Nachbarn ab, der durch Zufall auch grade in der Nähe war, das Problem sofort erkannte - morgen ist der letzte Arbeitstag im Februar, es muss etwas passieren, und er versprach, morgen ganz früh mit einer großen Mannschaft und großem Gerät anzurücken und dann schauen wir mal.
Aktuell sieht es so aus:
D.h. wir haben den Efeu auf der gesamten Zaunseite und den Zaun selber auch gleich entfernt, das Kräuterbeet musste auch weichen, weil die mit einem Radlader bis vorne vor fahren wollen und jetzt bin ich ganz gespannt, wie es morgen weitergeht.
Außerdem habe ich die abgeblüten Blüten der Hortensien alle abgeschnitten - das war auch ein ganzer grüner Sack voll, morgen wird zum Glück auch der Müll abgeholt.
K hat das verwertbare (unbehandelte) Holz was vom Gartenhausbau übrig gebieben ist, dann noch mit der Kreissäge ofengerecht kleingeschnitten, die behandelten Latten von dem alten Zaun gehen in den Container
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Aber: Wir sind dem Efeu auf dem Leib gerückt und waren diesmal deutlich erfolgreicher als letztes Mal.
Anfang Dezember haben wir den Versuch, das Monsterefeu kleinzukriegen abgebrochen, hier habe ich damals den aktuellen Zwischenstand dokumentiert.
Seitdem war eigentlich nur schlechtes Wetter oder zumindest kein Wetter, bei dem man Lust hat, sich mit erneut mit dem Efeu anzulegen.
Allerdings drängelt jetzt der Kalender, denn Samstag ist der letzte Tag, an dem man Bäume und Büsche noch radikal beschneiden oder entfernen darf, ab März beginnt die Brut- und Setzzeit und dann gibt es Ärger, wenn man sich dann noch an Großgrün vergreift.
Deshalb dachte ich, heute oder nie, maschinentechnisch waren wir auch etwas besser ausgerüstet und hatten extra so eine riesige Astschere aus Greven mitgebracht.
Die war Gold wert und so kamen wir relativ gut voran.
Nach drei Stunde Geacker war aber klar, dass wir den Efeu auf dem Dach des alten Gartenhauses nicht alleine kleinkriegen.
Deshalb setzte ich einen Notruf an den Gärtner unseres Nachbarn ab, der durch Zufall auch grade in der Nähe war, das Problem sofort erkannte - morgen ist der letzte Arbeitstag im Februar, es muss etwas passieren, und er versprach, morgen ganz früh mit einer großen Mannschaft und großem Gerät anzurücken und dann schauen wir mal.
Aktuell sieht es so aus:
D.h. wir haben den Efeu auf der gesamten Zaunseite und den Zaun selber auch gleich entfernt, das Kräuterbeet musste auch weichen, weil die mit einem Radlader bis vorne vor fahren wollen und jetzt bin ich ganz gespannt, wie es morgen weitergeht.
Außerdem habe ich die abgeblüten Blüten der Hortensien alle abgeschnitten - das war auch ein ganzer grüner Sack voll, morgen wird zum Glück auch der Müll abgeholt.
K hat das verwertbare (unbehandelte) Holz was vom Gartenhausbau übrig gebieben ist, dann noch mit der Kreissäge ofengerecht kleingeschnitten, die behandelten Latten von dem alten Zaun gehen in den Container
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Mittwoch, 25. Februar 2026
OnlineShop Preis Abzocke und Wäsche, die nicht trocknet
anje, 21:57h
Weil ich mir angewöhnt habe, meine Versichertenkarte immer am Anfang des Quartals schon mal vorsorglich beim Hausarzt einlesen zu lassen, wenn ich sowieso grade dort in der Nähe bin, konnte ich heute elektronisch ein neues Rezept für meine Schilddrüsentabletten anfordern, was dann auch sofort auf meine Karte gebucht wurde.
Da die Online-Apotheken mit Einführung des E-Rezeptes jede Menge Rabatte anboten, damit man seine Rezepte dort einlöst, habe ich die letzten Male meine Rezepte immer bei der Online-Apotheke eingelöst, die jeweils die besten Rabatte anbot, aber so nach und nach läuft das mit diesen Rabatten aus und damit endet für mich auch die Attraktivität der Online-Apotheken.
Grundsätzlich finde ich es bequemer, meine Rezepte bei einer lokalen Apotheke vor Ort einzulösen, weil ich mir dann den Huddel mit Paketzustellung und passend zu Hause sein oder umständlich irgendwo abholen erspare. Überhaupt habe ich ja eine Grundabneigung dagegen, mir alles mögliche liefern zu lassen, wenn ich es mir genauso gut auch selber abholen kann.
Bei frei verkäuflichen Medikamenten (=OTC, over the counter) und Cremes, die es nur in der Apotheke gibt, habe ich durch familiäre Beziehungen den Vorteil, dass ich das meiste sowieso deutlich preiswerter, wenn nicht gar umsonst (als Muster oder Probe) bekommen kann, so dass es eigentlich gar nicht so viel gibt, was ich sinnvoll als Schnäppchen in einer Online-Apotheke kaufen könnte. Mit den letzten Gutscheinen habe ich große Mengen an Ibus und Panthenolcreme gekauft, aber mittlerweile sind die Bestände damit gut gefüllt, eigentlich brauche ich nichts.
Mir mein verschreibungspflichtiges Medikament über eine Online-Apotheke zu bestellen hat aber immer noch den Vorteil, dass ich zumindest die Hälfte der Rezeptgebühr spare und die andere Hälfte als Gutschein (leider nur für OTC-Zeug) für die nächste Bestellung vortragen kann.
Also beschloss ich heute, meine Schilddrüsenpillen bei DocMorris zu bestellen und suchte nach irgendetwas, was ich zusätzlich kaufen könnte, um die aufgelaufenen Gutscheine einsetzen zu können.
Ich fand eine Creme, die ich gerne mal ausprobieren wollte, OVP 17,48€ bei DocMorris selbstverständlich günstiger und zwar zeigte mir die App auf dem Handy einen Preis von 13,78€ an, wenn ich da noch die Gutscheine abziehe, kann ich das einfach mal bestellen und muss nicht erst N fragen, ob er mir die Creme besorgen kann.
Wenn ich ein E-Rezept einlösen will, muss ich über die App auf dem Handy bestellen, weil ich meine Gesundheitskarte nur mit dem Handy einlesen kann.
Aus reiner Neugier habe ich dann aber parallel mal auf dem PC über den Browser gesucht, wo diese Creme am günstigsten ist - und siehe da: Das günstigste Angebot lag bei 10,40€ - und zwar bei DocMorris.
Ich meine, das ist doch wohl mehr als nur eine freche Abzocke, das ist schon aktive Kundenverarschung.
Selbstverständlich habe ich mich daraufhin auf dem PC in mein Kundenkonto bei DocMorris eingeloggt, dort die Creme für 10,40€ in den Warenkorb gelegt, anschließend die App auf dem Handy einmal geschlossen und wieder geöffnet - und dann war die Creme auch auf dem Handy für 10,40€ im Warenkorb.
Zusammen mit den gesammelten Gutscheinen und Punkten bezahle ich für die Creme jetzt nur noch 3,60€, das ist ein guter Preis, aber diese Masche, dass es unterschiedliche Preise gibt, je nach dem mit was für einem Gerät über welchen Kanal man sucht, das finde ich richtig schrecklich, weil es die Leute dazu erzieht, immer weiter und intensiver nach einem noch billigeren Preis zu suchen und dann muss man sich nicht wundern, wenn demnächst alle nur noch bei Temu oder AliBaba direkt bestellen.
Ansonsten haben die Vorhersagen für heute viel Sonne und Frühlingstemperaturen angesagt und so war es auch, wir haben eine Fahrradtour gemacht und lange auf einer Bank in der Sonne gesessen.
Weil das Wetter ja mit Ankündigung besser wurde, habe ich gestern Abend schon die Wäsche sortiert, die erste Maschine so programmiert, dass sie nach dem Wachwerden durchgelaufen war und draußen aufgehangen werden konnte.
Die zweite Maschine war dann kurz vor Mittag fertig und so hatte die Wäsche über sechs Stunden Zeit, an der frischen Luft zu trocken.
Als ich heute Abend die Wäsche abnehmen wollte, war sie aber immer noch ziemlich feucht, das draußen trocknen hat also kaum was gebracht, trotz einer Temperatur von fast 15° ist die Luftfeuchtigkeit wohl zu hoch und Wind gab es auch kaum, da ist die Wäsche kaum getrocknet, wie schade.
Ich habe sie jetzt in einem der Kinderzimmer auf zwei Wäscheständern ausgebreitet und hoffe, dass sie wenigstens morgen früh ausreichend trocken ist
.
Da die Online-Apotheken mit Einführung des E-Rezeptes jede Menge Rabatte anboten, damit man seine Rezepte dort einlöst, habe ich die letzten Male meine Rezepte immer bei der Online-Apotheke eingelöst, die jeweils die besten Rabatte anbot, aber so nach und nach läuft das mit diesen Rabatten aus und damit endet für mich auch die Attraktivität der Online-Apotheken.
Grundsätzlich finde ich es bequemer, meine Rezepte bei einer lokalen Apotheke vor Ort einzulösen, weil ich mir dann den Huddel mit Paketzustellung und passend zu Hause sein oder umständlich irgendwo abholen erspare. Überhaupt habe ich ja eine Grundabneigung dagegen, mir alles mögliche liefern zu lassen, wenn ich es mir genauso gut auch selber abholen kann.
Bei frei verkäuflichen Medikamenten (=OTC, over the counter) und Cremes, die es nur in der Apotheke gibt, habe ich durch familiäre Beziehungen den Vorteil, dass ich das meiste sowieso deutlich preiswerter, wenn nicht gar umsonst (als Muster oder Probe) bekommen kann, so dass es eigentlich gar nicht so viel gibt, was ich sinnvoll als Schnäppchen in einer Online-Apotheke kaufen könnte. Mit den letzten Gutscheinen habe ich große Mengen an Ibus und Panthenolcreme gekauft, aber mittlerweile sind die Bestände damit gut gefüllt, eigentlich brauche ich nichts.
Mir mein verschreibungspflichtiges Medikament über eine Online-Apotheke zu bestellen hat aber immer noch den Vorteil, dass ich zumindest die Hälfte der Rezeptgebühr spare und die andere Hälfte als Gutschein (leider nur für OTC-Zeug) für die nächste Bestellung vortragen kann.
Also beschloss ich heute, meine Schilddrüsenpillen bei DocMorris zu bestellen und suchte nach irgendetwas, was ich zusätzlich kaufen könnte, um die aufgelaufenen Gutscheine einsetzen zu können.
Ich fand eine Creme, die ich gerne mal ausprobieren wollte, OVP 17,48€ bei DocMorris selbstverständlich günstiger und zwar zeigte mir die App auf dem Handy einen Preis von 13,78€ an, wenn ich da noch die Gutscheine abziehe, kann ich das einfach mal bestellen und muss nicht erst N fragen, ob er mir die Creme besorgen kann.
Wenn ich ein E-Rezept einlösen will, muss ich über die App auf dem Handy bestellen, weil ich meine Gesundheitskarte nur mit dem Handy einlesen kann.
Aus reiner Neugier habe ich dann aber parallel mal auf dem PC über den Browser gesucht, wo diese Creme am günstigsten ist - und siehe da: Das günstigste Angebot lag bei 10,40€ - und zwar bei DocMorris.
Ich meine, das ist doch wohl mehr als nur eine freche Abzocke, das ist schon aktive Kundenverarschung.
Selbstverständlich habe ich mich daraufhin auf dem PC in mein Kundenkonto bei DocMorris eingeloggt, dort die Creme für 10,40€ in den Warenkorb gelegt, anschließend die App auf dem Handy einmal geschlossen und wieder geöffnet - und dann war die Creme auch auf dem Handy für 10,40€ im Warenkorb.
Zusammen mit den gesammelten Gutscheinen und Punkten bezahle ich für die Creme jetzt nur noch 3,60€, das ist ein guter Preis, aber diese Masche, dass es unterschiedliche Preise gibt, je nach dem mit was für einem Gerät über welchen Kanal man sucht, das finde ich richtig schrecklich, weil es die Leute dazu erzieht, immer weiter und intensiver nach einem noch billigeren Preis zu suchen und dann muss man sich nicht wundern, wenn demnächst alle nur noch bei Temu oder AliBaba direkt bestellen.
Ansonsten haben die Vorhersagen für heute viel Sonne und Frühlingstemperaturen angesagt und so war es auch, wir haben eine Fahrradtour gemacht und lange auf einer Bank in der Sonne gesessen.
Weil das Wetter ja mit Ankündigung besser wurde, habe ich gestern Abend schon die Wäsche sortiert, die erste Maschine so programmiert, dass sie nach dem Wachwerden durchgelaufen war und draußen aufgehangen werden konnte.
Die zweite Maschine war dann kurz vor Mittag fertig und so hatte die Wäsche über sechs Stunden Zeit, an der frischen Luft zu trocken.
Als ich heute Abend die Wäsche abnehmen wollte, war sie aber immer noch ziemlich feucht, das draußen trocknen hat also kaum was gebracht, trotz einer Temperatur von fast 15° ist die Luftfeuchtigkeit wohl zu hoch und Wind gab es auch kaum, da ist die Wäsche kaum getrocknet, wie schade.
Ich habe sie jetzt in einem der Kinderzimmer auf zwei Wäscheständern ausgebreitet und hoffe, dass sie wenigstens morgen früh ausreichend trocken ist
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Dienstag, 24. Februar 2026
Nachhausekommen aus verschiedenen Perspektiven
anje, 19:54h
Seitdem wir den Hund haben, habe ich auch einige Hundetrainerkanäle bei Instagram abonniert, weil die (am Anfang) interessante Infos boten. Inzwischen habe ich einige wieder deabonniert, weil die wenig sinnvolle Infos, dafür aber Unmengen an Werbung boten, wenig überraschenderweise waren das vor allem die, die besonders viele Follower hatten.
Ich verstehe ja, dass die das beruflich machen und damit Geld verdienenmüssen wollen, aber gleichzeitig nervt mich diese dauernde Werbung so sehr, dass ich richtig sauer werden kann. Vor allem, weil immerzu derselbe Scheiß beworben wird, ich habe das Gefühl, das Konzept dahinter ist das gleiche wie beim Hundetraining: Man muss die Übung nur oft genug wiederholen, irgendwann macht der Hund dann schon Männchen auf Zuruf.
Bei mir funktioniert das allerdings so ähnlich wie bei meinem Hund, wenn ich es übertreibe mit den Anforderungen: Bixa verweigert dann alles und versteckt sich unterm Tisch - bei zu viel Werbung verweigere ich ebenfalls alles und entfolge diesen Kanälen. Und nein, einen Tractive-Tracker werde ich auch ganz sicher nicht kaufen.
Für die Hundetrainer bin ich aber sowieso keine attraktive Zielgruppe, denn ich bin viel zu selten und dann auch immer nur viel zu kurz mit Instagram beschäftigt, vielleicht alle 2-3 Tage mal für vielleicht 5-10 Minuten, dann nervt es mich schon wieder und ich mache die App wieder zu.
Außer dieser wirklich ermüdenden Dauerwerbung finde ich es auch maximal ätzend, dass alle ihre Beiträge, auf denen nicht gesprochen, aber Text eingeblendet wird und man also etwas länger dort lesen muss, mit Musik unterlegen müssen.
Ich meine: WARUM??? Wegen dieser überall sinnlos dudelnden Musik habe ich den Lautsprecher fast immer ausgeschaltet, wenn dann aber doch mal jemand etwas redet, muss ich ihn wieder anschalten, um beim nächsten Beitrag erschrocken zusammenzuzucken, wenn dann wieder laute Musik ertönt.
Ich hasse es, wirklich!!
Einen lustigen Moment hatte ich heute, als in einem Hundetrainerkanal erklärt wurde, weshalb ein Hund beim Nachhausekommen ein Spielzeug anschleppt. Erklärt wurde das als eigenes Regulierungsverhalten des Hundes, weil der sich so sehr freut, dass er die Erregung, die diese Freude bei ihm auslöst, versucht runterzuregulieren, um nicht völlig auszuflippen.
Ich fand das interessant und las auch die Kommentare dazu und wunderte mich, wie viele Hundehalter das bestätigten, also dass ihr Hund ein Spielzeug braucht, um runterzukommen und dass sie ebenfalls regelmäßig beim Nachhausekommen von einem Hund mit "Schnuller" im Maul begrüßt werden.
Nicht nur über die Menge an Hunden, die dieses Verhalten zeigten wunderte ich mich, sondern fragte mich auch, wie es einem so stark erregten Hund gelingt, beim Nachhauskommen erstmal in Ruhe ein Spielzeug zu suchen, bevor er sich in die Begrüßung stürzen.
Ich bin nämlich ganz selbstverständlich davon ausgegangen, dass mit "beim Nachhausekommen", der Hund von einem Spaziergang nach Hause kommt, und den zu Hause gebliebenen Teil seines Rudels dann überschwänglich begrüßen muss.
So ist das nämlich bei uns. Wenn K von einem Spaziergang mit dem Hund wieder zurückkommt, muss als
allererstes ich richtig wild begrüßt werden, denn schließlich war ich ja 1-2 Stunden "weg". Also, für den Hund war ich weg, weil ich ja nicht da war, wo sie war. Und was ist es doch für ein Glück, wenn das komplette Rudel wieder vollständig zusammen ist.
K schließt die Haustür auf, lässt den Hund ins Haus und der rast los und springt mir sozusagen mit Anlauf auf den Schoß und um den Hals und kann gar nicht mehr aufhören zu küssen. Dass er da vorher noch ein Stofftier sucht, um sich selber runterzuregulieren - wow, nein, soviel Disziplin hat unser Hund nicht.
Erst als ich immer mehr Kommentare las und dann einer schrieb, "wenn der Hund länger als drei Stunden alleine war", dämmerte mir, dass mit "Nachhausekommen" nicht gemeint ist, dass der Hund wieder nach Hause kommt, sondern seine Besitzer. Und ähem, die Situation gab es bei uns noch nicht, wir hatten bisher noch keine Notwendigkeit, den Hund alleine im Haus zu lassen, wir nehmen sie einfach immer mit und im Zweifel bleibt sie alleine im Auto, aber da gibt es kein besonderes Begrüßungsritual, wenn wir zum Auto zurückkommen, einsteigen und losfahren.
Und sonst so:
Den heutigen Hundespaziergang habe ich absolviert, weil K gehandwerkert hat, heute hat er nämlich endlich die Umrandung zur Dachbefestigung auf dem neuen Gartenhaus montiert und damit er ungestört werkeln konnte, gehe ich gerne mit dem Hund spazieren, zumal sich ja auch die Temperaturen im steilen Aufwärtstrend befinden.
Als Abwechslung bin ich heute mal eine Runde andersrum gegangen und dabei an diesen beiden Türmen vorbeigekommen

Ich finde es immer witzig, wenn durch eine Weitwinkelperspektive so schiefe Türme entstehen.
K sagt, es heißt stürzende Linien, ich kann mir diesen Begriff regelmäßig nicht merken, mir fallen dann immer nur fliehende Pferde und einstürzende Neubauten ein, ich fürchte, ich bin NDW geschädigt
.
Ich verstehe ja, dass die das beruflich machen und damit Geld verdienen
Bei mir funktioniert das allerdings so ähnlich wie bei meinem Hund, wenn ich es übertreibe mit den Anforderungen: Bixa verweigert dann alles und versteckt sich unterm Tisch - bei zu viel Werbung verweigere ich ebenfalls alles und entfolge diesen Kanälen. Und nein, einen Tractive-Tracker werde ich auch ganz sicher nicht kaufen.
Für die Hundetrainer bin ich aber sowieso keine attraktive Zielgruppe, denn ich bin viel zu selten und dann auch immer nur viel zu kurz mit Instagram beschäftigt, vielleicht alle 2-3 Tage mal für vielleicht 5-10 Minuten, dann nervt es mich schon wieder und ich mache die App wieder zu.
Außer dieser wirklich ermüdenden Dauerwerbung finde ich es auch maximal ätzend, dass alle ihre Beiträge, auf denen nicht gesprochen, aber Text eingeblendet wird und man also etwas länger dort lesen muss, mit Musik unterlegen müssen.
Ich meine: WARUM??? Wegen dieser überall sinnlos dudelnden Musik habe ich den Lautsprecher fast immer ausgeschaltet, wenn dann aber doch mal jemand etwas redet, muss ich ihn wieder anschalten, um beim nächsten Beitrag erschrocken zusammenzuzucken, wenn dann wieder laute Musik ertönt.
Ich hasse es, wirklich!!
Einen lustigen Moment hatte ich heute, als in einem Hundetrainerkanal erklärt wurde, weshalb ein Hund beim Nachhausekommen ein Spielzeug anschleppt. Erklärt wurde das als eigenes Regulierungsverhalten des Hundes, weil der sich so sehr freut, dass er die Erregung, die diese Freude bei ihm auslöst, versucht runterzuregulieren, um nicht völlig auszuflippen.
Ich fand das interessant und las auch die Kommentare dazu und wunderte mich, wie viele Hundehalter das bestätigten, also dass ihr Hund ein Spielzeug braucht, um runterzukommen und dass sie ebenfalls regelmäßig beim Nachhausekommen von einem Hund mit "Schnuller" im Maul begrüßt werden.
Nicht nur über die Menge an Hunden, die dieses Verhalten zeigten wunderte ich mich, sondern fragte mich auch, wie es einem so stark erregten Hund gelingt, beim Nachhauskommen erstmal in Ruhe ein Spielzeug zu suchen, bevor er sich in die Begrüßung stürzen.
Ich bin nämlich ganz selbstverständlich davon ausgegangen, dass mit "beim Nachhausekommen", der Hund von einem Spaziergang nach Hause kommt, und den zu Hause gebliebenen Teil seines Rudels dann überschwänglich begrüßen muss.
So ist das nämlich bei uns. Wenn K von einem Spaziergang mit dem Hund wieder zurückkommt, muss als
allererstes ich richtig wild begrüßt werden, denn schließlich war ich ja 1-2 Stunden "weg". Also, für den Hund war ich weg, weil ich ja nicht da war, wo sie war. Und was ist es doch für ein Glück, wenn das komplette Rudel wieder vollständig zusammen ist.
K schließt die Haustür auf, lässt den Hund ins Haus und der rast los und springt mir sozusagen mit Anlauf auf den Schoß und um den Hals und kann gar nicht mehr aufhören zu küssen. Dass er da vorher noch ein Stofftier sucht, um sich selber runterzuregulieren - wow, nein, soviel Disziplin hat unser Hund nicht.
Erst als ich immer mehr Kommentare las und dann einer schrieb, "wenn der Hund länger als drei Stunden alleine war", dämmerte mir, dass mit "Nachhausekommen" nicht gemeint ist, dass der Hund wieder nach Hause kommt, sondern seine Besitzer. Und ähem, die Situation gab es bei uns noch nicht, wir hatten bisher noch keine Notwendigkeit, den Hund alleine im Haus zu lassen, wir nehmen sie einfach immer mit und im Zweifel bleibt sie alleine im Auto, aber da gibt es kein besonderes Begrüßungsritual, wenn wir zum Auto zurückkommen, einsteigen und losfahren.
Und sonst so:
Den heutigen Hundespaziergang habe ich absolviert, weil K gehandwerkert hat, heute hat er nämlich endlich die Umrandung zur Dachbefestigung auf dem neuen Gartenhaus montiert und damit er ungestört werkeln konnte, gehe ich gerne mit dem Hund spazieren, zumal sich ja auch die Temperaturen im steilen Aufwärtstrend befinden.
Als Abwechslung bin ich heute mal eine Runde andersrum gegangen und dabei an diesen beiden Türmen vorbeigekommen

Ich finde es immer witzig, wenn durch eine Weitwinkelperspektive so schiefe Türme entstehen.
K sagt, es heißt stürzende Linien, ich kann mir diesen Begriff regelmäßig nicht merken, mir fallen dann immer nur fliehende Pferde und einstürzende Neubauten ein, ich fürchte, ich bin NDW geschädigt
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Montag, 23. Februar 2026
Ich habe jetzt eine Zoll-ID
anje, 22:59h
Hah-püh, das war umständlich.
Ich habe heute versucht, das Konto zu ändern, von dem die Kfz-Steuer für den Bully abgebucht wird.
Als ich das Auto letztes Jahr zugelassen habe, habe ich nicht weiter nachgedacht und eine Kontonummer zur Abbuchung der Kfz-Steuer angegeben, die mir im Nachhinein unpraktisch erscheint, weil die Autokosten eigentlich sonst alle von einem anderen Bankkonto bezahlt werden und in meiner privaten Buchhaltung führt das zu zusätzlichen, internen Umbuchungen. Mir erschien es deshalb einfacher, einmalig das Bankkonto für den Bankeinzug zu ändern, als ständig intern umzubuchen.
Auf dem Kfz-Steuer-Bescheid steht:
Falls die IBAN unzutreffend ist oder künftig Änderungen zum SEPA-Lastschriftmandat eintreten, müssen Sie dies Ihrem
zuständigen Hauptzollamt mitteilen:
• Hierzu können Sie das Zoll-Portal auf der Internetseite www.zoll-portal.de nutzen und nach Registrierung -
beispielsweise mit ELSTER oder dem elektronischen Personalausweis - die Bankverbindung online ändern.
• Alternativ ist eine formlose Mitteilung in Textform (z.B. auf dem Postweg oder per Telefax) unter Angabe des
amtlichen Kennzeichens der Kraftfahrzeugsteuernummer, der Mandatsreferenznummer und der IBAN des
Zahlers möglich. Die Mandatsänderung ist durch den Girokontoinhaber entsprechend zu zeichnen.
Das hört sich ja zunächst mal ganz einfach an und da ich Papierpost möglichst versuche zu vermeiden, E-Mail mit PDF-Post im Anhang nicht vorgesehen ist und das mit dem Fax auch keine echte Alternative ist, mache ich das natürlich online, sollte ja wohl kein Problem sein.
Ich besitze einen elektronischen Personalausweis und ein ELSTER-Konto habe ich natürlich auch, wo ist das Problem.
Nun, das Problem entstand im ersten Schritt dadurch, dass ich ein ELSTER-Konto mit Steuerberatermerkmal habe, ein rein privates Elster-Konto habe ich nicht, warum auch.
Für die Registrierung im Zoll-Portal sind aber nur rein private Elster-Zertifikate zugelassen, allerdings stand das so nirgends, weshalb ich mich natürlich wunderte, dass mein Registrierungsversuch im Zoll-Portal fehlschlug. Als Fehlerhinweis wurde angezeigt, dass mein Elster-Konto nicht ausreichend legitimiert sei.
Ich versuchte deshalb, die Berechtigungen meines Elster-Konto zu erweitern und beantragte die Freischaltung für weitere eGoverment-Dienste, was auch immer das sein mag. Danach wurde angezeigt, dass der Antrag "in Bearbeitung" sei und ich vertagte deshalb den Versuch, mich im Zoll-Portal zu registrieren und wartete auf Antwort von Elster.
Zwei Tage später erfuhr ich dann von Elster, dass mein Konto nun für weitere eGovermernt-Dienste freigeschaltet sei, also probierte ich erneut eine Registrierung im Zoll-Portal, die wieder nicht erfolgreich war und dieselbe Fehlermeldung mit nicht ausreichender Legitimation zeigte.
Nach ausführlichem Rumgegoogle mit Unterstützung diverser KIs habe ich dann die Antwort gefunden, dass mein Elster-Zertifikat ein Organisationszertifikat sei und ich mich deshalb nicht privat damit legitimieren könne. Tolle Sache.
Aber man kann sich ja auch mit dem elektronischen Personalausweis registrieren, dann eben so.
Dafür muss man nur das Telefon als Kartenleser mit dem PC verbinden und über das Telefon den Personalausweis erkennen lassen. Das habe ich schon mehrfach gemacht, in meiner AusweisApp stand auch, dass mein Telefon dafür freigeschaltet ist - nur die blöde App erkannte das Telefon nicht, wenn ich sie über das Zoll-Portal öffnete.
Also habe ich versucht, das Telefon erneut zu koppeln, das gelang, die AusweisApp erkannte das Telefon und meinen Ausweis, alles bestens, dann klickte ich den RegistrierungsButton im Zoll-Portal an - und die AusweisApp erkannte mein Telefon nicht mehr.
Das habe ich ungefähr viermal probiert, dann habe ich alle Apps deinstalliert und neu installiert, aber keine Chance, wenn ich über das Zoll-Portal die AusweisApp öffnete, war mein Telefon nicht mehr gekoppelt.
Also probierte ich es mit dem iPad. Das ist immerhin nicht ganz so fimmelig wie das kleine Telefon, ich hasse es, irgendwelche "Aktionen" am Telefon zu erledigen, weil ich es hasse auf dem Telefon mit diesem kleinen Bildschirm und der kleinen Tastatur rumzutippen.
Interessante Erkenntnis: Das iPad ist schlicht nicht dafür vorgesehen, sich mit der Ausweis-App zu verbinden, es kann den elektronischen Personalausweis nicht einlesen und es kann sich auch nicht mit dem Telefon als Kartenleser verbinden. Es geht einfach nicht.
Also habe ich schließlich zähneknirschend und widerstrebend doch mein Telefon benutzt, damit funktionierte dann alles, ich wurde über den Personalausweis identifiziert und konnte mich im Zoll-Portal registrieren, so erhielt ich eine Zoll-ID, mit ich mich nun über eine entsprechende App auf dem Telefon für den Zugriff auf dem PC legitimieren kann, dort konnte ich dann beantragen, dass mir angezeigt wird, welche Fahrzeuge auf mich zugelassen sind.
Beantragen heißt, es dauerte ca. eine Viertelstunde, bis mein Antrag geprüft und genehmigt war und immerhin wurden mir dann drei der vier auf meinen Namen zugelassenen Fahrzeuge angezeigt, witzigerweise ausgerechnet das Cabrio nicht, was schon seit 2014 auf mich zugelassen ist, aber vielleicht war das vor der Digitalisierung, wer weiß.
Aber der Bully wurde angezeigt und so konnte ich den anklicken und eine Änderung der IBAN beantragen. Auch wiederum nur beantragen, dieser Antrag hängt immer noch in der Bearbeitung, ich geh morgen mal gucken, wie weit hier die Bearbeitung gediehen ist.
Ich meine, ich finde es ja toll, dass die deutschen Behörden so nach und nach digitale Zugänge bekommen, aber echt mal, wenn die damit Geld verdienen müssten, wären sie sofort pleite.
Sonst so: Die Teile für den Gartenzaun, mit dem wir den hinteren Teil des Gartens hundeausbruchsicher machen wollen, wurden geliefert, jetzt können wir uns aktiv mit dem Abreißen des alten Gartenhauses beschäftigen
.
Ich habe heute versucht, das Konto zu ändern, von dem die Kfz-Steuer für den Bully abgebucht wird.
Als ich das Auto letztes Jahr zugelassen habe, habe ich nicht weiter nachgedacht und eine Kontonummer zur Abbuchung der Kfz-Steuer angegeben, die mir im Nachhinein unpraktisch erscheint, weil die Autokosten eigentlich sonst alle von einem anderen Bankkonto bezahlt werden und in meiner privaten Buchhaltung führt das zu zusätzlichen, internen Umbuchungen. Mir erschien es deshalb einfacher, einmalig das Bankkonto für den Bankeinzug zu ändern, als ständig intern umzubuchen.
Auf dem Kfz-Steuer-Bescheid steht:
Falls die IBAN unzutreffend ist oder künftig Änderungen zum SEPA-Lastschriftmandat eintreten, müssen Sie dies Ihrem
zuständigen Hauptzollamt mitteilen:
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• Alternativ ist eine formlose Mitteilung in Textform (z.B. auf dem Postweg oder per Telefax) unter Angabe des
amtlichen Kennzeichens der Kraftfahrzeugsteuernummer, der Mandatsreferenznummer und der IBAN des
Zahlers möglich. Die Mandatsänderung ist durch den Girokontoinhaber entsprechend zu zeichnen.
Das hört sich ja zunächst mal ganz einfach an und da ich Papierpost möglichst versuche zu vermeiden, E-Mail mit PDF-Post im Anhang nicht vorgesehen ist und das mit dem Fax auch keine echte Alternative ist, mache ich das natürlich online, sollte ja wohl kein Problem sein.
Ich besitze einen elektronischen Personalausweis und ein ELSTER-Konto habe ich natürlich auch, wo ist das Problem.
Nun, das Problem entstand im ersten Schritt dadurch, dass ich ein ELSTER-Konto mit Steuerberatermerkmal habe, ein rein privates Elster-Konto habe ich nicht, warum auch.
Für die Registrierung im Zoll-Portal sind aber nur rein private Elster-Zertifikate zugelassen, allerdings stand das so nirgends, weshalb ich mich natürlich wunderte, dass mein Registrierungsversuch im Zoll-Portal fehlschlug. Als Fehlerhinweis wurde angezeigt, dass mein Elster-Konto nicht ausreichend legitimiert sei.
Ich versuchte deshalb, die Berechtigungen meines Elster-Konto zu erweitern und beantragte die Freischaltung für weitere eGoverment-Dienste, was auch immer das sein mag. Danach wurde angezeigt, dass der Antrag "in Bearbeitung" sei und ich vertagte deshalb den Versuch, mich im Zoll-Portal zu registrieren und wartete auf Antwort von Elster.
Zwei Tage später erfuhr ich dann von Elster, dass mein Konto nun für weitere eGovermernt-Dienste freigeschaltet sei, also probierte ich erneut eine Registrierung im Zoll-Portal, die wieder nicht erfolgreich war und dieselbe Fehlermeldung mit nicht ausreichender Legitimation zeigte.
Nach ausführlichem Rumgegoogle mit Unterstützung diverser KIs habe ich dann die Antwort gefunden, dass mein Elster-Zertifikat ein Organisationszertifikat sei und ich mich deshalb nicht privat damit legitimieren könne. Tolle Sache.
Aber man kann sich ja auch mit dem elektronischen Personalausweis registrieren, dann eben so.
Dafür muss man nur das Telefon als Kartenleser mit dem PC verbinden und über das Telefon den Personalausweis erkennen lassen. Das habe ich schon mehrfach gemacht, in meiner AusweisApp stand auch, dass mein Telefon dafür freigeschaltet ist - nur die blöde App erkannte das Telefon nicht, wenn ich sie über das Zoll-Portal öffnete.
Also habe ich versucht, das Telefon erneut zu koppeln, das gelang, die AusweisApp erkannte das Telefon und meinen Ausweis, alles bestens, dann klickte ich den RegistrierungsButton im Zoll-Portal an - und die AusweisApp erkannte mein Telefon nicht mehr.
Das habe ich ungefähr viermal probiert, dann habe ich alle Apps deinstalliert und neu installiert, aber keine Chance, wenn ich über das Zoll-Portal die AusweisApp öffnete, war mein Telefon nicht mehr gekoppelt.
Also probierte ich es mit dem iPad. Das ist immerhin nicht ganz so fimmelig wie das kleine Telefon, ich hasse es, irgendwelche "Aktionen" am Telefon zu erledigen, weil ich es hasse auf dem Telefon mit diesem kleinen Bildschirm und der kleinen Tastatur rumzutippen.
Interessante Erkenntnis: Das iPad ist schlicht nicht dafür vorgesehen, sich mit der Ausweis-App zu verbinden, es kann den elektronischen Personalausweis nicht einlesen und es kann sich auch nicht mit dem Telefon als Kartenleser verbinden. Es geht einfach nicht.
Also habe ich schließlich zähneknirschend und widerstrebend doch mein Telefon benutzt, damit funktionierte dann alles, ich wurde über den Personalausweis identifiziert und konnte mich im Zoll-Portal registrieren, so erhielt ich eine Zoll-ID, mit ich mich nun über eine entsprechende App auf dem Telefon für den Zugriff auf dem PC legitimieren kann, dort konnte ich dann beantragen, dass mir angezeigt wird, welche Fahrzeuge auf mich zugelassen sind.
Beantragen heißt, es dauerte ca. eine Viertelstunde, bis mein Antrag geprüft und genehmigt war und immerhin wurden mir dann drei der vier auf meinen Namen zugelassenen Fahrzeuge angezeigt, witzigerweise ausgerechnet das Cabrio nicht, was schon seit 2014 auf mich zugelassen ist, aber vielleicht war das vor der Digitalisierung, wer weiß.
Aber der Bully wurde angezeigt und so konnte ich den anklicken und eine Änderung der IBAN beantragen. Auch wiederum nur beantragen, dieser Antrag hängt immer noch in der Bearbeitung, ich geh morgen mal gucken, wie weit hier die Bearbeitung gediehen ist.
Ich meine, ich finde es ja toll, dass die deutschen Behörden so nach und nach digitale Zugänge bekommen, aber echt mal, wenn die damit Geld verdienen müssten, wären sie sofort pleite.
Sonst so: Die Teile für den Gartenzaun, mit dem wir den hinteren Teil des Gartens hundeausbruchsicher machen wollen, wurden geliefert, jetzt können wir uns aktiv mit dem Abreißen des alten Gartenhauses beschäftigen
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Sonntag, 22. Februar 2026
Über das Faulsein
anje, 20:02h
Seit 10 Tagen bin ich wieder auf Borkum und im Grunde habe ich in den letzten 10 Tagen hauptsächlich nichts getan. Meine Hauptbeschäftigung bestand darin, zu existieren und währenddessen immer wieder darüber nachzudenken, wie angenehm ich es finde, das Leben derart verlangsamt zu haben.
Ich war schon immer gerne faul, die meiste Energie habe ich stets vor allem dafür aufgebracht, mir strategischen Freiraum für eine maximale Faulheit zu schaffen.
Es gibt dieses Zitat, das wahlweise Bill Gates oder Henry Ford zugeschrieben wird, dass sie für eine schwierige Aufgabe am liebsten faule Menschen engagieren würden, weil die üblicherweise die einfachste Lösung dafür fänden und ich fühlte mich von diesem Zitat immer sehr bestätigt.
Deshalb stecke ich viel Zeit in den Aufbau einer effizienten Ordnungsstruktur (sowohl in der Küche als auch auf dem Computer oder bei allen beruflichen Aufgaben), weil ich mir dadurch sehr viel Suchen und doppelte Arbeit erspare. Wichtig sind mir dabei kurze, einfache und schnelle Erreichbarkeiten sowie Skalierbarkeit für Mengenveränderungen. Relativ unwichtig ist mir dagegen das optische Erscheinungsbild, niemals wäre ich bereit, nur aus optischen Gründen Zusatzarbeit oder extra Umständlichkeiten zu akzeptieren.
Zierleisten an Küchenfronten finde ich genauso überflüssig, wie fehlende Griffe oder gar, aus rein optischen Gründe, innenliegende Auszüge, weil ich eine Schublade definitiv öfter öffne als putze. Ich pfeife auch auf die Symmetrie, wenn ich konkrete Gründe habe, weshalb ich unterschiedliche Höhen, Breiten oder Aufteilungen in meinen Küchenschränken brauche. Mein Küchenbauer zuckt nur noch ergeben die Achseln.
Ich war schon immer gerne und absichtlich faul und habe gleichzeitig früh gelernt, dass es klug ist, das nicht zu öffentlich zu zeigen, denn diese protestantische Arbeitsethik, die vor allem der Nachkriegsgeneration eingebläut worden war, prangert Faulheit ja gerne als etwas Unethisches an.
Böll schrieb seine "Anekdote zur Senkung der Arbeitsmoral" bereits im Jahr 1963 und ich habe bis heute nicht begriffen, weshalb sie nicht für absolut jeden, der immer noch dieser seltsamen Strebsamkeitsehtik anhängt, der ultimative Augenöffner ist.
Weshalb, um alles in der Welt, sollte man beständig arbeiten und immer mehr und mehr wollen?
Klar, wenn man von Null kommt, muss man sich erst mal anstrengen, um sich ein Grundgerüst aufzubauen, auch der Fischer musste sein Boot ja irgendwoher bekommen haben. Für die Nachkriegsgeneration, die eine Welt in Schutt und Asche vorfand, ist es also ganz natürlich, dass sie sich erst etwas aufbauen mussten, um es dann in Ruhe genießen zu können, aber warum ist Herr Merz heute noch der Meinung, dass Lifestyle-Teilzeit etwas Negatives ist?
Ich begreife seine Absicht nicht, wenn er sagt, dass wir uns anstrengen müssen, wenn wir unseren Wohlstand erhalten wollen, denn grade DASS wir es uns heute leisten können, nicht mehr so viel zu arbeiten, ist doch ein wunderbarer Luxus. Und den will Herr Merz dadurch retten, das er das verbieten will? Merkste selber, nicht wahr?
Lifestyle-Teilzeit ist exakt mein Lebensstil. Ich finde ihn erstrebenswert und positiv. Warum soll ich mehr arbeiten als notwendig?*
Und notwendig ist Arbeit nur solange, bis ich das, was ich damit erreichen möchte, auch erreicht habe.
*Genau genommen verbringe ich die letzten 15 Jahre meines Arbeitslebens in Lifestyle-Freizeit, denn ich habe in meiner aktiven Zeit zwar Fulltime gearbeitet, ließ mich aber nur für Teilzeit (2/3 Stelle) bezahlen. So sammelte ich zehn Jahre lang jedes Jahr 1/3 meiner Arbeitszeit als Überstunden an, die ich jetzt, in den fünf Jahren bevor die offizielle Rente greift, "abfeiere".
Jetzt mag jeder unterschiedliche Ziele haben, was er erreichen möchte, aber mein Ziel war es immer zu arbeiten, um damit Geld zu verdienen, das ich brauche, um mir ein schönes Leben leisten zu können und zu einem schönen Leben gehört nach meiner Überzeugung, dass man eben nicht ständig arbeitet.
An dieser Stelle mache ich jetzt einen harten Schnitt, denn ich habe im ersten Überschwang des Schreibens auch noch sehr ausführlich dargestellt, was genau ich mir unter einem schönen Leben vorstellen und wie ich für mich den Zielkonflikt "Geldverdienen versus Leben genießen" gelöst habe, aber das ist ein komplett anderes Thema und den bereits getippten Text habe ich jetzt einfach in ein neues Dokument kopiert, wo ich ihn bei Gelegenheit mal weiter überdenken kann, denn eigentlich ist mein Ausgangspunkt "Faulheit" und auf dieses Thema bin ich gekommen, weil ich heute gleich zwei Texte dazu bei den Krautreportern gelesen habe.
Der erste Text heißt
Was für eine blöde Idee: Stress als Statussymbol
und stammt ursprünglich aus dem Jahr 2021.
Weil das Thema offensichtlich immer wieder aufs Neue aktuell ist, wurde er am 12.2.2026 aktualisiert und schwamm damit wieder nach oben, sonst hätte ich ihn gar nicht mehr wahrgenommen.
Außerdem passt er natürlich wunderbar zu dem zweiten Text, dessen Überschrift lautet:
So wirst du Friedrich Merz’ größter Feind
Eine Anleitung zum Faulsein in vier Schritten.
Weil ich ein KrautreporterAbo habe, konnte ich beide Links ohne Bezahlschranke freischalten, um sie hier zu teilen, eine Möglichkeit, die mir bei den Krautreportern sehr gefällt.
Ich mag den ersten Text besonders, weil er so unschlagbar überzeugend erklärt, warum Faulheit eine wirklich gute Sache ist und obwohl das Wort "faul" so negativ besetzt ist, wird es hier aktiv genutzt:
Ich möchte aber trotzdem bei dem Wort Faulheit bleiben. Aus einem einfachen Grund: Weil alle anderen Begriffe dem Nichtstun einen Zweck geben. „Muße“ ist ein philosophischer Rückzug, auch genüssliches Nichtstun und Entspannung können Ziele sein, an denen man sich aufreibt. Hier ist also meine Definition von Faulheit: Das Recht zu existieren, ohne zu produzieren, noch nicht einmal schöne Gedanken. Und ohne schlechtes Gewissen.
Genau auf diese Art bin ich auch sehr gerne faul.
Theresa Bäuerlein, die den ersten Text geschrieben hat, hat als Vorbereitung auf das Thema eine Umfrage gestartet und darin unter anderem gefragt, wie faul man sich jeweils selber einschätze.
Eine Frage, die ich gestellt habe, war: „Wie faul schätzt du dich ein?“ Die Antwort lag im Durchschnitt bei 6, also ein bisschen mehr als mittelfaul. Wir müssen davon ausgehen, dass die wirklich Faulen an dieser Umfrage nicht teilgenommen haben.
Manche Antworten stechen heraus. Weil sie von Teilnehmer:innen kommen, die ihren Frieden mit dem Nichtstun gefunden haben. Es sind wenige, wie Angela. „Ständig wird davon geredet, man solle aus seiner Komfortzone heraus. Ich bin heilfroh, nach vielen Jahren jetzt endlich mal hereinzufinden. Zu tun, was ich möchte, auch wenn es ‚nichts‘ ist, empfinde ich als totalen Luxus. Ich bin kein Geldmillionär, sondern ein Zeitmillionär“, schreibt sie.
Mir geht es exakt genau so. Ich finde es zwar wichtig, dass ich die finanzielle Seite erst vernünftig geregelt hatte, bevor ich mich in dieses ausführliche Nichtstun stürzte , was ich inzwischen seit fast anderthalb Jahren genieße, aber als wahren Reichtum sehe ich auch die unendliche Menge an Zeit pro Tag an, die ich frei nach eigenem Gusto verbringen kann. Gleichzeitig ist das für mich auch die Definition von Freiheit, denn Freiheit besteht für mich nicht unbedingt daraus, dass ich tun kann, was ich will, sondern dass ich nichts tun muss, was ich nicht will.
Die meisten anderen Teilnehmer:innen der Umfrage reden davon, dass sie gerne fauler wären, aber es nicht können. „Faulheit ist nie entspannend, weil immer ein schlechtes Gefühl da ist, dass ich etwas nicht tue, was ich erledigen sollte“, sagt Michaela. Ein:e anonym:e Leser:in hat im vergangenen Jahr aus gesundheitlichen Gründen weder arbeiten, noch einen Job suchen können. „Ich hätte also viel Zeit zum Faulsein gehabt, war aber trotzdem gestresst wegen schlechtem Gewissen.“
Damit hatte ich zum Glück in meinem ganzen Leben noch nie ein Problem, ich habe auch heute noch eine Liste mit Dingen, die ich erledigen muss (das liegt daran, dass die Admin-Dinge des Lebens auch im Alter nicht aufhören) und manche davon können echt böse enden, wenn man sie zu lange vor sich herschiebt, aber einer meiner Wahlsprüche, der mich schon mein gesamtes Leben begleitet, lautet:
Zum Glück gibt es ja immer noch die letzte Minute, sonst würde nie etwas getan
.
Ich war schon immer gerne faul, die meiste Energie habe ich stets vor allem dafür aufgebracht, mir strategischen Freiraum für eine maximale Faulheit zu schaffen.
Es gibt dieses Zitat, das wahlweise Bill Gates oder Henry Ford zugeschrieben wird, dass sie für eine schwierige Aufgabe am liebsten faule Menschen engagieren würden, weil die üblicherweise die einfachste Lösung dafür fänden und ich fühlte mich von diesem Zitat immer sehr bestätigt.
Deshalb stecke ich viel Zeit in den Aufbau einer effizienten Ordnungsstruktur (sowohl in der Küche als auch auf dem Computer oder bei allen beruflichen Aufgaben), weil ich mir dadurch sehr viel Suchen und doppelte Arbeit erspare. Wichtig sind mir dabei kurze, einfache und schnelle Erreichbarkeiten sowie Skalierbarkeit für Mengenveränderungen. Relativ unwichtig ist mir dagegen das optische Erscheinungsbild, niemals wäre ich bereit, nur aus optischen Gründen Zusatzarbeit oder extra Umständlichkeiten zu akzeptieren.
Zierleisten an Küchenfronten finde ich genauso überflüssig, wie fehlende Griffe oder gar, aus rein optischen Gründe, innenliegende Auszüge, weil ich eine Schublade definitiv öfter öffne als putze. Ich pfeife auch auf die Symmetrie, wenn ich konkrete Gründe habe, weshalb ich unterschiedliche Höhen, Breiten oder Aufteilungen in meinen Küchenschränken brauche. Mein Küchenbauer zuckt nur noch ergeben die Achseln.
Ich war schon immer gerne und absichtlich faul und habe gleichzeitig früh gelernt, dass es klug ist, das nicht zu öffentlich zu zeigen, denn diese protestantische Arbeitsethik, die vor allem der Nachkriegsgeneration eingebläut worden war, prangert Faulheit ja gerne als etwas Unethisches an.
Böll schrieb seine "Anekdote zur Senkung der Arbeitsmoral" bereits im Jahr 1963 und ich habe bis heute nicht begriffen, weshalb sie nicht für absolut jeden, der immer noch dieser seltsamen Strebsamkeitsehtik anhängt, der ultimative Augenöffner ist.
Weshalb, um alles in der Welt, sollte man beständig arbeiten und immer mehr und mehr wollen?
Klar, wenn man von Null kommt, muss man sich erst mal anstrengen, um sich ein Grundgerüst aufzubauen, auch der Fischer musste sein Boot ja irgendwoher bekommen haben. Für die Nachkriegsgeneration, die eine Welt in Schutt und Asche vorfand, ist es also ganz natürlich, dass sie sich erst etwas aufbauen mussten, um es dann in Ruhe genießen zu können, aber warum ist Herr Merz heute noch der Meinung, dass Lifestyle-Teilzeit etwas Negatives ist?
Ich begreife seine Absicht nicht, wenn er sagt, dass wir uns anstrengen müssen, wenn wir unseren Wohlstand erhalten wollen, denn grade DASS wir es uns heute leisten können, nicht mehr so viel zu arbeiten, ist doch ein wunderbarer Luxus. Und den will Herr Merz dadurch retten, das er das verbieten will? Merkste selber, nicht wahr?
Lifestyle-Teilzeit ist exakt mein Lebensstil. Ich finde ihn erstrebenswert und positiv. Warum soll ich mehr arbeiten als notwendig?*
Und notwendig ist Arbeit nur solange, bis ich das, was ich damit erreichen möchte, auch erreicht habe.
*Genau genommen verbringe ich die letzten 15 Jahre meines Arbeitslebens in Lifestyle-Freizeit, denn ich habe in meiner aktiven Zeit zwar Fulltime gearbeitet, ließ mich aber nur für Teilzeit (2/3 Stelle) bezahlen. So sammelte ich zehn Jahre lang jedes Jahr 1/3 meiner Arbeitszeit als Überstunden an, die ich jetzt, in den fünf Jahren bevor die offizielle Rente greift, "abfeiere".
Jetzt mag jeder unterschiedliche Ziele haben, was er erreichen möchte, aber mein Ziel war es immer zu arbeiten, um damit Geld zu verdienen, das ich brauche, um mir ein schönes Leben leisten zu können und zu einem schönen Leben gehört nach meiner Überzeugung, dass man eben nicht ständig arbeitet.
An dieser Stelle mache ich jetzt einen harten Schnitt, denn ich habe im ersten Überschwang des Schreibens auch noch sehr ausführlich dargestellt, was genau ich mir unter einem schönen Leben vorstellen und wie ich für mich den Zielkonflikt "Geldverdienen versus Leben genießen" gelöst habe, aber das ist ein komplett anderes Thema und den bereits getippten Text habe ich jetzt einfach in ein neues Dokument kopiert, wo ich ihn bei Gelegenheit mal weiter überdenken kann, denn eigentlich ist mein Ausgangspunkt "Faulheit" und auf dieses Thema bin ich gekommen, weil ich heute gleich zwei Texte dazu bei den Krautreportern gelesen habe.
Der erste Text heißt
Was für eine blöde Idee: Stress als Statussymbol
und stammt ursprünglich aus dem Jahr 2021.
Weil das Thema offensichtlich immer wieder aufs Neue aktuell ist, wurde er am 12.2.2026 aktualisiert und schwamm damit wieder nach oben, sonst hätte ich ihn gar nicht mehr wahrgenommen.
Außerdem passt er natürlich wunderbar zu dem zweiten Text, dessen Überschrift lautet:
So wirst du Friedrich Merz’ größter Feind
Eine Anleitung zum Faulsein in vier Schritten.
Weil ich ein KrautreporterAbo habe, konnte ich beide Links ohne Bezahlschranke freischalten, um sie hier zu teilen, eine Möglichkeit, die mir bei den Krautreportern sehr gefällt.
Ich mag den ersten Text besonders, weil er so unschlagbar überzeugend erklärt, warum Faulheit eine wirklich gute Sache ist und obwohl das Wort "faul" so negativ besetzt ist, wird es hier aktiv genutzt:
Ich möchte aber trotzdem bei dem Wort Faulheit bleiben. Aus einem einfachen Grund: Weil alle anderen Begriffe dem Nichtstun einen Zweck geben. „Muße“ ist ein philosophischer Rückzug, auch genüssliches Nichtstun und Entspannung können Ziele sein, an denen man sich aufreibt. Hier ist also meine Definition von Faulheit: Das Recht zu existieren, ohne zu produzieren, noch nicht einmal schöne Gedanken. Und ohne schlechtes Gewissen.
Genau auf diese Art bin ich auch sehr gerne faul.
Theresa Bäuerlein, die den ersten Text geschrieben hat, hat als Vorbereitung auf das Thema eine Umfrage gestartet und darin unter anderem gefragt, wie faul man sich jeweils selber einschätze.
Eine Frage, die ich gestellt habe, war: „Wie faul schätzt du dich ein?“ Die Antwort lag im Durchschnitt bei 6, also ein bisschen mehr als mittelfaul. Wir müssen davon ausgehen, dass die wirklich Faulen an dieser Umfrage nicht teilgenommen haben.
Manche Antworten stechen heraus. Weil sie von Teilnehmer:innen kommen, die ihren Frieden mit dem Nichtstun gefunden haben. Es sind wenige, wie Angela. „Ständig wird davon geredet, man solle aus seiner Komfortzone heraus. Ich bin heilfroh, nach vielen Jahren jetzt endlich mal hereinzufinden. Zu tun, was ich möchte, auch wenn es ‚nichts‘ ist, empfinde ich als totalen Luxus. Ich bin kein Geldmillionär, sondern ein Zeitmillionär“, schreibt sie.
Mir geht es exakt genau so. Ich finde es zwar wichtig, dass ich die finanzielle Seite erst vernünftig geregelt hatte, bevor ich mich in dieses ausführliche Nichtstun stürzte , was ich inzwischen seit fast anderthalb Jahren genieße, aber als wahren Reichtum sehe ich auch die unendliche Menge an Zeit pro Tag an, die ich frei nach eigenem Gusto verbringen kann. Gleichzeitig ist das für mich auch die Definition von Freiheit, denn Freiheit besteht für mich nicht unbedingt daraus, dass ich tun kann, was ich will, sondern dass ich nichts tun muss, was ich nicht will.
Die meisten anderen Teilnehmer:innen der Umfrage reden davon, dass sie gerne fauler wären, aber es nicht können. „Faulheit ist nie entspannend, weil immer ein schlechtes Gefühl da ist, dass ich etwas nicht tue, was ich erledigen sollte“, sagt Michaela. Ein:e anonym:e Leser:in hat im vergangenen Jahr aus gesundheitlichen Gründen weder arbeiten, noch einen Job suchen können. „Ich hätte also viel Zeit zum Faulsein gehabt, war aber trotzdem gestresst wegen schlechtem Gewissen.“
Damit hatte ich zum Glück in meinem ganzen Leben noch nie ein Problem, ich habe auch heute noch eine Liste mit Dingen, die ich erledigen muss (das liegt daran, dass die Admin-Dinge des Lebens auch im Alter nicht aufhören) und manche davon können echt böse enden, wenn man sie zu lange vor sich herschiebt, aber einer meiner Wahlsprüche, der mich schon mein gesamtes Leben begleitet, lautet:
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