Freitag, 10. April 2026
Alle bekloppt
anje, 23:12h
"Steigende Preise entfachen Diskussion um Tempolimit"
Ich blicke fassungslos auf die auf meinem Handy aufploppende Schlagzeile.
Fassungslos machen mich nicht die steigenden Spritpreisen, deren Anstieg befürworte ich sehr, sondern fassungslos macht mich mal wieder die unfassbare Idiotie unserer Politiker. Wenn sich jemand die teuren Spritpreise jetzt nicht mehr leisten kann, kann er doch auch ohne Zwang von oben spritsparend langsamer fahren, oder habe ich da etwas übersehen?
Ich meine, ich bin definitiv für ein Tempolimit (und für autofreie Innenstädte und überhaupt für alles, was das Autofahren weniger angenehm macht), aber das Tempolimit jetzt ausgerechnet im Zusammenhang mit der allgemeinen Empörung über die gestiegenen Spritpreise wieder ins Spiel zu bringen, das zeugt doch nur von alberner Streitlust, mit der man sich selber lächerlich macht.
Ich war schon immer für viel, VIEL höhere Spritpreise, weil ich noch nie verstanden haben, weshalb das sinnlose und massenhafte Rumfahren mit Autos ein genauso selbstverständliches Menschenrecht sein soll wie frische Luft und sauberes Wasser.
Das sage ich übrigens nicht, seitdem ich reich bin und mir hohe Spritpreise problemlos leisten kann, sondern das habe ich vor 45 Jahren auch schon gesagt, als ich mir weiß Gott noch jeden Liter Benzin mühsam zusammensparte und viele Ausflüge/Einladungen deshalb absagte, weil mir die Fahrtkosten zu hoch waren. Aber vielleicht habe ich es auch genau deshalb schon immer als Luxus angesehen und eben nicht als eine Selbstverständlichkeit, auf die ich ein Recht habe.
Ich bin auf dem Dorf aufgewachsen, wenn man bei uns etwas erleben wollte, musste man mit dem Auto in die nächste Stadt fahren (Neuss oder Düsseldorf), der letzte Bus ging um 22h, ÖPNV war schon damals keine Lösung.
Aber auch damals war ich schon der festen Überzeugung, dass es nicht Aufgabe des Staates ist, dafür zu sorgen, dass sich jeder ein Auto leisten kann. Viel sinnvoller hätte ich es gefunden, den ÖPNV vernünftig auszubauen.
Sehe ich übrigens bis heute als wichtige Aufgabe des Staates und kostenfreien Nahverkehr halte ich ebenfalls für eine fantastische Idee, funktioniert aber natürlich nur in Luxemburg, Malta und Belgrad.
Bei uns werden erwischte Schwarzfahrer, die das erhöhte Beförderungsentgelt nicht bezahlen können oder wollen, in den Knast gesteckt. Bei rund 200€ Tageskosten für einen Hafttag plus der Kosten für die Beschäftigung der Gerichte und jährlich gut 9000 einsitzenden Schwarzfahrern lassen wir uns den Spaß locker über 20 Millionen kosten.
Die Diskussion darüber, dass Schwarzfahren zu entkriminalisieren und es nur wie eine Ordnungswidrigkeit zu behandeln, also auf eine Stufe zu stellen mit einem Verstoß gegen die Straßenverkehrsordnung und zu schnellem Fahren, löst auch schon wieder hohe Empörungswellen aus und findet keine Mehrheit.
In meiner Jugend war vor allem der saure Regen ein Thema, der die Bäume/Wälder schädigte, weshalb ich überhaupt kein Verständnis dafür hatte, dass Autofahren immer wichtiger wurde und für alle bezahlbar sein sollte. Ich sah die Notwendigkeit hinter dieser wachsenden Mobilität für alle nicht, denn so fuhren nur immer mehr Leute ohne Not in der Gegend rum und brachten die Bäume zum Absterben.
Dass Mobilität als solche als Recht für alle angesehen wird, kann ich im Zweifel noch verstehen, das bedeutet aber doch nicht, dass automatisch auch die individuelle Wahl des Transportmittels aka Auto zwingend staatlich zu fördern ist.
Und ja, natürlich fuhr und fahre auch ich in der Gegend rum, weil ich nicht finde, dass es meine individuelle Aufgabe ist, die Bäume/die Atmosphäre/die Welt zu retten, sondern ein Thema der Politik, die die Lasten dann bitte verbindlich auf alle verteilt.
Die Politik aber interessiert sich vor allem dafür, was das Beste ist, um wiedergewählt zu werden und naja, man sieht ja, was dabei rauskommt. Das war früher auch nicht anders als heute.
Mich fasziniert übrigens auch, wie viele Menschen lautstark über die unverschämt hohen Spritpreise jammern, sich an der Tanke dann aber selbstverständlich noch ein paar Snickers oder ein paar Flaschen Bier mitnehmen.
Würden sie ihre Snacks oder Getränke beim Discounter kaufen und da dann auch noch auf Sonderangebote achten, hätten sie einen Großteil der Spritpreiserhöhung ruckzuck wieder reingespart
.
Ich blicke fassungslos auf die auf meinem Handy aufploppende Schlagzeile.
Fassungslos machen mich nicht die steigenden Spritpreisen, deren Anstieg befürworte ich sehr, sondern fassungslos macht mich mal wieder die unfassbare Idiotie unserer Politiker. Wenn sich jemand die teuren Spritpreise jetzt nicht mehr leisten kann, kann er doch auch ohne Zwang von oben spritsparend langsamer fahren, oder habe ich da etwas übersehen?
Ich meine, ich bin definitiv für ein Tempolimit (und für autofreie Innenstädte und überhaupt für alles, was das Autofahren weniger angenehm macht), aber das Tempolimit jetzt ausgerechnet im Zusammenhang mit der allgemeinen Empörung über die gestiegenen Spritpreise wieder ins Spiel zu bringen, das zeugt doch nur von alberner Streitlust, mit der man sich selber lächerlich macht.
Ich war schon immer für viel, VIEL höhere Spritpreise, weil ich noch nie verstanden haben, weshalb das sinnlose und massenhafte Rumfahren mit Autos ein genauso selbstverständliches Menschenrecht sein soll wie frische Luft und sauberes Wasser.
Das sage ich übrigens nicht, seitdem ich reich bin und mir hohe Spritpreise problemlos leisten kann, sondern das habe ich vor 45 Jahren auch schon gesagt, als ich mir weiß Gott noch jeden Liter Benzin mühsam zusammensparte und viele Ausflüge/Einladungen deshalb absagte, weil mir die Fahrtkosten zu hoch waren. Aber vielleicht habe ich es auch genau deshalb schon immer als Luxus angesehen und eben nicht als eine Selbstverständlichkeit, auf die ich ein Recht habe.
Ich bin auf dem Dorf aufgewachsen, wenn man bei uns etwas erleben wollte, musste man mit dem Auto in die nächste Stadt fahren (Neuss oder Düsseldorf), der letzte Bus ging um 22h, ÖPNV war schon damals keine Lösung.
Aber auch damals war ich schon der festen Überzeugung, dass es nicht Aufgabe des Staates ist, dafür zu sorgen, dass sich jeder ein Auto leisten kann. Viel sinnvoller hätte ich es gefunden, den ÖPNV vernünftig auszubauen.
Sehe ich übrigens bis heute als wichtige Aufgabe des Staates und kostenfreien Nahverkehr halte ich ebenfalls für eine fantastische Idee, funktioniert aber natürlich nur in Luxemburg, Malta und Belgrad.
Bei uns werden erwischte Schwarzfahrer, die das erhöhte Beförderungsentgelt nicht bezahlen können oder wollen, in den Knast gesteckt. Bei rund 200€ Tageskosten für einen Hafttag plus der Kosten für die Beschäftigung der Gerichte und jährlich gut 9000 einsitzenden Schwarzfahrern lassen wir uns den Spaß locker über 20 Millionen kosten.
Die Diskussion darüber, dass Schwarzfahren zu entkriminalisieren und es nur wie eine Ordnungswidrigkeit zu behandeln, also auf eine Stufe zu stellen mit einem Verstoß gegen die Straßenverkehrsordnung und zu schnellem Fahren, löst auch schon wieder hohe Empörungswellen aus und findet keine Mehrheit.
In meiner Jugend war vor allem der saure Regen ein Thema, der die Bäume/Wälder schädigte, weshalb ich überhaupt kein Verständnis dafür hatte, dass Autofahren immer wichtiger wurde und für alle bezahlbar sein sollte. Ich sah die Notwendigkeit hinter dieser wachsenden Mobilität für alle nicht, denn so fuhren nur immer mehr Leute ohne Not in der Gegend rum und brachten die Bäume zum Absterben.
Dass Mobilität als solche als Recht für alle angesehen wird, kann ich im Zweifel noch verstehen, das bedeutet aber doch nicht, dass automatisch auch die individuelle Wahl des Transportmittels aka Auto zwingend staatlich zu fördern ist.
Und ja, natürlich fuhr und fahre auch ich in der Gegend rum, weil ich nicht finde, dass es meine individuelle Aufgabe ist, die Bäume/die Atmosphäre/die Welt zu retten, sondern ein Thema der Politik, die die Lasten dann bitte verbindlich auf alle verteilt.
Die Politik aber interessiert sich vor allem dafür, was das Beste ist, um wiedergewählt zu werden und naja, man sieht ja, was dabei rauskommt. Das war früher auch nicht anders als heute.
Mich fasziniert übrigens auch, wie viele Menschen lautstark über die unverschämt hohen Spritpreise jammern, sich an der Tanke dann aber selbstverständlich noch ein paar Snickers oder ein paar Flaschen Bier mitnehmen.
Würden sie ihre Snacks oder Getränke beim Discounter kaufen und da dann auch noch auf Sonderangebote achten, hätten sie einen Großteil der Spritpreiserhöhung ruckzuck wieder reingespart
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Donnerstag, 9. April 2026
Hefezopfschaf und gepimpte Fertigsauce
anje, 22:29h
Sehr viel habe ich heute nicht gemacht.
Hauptsächlich bin ich ein wenig durchs Haus gestromert, habe hier etwas angefangen, dort etwas rumprobiert, dies und das versucht und wieder weggelegt, insgesamt wenig, was in der Rückschau auf den Tag hängengeblieben ist.
Aber immerhin:
Ich habe einen Hefezopf in Form eines Schafs gebacken, einfach nur so, weil ich da grade Lust zu hatte
Jetzt liegt das Schaf da unten rum und keiner will es.
Wie das Schaf bei Eugen Roth:
Ein Mensch, der einen andern traf,
geriet in Streit und sagte „Schaf!“
Der andre sprach: „Es wär Ihr Glück,
Sie nähmen dieses Schaf zurück!“
Der Mensch jedoch erklärte: „Nein,
er säh dazu den Grund nicht ein.“
Das Schaf, dem einen nicht willkommen,
vom andern nicht zurückgenommen,
steht seitdem herrenlos und dumm
unglücklich in der Welt herum.
Ich liebe die "Ein Mensch-Gedichte" von Eugen Roth, früher konnte ich mal ganz viele davon auswendig, dieses fiel mir spontan ein, als ich mein eigenes, ungewolltes Schaf ansah.
Außerdem habe ich heute eine Sauce erfunden, die mir ausgesprochen gut geschmeckt hat.
Es gab Kartoffeln und Schweinesteaks, wir hatten beide nicht viel Hunger, weshalb eine größere Gemüsebeilage schon zu viel gewesen wäre, aber nur Kartoffeln fand ich zu trocken und kam deshalb auf die Idee, eine Sauce dazu zu machen.
Im Kühlschrank fanden sich Gemüsereste, die wegmussten, eine Paprika, Pilze, Frühlingszwiebeln und außerdem habe ich immer noch etwas von dem pürierten Ofengemüse von vor zwei Wochen.
Das Gemüse kleinschnibbeln, anbraten, dann zwei große Löffel Ofengemüsematsch dazu geben, so lange rühren, bis alles gleichmäßig verteilt ist. Mit einem Teelöffel Kräuterbuttergewürz würzen.
In 100ml Kochsahne und 150ml Wasser ein Paket Rahmsauce (Trockenpulver) einrühren, über das Gemüse gießen, unter Rühren einmal aufkochen und dann auf kleiner Flamme noch drei Minuten weiter köcheln.
Ich habe zum Schluss noch einen Schuss Portwein untergerührt, muss aber nicht, schmeckte vorher auch schon gut.
Fertigsaucenpulver habe ich eigentlich immer in verschiedenen Varianten im Haus, weil es eine ungemein bequeme Methode ist, eine schnelle Sauce zu zaubern.
Ich benutze es allerdings nie "nur so", sondern pimpe die Sauce immer noch ein wenig mit weiteren Zutaten auf
.
Hauptsächlich bin ich ein wenig durchs Haus gestromert, habe hier etwas angefangen, dort etwas rumprobiert, dies und das versucht und wieder weggelegt, insgesamt wenig, was in der Rückschau auf den Tag hängengeblieben ist.
Aber immerhin:
Ich habe einen Hefezopf in Form eines Schafs gebacken, einfach nur so, weil ich da grade Lust zu hatte
Jetzt liegt das Schaf da unten rum und keiner will es.
Wie das Schaf bei Eugen Roth:
Ein Mensch, der einen andern traf,
geriet in Streit und sagte „Schaf!“
Der andre sprach: „Es wär Ihr Glück,
Sie nähmen dieses Schaf zurück!“
Der Mensch jedoch erklärte: „Nein,
er säh dazu den Grund nicht ein.“
Das Schaf, dem einen nicht willkommen,
vom andern nicht zurückgenommen,
steht seitdem herrenlos und dumm
unglücklich in der Welt herum.
Ich liebe die "Ein Mensch-Gedichte" von Eugen Roth, früher konnte ich mal ganz viele davon auswendig, dieses fiel mir spontan ein, als ich mein eigenes, ungewolltes Schaf ansah.
Außerdem habe ich heute eine Sauce erfunden, die mir ausgesprochen gut geschmeckt hat.
Es gab Kartoffeln und Schweinesteaks, wir hatten beide nicht viel Hunger, weshalb eine größere Gemüsebeilage schon zu viel gewesen wäre, aber nur Kartoffeln fand ich zu trocken und kam deshalb auf die Idee, eine Sauce dazu zu machen.
Im Kühlschrank fanden sich Gemüsereste, die wegmussten, eine Paprika, Pilze, Frühlingszwiebeln und außerdem habe ich immer noch etwas von dem pürierten Ofengemüse von vor zwei Wochen.
Das Gemüse kleinschnibbeln, anbraten, dann zwei große Löffel Ofengemüsematsch dazu geben, so lange rühren, bis alles gleichmäßig verteilt ist. Mit einem Teelöffel Kräuterbuttergewürz würzen.
In 100ml Kochsahne und 150ml Wasser ein Paket Rahmsauce (Trockenpulver) einrühren, über das Gemüse gießen, unter Rühren einmal aufkochen und dann auf kleiner Flamme noch drei Minuten weiter köcheln.
Ich habe zum Schluss noch einen Schuss Portwein untergerührt, muss aber nicht, schmeckte vorher auch schon gut.
Fertigsaucenpulver habe ich eigentlich immer in verschiedenen Varianten im Haus, weil es eine ungemein bequeme Methode ist, eine schnelle Sauce zu zaubern.
Ich benutze es allerdings nie "nur so", sondern pimpe die Sauce immer noch ein wenig mit weiteren Zutaten auf
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Mittwoch, 8. April 2026
Baustellen-News und Staubsaugereskalation
anje, 21:37h
Von der Baustelle kommen gute Nachrichten: Wasser und Strom sind fertig angeschlossen, ob der Glasfaseranschluss auch schon liegt, wusste niemand, es wird aber vermutet.
Außerdem hat die Garage inzwischen ein Dach und das Fundament für das Gartenhaus ist ebenfalls in der Mache.
Im Erdgeschoss sind die Sockelleisten für den Lehmputz alle angebracht und die Leisten für die "Schattenfuge", für die wir uns im Obergeschoss statt Sockelleiste entschieden haben, sind auch schon geliefert und werden grade montiert.
Der Boden im Erdgeschoss wird durchgehend einheitlich gefliest, also überall dieselbe Fliese, allerdings in drei verschiedenen Formaten, die im römischen Verband verlegt werden. Die Fußbodenleiste wird auch als Fliese geklebt, die Besonderheit ist hier nur, dass sie nicht auf den Putz geklebt wird, sondern flächenbündig mit dem Putz an der Wand abschließt.
Der Putzer hat das als Möglichkeit vorgeschlagen und ich war sofort begeistert. Solche Spezialdetails sind für mich nachher das i-Tüpfelchen einer Einrichtung und flächenbündig ist etwas, was ich immer toll finde.
In der Küche wird nicht nur das Kochfeld flächenbündig in die Arbeitsplatte eingelassen, sondern auch die Spüle wird flächenbündig eingesetzt, es gibt also überhaupt keine Dreckkanten mehr und das finde ich super.
Ansonsten habe ich mich hier heute mit Saubermachen, genauer: mit ausführlichem Staubsaugen beschäftigt. Aktuell habe ich zwei Akku-Staubsauger hier, den Dyson, den wir schon sehr lange haben und den neuen Besserwischer, dessen Oberteil auch ein Akkusauger ist und für den habe ich sogar noch einen Ersatzakku und jede Menge sonstige Zubehörteile, unter anderem auch eine elektrische Polsterbürste.
Zunächst habe ich mit dem Dyson den normalen Dreck vom Fußboden gesaugt. Dafür ist ein Staubsauger ohne Tüte sinnvoll, denn als ich fertig war, habe ich einen fast vollen Dreckbehälter mit Sand auskippen können.
Den Sand, der hier regelmäßig in Massen ins Haus getragen wird, mit einem Staubsauger mit Beutel aufzunehmen, wäre sehr schnell eine recht teure Angelegenheit, wenn alle drei Tage die Tüte gewechselt werden müsste, weil sie sandvoll (sic) ist.
Als ich das gesamte Haus gesaugt hatte, war der Akku leer, aber ich hatte ja noch einen Staubsauger mit vollem Akku und ich wollte schon seit ein paar Tagen die hochgelobte Polsterbürste im Härtetest auf den Sofas ausprobieren, die stecken nämlich voll mit Dalmatinerhaaren.
Dalmatiner haben keinen Fellwechsel, das heißt, sie haaren einfach 365 Tage im Jahr. Wenn ich mit dem Dyson, der dieses LED-Licht in der Bodendüse verbaut hat, den Fußboden sauge, sieht man das besonders deutlich, nämlich dass regelmäßig (also alle 2-3 Tage, öfter sauge ich nicht) der GESAMTE Fußboden KOMPLETT mit weißen Dalmatinerhaaren bedeckt ist . Ich wundere mich immer, dass Hund überhaupt noch Haare im Fell hat und nicht schon längst als Nackthund rumläuft, bei den irren Mengen an Haaren, die ich regelmäßig vom Fußboden aufsauge.
Vom Fußboden lassen sie sich problemlos entfernen, schwieriger wird es von Polstern und genau dafür wollte ich diese neue Polsterbürste ausprobieren.
Ergebnis: Klappt prima. Ist zwar etwas mühsam, weil man über einige Stellen auch locker schon mal 10x drübergehen muss, bevor wirklich alle Haare weg sind, aber es funktioniert.
Als ich das Sofa und alle Kissen gründlich gesaugt hatte, war der Akku leer.
Aber ich hatte ja einen zweiten, vollgeladenen Ersatzakku und so konnte ich anschließend auch noch alle Fußbodenleisten (hier auf Borkum sind sie leider nicht flächenbündig) und die gesamte Treppe saugen, danach hatte der Akku noch Saft, ich aber nicht mehr, ich war danach erschöpft und brauchte eine Pause.
Nach der Pause kochte ich Zwiebelsuppe und dann war der Tag um
.
Außerdem hat die Garage inzwischen ein Dach und das Fundament für das Gartenhaus ist ebenfalls in der Mache.
Im Erdgeschoss sind die Sockelleisten für den Lehmputz alle angebracht und die Leisten für die "Schattenfuge", für die wir uns im Obergeschoss statt Sockelleiste entschieden haben, sind auch schon geliefert und werden grade montiert.
Der Boden im Erdgeschoss wird durchgehend einheitlich gefliest, also überall dieselbe Fliese, allerdings in drei verschiedenen Formaten, die im römischen Verband verlegt werden. Die Fußbodenleiste wird auch als Fliese geklebt, die Besonderheit ist hier nur, dass sie nicht auf den Putz geklebt wird, sondern flächenbündig mit dem Putz an der Wand abschließt.
Der Putzer hat das als Möglichkeit vorgeschlagen und ich war sofort begeistert. Solche Spezialdetails sind für mich nachher das i-Tüpfelchen einer Einrichtung und flächenbündig ist etwas, was ich immer toll finde.
In der Küche wird nicht nur das Kochfeld flächenbündig in die Arbeitsplatte eingelassen, sondern auch die Spüle wird flächenbündig eingesetzt, es gibt also überhaupt keine Dreckkanten mehr und das finde ich super.
Ansonsten habe ich mich hier heute mit Saubermachen, genauer: mit ausführlichem Staubsaugen beschäftigt. Aktuell habe ich zwei Akku-Staubsauger hier, den Dyson, den wir schon sehr lange haben und den neuen Besserwischer, dessen Oberteil auch ein Akkusauger ist und für den habe ich sogar noch einen Ersatzakku und jede Menge sonstige Zubehörteile, unter anderem auch eine elektrische Polsterbürste.
Zunächst habe ich mit dem Dyson den normalen Dreck vom Fußboden gesaugt. Dafür ist ein Staubsauger ohne Tüte sinnvoll, denn als ich fertig war, habe ich einen fast vollen Dreckbehälter mit Sand auskippen können.
Den Sand, der hier regelmäßig in Massen ins Haus getragen wird, mit einem Staubsauger mit Beutel aufzunehmen, wäre sehr schnell eine recht teure Angelegenheit, wenn alle drei Tage die Tüte gewechselt werden müsste, weil sie sandvoll (sic) ist.
Als ich das gesamte Haus gesaugt hatte, war der Akku leer, aber ich hatte ja noch einen Staubsauger mit vollem Akku und ich wollte schon seit ein paar Tagen die hochgelobte Polsterbürste im Härtetest auf den Sofas ausprobieren, die stecken nämlich voll mit Dalmatinerhaaren.
Dalmatiner haben keinen Fellwechsel, das heißt, sie haaren einfach 365 Tage im Jahr. Wenn ich mit dem Dyson, der dieses LED-Licht in der Bodendüse verbaut hat, den Fußboden sauge, sieht man das besonders deutlich, nämlich dass regelmäßig (also alle 2-3 Tage, öfter sauge ich nicht) der GESAMTE Fußboden KOMPLETT mit weißen Dalmatinerhaaren bedeckt ist . Ich wundere mich immer, dass Hund überhaupt noch Haare im Fell hat und nicht schon längst als Nackthund rumläuft, bei den irren Mengen an Haaren, die ich regelmäßig vom Fußboden aufsauge.
Vom Fußboden lassen sie sich problemlos entfernen, schwieriger wird es von Polstern und genau dafür wollte ich diese neue Polsterbürste ausprobieren.
Ergebnis: Klappt prima. Ist zwar etwas mühsam, weil man über einige Stellen auch locker schon mal 10x drübergehen muss, bevor wirklich alle Haare weg sind, aber es funktioniert.
Als ich das Sofa und alle Kissen gründlich gesaugt hatte, war der Akku leer.
Aber ich hatte ja einen zweiten, vollgeladenen Ersatzakku und so konnte ich anschließend auch noch alle Fußbodenleisten (hier auf Borkum sind sie leider nicht flächenbündig) und die gesamte Treppe saugen, danach hatte der Akku noch Saft, ich aber nicht mehr, ich war danach erschöpft und brauchte eine Pause.
Nach der Pause kochte ich Zwiebelsuppe und dann war der Tag um
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Dienstag, 7. April 2026
Waschtag und Hundebegegnung
anje, 21:47h
Laut Wettervorhersage sollte heute der schönste Tag dieser Woche sein, nur Sonne, wenig Wind, kein Regen, kurz: Perfektes Waschwetter.
Hier lag noch Bettwäsche, die gewaschen werden musste und die großen Badehandtücher, zusammen mit dem normalen Alltagskleinkram ergab das zwei volle Maschinen. Das Wetter hielt das, was die Apps versprochen hatten, alles trocknete hervorragend, mein Badehandtuch hängt frischgewaschen und bretthart getrocknet schon wieder am Haken, so mag ich das.
Dann fuhren wir zum Onkel und brachten ihm unser Fax, weil seines verstärkt Schwierigkeiten macht, man mit unserem problemlos kopieren kann und er vor allem ein Gerät zum Kopieren braucht.
Beim Drucker, mit dem er bisher kopiert hat, ist die schwarze Tinte alle. Der Drucker ist ein Farbdrucker und braucht außerdem noch fünf farbige Tonerkartuschen.
Wie deren Füllstand (oder Eintrocknungszustand) ist, habe ich gar nicht erst getestet, denn nur eine schwarze Kartusche kostet schon fast 50€ und ich denke, das lohnt sich nicht, da ist es billiger, gleich einen neuen Drucker zu kaufen.
Er hat allerdings noch einen schwarzen Laserdrucker, der einwandfrei druckt, er brauchte also nur einen Kopierer und genau deshalb haben wir ihm heute unser Fax als Kopierer gebracht.
Bis das alles eingerichtet war, dauerte es eine Weile, dann gab es noch ein Reparaturthema in der Ferienwohnung, irgendwas ist da immer, um kurz vor 16h waren wir wieder zu Hause.
Dann kam auch schon meine Nichte, die mit ihren Eltern in den Osterferien auf Borkum ist und brachte ihren neuen, sechs Monate alten Doodle-Hund Greta mit.
Bixa und Greta verstanden sich prächtig und haben fast drei Stunden ganz wunderbar im Garten miteinander gespielt.
K regelte währenddessen die Ausschreibung samt einzelner Besichtigungs-Termine für Parkett-/Bodenleger und Maler, die letzten Gewerke, die wir noch nicht beauftragt haben. Nach den telefonischen Vorgesprächen ist K nun sehr zuversichtlich, dass wir da engagierte und kompetente Handwerksfirmen finden werden, was ich wiederum sehr beruhigend finde.
Grundsätzlich soll im Obergeschoss überall einheitlich eine recht dicke Massivholzdiele "Mühlenboden" verlegt werden, Ausnahmen sind nur das GästeWC und die Dusche, hier muss aber ein perfekter Anschluss an die gefliesten Flächen erfolgen.
Die bisher beteiligten Fachleute (Architekt, Fliesenleger, Schreiner und Estrichbauer) waren sich alle einig, dass man dafür einen wirklich kompetenten Bodenleger braucht, weil es wohl einige durchaus knifflige Stellen gibt.
Ich bin sehr gespannt, wie das am Ende funktionieren wird
.
Hier lag noch Bettwäsche, die gewaschen werden musste und die großen Badehandtücher, zusammen mit dem normalen Alltagskleinkram ergab das zwei volle Maschinen. Das Wetter hielt das, was die Apps versprochen hatten, alles trocknete hervorragend, mein Badehandtuch hängt frischgewaschen und bretthart getrocknet schon wieder am Haken, so mag ich das.
Dann fuhren wir zum Onkel und brachten ihm unser Fax, weil seines verstärkt Schwierigkeiten macht, man mit unserem problemlos kopieren kann und er vor allem ein Gerät zum Kopieren braucht.
Beim Drucker, mit dem er bisher kopiert hat, ist die schwarze Tinte alle. Der Drucker ist ein Farbdrucker und braucht außerdem noch fünf farbige Tonerkartuschen.
Wie deren Füllstand (oder Eintrocknungszustand) ist, habe ich gar nicht erst getestet, denn nur eine schwarze Kartusche kostet schon fast 50€ und ich denke, das lohnt sich nicht, da ist es billiger, gleich einen neuen Drucker zu kaufen.
Er hat allerdings noch einen schwarzen Laserdrucker, der einwandfrei druckt, er brauchte also nur einen Kopierer und genau deshalb haben wir ihm heute unser Fax als Kopierer gebracht.
Bis das alles eingerichtet war, dauerte es eine Weile, dann gab es noch ein Reparaturthema in der Ferienwohnung, irgendwas ist da immer, um kurz vor 16h waren wir wieder zu Hause.
Dann kam auch schon meine Nichte, die mit ihren Eltern in den Osterferien auf Borkum ist und brachte ihren neuen, sechs Monate alten Doodle-Hund Greta mit.
Bixa und Greta verstanden sich prächtig und haben fast drei Stunden ganz wunderbar im Garten miteinander gespielt.
K regelte währenddessen die Ausschreibung samt einzelner Besichtigungs-Termine für Parkett-/Bodenleger und Maler, die letzten Gewerke, die wir noch nicht beauftragt haben. Nach den telefonischen Vorgesprächen ist K nun sehr zuversichtlich, dass wir da engagierte und kompetente Handwerksfirmen finden werden, was ich wiederum sehr beruhigend finde.
Grundsätzlich soll im Obergeschoss überall einheitlich eine recht dicke Massivholzdiele "Mühlenboden" verlegt werden, Ausnahmen sind nur das GästeWC und die Dusche, hier muss aber ein perfekter Anschluss an die gefliesten Flächen erfolgen.
Die bisher beteiligten Fachleute (Architekt, Fliesenleger, Schreiner und Estrichbauer) waren sich alle einig, dass man dafür einen wirklich kompetenten Bodenleger braucht, weil es wohl einige durchaus knifflige Stellen gibt.
Ich bin sehr gespannt, wie das am Ende funktionieren wird
.
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Montag, 6. April 2026
Heimatgefühle und Verlustängste
anje, 23:39h
Der Ginster beginnt zu blühen

und plötzlich habe ich einen Ohrwurm
Wa de Nordseewellen
trecken an de Strand,
wa de geele Ginster
bleuht in Dünensand,
wa de Möwen skrien
hell int Störmgebrus,
da is miene Heimat,
da bin ick tau Hus.
Ich suche online nach diesem Lied und lerne, dass es im Original wohl die Ostseewellen waren, die besungen wurden, was mich fasziniert, denn ich habe früher sogar lange gedacht, dass es extra für Borkum geschrieben wurde, schließlich sang/singt der Borkumer Männerchor es bei jeder Gelegenheit
Dann hörte ich irgendwann die Version von Lale Andersen, die ein ganz seltsames Platt singt (Festland.....) und ich begriff, dass es wohl doch nicht speziell für Borkum geschrieben wurde.
Und jetzt also sogar eigentlich für die Ostsee, na sowas, geklautes Heimatlied, Sachen gibt's.
Trotzdem läuft mir das Lied nach, seit dem ich den Ginster gesehen habe.
Sonst so:
Gestern habe ich noch gesagt, ich möchte einen Artikel aus dem Spiegel lesen - heute ist er schon in meinem E-Mail-Postfach, was für ein wundervoller Bloggerservice, vielen herzlichen Dank.
Am Vormittag habe ich lange mit meiner Tochter telefoniert und unter anderem sprachen wir über das Thema "Verlustangst". Sie sagt, sie möchte lieber nicht so viele oder so tolle Dinge haben, weil dann ja die Gefahr besteht, dass sie die nicht auf Dauer behalten kann bzw. sich eine Ersatzbeschaffung nicht leisten kann und dann wäre sie unzufrieden, weil sie dann ja wüsste, was ihr fehlt. Um diese Unzufriedenheit nicht zu riskieren, möchte sie sich lieber gar nicht erst an besonders gute Dinge gewöhnen.
Ihr Beispiel waren Falke-Socken. Bevor sie Falke-Socken kennenlernte, war sie auch mit den einfachen Socken vom Discounter zufrieden, weil sie ja nichts anderes kannte. Aber dann schenkte ich ihr FalkeSocken und jetzt findet sie die billigen Socken nicht mehr gut und muss für immer die teuren FalkeSocken kaufen, weil die FalkeSocken ihren Geschmack nach oben verdorben haben.
Mich fasziniert diese Einstellung, weil ich komplett anders ticke. Ich möchte immer genau wissen, was es für besonders edle und hochwertige Dinge gibt, damit ich weiß, wonach ich auf dem Flohmarkt gezielt Ausschau halten muss. Wenn ich die besonders gute Markenkleidung gar nicht kenne, kann ich sie auch nicht erkennen und irgendwie geht dann viel vom Sinn des Flohmarktes für mich verloren.
Ich kaufe meine Kleidung ja nicht auf dem Flohmarkt, weil ich dringend etwas zum Anziehen brauche, sondern weil ich eben den Genuss, richtig hochwertige Kleidung zu tragen, sehr schätze, aber nicht bereit bin, dafür den regulären Preis zu bezahlen.
So ähnlich geht es mir auch mit Weinen, das erzählte ich neulich schon mal, denn ich kann die richtig guten Weine beim Discounter ja nur dann erkennen und finden, wenn ich überhaupt weiß, wie ein richtig guter Wein schmecken kann.
Ein weiterer, sehr großer Unterschied ist, dass ich keinerlei Verlustängste habe. Im Gegenteil, ich stelle mir zwischendurch immer mal wieder vor, dass der Luxus und der Reichtum, in dem ich lebe, ja durchaus auch mal wieder verschwinden kann. Drei schwarze Schwäne auf einmal, Black Friday und kein Ende - es kann durchaus sein, dass plötzlich alles weg ist.
Für solche Gedanken habe ich dann mein worst case scenario, wo ich mir ausmale, was im schlimmsten Fall alles passieren kann und dann beruhige ich mich damit, dass ich mich im schlimmsten Fall halt hier auf meiner Insel einigel, den Garten zu einem Nutzgarten umbaue, das gleiche mache ich auch mit dem Garten beim Vaterhaus und dann lebe ich eben vor allem von Kartoffeln und Möhren - und so schlimm finde ich das auch nicht.
Immer, wenn ich mir so etwas vorstelle, überkommt mich gleichzeitig aber auch eine große Dankbarkeit, dass ich jetzt schon seit so langer Zeit in meinem bisherigen Luxus leben konnte, das hat sich doch alles schon gewaltig gelohnt. Wie schade wäre es gewesen, wenn ich mich aus Sorge, den Luxus nicht halten zu können, immer nur beschieden hätte? Was für ein vergeudetes Leben.
Ich finde, das Leben ist wie ein Mensch-ärger-dich-nicht-Spiel, es kann immer mal passieren, dass man rausgeworfen wird, kein Grund, sich aufzuregen. Aber bloß, um das Risiko, rausgeworfen zu werden, zu minimieren, laufe ich doch nicht freiwillig lieber hinter den anderen her, weil mir da weniger passieren kann.
Genau zu dem Bild meinte meine Tochter, doch, sie wäre lieber immer nur bei den Verfolgern, dann müsste sie sich nur kurz vor Schluss einmal anstrengen und könnte dann ja noch überholen, hätte aber vorher deutlich weniger Stress.
Wenn sie Erster wäre, würde sie das enorm stressen, weil sie dann ja von allen gejagt würde und deshalb auch viel eher rausgeworfen werden könnte.
Mich fasziniert das sehr, denn diese Grundeinstellung kann sie weder von ihrem Vater noch von mir geerbt haben und beigebracht haben wir ihr das auch alle beide ganz sicher nicht. Die Mendelsche Erblehre geht manchmal seltsame Wege
.

und plötzlich habe ich einen Ohrwurm
Wa de Nordseewellen
trecken an de Strand,
wa de geele Ginster
bleuht in Dünensand,
wa de Möwen skrien
hell int Störmgebrus,
da is miene Heimat,
da bin ick tau Hus.
Ich suche online nach diesem Lied und lerne, dass es im Original wohl die Ostseewellen waren, die besungen wurden, was mich fasziniert, denn ich habe früher sogar lange gedacht, dass es extra für Borkum geschrieben wurde, schließlich sang/singt der Borkumer Männerchor es bei jeder Gelegenheit
Dann hörte ich irgendwann die Version von Lale Andersen, die ein ganz seltsames Platt singt (Festland.....) und ich begriff, dass es wohl doch nicht speziell für Borkum geschrieben wurde.
Und jetzt also sogar eigentlich für die Ostsee, na sowas, geklautes Heimatlied, Sachen gibt's.
Trotzdem läuft mir das Lied nach, seit dem ich den Ginster gesehen habe.
Sonst so:
Gestern habe ich noch gesagt, ich möchte einen Artikel aus dem Spiegel lesen - heute ist er schon in meinem E-Mail-Postfach, was für ein wundervoller Bloggerservice, vielen herzlichen Dank.
Am Vormittag habe ich lange mit meiner Tochter telefoniert und unter anderem sprachen wir über das Thema "Verlustangst". Sie sagt, sie möchte lieber nicht so viele oder so tolle Dinge haben, weil dann ja die Gefahr besteht, dass sie die nicht auf Dauer behalten kann bzw. sich eine Ersatzbeschaffung nicht leisten kann und dann wäre sie unzufrieden, weil sie dann ja wüsste, was ihr fehlt. Um diese Unzufriedenheit nicht zu riskieren, möchte sie sich lieber gar nicht erst an besonders gute Dinge gewöhnen.
Ihr Beispiel waren Falke-Socken. Bevor sie Falke-Socken kennenlernte, war sie auch mit den einfachen Socken vom Discounter zufrieden, weil sie ja nichts anderes kannte. Aber dann schenkte ich ihr FalkeSocken und jetzt findet sie die billigen Socken nicht mehr gut und muss für immer die teuren FalkeSocken kaufen, weil die FalkeSocken ihren Geschmack nach oben verdorben haben.
Mich fasziniert diese Einstellung, weil ich komplett anders ticke. Ich möchte immer genau wissen, was es für besonders edle und hochwertige Dinge gibt, damit ich weiß, wonach ich auf dem Flohmarkt gezielt Ausschau halten muss. Wenn ich die besonders gute Markenkleidung gar nicht kenne, kann ich sie auch nicht erkennen und irgendwie geht dann viel vom Sinn des Flohmarktes für mich verloren.
Ich kaufe meine Kleidung ja nicht auf dem Flohmarkt, weil ich dringend etwas zum Anziehen brauche, sondern weil ich eben den Genuss, richtig hochwertige Kleidung zu tragen, sehr schätze, aber nicht bereit bin, dafür den regulären Preis zu bezahlen.
So ähnlich geht es mir auch mit Weinen, das erzählte ich neulich schon mal, denn ich kann die richtig guten Weine beim Discounter ja nur dann erkennen und finden, wenn ich überhaupt weiß, wie ein richtig guter Wein schmecken kann.
Ein weiterer, sehr großer Unterschied ist, dass ich keinerlei Verlustängste habe. Im Gegenteil, ich stelle mir zwischendurch immer mal wieder vor, dass der Luxus und der Reichtum, in dem ich lebe, ja durchaus auch mal wieder verschwinden kann. Drei schwarze Schwäne auf einmal, Black Friday und kein Ende - es kann durchaus sein, dass plötzlich alles weg ist.
Für solche Gedanken habe ich dann mein worst case scenario, wo ich mir ausmale, was im schlimmsten Fall alles passieren kann und dann beruhige ich mich damit, dass ich mich im schlimmsten Fall halt hier auf meiner Insel einigel, den Garten zu einem Nutzgarten umbaue, das gleiche mache ich auch mit dem Garten beim Vaterhaus und dann lebe ich eben vor allem von Kartoffeln und Möhren - und so schlimm finde ich das auch nicht.
Immer, wenn ich mir so etwas vorstelle, überkommt mich gleichzeitig aber auch eine große Dankbarkeit, dass ich jetzt schon seit so langer Zeit in meinem bisherigen Luxus leben konnte, das hat sich doch alles schon gewaltig gelohnt. Wie schade wäre es gewesen, wenn ich mich aus Sorge, den Luxus nicht halten zu können, immer nur beschieden hätte? Was für ein vergeudetes Leben.
Ich finde, das Leben ist wie ein Mensch-ärger-dich-nicht-Spiel, es kann immer mal passieren, dass man rausgeworfen wird, kein Grund, sich aufzuregen. Aber bloß, um das Risiko, rausgeworfen zu werden, zu minimieren, laufe ich doch nicht freiwillig lieber hinter den anderen her, weil mir da weniger passieren kann.
Genau zu dem Bild meinte meine Tochter, doch, sie wäre lieber immer nur bei den Verfolgern, dann müsste sie sich nur kurz vor Schluss einmal anstrengen und könnte dann ja noch überholen, hätte aber vorher deutlich weniger Stress.
Wenn sie Erster wäre, würde sie das enorm stressen, weil sie dann ja von allen gejagt würde und deshalb auch viel eher rausgeworfen werden könnte.
Mich fasziniert das sehr, denn diese Grundeinstellung kann sie weder von ihrem Vater noch von mir geerbt haben und beigebracht haben wir ihr das auch alle beide ganz sicher nicht. Die Mendelsche Erblehre geht manchmal seltsame Wege
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Sonntag, 5. April 2026
S-Magazin, Wind und Hose
anje, 20:07h
Manchmal interessieren mich einzelne Beiträge in Zeitungen oder Zeitschriften, zu denen ich keinen online Zugang habe und seitdem die Umgehung der Paywall über archive.xy nicht mehr vernünftig funktioniert, gehe ich den etwas umständlicheren Weg über die onleihe.
Heute habe ich dort einmal durch das Angebot an verfügbaren Magazinen geblättert und bin dabei auf das S-Magazin vom Spiegel gestoßen.
Ich weiß, ich bin gemein, aber die selbstgewählte Beschreibung dieses Magazins triggert massiv meine Lästergene.
"Journalistisch anspruchsvoll und visuell opulent werden zeitgeistliche Themen mit exklusiven Features in verschiedene Stil-Welten übersetzt."
Ich kann ihn mir sofort vorstellen, den typischen Leser dieses Leifsteil-Magazins.
"Das S-Magazin überzeugt durch einen modernen, minimalistischen und gleichzeitig großzügig-eleganten Auftritt."
Modern-minimalistisch beschreibt dabei wahrscheinlich ziemlich treffend die intellektuelle Flughöhe, mit der dieses Magazin unterwegs ist. Die visuelle Opulenz ergänzt den Minimalismus der Moderne vor allem durch Masse. Bild sticht Text, wie praktisch.
Dazu passend die statistischen Daten aus der eigenen Leserbefragung: 59% sind unter 49, was im Umkehrschluss bedeutet: Mehr als die Hälfte der Leser sind 50 und älter.
Also nicht wirklich ein Jugendmagazin, eher was für den gutsituierten Jung-Rentner von heute, der gerne auch schon mal mit Mitte 50 in den vorgezogenen Ruhestand geht, Altersteilzeit lässt grüßen.
Weil immer mehr Arbeitgeber ihre alten, viel zu teuren Arbeitnehmer loswerden möchten, um hohe Kompetenz lieber durch nützliche Produktivität zu ersetzen, ist es für sie sogar wirtschaftlich, das Modell der Altersteilzeit noch extra zu bezuschussen, bloß um die teuren Jungsenioren loszuwerden.
Ich kenne es vor allem von Banken, wo dieses Modell schon seit Jahren üblich ist.
So viel übrigens zu längerer Lebensarbeitszeit und Fachkräftemangel……
Nun, und all diese aktiven Silverfifties suchen natürlich nach einem neuen Sinn im Leben und da kommen so Angebote wie die des S-Magazins grade recht:
"Feste Rubriken und Kolumnen um Fragen des guten Stils runden das journalistische Angebot ab."
Die Pflege des guten Stils, das ist doch mal eine Aufgabe für den gepflegten Frührentner.
Schade nur, dass es so viele verschiedene Meinungen dazu gibt, was man unter gutem Stil versteht.
Ich habe das Magazin dann natürlich auch sofort neugierig ausgeliehen und durchgeblättert.
Zusammenfassung: Auch der optische Inhalt bestätigt alle meine Vorurteile. Was für eine unsägliche Langeweile.
Dieses Magazin war übrigens spontan verfügbar, für die aktuelle Ausgabe des Spiegels, mit der Titelstory: "Die Tyrannei des Duzens" musste ich mich in die Warteschlange einreihen, aber da ich dieses Thema sehr spannend finde, warte ich gerne.
Sonst so:
Hier war heute Wind.
Sehr viel Wind.
Man könnte es schon fast als zu viel Wind bezeichnen, ich war auf alle Fälle froh, als ich von der windigen Promenade wieder in der geschützteren Bereich hinter den Dünen wechseln konnte.
Vorher habe ich noch fix ein paar es schicke Meerschaum-Wellen-Bilder gemacht.
Und außerdem hat K meine neue Hose nicht nur fotografiert, sondern sogar mit: Oh, das sieht echt schick aus" kommentiert.

Auf der Skala westfälischer Begeisterung ist das ziemlich weit oben
.
Heute habe ich dort einmal durch das Angebot an verfügbaren Magazinen geblättert und bin dabei auf das S-Magazin vom Spiegel gestoßen.
Ich weiß, ich bin gemein, aber die selbstgewählte Beschreibung dieses Magazins triggert massiv meine Lästergene.
"Journalistisch anspruchsvoll und visuell opulent werden zeitgeistliche Themen mit exklusiven Features in verschiedene Stil-Welten übersetzt."
Ich kann ihn mir sofort vorstellen, den typischen Leser dieses Leifsteil-Magazins.
"Das S-Magazin überzeugt durch einen modernen, minimalistischen und gleichzeitig großzügig-eleganten Auftritt."
Modern-minimalistisch beschreibt dabei wahrscheinlich ziemlich treffend die intellektuelle Flughöhe, mit der dieses Magazin unterwegs ist. Die visuelle Opulenz ergänzt den Minimalismus der Moderne vor allem durch Masse. Bild sticht Text, wie praktisch.
Dazu passend die statistischen Daten aus der eigenen Leserbefragung: 59% sind unter 49, was im Umkehrschluss bedeutet: Mehr als die Hälfte der Leser sind 50 und älter.
Also nicht wirklich ein Jugendmagazin, eher was für den gutsituierten Jung-Rentner von heute, der gerne auch schon mal mit Mitte 50 in den vorgezogenen Ruhestand geht, Altersteilzeit lässt grüßen.
Weil immer mehr Arbeitgeber ihre alten, viel zu teuren Arbeitnehmer loswerden möchten, um hohe Kompetenz lieber durch nützliche Produktivität zu ersetzen, ist es für sie sogar wirtschaftlich, das Modell der Altersteilzeit noch extra zu bezuschussen, bloß um die teuren Jungsenioren loszuwerden.
Ich kenne es vor allem von Banken, wo dieses Modell schon seit Jahren üblich ist.
So viel übrigens zu längerer Lebensarbeitszeit und Fachkräftemangel……
Nun, und all diese aktiven Silverfifties suchen natürlich nach einem neuen Sinn im Leben und da kommen so Angebote wie die des S-Magazins grade recht:
"Feste Rubriken und Kolumnen um Fragen des guten Stils runden das journalistische Angebot ab."
Die Pflege des guten Stils, das ist doch mal eine Aufgabe für den gepflegten Frührentner.
Schade nur, dass es so viele verschiedene Meinungen dazu gibt, was man unter gutem Stil versteht.
Ich habe das Magazin dann natürlich auch sofort neugierig ausgeliehen und durchgeblättert.
Zusammenfassung: Auch der optische Inhalt bestätigt alle meine Vorurteile. Was für eine unsägliche Langeweile.
Dieses Magazin war übrigens spontan verfügbar, für die aktuelle Ausgabe des Spiegels, mit der Titelstory: "Die Tyrannei des Duzens" musste ich mich in die Warteschlange einreihen, aber da ich dieses Thema sehr spannend finde, warte ich gerne.
Sonst so:
Hier war heute Wind.
Sehr viel Wind.
Man könnte es schon fast als zu viel Wind bezeichnen, ich war auf alle Fälle froh, als ich von der windigen Promenade wieder in der geschützteren Bereich hinter den Dünen wechseln konnte.
Vorher habe ich noch fix ein paar es schicke Meerschaum-Wellen-Bilder gemacht.
Und außerdem hat K meine neue Hose nicht nur fotografiert, sondern sogar mit: Oh, das sieht echt schick aus" kommentiert.

Auf der Skala westfälischer Begeisterung ist das ziemlich weit oben
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Samstag, 4. April 2026
Hosenkauf und Spitzkohlsalat
anje, 23:03h
Für heute war noch mal der Tierheimflohmarkt angekündigt und selbstverständlich wollte ich da wieder hingehen. Sie bekommen regelmäßig neue Ware, es gibt also immer wieder etwas Neues zu entdecken und selbst wenn es immer das gleiche Zeug ist, was sie anbieten, so findet man doch bei jedem Durchgang noch mal etwas, was man bisher übersehen hat.
In meinem Hinterkopf hatte sich 10h als Startzeit festgesetzt, ich fuhr also kurz nach Halb Elf hier los und war so gegen Viertel vor Elf im Dorf, wo auch schon das große Hinweisschild mit "Heute hier Flohmarkt" auf der Straße fand, allerdings war die Tür noch verschlossen und bei genauerem Hinsehen stand dort ziemlich deutlich, dass Beginn für Publikum erst ab 11h ist.
Ich musste also noch einen Viertelstunde warten und schlenderte deshalb durch die Fußgängerzone und schaute mir die Schaufenster der Geschäfte an. Ich bin so selten im Dorf, dass ich es durchaus interessant fand, mir anzusehen, was es für neue Geschäfte gab und was überhaupt so angeboten wurde.
In einem Klamottengeschäft sah ich eine Hose, die mir ausnehmen gut gefiel.
Die allermeisten Läden im Dorf sind entweder Klamottengeschäfte oder Läden mit typischem Meer-Merge, also so Touristen-Mitbringsel-Krimskrams.
Ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal ein Anziehteil in einem Laden gekauft habe, was vor allem auch daran liegt, dass ich ja nie in solche Läden gehe. Aber heute musste ich Zeit totschlagen und außer Läden anzuschauen gab es dort in der Nähe wirklich nichts anderes zu tun und so begann mein Ausflug zum Flohmarkt mit dem Kauf einer Hose in einem normalen Geschäft.
Damit hatte ich dann auch gleich das Budget für locker 10 Wochen Flohmarkt verjubelt, aber mir gefiel die Hose wirklich richtig gut, ich konnte sie anprobieren und mich daran freuen, wie gut sie passt und alle fünf Jahre mal eine Hose in einem normalen Laden zu kaufen, wird dann auch noch finanzierbar sein.
Auf dem Flohmarkt selber fand ich heute weniger Teile als letzte Woche, aber einige doch und so war das insgesamt ein erfolgreicher Einkaufsvormittag.
Am Nachmittag waren wir fast zwei Stunden am Strand und haben zugeschaut, wie der Hund mit vielen anderen Hunden spielte, es war richtig viel los, am Hundestrand herrschte Hochbetrieb.
Zum Abendessen gab es ein Brathähnchen aus dem Airfryer, sehr praktische Zubereitungsmethode. Das Hähnchen war sehr zart und saftig geworden mit einer angenehm krossen Haut, das alles ohne größere Mengen an Dreck oder Fettspritzerein im Umfeld zu verteilen, so werde ich künftig immer Brathähnchen zubereiten.
Als Beilage gab es unseren neuen Lieblingssalat.

Felix hatte schon vor längerem mal erzählt, dass es bei ihnen regelmäßig Krautsalat aus Spitzkohl gibt und das Rezept dazu gepostet.
Das machte mich neugierig, Spitzkohl hatte ich bisher nur als Ofengemüse verarbeitet, auf die Idee, dass man ihn auch roh als Salat machen könnte, wäre ich von mir aus nicht gekommen.
Ich habe mich zunächst genau an Felix Rezept gehalten, dann ein wenig rumprobiert und inzwischen haben wir unsere eigene Lieblingsmischung gefunden. Bei uns kommt außer roter Zwiebel immer noch ein wenig frische Paprika mit dazu und heute habe ich auch noch gerösteten Sesam drübergestreut. Als Sauce mache ich meine normale Himbeervinaigrette und wir finden den Salat beide richtig toll. Da sich Spitzkohl problemlos länger hält, habe ich seit einiger Zeit immer einen Spitzkohl im Kühlschrank, so dass ich jederzeit spontan diesen Salat machen kann. Ich bin sehr zufrieden, diesen Salat bei Felix entdeckt zu haben, er ist inzwischen aus unserem Alltagsspeiseplan auch nicht mehr wegzudenken
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In meinem Hinterkopf hatte sich 10h als Startzeit festgesetzt, ich fuhr also kurz nach Halb Elf hier los und war so gegen Viertel vor Elf im Dorf, wo auch schon das große Hinweisschild mit "Heute hier Flohmarkt" auf der Straße fand, allerdings war die Tür noch verschlossen und bei genauerem Hinsehen stand dort ziemlich deutlich, dass Beginn für Publikum erst ab 11h ist.
Ich musste also noch einen Viertelstunde warten und schlenderte deshalb durch die Fußgängerzone und schaute mir die Schaufenster der Geschäfte an. Ich bin so selten im Dorf, dass ich es durchaus interessant fand, mir anzusehen, was es für neue Geschäfte gab und was überhaupt so angeboten wurde.
In einem Klamottengeschäft sah ich eine Hose, die mir ausnehmen gut gefiel.
Die allermeisten Läden im Dorf sind entweder Klamottengeschäfte oder Läden mit typischem Meer-Merge, also so Touristen-Mitbringsel-Krimskrams.
Ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal ein Anziehteil in einem Laden gekauft habe, was vor allem auch daran liegt, dass ich ja nie in solche Läden gehe. Aber heute musste ich Zeit totschlagen und außer Läden anzuschauen gab es dort in der Nähe wirklich nichts anderes zu tun und so begann mein Ausflug zum Flohmarkt mit dem Kauf einer Hose in einem normalen Geschäft.
Damit hatte ich dann auch gleich das Budget für locker 10 Wochen Flohmarkt verjubelt, aber mir gefiel die Hose wirklich richtig gut, ich konnte sie anprobieren und mich daran freuen, wie gut sie passt und alle fünf Jahre mal eine Hose in einem normalen Laden zu kaufen, wird dann auch noch finanzierbar sein.
Auf dem Flohmarkt selber fand ich heute weniger Teile als letzte Woche, aber einige doch und so war das insgesamt ein erfolgreicher Einkaufsvormittag.
Am Nachmittag waren wir fast zwei Stunden am Strand und haben zugeschaut, wie der Hund mit vielen anderen Hunden spielte, es war richtig viel los, am Hundestrand herrschte Hochbetrieb.
Zum Abendessen gab es ein Brathähnchen aus dem Airfryer, sehr praktische Zubereitungsmethode. Das Hähnchen war sehr zart und saftig geworden mit einer angenehm krossen Haut, das alles ohne größere Mengen an Dreck oder Fettspritzerein im Umfeld zu verteilen, so werde ich künftig immer Brathähnchen zubereiten.
Als Beilage gab es unseren neuen Lieblingssalat.

Felix hatte schon vor längerem mal erzählt, dass es bei ihnen regelmäßig Krautsalat aus Spitzkohl gibt und das Rezept dazu gepostet.
Das machte mich neugierig, Spitzkohl hatte ich bisher nur als Ofengemüse verarbeitet, auf die Idee, dass man ihn auch roh als Salat machen könnte, wäre ich von mir aus nicht gekommen.
Ich habe mich zunächst genau an Felix Rezept gehalten, dann ein wenig rumprobiert und inzwischen haben wir unsere eigene Lieblingsmischung gefunden. Bei uns kommt außer roter Zwiebel immer noch ein wenig frische Paprika mit dazu und heute habe ich auch noch gerösteten Sesam drübergestreut. Als Sauce mache ich meine normale Himbeervinaigrette und wir finden den Salat beide richtig toll. Da sich Spitzkohl problemlos länger hält, habe ich seit einiger Zeit immer einen Spitzkohl im Kühlschrank, so dass ich jederzeit spontan diesen Salat machen kann. Ich bin sehr zufrieden, diesen Salat bei Felix entdeckt zu haben, er ist inzwischen aus unserem Alltagsspeiseplan auch nicht mehr wegzudenken
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