Freitag, 6. Februar 2026
Schubladenumsortierung
anje, 22:37h
Seit knapp einem Jahr schreibt Felix wieder täglich ins Internet und ich liebe es.
Als Blog- und Internet-Urgestein kenne ich den Namen Felix Schwenzel natürlich schon seit sozusagen immer, aber in meinem Kopf hatte ich den Namen und das Blog mit "Technikmensch" verknüpft und mich deshalb nicht weiter damit beschäftigt.
Für Leute, die Technik lieben ist mein Technikzu- und -umgang ungefähr so erschütternd wie für Menschen, die gerne kochen, meine Methoden "der Essensherstellung", denn ich habe in beiden Fällen nicht diese buddhistische "der Weg ist das Ziel"-Einstellung, sondern gebe schnell auf, wenn ich das Gefühl habe, dass das Ziel im Weg steht, oder anders ausgedrückt: Ich suche mir immer den bequemsten Weg zum Ziel und wenn das Ziel nur auf unbequemen Wegen zu erreichen ist, interessiert es mich schnell nicht mehr, außer ich finde einen komplett neuen, völlig anders ausgestalteten Weg, der üblicherweise so nicht vorgesehen ist.
Ich käme nie auf den Gedanken, einen Berg zu besteigen, nur um mich oben in das Gipfelbuch eintragen zu können. Wenn ich aber einen Hubschrauberpiloten kennen würde, der sagte, wir machen da eine Abseilübung und mich mal kurz zum Eintragen ins Gipfelbuch dort runterlässt - dann wäre ich mit Begeisterung dabei, wohlwissend, dass mich dafür alle "echten" Bergsteiger zutiefst verachten würden, weil das in ihren Augen selbstverständlich Betrug ist.
L'art pour l'art ist nix, was meiner Grundeinstellung zum Leben entspricht, Spaß haben um des Spaßes willen dagegen sehr.
Die meisten Künstler nehmen ihre Kunst ernst. Sie fühlen da eine innere Berufung, einen Drang, in, durch und mit ihrer Kunst zu leben, sie können nicht anders. Sie nehmen dafür Entbehrungen in Kauf, schlechte Bezahlung, körperliche Unbequemlichkeiten und eben alles, was man gemeinhin so als "hartes Leben" bezeichnet, einfach nur deshalb, weil sie nichts anderes machen wollen als ihre Kunst.
Die "Techniknerds", die ich in meinem Leben so kennengelernt habe, ticken oft ähnlich, denn beide, Technikfreaks genauso wie Künstler, sind gerne mal durchdrungen von dem Gedanken, dass man das, was sie machen, unbedingt auf die "richtige" Art machen sollte, alles andere ist Stückwerk. Und Hobbykünstler, naja, das sind halt nur Hobbykünstler. Zu denen ist man nett, aber die wirklichen Freunde hat man nur auf Augenhöhe in den Kreisen, die die eigene Leidenschaft teilen.
Zwischen mir und Menschen, die das Leben und ihr Tun ernst nehmen, gibt es nur sehr wenige Schnittpunkte.
Eine meiner zahllosen schlechten Eigenschaften ist es, Menschen sehr schnell und gedankenlos in Schubladen zu stecken.
Ich weiß, dass das nicht klug ist, finde es aber nur eingeschränkt schlimm, denn eigentlich bin vor allem ich diejenige, die dadurch Nachteile hat. Ich verpasse es nämlich leicht mal, interessante Menschen näher kennenzulernen, weil ich sie zu schnell vorab in eine Kategorie einsortiert habe, die bei mir unter "langweilig" läuft, was dann dazu führt, dass ich sie nur nebenher wahrnehme, aber nicht aktiv beachte.
Aber manchmal bemerke ich diesen Fehler und dann freue ich mich.
Felix hat sicherlich einen komplett anderen Zu- und Umgang mit Technik als ich und er schreibt in seinem Blog auch häufig über nerdige Technikthemen, von denen ich komplett gar nichts verstehe, aber meine Grundeinstellung zu diesem Thema wäre wahrscheinlich genau wie seine, wenn ich etwas davon verstehen würde: Man beschäftigt sich damit, weil es Spaß macht, aber das heißt nicht, dass man es ernst nehmen muss.
Und, was ich viel wichtiger finde, es gibt auch noch 1000 andere Themen im Leben, mit denen man sich beschäftigen kann und genau hier wird es für mich spannend, denn ich habe festgestellt, dass Felix sich gerne mit Themen beschäftigt, die ich ebenfalls interessant finde und dann formuliert er seine Gedanken dazu so, dass ich das Gefühl habe, ich würde es exakt genau so sagen, nur kann er es besser ausdrücken und formulieren und dann habe ich einen Mordsspaß daran, seine Texte zu lesen, weil ich immerzu denke: Ja, genau so geht es mir auch, ja, genau das sind meine Gedanken dazu, die ich nur bisher noch nicht formulieren konnte.
Irgendwann letztes Jahr im Sommer bin ich über einen Link in einem anderen Blog nach langer Zeit mal wieder auf wirres.net gelandet, war sehr fasziniert über seine Gedanken zum Thema Bloggen - und lese seitdem jeden Tag dort mit, einfach weil ich ab sofort keinen Text mehr verpassen möchte, der sich mit Themen beschäftigt, die ich auch interessant finde.
Gestern schrieb er einen Antwortbeitrag auf Thomas Gigold, der die Frage stellte: Wann hast du das letzte Mal hart nachgedacht? - und seine Antwort ist mal wieder ein Text, der meine Gedanken dazu komplett auf den Punkt bringt, denn ich habe mich auch schon öfter mal gefragt, wie andere Menschen wohl nachdenken, weil ich selber das Gefühl habe, ich weiß gar nicht, wie das geht.
Felix schreibt dazu:
Und weil ich mich in den letzten Monaten jetzt schon mehrfach über einen Text von Felix gefreut habe, wollte ich das heute endlich mal aktiv gesagt haben
.
Als Blog- und Internet-Urgestein kenne ich den Namen Felix Schwenzel natürlich schon seit sozusagen immer, aber in meinem Kopf hatte ich den Namen und das Blog mit "Technikmensch" verknüpft und mich deshalb nicht weiter damit beschäftigt.
Für Leute, die Technik lieben ist mein Technikzu- und -umgang ungefähr so erschütternd wie für Menschen, die gerne kochen, meine Methoden "der Essensherstellung", denn ich habe in beiden Fällen nicht diese buddhistische "der Weg ist das Ziel"-Einstellung, sondern gebe schnell auf, wenn ich das Gefühl habe, dass das Ziel im Weg steht, oder anders ausgedrückt: Ich suche mir immer den bequemsten Weg zum Ziel und wenn das Ziel nur auf unbequemen Wegen zu erreichen ist, interessiert es mich schnell nicht mehr, außer ich finde einen komplett neuen, völlig anders ausgestalteten Weg, der üblicherweise so nicht vorgesehen ist.
Ich käme nie auf den Gedanken, einen Berg zu besteigen, nur um mich oben in das Gipfelbuch eintragen zu können. Wenn ich aber einen Hubschrauberpiloten kennen würde, der sagte, wir machen da eine Abseilübung und mich mal kurz zum Eintragen ins Gipfelbuch dort runterlässt - dann wäre ich mit Begeisterung dabei, wohlwissend, dass mich dafür alle "echten" Bergsteiger zutiefst verachten würden, weil das in ihren Augen selbstverständlich Betrug ist.
L'art pour l'art ist nix, was meiner Grundeinstellung zum Leben entspricht, Spaß haben um des Spaßes willen dagegen sehr.
Die meisten Künstler nehmen ihre Kunst ernst. Sie fühlen da eine innere Berufung, einen Drang, in, durch und mit ihrer Kunst zu leben, sie können nicht anders. Sie nehmen dafür Entbehrungen in Kauf, schlechte Bezahlung, körperliche Unbequemlichkeiten und eben alles, was man gemeinhin so als "hartes Leben" bezeichnet, einfach nur deshalb, weil sie nichts anderes machen wollen als ihre Kunst.
Die "Techniknerds", die ich in meinem Leben so kennengelernt habe, ticken oft ähnlich, denn beide, Technikfreaks genauso wie Künstler, sind gerne mal durchdrungen von dem Gedanken, dass man das, was sie machen, unbedingt auf die "richtige" Art machen sollte, alles andere ist Stückwerk. Und Hobbykünstler, naja, das sind halt nur Hobbykünstler. Zu denen ist man nett, aber die wirklichen Freunde hat man nur auf Augenhöhe in den Kreisen, die die eigene Leidenschaft teilen.
Zwischen mir und Menschen, die das Leben und ihr Tun ernst nehmen, gibt es nur sehr wenige Schnittpunkte.
Eine meiner zahllosen schlechten Eigenschaften ist es, Menschen sehr schnell und gedankenlos in Schubladen zu stecken.
Ich weiß, dass das nicht klug ist, finde es aber nur eingeschränkt schlimm, denn eigentlich bin vor allem ich diejenige, die dadurch Nachteile hat. Ich verpasse es nämlich leicht mal, interessante Menschen näher kennenzulernen, weil ich sie zu schnell vorab in eine Kategorie einsortiert habe, die bei mir unter "langweilig" läuft, was dann dazu führt, dass ich sie nur nebenher wahrnehme, aber nicht aktiv beachte.
Aber manchmal bemerke ich diesen Fehler und dann freue ich mich.
Felix hat sicherlich einen komplett anderen Zu- und Umgang mit Technik als ich und er schreibt in seinem Blog auch häufig über nerdige Technikthemen, von denen ich komplett gar nichts verstehe, aber meine Grundeinstellung zu diesem Thema wäre wahrscheinlich genau wie seine, wenn ich etwas davon verstehen würde: Man beschäftigt sich damit, weil es Spaß macht, aber das heißt nicht, dass man es ernst nehmen muss.
Und, was ich viel wichtiger finde, es gibt auch noch 1000 andere Themen im Leben, mit denen man sich beschäftigen kann und genau hier wird es für mich spannend, denn ich habe festgestellt, dass Felix sich gerne mit Themen beschäftigt, die ich ebenfalls interessant finde und dann formuliert er seine Gedanken dazu so, dass ich das Gefühl habe, ich würde es exakt genau so sagen, nur kann er es besser ausdrücken und formulieren und dann habe ich einen Mordsspaß daran, seine Texte zu lesen, weil ich immerzu denke: Ja, genau so geht es mir auch, ja, genau das sind meine Gedanken dazu, die ich nur bisher noch nicht formulieren konnte.
Irgendwann letztes Jahr im Sommer bin ich über einen Link in einem anderen Blog nach langer Zeit mal wieder auf wirres.net gelandet, war sehr fasziniert über seine Gedanken zum Thema Bloggen - und lese seitdem jeden Tag dort mit, einfach weil ich ab sofort keinen Text mehr verpassen möchte, der sich mit Themen beschäftigt, die ich auch interessant finde.
Gestern schrieb er einen Antwortbeitrag auf Thomas Gigold, der die Frage stellte: Wann hast du das letzte Mal hart nachgedacht? - und seine Antwort ist mal wieder ein Text, der meine Gedanken dazu komplett auf den Punkt bringt, denn ich habe mich auch schon öfter mal gefragt, wie andere Menschen wohl nachdenken, weil ich selber das Gefühl habe, ich weiß gar nicht, wie das geht.
Felix schreibt dazu:
das eigentliche denken findet dann ohne mich statt. ich muss nur für inspiration sorgen, skizzen anfertigen, wortballons steigen lassen, vielleicht ein bisschen abschweifen und quatsch machen.Ja, exakt so fühlt es sich für mich auch an, ich denke nicht wirklich aktiv und schon gar nicht hart, "es" denkt irgendwie aus mir heraus, ich muss nur dafür sorgen, dass "es" nicht gestört wird und sich entfalten kann. Dann kommt es auch irgendwann mit einer Lösung um die Ecke.
Und weil ich mich in den letzten Monaten jetzt schon mehrfach über einen Text von Felix gefreut habe, wollte ich das heute endlich mal aktiv gesagt haben
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Donnerstag, 5. Februar 2026
Noch zwei Baubesprechungen
anje, 22:17h
Heute also der Termin mit dem Schreiner, der den Innenausbau mit Trockenbau, alle Türen und die gesamte Dachflächenverkleidung machen soll. Jetzt warte ich auf das Angebot, ich fürchte zwar, dass auch das nicht preiswert werden wird, aber was ist schon preiswert beim Hausbau.
Vorher hatten wir einen Termin bei einer zweiten Putzfirma, deren Angebot ziemlich genau doppelt so teuer ist, wie das der ersten Firma, die ein Angebot abgegeben hat. Die erste Firma erschien uns eigentlich als nicht günstig, aber mit dem anderen Angebot verglichen scheint es plötzlich ein echtes Schnäppchen zu sein. Wahrscheinlich muss man solche Angebote immer ins passende Verhältnis setzen.
Ausgesprochen positiver Aspekt des heutigen Termins bei dieser zweiten Firma, mit dem besonders hochpreisigen Angebot: Die hatten einen echten "Putzshowroom", wo wir jede Menge Musterflächen direkt vor Ort ansehen und anfassen konnten und jetzt weiß ich schon mal, was ich alles nicht will und erfreulicherweise verbilligt das die Sache spürbar. So etwas passiert mir ja selten, aber ich habe gelernt, dass Gipsputz nicht nur preiswerter, sondern auch viel hübscher ist als Kalk-Zement-Putz und dass wir für alle Flächen, wo wir keinen Lehmputz brauchen, völlig problemlos den billigen, einfachen und vor allem schön glattten Gipsputz benutzen können, insbesondere also für alle Kellerräume. Da gibt es reichlich Quadratmeter Putzfläche, in Summe spart die Umstellung von Kalk-Zement- auf Gipsputz locker einen fünfstelligen Betrag. Damit hat sich der Termin heute wirklich gelohnt. Also für uns. Nicht für die Firma, weil wir die nicht beauftragen werden, aber die wird es verkraften können.
Insgesamt waren wir heute fast sechs Stunden mit diesen beiden Termin unterwegs und beschäftigt, im Grunde können wir sehr dankbar sein, dass sich das alles so verzögert hat, denn so ein Hausbau neben einem Fulltime-Bürojob wäre in der Form überhaupt nicht darstellbar.
Wir hätten dann vieles von dem, um das wir uns jetzt selber kümmern, an einen externen Bauunternehmer abgeben müssen, der dann aber natürlich eher nach seinem Geschmack und vor allem für seinen Profit entschieden hätte und ich bin sehr sicher, dass dann unterm Strich ein komplett anderes Haus rausgekommen wäre.
Insofern sind die Verzögerungen schon völlig okay, schließlich drängt uns ja auch nichts und wir ziehen dann um, wenn das neue Haus fertig ist
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Vorher hatten wir einen Termin bei einer zweiten Putzfirma, deren Angebot ziemlich genau doppelt so teuer ist, wie das der ersten Firma, die ein Angebot abgegeben hat. Die erste Firma erschien uns eigentlich als nicht günstig, aber mit dem anderen Angebot verglichen scheint es plötzlich ein echtes Schnäppchen zu sein. Wahrscheinlich muss man solche Angebote immer ins passende Verhältnis setzen.
Ausgesprochen positiver Aspekt des heutigen Termins bei dieser zweiten Firma, mit dem besonders hochpreisigen Angebot: Die hatten einen echten "Putzshowroom", wo wir jede Menge Musterflächen direkt vor Ort ansehen und anfassen konnten und jetzt weiß ich schon mal, was ich alles nicht will und erfreulicherweise verbilligt das die Sache spürbar. So etwas passiert mir ja selten, aber ich habe gelernt, dass Gipsputz nicht nur preiswerter, sondern auch viel hübscher ist als Kalk-Zement-Putz und dass wir für alle Flächen, wo wir keinen Lehmputz brauchen, völlig problemlos den billigen, einfachen und vor allem schön glattten Gipsputz benutzen können, insbesondere also für alle Kellerräume. Da gibt es reichlich Quadratmeter Putzfläche, in Summe spart die Umstellung von Kalk-Zement- auf Gipsputz locker einen fünfstelligen Betrag. Damit hat sich der Termin heute wirklich gelohnt. Also für uns. Nicht für die Firma, weil wir die nicht beauftragen werden, aber die wird es verkraften können.
Insgesamt waren wir heute fast sechs Stunden mit diesen beiden Termin unterwegs und beschäftigt, im Grunde können wir sehr dankbar sein, dass sich das alles so verzögert hat, denn so ein Hausbau neben einem Fulltime-Bürojob wäre in der Form überhaupt nicht darstellbar.
Wir hätten dann vieles von dem, um das wir uns jetzt selber kümmern, an einen externen Bauunternehmer abgeben müssen, der dann aber natürlich eher nach seinem Geschmack und vor allem für seinen Profit entschieden hätte und ich bin sehr sicher, dass dann unterm Strich ein komplett anderes Haus rausgekommen wäre.
Insofern sind die Verzögerungen schon völlig okay, schließlich drängt uns ja auch nichts und wir ziehen dann um, wenn das neue Haus fertig ist
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Mittwoch, 4. Februar 2026
Galaarbeiten reduziert und erste Karten fertiggestellt
anje, 23:01h
Heute war die Besprechung mit dem Galabauer, von dem uns bisher nur ein "Orientierungsangebot" vorlag, was mich rein preislich aber doch etwas erschüttert hatte.
Aber zum Glück waren diverse Dinge darin enthalten, die man einfach weglassen kann und zack, spart man fünfstellige Beträge.
Grundsätzlich hatte der Gartenarchitekt vorher gefragt, was uns gefällt und was nicht und ich hatte u.a. "große Steine" und "Skulpturen" aufgeschrieben, weil ich das halt schön finde, hatte mir aber keine Gedanken über irgendwelche Kosten oder Preise gemacht.
Nun, Kunst am Bau hat leider eindeutig ihren Preis und selbst, wenn es noch gar keine Kunst ist, sondern einfach nur riesige Felsbrocken als Dekoobjekte, so sind die Dinger halt irre schwer und kosten dann einfach wegen ihres Gewichtes schon einen vierstelligen Betrag nur für den Transport und das passgenaue Platzieren im Garten.
Und da wir einen großen Garten haben, hatte der Gartenarchitekt mehrere solcher Objekte vorgesehen und so waren wir blitzschnell bei einem fünfstelligen Betrag, den wir jetzt erstmal auf später verschoben haben. Noch nicht gelieferte Steine lassen sich zum Glück recht leicht verschieben.
Ebenfalls auf später verschoben haben wir so Dinge wie ein Wasserspiel, schicke Hochbeete und den größten Teil der konkreten Bepflanzung, weil das einen Garten zwar schön, aber leider auch teuer macht und ohne Probleme jederzeit nachgerüstet werden kann.
Wichtig sind uns dafür alle Pflasterarbeiten: vorne die gesamte Auffahrt bis zum Eingang und hinterm Haus die Wege, die durch den Garten führen sollen, damit man auch ohne Matsch an den Schuhen von der einen Seite des Gartens zur anderen gelangt, außerdem die Terrassen hinterm Haus (zwei Häuser = zwei Terrassen und ein Verbindungselement) und alle Leitungen zur technischen Versorgung, damit wir später relativ frei entscheiden können, wo wir Wasser haben wollen und wo Strom.
Und ansonsten wird die Oberfläche soweit vorbereitet, dass man überall Rasensamen aussäen kann, hinten als Abschluss gibt es einen Stabgitterzaun, der das Grundstück hundeausbruchssicher umschließt und alles andere kommt später.
Jetzt hoffe ich auf ein etwas bezahlbareres Angebot.
Am Abend hatte K Vereinstreffen in seinem neuen Fliegerclub und war deshalb aushäusig.
Ich ging derweil in mein Stempelzimmer und jetzt habe ich endlich die ersten Karten auch wirklich final fertig gestellt.
Immerhin schon mal drei Stück und so nach und nach merke ich, dass die ideen auch wieder etwas leichter fließen.
Ausgangspunkt war immer ein Papier, auf dem ich ein Objekt mit Fadenmalerei hergestellt hatte.
Bei den oberen beiden Karten habe ich Papiere in DinA4 der Länge nach durchgeschnitten und dann außen um eine A6 Karte geklebt, die untere Karte ist eine Einzelkarte in A6



Was mir bei der Arbeit an diesen Karten am meisten Spaß gemacht hat, war das Sichten meiner Materialbestände, die die letzten 18 Jahre im Wesentlichen unberührt hier vor sich hingeschlummert haben, weshalb ich jetzt ganz viele Dinge neu entdecke, von denen ich gar nicht mehr wusste, dass ich sie besitze.
Ich freue mich schon sehr auf den Umzug, denn dabei werden wirklich ALLE Sachen noch einmal angefasst und anschließend komplett neusortiert und eingeräumt, das wird toll
.
Aber zum Glück waren diverse Dinge darin enthalten, die man einfach weglassen kann und zack, spart man fünfstellige Beträge.
Grundsätzlich hatte der Gartenarchitekt vorher gefragt, was uns gefällt und was nicht und ich hatte u.a. "große Steine" und "Skulpturen" aufgeschrieben, weil ich das halt schön finde, hatte mir aber keine Gedanken über irgendwelche Kosten oder Preise gemacht.
Nun, Kunst am Bau hat leider eindeutig ihren Preis und selbst, wenn es noch gar keine Kunst ist, sondern einfach nur riesige Felsbrocken als Dekoobjekte, so sind die Dinger halt irre schwer und kosten dann einfach wegen ihres Gewichtes schon einen vierstelligen Betrag nur für den Transport und das passgenaue Platzieren im Garten.
Und da wir einen großen Garten haben, hatte der Gartenarchitekt mehrere solcher Objekte vorgesehen und so waren wir blitzschnell bei einem fünfstelligen Betrag, den wir jetzt erstmal auf später verschoben haben. Noch nicht gelieferte Steine lassen sich zum Glück recht leicht verschieben.
Ebenfalls auf später verschoben haben wir so Dinge wie ein Wasserspiel, schicke Hochbeete und den größten Teil der konkreten Bepflanzung, weil das einen Garten zwar schön, aber leider auch teuer macht und ohne Probleme jederzeit nachgerüstet werden kann.
Wichtig sind uns dafür alle Pflasterarbeiten: vorne die gesamte Auffahrt bis zum Eingang und hinterm Haus die Wege, die durch den Garten führen sollen, damit man auch ohne Matsch an den Schuhen von der einen Seite des Gartens zur anderen gelangt, außerdem die Terrassen hinterm Haus (zwei Häuser = zwei Terrassen und ein Verbindungselement) und alle Leitungen zur technischen Versorgung, damit wir später relativ frei entscheiden können, wo wir Wasser haben wollen und wo Strom.
Und ansonsten wird die Oberfläche soweit vorbereitet, dass man überall Rasensamen aussäen kann, hinten als Abschluss gibt es einen Stabgitterzaun, der das Grundstück hundeausbruchssicher umschließt und alles andere kommt später.
Jetzt hoffe ich auf ein etwas bezahlbareres Angebot.
Am Abend hatte K Vereinstreffen in seinem neuen Fliegerclub und war deshalb aushäusig.
Ich ging derweil in mein Stempelzimmer und jetzt habe ich endlich die ersten Karten auch wirklich final fertig gestellt.
Immerhin schon mal drei Stück und so nach und nach merke ich, dass die ideen auch wieder etwas leichter fließen.
Ausgangspunkt war immer ein Papier, auf dem ich ein Objekt mit Fadenmalerei hergestellt hatte.
Bei den oberen beiden Karten habe ich Papiere in DinA4 der Länge nach durchgeschnitten und dann außen um eine A6 Karte geklebt, die untere Karte ist eine Einzelkarte in A6



Was mir bei der Arbeit an diesen Karten am meisten Spaß gemacht hat, war das Sichten meiner Materialbestände, die die letzten 18 Jahre im Wesentlichen unberührt hier vor sich hingeschlummert haben, weshalb ich jetzt ganz viele Dinge neu entdecke, von denen ich gar nicht mehr wusste, dass ich sie besitze.
Ich freue mich schon sehr auf den Umzug, denn dabei werden wirklich ALLE Sachen noch einmal angefasst und anschließend komplett neusortiert und eingeräumt, das wird toll
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Dienstag, 3. Februar 2026
Viel Anfang, wenig Ende
anje, 22:44h
Zwischendurch dann wieder so ein Tag, wo ich gut und schwungvoll starte, alles mögliche anfange, dann aber noch schwungvoller wieder nachlasse und kaum eine der angefangen Aufgaben beende.
Nach dem Aufwachen, noch im Bett, hatte ich eine Idee für einen Blogtext, die ich auch sofort begann runterzuschreiben. Ich wusste, dass ich nicht unbegrenzt schreiben könne, weil ich einen Physiotermin hatte.
Als mein Textfluss etwas ins Stocken geriet, stand ich auf und hatte noch Zeit, ein wenig die Küche aufzuräumen.
Konnte aber nicht fertig aufräumen, weil ich dann losmusste, um pünktlich zu meinem Physiotermin zu erscheinen.
Anschließend fuhr ich in die Stadt, weil ich in einem der 1-€-Läden noch so eine Hundenapfrutschunterlage kaufen wollte, die ich neulich schon mal gekauft hatte, um sie auszuprobieren. Sie funktioniert prima, deshalb will ich für Borkum auch eine, also fuhr ich nach dem Physiotermin in die Stadt und bummelte entspannt ein wenig durch die Einkaufsstraße, bis ich bemerkte, dass ich dringend auf Toilette musste.
Alle öffentlichen Toiletten waren geschlossen oder defekt, es gelang mir grade noch mit fest zsuammengekniffenen Beinen diese blöde Antirutschmatte zu kaufen, dann watschelte ich so schnell es ging zurück zum Auto und kam grade noch rechtzeitig zu Hause an, um Schlimmeres zu verhindern.
Zuhause setzte ich mich erst vor den PC und erledigte ein paar dringende Buchhaltungs-/Controllingaufgaben, stellte fest, dass ich an einigen Stellen Rückstände von fast zwei Wochen offen habe und buddelte mich tiefer in dieses Buchhaltungsloch, bis das Telefon klingelte und mich aus diesem Loch wieder rausholte.
Dann musste ich Pause machen und erst mal etwas Frühstücken, es war immerhin schon 15.30h.
In der halbfertig geputzten Küche bekam ich ein schlechtes Gewissen und putzte wieder etwas weiter, verlor aber mittendrin die Lust und fand, für heute sei genug geputzt.
Statt weiter mit dem Staubsauger durchs Haus zu ziehen, machte ich einen Abstecher in mein Stempelzimmer und probierte weiter an zwei angefangenen Karten rum.
K kam herein und sagte, er hätte mit dem Galabauer telefoniert und es gäbe verschiedene Termine für eine Besprechung, ich solle den bestätigen, der mir am besten gefällt.
Also rief ich den Galabauer an, der schon nicht mehr im Büro war und bestätigte seinem Mitarbeiter einen Termin für morgen 14h, was erledigt ist, ist erledigt.
Dann kam eine E-Mail von dem Schreiner, der den Innenausbau machen soll, auch der schlug einen Termin vor, ich rief ihn sofort an und bestätigte, dass wir uns übermorgen um 14h auf der Baustelle treffen.
Als ich K diesen Termin mitteilen wollte, telefonierte er grade mit dem Architekten. Eigentlich eine gute Gelegenheit, um den frisch vereinbarten Schreinertermin auch dem Architekten weiterzugeben, aber in dem Moment klingelte seine zweite Leitung und der Elektriker, der so schwer zu erreichen ist, rief proaktiv an.
Also wurde der Architekt abgewürgt, dafür der Elektriker angenommen und ein Termin mit dem Elektriker für nächsten Mittwoch vereinbart, dann wurde der Architekt erneut angerufen, der erfreulicherweise an sein Telefon ging. (Ist keine Selbstverständlichkeit).
Der Elektrikertermin ist okay, der Schreinertermin aber passt nicht und soll um eine Stunde verschoben werden.
Darum wieder Anruf beim Schreiner, Termin verschoben, und uff - ich hasse solche Telefonate! Im Büro hatte ich für solche Aktionen früher eine Assistenz, es war nicht alles schlecht im Büro....
Ich hoffe jetzt, dass alle Termin richtig im Kalender eingetragen und mit allen Beteiligten richtig abgestimmt sind.
Zwischendurch jammerte K, dass sich sein Kalender nicht synchronisiert und er nicht sähe, was ich eintrage.
Er trug deshalb mehrere Testtermine ein und löschte sie wieder, dabei löschte er auch Einträge, die er nicht hätte löschen sollen.
Bei mir synchronisierte sich zum Glück alles in Echtzeit, ich konnte die fälschlicherweise gelöschten Termine wieder neu eintragen.
Und dann hatte ich keine Lust mehr.
Keine Lust, an meinen Karten weiter zu arbeiten, keine Lust, an meinem angefangenen Text weiter zu schreiben, keine Lust, etwas zu Essen zu machen, keine Lust, weiter aufzuräumen oder sauber zu machen, keine Lust, die angefangene Buchhaltung fertig zu stellen und insgesamt einfach gar keine Lust mehr auf irgendetwas, ich wollte nur noch im Sessel sitzen und nichts tun.
So blieben alle sonstigen angefangen Dinge so angefangen liegen, wie ich sie hinterlassen habe, zum Glück geht ja nichts kaputt, mit all dem Kram kann ich mich ein andermal weiter beschäftigen, es fühlt sich halt nur nach einem seltsamen Stückwerk an, aber immerhin haben wir jetzt eine Menge wichtiger Termine und das gute Gefühl, dass es vorangeht mit dem Bau
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Nach dem Aufwachen, noch im Bett, hatte ich eine Idee für einen Blogtext, die ich auch sofort begann runterzuschreiben. Ich wusste, dass ich nicht unbegrenzt schreiben könne, weil ich einen Physiotermin hatte.
Als mein Textfluss etwas ins Stocken geriet, stand ich auf und hatte noch Zeit, ein wenig die Küche aufzuräumen.
Konnte aber nicht fertig aufräumen, weil ich dann losmusste, um pünktlich zu meinem Physiotermin zu erscheinen.
Anschließend fuhr ich in die Stadt, weil ich in einem der 1-€-Läden noch so eine Hundenapfrutschunterlage kaufen wollte, die ich neulich schon mal gekauft hatte, um sie auszuprobieren. Sie funktioniert prima, deshalb will ich für Borkum auch eine, also fuhr ich nach dem Physiotermin in die Stadt und bummelte entspannt ein wenig durch die Einkaufsstraße, bis ich bemerkte, dass ich dringend auf Toilette musste.
Alle öffentlichen Toiletten waren geschlossen oder defekt, es gelang mir grade noch mit fest zsuammengekniffenen Beinen diese blöde Antirutschmatte zu kaufen, dann watschelte ich so schnell es ging zurück zum Auto und kam grade noch rechtzeitig zu Hause an, um Schlimmeres zu verhindern.
Zuhause setzte ich mich erst vor den PC und erledigte ein paar dringende Buchhaltungs-/Controllingaufgaben, stellte fest, dass ich an einigen Stellen Rückstände von fast zwei Wochen offen habe und buddelte mich tiefer in dieses Buchhaltungsloch, bis das Telefon klingelte und mich aus diesem Loch wieder rausholte.
Dann musste ich Pause machen und erst mal etwas Frühstücken, es war immerhin schon 15.30h.
In der halbfertig geputzten Küche bekam ich ein schlechtes Gewissen und putzte wieder etwas weiter, verlor aber mittendrin die Lust und fand, für heute sei genug geputzt.
Statt weiter mit dem Staubsauger durchs Haus zu ziehen, machte ich einen Abstecher in mein Stempelzimmer und probierte weiter an zwei angefangenen Karten rum.
K kam herein und sagte, er hätte mit dem Galabauer telefoniert und es gäbe verschiedene Termine für eine Besprechung, ich solle den bestätigen, der mir am besten gefällt.
Also rief ich den Galabauer an, der schon nicht mehr im Büro war und bestätigte seinem Mitarbeiter einen Termin für morgen 14h, was erledigt ist, ist erledigt.
Dann kam eine E-Mail von dem Schreiner, der den Innenausbau machen soll, auch der schlug einen Termin vor, ich rief ihn sofort an und bestätigte, dass wir uns übermorgen um 14h auf der Baustelle treffen.
Als ich K diesen Termin mitteilen wollte, telefonierte er grade mit dem Architekten. Eigentlich eine gute Gelegenheit, um den frisch vereinbarten Schreinertermin auch dem Architekten weiterzugeben, aber in dem Moment klingelte seine zweite Leitung und der Elektriker, der so schwer zu erreichen ist, rief proaktiv an.
Also wurde der Architekt abgewürgt, dafür der Elektriker angenommen und ein Termin mit dem Elektriker für nächsten Mittwoch vereinbart, dann wurde der Architekt erneut angerufen, der erfreulicherweise an sein Telefon ging. (Ist keine Selbstverständlichkeit).
Der Elektrikertermin ist okay, der Schreinertermin aber passt nicht und soll um eine Stunde verschoben werden.
Darum wieder Anruf beim Schreiner, Termin verschoben, und uff - ich hasse solche Telefonate! Im Büro hatte ich für solche Aktionen früher eine Assistenz, es war nicht alles schlecht im Büro....
Ich hoffe jetzt, dass alle Termin richtig im Kalender eingetragen und mit allen Beteiligten richtig abgestimmt sind.
Zwischendurch jammerte K, dass sich sein Kalender nicht synchronisiert und er nicht sähe, was ich eintrage.
Er trug deshalb mehrere Testtermine ein und löschte sie wieder, dabei löschte er auch Einträge, die er nicht hätte löschen sollen.
Bei mir synchronisierte sich zum Glück alles in Echtzeit, ich konnte die fälschlicherweise gelöschten Termine wieder neu eintragen.
Und dann hatte ich keine Lust mehr.
Keine Lust, an meinen Karten weiter zu arbeiten, keine Lust, an meinem angefangenen Text weiter zu schreiben, keine Lust, etwas zu Essen zu machen, keine Lust, weiter aufzuräumen oder sauber zu machen, keine Lust, die angefangene Buchhaltung fertig zu stellen und insgesamt einfach gar keine Lust mehr auf irgendetwas, ich wollte nur noch im Sessel sitzen und nichts tun.
So blieben alle sonstigen angefangen Dinge so angefangen liegen, wie ich sie hinterlassen habe, zum Glück geht ja nichts kaputt, mit all dem Kram kann ich mich ein andermal weiter beschäftigen, es fühlt sich halt nur nach einem seltsamen Stückwerk an, aber immerhin haben wir jetzt eine Menge wichtiger Termine und das gute Gefühl, dass es vorangeht mit dem Bau
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Montag, 2. Februar 2026
Seltsame Wettermeldungen
anje, 22:23h
Das mit den Wetterapps und ihren Warnungen und Vorhersagen wird immer erratischer.
In den letzten Tagen bekam ich ständig eine schwere Schnee- oder Eiswarnung für meinen Standort angezeigt, gleichzeitig meinte die App aber auch, dass die Tiefsttemperatur nicht unter 2°C fällt.
Ich meine, das Teil hat doch einen Knall, oder?

Gestern Nachmittag fuhren wir nach Rheda, weil K die riesige Topfspüle, die immer noch im Auto stand, in unsere Vorratsgarage bringen wollte. Ich schaute unterwegs auf mein Handy, sah die akut aufgeploppte Warnung von Schnee und Glatteis und versuchte, aus dem Auto heraus ein Foto zu machen, K erkannte meine Intention sofort richtig, denn er fragte: Fotografierst du die vereiste Straße?

Trotz der schwierigen Wetterverhältnisse auf der Straße kamen wir gut in Rheda an und trafen dort auf Ks Sohn, der half, die schwere Spüle aus dem Auto zu tragen. Anschließend fuhren wir gemeinsam zur Baustelle, um den Bau auch von innen noch mal vorzuzeigen, denn seitdem es die Bautür gibt, können andere Leute ja nur noch von außen gucken und da hat sich in den letzten acht Wochen wenig getan.
Ks Sohn und seine Freundin waren sichtbar beeindruckt, man sah ihnen förmlich an, wie sie sich geistig im Vergleich dazu ihr geplantes eigenes Haus vorstellten, und nun ja, wir haben zwar nicht viele Zimmer, dafür ist aber jeder Raum sehr groß. Ich werde nicht müde, es immer wieder zu wiederholen: Es sind nur drei Zimmer, Küche, Deele, Bad (3ZKDB) , weil es halt stimmt. Okay, plus Gästewohnung, aber die gildet nicht wirklich, die ist schließlich nicht für uns, sondern der Ersatz für die Kinderzimmer und eben für Gäste oder eventuell später auch mal für eine unter Umständen notwendig werdende Pflegekraft.
Wenn man in unserem Alter ein Haus baut, ist die Zukunftsperspektive deutlich besser zu überschauen als für Menschen zwischen 30 und 40.
Wir wissen also mittlerweile, dass wir wirklich nur noch drei Zimmer brauchen, weil wir nicht mehr mit Nachwuchs planen müssen (der Hund schläft neben unserem Bett) und weil wir gelernt haben, dass wir uns problemlos ein gemeinsames Arbeits- und Bastelzimmer teilen können. Aus diesem Grund verzichte ich das erste Mal in meinem Leben freiwillig auf ein eigenes Zimmer nur für mich, etwas, was ich mit 30 oder 40 niemals! getan hätte. K meint zur Beruhigung allerdings, dass der Waschraum unten im Keller absolut 100&ig nur mein Reich sei, da kann ich mich also entspannt zurückziehen, wenn ich Ruhe brauche. Ich freu mich schon.
Wir wissen aber auch, dass das Alter körperliche Beeinträchtigungen mit sich bringen wird, weshalb wir alles konsequent barrierefrei ausbauen. Dass es einen Aufzug vom Keller bis ins Dachgeschoss geben wird, ist also genauso selbstverständlich wie eben eine angemessene Größe der Räume, damit man überall entspannt durchkommt.
Und, naja, auch das ist Teil der Realität, die mit dem Alter zu tun hat, aber wir müssen uns heute keine Gedanken mehr um die Finanzierung machen.
Vor 30 Jahren wäre so ein Hausbau für mich komplett illusorisch gewesen, gar nicht dran zu denken, so viel Geld nur für ein Haus zum Selberdrinwohnen, nein, ausgeschlossen. Vor 30 Jahren war ich aber auch noch intensiv mit Vermögensaufbau beschäftigt, da fühlt sich eine verschwenderische Vermögensverwendung einfach nur falsch an.
Insofern ist ein Hausbau im Alter eine perfekte Idee, um sich für die letzten Jahre eine so richtig maßgeschneiderte Wohnlösung zu schaffen - und ja, ich finde es völlig okay, dass ich heute 30-jährige damit neidisch machen kann.
Unsere Tagesaktivität heute war übrigens eine Fahrt ins westliche Münsterland, wo wir uns bei einem großen Pflasterstein-Hersteller den Musterpark der 1000 Steine angeschaut und dort tatsächlich passende Pflastersteine für die Außenanlagen gefunden haben
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In den letzten Tagen bekam ich ständig eine schwere Schnee- oder Eiswarnung für meinen Standort angezeigt, gleichzeitig meinte die App aber auch, dass die Tiefsttemperatur nicht unter 2°C fällt.
Ich meine, das Teil hat doch einen Knall, oder?

Gestern Nachmittag fuhren wir nach Rheda, weil K die riesige Topfspüle, die immer noch im Auto stand, in unsere Vorratsgarage bringen wollte. Ich schaute unterwegs auf mein Handy, sah die akut aufgeploppte Warnung von Schnee und Glatteis und versuchte, aus dem Auto heraus ein Foto zu machen, K erkannte meine Intention sofort richtig, denn er fragte: Fotografierst du die vereiste Straße?

Trotz der schwierigen Wetterverhältnisse auf der Straße kamen wir gut in Rheda an und trafen dort auf Ks Sohn, der half, die schwere Spüle aus dem Auto zu tragen. Anschließend fuhren wir gemeinsam zur Baustelle, um den Bau auch von innen noch mal vorzuzeigen, denn seitdem es die Bautür gibt, können andere Leute ja nur noch von außen gucken und da hat sich in den letzten acht Wochen wenig getan.
Ks Sohn und seine Freundin waren sichtbar beeindruckt, man sah ihnen förmlich an, wie sie sich geistig im Vergleich dazu ihr geplantes eigenes Haus vorstellten, und nun ja, wir haben zwar nicht viele Zimmer, dafür ist aber jeder Raum sehr groß. Ich werde nicht müde, es immer wieder zu wiederholen: Es sind nur drei Zimmer, Küche, Deele, Bad (3ZKDB) , weil es halt stimmt. Okay, plus Gästewohnung, aber die gildet nicht wirklich, die ist schließlich nicht für uns, sondern der Ersatz für die Kinderzimmer und eben für Gäste oder eventuell später auch mal für eine unter Umständen notwendig werdende Pflegekraft.
Wenn man in unserem Alter ein Haus baut, ist die Zukunftsperspektive deutlich besser zu überschauen als für Menschen zwischen 30 und 40.
Wir wissen also mittlerweile, dass wir wirklich nur noch drei Zimmer brauchen, weil wir nicht mehr mit Nachwuchs planen müssen (der Hund schläft neben unserem Bett) und weil wir gelernt haben, dass wir uns problemlos ein gemeinsames Arbeits- und Bastelzimmer teilen können. Aus diesem Grund verzichte ich das erste Mal in meinem Leben freiwillig auf ein eigenes Zimmer nur für mich, etwas, was ich mit 30 oder 40 niemals! getan hätte. K meint zur Beruhigung allerdings, dass der Waschraum unten im Keller absolut 100&ig nur mein Reich sei, da kann ich mich also entspannt zurückziehen, wenn ich Ruhe brauche. Ich freu mich schon.
Wir wissen aber auch, dass das Alter körperliche Beeinträchtigungen mit sich bringen wird, weshalb wir alles konsequent barrierefrei ausbauen. Dass es einen Aufzug vom Keller bis ins Dachgeschoss geben wird, ist also genauso selbstverständlich wie eben eine angemessene Größe der Räume, damit man überall entspannt durchkommt.
Und, naja, auch das ist Teil der Realität, die mit dem Alter zu tun hat, aber wir müssen uns heute keine Gedanken mehr um die Finanzierung machen.
Vor 30 Jahren wäre so ein Hausbau für mich komplett illusorisch gewesen, gar nicht dran zu denken, so viel Geld nur für ein Haus zum Selberdrinwohnen, nein, ausgeschlossen. Vor 30 Jahren war ich aber auch noch intensiv mit Vermögensaufbau beschäftigt, da fühlt sich eine verschwenderische Vermögensverwendung einfach nur falsch an.
Insofern ist ein Hausbau im Alter eine perfekte Idee, um sich für die letzten Jahre eine so richtig maßgeschneiderte Wohnlösung zu schaffen - und ja, ich finde es völlig okay, dass ich heute 30-jährige damit neidisch machen kann.
Unsere Tagesaktivität heute war übrigens eine Fahrt ins westliche Münsterland, wo wir uns bei einem großen Pflasterstein-Hersteller den Musterpark der 1000 Steine angeschaut und dort tatsächlich passende Pflastersteine für die Außenanlagen gefunden haben
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Sonntag, 1. Februar 2026
Kommunikationsvorlieben
anje, 21:29h
Ich habe einen relativ festen Bestand an Blogs, die ich regelmäßig und vor allem gerne lese. Am liebsten ist es mir, wenn die Leute einen festen Rhythmus haben, wann sie ihre Beiträge veröffentlichen, dann kann ich nämlich gezielt auf die Links in meiner eigenen Blogroll klicken, weil ich dann weiß, dass ich eine gute Chance habe, da einen neuen Beitrag vorzufinden. Feedreader sind irgendwie nicht so mein Ding.*
* Ich mochte mal Bloglovin sehr, aber das ist seit ein paar Jahren als App irgendwie kaputt und seitdem trauere ich diesem Zugang hintereinander und finde alle anderen nicht so toll. Ich möchte bitte das zurück, was ich früher mal hatte. So viel übrigens zu dem Thema, ich sei nicht nostalgisch, ähem…
Bei einigen Blogs lasse ich mich aber auch per E-Mail informieren, wenn es etwas Neues gibt, was praktisch ist, wenn sie keinen konkreten Rhythmus haben oder mal von ihrer sonst gewohnten Veröffentlichungssystematik abweichen.
Bei Carsten lese ich also ganz fest immer jeden Montag mit, aber gestern kam überraschend ein Beitrag außer der Reihe und brachte mich dazu, mir Gedanken über mein eigenes Kommunikationsverhalten zu machen.
Nach einigem Nachdenken habe ich mich entschieden, auf den letzten Drücker ebenfalls bei der monatlichen Blogparade #relevant mitzumachen, wodiesen Monat im Januar (läuft bis morgen), gefragt wird: "Brief, E-Mail, Chat – Wie kommunizierst du schriftlich?"
Ich interpretiere die Frage für mich selber insoweit etwas um, als dass ich mich zunächst ganz allgemein gefragt habe, wie ich mit dem Rest der Welt (also mit allen außer meinem Westfalenmann, der ist ja einfach körperlich anwesend, mit dem muss ich üblicherweise nur reden) kommuniziere und stelle fest, dass ich sehr zufrieden darüber bin, dass ich mit dem Rest der Welt mangels direkter Anwesenheit nicht reden muss, sondern überwiegend nur schriftlich kommuniziere, weil ich im Laufe der Jahre eine immer größere Telefonabneigung entwickelt habe.
Wobei diese Telefonabneigung monodirektional ist, ich muss mich nur aktiv überwinden, andere Menschen anzurufen, selber angerufen zu werden und dann auch mit jemandem zu sprechen, finde ich dagegen meist völlig okay.
Wobei ich aber schon bei einem für mich sehr wichtigen, schriftlichen Kommunikationsmittel bin: Ich schreibe hier im Blog alles auf, was ich wichtig finde, das erspart mir gefühlt eine Menge Telefonate.
Seitdem ich nicht mehr ins Büro gehe, ist mein Außenkontakt zu anderen Menschen zu meiner großen Zufriedenheit massiv runtergefahren, was konkret bedeutet, ich muss längst nicht mehr so viel kommunizieren wie früher, was ich als echten Komfortgewinn empfinde.
Aber um auf die eigentliche Frage dieser Blogparade zurückzukommen: Ich bevorzuge E-Mail, wenn es um Themen/Infos geht, die ich gezielt beantworten oder bearbeiten und archivieren will, weil ich über Outlook ein funktionierendes Ablage- und Abarbeitungssystem eingerichtet habe.
Kommunikation per Papierbrief finde ich umständlich. Die Briefe, die ich immer noch als Papierpost erhalte, scanne ich alle ein, wenn sie wichtige Infos oder Details enthalten, die ich jederzeit und überall verfügbar haben möchte. Das Leben mit Informationen in der Cloud ist ein Komfortmerkmal der heutigen Technik, das ich ganz ungemein schätze und nicht mehr missen möchte.
Ich gehe mal davon aus, dass mit "Chat" Messengerdienste wie WhatsApp, Telegram & Co. gemeint sind. Die Chatfunktion in Videokonferenzsystemen wie Zoom oder Teams nutze ich nicht, weil ich keine Notwendigkeit mehr für Videokonferenzen habe. Als ich es noch hatte, habe ich alle, die versuchten, mich dort von der Seite per Chat anzuquatschen strikt ignoriert, weil in meinem Profil ausdrücklich stand: "Ich lösche jeden chat nach der Besprechung. Wer etwas von mir will, schicke bitte eine E-Mail." - Zum Glück hatte ich im Büro eine derart hervorgehobene Position, dass ich mir diese Zickerei entspannt leisten konnte.
Einen Messengerdienst (mein bevorzugter Anbieter ist Telegram, weil er sich über alle Geräte problemlos synchronisiert) nutze ich dagegen aktiv und gerne, vor allem auch in unserer Familiengruppe, wo alles besprochen, weitergereicht, verlinkt wird, was nicht ins Blog gehört und ansonsten als schnellen Austausch für private Infos mit Freunden und Bekannten. Wenn es um Dinge geht, die ich erledigen/bearbeiten/archivieren muss, kopiere ich mir Nachrichten aus so einem Chat auch schon mal in eine E-Mail, die ich mir dann selber schicke, wenn ich weiß, dass es für den anderen zu kompliziert wird, wenn ich von ihm verlange, den Kommunikationskanal zu wechseln.
Die letzten Faxe, die ich verschickt/bekommen habe waren im Austausch mit dem Onkel, der mit einem Faxgerät umgehen kann, aber nicht mit einem Scanner oder einem E-Mail-Anhang. Ansonsten ist das für mich veraltete Technik, die in die Bedeutungslosigkeit versinken wird.
Und schließlich zu Briefen und Handschrift: Ja, es kommt durchaus vor, dass ich noch handgeschriebene Briefe verschicke, die fallen für mich aber nicht in die Kategorie "Kommunikation", sondern in "Geschenk", weil ich damit dem anderen eine Freude machen möchte.
Oft beginnt es damit, dass ich eine Karte bastele, weil ich halt gerne selbstgebastelte Karten verschicke (sozusagen die erwachsene Version von: "Ich habe dir ein Bild gemalt") und dann möchte ich natürlich noch etwas dazu schreiben und weil ich nicht kurz schreiben kann, sondern immer nur lang, gibt es dann oft nicht ein, sondern gerne auch mehrere Einlegeblätter in die Karte, so dass die Karte am Ende das Anhängsel zu einem Brief wird.
Früher hatte ich viele Brieffreundschaften, da waren Briefe aber auch noch ein probates Mittel, um zu kommunizieren und den Kontakt zu halten, weil es kaum andere Kanäle gab. Damals habe ich auch wirklich nur rein beschriebene Blätter Papier (ohne Karte) in einen Umschlag gesteckt und verschickt, aus Komfortgründen sehr früh und sehr gerne auch lieber getippt als handgeschrieben, weil Tippen (auch auf der Schreibmaschine) halt schneller ging und mehr Spaß machte, als mit der Hand zu schreiben.
Heute ist ein reiner Brief für mich ähnlich veraltete Technik wie ein Fax, wenn er nur zur Kommunikation dient. Unter dem Aspekt "Geschenk" und dem anderen eine Freude machen, finde ich Briefe/Karten aber unverändert gut und nutze sie auch, wenn ich mich dazu aufraffen kann
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* Ich mochte mal Bloglovin sehr, aber das ist seit ein paar Jahren als App irgendwie kaputt und seitdem trauere ich diesem Zugang hintereinander und finde alle anderen nicht so toll. Ich möchte bitte das zurück, was ich früher mal hatte. So viel übrigens zu dem Thema, ich sei nicht nostalgisch, ähem…
Bei einigen Blogs lasse ich mich aber auch per E-Mail informieren, wenn es etwas Neues gibt, was praktisch ist, wenn sie keinen konkreten Rhythmus haben oder mal von ihrer sonst gewohnten Veröffentlichungssystematik abweichen.
Bei Carsten lese ich also ganz fest immer jeden Montag mit, aber gestern kam überraschend ein Beitrag außer der Reihe und brachte mich dazu, mir Gedanken über mein eigenes Kommunikationsverhalten zu machen.
Nach einigem Nachdenken habe ich mich entschieden, auf den letzten Drücker ebenfalls bei der monatlichen Blogparade #relevant mitzumachen, wo
Ich interpretiere die Frage für mich selber insoweit etwas um, als dass ich mich zunächst ganz allgemein gefragt habe, wie ich mit dem Rest der Welt (also mit allen außer meinem Westfalenmann, der ist ja einfach körperlich anwesend, mit dem muss ich üblicherweise nur reden) kommuniziere und stelle fest, dass ich sehr zufrieden darüber bin, dass ich mit dem Rest der Welt mangels direkter Anwesenheit nicht reden muss, sondern überwiegend nur schriftlich kommuniziere, weil ich im Laufe der Jahre eine immer größere Telefonabneigung entwickelt habe.
Wobei diese Telefonabneigung monodirektional ist, ich muss mich nur aktiv überwinden, andere Menschen anzurufen, selber angerufen zu werden und dann auch mit jemandem zu sprechen, finde ich dagegen meist völlig okay.
Wobei ich aber schon bei einem für mich sehr wichtigen, schriftlichen Kommunikationsmittel bin: Ich schreibe hier im Blog alles auf, was ich wichtig finde, das erspart mir gefühlt eine Menge Telefonate.
Seitdem ich nicht mehr ins Büro gehe, ist mein Außenkontakt zu anderen Menschen zu meiner großen Zufriedenheit massiv runtergefahren, was konkret bedeutet, ich muss längst nicht mehr so viel kommunizieren wie früher, was ich als echten Komfortgewinn empfinde.
Aber um auf die eigentliche Frage dieser Blogparade zurückzukommen: Ich bevorzuge E-Mail, wenn es um Themen/Infos geht, die ich gezielt beantworten oder bearbeiten und archivieren will, weil ich über Outlook ein funktionierendes Ablage- und Abarbeitungssystem eingerichtet habe.
Kommunikation per Papierbrief finde ich umständlich. Die Briefe, die ich immer noch als Papierpost erhalte, scanne ich alle ein, wenn sie wichtige Infos oder Details enthalten, die ich jederzeit und überall verfügbar haben möchte. Das Leben mit Informationen in der Cloud ist ein Komfortmerkmal der heutigen Technik, das ich ganz ungemein schätze und nicht mehr missen möchte.
Ich gehe mal davon aus, dass mit "Chat" Messengerdienste wie WhatsApp, Telegram & Co. gemeint sind. Die Chatfunktion in Videokonferenzsystemen wie Zoom oder Teams nutze ich nicht, weil ich keine Notwendigkeit mehr für Videokonferenzen habe. Als ich es noch hatte, habe ich alle, die versuchten, mich dort von der Seite per Chat anzuquatschen strikt ignoriert, weil in meinem Profil ausdrücklich stand: "Ich lösche jeden chat nach der Besprechung. Wer etwas von mir will, schicke bitte eine E-Mail." - Zum Glück hatte ich im Büro eine derart hervorgehobene Position, dass ich mir diese Zickerei entspannt leisten konnte.
Einen Messengerdienst (mein bevorzugter Anbieter ist Telegram, weil er sich über alle Geräte problemlos synchronisiert) nutze ich dagegen aktiv und gerne, vor allem auch in unserer Familiengruppe, wo alles besprochen, weitergereicht, verlinkt wird, was nicht ins Blog gehört und ansonsten als schnellen Austausch für private Infos mit Freunden und Bekannten. Wenn es um Dinge geht, die ich erledigen/bearbeiten/archivieren muss, kopiere ich mir Nachrichten aus so einem Chat auch schon mal in eine E-Mail, die ich mir dann selber schicke, wenn ich weiß, dass es für den anderen zu kompliziert wird, wenn ich von ihm verlange, den Kommunikationskanal zu wechseln.
Die letzten Faxe, die ich verschickt/bekommen habe waren im Austausch mit dem Onkel, der mit einem Faxgerät umgehen kann, aber nicht mit einem Scanner oder einem E-Mail-Anhang. Ansonsten ist das für mich veraltete Technik, die in die Bedeutungslosigkeit versinken wird.
Und schließlich zu Briefen und Handschrift: Ja, es kommt durchaus vor, dass ich noch handgeschriebene Briefe verschicke, die fallen für mich aber nicht in die Kategorie "Kommunikation", sondern in "Geschenk", weil ich damit dem anderen eine Freude machen möchte.
Oft beginnt es damit, dass ich eine Karte bastele, weil ich halt gerne selbstgebastelte Karten verschicke (sozusagen die erwachsene Version von: "Ich habe dir ein Bild gemalt") und dann möchte ich natürlich noch etwas dazu schreiben und weil ich nicht kurz schreiben kann, sondern immer nur lang, gibt es dann oft nicht ein, sondern gerne auch mehrere Einlegeblätter in die Karte, so dass die Karte am Ende das Anhängsel zu einem Brief wird.
Früher hatte ich viele Brieffreundschaften, da waren Briefe aber auch noch ein probates Mittel, um zu kommunizieren und den Kontakt zu halten, weil es kaum andere Kanäle gab. Damals habe ich auch wirklich nur rein beschriebene Blätter Papier (ohne Karte) in einen Umschlag gesteckt und verschickt, aus Komfortgründen sehr früh und sehr gerne auch lieber getippt als handgeschrieben, weil Tippen (auch auf der Schreibmaschine) halt schneller ging und mehr Spaß machte, als mit der Hand zu schreiben.
Heute ist ein reiner Brief für mich ähnlich veraltete Technik wie ein Fax, wenn er nur zur Kommunikation dient. Unter dem Aspekt "Geschenk" und dem anderen eine Freude machen, finde ich Briefe/Karten aber unverändert gut und nutze sie auch, wenn ich mich dazu aufraffen kann
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Samstag, 31. Januar 2026
Welche Apps und Systeme bei mir im Einsatz sind
anje, 22:13h
Da kuck, der erste Monat des Jahres 2026 ist schon vorbei, in 49 Tagen ist Frühlingsanfang, das ging fix.
Flohmarkt ist für heute auch wieder abgesagt worden, inzwischen habe ich mir angewöhnt, das immer vorher im Internet nachzuschauen. Der Veranstalter postet das auf seinem Facebook-Account, deshalb bin ich jetzt doch wieder zweimal die Woche bei Facebook online. Ich schließe die App zwar anschließend jedesmal bewusst wieder vollständig, habe aber keine Ahnung, ob das einen Unterschied in der Hinterherspioniererei macht, für die der Meta-Konzern ja nun sehr berüchtigt ist.
Genauso halte ich es auch mit Instagram und Whatsapp, beides Apps, die ich immer nur benutze, wenn ich gezielt etwas suche oder erledigen möchte, was nur in/mit diesen Apps funktioniert, ansonsten versuche ich sie soweit es geht zu vermeiden.
Bei Facebook und Instagram fällt mir das relativ leicht, weil ich das meiste, was da zu sehen ist, eh nicht so besonders spannend finde und, noch viel wichtiger, weil die Dinger ja dermaßen randvoll mit Werbung sind, dass ich spätestens nach fünf Minuten Pickel und Ausschlag bekomme und vor allem deshalb nicht in der Lage bin, mich länger mit diesem Müll zu beschäftigen.
Whatsapp benutze ich nur, wenn ich mit Menschen kommunizieren möchte, die mit E-Mails nicht umgehen können und keinen anderen Messenger im Einsatz haben. Es mag sich diskriminierend anhören, aber sehr häufig sind das Handwerker oder ältere Menschen, deren Umgang mit moderner Bürotechnik eher hakelig ist.
Ich selber habe sieben verschiedene Messenger-Apps auf meinem Handy installiert, einfach deshalb, weil es immer wieder Situationen gab, wo irgendjemand nur auf diesem einen Weg kommunizieren konnte und dann ist es für mich einfacher, mir noch eine weitere MessengerApp runterzuladen und zu bedienen als in eine Debatte über technische Möglichkeiten mit fremden Menschen einzusteigen.
Dass Microsoft Skype letztes Jahr beerdigt hat, fand ich super, ein Kanal weniger.
Weshalb ausgerechnet Whatsapp die beliebteste und verbreitetste MessengerApp geworden ist, erschließt sich mir bis heute nicht, ich finde sie, zB im direkten Vergleich zu Telegram viel umständlicher und unbequemer, aber nun, grundsätzlich kann es mir wurscht sein, ich benutze es wirklich nur, wenn es keine Ausweichmöglichkeit gibt und seitdem ich gelernt habe, dass ich Gruppen nur für mich auf stumm stellen kann, stört es mich auch nicht mehr.
Dass ich mich komplett von der Nutzung amerikanischer Softwaregiganten verabschiede, kann ich mir im Moment noch nicht vorstellen, schlicht aus Bequemlichkeit und fehlendem Wissen über adäquate Alternativen.
Meine Daten liegen alle in einer Nextcloud, immerhin hier bin ich schon auf dem richtigen Weg unterwegs. E-Mail-Accounts habe ich sehr viele, der einzige, an dem ich wirklich hänge, ist mein uralter gmx.de Account.Alle gmail-Accounts würde ich ohne Bedauern auf etwas anderes umstellen, bin nur noch zu faul dazu, es läuft grad alles so problemlos. Wenn es irgendwelche Änderungen dabei gibt, wird das für mich das Signal, mir einen neuen Anbieter zu suchen.
Mein Rechner läuft auf Windows und ich nutze das Officepaket (gekauft) intensiv, auch hier scheitert eine Umstellung an Feigheit, mangelndem Wissen und Bequemlichkeit.
Dasselbe gilt für Handy und Tablet und Uhr, die sind alle von Apple, weil die mir immer den höchsten Bedienkomfort boten, sprich, ich konnte es meist intuitiv bedienen und ich bin viel zu faul, hier etwas zu ändern.
Dass ich mich in nächster Zeit technisch von den großen Tech-Konzernen lossage, sehe ich deshalb eher nicht, bin allerdings für alle Alternativ-Anwendungen offen, wenn die so komfortabel zu bedienen sind, dass ich sie zügig begreife
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Flohmarkt ist für heute auch wieder abgesagt worden, inzwischen habe ich mir angewöhnt, das immer vorher im Internet nachzuschauen. Der Veranstalter postet das auf seinem Facebook-Account, deshalb bin ich jetzt doch wieder zweimal die Woche bei Facebook online. Ich schließe die App zwar anschließend jedesmal bewusst wieder vollständig, habe aber keine Ahnung, ob das einen Unterschied in der Hinterherspioniererei macht, für die der Meta-Konzern ja nun sehr berüchtigt ist.
Genauso halte ich es auch mit Instagram und Whatsapp, beides Apps, die ich immer nur benutze, wenn ich gezielt etwas suche oder erledigen möchte, was nur in/mit diesen Apps funktioniert, ansonsten versuche ich sie soweit es geht zu vermeiden.
Bei Facebook und Instagram fällt mir das relativ leicht, weil ich das meiste, was da zu sehen ist, eh nicht so besonders spannend finde und, noch viel wichtiger, weil die Dinger ja dermaßen randvoll mit Werbung sind, dass ich spätestens nach fünf Minuten Pickel und Ausschlag bekomme und vor allem deshalb nicht in der Lage bin, mich länger mit diesem Müll zu beschäftigen.
Whatsapp benutze ich nur, wenn ich mit Menschen kommunizieren möchte, die mit E-Mails nicht umgehen können und keinen anderen Messenger im Einsatz haben. Es mag sich diskriminierend anhören, aber sehr häufig sind das Handwerker oder ältere Menschen, deren Umgang mit moderner Bürotechnik eher hakelig ist.
Ich selber habe sieben verschiedene Messenger-Apps auf meinem Handy installiert, einfach deshalb, weil es immer wieder Situationen gab, wo irgendjemand nur auf diesem einen Weg kommunizieren konnte und dann ist es für mich einfacher, mir noch eine weitere MessengerApp runterzuladen und zu bedienen als in eine Debatte über technische Möglichkeiten mit fremden Menschen einzusteigen.
Dass Microsoft Skype letztes Jahr beerdigt hat, fand ich super, ein Kanal weniger.
Weshalb ausgerechnet Whatsapp die beliebteste und verbreitetste MessengerApp geworden ist, erschließt sich mir bis heute nicht, ich finde sie, zB im direkten Vergleich zu Telegram viel umständlicher und unbequemer, aber nun, grundsätzlich kann es mir wurscht sein, ich benutze es wirklich nur, wenn es keine Ausweichmöglichkeit gibt und seitdem ich gelernt habe, dass ich Gruppen nur für mich auf stumm stellen kann, stört es mich auch nicht mehr.
Dass ich mich komplett von der Nutzung amerikanischer Softwaregiganten verabschiede, kann ich mir im Moment noch nicht vorstellen, schlicht aus Bequemlichkeit und fehlendem Wissen über adäquate Alternativen.
Meine Daten liegen alle in einer Nextcloud, immerhin hier bin ich schon auf dem richtigen Weg unterwegs. E-Mail-Accounts habe ich sehr viele, der einzige, an dem ich wirklich hänge, ist mein uralter gmx.de Account.Alle gmail-Accounts würde ich ohne Bedauern auf etwas anderes umstellen, bin nur noch zu faul dazu, es läuft grad alles so problemlos. Wenn es irgendwelche Änderungen dabei gibt, wird das für mich das Signal, mir einen neuen Anbieter zu suchen.
Mein Rechner läuft auf Windows und ich nutze das Officepaket (gekauft) intensiv, auch hier scheitert eine Umstellung an Feigheit, mangelndem Wissen und Bequemlichkeit.
Dasselbe gilt für Handy und Tablet und Uhr, die sind alle von Apple, weil die mir immer den höchsten Bedienkomfort boten, sprich, ich konnte es meist intuitiv bedienen und ich bin viel zu faul, hier etwas zu ändern.
Dass ich mich in nächster Zeit technisch von den großen Tech-Konzernen lossage, sehe ich deshalb eher nicht, bin allerdings für alle Alternativ-Anwendungen offen, wenn die so komfortabel zu bedienen sind, dass ich sie zügig begreife
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