Donnerstag, 15. Januar 2026
Depotumstrukturierung
anje, 22:04h
Heute habe ich zunächst die Arbeit von gestern fortgesetzt und weiter die Buchhaltung aktualisiert, noch mehr Rechnungen bezahlt und einen ausgesprochen umfangreichen Antrag auf Pflegegelderstattung bei der Beihilfe erstellt und eingereicht.
Während ich damit beschäftigt war, trudelten neue Rechnung ein, einige per Mail, andere per Post, die habe ich sofort verarbeitet, um den schönen Zustand der Inbox-Zero nicht sofort wieder zu zerstören.
Da ich neulich ja schon entschieden hatte, dass ich mein Depot neu sortiere, habe ich heute noch mehr Verkaufsorders erstellt und die bereits ausgeführten reinvestiert. Währenddessen stiegen die Börsen immer weiter, ich habe allerdings beschlossen, dass ich mich davon nicht beirren lasse. Zum Investieren mag es der falsche Zeitpunkt sein, weil die Kurse sich grade auf einem Allzeithoch befinden, aber zum Verkaufen ist es dann umgekehrt ein perfekter Zeitpunkt und wenn ich das gegeneinander aufwiege, verliert der Zeitpunkt seine Bedeutung.
Als ich 2019 die hohe Liquidität aus dem Verkauf der Fabrik investiert habe, habe ich zwar eine Menge ETFs gekauft, aber auch eine Menge aktiv gemanagter Fonds, weil ich dachte, dass wirklich erfahrene Fondsmanager doch auch ihre Daseinsberechtigung haben und im Zweifel einen Mehrwert gegenüber ETFs schaffen können.
Dazu kam, dass es damals noch nicht so viele verschiedene ETFs gab wie heute und wenn ich spezielle Themenfonds haben wollte, dann gab es die nur aktiv gemanagt.
Inzwischen sind wir über sechs Jahre weiter, ich habe nicht nur meine eigenen Erfahrungen gemacht, sondern auch eine Menge gelernt in den letzten Jahren und das ETF-Universum ist gewaltig gewachsen.
Das alles zusammengenommen bringt mich jetzt dazu, die aktiven Fonds größtenteils zu verkaufen, weil die aktiven Fondsmanager eben doch nicht mehr verdient haben als eine vergleichbare passive Benchmark, im Gegenteil.
Dazu kommt, dass ich auch meine eigenen psychologischen Bewertungen inzwischen miteinbeziehe, denn es handelt sich bei mir nicht um ein Depot für den Vermögensaufbau, sondern nur noch für den Vermögenserhalt, das über Ausschüttungen Zusatznutzen generieren soll.
Wenn ich jetzt 30 wäre und wüsste, ich spare hier Vermögen fürs Alter an und das wichtigste ist, dass es sich so gut wie möglich vermehrt, dann sind thesaurierende Fonds sicherlich eine gute Wahl.
Für mich sind thesaurierende Fonds inzwischen aber keine schönes Invest mehr. Um daraus Zusatznutzen, also freie Liquidität zum Ausgeben zu generieren, müsste ich regelmäßig kleine Fondsanteile verkaufen. Das ist nicht nur lästig, das fühlt sich auch falsch an. Rein rational ist mir klar, dass es kein Unterschied ist, aber psychologisch ist es eben doch einer und deshalb lege ich inzwischen viel Wert auf eine hohe Ausschüttung.
Bei thesaurierenden Fonds kommt als extra Manko noch dazu, dass sie über die Vorabpauschale am Anfang des Jahres auch noch Liquidität verbrauchen, was ich besonders ärgerlich finde und genau deshalb habe ich diese Fonds jetzt alle zum Verkauf gestellt.
Und als weiteres, für mich persönlich wichtiges Merkmal, achte ich auf die Häufigkeit der Ausschüttungen. Es macht einfach mehr Spaß, alle drei Monate 50€ zu bekommen als einmal im Jahr 200€. Deshalb nehme ich nur vierteljährlich ausschüttende Fonds neu ins Portfolio und wenn ich es richtig perfekt machen will, achte ich auch noch darauf, dass sie zu unterschiedlichen Zeitpunkten ausschütten, also nicht alle bei 3,6,9,12, sondern gerne auch welche bei 1,4,7,10
Schwer zu finden sind Fonds, die bei 2,5,8,11 ausschütten, aber mit ein bisschen Suchen gibt es auch die.
So war ich heute also ausgiebig damit beschäftigt, mich durch die ETF-Fondslandschaften zu lesen und Vergleichsrechnungen durchzuführen, um Gebühren, Renditen und Kostenquoten zu analysieren und stelle jetzt, am Ende des Tages überrascht fest, dass mir das richtig viel Spaß gemacht hat
.
Während ich damit beschäftigt war, trudelten neue Rechnung ein, einige per Mail, andere per Post, die habe ich sofort verarbeitet, um den schönen Zustand der Inbox-Zero nicht sofort wieder zu zerstören.
Da ich neulich ja schon entschieden hatte, dass ich mein Depot neu sortiere, habe ich heute noch mehr Verkaufsorders erstellt und die bereits ausgeführten reinvestiert. Währenddessen stiegen die Börsen immer weiter, ich habe allerdings beschlossen, dass ich mich davon nicht beirren lasse. Zum Investieren mag es der falsche Zeitpunkt sein, weil die Kurse sich grade auf einem Allzeithoch befinden, aber zum Verkaufen ist es dann umgekehrt ein perfekter Zeitpunkt und wenn ich das gegeneinander aufwiege, verliert der Zeitpunkt seine Bedeutung.
Als ich 2019 die hohe Liquidität aus dem Verkauf der Fabrik investiert habe, habe ich zwar eine Menge ETFs gekauft, aber auch eine Menge aktiv gemanagter Fonds, weil ich dachte, dass wirklich erfahrene Fondsmanager doch auch ihre Daseinsberechtigung haben und im Zweifel einen Mehrwert gegenüber ETFs schaffen können.
Dazu kam, dass es damals noch nicht so viele verschiedene ETFs gab wie heute und wenn ich spezielle Themenfonds haben wollte, dann gab es die nur aktiv gemanagt.
Inzwischen sind wir über sechs Jahre weiter, ich habe nicht nur meine eigenen Erfahrungen gemacht, sondern auch eine Menge gelernt in den letzten Jahren und das ETF-Universum ist gewaltig gewachsen.
Das alles zusammengenommen bringt mich jetzt dazu, die aktiven Fonds größtenteils zu verkaufen, weil die aktiven Fondsmanager eben doch nicht mehr verdient haben als eine vergleichbare passive Benchmark, im Gegenteil.
Dazu kommt, dass ich auch meine eigenen psychologischen Bewertungen inzwischen miteinbeziehe, denn es handelt sich bei mir nicht um ein Depot für den Vermögensaufbau, sondern nur noch für den Vermögenserhalt, das über Ausschüttungen Zusatznutzen generieren soll.
Wenn ich jetzt 30 wäre und wüsste, ich spare hier Vermögen fürs Alter an und das wichtigste ist, dass es sich so gut wie möglich vermehrt, dann sind thesaurierende Fonds sicherlich eine gute Wahl.
Für mich sind thesaurierende Fonds inzwischen aber keine schönes Invest mehr. Um daraus Zusatznutzen, also freie Liquidität zum Ausgeben zu generieren, müsste ich regelmäßig kleine Fondsanteile verkaufen. Das ist nicht nur lästig, das fühlt sich auch falsch an. Rein rational ist mir klar, dass es kein Unterschied ist, aber psychologisch ist es eben doch einer und deshalb lege ich inzwischen viel Wert auf eine hohe Ausschüttung.
Bei thesaurierenden Fonds kommt als extra Manko noch dazu, dass sie über die Vorabpauschale am Anfang des Jahres auch noch Liquidität verbrauchen, was ich besonders ärgerlich finde und genau deshalb habe ich diese Fonds jetzt alle zum Verkauf gestellt.
Und als weiteres, für mich persönlich wichtiges Merkmal, achte ich auf die Häufigkeit der Ausschüttungen. Es macht einfach mehr Spaß, alle drei Monate 50€ zu bekommen als einmal im Jahr 200€. Deshalb nehme ich nur vierteljährlich ausschüttende Fonds neu ins Portfolio und wenn ich es richtig perfekt machen will, achte ich auch noch darauf, dass sie zu unterschiedlichen Zeitpunkten ausschütten, also nicht alle bei 3,6,9,12, sondern gerne auch welche bei 1,4,7,10
Schwer zu finden sind Fonds, die bei 2,5,8,11 ausschütten, aber mit ein bisschen Suchen gibt es auch die.
So war ich heute also ausgiebig damit beschäftigt, mich durch die ETF-Fondslandschaften zu lesen und Vergleichsrechnungen durchzuführen, um Gebühren, Renditen und Kostenquoten zu analysieren und stelle jetzt, am Ende des Tages überrascht fest, dass mir das richtig viel Spaß gemacht hat
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Mittwoch, 14. Januar 2026
Bürokram erledigt
anje, 23:32h
Den größten Teil des Tages habe ich mit Admin-Dingen für den Vater verbracht.
Aufgrund seines Alters und seiner multiplen Krankheiten gehen monatlich sehr viele Rechnungen für medizinische Versorgung bei mir ein, die ich alle prüfen, in die Buchhaltung übernehmen, bezahlen, bei der Krankenkasse und der Beihilfe einreichen und dann die Erstattung überwachen muss.
Heute habe ich mich nicht nur mit den Rechnungen der letzten vier Wochen beschäftigt, sondern ich habe auch alle Fehler der Beihilfe im letzten Jahr zusammengestellt, um einen langen Beschwerdebrief zu verfassen.
Die Beihilfe ist eine Behörde, verflixt noch mal. Ich bin immer wieder erstaunt, was für eine schlampige Arbeit die da abliefern. Beim Finanzamt kommt so etwas nicht vor, mich irritiert das maßlos, dass Beamte so unsauber arbeiten.
Wenn ich eine Erstattung für eine Leistung beantrage, dann hat dafür ein Bescheid zu ergehen und dieser Bescheid muss an die richtige Adresse geschickt werden. Ein Beihilfebescheid ist ein Verwaltungsakt, der ordnungsgemäß bekanntgegeben werden muss, damit die Widerspruchsfrist zu laufen beginnen kann.
Ich habe eine Vollmacht für den Vater und alle Bescheide für seine Anträge haben an meine dafür bevollmächtigte Anschrift zu ergehen. Punkt!
Die Beihilfe verschickt ihre Bescheide aber wahllos an irgendwelche Adressen. Manche an die Adresse des Vater auf Borkum, manche an meine Adresse auf Borkum, manche an meine Mutter und manche nach Greven. Es ist ein heilloses Durcheinander und ganz eindeutig gegen alle Vorschriften.
Dazu kommt, dass sie die Erstattungsbeträge auch willkürlich überweisen, mal auf das Konto der Mutter mal auf das des Vaters, es ist zum Haareraufen. Und weil ich keinen Bock haben, dieses Durcheinander regelmäßig auseinanderzufuddeln und die Konten intern auszugleichen, habe ich beschlossen, dass ich jetzt mal Ärger mache.
Das wird bestimmt ein Spaß, denn nur weil Menschen verheiratet sind, gilt für Behörden trotzdem der Datenschutz und Konten zu vertauschen geht ja nun endgültig gar nicht.
Bisher habe ich schon dreimal dort angerufen und jedes Mal wurde mir erklärt, dass sich der zuständige Mitarbeiter bei mir meldet, tat er aber bis heute nicht. Dann spielen wir jetzt doch mal Bürokratie umgekehrt. Es müssen sich schließlich nicht nur die Bürger an die Gesetze halten, sondern auch die Behörden und wenn ich eines gründlich gelernt habe, dann einen formell sehr korrekten Umgang mit Behörden. Schauen wir doch mal, ob die Behörde das auch kann.
Wenn man in eine formale Auseinandersetzung geht, ist es sinnvoll, gut vorbereitet zu sein, damit habe ich mich heute also ausführlich beschäftigt.
Ansonsten waren wir noch einkaufen und haben vor allem die Grundvorräte in diesem Haushalt wieder aufgefüllt.
Zum Abendessen gab es Kartoffelsuppe, insgesamt war es ein guter Tag
.
Aufgrund seines Alters und seiner multiplen Krankheiten gehen monatlich sehr viele Rechnungen für medizinische Versorgung bei mir ein, die ich alle prüfen, in die Buchhaltung übernehmen, bezahlen, bei der Krankenkasse und der Beihilfe einreichen und dann die Erstattung überwachen muss.
Heute habe ich mich nicht nur mit den Rechnungen der letzten vier Wochen beschäftigt, sondern ich habe auch alle Fehler der Beihilfe im letzten Jahr zusammengestellt, um einen langen Beschwerdebrief zu verfassen.
Die Beihilfe ist eine Behörde, verflixt noch mal. Ich bin immer wieder erstaunt, was für eine schlampige Arbeit die da abliefern. Beim Finanzamt kommt so etwas nicht vor, mich irritiert das maßlos, dass Beamte so unsauber arbeiten.
Wenn ich eine Erstattung für eine Leistung beantrage, dann hat dafür ein Bescheid zu ergehen und dieser Bescheid muss an die richtige Adresse geschickt werden. Ein Beihilfebescheid ist ein Verwaltungsakt, der ordnungsgemäß bekanntgegeben werden muss, damit die Widerspruchsfrist zu laufen beginnen kann.
Ich habe eine Vollmacht für den Vater und alle Bescheide für seine Anträge haben an meine dafür bevollmächtigte Anschrift zu ergehen. Punkt!
Die Beihilfe verschickt ihre Bescheide aber wahllos an irgendwelche Adressen. Manche an die Adresse des Vater auf Borkum, manche an meine Adresse auf Borkum, manche an meine Mutter und manche nach Greven. Es ist ein heilloses Durcheinander und ganz eindeutig gegen alle Vorschriften.
Dazu kommt, dass sie die Erstattungsbeträge auch willkürlich überweisen, mal auf das Konto der Mutter mal auf das des Vaters, es ist zum Haareraufen. Und weil ich keinen Bock haben, dieses Durcheinander regelmäßig auseinanderzufuddeln und die Konten intern auszugleichen, habe ich beschlossen, dass ich jetzt mal Ärger mache.
Das wird bestimmt ein Spaß, denn nur weil Menschen verheiratet sind, gilt für Behörden trotzdem der Datenschutz und Konten zu vertauschen geht ja nun endgültig gar nicht.
Bisher habe ich schon dreimal dort angerufen und jedes Mal wurde mir erklärt, dass sich der zuständige Mitarbeiter bei mir meldet, tat er aber bis heute nicht. Dann spielen wir jetzt doch mal Bürokratie umgekehrt. Es müssen sich schließlich nicht nur die Bürger an die Gesetze halten, sondern auch die Behörden und wenn ich eines gründlich gelernt habe, dann einen formell sehr korrekten Umgang mit Behörden. Schauen wir doch mal, ob die Behörde das auch kann.
Wenn man in eine formale Auseinandersetzung geht, ist es sinnvoll, gut vorbereitet zu sein, damit habe ich mich heute also ausführlich beschäftigt.
Ansonsten waren wir noch einkaufen und haben vor allem die Grundvorräte in diesem Haushalt wieder aufgefüllt.
Zum Abendessen gab es Kartoffelsuppe, insgesamt war es ein guter Tag
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Dienstag, 13. Januar 2026
Alles mögliche erledigt
anje, 23:51h
Der Tag begann früh, weil ich um 9.30h heute einen Physiotermin hatte.
Früher hätte ich 9.30h als sehr entspannten, späten Tagesbeginn definiert, aber so ändert sich der Rhythmus, denn seitdem ich mehr oder minder komplett alleine entscheiden darf, wann ich wach und aktiv bin, beginnt mein Tag selten vor 10h - und das finde ich dann früh. Weshalb 9.30h inzwischen schon ein wirklich herausfordernd früher Termin geworden ist. Aber der Mensch braucht Herausforderungen, deshalb habe ich den Termin extra auf diese Uhrzeit festgelegt.
Als ich wieder zuhause war, habe ich ein wenig Computerkram erledigt, aber ruckzuck war es dann auch schon 12.30h und wir mussten fertig machen, um nach Rheda zu fahren.
Dort hatte K den Termin beim Reifenhändler, jetzt ist wieder alles tippitoppi. Der Reifen wurde geflickt, das funktioniert bei einem Autoreifen nicht sehr anders als bei einem Fahrradreifen, er bekam halt einen Flicken von innen, dann wieder aufgeblasen, ausgewuchtet und neu in der Bordelektronik justiert - jetzt können wir wieder ohne "hoffentlichhältderReifensolangeaus" Sorgen durch die Weltgeschichte kurven.
Danach fuhren wir zur Baustelle, bei der von außen nicht mehr viel passiert ist, außer den Bohrlöchern für die Wärmepumpe ist jetzt aber auch der Brunnenschacht schon gebohrt, das freut mein Prepperherz.
Innen haben die Handwerker Unmengen an Leitungen verlegt, an manchen Stellen quollen die Kabel wie ein 100armiges Ungeheuer aus der Wand, ich kann die Elektriker immer nur wieder aufs Neue bewundern dafür, dass die am Ende immer noch wissen, welches der 1001 Kabel wohin geht, wofür sein soll und wie angeschlossen werden muss. Und dann funktioniert es am Ende auch tatsächlich so wie gewünscht, ich finde das faszinierend.
Anschließend fuhren wir beim Architekten vorbei, besprachen kurz, was grade aktuell ansteht, dann besuchten wir den Fliesenleger und nahmen eine Musterfliese für den Erdgeschossboden mit, einfach weil ich sie jetzt immer schon mal anschauen möchte, um mich darauf zu freuen, wie schön das nachher alles wird.
Nachdem wir in Rheda alles erledigt hatten, fuhren wir weiter nach Bielefeld, holten J und seine Freundin in Brackwede am Bahnhof ab, um von dort gemeinsam zu Ikea zu fahren. Ich wollte eigentlich nur ein paar Teile aus der Küchenzubehörabteilung kaufen, aber als ich zwecks Abkürzung den Laden über die Kassenseite betrat, sah ich damit auch als erstes die Schlangen an den drei geöffneten Kassen (pro Kasse ca. 50-80 Leute, es war völlig irre, die schlängelten sich rückwärts durch die halbe Kleinkramabteilung), weshalb ich spontan entschied, dass es nichts auf der Welt gibt, das es rechtfertigen würde, mich dort anzustellen. Damit war der Einkauf noch schneller erledigt als gedacht, wir aßen alle nur noch das obligatorische Hotdog und fuhren dann gemeinsam zur Mutter, um ihr mehligkochende Kartoffeln zu bringen, die wünschte sie sich nämlich dringend.
Der Mutter fällt es zunehmend schwer, sich Dinge zu merken. Leider merkt sie noch sehr genau, dass sie sich nichts mehr merken kann, was wahrscheinlich das einzig Unangenehme daran ist.
Ich nutze ihre Vergesslichkeit, um regelmäßig freche Bemerkungen zu machen, die ich mir jetzt ohne Bedenken leisten kann, denn sie vergisst das ja alles so schnell wieder, dass sie deshalb auch nie länger beleidigt ist. Im Gegenteil, sie weiß ja, dass sie es vergessen wird, so dass sie noch nicht mal dann, wenn ich es grade gesagt habe, beleidigt ist, es lohnt sich schlicht nicht und das ist ihr auch klar.
So wurde es ein sehr vergnüglicher Abend, wir schauten alte Fotoalben und als Js Freundin ein 30 Jahre altes Foto von mir sah und es kommentierte mit: "Uih, du warst ja mal richtig schön", wusste ich, dass es mir wohl genauso gehen wird wie meiner Mutter, auch ich muss mit so frechen Kindern einfach lernen zu leben.
Richtig viel, viel Spaß hatte ich allerdings als die Mutter Getränke anbot und sagte, sie hätte da eine Flasche Getränk geschenkt bekommen, das schmecke ihr gar nicht und ob J es nicht mal probieren wolle. Vielleicht fände er es ja nicht so schrecklich wie sie. J ist für solche Experimente immer offen, Js Freundin ebenfalls (deshalb passen die zwei auch so gut) und so kam die Mutter mit zwei Saftgläsern und einer Flasche Limoncello wieder, goss die (großen) Saftgläser halb voll und sagte: "Ich gieß mal nicht so viel ein, nur mal so zum Probieren."
J und seine Freundin bekamen richtig große Augen als sie begriffen, dass ihnen da zwei halbvolle Satftgläser mit Schnaps "nur mal zum Probieren" angeboten wurden und ich rutschte vor Lachen fast untern Tisch.
Wir versuchten der Mutter klarzumachen, dass es sich bei Limoncello um Schnaps und nicht um Limonade handelt, aber ich fürchte, sie hat uns nicht geglaubt.
J löste das Problem dadurch, dass er noch Mineralwasser nachgoss, dann ließ es sich etwas besser trinken, am Ende waren alle sehr fröhlich. Die Flasche mit dem restlichen Inhalt nahm J mit nach Hause, was die Mutter sehr freute.
Auf dem Rückweg setzten wir J und Freundin bei ihrer Wohnung ab und als der Hund begriff, dass ihr Lieblingsfreund aussteigt und sie nicht mit darf, hat sie anschließend bis Melle laut gewimmert, dann schlief sie erschöpft ein.
K hat in dem Wagen ja alle Sitze ausgebaut, um das große Regal für das Gartenhaus transportieren zu können und es gab keinen Grund, dass wir sie heute wieder hätten einbauen müssen, so dass alle weiteren Mitfahrer gemeinsam mit dem Hund hinten auf der Ladefläche saßen und das verbindet natürlich noch mal extra. Auf alle Fälle ausreichend, um den Hund in tiefe Verzweiflung zu stürzen als ihr klar wurde, dass sie den Rest der Fahrt wieder alleine im Laderaum verbringen muss
.
Früher hätte ich 9.30h als sehr entspannten, späten Tagesbeginn definiert, aber so ändert sich der Rhythmus, denn seitdem ich mehr oder minder komplett alleine entscheiden darf, wann ich wach und aktiv bin, beginnt mein Tag selten vor 10h - und das finde ich dann früh. Weshalb 9.30h inzwischen schon ein wirklich herausfordernd früher Termin geworden ist. Aber der Mensch braucht Herausforderungen, deshalb habe ich den Termin extra auf diese Uhrzeit festgelegt.
Als ich wieder zuhause war, habe ich ein wenig Computerkram erledigt, aber ruckzuck war es dann auch schon 12.30h und wir mussten fertig machen, um nach Rheda zu fahren.
Dort hatte K den Termin beim Reifenhändler, jetzt ist wieder alles tippitoppi. Der Reifen wurde geflickt, das funktioniert bei einem Autoreifen nicht sehr anders als bei einem Fahrradreifen, er bekam halt einen Flicken von innen, dann wieder aufgeblasen, ausgewuchtet und neu in der Bordelektronik justiert - jetzt können wir wieder ohne "hoffentlichhältderReifensolangeaus" Sorgen durch die Weltgeschichte kurven.
Danach fuhren wir zur Baustelle, bei der von außen nicht mehr viel passiert ist, außer den Bohrlöchern für die Wärmepumpe ist jetzt aber auch der Brunnenschacht schon gebohrt, das freut mein Prepperherz.
Innen haben die Handwerker Unmengen an Leitungen verlegt, an manchen Stellen quollen die Kabel wie ein 100armiges Ungeheuer aus der Wand, ich kann die Elektriker immer nur wieder aufs Neue bewundern dafür, dass die am Ende immer noch wissen, welches der 1001 Kabel wohin geht, wofür sein soll und wie angeschlossen werden muss. Und dann funktioniert es am Ende auch tatsächlich so wie gewünscht, ich finde das faszinierend.
Anschließend fuhren wir beim Architekten vorbei, besprachen kurz, was grade aktuell ansteht, dann besuchten wir den Fliesenleger und nahmen eine Musterfliese für den Erdgeschossboden mit, einfach weil ich sie jetzt immer schon mal anschauen möchte, um mich darauf zu freuen, wie schön das nachher alles wird.
Nachdem wir in Rheda alles erledigt hatten, fuhren wir weiter nach Bielefeld, holten J und seine Freundin in Brackwede am Bahnhof ab, um von dort gemeinsam zu Ikea zu fahren. Ich wollte eigentlich nur ein paar Teile aus der Küchenzubehörabteilung kaufen, aber als ich zwecks Abkürzung den Laden über die Kassenseite betrat, sah ich damit auch als erstes die Schlangen an den drei geöffneten Kassen (pro Kasse ca. 50-80 Leute, es war völlig irre, die schlängelten sich rückwärts durch die halbe Kleinkramabteilung), weshalb ich spontan entschied, dass es nichts auf der Welt gibt, das es rechtfertigen würde, mich dort anzustellen. Damit war der Einkauf noch schneller erledigt als gedacht, wir aßen alle nur noch das obligatorische Hotdog und fuhren dann gemeinsam zur Mutter, um ihr mehligkochende Kartoffeln zu bringen, die wünschte sie sich nämlich dringend.
Der Mutter fällt es zunehmend schwer, sich Dinge zu merken. Leider merkt sie noch sehr genau, dass sie sich nichts mehr merken kann, was wahrscheinlich das einzig Unangenehme daran ist.
Ich nutze ihre Vergesslichkeit, um regelmäßig freche Bemerkungen zu machen, die ich mir jetzt ohne Bedenken leisten kann, denn sie vergisst das ja alles so schnell wieder, dass sie deshalb auch nie länger beleidigt ist. Im Gegenteil, sie weiß ja, dass sie es vergessen wird, so dass sie noch nicht mal dann, wenn ich es grade gesagt habe, beleidigt ist, es lohnt sich schlicht nicht und das ist ihr auch klar.
So wurde es ein sehr vergnüglicher Abend, wir schauten alte Fotoalben und als Js Freundin ein 30 Jahre altes Foto von mir sah und es kommentierte mit: "Uih, du warst ja mal richtig schön", wusste ich, dass es mir wohl genauso gehen wird wie meiner Mutter, auch ich muss mit so frechen Kindern einfach lernen zu leben.
Richtig viel, viel Spaß hatte ich allerdings als die Mutter Getränke anbot und sagte, sie hätte da eine Flasche Getränk geschenkt bekommen, das schmecke ihr gar nicht und ob J es nicht mal probieren wolle. Vielleicht fände er es ja nicht so schrecklich wie sie. J ist für solche Experimente immer offen, Js Freundin ebenfalls (deshalb passen die zwei auch so gut) und so kam die Mutter mit zwei Saftgläsern und einer Flasche Limoncello wieder, goss die (großen) Saftgläser halb voll und sagte: "Ich gieß mal nicht so viel ein, nur mal so zum Probieren."
J und seine Freundin bekamen richtig große Augen als sie begriffen, dass ihnen da zwei halbvolle Satftgläser mit Schnaps "nur mal zum Probieren" angeboten wurden und ich rutschte vor Lachen fast untern Tisch.
Wir versuchten der Mutter klarzumachen, dass es sich bei Limoncello um Schnaps und nicht um Limonade handelt, aber ich fürchte, sie hat uns nicht geglaubt.
J löste das Problem dadurch, dass er noch Mineralwasser nachgoss, dann ließ es sich etwas besser trinken, am Ende waren alle sehr fröhlich. Die Flasche mit dem restlichen Inhalt nahm J mit nach Hause, was die Mutter sehr freute.
Auf dem Rückweg setzten wir J und Freundin bei ihrer Wohnung ab und als der Hund begriff, dass ihr Lieblingsfreund aussteigt und sie nicht mit darf, hat sie anschließend bis Melle laut gewimmert, dann schlief sie erschöpft ein.
K hat in dem Wagen ja alle Sitze ausgebaut, um das große Regal für das Gartenhaus transportieren zu können und es gab keinen Grund, dass wir sie heute wieder hätten einbauen müssen, so dass alle weiteren Mitfahrer gemeinsam mit dem Hund hinten auf der Ladefläche saßen und das verbindet natürlich noch mal extra. Auf alle Fälle ausreichend, um den Hund in tiefe Verzweiflung zu stürzen als ihr klar wurde, dass sie den Rest der Fahrt wieder alleine im Laderaum verbringen muss
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Montag, 12. Januar 2026
Wechsel aufs Festland
anje, 22:01h
So, nach vier Wochen Insel jetzt mal wieder vier Wochen Festland. Der Haushaltstransfer funktionierte ohne irgendwelche Besonderheiten, die Fähre war fast leer, genauso wie die Straßen, die ansonsten nur nass und nicht vereist waren. Allerdings war es ganz entsetzlich nebelig
Die Eisregen-Warnlage war für unsere Reise komplett irrelevant,
wir fuhren nur durch den grünen Bereich, also alles bestens.
Der Reifen hielt auch erstaunlich gut, ebenfalls erfreulich.
Von Eemshaven aus fuhren wir nach Leer, besuchten den Vater und TK Maxx, machten auf dem Rückweg noch einen zweiten Stopp beim TK Maxx in Rheine, aber hier freuten wir uns vor allem über die Bestätigung, dass es nichts Besonderes mehr zu kaufen gab, das beruhigt den latenten Einkaufsdrang sehr und macht gute Laune. Kein Schnäppchen verpasst, wunderbar.
In Greven wartete eine überschaubare Menge an Post und einige sehr durstige Pflanzen, ich denke aber, die haben alle überlebt.
Sehr gefreut habe ich mich darüber, dass mit dem Müll alles so perfekt funktioniert hat.
Die blaue Tonne, die letzten Montag auf Borkum nicht abgeholt worden war, wurde dann am Freitag einzelgeleert, nach dem ich dreimal bei der zuständigen Firma angerufen und gedrängelt hatte. Jetzt ist alles weg und ich bin zufrieden.
Einen besonders vollen, großen und schweren, schwarzen Müllsack hat K letzte Woche mit dem Auto direkt zur Kippe gebracht - der war so schwer, dass er das zulässige Gesamtgewicht für einen Sack überschritt, aber wenn man ihn selber vor Ort ablädt und in die richtige Grube wirft, merkt das ja keiner und so funktionierte die Entsorgung problemlos.
Anschließend haben wir noch mal fast einen vollen Sack Müll produziert (Haus aufgeräumt und alles entsorgt, was keiner mehr braucht), der aber erst am Freitag abgeholt worden wäre. Den haben wir deshalb im Auto mit nach Greven genommen, hier war die schwarze Tonne komplett leer - und wird morgen früh abgeholt, sie steht bereits mit dem Borkummüll gefüllt an der Straße.
Da Müll für mich immer ein besonders heikles Thema ist, bin ich jetzt sehr zufrieden, wie gut das unterm Strich letztlich alles geklappt hat.
K fuhr heute morgen zum Baumarkt und hat die Bestellung der Zaunelemente final geklärt, anschließend stieg er auf eine Leiter und befestigte die Dachplane des Gartenhauses mit Nägeln - ihm war eingefallen, dass es vielleicht doch keine so gute Idee ist, ausgerechnet die umrahmende Dachbefestigung noch nicht am Gartenhaus montiert zu haben, die Wahrscheinlichkeit für Orkan und andere Wetterextreme ist im Winter durchaus größer und so ein fast fertiges Dach ist da dann vielleicht etwas empfindlich.
Um die gesamte Dachbefestigung anzubringen fehlte ihm heute morgen vor Abfahrt der Fähre die Zeit - aber wenigstens extra festgenagelt hat er die Plane jetzt schon mal und mal schauen, vielleicht kommen ja Heinzelmännchen und erledigen den Rest, dann wäre es ja schade, wenn er keine Arbeit für die übrig gelassen hätte.
Die Pendelei in Monatsabständen ist wesentlich entspannter als wöchentliche Wechsel, weil ich dann nur einmal im Monat alles sauber machen muss und weil ich den Kühlschrankinhalt sozusagen komplett einpacke und nicht rumsortiere, was wo bleiben kann. Und seitdem wir jetzt dieses riesige Auto haben, in das einfach alles ohne zu schachteln reingeht, mache ich mir erst recht keine Mühe mehr, vor dem Einpacken noch zu sortieren: Einfach alles in eine oder zwei Kühltaschen und fertig
.
Die Eisregen-Warnlage war für unsere Reise komplett irrelevant,
wir fuhren nur durch den grünen Bereich, also alles bestens.
Der Reifen hielt auch erstaunlich gut, ebenfalls erfreulich.
Von Eemshaven aus fuhren wir nach Leer, besuchten den Vater und TK Maxx, machten auf dem Rückweg noch einen zweiten Stopp beim TK Maxx in Rheine, aber hier freuten wir uns vor allem über die Bestätigung, dass es nichts Besonderes mehr zu kaufen gab, das beruhigt den latenten Einkaufsdrang sehr und macht gute Laune. Kein Schnäppchen verpasst, wunderbar.
In Greven wartete eine überschaubare Menge an Post und einige sehr durstige Pflanzen, ich denke aber, die haben alle überlebt.
Sehr gefreut habe ich mich darüber, dass mit dem Müll alles so perfekt funktioniert hat.
Die blaue Tonne, die letzten Montag auf Borkum nicht abgeholt worden war, wurde dann am Freitag einzelgeleert, nach dem ich dreimal bei der zuständigen Firma angerufen und gedrängelt hatte. Jetzt ist alles weg und ich bin zufrieden.
Einen besonders vollen, großen und schweren, schwarzen Müllsack hat K letzte Woche mit dem Auto direkt zur Kippe gebracht - der war so schwer, dass er das zulässige Gesamtgewicht für einen Sack überschritt, aber wenn man ihn selber vor Ort ablädt und in die richtige Grube wirft, merkt das ja keiner und so funktionierte die Entsorgung problemlos.
Anschließend haben wir noch mal fast einen vollen Sack Müll produziert (Haus aufgeräumt und alles entsorgt, was keiner mehr braucht), der aber erst am Freitag abgeholt worden wäre. Den haben wir deshalb im Auto mit nach Greven genommen, hier war die schwarze Tonne komplett leer - und wird morgen früh abgeholt, sie steht bereits mit dem Borkummüll gefüllt an der Straße.
Da Müll für mich immer ein besonders heikles Thema ist, bin ich jetzt sehr zufrieden, wie gut das unterm Strich letztlich alles geklappt hat.
K fuhr heute morgen zum Baumarkt und hat die Bestellung der Zaunelemente final geklärt, anschließend stieg er auf eine Leiter und befestigte die Dachplane des Gartenhauses mit Nägeln - ihm war eingefallen, dass es vielleicht doch keine so gute Idee ist, ausgerechnet die umrahmende Dachbefestigung noch nicht am Gartenhaus montiert zu haben, die Wahrscheinlichkeit für Orkan und andere Wetterextreme ist im Winter durchaus größer und so ein fast fertiges Dach ist da dann vielleicht etwas empfindlich.
Um die gesamte Dachbefestigung anzubringen fehlte ihm heute morgen vor Abfahrt der Fähre die Zeit - aber wenigstens extra festgenagelt hat er die Plane jetzt schon mal und mal schauen, vielleicht kommen ja Heinzelmännchen und erledigen den Rest, dann wäre es ja schade, wenn er keine Arbeit für die übrig gelassen hätte.
Die Pendelei in Monatsabständen ist wesentlich entspannter als wöchentliche Wechsel, weil ich dann nur einmal im Monat alles sauber machen muss und weil ich den Kühlschrankinhalt sozusagen komplett einpacke und nicht rumsortiere, was wo bleiben kann. Und seitdem wir jetzt dieses riesige Auto haben, in das einfach alles ohne zu schachteln reingeht, mache ich mir erst recht keine Mühe mehr, vor dem Einpacken noch zu sortieren: Einfach alles in eine oder zwei Kühltaschen und fertig
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Sonntag, 11. Januar 2026
Akuter Anfall von Winterschlaf
anje, 23:25h
Vorherrschendes Gefühl in diesem Haushalt heute: Müde!
Wir waren alle beide ganz ungemein müde, zum Glück war der Hund auch sehr müde, das war praktisch, denn so haben wir alle drei einfach unendlich viel geschlafen.
Erst bis 10h morgenn ein Mittagsschläfchen von 12h-13h (wobei wir um 10h nicht aufgestanden sind, sondern einfach nur lesend im Bett lagen), dann haben wir uns langsam fertig gemacht und am Nachmittag haben wir uns sogar zu einem Spaziergang aufgerafft.
Wenigstens einmal am Tag muss auch ein müder Hund ein wenig bewegt werden.
Den ursprünglichen Plan, den Weg von gestern zu wiederholen und wieder am Strand lang bis ins Dorf zu laufen, haben wir schon am Strandaufgang verworfen, denn dort war Wind. Kein Sturmwind, aber doch genug um den Aufenthalt am Strand kalt und ungemütlich zu machen.
Ohne Wind sind auch Minustemperaturen im zweistelligen Bereich gut auszuhalten, aber mit Wind fühlen sich schon 0°C an wie "boahistdasscheisskalthierichwillrein".
Heute war also wieder Wind und wir gingen deshalb auf dem direkten Weg zum Onkel und verabschiedeten uns, denn morgen wollen wir trotz schon wieder neu eintreffender Wetterwarnungen wirklich aufs Festland fahren.
Das mit dem Eisregen und der gefrierenden Nässe soll aber vor allem Vormittags ein Problem sein, wir werden erst gegen 12h in Eemshaven sein und ich hoffe, dass dann das Schlimmste schon vorbei ist. Sonst fahren wir halt langsam und pumpen jede Stunde ein bisschen den Reifen auf.
Denn K hat sich in die funkelnagelneuen Reifen gleich als erstes eine Schraube eingefahren, dadurch verliert der eine Hinterreifen jetzt kontinuierlich Luft, aber wir haben eine akkubetriebene Reifenpumpe dabei, der dicke Akku ist schon geladen und dann pumpen wir unterwegs halt mehrfach nach. Wird schon klappen.
Am Abend haben wir schon den größten Teil des Hauses abreisebereit gereinigt, alles ist gründlich gestaubsaugt und gewischt, die Küche auf Hochglanz poliert und der Rest des Hauses gut aufgeräumt.
Ich habe zu Weihnachten einen Besserwischer bekommen, einen Staubsauger mit Wischmopaufsatz. Ich wollte genau dieses Gerät haben, weil ich den Namen so schön finde und ich bin jetzt, nach dem ich inzwischen schon zweimal damit gewischt habe, sehr begeistert von diesem Teil, plötzlich macht Bodenwischen richtig Spaß.
K muss morgen extra früh aufstehen, weil er noch zum Baumarkt am Hafen muss und die Bestellung der Gartenzäune endgültig klären und abschließen, das hat er am Freitag vergessen, also hat er morgen vor der Abfahrt noch einen Zusatzjob
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Wir waren alle beide ganz ungemein müde, zum Glück war der Hund auch sehr müde, das war praktisch, denn so haben wir alle drei einfach unendlich viel geschlafen.
Erst bis 10h morgenn ein Mittagsschläfchen von 12h-13h (wobei wir um 10h nicht aufgestanden sind, sondern einfach nur lesend im Bett lagen), dann haben wir uns langsam fertig gemacht und am Nachmittag haben wir uns sogar zu einem Spaziergang aufgerafft.
Wenigstens einmal am Tag muss auch ein müder Hund ein wenig bewegt werden.
Den ursprünglichen Plan, den Weg von gestern zu wiederholen und wieder am Strand lang bis ins Dorf zu laufen, haben wir schon am Strandaufgang verworfen, denn dort war Wind. Kein Sturmwind, aber doch genug um den Aufenthalt am Strand kalt und ungemütlich zu machen.
Ohne Wind sind auch Minustemperaturen im zweistelligen Bereich gut auszuhalten, aber mit Wind fühlen sich schon 0°C an wie "boahistdasscheisskalthierichwillrein".
Heute war also wieder Wind und wir gingen deshalb auf dem direkten Weg zum Onkel und verabschiedeten uns, denn morgen wollen wir trotz schon wieder neu eintreffender Wetterwarnungen wirklich aufs Festland fahren.
Das mit dem Eisregen und der gefrierenden Nässe soll aber vor allem Vormittags ein Problem sein, wir werden erst gegen 12h in Eemshaven sein und ich hoffe, dass dann das Schlimmste schon vorbei ist. Sonst fahren wir halt langsam und pumpen jede Stunde ein bisschen den Reifen auf.
Denn K hat sich in die funkelnagelneuen Reifen gleich als erstes eine Schraube eingefahren, dadurch verliert der eine Hinterreifen jetzt kontinuierlich Luft, aber wir haben eine akkubetriebene Reifenpumpe dabei, der dicke Akku ist schon geladen und dann pumpen wir unterwegs halt mehrfach nach. Wird schon klappen.
Am Abend haben wir schon den größten Teil des Hauses abreisebereit gereinigt, alles ist gründlich gestaubsaugt und gewischt, die Küche auf Hochglanz poliert und der Rest des Hauses gut aufgeräumt.
Ich habe zu Weihnachten einen Besserwischer bekommen, einen Staubsauger mit Wischmopaufsatz. Ich wollte genau dieses Gerät haben, weil ich den Namen so schön finde und ich bin jetzt, nach dem ich inzwischen schon zweimal damit gewischt habe, sehr begeistert von diesem Teil, plötzlich macht Bodenwischen richtig Spaß.
K muss morgen extra früh aufstehen, weil er noch zum Baumarkt am Hafen muss und die Bestellung der Gartenzäune endgültig klären und abschließen, das hat er am Freitag vergessen, also hat er morgen vor der Abfahrt noch einen Zusatzjob
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Samstag, 10. Januar 2026
Strand, Schnee, Spaziergang und Fladenbrot
anje, 23:17h
Elli hatte sich hier heute komplett verzogen, es war sozusagen windstill und bei +1°C begann der Schnee schon langsam wieder zu tauen.
Die Bürgersteige waren meist gut geräumt, die Straßen dagegen von einer komplett festgefahrenen Schneeschicht bedeckt und stellenweise noch richtig glatt. Als wir am Abend vom Onkel nach Hause liefen, waren wir komplett alleine unterwegs, es gab nirgendwo irgendein Geräusch, dafür roch es intensiv nach Kaminfeuer. Eine schöne Atmosphäre war das.

Überhaupt nicht glatt war es am Strand, da hatte Elli gestern die Schneeschicht komplett mit Sand abgestreut, das sah witzig aus.
Wenn man drüberlief, dann hinterließ man weiße Schneespuren im Sand, eben weil unter dem Sand Schnee war.
Leuchtturm im Schnee war auch ein schönes Motiv, überhaupt machte der Spaziergang heute wegen der Windstille viel Spaß.
Am Abend gab es gefüllte Fladenbrote, wir hatten noch Ofengemüse als Rest, eine perfekte Füllung für die Brote.
Als erstes gießt man geschlagenes Ei als Omelett in die Pfanne, lässt es stocken, legt das Fladenbrot obendrauf, wendet das Ganze, gibt die Füllung auf die Omelettoberfläche, klappt alles einmal zusammen und wartet, bis der Käse geschmolzen ist.
Ist schnell gemacht, eine gute Resteverwertung, aber auch sehr mächtig, man braucht viel Hunger, wenn man eine komplette Portion aufessen möchte
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Die Bürgersteige waren meist gut geräumt, die Straßen dagegen von einer komplett festgefahrenen Schneeschicht bedeckt und stellenweise noch richtig glatt. Als wir am Abend vom Onkel nach Hause liefen, waren wir komplett alleine unterwegs, es gab nirgendwo irgendein Geräusch, dafür roch es intensiv nach Kaminfeuer. Eine schöne Atmosphäre war das.

Überhaupt nicht glatt war es am Strand, da hatte Elli gestern die Schneeschicht komplett mit Sand abgestreut, das sah witzig aus.
Wenn man drüberlief, dann hinterließ man weiße Schneespuren im Sand, eben weil unter dem Sand Schnee war.
Leuchtturm im Schnee war auch ein schönes Motiv, überhaupt machte der Spaziergang heute wegen der Windstille viel Spaß.
Am Abend gab es gefüllte Fladenbrote, wir hatten noch Ofengemüse als Rest, eine perfekte Füllung für die Brote.
Als erstes gießt man geschlagenes Ei als Omelett in die Pfanne, lässt es stocken, legt das Fladenbrot obendrauf, wendet das Ganze, gibt die Füllung auf die Omelettoberfläche, klappt alles einmal zusammen und wartet, bis der Käse geschmolzen ist.
Ist schnell gemacht, eine gute Resteverwertung, aber auch sehr mächtig, man braucht viel Hunger, wenn man eine komplette Portion aufessen möchte
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Freitag, 9. Januar 2026
Küchenaufteilung
anje, 21:49h
Bixa ist es ausdrücklich untersagt, sich ohne konkrete Aufforderung aufs Sofa zu setzen.
Das respektiert sie natürlich auch, zumindest wenn noch jemand im Raum ist, der den Verbotsübertritt bemerken und ahnden könnte.
Manchmal passiert es ihr aber, dass sich das Sofa einfach so unter sie schiebt, sie kann dann wirklich nichts dafür, das war das Sofa, das hat von hinten gedrängelt, was soll sie tun, aber sie sitzt da nicht drauf, ist doch klar.

Und so sitzt sie mit vollkommen ruhigem Gewissen nicht auf dem Sofa und schaut sich die Gegend an.
Sonst noch:
Wie erwartet war hier von einem dramatischen Schnee- oder Unwettersturm wenig zu bemerken. Es weht ganz ordentlich, das schon und der Wind ist eiseeisekalt, außerdem hat es auch wieder neu geschneit, aber nur in überschaubaren Mengen.
In Summe nichts, was stundenlange Wettersondersendungen samt aller entsprechenden Warn- und Vorsichtsmaßnahmen rechtfertigen würde. Aber auf dem Festland war offensichtlich mehr los, so dass wir mit der Entscheidung, da heute nicht durchzufahren, sehr zufrieden sind.
K hat eine kurze Runde mit dem Hund gedreht, ansonsten waren wir nicht vor der Tür.
Am Nachmittag haben wir uns mit der Feinplanung der Küche in Rheda beschäftigt, Aufteilung der Schränke usw.
Dazu haben wir uns genau angeschaut und gemessen, wie sich das hier in dieser Küche anfühlt, haben überlegt, wo wir was hinräumen wollen, was wir mindestens brauchen und an welchen Stellen wir uns luxuriös ausbreiten können.
Grundsätzlich ist mir klar, dass die neue Küche riesig sein wird - und trotzdem habe ich sie im Geiste jetzt schon ziemlich vollgeräumt. Ich glaube "zuviel Platz" in einem Satz als beschreibung einer Küche ist eine contradictio in adiecto
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Das respektiert sie natürlich auch, zumindest wenn noch jemand im Raum ist, der den Verbotsübertritt bemerken und ahnden könnte.
Manchmal passiert es ihr aber, dass sich das Sofa einfach so unter sie schiebt, sie kann dann wirklich nichts dafür, das war das Sofa, das hat von hinten gedrängelt, was soll sie tun, aber sie sitzt da nicht drauf, ist doch klar.

Und so sitzt sie mit vollkommen ruhigem Gewissen nicht auf dem Sofa und schaut sich die Gegend an.
Sonst noch:
Wie erwartet war hier von einem dramatischen Schnee- oder Unwettersturm wenig zu bemerken. Es weht ganz ordentlich, das schon und der Wind ist eiseeisekalt, außerdem hat es auch wieder neu geschneit, aber nur in überschaubaren Mengen.
In Summe nichts, was stundenlange Wettersondersendungen samt aller entsprechenden Warn- und Vorsichtsmaßnahmen rechtfertigen würde. Aber auf dem Festland war offensichtlich mehr los, so dass wir mit der Entscheidung, da heute nicht durchzufahren, sehr zufrieden sind.
K hat eine kurze Runde mit dem Hund gedreht, ansonsten waren wir nicht vor der Tür.
Am Nachmittag haben wir uns mit der Feinplanung der Küche in Rheda beschäftigt, Aufteilung der Schränke usw.
Dazu haben wir uns genau angeschaut und gemessen, wie sich das hier in dieser Küche anfühlt, haben überlegt, wo wir was hinräumen wollen, was wir mindestens brauchen und an welchen Stellen wir uns luxuriös ausbreiten können.
Grundsätzlich ist mir klar, dass die neue Küche riesig sein wird - und trotzdem habe ich sie im Geiste jetzt schon ziemlich vollgeräumt. Ich glaube "zuviel Platz" in einem Satz als beschreibung einer Küche ist eine contradictio in adiecto
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