anjesagt

Anjesagtes, Appjefahr'nes und manchmal auch Ausjedachtes
Donnerstag, 11. August 2022
huch
schon so spät, aber bei diesen warmen Abenden sitzt man lange draußen rum und genießt die sich abkühlende Luft.

Geschwommen bin ich heute auch, immerhin.

Ansonsten weiterhin hauptsächlich mit Computerkram beschäftigt, es scheint überall neue Sicherheitsregeln bei E-Mails zu geben, auf alle Fälle ließen sich alle E-Mail-Konten nur nach sehr viel Frickelei in Outlook einbinden.
Yahoo läuft gar nicht, keine Chance.

Dafür war iTunes sofort wieder da, nachdem ich das BackUp von der Festplatte auf den neuen Rechner übertragen hatte. Da hatte ich viel größere Sorge, dass es Probleme gibt, denn damit gab es bei den letzten Computerumzügen immer Probleme, aber diesmal waren es zwei Klicks - und alles funktioniert. Sehr erstaunlich.

Die Daten sind jetzt also umgezogen und das heißt, ich sollte ab sofort nur noch auf dem neuen Rechner arbeiten, was ich natürlich nicht tue, weil der alte immer noch viel bequemer ist. Aber vielleicht ab morgen
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Mittwoch, 10. August 2022
Verarbeitet
Die einzige Veränderung an dem neuen Computer war ein weiteres Update, das genau heute von Microsoft ausgerollt wurde, das monatliche kumulative Windows Update stand zur Installation an, wie üblich natürlich mit Neustart und allem pipapo, ich stieß das auf beiden Rechnern an - und blieb dann am alten Rechner hängen, weil da plötzlich mehrere, wichtige berufliche E-Mails eintrudelten, die nicht nur beantwortet, sondern auch bearbeitet werden mussten, das führte zu einer Reihe von Telefonaten unterbrochen von einem längerem Rumgefrickel an einer Excel-Tabelle - und irgendwie war plötzlich der Tag um.

So schnell geht das, wenn man sich auf so überflüssige Dinge wie Arbeiten einlässt und nicht aufpasst.

Heute morgen habe ich mir statt Unterwäsche gleich einen Bikini angezogen, weil ich eigentlich unbedingt endlich mal schwimmen gehen wollte - den ziehe ich jetzt unbeschwommen wieder aus, inzwischen bin ich zu müde zum Schwimmen.

Neuer Versuch morgen
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Dienstag, 9. August 2022
Computereinrichterei
Es hilft ja nu alles nix, ich muss den neuen Computer fertig einrichten, also habe ich mich heute damit ausführlich beschäftigt, was mir im Wesentlichen den ganzen Tag schlechte Laune gemacht hat.

Ich glaube, ich bin einfach aus der Phase raus, in der ich Computer und das, was damit zusammenhängt, spannend und interessant und fesselnd oder auch wenigstens nur "normal" fand, heute finde ich das alles einfach nur noch ätzend und nervig.

Aber hilft ja nix, ich kann es auch an niemanden delegieren, denn am Ende soll der Rechner ja so eingerichtet sein, dass er für MICH komfortabel und angenehm in der Bedienung ist und nicht für irgendjemand anderen, der im Zweifel komplett andere Angewohnheiten, Vorlieben, Einstellungen, Meinungen und Ansichten hat. Denn all diese Merkmale beeinflussen die Bedienung eines Computers und führen dazu, dass ein gut eingerichteter Computer noch besser angepasst sein muss als ein orthopädischer Schuh, zumindest wenn man ihn so intensiv nutzt, wie ich das tue und im Wesentlichen sein Leben da drumherum organisiert hat.

Für mich ist der Computer ein ganz wesentliches Arbeitsgerät und wenn man arbeitet, gibt es nichts schlimmeres als schlechtes Werkzeug.

Eigentlich verlange ich von einem Computer gar nicht viel, eigentlich bin ich vollkommen zufrieden, wenn alles ohne Mucken läuft und sich genauso bedienen lässt, wie ich das seit langer Zeit gewohnt bin. Aber genau das ist das Problem, denn nichts bleibt wie es ist, schon gar nicht, wenn Computer daran beteiligt sind, hier ändert sich ständig alles und das macht mich wahnsinnig.

Permanent müssen irgendwelche Dinge upgedated werden, dann brauchen sie plötzlich neue Sicherheitsvorgaben, vergessen dabei aber, wie sie bisher funktioniert haben, lassen einen also nicht mehr rein und zicken rum.
Dann verlangen sie nach frischen Passwörtern, die noch abstruser sein müssen als die bisherigen und vor allem komplett anders, dann funktionieren plötzlich die Treiber nicht mehr, die Lizenzschlüssel sind ungültig geworden und die Programmoberfläche sieht komplett anders aus und verlangt nach einer Zwei-Faktor-Identifizierung und was weiß ich, was noch alles geändert wird, ich weiß nur: ES NERVT!

Ich habe da keinen Bock mehr drauf, es macht mir nur noch schlechte Laune und ich hasse alles, was mit Elektronik zu tun hat.

Außerdem dauert das alles so ewig lange, das macht mich auch komplett wahnsinnig.
Der neue Computer stand jetzt fünf Wochen ausgeschaltet in der Ecke. Die Basiskonfiguartion ist installiert, das Officeprogramm läuft, meine Firmen VPN und die gesamte Software, die ich beruflich brauche, ist installiert und funktionstüchtig, da ich aber einen hybriden Computer betreibe, d.h. ich nutze ihn sowohl privat als auch beruflich, weil ich schlicht und einfach nur einen Computer benutze und nicht nach Firmen- und Privatrechner unterscheide, muss ich jetzt noch alle meine privaten Daten einspielen, meine privaten Konten einrichten und ihn in meine privaten Heimnetzwerke einbinden.

Als ich den Rechner heute das erste Mal seit fünf Wochen anwarf, war er erst mal drei Stunden damit beschäftigt, sich mit Updates zu versorgen. Immer wieder fand er neue Updates, installierte, fuhr runter, fuhr wieder hoch, dann musste ich ihn wieder freischalten, dann fand er das nächste Update und das Spiel begann von vorne.

Als er damit endlich fertig war, habe ich mich versucht, ihn an den hiesigen Scanner und die beiden Drucker anzubinden. Rein theoretisch funktionieren ja heute alle Geräte mit plug and play, aber das ist nur rein theoretisches Wunschdenken. In echt ist es meistens plug and kotz, aber hilft ja nix, irgendwie müssen Drucker und Scanner ja benutzt werden können. Auch von dem neuen Rechner.

Irgendwann war ich dann so genervt, dass ich eine Pause brauchte und begann, Fenster zu putzen.
Das Küchenfenster ist jetzt pikobello sauber, mit Zahnstochern und Wattestäbchen auch in den hintersten Ecken gereinigt.

Die Mutter hatte sich damit beschäftigt, draußen den Garten auf Vordermann zu bringen, was ich ganz wunderbar finde.
Dann wollte sie noch das Gartenhaus fegen. Zu dem Zweck musste erst mal alles ausgeräumt werden.
Dabei traf ich auf den alten Holzkohlengrill, der dick und ungelenk mitten im Weg stand und Platz wegnahm.
Also habe ich den kurzerhand rausgezerrt, Fotos gemacht, in der örtlichen Facebookgruppe zum Verschenken angeboten - und zwanzig Minuten später war jemand da und holte ihn ab. So gefällt mir Aufräumen.

Danach habe ich mich wieder an den Rechner gesetzt und mich endlich mal mit den Änderungen bei Gmail beschäftigt. Das hat jetzt nur mittelbar was mit dem neuen Rechner zu tun, Gmail hat schon im Mai seine bisherige Outlookunterstützung abgestellt und seitdem ärgere ich mich über Gmail, aber wenn ich den neuen Rechner jetzt neu und ordentlich einrichte, dann kann ich mich in dem Zusammenhang auch endlich mal damit beschäftigen, wie ich Gmail wieder eingebunden bekommen, damit alles so läuft wie früher.

Ich möchte Gmail nämlich auf dem Rechner als Pop3-Konto abrufen, damit ich alle Mails offline in einer lokalen pst-Datei nach Ordner sortiert sichern kann, aber auf dem Handy hätte ich es gerne als Imap, wo ich alles löschen kann, was ich nicht dauerhaft brauche - weil es notfalls ja noch in der pst-Datei auf dem Rechner ist.

Und genau diese Pop3-Unterstützung, die hat Gmail geändert, weshalb ich meine Gmail-Konten seit Mai zähneknirschend als Imap in Outlook abrufe (damit ich es überhaupt auf dem Rechner habe) und alles, was ich sichern möchte, schicke ich mir von gmail an meine gmx-Adresse, denn die macht keine Zicken bei Pop3 - und irgendwie finde ich das so ziemlich dämlich.

Also habe ich da heute mal rumgegoogelt und es gibt eine Lösung (die ich inzwischen auch fetig eingerichtet habe, sie funktioniert wirklich), die war aber wie üblich in Computernerdsprache erklärt und die macht mir auch immer schlechte Laune.

Ich habe grundsätzliche Probleme mit den Fachbegriffen, unter denen ich immer was anderes verstehe als die Fachleute und das ist schlecht für das gegenseitige Verständnis.

Die Lösung heißt nämlich "App-Passwort einrichten" und ich war sofort auf Abwehr, weil ich Gmail ja nicht mit einer App abrufen will, sondern mit einem vollwertigen Programm, eben Outlook und weil ich ganz sicher nicht jedesmal beim E-Mail-Abrufen ein extra Passwort eingeben will. Auch nicht, wenn das 1000x sicherer und dringend empfohlen ist.

Tatsächlich ist es aber nur so, dass man sich extra für Outlook von Gmail ein eigenes Passwort generieren lässt und das trägt man dann beim Einrichten in Outlook statt des "normalen" Passworts ein und dann läuft schon alles und alles ist gut.
Tatsächlich also enorm simpel und alles kein Problem. Aber die Erklärungen bis dahin sind so verschachtelt und so umständlich, dass ich alles ätzend fand.

Mehr ist deshalb heute auch nicht passiert.
Gmail läuft wieder wie früher in Outlook, der neue Rechner ist randvoll mit frischen Updates und alle Drucker und Scanner sind eingerichtet.

Morgen dann die Outlookkonten
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Montag, 8. August 2022
Datensicherung und Kramentsorgung
Erste Arbeiten zum Computerumzug erfolgreich erledigt - alle Dateien auf dem alten Rechner sind frisch gesichert.
Immerhin schon mal.

Weitere Großtat des Tages: Ich habe alle aussortierten Dinge des Haushalts in eine riesenriesengroße Kiste gepackt und sie als Sachspende für den Flohmarktverkauf zugunsten des Tierheims auf Borkum abgegeben.

Die Kiste war so groß, dass sie nicht in den Fahrradanhänger passte, bis die Mutter vorschlug, man könne sie doch auch hochkant in den Hänger stellen.
Dafür musste ich den Inhalt noch mal gesichert auspolstern und alles außen gut verkleben, dann haben wir die Kiste hochkant in den Hänger gewuchtet und ich habe sie zur zentralen Sammelstelle gefahren, wo sie mir hocherfreut abgenommen wurde.
Winwin für beide Seiten, ich bin all den Kram inklusive dieser riesigen Kiste auf einen Schlag losgeworden - und gleichzeitig können die Tierheimfreunde damit Kohle machen, weil sie ja sowieso einen 14tägigen Flohmarkt organisieren.

Anschließend sind wir zum Onkel gefahren, noch mehr Erbsen pflücken und Bohnen gab es auch, und Schmorgurken und Zucchini, es ist Gartenhochsaison, wir müssen uns jetzt ranhalten mit dem Wegessen.

K ist heute früh wieder aufs Festland geflogen und war pünktlich im Büro, Donnerstagabend kommt er hoffentlich wieder zurück
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Sonntag, 7. August 2022
Computerzeugs und Handwerkerdinge
Den größten Teil des Tages habe ich heute mit dem Wiederherstellen der Funktionsfähigkeit der elektronischen Geräte der Mutter verbracht, die ein iPad mitbrachte, was nur noch "Sicherheitsaussperrung" anzeigte und sich ansonsten gar nicht mehr rührte und ihr iPhone war ebenfalls nicht mehr zu aktualisieren und hatte keinen Empfang.

Dass sie diese Apple Geräte hat, liegt daran, dass ich mich weigere, verschiedene Handysysteme zu reparieren.
Die Androidgeräte mögen zwar deutlich preiswerter sein, man kann bei diesen Geräten aber auch ungleich mehr verstellen, wenn man nichts gemacht hat.
Ich habe das leidvoll beim Onkel mitgemacht, der zum 70. sein erstes Smartphone von seinen Freunden geschenkt bekam, natürlich ein Androidgerät, wegen Preis.

Nach sehr kurzter Zeit machte das Gerät die ersten Probleme und er fragte mich, ob ich das richten könne. Er hätte gar nichts gemacht, plötzlich wäre dann nur dies oder jenes nicht mehr möglich gewesen.

Wenn man sonst nur Applegeräte gewohnt ist, dann sind diese Android-Systeme schon sehr fremd und ich musste mich erst mühsam in das Gerät einfinden.
Ich lernte schnell, dass Android dem Nutzer viel mehr Veränderungsmöglichkeiten erlaubt als Apple, was für Kids attraktiv sein mag, aber für ältere Menschen, die ja grundsätzlich gar nicht merken, wenn sie etwas verstellen, ist das enorm lästig.

Zu seinem 71. Geburtstag schenkte ich ihm ein iPhone, zu meiner eigenen Arbeitserleichterung.

Genau deshalb hat auch die Mutter diese Applegeräte, es fällt mir leichter, sie wieder gradezubiegen.

Das Telefon habe ich einfach dadurch repariert, dass ich ihr ein neues, also mein altes, eingerichtet und gegeben habe, sie braucht es nur für Notfalltelefonate, wenn sie das Haus verlässt, da reicht ein älteres Modell. Immerhin war mein altes noch jünger als ihr bisheriges altes, was sich gar nicht mehr aktualisieren ließ.

Das iPad verlangte mehr Aufmerksamkeit.
Es ist mir schließlich gelungen, es komplett zu löschen und aus der Cloud wiederherzustellen, sowas dauert aber und ich musste erst eine Zeitlang googeln, bis ich die richtige Anleitung dafür fand.

Bei diesen Basteleien stellte ich fest, wie groß meine Abneigung gegen jede Art von Computerkram mittlerweile geworden ist.
Früher fand ich es spannend und ich hatte viel Spaß an neuer Technik und dem Ausprobieren von neuen Möglichkeiten. Heute nervt mich das nur noch.

Es ist nicht so, dass es mich überfordert und ich nicht weiß, was ich tun soll, ich kann mir immer noch einigermaßen gut selber helfen, es macht aber eindeutig keinen Spaß mehr.

Vom Büro habe ich ja einen neuen Rechner bekommen, so einen superduper highend Lenovo X1 irgendwas Rechner, der wirklich auf dem allerobersten Luxus- und Profilevel angesiedelt ist, den ich aber noch fertig einrichten muss, was ich mir eigentlich für die Ferien vorgenommen habe, aber seit fünf Wochen steht der Rechner hier unangetastet in der Ecke.
Nächste Woche hat das Prio Nummer 1, ich muss nämlich meinen alten Rechner demnächst abgeben und wenn dann der neue nicht läuft, ist ganz schön blöd.
Ich habe nur so entsetzlich wenig Lust mich darum zu kümmern.

Aber weil ich dann heute schon mal mit Tätigkeiten beschäftigt war, die ich ätzend finde, habe ich gleich die Buchhaltung für den Vater hinterhergeschoben.
Hier sind monatlich stapelweise Rechnungen zu überweisen und anschließend bei der Beihilfe und der Debeka abzurechnen. Um dabei den Überblick zu behalten, habe ich es als Buchhaltung aufgesetzt, was grundsätzlich gut funktioniert, aber eben auch Zeit kostet und erledigt werden muss.

K hat ein paar Handwerkerdinge im Haus erledigt, auf die ich schon lange gewartet habe. So hat er unter anderem ein Fliegengitter vor unserem Schlafzimmerfenster angebracht, was hauptsächlich Mücken abhalten soll und mir die Möglichkeit gibt, bei offenem Fenster abends noch mit Licht zu lesen. Seit zwei Jahren steht die Packung mit dem Rahmen und dem Gitterstoff schon parat, heute war es endlich soweit.

Außerdem hat er einen Spiegel aufgehangen, bei dem wir zunächst nicht wussten, wie man ihn an der Wand befestigen kann, aber dann habe ich gestern auf dem Flohmarkt ein Spiegelbefestigungsset mit Klett- und Klebeband gefunden, was laut Beschreibung bis zu 24kg Tragkraft hat - und damit ließ sich der Spiegel ganz wunderbar anbringen.


Und schließlich hat er zwei leere Öldosen als Kochlöffelhalter an die Wand geschraubt.

Hierbei war das Besondere, dass die Dosen innendrin ja ziemlich eng sind und er keinen langen Schraubenzieher zum Festdrehen benutzen kann. Aber ich habe irgendwann mal einen Akkuschrauberaufsatz gekauft der "um die Ecke schraubt" und den hat K heute zum ersten Mal getestet - und wie man sieht, sehr erfolgreich eingesetzt
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Samstag, 6. August 2022
Besuch
Am Vormittag mit der Mutter mit dem Fahrrad bei strammem Gegenwind über die Promenade zum örtlichen Flohmarkt bei der Kulturinsel gefahren, anschließend einmal die Fußgängerzone hoch und runter gelaufen, ein bisschen die Läden angeschaut, gestaunt, wie voll die Restaurants sind, um dann in einem Bogen durchs Dorf wieder nach Hause zu fahren.

Fahrradfahren mit der Mutter ist aufregend, weil ich immer ein bisschen Angst habe, sie kippt mir um oder hat sonstige Probleme.
Weil meine E-Bikes alle keinen Rücktritt haben und ein Fahrrad ohne Rücktritt ihr unheimlich war, fuhr sie lieber mit dem alten Rad vom Vater, das ist ein normales Hollandrad mit Rücktritt, aber ohne Elektrounterstützung.

Der Wind hier auf der Insel war heute ungemein entgegenkommend, auf der Promenade musste man sich deshalb richtig anstrengen, wenn man Richtung Dorf fuhr. Ohne E-Bike eine echte Leistung, wir fuhren insgesamt nicht schneller als 10km/h, nur knapp schneller als die Mindestgeschwindigkeit, die man fahren muss, um nicht umzukippen. Auch das eine Herausforderung.

Am Abend waren wir dann beim Onkel zum Grillen eingeladen, das war sehr nett.
Auf dem Rückweg fiel die Mutter dann kurz vor zu Hause doch noch vom Rad, ist aber nichts passiert, außer einem großen Schreck. Ich weiß immer nicht, bei wem der Schreck größer ist, bei ihr oder bei mir.

Ich habe sie intensiv gebeten, sich bitte nicht hier auf der Insel, während sie bei mir zu Besuch ist, zu Tode zu stürzen, mir graut vor dem Umstand, den das bedeuten würde. Wenn sie sich unbedingt auf diese Art ins Jenseits befördern möchte, wäre es mir lieber, sie macht das in ihrem eigenen Zuhause, da bin ich weniger zuständig
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Freitag, 5. August 2022
Freitag
Das Wetter in Ostwestfalen war heute zickig, K musste bis zum Nachmittag warten, bis er in Bielefeld landen konnte, um die Mutter einzusammeln. Kurz vor 17h kamen die zwei dann endlich hier an.

Mit ihren 86 Jahren ist ein Transfer per Flieger für die Mutter die einzige Option überhaupt noch nach Borkum zu reisen, Zug und Fähre wären mir ja schon zu anstrengend, dass sie da keine Lust mehr zu hat, kann ich gut verstehen.

Aber so klappte es dann doch noch, dass die Mutter ihren Sommerbesuch auf der Insel absolviert, sie war ja auch ein bisschen neugierig auf all die renovierten Neuigkeiten hier im Haus.

Ich habe den Tag damit verbracht, das Haus noch weiter aufzuräumen und vor allem ihr ZImmer (sie schläft immer in Cs Zimmer) von allem Renovierungsunrat zu befreien, da gibt es jetzt nichts zu meckern.

Außerdem habe ich die Wohnküche nochmal geputzt und das Spülbecken so lange geschrubbt, dass jetzt niemand mehr versteht, weshalb ich ein neues haben will. Im Zweifel war das ein strategischer Fehler.

Anschließend habe ich das Sofa von allen Flusen befreit, die letzten Schlieren von Gips , Farb- und Mörtelresten vom Boden entfernt und den Glasmüll weggebracht. Auf dem Rückweg vom Glasmüllcontainer habe ich den Schlenker über den Strand gemacht und genau dann fing es an zu regnen. Es war ein gewaltiger Guss, der nur 10 Minuten dauerte - genau die 10 Minuten, in denen ich draußen rumlief.

Ich war nass bis auf die Unterhose, zuhause habe ich mich ausgezogen und geduscht und bin dann zum Flugplatz gefahren. (Mit frischen, trockenen Sachen bekleidet.)

Die Hausabnahme durch die Mutter verlief positiv, vor allem die weißen Türen gefielen ihr gut und die helle Tapete gefiel auch, alles bestens, das ist angenehm.

Dass hier morgens niemand frühstückt und dass wir auch kein Weißbrot im Haus haben ist ein Problem, aber das muss erst morgen gelöst werden, für heute gehen wir jetzt erst mal alle schlafen
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