Dienstag, 29. September 2026
Gesund und Umzugsplanung
anje, 22:17h
Wegen meiner wirklich großen Erschöpfung und Müdigkeit, wenn ich mal mehr mache als mich nur entspannt mit Nichtstun zu beschäftigen, habe ich einen Termin beim Arzt gemacht, einen großen Vorsorgecheck absolviert und bekam heute die Ergebnisse: Ich bin quietschegesund.
Ist ja auch nett, dann kann ich künftig mit noch besserem Gewissen ausführlich nichts tun, weil alles andere viel zu anstrengend ist und mich nur unangenehm ermüdet. Da gibt es keine Pillen gegen und keinen Behandlungsplan, das ist kein Fehler, sondern ein Feature und dann lerne ich jetzt mal besser, damit zu leben.
Mir soll's recht sein, ich schlafe ja gerne.
Weil wir am Nachmittag einen Termin mit den anderen Eigentümern der Immobilie in Velbert hatten, war heute keine Zeit für einen Ausflug nach Rheda, der Architekt hielt uns telefonisch auf dem Laufenden, wir besprachen die aktuellen Themen, was noch angeschoben werden muss, wer angemahnt werden muss usw.
So einen bunten Trupp Handwerker aus vielen verschiedenen Gewerken zu koordinieren und bei der Stange zu halten, ist aufwändiger als einen Sack Flöhe zu hüten.
Der Termin in Velbert verlief ganz gut, für anderthalb Stunden Besprechung waren wir aber über fünf Stunden unterwegs, ich finde diese Rumreiserei anstrengend, aber hilft ja nicht.
Und sonst so: Der Umzug rückt immer näher.
Einen konkreten Umzugstermin haben wir noch nicht festgelegt, es wird aber wohl in den ersten beiden Novemberwochen passieren.
Ich hoffe ja immer noch, dass die meisten meiner bestellten Einbauregale und -schränke demnächst auch eingebaut werden, dann kann ich nämlich schon große Mengen an Zeug vor dem offiziellen Umzug rüberbringen und direkt einräumen. Vor allem den zerbrechlichen Kram würde ich sehr gerne in Ruhe und selbstständig organisiert verpacken, transportieren und wieder ausräumen.
Aber wenn das nicht klappt, nun, dann hoffe ich eben so lange es geht und zur Not ziehen wir zum letztmöglichen Termin um und erledigen alles in einem großen Gewaltakt. Anschließend leben wir dann so lange improvisiert aus Kisten, bis die Einbauschränke eingebaut werden. Ist dann eben so.
Weil ich also weder weiß wann, noch welche Mengen genau umgezogen werden, habe ich auch noch kein Umzugsunternehmen beauftragt, ich glaube durchaus an das Wunder der letzten Sekunde.
Was ich aber heute angeleiert habe, ist der Umzug des Flügels. Hierzu brauche ich sowieso ein Spezialunternehmen und der Termin ist eigentlich wurscht, irgendwann im November reicht als genaue Angabe. Dann wird die Deele so weit fertig sein, dass der Flügel dort in seine Nische gestellt werden kann, alles andere wird sich finden.
Mit dem Lichtberater habe ich heute kurz telefoniert, unter anderem kamen wir auf Alberto Rubio zu sprechen, weil er schon für einige Objekte, die der entworfen hat, die Beleuchtung gemacht hat und ich bin jetzt ein bisschen ehrfürchtig, was ich für vornehme Menschen kenne
.
Ist ja auch nett, dann kann ich künftig mit noch besserem Gewissen ausführlich nichts tun, weil alles andere viel zu anstrengend ist und mich nur unangenehm ermüdet. Da gibt es keine Pillen gegen und keinen Behandlungsplan, das ist kein Fehler, sondern ein Feature und dann lerne ich jetzt mal besser, damit zu leben.
Mir soll's recht sein, ich schlafe ja gerne.
Weil wir am Nachmittag einen Termin mit den anderen Eigentümern der Immobilie in Velbert hatten, war heute keine Zeit für einen Ausflug nach Rheda, der Architekt hielt uns telefonisch auf dem Laufenden, wir besprachen die aktuellen Themen, was noch angeschoben werden muss, wer angemahnt werden muss usw.
So einen bunten Trupp Handwerker aus vielen verschiedenen Gewerken zu koordinieren und bei der Stange zu halten, ist aufwändiger als einen Sack Flöhe zu hüten.
Der Termin in Velbert verlief ganz gut, für anderthalb Stunden Besprechung waren wir aber über fünf Stunden unterwegs, ich finde diese Rumreiserei anstrengend, aber hilft ja nicht.
Und sonst so: Der Umzug rückt immer näher.
Einen konkreten Umzugstermin haben wir noch nicht festgelegt, es wird aber wohl in den ersten beiden Novemberwochen passieren.
Ich hoffe ja immer noch, dass die meisten meiner bestellten Einbauregale und -schränke demnächst auch eingebaut werden, dann kann ich nämlich schon große Mengen an Zeug vor dem offiziellen Umzug rüberbringen und direkt einräumen. Vor allem den zerbrechlichen Kram würde ich sehr gerne in Ruhe und selbstständig organisiert verpacken, transportieren und wieder ausräumen.
Aber wenn das nicht klappt, nun, dann hoffe ich eben so lange es geht und zur Not ziehen wir zum letztmöglichen Termin um und erledigen alles in einem großen Gewaltakt. Anschließend leben wir dann so lange improvisiert aus Kisten, bis die Einbauschränke eingebaut werden. Ist dann eben so.
Weil ich also weder weiß wann, noch welche Mengen genau umgezogen werden, habe ich auch noch kein Umzugsunternehmen beauftragt, ich glaube durchaus an das Wunder der letzten Sekunde.
Was ich aber heute angeleiert habe, ist der Umzug des Flügels. Hierzu brauche ich sowieso ein Spezialunternehmen und der Termin ist eigentlich wurscht, irgendwann im November reicht als genaue Angabe. Dann wird die Deele so weit fertig sein, dass der Flügel dort in seine Nische gestellt werden kann, alles andere wird sich finden.
Mit dem Lichtberater habe ich heute kurz telefoniert, unter anderem kamen wir auf Alberto Rubio zu sprechen, weil er schon für einige Objekte, die der entworfen hat, die Beleuchtung gemacht hat und ich bin jetzt ein bisschen ehrfürchtig, was ich für vornehme Menschen kenne
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Montag, 28. September 2026
Vom Dinge erledigen
anje, 21:31h
Heute gab es keinerlei Termine, das passte prima, schließlich mussten wir uns erst mal ausführlich von diesem anstrengenden Wochenendurlaub erholen.
Als ich ausreichend ausgeschlafen war, machte ich mir eine Liste mit Dingen, die ich heute gerne erledigen wollte. Drei davon gehörten nicht in die Kategorie "gerne", dafür umso ausdrücklicher in die Kategorie "dringend", wenn nicht sogar "superdringend".
Eines der drei habe ich heute immerhin wirklich erledigt, ansonsten natürlich nur so Dinge wie Wäsche waschen, Bett neu beziehen und was Gutes kochen.
Es gab Steinpilzrisotto und das erfüllte nicht nur die Vorgabe "was Gutes", sondern auch die Vorgabe "Tiefkühler leermachen", denn die Tüte mit den frischen Steinpilzen nahm durchaus eine größere Menge Platz im Tiefkühler weg.
Von den dringenden Dingen habe ich heute das Thema mit "Glasfaser und Telekomauftrag bis 30.09. oder gibt es auch Alternativen?" geklärt.
Antwort: Es gibt Alternativen.
Zunächst habe ich die verschiedenen Telekom-Glasfasertarife mal in einer Excel-Tabelle nebeneinandergestellt und die Gesamtkosten für ein und für zwei Jahre ausgerechnet.
Dann hat K bei Vodafone angerufen und gefragt, ob die eventuell auch Glasfaser anbieten - und siehe da, tun sie.
Und ebenfalls ohne Zusatzkosten für den Hausanschluss, selbst wenn man es nach dem 30.09. beauftragt.
Und preiswerter als Telekom ist Vodafone beim gleichen Tarif (300MBit) auch, damit war Telekom schon aus dem Rennen.
Dann bin ich aber noch in die Stadt gefahren, weil ich so komplexe Dinge am liebsten persönlich mit einem Menschen bespreche und ich hatte in Erinnerung, dass es in der Stadt einen Vodafone-Shop gibt.
Nun, der Vodofone-Shop ist mittlerweile ein "alle Anbieter außer Telekom-Shop", aber die Mitarbeiter in dem Laden waenr sehr nett und sehr bemüht und am Ende hatte ich gelernt, dass ich so einen Glasfaservertrag auch bei O2 abschließen kann, die sind dann noch mal 10€ preiswerter als Vodafone. Und da es ja immer dasselbe Kabel ist, was die Daten zur Verfügung stellt, macht es in der Qualität schlicht keinen Unterschied, bei wem ich den Tarif buche, deshalb kann ich auch ohne Qualitätsverlust den preiswertesten Anbieter nehmen und ganz wichtig, ich muss mich nicht von der Telekom hetzen lassen, denn den kostenlosen Hausanschluss bietet jeder an.
Nach dieser nützlichen und erleichternden Erkenntnis bin ich noch in diverse Tierzubehörmärkte gefahren, weil ich mir in den Kopf gesetzt hatte, endlich so einen Abstandshalter fürs Fahrrad zu kaufen, wo man den Hund festmacht und dann läuft er gefahrlos neben dem Fahrrad her.
Die Züchterin hatte nämlich erzählt, dass sie mit Bixa Fahrrad gefahren ist und dass das völlig ohne Probleme ganz wunderbar funktioniert habe. Die Züchterin ist allerdings mit zwei Hunden gleichzeitig am Rad unterwegs gewesen, Bixa konnte sich da also nicht nur am Fahrrad, sondern vor allem auch noch an ihrer Mutter orientieren, die ja schon seit Jahren als Fahrradbegleithund unterwegs ist.
Ich dachte mir aber, dass sie dadurch jetzt immerhin grundsätzlich gelernt hat, wie das geht und wollte das frisch Gelernte so schnell wie möglich vertiefen, damit sie es auch sicher beherrscht, wenn sie alleine neben meinem Rad herläuft. Deshalb wollte ich so einen Abstandshalter haben.
Im Fressnapf hatte ich Glück, die hatten so etwas, K baute es mir dann sofort ans Rad und am Abend drehten wir unsere erste Runde.
Ergebnis: Perfekt. Bixa ist ein super Fahrradbegleithund, das wird jetzt unser regelmäßiger Standard.
Dalmatiner sind Ausdauer-Laufhunde und genau so hatte ich mir das vorgestellt: K geht einmal am Tag mit dem Hund spazieren, da kann dann ausführlich geschnüffelt und erkundet werden und ich fahre einmal am Tag mit dem Hund eine Runde Fahrrad, dann ist auch der körperliche Bewegungsdrang bedient und der Hund ist rundum auf allen Ebenen gut ausgelastet
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Als ich ausreichend ausgeschlafen war, machte ich mir eine Liste mit Dingen, die ich heute gerne erledigen wollte. Drei davon gehörten nicht in die Kategorie "gerne", dafür umso ausdrücklicher in die Kategorie "dringend", wenn nicht sogar "superdringend".
Eines der drei habe ich heute immerhin wirklich erledigt, ansonsten natürlich nur so Dinge wie Wäsche waschen, Bett neu beziehen und was Gutes kochen.
Es gab Steinpilzrisotto und das erfüllte nicht nur die Vorgabe "was Gutes", sondern auch die Vorgabe "Tiefkühler leermachen", denn die Tüte mit den frischen Steinpilzen nahm durchaus eine größere Menge Platz im Tiefkühler weg.
Von den dringenden Dingen habe ich heute das Thema mit "Glasfaser und Telekomauftrag bis 30.09. oder gibt es auch Alternativen?" geklärt.
Antwort: Es gibt Alternativen.
Zunächst habe ich die verschiedenen Telekom-Glasfasertarife mal in einer Excel-Tabelle nebeneinandergestellt und die Gesamtkosten für ein und für zwei Jahre ausgerechnet.
Dann hat K bei Vodafone angerufen und gefragt, ob die eventuell auch Glasfaser anbieten - und siehe da, tun sie.
Und ebenfalls ohne Zusatzkosten für den Hausanschluss, selbst wenn man es nach dem 30.09. beauftragt.
Und preiswerter als Telekom ist Vodafone beim gleichen Tarif (300MBit) auch, damit war Telekom schon aus dem Rennen.
Dann bin ich aber noch in die Stadt gefahren, weil ich so komplexe Dinge am liebsten persönlich mit einem Menschen bespreche und ich hatte in Erinnerung, dass es in der Stadt einen Vodafone-Shop gibt.
Nun, der Vodofone-Shop ist mittlerweile ein "alle Anbieter außer Telekom-Shop", aber die Mitarbeiter in dem Laden waenr sehr nett und sehr bemüht und am Ende hatte ich gelernt, dass ich so einen Glasfaservertrag auch bei O2 abschließen kann, die sind dann noch mal 10€ preiswerter als Vodafone. Und da es ja immer dasselbe Kabel ist, was die Daten zur Verfügung stellt, macht es in der Qualität schlicht keinen Unterschied, bei wem ich den Tarif buche, deshalb kann ich auch ohne Qualitätsverlust den preiswertesten Anbieter nehmen und ganz wichtig, ich muss mich nicht von der Telekom hetzen lassen, denn den kostenlosen Hausanschluss bietet jeder an.
Nach dieser nützlichen und erleichternden Erkenntnis bin ich noch in diverse Tierzubehörmärkte gefahren, weil ich mir in den Kopf gesetzt hatte, endlich so einen Abstandshalter fürs Fahrrad zu kaufen, wo man den Hund festmacht und dann läuft er gefahrlos neben dem Fahrrad her.
Die Züchterin hatte nämlich erzählt, dass sie mit Bixa Fahrrad gefahren ist und dass das völlig ohne Probleme ganz wunderbar funktioniert habe. Die Züchterin ist allerdings mit zwei Hunden gleichzeitig am Rad unterwegs gewesen, Bixa konnte sich da also nicht nur am Fahrrad, sondern vor allem auch noch an ihrer Mutter orientieren, die ja schon seit Jahren als Fahrradbegleithund unterwegs ist.
Ich dachte mir aber, dass sie dadurch jetzt immerhin grundsätzlich gelernt hat, wie das geht und wollte das frisch Gelernte so schnell wie möglich vertiefen, damit sie es auch sicher beherrscht, wenn sie alleine neben meinem Rad herläuft. Deshalb wollte ich so einen Abstandshalter haben.
Im Fressnapf hatte ich Glück, die hatten so etwas, K baute es mir dann sofort ans Rad und am Abend drehten wir unsere erste Runde.
Ergebnis: Perfekt. Bixa ist ein super Fahrradbegleithund, das wird jetzt unser regelmäßiger Standard.
Dalmatiner sind Ausdauer-Laufhunde und genau so hatte ich mir das vorgestellt: K geht einmal am Tag mit dem Hund spazieren, da kann dann ausführlich geschnüffelt und erkundet werden und ich fahre einmal am Tag mit dem Hund eine Runde Fahrrad, dann ist auch der körperliche Bewegungsdrang bedient und der Hund ist rundum auf allen Ebenen gut ausgelastet
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Sonntag, 27. September 2026
Zurück im eigenen Bett
anje, 22:01h
Heute stand nur noch der Rückflug nach Osnabrück auf dem Programm.
Weil das Wetter wirklich ganz ausgezeichnet war, beschlossen wir einen Schlenker in den Rückflug einzubauen und sind deshalb erstmal nach Norden gestartet.

Unterwegs kamen wir an den Kreidefelsen vorbei

und flogen dann bis Wismar an der Küste entlang, bis wir nach Süden Richtung Lüneburg und dann Osnabrück abdrehten.
Nach der Landung in Osnabrück fuhren wir direkt weiter nach Enger und holten den Hund wieder ab.
Jetzt sind wir alle drei wieder glücklich in Greven und fürs erste habe ich gründlich genug vom Verreisen. Zum Glück habe ich für die nächste Zeit mit dem anstehenden Umzug und den anschließenden Einräumarbeiten ja ausreichend Ausreden, um jedem weiteren Urlaub großräumig aus dem Weg gehen zu können
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Weil das Wetter wirklich ganz ausgezeichnet war, beschlossen wir einen Schlenker in den Rückflug einzubauen und sind deshalb erstmal nach Norden gestartet.

Unterwegs kamen wir an den Kreidefelsen vorbei
und flogen dann bis Wismar an der Küste entlang, bis wir nach Süden Richtung Lüneburg und dann Osnabrück abdrehten.
Nach der Landung in Osnabrück fuhren wir direkt weiter nach Enger und holten den Hund wieder ab.
Jetzt sind wir alle drei wieder glücklich in Greven und fürs erste habe ich gründlich genug vom Verreisen. Zum Glück habe ich für die nächste Zeit mit dem anstehenden Umzug und den anschließenden Einräumarbeiten ja ausreichend Ausreden, um jedem weiteren Urlaub großräumig aus dem Weg gehen zu können
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Samstag, 26. September 2026
Der zweite Tag
anje, 23:22h
Der Nachteil so einer Gruppenreise ist, dass es jede Menge allgemeingültige Standards gibt, die alle normal finden, die nur dummerweise nicht in unserem Leben vorkommen, so dass ich das Gefühl habe, ständig Dinge tun zu müssen, die ich eigentlich nicht so will.
Es geht schon damit los, dass der Rest der Welt den Tag mit einem Frühstück beginnt und dass es deshalb nicht nur unabwählbar im Hotelpreis enthalten ist, sondern dass sich dort auch alle treffen, um fröhlich schnatternd den Tag zu beginnen.
Das ist so ziemlich das Gegenteil dessen, was ich freiwillige mache.
Mein Tag beginnt erstens ohne Aufstehen und zweitens ohne Geschnatter, sondern mit einer Tasse Kaffee, die mir jemand ans Bett bringt, wo ich mich dann ungestört und leise damit beschäftigen kann, die Systeme hochzufahren. Das ist seit über 35 Jahren mein fester Rhythmus und es fällt mir zunehmend schwer, das zu ändern.
Außerdem frühstücke ich nicht. Ich habe fast nie vor mittag Hunger - und warum soll ich etwas essen, wenn ich keinen Hunger habe?
Wenn man Teilnehmer einer Gruppenunternehmung ist, ist so ein abstruser Tagesbeginn nicht umsetzbar.
Im Hotelzimmer gab es keinen Kaffee, ich musste also mit akutem Koffeinentzug aufstehen und mich anziehen.
Im Hotel-Frühstückssaal gab es ein extrem umfangreiches Buffet, das quasi alles bot, was man sich theoretisch überhaupt als Frühstück vorstellen kann. Optisch war es sehr beeindruckend, geschmacklich allerdings eher neutral. Immerhin schmeckte alles nicht nicht, aber halt auch längst nicht so gut wie es aussah.
Nach dem Frühstück ging es im Laufschritt zum Anleger (weil wir um 9.40h schon da sein mussten und das ist für mich halt schon sehr früh), auf dem Terminplan stand eine gemeinsame Fahrt mit dem Schiff nach Swinemünde. In Swinemünde angekommen liefen die anderen Mitglieder der Gruppe dann zu Fuß wieder zurück zum Hotel, um von dort aus dann mit dem Fahrrad (gemietet) weiter nach Heringsdorf zu fahren, wo irgendwo ein gemeinsames Kaffeetrinken geplant war - als ich den Tagesplan soweit begriffen hatte (er kam nur bruchstückweise bei mir an), verweigerte ich die restliche Teilnahme. 11km Spaziergang wegen Gegend ist nichts, was mich besonders anzieht. Gegend habe ich in meinem Leben ausreichend und spazierengehen war noch nie meine Leidenschaft.
Wir erklärten also, dass wir uns lieber Swinemünde ansehen wollten und nachher mit dem Schiff wieder zurückführen. Laut Schiffsfahrplan fuhr das nächste Schiff zurück drei Stunden später - wir hatten also ausreichend Zeit uns diese eher häßliche, an Plattenbauten reiche und ansonsten ziemlich runtergekommene Stadt auf der polnischen Seite der Insel anzuschauen.
Immerhin haben wir Swinemünde jetzt gründlich besichtigt und müssen das in unserem weiteren Leben nicht noch mal wiederholen.
Die Rückfahrt mit dem Schiff verlief problemlos, wir hatten dann einen starken Drang nach Mittagsschlaf und sagten das gemeinsame Kaffeetrinken ab. Als wir gegen 18.45h von dem Mittagsschlaf erwachten wurde es Zeit fürs Abendessen, diesmal in dem Restaurant auf der Seebrücke Ahlbeck, wo auch für den Loriotfilm "Pappa ante Portas" gedreht wurde.
Vor dem Restaurant waren viele Menschen damit beschäftigt den Vollmond auf der rechten Seite bzw. den Sonnenuntergang auf der linken Seite der Seebrücke zu fotografieren.

Mich faszinierte vor allem, dass die Sonne hier ja gar nicht im Meer, sondern überm Land untergeht, und dass die Ostsee wahrscheinlich deshalb Ostsee heißt, weil sie im Osten liegt. Da geht die Sonne auf, aber nicht unter.
Mir gefällt die Nordsee besser. Überraschung……
Das Essen in dem heutigen Restaurant heute war nicht so schlecht wie gestern, aber noch weit entfernt von gut, dafür schritt unsere Sozialisierung aber gut voran, wir haben uns lange und ausführlich mit den anderen Vereinsmitgliedern unterhalten und das war ja schließlich der hauptsächliche Sinn der gesamten Aktion
.
Es geht schon damit los, dass der Rest der Welt den Tag mit einem Frühstück beginnt und dass es deshalb nicht nur unabwählbar im Hotelpreis enthalten ist, sondern dass sich dort auch alle treffen, um fröhlich schnatternd den Tag zu beginnen.
Das ist so ziemlich das Gegenteil dessen, was ich freiwillige mache.
Mein Tag beginnt erstens ohne Aufstehen und zweitens ohne Geschnatter, sondern mit einer Tasse Kaffee, die mir jemand ans Bett bringt, wo ich mich dann ungestört und leise damit beschäftigen kann, die Systeme hochzufahren. Das ist seit über 35 Jahren mein fester Rhythmus und es fällt mir zunehmend schwer, das zu ändern.
Außerdem frühstücke ich nicht. Ich habe fast nie vor mittag Hunger - und warum soll ich etwas essen, wenn ich keinen Hunger habe?
Wenn man Teilnehmer einer Gruppenunternehmung ist, ist so ein abstruser Tagesbeginn nicht umsetzbar.
Im Hotelzimmer gab es keinen Kaffee, ich musste also mit akutem Koffeinentzug aufstehen und mich anziehen.
Im Hotel-Frühstückssaal gab es ein extrem umfangreiches Buffet, das quasi alles bot, was man sich theoretisch überhaupt als Frühstück vorstellen kann. Optisch war es sehr beeindruckend, geschmacklich allerdings eher neutral. Immerhin schmeckte alles nicht nicht, aber halt auch längst nicht so gut wie es aussah.
Nach dem Frühstück ging es im Laufschritt zum Anleger (weil wir um 9.40h schon da sein mussten und das ist für mich halt schon sehr früh), auf dem Terminplan stand eine gemeinsame Fahrt mit dem Schiff nach Swinemünde. In Swinemünde angekommen liefen die anderen Mitglieder der Gruppe dann zu Fuß wieder zurück zum Hotel, um von dort aus dann mit dem Fahrrad (gemietet) weiter nach Heringsdorf zu fahren, wo irgendwo ein gemeinsames Kaffeetrinken geplant war - als ich den Tagesplan soweit begriffen hatte (er kam nur bruchstückweise bei mir an), verweigerte ich die restliche Teilnahme. 11km Spaziergang wegen Gegend ist nichts, was mich besonders anzieht. Gegend habe ich in meinem Leben ausreichend und spazierengehen war noch nie meine Leidenschaft.
Wir erklärten also, dass wir uns lieber Swinemünde ansehen wollten und nachher mit dem Schiff wieder zurückführen. Laut Schiffsfahrplan fuhr das nächste Schiff zurück drei Stunden später - wir hatten also ausreichend Zeit uns diese eher häßliche, an Plattenbauten reiche und ansonsten ziemlich runtergekommene Stadt auf der polnischen Seite der Insel anzuschauen.
Immerhin haben wir Swinemünde jetzt gründlich besichtigt und müssen das in unserem weiteren Leben nicht noch mal wiederholen.
Die Rückfahrt mit dem Schiff verlief problemlos, wir hatten dann einen starken Drang nach Mittagsschlaf und sagten das gemeinsame Kaffeetrinken ab. Als wir gegen 18.45h von dem Mittagsschlaf erwachten wurde es Zeit fürs Abendessen, diesmal in dem Restaurant auf der Seebrücke Ahlbeck, wo auch für den Loriotfilm "Pappa ante Portas" gedreht wurde.
Vor dem Restaurant waren viele Menschen damit beschäftigt den Vollmond auf der rechten Seite bzw. den Sonnenuntergang auf der linken Seite der Seebrücke zu fotografieren.

Mich faszinierte vor allem, dass die Sonne hier ja gar nicht im Meer, sondern überm Land untergeht, und dass die Ostsee wahrscheinlich deshalb Ostsee heißt, weil sie im Osten liegt. Da geht die Sonne auf, aber nicht unter.
Mir gefällt die Nordsee besser. Überraschung……
Das Essen in dem heutigen Restaurant heute war nicht so schlecht wie gestern, aber noch weit entfernt von gut, dafür schritt unsere Sozialisierung aber gut voran, wir haben uns lange und ausführlich mit den anderen Vereinsmitgliedern unterhalten und das war ja schließlich der hauptsächliche Sinn der gesamten Aktion
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Freitag, 25. September 2026
Zwischenmeldung
anje, 23:30h
Wir sind auf Usedom, weil der Fliegerclub aus Osnabrück den diesjährigen Jahresausflug diesmal auf Usedom organisiert hat und wir zwecks besserer Sozialisierung im neuen Verein beschlossen, daran teilzunehmen.
Für uns das erste Mal seit sehr langer Zeit, dass wir aus rein privaten Gründen so etwas wie Urlaub machen, in diesem Fall als Teilnehmer einer Gruppenreise und ich bin froh, dass es nur ein Wochenende dauert.
Die Programmpunkte für heute waren:
Anreise - die funktionierte noch völlig okay, weil wir den Flieger mit niemandem teilen mussten und fliegen konnten, wie wir wollten. Es stellte sich heraus, dass wir die einzigen waren, die IFR geflogen waren, alle anderen waren VFR unterwegs. K hatte die IFR-Variante gewählt, weil wir dann sicherlich nicht am Gruppenchat im Funk teilnehmen mussten, wir waren schließlich beim IFR-Lotsen eingeloggt und da gibt es keine Chatterei nebenher.
Danach Gruppenbesichtigung von Hangar 10, einem Fliegermuseum am Flugplatz Heringsdorf. Liegt nahe für eine Fliegergruppe, ich fand es nur so mittelspannend.
Dann Einchecken im Hotel und anschließend gemeinsames Abendessen in einem sehr schlechten Restaurant. Als Abschluss des Tages noch Abhängen in der Hotelbar. Wahrscheinlich ein ganz normaler Tag für eine Gruppenreise, ich habe nur völlig verdrängt, dass Gruppenreisen nunmal so sind wie sie sind.
Das mit dem Sozialisieren funktioniert, auch wenn ich es anstrengend finde, aber das gehört wohl dazu
.
Für uns das erste Mal seit sehr langer Zeit, dass wir aus rein privaten Gründen so etwas wie Urlaub machen, in diesem Fall als Teilnehmer einer Gruppenreise und ich bin froh, dass es nur ein Wochenende dauert.
Die Programmpunkte für heute waren:
Anreise - die funktionierte noch völlig okay, weil wir den Flieger mit niemandem teilen mussten und fliegen konnten, wie wir wollten. Es stellte sich heraus, dass wir die einzigen waren, die IFR geflogen waren, alle anderen waren VFR unterwegs. K hatte die IFR-Variante gewählt, weil wir dann sicherlich nicht am Gruppenchat im Funk teilnehmen mussten, wir waren schließlich beim IFR-Lotsen eingeloggt und da gibt es keine Chatterei nebenher.
Danach Gruppenbesichtigung von Hangar 10, einem Fliegermuseum am Flugplatz Heringsdorf. Liegt nahe für eine Fliegergruppe, ich fand es nur so mittelspannend.
Dann Einchecken im Hotel und anschließend gemeinsames Abendessen in einem sehr schlechten Restaurant. Als Abschluss des Tages noch Abhängen in der Hotelbar. Wahrscheinlich ein ganz normaler Tag für eine Gruppenreise, ich habe nur völlig verdrängt, dass Gruppenreisen nunmal so sind wie sie sind.
Das mit dem Sozialisieren funktioniert, auch wenn ich es anstrengend finde, aber das gehört wohl dazu
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Donnerstag, 24. September 2026
Dectonplatte, Zuchtanstalt und Ikea
anje, 21:44h
Insgesamt war das ein sehr erfolgreicher Tag heute, was aber gleichzeitig auch bedeutet, dass wir jetzt alle beide ziemlich k.o. sind.
Der Reihe nach:
Als erstes war K heute morgen ziemlich früh beim Friseur, ich habe in der Zeit den Hund gefüttert, meinen Tagesproviant-Butterbrote für unterwegs geschmiert, meine Reise-Teetasse gefüllt und auch schon mein Obstsalat-Yoghurt-Müsli-Frühstück geschnibbelt und gegessen.
Wenn ich weiß, dass ich den ganzen Tag unterwegs sein werde, dann packe ich mir normalerweise nur Butterbrote ein, die ich dann irgendwann gegen Mittag esse, aber weil hier einiges an Obst lag, was dringend wegmusste, habe ich das heute kurzerhand zu Obstsalat verarbeitet und weil sich das schlecht einpacken lässt, habe ich es eben einfach aufgegessen.
Interessanterweise habe ich dann mittags trotzdem genauso viel Hunger, es ist also wurscht, ob ich morgens etwas esse oder nicht.
Als K frisch geschoren wieder da war, packten wir Hund und Kram ins Auto und machten uns auf den Weg nach Rheda.
Dort hatte ich mich heute mit der Freundin von C verabredet, sie ist Innenarchitektin und ich hatte sie gefragt, ob sie Lust hat, sich das Haus im aktuellen Zustand mal anzuschauen und für einige Stellen Vorschläge zu machen, wo ich noch dringend Ideen brauche.
Während wir durchs Haus gingen und ich ihr erklärte, was ich mir wobei gedacht habe, wo ich schon weiß, wie es nachher wird und wo ich für Ideen noch sehr dankbar bin, kamen die Steinmetze und brachten die Decton-Platte.
Jetzt ist die Küche zu 98% fertig, der Wasserhahn fehlt noch, die Eichenbretter/Essplätze an der Decton Platte müssen noch angebracht werden und es muss noch alles versiegelt werden - aber dann hängt es nur noch am Elektriker und am Installateur, dass es auch Strom und Wasser gibt und da bin ich zuversichtlich, dass das demnächst passieren wird.
Die Dectonplatte passt nahezu perfekt zu den Fliesen, ich war sehr erleichtert, dass die Kombination dieser beide Elemente sich so wunderbar ergänzt.
Dann wurde es irgendwann Zeit weiterzufahren, um den Hund in die Zuchtanstalt zu bringen.
Wir hatten mit der Züchterin vereinbart, dass sie Bixa noch mal bis Sonntag betreut, weil wir morgen mit dem Fliegerclub übers Wochenende einen Ausflug machen und das ist ohne Hund etwas bequemer für uns.
Gegen 15h fuhren wir dann von der Züchterin aus Richtung Greven und ich kam auf die Idee, dass wir doch unterwegs bei Ikea anhalten können, wenn wir schon mal hundefrei haben, ist das doch eine gute Gelegenheit.
Wir sind ungefähr zwei Stunden durch Ikea gelaufen, es war nur wenig los, also grundsätzlich eine gute Einkaufszeit - aber wir stellten fest, dass wir aus dem Ikeaalter raus sind, wir haben inzwischen einen deutlich anderen Geschmack und so fanden wir nichts, was wir kaufen wollten.
Nur ganz zum Schluss, in der Zweite-Chance-Ecke, da standen zwei dieser Mittzon-Raumteiler-Regale auf Rollen und die gefielen uns als Garderobe bzw. als Kramregal für den Keller sehr gut, die schoben wir dann so wie sie waren zur Kasse, bezahlten einen angenehm reduzierten Preis, freuten uns, dass wir einen VW-Bulli haben, in den die Dinger auch fertig aufgebaut problemlos reinpassen - und dann erst machten wir uns endgültig auf den Heimweg.
Gegen 19h waren wir wieder in Greven und wärmten uns die Reste von gestern als Abendessen auf.
Dann machte ich mich an die dringend notwendige Buchhaltung mit Rechnungsbezahlung, jetzt ist alles aktualisiert und geordnet und außerdem freue ich mich auch sehr auf mein Bett
.
Der Reihe nach:
Als erstes war K heute morgen ziemlich früh beim Friseur, ich habe in der Zeit den Hund gefüttert, meinen Tagesproviant-Butterbrote für unterwegs geschmiert, meine Reise-Teetasse gefüllt und auch schon mein Obstsalat-Yoghurt-Müsli-Frühstück geschnibbelt und gegessen.
Wenn ich weiß, dass ich den ganzen Tag unterwegs sein werde, dann packe ich mir normalerweise nur Butterbrote ein, die ich dann irgendwann gegen Mittag esse, aber weil hier einiges an Obst lag, was dringend wegmusste, habe ich das heute kurzerhand zu Obstsalat verarbeitet und weil sich das schlecht einpacken lässt, habe ich es eben einfach aufgegessen.
Interessanterweise habe ich dann mittags trotzdem genauso viel Hunger, es ist also wurscht, ob ich morgens etwas esse oder nicht.
Als K frisch geschoren wieder da war, packten wir Hund und Kram ins Auto und machten uns auf den Weg nach Rheda.
Dort hatte ich mich heute mit der Freundin von C verabredet, sie ist Innenarchitektin und ich hatte sie gefragt, ob sie Lust hat, sich das Haus im aktuellen Zustand mal anzuschauen und für einige Stellen Vorschläge zu machen, wo ich noch dringend Ideen brauche.
Während wir durchs Haus gingen und ich ihr erklärte, was ich mir wobei gedacht habe, wo ich schon weiß, wie es nachher wird und wo ich für Ideen noch sehr dankbar bin, kamen die Steinmetze und brachten die Decton-Platte.
Jetzt ist die Küche zu 98% fertig, der Wasserhahn fehlt noch, die Eichenbretter/Essplätze an der Decton Platte müssen noch angebracht werden und es muss noch alles versiegelt werden - aber dann hängt es nur noch am Elektriker und am Installateur, dass es auch Strom und Wasser gibt und da bin ich zuversichtlich, dass das demnächst passieren wird.
Die Dectonplatte passt nahezu perfekt zu den Fliesen, ich war sehr erleichtert, dass die Kombination dieser beide Elemente sich so wunderbar ergänzt.
Dann wurde es irgendwann Zeit weiterzufahren, um den Hund in die Zuchtanstalt zu bringen.
Wir hatten mit der Züchterin vereinbart, dass sie Bixa noch mal bis Sonntag betreut, weil wir morgen mit dem Fliegerclub übers Wochenende einen Ausflug machen und das ist ohne Hund etwas bequemer für uns.
Gegen 15h fuhren wir dann von der Züchterin aus Richtung Greven und ich kam auf die Idee, dass wir doch unterwegs bei Ikea anhalten können, wenn wir schon mal hundefrei haben, ist das doch eine gute Gelegenheit.
Wir sind ungefähr zwei Stunden durch Ikea gelaufen, es war nur wenig los, also grundsätzlich eine gute Einkaufszeit - aber wir stellten fest, dass wir aus dem Ikeaalter raus sind, wir haben inzwischen einen deutlich anderen Geschmack und so fanden wir nichts, was wir kaufen wollten.
Nur ganz zum Schluss, in der Zweite-Chance-Ecke, da standen zwei dieser Mittzon-Raumteiler-Regale auf Rollen und die gefielen uns als Garderobe bzw. als Kramregal für den Keller sehr gut, die schoben wir dann so wie sie waren zur Kasse, bezahlten einen angenehm reduzierten Preis, freuten uns, dass wir einen VW-Bulli haben, in den die Dinger auch fertig aufgebaut problemlos reinpassen - und dann erst machten wir uns endgültig auf den Heimweg.
Gegen 19h waren wir wieder in Greven und wärmten uns die Reste von gestern als Abendessen auf.
Dann machte ich mich an die dringend notwendige Buchhaltung mit Rechnungsbezahlung, jetzt ist alles aktualisiert und geordnet und außerdem freue ich mich auch sehr auf mein Bett
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Mittwoch, 23. September 2026
Seltsame Werbung und Baufortschritte
anje, 22:36h
Mein erster Termin heute Vormittag war um 9.30h beim Hausarzt, Blutentnahme für den großen CheckUp.
K wartete vor der Praxis im Auto, damit wir anschließend sofort weiterfahren konnten, er hatte sich nämlich völlig unnötigerweise von dem BüroChef des Bodenlegers nervös machen lassen, der verlangt hatte, dass wir unbedingt heute schon am frühen Vormittag auf der Baustelle sein sollten, um irgendwelche Dinge mit dem Bodenleger abzusprechen, der nämlich nur noch heute Vormittag dort zu tun habe und dann fertig sei.
Das war völliger Quatsch, der Bodenleger ist heute bis Feierabend noch nicht mal fertig geworden mit dem Verlegen, es gab also überhaupt keinen Grund zur Eile, aber das hat sich halt erst später rausgestellt.
Was auch nicht zu den Ankündigungen passte, war die Lieferung der Dectonplatte und Fertigstellung der Küche, denn als bis 16h immer noch niemand da war, habe ich mal angerufen, um zu erfahren, dass die erst morgen kommen. Hier war es vor allem meine Neugier, die enttäuscht wurde, ich bin halt schon gespannt, wie es nachher endgültig aussieht.
Dafür passte aber der Rest der Terminplanung.
Vom Hausarzt fuhren wir direkt weiter zum Flohmarkt.
Dort wurde ich wieder eine große Tasche mit Kram los, jetzt steht hier nur noch ein kleiner Minirest in einem Karton, den ich das nächste Mal mitnehme, alles andere ist sauber verteilt, entweder entsorgt oder remigriert.
Ich selber habe heute exakt vier Euro auf dem Flohmarkt ausgegeben und zwar 1€ für eine Hose von Cambio (passt super, ich bin sehr zufrieden mit diesem Fund), und jeweils 50 cent für fünf T-Shirts und Blusen und eine kleine Porzellanschüssel, in der in der Mitte ein Pinguin steht. Die musste ich leider aus einem aktuten Niedlichkeitsdrang heraus kaufen, vielleicht sortiere ich sie auch bald wieder aus, aber erst mal freue ich mich, dass ich sie habe.
Dann machten wir und auf den Weg nach Rheda und fuhren unterwegs hinter einem Bus her, der Werbung machte für einen Bestatter:

Die helfenden Hände im Trauerfall, fahren Sie mit uns im Cabrio in ein angenehmes Ende, oder so.
Kurz danach fuhr ein Auto aus Pinneberg vor uns her und irgendwie passte das Kennzeichen zur Werbung des Buses, ähnlich abstrus

Dann rief der Küchenbauer an, der grade auf einer Küchen-Messe ist und teilte mit, er habe den von Gott gesandten Gefrierschrank (seine Worte) für meine Vorratsküche gefunden, der alle meine Vorgaben erfülle und auch noch auf den Zenmtimeter genau in die Nische passt.
Na dann, der liebe Gott scheint es gut mit uns zu meinen.
Auf der Baustelle gab es einige positive Entwicklungen. Die Installateure sind da und kümmern sich darum, dass die Wärmepumpe an die Heizung angeschlossen wird und dass wir Wasser in die Waschküche bekommen.
Der Tür-Schreiner war da und hat die Brandschutztür im Keller und die Nebeneingangstüren in Garage und Schuppen eingebaut, die Fliesenleger legen eifrig Fliesen und der Elektriker verklemmt eifrig weitere Leitungen.
Dann kam der Chef der Putzer und wir sind alle offenen, noch zu verputzenden Stellen durchgegangen, nächste Woche schickt er zwei Leute und dann ist irgendwann wirklich alles fertig verputzt.
Als wir wieder zu Hause waren, war es nach 19h und wir waren alle beide ziemlich k.o. - so ein langer Tag, an dem man nur auf den Beinen ist und alles mögliche besprechen und regeln muss, der schlaucht schon ziemlich
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K wartete vor der Praxis im Auto, damit wir anschließend sofort weiterfahren konnten, er hatte sich nämlich völlig unnötigerweise von dem BüroChef des Bodenlegers nervös machen lassen, der verlangt hatte, dass wir unbedingt heute schon am frühen Vormittag auf der Baustelle sein sollten, um irgendwelche Dinge mit dem Bodenleger abzusprechen, der nämlich nur noch heute Vormittag dort zu tun habe und dann fertig sei.
Das war völliger Quatsch, der Bodenleger ist heute bis Feierabend noch nicht mal fertig geworden mit dem Verlegen, es gab also überhaupt keinen Grund zur Eile, aber das hat sich halt erst später rausgestellt.
Was auch nicht zu den Ankündigungen passte, war die Lieferung der Dectonplatte und Fertigstellung der Küche, denn als bis 16h immer noch niemand da war, habe ich mal angerufen, um zu erfahren, dass die erst morgen kommen. Hier war es vor allem meine Neugier, die enttäuscht wurde, ich bin halt schon gespannt, wie es nachher endgültig aussieht.
Dafür passte aber der Rest der Terminplanung.
Vom Hausarzt fuhren wir direkt weiter zum Flohmarkt.
Dort wurde ich wieder eine große Tasche mit Kram los, jetzt steht hier nur noch ein kleiner Minirest in einem Karton, den ich das nächste Mal mitnehme, alles andere ist sauber verteilt, entweder entsorgt oder remigriert.
Ich selber habe heute exakt vier Euro auf dem Flohmarkt ausgegeben und zwar 1€ für eine Hose von Cambio (passt super, ich bin sehr zufrieden mit diesem Fund), und jeweils 50 cent für fünf T-Shirts und Blusen und eine kleine Porzellanschüssel, in der in der Mitte ein Pinguin steht. Die musste ich leider aus einem aktuten Niedlichkeitsdrang heraus kaufen, vielleicht sortiere ich sie auch bald wieder aus, aber erst mal freue ich mich, dass ich sie habe.
Dann machten wir und auf den Weg nach Rheda und fuhren unterwegs hinter einem Bus her, der Werbung machte für einen Bestatter:

Die helfenden Hände im Trauerfall, fahren Sie mit uns im Cabrio in ein angenehmes Ende, oder so.
Kurz danach fuhr ein Auto aus Pinneberg vor uns her und irgendwie passte das Kennzeichen zur Werbung des Buses, ähnlich abstrus

Dann rief der Küchenbauer an, der grade auf einer Küchen-Messe ist und teilte mit, er habe den von Gott gesandten Gefrierschrank (seine Worte) für meine Vorratsküche gefunden, der alle meine Vorgaben erfülle und auch noch auf den Zenmtimeter genau in die Nische passt.
Na dann, der liebe Gott scheint es gut mit uns zu meinen.
Auf der Baustelle gab es einige positive Entwicklungen. Die Installateure sind da und kümmern sich darum, dass die Wärmepumpe an die Heizung angeschlossen wird und dass wir Wasser in die Waschküche bekommen.
Der Tür-Schreiner war da und hat die Brandschutztür im Keller und die Nebeneingangstüren in Garage und Schuppen eingebaut, die Fliesenleger legen eifrig Fliesen und der Elektriker verklemmt eifrig weitere Leitungen.
Dann kam der Chef der Putzer und wir sind alle offenen, noch zu verputzenden Stellen durchgegangen, nächste Woche schickt er zwei Leute und dann ist irgendwann wirklich alles fertig verputzt.
Als wir wieder zu Hause waren, war es nach 19h und wir waren alle beide ziemlich k.o. - so ein langer Tag, an dem man nur auf den Beinen ist und alles mögliche besprechen und regeln muss, der schlaucht schon ziemlich
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