Donnerstag, 24. September 2026
Dectonplatte, Zuchtanstalt und Ikea
anje, 21:44h
Insgesamt war das ein sehr erfolgreicher Tag heute, was aber gleichzeitig auch bedeutet, dass wir jetzt alle beide ziemlich k.o. sind.
Der Reihe nach:
Als erstes war K heute morgen ziemlich früh beim Friseur, ich habe in der Zeit den Hund gefüttert, meinen Tagesproviant-Butterbrote für unterwegs geschmiert, meine Reise-Teetasse gefüllt und auch schon mein Obstsalat-Yoghurt-Müsli-Frühstück geschnibbelt und gegessen.
Wenn ich weiß, dass ich den ganzen Tag unterwegs sein werde, dann packe ich mir normalerweise nur Butterbrote ein, die ich dann irgendwann gegen Mittag esse, aber weil hier einiges an Obst lag, was dringend wegmusste, habe ich das heute kurzerhand zu Obstsalat verarbeitet und weil sich das schlecht einpacken lässt, habe ich es eben einfach aufgegessen.
Interessanterweise habe ich dann mittags trotzdem genauso viel Hunger, es ist also wurscht, ob ich morgens etwas esse oder nicht.
Als K frisch geschoren wieder da war, packten wir Hund und Kram ins Auto und machten uns auf den Weg nach Rheda.
Dort hatte ich mich heute mit der Freundin von C verabredet, sie ist Innenarchitektin und ich hatte sie gefragt, ob sie Lust hat, sich das Haus im aktuellen Zustand mal anzuschauen und für einige Stellen Vorschläge zu machen, wo ich noch dringend Ideen brauche.
Während wir durchs Haus gingen und ich ihr erklärte, was ich mir wobei gedacht habe, wo ich schon weiß, wie es nachher wird und wo ich für Ideen noch sehr dankbar bin, kamen die Steinmetze und brachten die Decton-Platte.
Jetzt ist die Küche zu 98% fertig, der Wasserhahn fehlt noch, die Eichenbretter/Essplätze an der Decton Platte müssen noch angebracht werden und es muss noch alles versiegelt werden - aber dann hängt es nur noch am Elektriker und am Installateur, dass es auch Strom und Wasser gibt und da bin ich zuversichtlich, dass das demnächst passieren wird.
Die Dectonplatte passt nahezu perfekt zu den Fliesen, ich war sehr erleichtert, dass die Kombination dieser beide Elemente sich so wunderbar ergänzt.
Dann wurde es irgendwann Zeit weiterzufahren, um den Hund in die Zuchtanstalt zu bringen.
Wir hatten mit der Züchterin vereinbart, dass sie Bixa noch mal bis Sonntag betreut, weil wir morgen mit dem Fliegerclub übers Wochenende einen Ausflug machen und das ist ohne Hund etwas bequemer für uns.
Gegen 15h fuhren wir dann von der Züchterin aus Richtung Greven und ich kam auf die Idee, dass wir doch unterwegs bei Ikea anhalten können, wenn wir schon mal hundefrei haben, ist das doch eine gute Gelegenheit.
Wir sind ungefähr zwei Stunden durch Ikea gelaufen, es war nur wenig los, also grundsätzlich eine gute Einkaufszeit - aber wir stellten fest, dass wir aus dem Ikeaalter raus sind, wir haben inzwischen einen deutlich anderen Geschmack und so fanden wir nichts, was wir kaufen wollten.
Nur ganz zum Schluss, in der Zweite-Chance-Ecke, da standen zwei dieser Mittzon-Raumteiler-Regale auf Rollen und die gefielen uns als Garderobe bzw. als Kramregal für den Keller sehr gut, die schoben wir dann so wie sie waren zur Kasse, bezahlten einen angenehm reduzierten Preis, freuten uns, dass wir einen VW-Bulli haben, in den die Dinger auch fertig aufgebaut problemlos reinpassen - und dann erst machten wir uns endgültig auf den Heimweg.
Gegen 19h waren wir wieder in Greven und wärmten uns die Reste von gestern als Abendessen auf.
Dann machte ich mich an die dringend notwendige Buchhaltung mit Rechnungsbezahlung, jetzt ist alles aktualisiert und geordnet und außerdem freue ich mich auch sehr auf mein Bett
.
Der Reihe nach:
Als erstes war K heute morgen ziemlich früh beim Friseur, ich habe in der Zeit den Hund gefüttert, meinen Tagesproviant-Butterbrote für unterwegs geschmiert, meine Reise-Teetasse gefüllt und auch schon mein Obstsalat-Yoghurt-Müsli-Frühstück geschnibbelt und gegessen.
Wenn ich weiß, dass ich den ganzen Tag unterwegs sein werde, dann packe ich mir normalerweise nur Butterbrote ein, die ich dann irgendwann gegen Mittag esse, aber weil hier einiges an Obst lag, was dringend wegmusste, habe ich das heute kurzerhand zu Obstsalat verarbeitet und weil sich das schlecht einpacken lässt, habe ich es eben einfach aufgegessen.
Interessanterweise habe ich dann mittags trotzdem genauso viel Hunger, es ist also wurscht, ob ich morgens etwas esse oder nicht.
Als K frisch geschoren wieder da war, packten wir Hund und Kram ins Auto und machten uns auf den Weg nach Rheda.
Dort hatte ich mich heute mit der Freundin von C verabredet, sie ist Innenarchitektin und ich hatte sie gefragt, ob sie Lust hat, sich das Haus im aktuellen Zustand mal anzuschauen und für einige Stellen Vorschläge zu machen, wo ich noch dringend Ideen brauche.
Während wir durchs Haus gingen und ich ihr erklärte, was ich mir wobei gedacht habe, wo ich schon weiß, wie es nachher wird und wo ich für Ideen noch sehr dankbar bin, kamen die Steinmetze und brachten die Decton-Platte.
Jetzt ist die Küche zu 98% fertig, der Wasserhahn fehlt noch, die Eichenbretter/Essplätze an der Decton Platte müssen noch angebracht werden und es muss noch alles versiegelt werden - aber dann hängt es nur noch am Elektriker und am Installateur, dass es auch Strom und Wasser gibt und da bin ich zuversichtlich, dass das demnächst passieren wird.
Die Dectonplatte passt nahezu perfekt zu den Fliesen, ich war sehr erleichtert, dass die Kombination dieser beide Elemente sich so wunderbar ergänzt.
Dann wurde es irgendwann Zeit weiterzufahren, um den Hund in die Zuchtanstalt zu bringen.
Wir hatten mit der Züchterin vereinbart, dass sie Bixa noch mal bis Sonntag betreut, weil wir morgen mit dem Fliegerclub übers Wochenende einen Ausflug machen und das ist ohne Hund etwas bequemer für uns.
Gegen 15h fuhren wir dann von der Züchterin aus Richtung Greven und ich kam auf die Idee, dass wir doch unterwegs bei Ikea anhalten können, wenn wir schon mal hundefrei haben, ist das doch eine gute Gelegenheit.
Wir sind ungefähr zwei Stunden durch Ikea gelaufen, es war nur wenig los, also grundsätzlich eine gute Einkaufszeit - aber wir stellten fest, dass wir aus dem Ikeaalter raus sind, wir haben inzwischen einen deutlich anderen Geschmack und so fanden wir nichts, was wir kaufen wollten.
Nur ganz zum Schluss, in der Zweite-Chance-Ecke, da standen zwei dieser Mittzon-Raumteiler-Regale auf Rollen und die gefielen uns als Garderobe bzw. als Kramregal für den Keller sehr gut, die schoben wir dann so wie sie waren zur Kasse, bezahlten einen angenehm reduzierten Preis, freuten uns, dass wir einen VW-Bulli haben, in den die Dinger auch fertig aufgebaut problemlos reinpassen - und dann erst machten wir uns endgültig auf den Heimweg.
Gegen 19h waren wir wieder in Greven und wärmten uns die Reste von gestern als Abendessen auf.
Dann machte ich mich an die dringend notwendige Buchhaltung mit Rechnungsbezahlung, jetzt ist alles aktualisiert und geordnet und außerdem freue ich mich auch sehr auf mein Bett
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Mittwoch, 23. September 2026
Seltsame Werbung und Baufortschritte
anje, 22:36h
Mein erster Termin heute Vormittag war um 9.30h beim Hausarzt, Blutentnahme für den großen CheckUp.
K wartete vor der Praxis im Auto, damit wir anschließend sofort weiterfahren konnten, er hatte sich nämlich völlig unnötigerweise von dem BüroChef des Bodenlegers nervös machen lassen, der verlangt hatte, dass wir unbedingt heute schon am frühen Vormittag auf der Baustelle sein sollten, um irgendwelche Dinge mit dem Bodenleger abzusprechen, der nämlich nur noch heute Vormittag dort zu tun habe und dann fertig sei.
Das war völliger Quatsch, der Bodenleger ist heute bis Feierabend noch nicht mal fertig geworden mit dem Verlegen, es gab also überhaupt keinen Grund zur Eile, aber das hat sich halt erst später rausgestellt.
Was auch nicht zu den Ankündigungen passte, war die Lieferung der Dectonplatte und Fertigstellung der Küche, denn als bis 16h immer noch niemand da war, habe ich mal angerufen, um zu erfahren, dass die erst morgen kommen. Hier war es vor allem meine Neugier, die enttäuscht wurde, ich bin halt schon gespannt, wie es nachher endgültig aussieht.
Dafür passte aber der Rest der Terminplanung.
Vom Hausarzt fuhren wir direkt weiter zum Flohmarkt.
Dort wurde ich wieder eine große Tasche mit Kram los, jetzt steht hier nur noch ein kleiner Minirest in einem Karton, den ich das nächste Mal mitnehme, alles andere ist sauber verteilt, entweder entsorgt oder remigriert.
Ich selber habe heute exakt vier Euro auf dem Flohmarkt ausgegeben und zwar 1€ für eine Hose von Cambio (passt super, ich bin sehr zufrieden mit diesem Fund), und jeweils 50 cent für fünf T-Shirts und Blusen und eine kleine Porzellanschüssel, in der in der Mitte ein Pinguin steht. Die musste ich leider aus einem aktuten Niedlichkeitsdrang heraus kaufen, vielleicht sortiere ich sie auch bald wieder aus, aber erst mal freue ich mich, dass ich sie habe.
Dann machten wir und auf den Weg nach Rheda und fuhren unterwegs hinter einem Bus her, der Werbung machte für einen Bestatter:

Die helfenden Hände im Trauerfall, fahren Sie mit uns im Cabrio in ein angenehmes Ende, oder so.
Kurz danach fuhr ein Auto aus Pinneberg vor uns her und irgendwie passte das Kennzeichen zur Werbung des Buses, ähnlich abstrus

Dann rief der Küchenbauer an, der grade auf einer Küchen-Messe ist und teilte mit, er habe den von Gott gesandten Gefrierschrank (seine Worte) für meine Vorratsküche gefunden, der alle meine Vorgaben erfülle und auch noch auf den Zenmtimeter genau in die Nische passt.
Na dann, der liebe Gott scheint es gut mit uns zu meinen.
Auf der Baustelle gab es einige positive Entwicklungen. Die Installateure sind da und kümmern sich darum, dass die Wärmepumpe an die Heizung angeschlossen wird und dass wir Wasser in die Waschküche bekommen.
Der Tür-Schreiner war da und hat die Brandschutztür im Keller und die Nebeneingangstüren in Garage und Schuppen eingebaut, die Fliesenleger legen eifrig Fliesen und der Elektriker verklemmt eifrig weitere Leitungen.
Dann kam der Chef der Putzer und wir sind alle offenen, noch zu verputzenden Stellen durchgegangen, nächste Woche schickt er zwei Leute und dann ist irgendwann wirklich alles fertig verputzt.
Als wir wieder zu Hause waren, war es nach 19h und wir waren alle beide ziemlich k.o. - so ein langer Tag, an dem man nur auf den Beinen ist und alles mögliche besprechen und regeln muss, der schlaucht schon ziemlich
.
K wartete vor der Praxis im Auto, damit wir anschließend sofort weiterfahren konnten, er hatte sich nämlich völlig unnötigerweise von dem BüroChef des Bodenlegers nervös machen lassen, der verlangt hatte, dass wir unbedingt heute schon am frühen Vormittag auf der Baustelle sein sollten, um irgendwelche Dinge mit dem Bodenleger abzusprechen, der nämlich nur noch heute Vormittag dort zu tun habe und dann fertig sei.
Das war völliger Quatsch, der Bodenleger ist heute bis Feierabend noch nicht mal fertig geworden mit dem Verlegen, es gab also überhaupt keinen Grund zur Eile, aber das hat sich halt erst später rausgestellt.
Was auch nicht zu den Ankündigungen passte, war die Lieferung der Dectonplatte und Fertigstellung der Küche, denn als bis 16h immer noch niemand da war, habe ich mal angerufen, um zu erfahren, dass die erst morgen kommen. Hier war es vor allem meine Neugier, die enttäuscht wurde, ich bin halt schon gespannt, wie es nachher endgültig aussieht.
Dafür passte aber der Rest der Terminplanung.
Vom Hausarzt fuhren wir direkt weiter zum Flohmarkt.
Dort wurde ich wieder eine große Tasche mit Kram los, jetzt steht hier nur noch ein kleiner Minirest in einem Karton, den ich das nächste Mal mitnehme, alles andere ist sauber verteilt, entweder entsorgt oder remigriert.
Ich selber habe heute exakt vier Euro auf dem Flohmarkt ausgegeben und zwar 1€ für eine Hose von Cambio (passt super, ich bin sehr zufrieden mit diesem Fund), und jeweils 50 cent für fünf T-Shirts und Blusen und eine kleine Porzellanschüssel, in der in der Mitte ein Pinguin steht. Die musste ich leider aus einem aktuten Niedlichkeitsdrang heraus kaufen, vielleicht sortiere ich sie auch bald wieder aus, aber erst mal freue ich mich, dass ich sie habe.
Dann machten wir und auf den Weg nach Rheda und fuhren unterwegs hinter einem Bus her, der Werbung machte für einen Bestatter:

Die helfenden Hände im Trauerfall, fahren Sie mit uns im Cabrio in ein angenehmes Ende, oder so.
Kurz danach fuhr ein Auto aus Pinneberg vor uns her und irgendwie passte das Kennzeichen zur Werbung des Buses, ähnlich abstrus

Dann rief der Küchenbauer an, der grade auf einer Küchen-Messe ist und teilte mit, er habe den von Gott gesandten Gefrierschrank (seine Worte) für meine Vorratsküche gefunden, der alle meine Vorgaben erfülle und auch noch auf den Zenmtimeter genau in die Nische passt.
Na dann, der liebe Gott scheint es gut mit uns zu meinen.
Auf der Baustelle gab es einige positive Entwicklungen. Die Installateure sind da und kümmern sich darum, dass die Wärmepumpe an die Heizung angeschlossen wird und dass wir Wasser in die Waschküche bekommen.
Der Tür-Schreiner war da und hat die Brandschutztür im Keller und die Nebeneingangstüren in Garage und Schuppen eingebaut, die Fliesenleger legen eifrig Fliesen und der Elektriker verklemmt eifrig weitere Leitungen.
Dann kam der Chef der Putzer und wir sind alle offenen, noch zu verputzenden Stellen durchgegangen, nächste Woche schickt er zwei Leute und dann ist irgendwann wirklich alles fertig verputzt.
Als wir wieder zu Hause waren, war es nach 19h und wir waren alle beide ziemlich k.o. - so ein langer Tag, an dem man nur auf den Beinen ist und alles mögliche besprechen und regeln muss, der schlaucht schon ziemlich
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Dienstag, 22. September 2026
Glasfaser und Wolkenherstellung
anje, 22:55h
Laut Wetterbericht sollte es heute den gesamten Tag trüb und bedeckt sein. Als wir heute morgen ins Flugwetter schauten, war es zwar fliegbar, aber nur mit mittelguten Sichten und einer Prognose, dass es den gesamten Tag unverändert so bleibt.
Wir hatten also keinen Grund, uns zu beeilen, und begannen den Tag erst mal mit gründlichem Ausschlafen.
Bevor wir wieder aufs Festland wechselten, musste ich noch die Sache mit dem Glasfaseranschluss klären.
Der Onkel hat ein Mietshaus, wo einer der Mieter unbedingt Glasfaser haben will und der Mieter aus meinem Mietshaus sprach mich gestern auch darauf an und sagte mir, dass auf dem Parkplatz eines Supermarktes zur Zeit ein Infowagen der Telekom steht und dass man die Anschlussgebühr erlassen bekommt, wenn man jetzt schon einen Vertrag abschließt.
Ich hatte alle Immobilien schon vor drei Jahren in der ersten Ausbaustufe für Glasfaser bei der Telekom registriert, hatte daraufhin pro Immobilie per Mail eine Nummer bekommen und das Versprechen, dass sie sich bei mir melden, wenn für die jeweiligen Immobilien ein konkreter Anschlusstermin möglich ist.
Ich dachte also, die Telekom meldet sich aktiv bei mir, was sie bisher aber nicht getan hatten.
Weil nun die Mieter drängelten, bin ich heute zu dem Infowagen gegangen und habe mal nachgefragt, wann sich die Telekom denn nun bei mir meldet - und bekam als Antwort: "Ja, das tun wir doch grade, deshalb steht dieser Wagen doch hier."
Muss einem ja gesagt werden, dass das so gedacht ist.
Dann habe ich nachgefragt, warum ich für das eine Mietshaus als Eigentümer einen kostenlosen Anschluss bis zum Haus beantragen kann und für das andere Mietshaus nicht. Denn das hatte ich gestern Abend schon im Internet herausgefunden.
Antwort: Einen kostenlosen Anschluss bis zum Haus kann man als Eigentümer nur beantragen, wenn mindestens drei Parteien in dem Haus wohnen. Wenn es nur ein Zweifamilienhaus ist, dann kann der Vermieter nichts für seine Mieter tun.
Immerhin wurden alle meine Fragen beantwortet, ob mir die Antworten so gefallen, interessiert niemanden.
Im Ergebnis habe ich jetzt für das Mietshaus vom Onkel schon mal den kostenlosen Hausanschluss beantragt, da wohnen nämlich drei Parteien.
Meine Mieter haben das Pech, dass sie in einem Zweifamilienhaus wohnen und sich deshalb entscheiden müssen, ob sie jetzt schon einen Vertrag mit Glasfasertarif abschließen, dann ist der Hausanschluss jetzt zur Zeit kostenlos, ansonsten kostet der Hausanschluss 1000€, wenn ein Mieter erst irgendwann später einen Vertrag abschließen will.
So sind die Regeln, friss oder stirb.
Als das Thema geklärt und auch dem Onkel erklärt war, machten wir noch unser Haus sauber und fuhren so gegen 17h zum Flugplatz. Mittlerweile hatten wir strahlenden Sonnenschein mit einigen, dicken weißen Schäfchenwolken, außerdem war es nahezu windstill.
Die Sichten waren schon am Boden prima, wir konnten am Flugplatz bis Eemshaven sehen, wo grade eines der Kohlekraftwerke dicke weiße Wasserdampfwolken sozusagen grade in den Himmel pustete.

Als wir nach dem Start in Höhe des Borkumer Hafens waren, konnte man es natürlich von oben noch deutlich besser sehen.
Und als wir dann querab direkt daran vorbeiflogen, sah es so aus:

Ich konnte gar nicht aufhören, diese Wolkenproduktionsmaschinerie zu knipsen
.
Wir hatten also keinen Grund, uns zu beeilen, und begannen den Tag erst mal mit gründlichem Ausschlafen.
Bevor wir wieder aufs Festland wechselten, musste ich noch die Sache mit dem Glasfaseranschluss klären.
Der Onkel hat ein Mietshaus, wo einer der Mieter unbedingt Glasfaser haben will und der Mieter aus meinem Mietshaus sprach mich gestern auch darauf an und sagte mir, dass auf dem Parkplatz eines Supermarktes zur Zeit ein Infowagen der Telekom steht und dass man die Anschlussgebühr erlassen bekommt, wenn man jetzt schon einen Vertrag abschließt.
Ich hatte alle Immobilien schon vor drei Jahren in der ersten Ausbaustufe für Glasfaser bei der Telekom registriert, hatte daraufhin pro Immobilie per Mail eine Nummer bekommen und das Versprechen, dass sie sich bei mir melden, wenn für die jeweiligen Immobilien ein konkreter Anschlusstermin möglich ist.
Ich dachte also, die Telekom meldet sich aktiv bei mir, was sie bisher aber nicht getan hatten.
Weil nun die Mieter drängelten, bin ich heute zu dem Infowagen gegangen und habe mal nachgefragt, wann sich die Telekom denn nun bei mir meldet - und bekam als Antwort: "Ja, das tun wir doch grade, deshalb steht dieser Wagen doch hier."
Muss einem ja gesagt werden, dass das so gedacht ist.
Dann habe ich nachgefragt, warum ich für das eine Mietshaus als Eigentümer einen kostenlosen Anschluss bis zum Haus beantragen kann und für das andere Mietshaus nicht. Denn das hatte ich gestern Abend schon im Internet herausgefunden.
Antwort: Einen kostenlosen Anschluss bis zum Haus kann man als Eigentümer nur beantragen, wenn mindestens drei Parteien in dem Haus wohnen. Wenn es nur ein Zweifamilienhaus ist, dann kann der Vermieter nichts für seine Mieter tun.
Immerhin wurden alle meine Fragen beantwortet, ob mir die Antworten so gefallen, interessiert niemanden.
Im Ergebnis habe ich jetzt für das Mietshaus vom Onkel schon mal den kostenlosen Hausanschluss beantragt, da wohnen nämlich drei Parteien.
Meine Mieter haben das Pech, dass sie in einem Zweifamilienhaus wohnen und sich deshalb entscheiden müssen, ob sie jetzt schon einen Vertrag mit Glasfasertarif abschließen, dann ist der Hausanschluss jetzt zur Zeit kostenlos, ansonsten kostet der Hausanschluss 1000€, wenn ein Mieter erst irgendwann später einen Vertrag abschließen will.
So sind die Regeln, friss oder stirb.
Als das Thema geklärt und auch dem Onkel erklärt war, machten wir noch unser Haus sauber und fuhren so gegen 17h zum Flugplatz. Mittlerweile hatten wir strahlenden Sonnenschein mit einigen, dicken weißen Schäfchenwolken, außerdem war es nahezu windstill.
Die Sichten waren schon am Boden prima, wir konnten am Flugplatz bis Eemshaven sehen, wo grade eines der Kohlekraftwerke dicke weiße Wasserdampfwolken sozusagen grade in den Himmel pustete.

Als wir nach dem Start in Höhe des Borkumer Hafens waren, konnte man es natürlich von oben noch deutlich besser sehen.
Und als wir dann querab direkt daran vorbeiflogen, sah es so aus:

Ich konnte gar nicht aufhören, diese Wolkenproduktionsmaschinerie zu knipsen
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Montag, 21. September 2026
Fensterbänke
anje, 21:57h
Heute war ein sehr wichtiger Termin für den Onkel, nur deshalb sind wir ja gestern nach Borkum gekommen, weil ich ihn dabei auf keinen Fall alleine lassen wollte.
Es hat aber alles sehr gut funktioniert, jetzt warten wir auf die schriftlichen Bescheide.
Morgen fliegen wir schon wieder zurück nach Greven, denn ich habe am Mittwoch einen vor Monaten vereinbarten Arzttermin und außerdem soll am Mittwoch die Küche endgültig vollständig aufgebaut werden, da kommt nämlich die Dectonplatte und dann wird hoffentlich auch gleich alles richtig angeschlossen.
Ich bin schon ganz hibbelig deswegen und habe die letzte Nacht ausführlich vom Umzug mit Packen, Sortieren, Einräumen und Organisieren geträumt. Dafür, dass ich sonst nie weiß, dass ich überhaupt irgendetwas geträumt habe, scheint das jetzt wohl ein Thema zu sein, dass sich sogar nach dem Aufwachen noch in meinem Kopf festgefressen hat.
Heute wurden die ersten Fensterbänke montiert, im Arbeitszimmer im Obergeschoss gibt es innenliegende Fenster, durch die man von oben in die Deele schauen kann und damit diese Fenster eingebaut werden können, müssen vorher die Fensterbänke montiert sein, denn die Fenster werden dann mittig da draufgesetzt.
Der Architekt schickte Fotos und ich bin begeistert, genau so hatte ich mir das vorgestellt und freue mich jetzt sehr, dass ich es offensichtlich so gut beschrieben habe, dass es auch genau so umgesetzt wurde. Der Putz auf der Innenseite ist noch nicht fertig, der wird erst aufgetragen, wenn das Fenster drin ist.

Alle Fensterbänke (innen) habe ich bei dem Küchenbauer in Auftrag gegeben, der mit einem Möbelschreiner zusammenarbeitet und da gibt es einen Experten für Baumkanten. Ich habe mir Fensterbänke aus Eiche mit Baumkante gewünscht und mein Küchenbauer prägte in dem Zusammenhang den schönen Ausdruck des Dranfummelns.
Dieser Experte hat an diese Fensterbänke jetzt sogar jeweils zwei Baumkanten drangefummelt, eine, die man von der Deele aus sieht und eine, die man im Arbeitszimmer sieht und ich denke, besser hätte er die Aufgabe nicht lösen können.
Weil auch alle anderen Fensterbänke genau so aussehen sollen, finde ich es jetzt sehr beruhigend, dass ich den Auftrag dafür an das passende Unternehmen gegeben habe, die anderen Fensterbänke werden sie dann sicherlich genau so gut hinbekommen
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Es hat aber alles sehr gut funktioniert, jetzt warten wir auf die schriftlichen Bescheide.
Morgen fliegen wir schon wieder zurück nach Greven, denn ich habe am Mittwoch einen vor Monaten vereinbarten Arzttermin und außerdem soll am Mittwoch die Küche endgültig vollständig aufgebaut werden, da kommt nämlich die Dectonplatte und dann wird hoffentlich auch gleich alles richtig angeschlossen.
Ich bin schon ganz hibbelig deswegen und habe die letzte Nacht ausführlich vom Umzug mit Packen, Sortieren, Einräumen und Organisieren geträumt. Dafür, dass ich sonst nie weiß, dass ich überhaupt irgendetwas geträumt habe, scheint das jetzt wohl ein Thema zu sein, dass sich sogar nach dem Aufwachen noch in meinem Kopf festgefressen hat.
Heute wurden die ersten Fensterbänke montiert, im Arbeitszimmer im Obergeschoss gibt es innenliegende Fenster, durch die man von oben in die Deele schauen kann und damit diese Fenster eingebaut werden können, müssen vorher die Fensterbänke montiert sein, denn die Fenster werden dann mittig da draufgesetzt.
Der Architekt schickte Fotos und ich bin begeistert, genau so hatte ich mir das vorgestellt und freue mich jetzt sehr, dass ich es offensichtlich so gut beschrieben habe, dass es auch genau so umgesetzt wurde. Der Putz auf der Innenseite ist noch nicht fertig, der wird erst aufgetragen, wenn das Fenster drin ist.

Alle Fensterbänke (innen) habe ich bei dem Küchenbauer in Auftrag gegeben, der mit einem Möbelschreiner zusammenarbeitet und da gibt es einen Experten für Baumkanten. Ich habe mir Fensterbänke aus Eiche mit Baumkante gewünscht und mein Küchenbauer prägte in dem Zusammenhang den schönen Ausdruck des Dranfummelns.
Dieser Experte hat an diese Fensterbänke jetzt sogar jeweils zwei Baumkanten drangefummelt, eine, die man von der Deele aus sieht und eine, die man im Arbeitszimmer sieht und ich denke, besser hätte er die Aufgabe nicht lösen können.
Weil auch alle anderen Fensterbänke genau so aussehen sollen, finde ich es jetzt sehr beruhigend, dass ich den Auftrag dafür an das passende Unternehmen gegeben habe, die anderen Fensterbänke werden sie dann sicherlich genau so gut hinbekommen
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147 x anjeklickt (...bisher hat noch niemand was dazu gesagt) ... ¿selber was sagen?
Sonntag, 20. September 2026
Sonntag, 20. September
anje, 21:42h
Meine Apple Geräte wurden auf iOS27 aktualisiert und ich lerne mal wieder auf die harte Tour, wie viel Autismus-Vibes in mir stecken. Warum müssen die mit jedem Update auch immer noch mal die Optik ändern?
ICH HASSE ES!!!!!!!
Und ja, ich habe verstanden, dass KI der neue heiße Shice ist und dass selbst Apple, die sich da lange nicht aktiv drum gekümmert haben, jetzt so einen Kram anbietet, weil die meisten Menschen offenbar dringenden Bedarf haben, Fotos zu machen, die nachher etwas ganz anderes zeigen als das, was ursprünglich fotografiert wurde. Die echte Realität ist einfach nicht gut genug, deshalb schaffen wir uns kurzerhand eine neue.
Ich finde KI super, wenn sie zur Unterstützung benutzt werden kann für Arbeiten, die sonst mühsam und umständlich manuell erledigt werden müssen - aber um Fotos aufzuhübschen? Wo ist denn da der Nutzen? Außer eitler Angeberei.
Ich find's komplett überflüssig, aber wahrscheinlich habe ich da eine Mindermeinung.
Nun ja, ist ja auch egal, ich werde mich wohl drangewöhnen müssen.
Am Nachmittag machten wir uns auf, um nach Borkum zu wechseln. Das Wetter war so naja, immer wieder dicke Regenwolken unterwegs, die manchmal immerhin hübsche Regenbögen produzierten

Und es gab richtig viel Wind, der am Strand schon zu einigen umgewehten Strandzelten geführt hatte.

Der Hund liebt dieses Wetter und würde stundenlang durch den Sturm rennen, wenn man sie ließe. Da sie grade in die heiße Phase ihrer Läufigkeit wechselt, bleibt die Leine aber dran, was sie äußerst ärgerlich findet und sich deshalb aus Protest zwischendurch einfach immer mal demonstrativ hinlegt und sich weigert, weiter zu laufen.

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ICH HASSE ES!!!!!!!
Und ja, ich habe verstanden, dass KI der neue heiße Shice ist und dass selbst Apple, die sich da lange nicht aktiv drum gekümmert haben, jetzt so einen Kram anbietet, weil die meisten Menschen offenbar dringenden Bedarf haben, Fotos zu machen, die nachher etwas ganz anderes zeigen als das, was ursprünglich fotografiert wurde. Die echte Realität ist einfach nicht gut genug, deshalb schaffen wir uns kurzerhand eine neue.
Ich finde KI super, wenn sie zur Unterstützung benutzt werden kann für Arbeiten, die sonst mühsam und umständlich manuell erledigt werden müssen - aber um Fotos aufzuhübschen? Wo ist denn da der Nutzen? Außer eitler Angeberei.
Ich find's komplett überflüssig, aber wahrscheinlich habe ich da eine Mindermeinung.
Nun ja, ist ja auch egal, ich werde mich wohl drangewöhnen müssen.
Am Nachmittag machten wir uns auf, um nach Borkum zu wechseln. Das Wetter war so naja, immer wieder dicke Regenwolken unterwegs, die manchmal immerhin hübsche Regenbögen produzierten

Und es gab richtig viel Wind, der am Strand schon zu einigen umgewehten Strandzelten geführt hatte.

Der Hund liebt dieses Wetter und würde stundenlang durch den Sturm rennen, wenn man sie ließe. Da sie grade in die heiße Phase ihrer Läufigkeit wechselt, bleibt die Leine aber dran, was sie äußerst ärgerlich findet und sich deshalb aus Protest zwischendurch einfach immer mal demonstrativ hinlegt und sich weigert, weiter zu laufen.

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Samstag, 19. September 2026
Alleinetag
anje, 22:34h
Ich hatte heute einen Alleinetag, weil K schon am Vormittag in eigenen Angelegenheiten unterwegs war und eben erst wiedergekommen ist.
Weil ich das Programm für den Tag also komplett alleine gestalten konnte, habe ich mir eine Menge Dinge vorgenommen, die ich alle endlich mal erledigen wollte und war damit sogar erstaunlich erfolgreich.
Als erstes habe ich mich ausführlich damit beschäftigt, die Wäsche zu sortieren und dabei auch so Dinge wie Badematten usw., die man ja nur selten wäscht, mit in den Waschkeller zu schleppen und freue mich jetzt, wie schön so frisch gewaschene Badematten aussehen, wenn man sie nach dem Trocknen wieder im Bad auslegt.
Außerdem habe ich mal wieder ein wenig in meinem Kleiderschrank rumsortiert und einen Stapel T-Shirts in die Kleiderkreiseltasche umgeräumt. Es ist immer wieder ein schönes Gefühl, wenn sich die Bestände im Kleiderschrank etwas lichten.
Dann habe ich das Haus geputzt, alle Räume erst gesaugt, dann gewischt, weil der Hund immer noch tropft und überall rote Flecken hinterlässt, die Küche aufgeräumt, die Spülmaschine angeworfen - wenn wir morgen nach Borkum wechseln, ist das Haus jetzt schon gut vorbereitet.
Und ich habe meine eigene Steuererklärung für 2025 abgegeben. Dieses Jahr mit selbst beantragter Fristverlängerung, weil mir noch Unterlagen fehlten. Eigentlich fehlen die mir immer noch, aber ich habe die Beträge jetzt einigermaßen sinnvoll geschätzt und dann schauen wir mal, was das Finanzamt davon ohne Beleg akzeptiert und wo es nachhakt.
Außerdem habe ich einen langen Mittagsschlaf gemacht,
sehr lange mit meiner Tochter telefoniert, mit dem Hund gespielt und ausführlich auf dem Sofa gesessen und gelesen.
Ich bin mit dem Tag heute sehr zufrieden
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Weil ich das Programm für den Tag also komplett alleine gestalten konnte, habe ich mir eine Menge Dinge vorgenommen, die ich alle endlich mal erledigen wollte und war damit sogar erstaunlich erfolgreich.
Als erstes habe ich mich ausführlich damit beschäftigt, die Wäsche zu sortieren und dabei auch so Dinge wie Badematten usw., die man ja nur selten wäscht, mit in den Waschkeller zu schleppen und freue mich jetzt, wie schön so frisch gewaschene Badematten aussehen, wenn man sie nach dem Trocknen wieder im Bad auslegt.
Außerdem habe ich mal wieder ein wenig in meinem Kleiderschrank rumsortiert und einen Stapel T-Shirts in die Kleiderkreiseltasche umgeräumt. Es ist immer wieder ein schönes Gefühl, wenn sich die Bestände im Kleiderschrank etwas lichten.
Dann habe ich das Haus geputzt, alle Räume erst gesaugt, dann gewischt, weil der Hund immer noch tropft und überall rote Flecken hinterlässt, die Küche aufgeräumt, die Spülmaschine angeworfen - wenn wir morgen nach Borkum wechseln, ist das Haus jetzt schon gut vorbereitet.
Und ich habe meine eigene Steuererklärung für 2025 abgegeben. Dieses Jahr mit selbst beantragter Fristverlängerung, weil mir noch Unterlagen fehlten. Eigentlich fehlen die mir immer noch, aber ich habe die Beträge jetzt einigermaßen sinnvoll geschätzt und dann schauen wir mal, was das Finanzamt davon ohne Beleg akzeptiert und wo es nachhakt.
Außerdem habe ich einen langen Mittagsschlaf gemacht,
sehr lange mit meiner Tochter telefoniert, mit dem Hund gespielt und ausführlich auf dem Sofa gesessen und gelesen.
Ich bin mit dem Tag heute sehr zufrieden
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Freitag, 18. September 2026
Im Stehen gehen
anje, 21:16h
Herr Buddenbohm schrieb gestern einen Satz über seine Mutter, der mich gedanklich heute den Tag über begleitete:
Wie viele alte Menschen mag sie keine alten Menschen. - denn mir geht es genauso. Ich mag auch keine alten Menschen.
Nun bin ich sicherlich noch nicht in dem Alter von Herrn Buddenbohms Mutte, doch genau deshalb zuckte ich zusammen. Ist das Nichtmögen von alten Menschen eine Eigenschaft, die mit dem Alter zunimmt?
Wie schlimm wird es bei mir dann noch?
Oder bin ich vielleicht schon vorgealtert und merke es nur nicht?
Aber vielleicht ist es auch nur eine meiner speziellen Eigenschaften, die an meinem speziellen Typ liegt und bei mir völlig altersunabhängig (also von meinem Alter unabhängig) schon immer so war.
Diese Erklärung wäre mir die liebste und ich gebe mir Mühe, dafür weitere Beweise zu finden.
Dass ich als Philanthrop eine komplette Fehlbesetzung wäre, weiß ich schon so lange, wie ich das Wort kenne.
Menschen einfach nur deshalb zu mögen, weil sie Menschen sind, entzieht sich meinen emotionalen Möglichkeiten genauso weit wie Mücken einfach nur deshalb zu lieben, weil sie Mücken sind.
Im Unterschied zu Mücken schlage ich Menschen, die mir auf die Nerven gehen, nicht sofort tot, weil es einerseits durch die gesellschaftlich genormten Rahmenbedingungen zu viel Folgeärger nach sich ziehen würde und weil es andererseits natürlich auch technisch nicht ganz so einfach zu erledigen ist.
Im Unterschied zu Mücken kann man Menschen, die einen nerven, aber auch besser aus dem Weg gehen, im Alltagsleben absolut die bessere Alternative als ständig ein Blutbad zu veranstalten, was man dann ja auch noch wegputzen müsste.
Gemeinsam ist aber beiden, also Mücken und Menschen, dass sie ganz enorm lästig sein können und es mir dann schwerfällt, ihre jeweilige Existenzberechtigung vollumfänglich zu akzeptieren.
Wofür die Natur Mücken braucht, kann man ergoogeln, sie sind ein wesentlicher Bestandteil des Nahrungsnetzes im Ökosystem, sie leben also hauptsächlich, um gefressen zu werden.
Wofür die Natur Menschen braucht ist eindeutig schwerer zu beantworten.
Was ist der Sinn des Lebens?
An dieser Stelle kippten meine Gedanken weg, denn ich denke, das muss jeder für sich selber festlegen.
Ich habe für mich vor allem festgelegt, worin er NICHT besteht und das ist so etwas wie Pflichterfüllung und sich zwanghaft um andere kümmern zu müssen.
Auch Begriffe wie Herdenzwang und Gruppenverantwortung gehören für mich nicht unbedingt zu den Dingen im Leben, die ich wichtig finde.
Mein ganz persönliches Mantra ist "Ich kann alles alleine" - was dann automatisch auch bedeutet, dass für mich das Leben sinnlos wird, wenn ich das nicht mehr kann.
Und weil es völlig normal ist, dass mit zunehmendem Alter die eigenen Fähigkeiten schwinden, verliert für mich das Leben im Alter irgendwann den Sinn.
Spätestens dann, wenn ich zu nichts mehr nutze bin, noch nicht mal dazu, mich um mich selber zu kümmern, ist für mich der Punkt erreicht, zumindest den Sinn meines eigenen Lebens aktiv in Frage zu stellen.
Eines meiner Lieblingslieder ist inzwischen über 50 Jahre alt, hat für mich aber bis heute nichts von seiner Bedeutung verloren - genauso habe ich schon vor mehr als 50 Jahren gefühlt und genauso fühle ich auch noch heute.
Und irgendwo da liegt auch der Grund, warum ich alte Leute nicht mag - und eben auch noch nie mochte. Es ist die Panik, selber so zu enden
.
Wie viele alte Menschen mag sie keine alten Menschen. - denn mir geht es genauso. Ich mag auch keine alten Menschen.
Nun bin ich sicherlich noch nicht in dem Alter von Herrn Buddenbohms Mutte, doch genau deshalb zuckte ich zusammen. Ist das Nichtmögen von alten Menschen eine Eigenschaft, die mit dem Alter zunimmt?
Wie schlimm wird es bei mir dann noch?
Oder bin ich vielleicht schon vorgealtert und merke es nur nicht?
Aber vielleicht ist es auch nur eine meiner speziellen Eigenschaften, die an meinem speziellen Typ liegt und bei mir völlig altersunabhängig (also von meinem Alter unabhängig) schon immer so war.
Diese Erklärung wäre mir die liebste und ich gebe mir Mühe, dafür weitere Beweise zu finden.
Dass ich als Philanthrop eine komplette Fehlbesetzung wäre, weiß ich schon so lange, wie ich das Wort kenne.
Menschen einfach nur deshalb zu mögen, weil sie Menschen sind, entzieht sich meinen emotionalen Möglichkeiten genauso weit wie Mücken einfach nur deshalb zu lieben, weil sie Mücken sind.
Im Unterschied zu Mücken schlage ich Menschen, die mir auf die Nerven gehen, nicht sofort tot, weil es einerseits durch die gesellschaftlich genormten Rahmenbedingungen zu viel Folgeärger nach sich ziehen würde und weil es andererseits natürlich auch technisch nicht ganz so einfach zu erledigen ist.
Im Unterschied zu Mücken kann man Menschen, die einen nerven, aber auch besser aus dem Weg gehen, im Alltagsleben absolut die bessere Alternative als ständig ein Blutbad zu veranstalten, was man dann ja auch noch wegputzen müsste.
Gemeinsam ist aber beiden, also Mücken und Menschen, dass sie ganz enorm lästig sein können und es mir dann schwerfällt, ihre jeweilige Existenzberechtigung vollumfänglich zu akzeptieren.
Wofür die Natur Mücken braucht, kann man ergoogeln, sie sind ein wesentlicher Bestandteil des Nahrungsnetzes im Ökosystem, sie leben also hauptsächlich, um gefressen zu werden.
Wofür die Natur Menschen braucht ist eindeutig schwerer zu beantworten.
Was ist der Sinn des Lebens?
An dieser Stelle kippten meine Gedanken weg, denn ich denke, das muss jeder für sich selber festlegen.
Ich habe für mich vor allem festgelegt, worin er NICHT besteht und das ist so etwas wie Pflichterfüllung und sich zwanghaft um andere kümmern zu müssen.
Auch Begriffe wie Herdenzwang und Gruppenverantwortung gehören für mich nicht unbedingt zu den Dingen im Leben, die ich wichtig finde.
Mein ganz persönliches Mantra ist "Ich kann alles alleine" - was dann automatisch auch bedeutet, dass für mich das Leben sinnlos wird, wenn ich das nicht mehr kann.
Und weil es völlig normal ist, dass mit zunehmendem Alter die eigenen Fähigkeiten schwinden, verliert für mich das Leben im Alter irgendwann den Sinn.
Spätestens dann, wenn ich zu nichts mehr nutze bin, noch nicht mal dazu, mich um mich selber zu kümmern, ist für mich der Punkt erreicht, zumindest den Sinn meines eigenen Lebens aktiv in Frage zu stellen.
Eines meiner Lieblingslieder ist inzwischen über 50 Jahre alt, hat für mich aber bis heute nichts von seiner Bedeutung verloren - genauso habe ich schon vor mehr als 50 Jahren gefühlt und genauso fühle ich auch noch heute.
Und irgendwo da liegt auch der Grund, warum ich alte Leute nicht mag - und eben auch noch nie mochte. Es ist die Panik, selber so zu enden
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