anjesagt

Anjesagtes, Appjefahr'nes und manchmal auch Ausjedachtes
Montag, 17. Juni 2019
Dies und das
Heute habe ich den Abend mit N verquatscht, das war sehr schön, sollte man viel öfter machen.

Kochen war nicht notwendig, es gab noch reichlich Reste vom Wochenende, die nur warm gemacht werden mussten, sehr bequem, kann ich mich auch dran gewöhnen.

Auf dem Rückweg vom Büro beim Erdbeerfeld angehalten und 1kg frisch gepflückte Erdbeeren mitgenommen, hui, sind die lecker. Meine Geschmacksnerven sind immer noch zu 50% neutral, aber dass diese Erdbeeren ganz besonders intensiv nach Erdbeeren schmeckten, das habe dann sogar ich geschmeckt.

Gestern habe ich noch mit leiser Enttäuschung auf meine Füße geschaut, die sich gegen die Ankündigung auf der Packung leider gar nicht begannen zu pellen. Ich habe ja am Mittwoch diese Baby-Foot-Socks-Behandlung gemacht, angeblich soll nach spätestens zwei Tagen die Post, nein falsch, die Haut abgehen.
Gestern waren vier Tage rum und es ging nix ab, das fand ich traurig.
Heute dagegen habe ich schiere Fetzenfüße, sehr faszinierend. Ich kann richtig große Placken Haut einfach so abziehen, es tut überhaupt nicht weh und macht eine Menge Spaß. Ich glaube, das wird mein neues Hobby.

K hat seine IFR-Ausbildung jetzt intensiv begonnen und sich zum Üben zu Hause einen Flugsimulator gekauft. Lustiges Gerät, aber ich glaube, mir ist das zu stressig. Ich konnte ja noch nicht mal Mario Kart und bin da schon immer von der Straße abgekommen, beim Fliegen stürze ich wahrscheinlich schon beim Start ab.

Die letzten Blutwerte sind gekommen und jetzt ist es offiziell, ich habe weder BSE noch EBV, ich habe einfach gar nichts, was sich diagnostizieren lässt, wahrscheinlich muss ich nur lernen, mich nicht so anzustellen.

Noch zwei Tage Büro - ich liebe kurze Wochen
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Sonntag, 16. Juni 2019
"Unbelastet von finanziellen Problemen"
Vor einiger Zeit ist Liliane Bettencourt gestorben und ein Bekannter hat damals dazu gesagt: "Na, die hatte in ihrem Leben wenigstens nie finanzielle Probleme."
Meine spontane Reaktion war: "Ich glaube, die hatte wahrscheinlich nur aus finanziellen Gründen Probleme."

Und seitdem denke ich auf diesem Thema rum, denn ich habe mich gefragt, was man so alles unter "finanziellen Problemen" verstehen kann, und vor allem, wodurch sich die einzelnen Definitionen unterscheiden und was das über den jeweiligen Menschen aussagt, also (ab?) wann jemand von sich selber sagt, er hätte finanzielle Probleme.

Bedeuten finanzielle Probleme, dass man nicht genug Geld hat?
Wenn ja, wofür nicht genug?
Um alles bezahlen zu können, was man so bezahlen muss?
Was muss man denn bezahlen?
Wenn man mehr Geld hat, gibt man dann auch mehr aus?
Kann man mehr Geld haben als man ausgeben kann?
Oder können finanzielle Probleme auch dadurch entstehen, dass man seinen Besitz einfach nur verteidigen will?
Gegen wen? Und was will man denn überhaupt mit seinem Geld machen, wenn man mehr hat als man braucht?


Die Frage "Was muss man denn alles so bezahlen" finde ich dabei besonders spannend, denn ich bin sicher, dass diese Frage wahrscheinlich von 10 Leuten 10mal verschieden beantwortet wird.

Denn das "muss" ist ja kein echtes Muss. Wenn man das "muss" als zwingendes Muss im Sinne von "lebensnotwendig, sonst stirbt man" definiert, gibt es zumindest hier in Deutschland wahrscheinlich kaum jemanden, der finanzielle Probleme hat, denn unser soziales System sorgt immerhin dafür, dass hier normalerweise keiner verhungert oder erfriert, nur weil er kein Geld hat, um sich die notwendige Versorgung zu kaufen.

Wenn es aber kein zwingendes Muss ist, sondern ein von den Umständen festgesetztes, dann dürfte die Frage, was man bezahlen "muss" sich daran orientieren, was man selber so meint, bezahlen zu müssen, oder, genauer, was man selber meint, bezahlen können zu müssen und wofür man sein Geld ausgeben möchte.

Jetzt ist das, was man meint, bezahlen zu müssen, sehr stark abhängig von den individuellen Verhältnissen.
Der eine meint, er müsse 2000 Euro Miete bezahlen, weil Wohnen in der Stadt eben so teuer ist und weil er keine preiswertere Wohnung gefunden hat und jetzt wohnt er nun mal in dieser Wohnung also muss er die Miete auch bezahlen. Und den Strom und die Heizung und das Wasser. Versicherungen braucht man natürlich auch und von irgendwas musste man ja auch die Einrichtung bezahlen, also hat man einen Kredit aufgenommen und der muss jetzt auch bezahlt werden.
Ein anderer meint, er wohnt lieber etwas außerhalb und zahlt nur ein Viertel der Miete, dafür hat er entweder längere Pendlerzeiten oder verdient außerhalb der Stadt eben auch weniger.
Wenn man Kinder hat, werden die Listen noch länger an Dingen, die alle bezahlt werden müssen. Die brauchen ständig etwas Neues zum Anziehen, weil sie aus dem alten Kram herausgewachsen sind, dann brauchen sie Schulbücher und Geld für die Musikschule, und den Sportverein und die Klassenreise und ab und zu will man den Kindern ja auch mal was Gönnen

Ich wundere mich ja oft, wofür Menschen ihr Geld ausgeben und vor allem wie unterschiedlich da jeder die Prioritäten setzt, grade das ist ein Phänomen, was ich schon seit vielen, vielen Jahren bestaune.

Und genauso faszinierend ist es, dass einige Leute mit einem Einkommen von "X" ständig über finanzielle Probleme klagen und andere Menschen, die genau das gleiche Einkommen haben, ganz zufrieden durch ihr Leben wandern und erklären, sie kämen gut aus und könnten sich alles kaufen, was sie wollten.

Ich glaube deshalb, dass jeder Mensch eine sehr subjektive Wahrnehmung hat, wie viel Geld er hat und wie viel Geld er braucht.
Und ich glaube, dass jeder Mensch üblicherweise versucht, wenigstens seine bisherigen Verhältnisse zu halten, bzw. die Verhältnisse zu finanzieren, von denen er meint, dass sie ihm zustehen.

Unter diesen Annahmen wird klar, weshalb 10 Leute 10 verschiedene Antworten auf die Frage "wie viel Geld sie brauchen, um ohne finanzielle Probleme leben zu können" geben, denn die persönlichen Verhältnisse, in denen jemand lebt bzw. die er als Mindestmaß verlangt, die sind im Zweifel bei jedem anders.

So gibt es Leute, die leben quasi dauerhaft "über ihre Verhältnisse", was dazu führt, dass sie wahrscheinlich auch dauerhaft finanzielle Probleme haben.

Dann gibt es Leute, die kommen zwar vielleicht mit ihren aktuellen Verhältnissen grade so klar, schauen aber unentwegt über den Tellerrand und sehnen sich ständig nach mehr. Die haben im Zweifel auch dann schon finanzielle Probleme, wenn es ihnen nicht gelingt, ihr Einkommen zu erhöhen und sie deshalb meinen, sie müssten ständig sparen und knapsen.

Wieder andere Leute haben vielleicht einfach ein höheres Sicherheitsbedürfnis und leben deshalb in ständiger Angst, dass ihr Einkommen ab morgen nicht mehr reichen könnte. Der Job ist nur befristet oder von Entlassung bedroht, die Rente ist nicht sicher, alles wird teurer, man wird von einem (nicht versicherten) Unglück getroffen - und was es ansonsten noch für Risiken im Leben gibt, die die finanzielle Existenz bedrohen. Diese Leute haben oft deshalb finanzielle Probleme, weil sich bei ihnen alles ums Geld dreht und sie nie das Gefühl haben, genug Rücklagen angehäuft zu haben - und wenn sie bereits Rücklagen angehäuft haben, dann haben sie finanzielle Probleme mit ihren Rücklagen: Dass die an Wert verlieren, gestohlen werden, sich nicht ausreichend von alleine vermehren oder dass sie Steuern zahlen sollen. Das empört übrigens viele Leute, die Rücklagen haben, am meisten: Dass sie Steuern zahlen sollen für bereits versteuertes Geld. Das ist ein komplett anderes Thema und natürlich mitten aus meinem Beruf, aber ich könnte mich jedesmal wieder amüsieren, mit welcher Selbstverständlichkeit sich Leute über "die Ungerechtigkeit des deutschen Steuersystems" empören, ohne einen Hauch von Ahnung davon zu haben.

Meine persönliche Meinung ist ja, dass viele Menschen, die über finanzielle Probleme klagen, eine, nun, nenne ich es mal "komplizierte Prioritätenliste" haben, weil sie bestimmte Fixkosten entweder gar nicht in Frage stellen (die Kosten für Wohnung zB, hängen eben auch ganz stark von der Wahl des Wohnortes ab) oder keine strategische Finanzplanung betreiben oder schlicht eine recht überzogene Erwartungshaltung haben, in ihrer Vorstellung, was ihnen "zusteht".

Aber zurück zu Frau Bettencourt: Die Frage, ob sie nie finanzielle Probleme hatte, hängt davon ab, wie man finanzielle Probleme definiert. Sie hatte sicherlich keine Probleme mit "zuwenig Geld", sie hatte so viel, dass es ihr sowieso nie gelungen wäre, über ihre Verhältnisse zu leben und sparen musste sie sicherlich auch nicht, wenn sie sich "mal etwas leisten" wollte. Auch hatte sie sicherlich genug Geld, um sich leisten zu können, sogar große Teile ihres Vermögens zu verlieren. Auch ein klitzekleiner Rest, sagen wir mal so 0,1%, hätte immer noch gereicht, um ihren Lebensstandard im Alltag nicht wesentlich verändern zu müssen. Ihr Vermögen soll 33 Mrd. Euro betragen, wenn sie davon 99,9% verloren hätte, wären ihr immer noch 33 Mio. Euro geblieben, man sollte meinen, das reicht, um "ein sorgenfreies Leben" zu führen.

Und trotzdem glaube ich, dass die meisten Probleme, die sie im Leben so hatte, finanzieller Natur waren. Oder zumindest finanziell bedingt. Wenn man in ihrer Biographie rumliest, werden viele Streitigkeiten erwähnt, die sie mit Ihrer Tochter und ihrer Familie hatte, weil sie sich nicht einig waren, wie sie all das Geld ausgeben durfte.
Und wenn sich arme Leute beklagen, sie müssten einen ungeliebten oder anstrengenden Job machen, um das nötige Geld für den Lebensunterhalt zu verdienen, so müssen richtig reiche Leute mit anderen Einschränkungen in ihrem Leben leben und man kann sich trefflich streiten, was einem lieber ist. Ein Leben unter verschärften Sicherheitsbedingungen ist das eine, und trotzdem wird die Angst vor Entführungen oder Anschlägen dauerhaft präsent sein. Soziale Kontakte werden immer den Beigeschmack des Geldes aushalten müssen, denn wie viele falsche Freunde werden sich ständig an einen ran machen, eben weil so viel Geld da ist. Ich glaube, wirklich Reiche sind sehr häufig auch sehr einsam.

Und ich glaube, dass ich in meinem Leben mit hoher Wahrscheinlichkeit wesentlich weniger finanzielle Probleme, oder auch finanziell induzierte Probleme hatte als Frau Bettencourt.

Als Kind habe ich immer davon geträumt, einmal reich zu sein, wobei meine Definition von "reich" nur bedeutete, dass ich mir kaufen kann, was ich will und nicht ständig rechnen muss, um die verfügbare Menge an Geld in angemessenem Verhältnis zur Menge an Restmonat auszubalanzieren. Das machten nämlich meine Eltern und überhaupt alle Verwandten und das fand ich keinen erstrebenswerten Zustand und habe mir schon sehr früh vorgenommen, mich nie in eine finanzielle Abhängigkeit zu begeben, weder dadurch, dass ich nur begrenzte Verdienstmöglichkeiten habe, noch dadurch, dass ich mir aufwändige Luxuswünsche als Spleen in Kopf setze.

Ich habe deshalb sehr bewusst darauf geachtet, mir einen Beruf auszusuchen, der angenehm gut bezahlt ist und gleichzeitig eine hohe Jobgarantie hat, während ich andererseits viele Ausgaben dadurch vermeide, dass ich weder den Bedarf noch die Notwendigkeit spüre, dafür Geld einsetzen zu müssen. Das, was man heute als "lifetime balance" bezeichnet, war mir also schon vor vierzig Jahren wichtig.

Ich glaube, meinen Kindheitstraum, mir kaufen zu können, was ich will, den habe ich seit meinem 18. Lebensjahr ziemlich entspannt umgesetzt. Die Kombination aus beidem, schon per Default-Einstellung gar keine abgedrehten Wünsche zu haben und mit second hand Dingen rundum zufrieden zu sein und gleichzeitig eine sehr aufgeschlossene Arbeitshaltung gegenüber allen Jobs, mit denen man Geld verdienen kann, das hat früh dafür gesorgt, dass ich immer das Gefühl hatte, ich komme gut aus mit meinem Geld.

Nach CWs Tod habe ich seine Hinterlassenschaften sortiert und geordnet und durch die Auszahlung der Versicherungen habe ich jetzt also ein (schuldenfreies!) Haus am Meer und ein Cabrio, übrigens zwei Dinge, die oft genannt werden, wenn Leute gefragt werden, was sie sich kaufen würden, wenn sie wirklich reich wären, und mittlerweile habe ich außerdem auch einen Überblick über das, was sonst noch vorhanden ist und was mich erwartet, wenn ich aufhöre, aktiv Geld zu verdienen. Ich weiß also, dass ich mir wirklich keine Sorgen mehr machen muss und dass ich es mir inzwischen sogar leisten könnte, mir auch abgedrehte Wünsche zu erfüllen - nur genau hier wird es schwierig, denn die habe ich nicht.

Ich finde es auch gar nicht so einfach, aktiv "sinnlos" Geld zu verpulvern, eben weil mir schlicht der Spaß daran fehlt.
Vor einiger Zeit war ich mit K in einem sehr edlen, vornehmen Restaurant, was logischerweise auch die passenden, edlen und vornehmen Preise hatte. Das Essen war okay - aber ich muss es nicht noch mal haben. Für mich hat das was mit abnehmenden Grenznutzen zu tun, wenn ich also bei unserem Griechen für 15€ essen gehen kann und mir schmeckt das Essen dort wirklich ausgezeichnet gut, die Bedienung ist nett und ich fühle mich rundum wohl, weshalb sollte ich dann für eine anderes Essen 150€ bezahlen? Mehr als satt und "richtig lecker" geht doch gar nicht.
Okay, ich gehe auch gerne zum Japaner und dort bin ich dann auch bereit 30 € oder sogar 45 € zu bezahlen - aber dann ist auch die Grenze erreicht, wo ich das Gefühl habe, alles andere ist einfach überflüssig und ich habe keinen Zusatznutzen davon.

Wenn ich "Dinge" kaufe, habe ich sehr gerne eine sehr hohe Qualität, weil ich es anstrengend finde, mich über technisches Versagen bei "Billigkram" zu ärgern. Aber da es fast problemlos möglich ist, die sehr hochwertigen Dinge auch gebraucht für einen Bruchteil des Neupreises zu erwerben, kaufe ich fast alles gebraucht und habe dann deutlich mehr Spaß daran als wäre ich einfach in einen Laden gegangen und hätte meine Kreditkarte gezückt.
Letztes Beispiel ist der Schlafsessel, den ich für 5% des Neupreises bei ebay Kleinanzeigen ergattert habe - und mit der Organisation der Logistik und dem ganzen Drumherum hat mich dieses Kauf sehr zufrieden gemacht. Das Teil für das 20fache im Laden zu kaufen, wäre deutlich weniger spaßig gewesen und ich hätte auch für die Zukunft keine schöne Erinnerung an die Beschaffung des Möbels, ich hätte also für entschieden mehr Geld deutlich weniger Erlebnis bekommen, aber nicht mehr Produkt. Insgesamt also ein sehr schlechtes Geschäft.

Überhaupt finde ich es kompliziert, Spaß daran zu haben, Dinge zu kaufen, die mir einfach teuer vorkommen. Hier geht es um das eigene Wertgefühl und das ist natürlich ganz individuell entstanden und geprägt.
Ein T-Shirt zB ist für mich weniger wert als eine Hose. Ein Laden, in dem T-Shirts das gleiche kosten wie Hosen, verwirrt mich und ich frage mich dann immer, bei wem von uns beiden die Preiskalkulation kaputt ist.

Ein Kaffee hat für mich einen Gegenwert von ca. 20 cent - so viel kostet es, wenn ich ihn selber koche. Weshalb diese modernen Coffee to go, die aus meiner Sicht völlig überteuert sind, so beliebt sind, kann ich nicht verstehen, bei mir heißen sie nur Kaffee zum Weggehen und ich habe in meinem ganzen Leben bisher noch nie einen gekauft. Weil, wofür? Das Zeug ist nicht nur teuer, sondern auch die ersten 10 Minuten viel zu heiß und danach zu kalt. Und überhaupt, Kaffee im Pappbecher, erinnert mich viel zu sehr an Situationen, an die ich alle nicht mehr erinnert werden möchte. Aus genau dem Grund habe ich übrigens tatsächlich immer einen stabilen "Reisebecher" dabei, wenn ich unterwegs bin, einfach nur, weil ich Getränke aus Pappbechern schrecklich finde, obwohl ich seit neuestem natürlich gerne behaupte, ich mache das wegen no waste, was tatsächlich aber nicht der Grund ist. Und weil ich deshalb sowieso immer mit Reisebecher unterwegs bin, kann ich auch vorher noch zu Hause meinen eigenen Kaffee reinfüllen, womit ich wieder bei meinen 20 cent Wertgefühl bin.

Im übrigen fällt es mir viel leichter, Produkte zu kaufen als für Erlebnisse Geld auszugeben, weil ich die meisten Produkte nicht einfach selber machen kann, Erlebnisse aber sehr wohl, zumindest vergleichbare Erlebnisse, die mir gleichwertig vorkommen. "Die wahren Abenteuer sind im Kopf" singt André Heller und das war schon immer eines meiner Lieblingslieder und auch meine feste Überzeugung.
Mich wundert deshalb auch sehr, wie viel Geld die Menschen für Reisen ausgeben, das ginge definitiv deutlich preiswerter und mit mehr Abenteuer :-) Und Aktivitäten wie Konzerte oder Kino etc. empfinde ich ja fast grundsätzlich als anstrengend und unlustig. Wenn ich die Musik hören will, kaufe ich die CD und kann sie in besserer Qualität auf meiner eigenen Stereoanlage hören, wenn ich den Film sehen will, kaufe ich mir die DVD und habe es zu Hause gemütlicher. Aber okay, das Erlebnis "Gesellschaft" hat für mich grundsätzlich eher einen Negativwert, was das Leben unter Kostengesichtspunkten aber deutlich verbilligt.

Ich glaube, ich habe mich jetzt ein wenig verstrubbelt, bei dem, was ich sagen wollte. Auslöser meiner Gedankenkette war der Satz zu "finanziellen Problemen" und dass mir dabei auffiel, dass ich mich schon öfter darüber gewundert habe, wie viele Menschen über "finanzielle Probleme" klagen, die aus meiner Sicht ihr eigenes Leben und vor allem ihr Ausgabeverhalten nur mal ein wenig anders strukturieren müssten, dann kämen sie völlig locker mit ihrem Geld klar.
Eine Folge meines Berufes ist natürlich, dass ich bei sehr vielen Menschen weiß, was sie verdienen bzw. mir bei den meisten in etwa vorstellen kann, wie viel Geld sie zur Verfügung haben - und genau deshalb wundere ich mich so oft.
Aber vielleicht ist das auch genau der Grund, weshalb ich mir so reich vorkomme - die allermeisten Dinge, für die viele Leute Unsummen an Geld ausgeben , die erspare ich mir einfach dadurch, dass ich gar kein Verlangen danach habe
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Samstag, 15. Juni 2019
Verrutschtes Zeitgefühl
Heute fehlen mir gefühlt rund vier Stunden vom Tag und ich habe keine Ahnung, wo sie geblieben sind und was ich in der Zeit gemacht haben könnte.
Ich fürchte, ich habe sie lesend im Bett vertrödelt, aber tatsächlich ist mir das nicht bewusst geworden, denn eigentlich bin ich für einen Samstag sogar recht früh aufgestanden, habe geduscht und mir immerhin schon mal Unterwäsche und ein T-Shirt angezogen, aber dann habe ich mich nur noch mal eben kurz aufs Bett gelegt und das Buch zur Hand genommen - und dann war es wohl plötzlich richtig spät, aber das habe ich nicht bemerkt, weil ich keine Uhr an hatte und auch nicht mit dem Handy gespielt habe, sondern eben nur dieses altmodische Papierbuch ohne eingebaute Zeitanzeige vor der Nase hatte, und das bin ich wohl nicht mehr gewohnt.
Wir sind dann noch einkaufen gefahren, weil wir immer am Wochenende einkaufen, aber auch diese Aktivität kann ich keiner konkreten Uhrzeit zuordnen, gefühlt war es früher Nachmittag, aber wahrscheinlich war es schon Abend, ich weiß es nicht.
Nach dem die Einkäufe ausgepackt und verstaut waren, haben wir uns den Rest der Portion Obstsalat geteilt, die in einer großen Schüssel den Kühlschrank blockierte, K hat auch gleich die Schüssel mit der Sahne leergemacht, woraufhin ich beschloss, dann können wir auch das Paket mit dem Vanilleeis noch rausholen und aufessen, dann haben wir anschließend wirklich genug Platz im Kühlschrank.
Und so waren wir fürs erste gut gesättigt, ich bin dann an den Computer gegangen und habe mich mit den ersten Steuererklärungen für 2018 beschäftigt. Zwei sind jetzt fertig und rausgeschickt, leider die beiden einfachsten, aber immerhin.
Irgendwann fragte K, ob wir denn heute noch was zu essen machen sollten, was ich sofort unterstützte, denn wir hatten ja schließlich extra dafür eingekauft.
Dann erst habe ich auf die Uhr geguckt und mit dickem Entsetzen festgestellt, dass es schon fast halb zehn war, gefühlt war für mich immer noch Nachmittag.

Und so kommt es, dass wir jetzt erst mit Abendessen (und anschließendem Küche saubermachen) fertig sind, Produktivergebnis des Tages: Zwei Steuererklärungen, davon eine mit umfangreicher Ablage, die habe ich nämlich auch gleich mal auf Vordermann gebracht, da lagen die Unterlagen noch seit 2016 unsortiert auf einem Riesenstapel übereinander. Jetzt gibt es vier hübsch sortierte Aktenordner und ganz viele alte Aktenordner, die auf den Dachboden zur Altablage kommen. K hat alle seine Nebenkostenabrechnungen fertig und seine eigene Steuererklärung auch schon weitestgehend vorbereitet, insgesamt also durchaus was geschafft, fühlt sich halt nur nicht so an
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Freitag, 14. Juni 2019
Fachsprache, Gesundheit, geistige und technische Begrenzung und Klopapier
Vor meinem Besuch beim Arzt hatte N mich ja ausführlich gebrieft und mir aufgetragen, darauf zu bestehen, dass bei der Blutuntersuchung auf alle Fälle auch der PNB Wert bestimmt werden soll und auf EBV solle auch getestet werden - und wofür auch immer diese Abkürzungen stehen, keine Ahnung, aber ich habe sie mir brav gemerkt und als die MFA mit dem Blutsaugergeschirr erschien, auftragsgemäß nachgefragt, ob sie prüfen könne, dass auch PNB und EBV auf der Liste stehen. Statt einfach nur zu sagen, ja, wird alles geprüft, stellte sie Gegenfragen und benutzte dabei andere Abkürzungen, ob ich diesen oder jenen Wert auch schon mal hätte untersuchen lassen und ob ich meinen XYZ Befund kenne - und ich verstand kein Wort und konnte deshalb nur antworten "keine Ahnung." Sowas passiert, wenn man Professionalität vortäuschen möchte, dumm stellen ist einfach, klug stellen dagegen ziemlich kompliziert.

Ich kam mir dabei vor wie damals in Spanien, wo ich grottenstolz nach einem halben Jahr Spanischunterricht einen Einheimischen in fließendem Spanisch nach dem Weg zum botanischen Garten befragte und außerdem auch noch die Öffnungszeiten wissen wollte ¿Qué días está abierto el Jardín Botanico? - ich hatte den Satz vorher extra noch mal nachgeschlagen - und dann hat mir der Typ doch tatsächlich auf Spanisch geantwortet.
Das war blöd, denn natürlich habe ich von der Antwort keine Silbe verstanden.
Aus diesem Grund war ich auf Teneriffa nicht im botanischen Garten - und welche Blutwerte nun wirklich untersucht wurden und ob etwas wichtiges vergessen wurde, das weiß ich auch nicht, aber ich habe heute meine Ergebnisse bekommen.

Bluttechnisch bin ich quietschgesund, keine Entzündungswerte, kein Eisenmangel und einen Herzinfarkt hatte ich auch nicht. Nur die Werte für BSE oder EBV oder irgend so eine abgedrehte Sondererkrankung, die waren noch nicht da, die erfahre ich erst am Montag, aber bis dahin bin ich auf alle Fälle enorm gesund. Wenn man mal davon absieht, dass ich mich völlig scheiße fühle und mich nach dem Weg vom Sessel zum Klo erstmal eine halbe Stunde ausruhen muss.

Nun, dann wissen wir das jetzt auch, ich weiß übrigens mal wieder, weshalb ich so ungern zum Arzt gehe, es ist einfach rausgeschmissene Zeit.
Es ändert sich ja eh nix, weil ich entweder keine Diagnose bekomme, denn ich bin ja gesund, dann ärgere ich mich über den versteckten Anstellereivorwurf, oder ich bekomme eine Diagnose, allerdings mit dem Zusatz: Aber machen kann man nix dagegen.

Im Büro habe ich mich dann gleich weitergeärgert. Ein Kollege zeigte zur Erheiterung der Runde ein Video, wo sich jemand über Leute aufregte, die grün wählen und selber nach einer Veranstaltung Dreck hinterlassen - und ich regte mich über diese völlig schwachsinnige Koppelung in der Erwartungshaltung auf. Menschen, die Umweltthemen wichtig finden, müssen also sofort zu einem asketischen Übermenschleben wechseln, wenn sie sich ihr ganz normales Alltagsleben nicht ständig vorwerfen lassen wollen. Ja, geht's noch? Wenn ich für Steuererhöhungen bin, zahle ich doch auch nicht freiwillig vorher schon mehr, bevor der neue Steuersatz für alle gilt.
Ich finde, es ist ein ganz entscheidender Unterschied, ob ich dafür bin, dass Regeln für alle durchgesetzt werden, an die ich mich, wenn sie gelten, dann natürlich auch halte, oder ob ich mich ohne jede Allgemeingültigkeit schon im Vorgriff an diese Regeln halten soll, nur weil ich dafür bin, dass sie eingeführt werden. Seit wann muss man als Wähler exakt so leben, wie die Parteirichtlinien der Partei, die ich wähle, sich wünschen, dass alle leben? Dürfen dann nur überzeugte Christen die CDU wählen? Und müssen alle AFD Wähler Flüchtlinge erschlagen?

Ich habe mich wirklich sehr gründlich geärgert, weil ich so eine Haltung kindisch, unreflektiert und vor allem unglaublich blöd finde.
Grundsätzlich stehe ich gar nicht so auf Grüne, weil mir da viel zu viele komplett verpeilte Ideologiejünger rumrennen, die ihr Hirn schon aus Prinzip nicht einschalten, wenn es um Prinzipien geht, aber dieser Vorwurf, der war mir dann doch eine Nummer zu viel.
Und ich fürchte, ich habe das dem Kollegen auch SEHR deutlich gesagt. Aber vielleicht hilft es ja, dass er dann doch mal selber drüber nachdenkt. Und wenn nicht, dann hält er mich jetzt für übertrieben hysterisch, das macht aber auch nichts, ich habe zum Glück nicht sehr häufig mit ihm zu tun.

Nächster Ärgerstopp waren dann die schwachsinnigen Limitbegrenzungen im Online Banking der Commerzbank. Ich war die mühselige Klickerei für Sparpläne über 2 T€ leid und wollte ein paar Fonds direkt kaufen. 20T€ konnte ich raushauen, dann teilte mir die Bank mit, ich hätte mein Tageslimit an Wertpapieraufträgen erreicht. Ja, spinnen die? Ich habe ein reines online Konto, ich kann gar nicht mehr anders als online Wertpapiere kaufen - und dann begrenzen die das auf 20T€ pro Tag? Was haben die für eine Zielgruppe als Kundschaft? Echt mal.

Lichtblick des Tages: Im Supermarkt gab es wieder Klopapier als Zugabe zu einer Getränkekiste, wir kauften zwei Kisten Wasser und eine Kiste Bier, so dass wir jetzt 3x8 Rollen Hakle 4lagig superflausch im Vorratskeller haben, was ein perfektes Timing ist, denn just gestern stellte ich fest, dass wir dringend neues Klopapier bräuchten und überlegte schon, wie es diesmal ausgehen wird.
Denn bisher war es so, dass stets exakt an dem Tag, an dem ich Klopapier einzeln (also ohne Bierkiste dazu) erwarb, die Getränkekistenzugabe zu Klopapier wechselte und wir dann plötzlich Riesenvorratsmengen im Haus hatten. Kaufte ich aber kein Klopapier, wenn die Vorräte alle waren, weil ich darauf spekulierte, dass wir ja demnächst welches als Zugabe bekommen, gab es das natürlich nicht als Zugabe und ich musste irgendwann Zewarollen ins Klo stellen.
Dass es so perfekt läuft wie heute, das hat es nach meiner Erinnerung noch nie gegeben
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Donnerstag, 13. Juni 2019
Blog-Themen
Im Moment sammeln sich hier mal wieder Themen zum Bloggen, ohne dass ich die Muße hätte, mir ausreichend Zeit für einen längeren Text zu nehmen.
Eigentlich hätte ich ja Muße, denn ich bin ja immer noch krankgeschrieben, aber genau der Grund weshalb ich krankgeschrieben, ist auch der Grund, weshalb ich keine Muße habe: Ich bin zu schlapp.
Nicht zu schlapp zum Schreiben, aber zu schlapp zum Denken. Und bei Texten, bei denen ich zunächst mal nur das Thema und eine Meinung habe, muss ich leider viel denken, damit ich nachher mit dem, was ich dazu schreibe, auch selber zufrieden bin.

Ich habe mich in der letzten Woche mit einzelnen Menschen über verschiedene Themen unterhalten und dabei festgestellt, dass es mir so gut wie nie gelingt, die gängige Mehrheitsmeinung zu teilen, sondern dass ich doch tatsächlich auch heute noch im durchaus gesetzten Alter immer noch die gleichen, seltsamen Außenseiteransichten habe, mit denen ich schon vor vierzig Jahren angeeckt bin, die mich aber auch gleichzeitig immer wieder aufs Neue darüber wundern lassen, weshalb sich diese schrägen Mehrheitsmeinungen so hartnäckig halten.

Ein Thema war dabei der Dauerbrenner "Kinderkümmerung", bei dem ich hartnäckig die Ansicht vertrete, dass ich es wichtiger finde, dass Eltern Zeit für ihre Teenager-Kinder haben, und dass die Kümmer-Zeit im Säuglingsalter komplett überschätzt wird. Spannend finde ich dabei, wie viele Leute genau wissen, was Säuglinge brauchen. Ich frage mich dann immer, in welcher Sprache sie sich mit den Säuglingen unterhalten haben, denn irgendjemand muss es ihnen ja erzählt haben.

Ein anderes Thema war die Frage, ob man im Alter noch ein neues Haus bauen sollte oder ob das nur rausgeschmissenes Geld ist. Hierzu schreibe ich bestimmt noch mal etwas mehr, denn hier habe ich mich wirklich sehr über die "Gegenmeinung" amüsiert.
(Und Spoiler: Selbstverständlich bin ich der Meinung, dass man grade im Alter noch mal ein neues Haus bauen sollte, denn, wann denn sonst, wenn nicht jetzt?)

Auch über die Frage wofür man eigentlich sein Geld so ausgibt und wie viel Geld man braucht, um angenehm leben zu können, habe ich mich unterhalten. Muss ich auch noch mal mehr zu schreiben.

Aber alles nicht heute, heute habe ich keine Lust mehr zu irgendwas, außer vielleicht auf direktem Weg ins Bett zugehen
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Mittwoch, 12. Juni 2019
Hausfrauenleben
So'n Tag zuhause mit der Auflage, sich auszuruhen, ist ja eine echt nette Sache, könnt' ich mich dran gewöhnen.
Ich habe gelesen, und geschlafen und gelesen und wieder geschlafen. Dann habe ich ein wenig eingekauft, mich danach erschöpft aufs Bett gelegt, um mich auszuruhen und kam dann auf den Gedanken, dass doch heute ein guter Tag sei, um endlich mal diese Baby Foot Socks auszuprobieren, die hier auf ihren Einsatz warten, weil meine Schwester sie mir vor längerer Zeit schon geschenkt hat.
Wir werden sehen, wie es wirkt, aber nach allem, was ich bisher darüber gelesen haben, kann ich ja wohl spektakuläre Ergebnisse erwarten. Wenn's nach mir geht, kann das Wetter jetzt für die nächsten 14 Tage ruhig schlecht bleiben, Barfuß-Wetter wäre mir grad gar nicht recht.

Dann habe ich ein wenig gekocht, die Männer kamen nach Hause als das Essen fertig war, wir haben gegessen und ich habe Witze darüber gemacht, dass ich bestimmt auch eine gute Hausfrau abgegeben hätte. K stimmte mir zu, fragte dann aber, was ich denn in der zweiten Woche meines Hausfrauendaseins plane, denn mehr als maximal eine Woche traut er mir nicht zu, dass ich einfach nur zu Hause bin, koche und das Haus putze. Er hat große Sorge, dass ich vor lauter Langeweile anfange, Unsinn zu machen.

Ich weiß es natürlich nicht, aber so den ersten Tag heute, also den fand ich wirklich schön. Und um mich so richtig in das echte Hausfrauenfeeling reinzugrooven, habe ich heute Abend dann noch gebügelt.

Morgen gehe ich dann aber wenigstens für ein paar Stunden doch mal ins Büro, ein bisschen Abwechslung kann ja nicht schaden
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Dienstag, 11. Juni 2019
Krankheit und Diagnose
Diese unfassbare Müdigkeit wird nicht weniger.
Heute morgen habe ich mal wieder fast eine Stunde gebraucht, bis es mir gelang, die Augen nachhaltig offen zu halten, das hat mich dann so erschöpft, dass ich am liebsten sofort wieder eingeschlafen wäre.

Wenn man so einen angehenden Mediziner im Haus hat, gibt es natürlich auch jemanden, der sofort sein geballtes, frisch studiertes Wissen anwendet, wenn man Unwohlsymptome äußert. Seine möglichen Eventualdiagnosen klingen nun noch dramatischer als es jede Eigendiagnose von Tante Google je sein könnte, er findet es im übrigen auch eine gute Idee, wenn ich ihm schon mal die Passwortliste übergebe und vorsorglich ein paar Blankoblätter unterschreibe.
Ich weiß ja nicht so recht.

Aber gehorsame Mutter, die ich bin, bin ich dann heute auch brav erst mal zum Arzt gegangen, der dann einen Termin zur Blutentnahme vereinbarte - und dann sehen wir mal weiter.
Erfreulich fand ich, dass er mich von sich aus erst mal bis Ende der Woche krankgeschrieben hat, ich bin zwar anschließend ins Büro gefahren, kann dort aber nun mit gutem Gewissen spät kommen und früh wieder gehen.

Am Abend habe ich mögliche Krankheiten und ihre Diagnose weiter mit N. diskutiert, ich halte es mittlerweile aber wirklich für eine sehr gute Idee, dass er sich Psychiatrie als Schwerpunkt ausgesucht hat, denn immerhin kann er Panik, die er zunächst verbreitet hat, schon wieder sehr gut einfangen: "Mach dir keine Sorgen, dagegen gibt es Pillen."

Ich sehe der weiteren Krankheitsentwicklung also sehr gelassen entgegen, im Zweifel kriege ich dann Pillen, die mich vielleicht nicht gesund machen, die aber sicher dazu führen, dass es mich auch nicht mehr stört, krank zu sein
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