Dienstag, 15. September 2026
Noch ein Tag mit vielen Aktivitäten
anje, 22:18h
Heute wieder nur Kurzbericht, weil wir jetzt erst auf dem Rückweg von Bielefeld sind und unterwegs im Auto bloggen keine attraktive Beschäftigung ist.
Wir Zeilenfüllung ein technischer Kurzbericht:
Am Vormittag zunächst den GrevenPC wieder auf den aktuellen Stand gebracht, die Post der letzten Woche eingescannt, zwei Rechnungen kontrolliert und bezahlt, die Buchhaltung aktualisiert und mit dem Möbelbauer über notwendige Änderungen in der bisherigen Planung der Badmöbel telefoniert.
Dann war Zeit für meinen Physiotermin, danach fuhren wir nach Rheda, beguckten die Baufortschritte der letzten Woche und stellten fest, dass zumindest rein optisch nur sehr wenig passiert ist.
Der Maler hat im Keller die Wände und Decken gespachtelt und muss jetzt noch überall streichen, der Fliesenleger hat in der Zwischenzeit nur einen halben Raum gefliest, inwieweit die anderen Räume vorbereitet sind, weiß ich nicht und der Parkettleger hat bisher auch nur die Vorbereitungsarbeiten erledigt, das erste Holz will er erst morgen verlegen.
Der Putzer war die letzte Woche offensichtlich überhaupt nicht da, die noch nicht geputzten Wände behindern jetzt die Folgegewerke.
Anschließend fuhren wir auf die Hundewiese, weil heute noch ein ungefährlicher Tag ist, um den Hund frei laufen zu lassen, in der allernächsten Zukunft wird sie in die heiße Phase ihrer Läufigkeit eintreten und dann ist es nicht so sinnvoll, sie unkontrolliert auf andere Hunde loszulassen.
Danach erledigten wir noch ein paar Einkäufe und fuhren dann nach Bielefeld, wo wir J besuchten und Dinge besprachen.
Jetzt also Rückfahrt und dann schnell ins Bett, morgen ist wieder ein voller Tag
.
Wir Zeilenfüllung ein technischer Kurzbericht:
Am Vormittag zunächst den GrevenPC wieder auf den aktuellen Stand gebracht, die Post der letzten Woche eingescannt, zwei Rechnungen kontrolliert und bezahlt, die Buchhaltung aktualisiert und mit dem Möbelbauer über notwendige Änderungen in der bisherigen Planung der Badmöbel telefoniert.
Dann war Zeit für meinen Physiotermin, danach fuhren wir nach Rheda, beguckten die Baufortschritte der letzten Woche und stellten fest, dass zumindest rein optisch nur sehr wenig passiert ist.
Der Maler hat im Keller die Wände und Decken gespachtelt und muss jetzt noch überall streichen, der Fliesenleger hat in der Zwischenzeit nur einen halben Raum gefliest, inwieweit die anderen Räume vorbereitet sind, weiß ich nicht und der Parkettleger hat bisher auch nur die Vorbereitungsarbeiten erledigt, das erste Holz will er erst morgen verlegen.
Der Putzer war die letzte Woche offensichtlich überhaupt nicht da, die noch nicht geputzten Wände behindern jetzt die Folgegewerke.
Anschließend fuhren wir auf die Hundewiese, weil heute noch ein ungefährlicher Tag ist, um den Hund frei laufen zu lassen, in der allernächsten Zukunft wird sie in die heiße Phase ihrer Läufigkeit eintreten und dann ist es nicht so sinnvoll, sie unkontrolliert auf andere Hunde loszulassen.
Danach erledigten wir noch ein paar Einkäufe und fuhren dann nach Bielefeld, wo wir J besuchten und Dinge besprachen.
Jetzt also Rückfahrt und dann schnell ins Bett, morgen ist wieder ein voller Tag
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Montag, 14. September 2026
Ein Tag ohne Denken
anje, 21:17h
Haushaltsverlegung nach Greven als Hauptaufgabe des Tages abgehakt.
Das Borkumhaus wurde sauber geputzt hinterlassen, alle Mülltonnen frisch geleert und alle Blutflecken erfolgreich aus dem Teppich entfernt - einfach mit viel Mineralwasser betupft und das Blut löste sich rückstandsfrei auf, echte Wunderwaffe.
In Greven als erstes den Rock Tumbler (der englische Name hört sich passender an als Steintrommel) aus der Packstation abgeholt, dann noch fehlende Frischwaren eingekauft, improvisiertes Abendessen zusammengeschustert und jetzt bin ich müde und möchte ins Bett.
An Tagen wie diesen, wo hintereinanderweg irgendetwas zu tun ist und deshalb eben getan werden muss, wo also keine freie Zeit zum Rumhängen und Rumträumen bleibt, funktioniere ich rein körperlich und schalte meinen Kopf weitestgehend ab, multitaskingfähig war ich noch nie, was im Ergebnis bedeutet, dass der Blogtext für heute hier endet
.
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Das Borkumhaus wurde sauber geputzt hinterlassen, alle Mülltonnen frisch geleert und alle Blutflecken erfolgreich aus dem Teppich entfernt - einfach mit viel Mineralwasser betupft und das Blut löste sich rückstandsfrei auf, echte Wunderwaffe.
In Greven als erstes den Rock Tumbler (der englische Name hört sich passender an als Steintrommel) aus der Packstation abgeholt, dann noch fehlende Frischwaren eingekauft, improvisiertes Abendessen zusammengeschustert und jetzt bin ich müde und möchte ins Bett.
An Tagen wie diesen, wo hintereinanderweg irgendetwas zu tun ist und deshalb eben getan werden muss, wo also keine freie Zeit zum Rumhängen und Rumträumen bleibt, funktioniere ich rein körperlich und schalte meinen Kopf weitestgehend ab, multitaskingfähig war ich noch nie, was im Ergebnis bedeutet, dass der Blogtext für heute hier endet
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Sonntag, 13. September 2026
Flecken im Teppich
anje, 20:18h
Ich hatte heute eine lustige Konversation mit meinem Apothekersohn, der mir vor ein paar Wochen erklärt hatte, dass ich meine Aspirintabletten aus dem Jahr 2003 wegwerfen solle, weil sich da irgendwann irgendetwas zersetzt und man das Zeug deshalb besser nicht mehr essen solle, wenn es nach Essig riecht (taten meine), zumal sie eh die gewünschte Wirkung verloren hätten.
Als Ersatz hat er mir einen Stapel neue Aspirintabletten mitgebracht, die nur kurz vor dem Ablaufdatum stehen, die seien besser geeignet, sie die nächsten fünf Jahre rumliegen zu lassen, wenn die grundsätzliche Möglichkeit besteht, dass ich doch mal eine essen will.
Es ist so, dass es eine ganze Menge Dinge gibt, die ich aus grundsätzlichen Erwägungen wenn möglich immer im Haus habe, es könnte ja sein, dass man mal etwas davon braucht oder gerne benutzen möchte und dann ist es Teil der persönlichen Freiheit, sich selber ertüchtigt zu haben, diesem Drang sofort nachgeben zu können.
Lebensmittel haben dabei den Nachteil der begrenzten Lebensdauer, die nach meiner Definition allerdings nicht von einem aufgedruckten Datum definiert wird, sondern von ihrer tatsächlich sinnvollen Verwendbarkeit.
Wenn auf einem Yoghurt steht: MHD 13.01.2026 und es riecht und schmeckt immer noch komplett normal, dann ist das für mich kein Grund, es im September 2026 schon wegzuwerfen, das mache ich erst, wenn sich der Deckel verdächtig wölbt oder es sichtbar verschimmelt ist.
Oder wenn das aufgedruckte Datum so lange her ist, dass ich denke, vielleicht sollte man das wirklich nicht mehr essen. Wenn da 2018 draufsteht, z.B.
Neulich habe ich mal wieder die Vorratsdosen im Keller durchsortiert, das letzte Mal haben wir das 2020 im Rahmen der Coronavorratshaltungsvorbereitung getan und damals mit schwarzem Edding auf jede Dose das üblicherweise nur klein und versteckt aufgedruckte MHD geschrieben, so lässt sich eine Fifo-Lagerhaltung* viel leichter umsetzen. Im Jahr 2020 erschien uns 2018 noch als quasi taufrisch, diese Dosen blieben also alle im Vorratsbestand, aussortiert und entsorgt haben wir damals alles, was älter war als 2015.
*First in first out
Jetzt sind wir sechs Jahre weiter (unfassbar) und als ich neulich noch drei Dosen mit einem 2018er Datum entdeckte, dachte ich, dass es nun angemessen sei, sie zu entsorgen.
Zwar besitze ich dann keinerlei Vorräte mehr an Kokosmilchdosen, weshalb der Drang groß ist, mir bei der nächsten Gelegenheit neue, frische zu besorgen, allerdings habe ich mir fest vorgenommen, vor dem Umzug auch wegverbrauchte Vorräte nicht mehr aufzustocken.
Menschen, die Besitz als Belastung empfinden, habe ich noch nie verstehen können, ich empfinde es als Einschränkung und damit als Belastung, wenn ich meinen spontanen Gelüsten nicht auch spontan nachgeben kann, weil die technische Umsetzung mangels Vorräten oder Ausstattung nicht möglich oder viel zu kompliziert ist. Ich besitze deshalb z.B. neben einer sehr umfangreichen und vielfältigen Vorratshaltung aus zig verschiedenen Lebensmitteln, die für mich alle zu einer unverzichtbaren, jederzeit verfügbaren Grundausstattung gehören, auch große Mengen an verschiedenen Küchengeräten, einfach deshalb, damit ich jederzeit das, was mir grade so einfällt, auch sofort umsetzen kann.
Das gleiche gilt entsprechend auch für meinen Bastelbereich, auch hier bin ich großer Fan von jeder erdenklichen Art von Werkzeug und einem ausreichend großen Vorrat an Verbrauchsmaterialien.
Unser Umzug wird dadurch zu einer logistischen Herausforderung, aber nun ja, das gehört dann eben dazu.
Aber nehmen wir nur diese Spiralisiermaschine, die ich nach ungefähr 20 Jahren Standzeit neulich das erste Mal wieder benutzt habe, das hat mich sehr glücklich gemacht und dass sie die letzten 20 Jahren unbewegt im Regal stand, hat mich in der gesamten Zeit überhaupt nicht gestört, weil alles, was ich dafür tun musste, war, dafür zu sorgen, dass ich ausreichend Platz habe, um all meinen Krempel übersichtlich zu lagern.
"Übersichtlich" ist dabei das entscheidende Stichwort, denn wenn man die Sachen, die man nach 20 Jahren das erste Mal wieder benutzen möchte, dann nicht findet oder erst fünf Stunden den Keller aufräumen muss, um dran zu kommen, dann ist das mit der Spontanietät ja auch nicht gegeben und macht dann auch keinen Spaß.
Ich mag meinen Krempel und freue mich auch sehr auf den Umzug in das neue Haus, wo ich deutlich mehr Platz in der Küche und im Keller haben werde und ich freue mich auch darauf, dann dort alles wunderbar übersichtlich und sinnvoll einzusortieren. Ich sortiere nämlich fast so gerne wie ich einkaufe, ist das doch oft die beste Gelegenheit, all den Kram, den man sonst nie benutzt, mal wieder anzupacken und den Bestand im Kopf zu aktualisieren und neue Benutzungspläne zu schmieden.
Küchengeräte haben, genau wie Werkzeuge, den Vorteil, dass sie eine fast unendliche Lagerdauer haben, nur bei Einmachgläsern ist manchmal das Gummi porös und taugt nicht mehr, aber das allermeiste Zeug kann man einfach einmal kaufen, ordentlich ins Regal stellen und sich dann 30 Jahre lang darauf freuen, endlich mal Zimtwaffeln zu backen. (Habe ich noch nie getan, aber natürlich besitze ich ein Zimtwaffeleisen.)
Ähem, eigentlich wollte ich aber etwas komplett anderes erzählen, nämlich von der Konversation mit J, deshalb jetzt ein zweiter Anlauf:
Weil Bixa gerade läufig ist und überall Blutflecken hinterlässt, habe ich gegoogelt, wie man Blutflecken aus dem Teppich entfernt und bin dabei auf einen Tipp in der Schöner-Wohnen gestoßen, die rät nämlich, dass man Blutflecken sehr gut mit aufgelösten Aspirintabletten entfernen könne, schließlich sei das ein Blutverdünner und der würde das eingetrocknete Blut dann wieder auflösen.
Ich fand das eine sehr lustige Vorstellung und habe das sofort an J weitergeleitet und bedauert, dass ich erst auf seinen Rat hin neulich so viele Aspirintabletten entsorgt hätte. Das wäre doch eine wunderbare Anschlussverwendung gewesen.
Seine Reaktion war kurz und knapp: "Quatsch".
Es folgte eine chemische Erklärung der Wirkweise, weshalb das nicht funktionieren kann, wenn, dann solle ich lieber Heparin auf die Blutflecken schmieren, das wäre zum Auflösen von Blutverbindungen gedacht.
Ich stellte mir vor, wie ich meinen Teppich mit Heparinsalbe behandelte und nahm von diesem Vorschlag Abstand. Hörte sich nach einer ähnlichen Wirksamkeit wie die Fleckenschere an. Fleck ist weg, aber Teppich ruiniert. J sagte dann, ich solle mir mal 10%iges Wasserstoffperoxid kaufen, damit würde er alle Flecken erfolgreich behandeln.
Habe ich dann umgehend bei Amazon bestellt, weil Apotheken so giftiges Zeug nicht verkaufen. J sagt, Apotheken müssten dann nämlich eine Gefahrstoffdokumentation machen, weshalb sie lieber gleich ganz auf den Verkauf solcher Substanzen verzichten. Kann ich verstehen, auch Amazon sollte eine Daseinsberechtigung haben.
Ob ich meinen Teppich dann allerdings wirklich mit Wasserstoffperoxid behandele, habe ich noch nicht entschieden, K meinte, das Zeug wirkt auch wie Fleckenschere. Ich werde es jetzt einfach mal mit kaltem (Mineral)Wasser und etwas Rubbeln probieren

.
Als Ersatz hat er mir einen Stapel neue Aspirintabletten mitgebracht, die nur kurz vor dem Ablaufdatum stehen, die seien besser geeignet, sie die nächsten fünf Jahre rumliegen zu lassen, wenn die grundsätzliche Möglichkeit besteht, dass ich doch mal eine essen will.
Es ist so, dass es eine ganze Menge Dinge gibt, die ich aus grundsätzlichen Erwägungen wenn möglich immer im Haus habe, es könnte ja sein, dass man mal etwas davon braucht oder gerne benutzen möchte und dann ist es Teil der persönlichen Freiheit, sich selber ertüchtigt zu haben, diesem Drang sofort nachgeben zu können.
Lebensmittel haben dabei den Nachteil der begrenzten Lebensdauer, die nach meiner Definition allerdings nicht von einem aufgedruckten Datum definiert wird, sondern von ihrer tatsächlich sinnvollen Verwendbarkeit.
Wenn auf einem Yoghurt steht: MHD 13.01.2026 und es riecht und schmeckt immer noch komplett normal, dann ist das für mich kein Grund, es im September 2026 schon wegzuwerfen, das mache ich erst, wenn sich der Deckel verdächtig wölbt oder es sichtbar verschimmelt ist.
Oder wenn das aufgedruckte Datum so lange her ist, dass ich denke, vielleicht sollte man das wirklich nicht mehr essen. Wenn da 2018 draufsteht, z.B.
Neulich habe ich mal wieder die Vorratsdosen im Keller durchsortiert, das letzte Mal haben wir das 2020 im Rahmen der Coronavorratshaltungsvorbereitung getan und damals mit schwarzem Edding auf jede Dose das üblicherweise nur klein und versteckt aufgedruckte MHD geschrieben, so lässt sich eine Fifo-Lagerhaltung* viel leichter umsetzen. Im Jahr 2020 erschien uns 2018 noch als quasi taufrisch, diese Dosen blieben also alle im Vorratsbestand, aussortiert und entsorgt haben wir damals alles, was älter war als 2015.
*First in first out
Jetzt sind wir sechs Jahre weiter (unfassbar) und als ich neulich noch drei Dosen mit einem 2018er Datum entdeckte, dachte ich, dass es nun angemessen sei, sie zu entsorgen.
Zwar besitze ich dann keinerlei Vorräte mehr an Kokosmilchdosen, weshalb der Drang groß ist, mir bei der nächsten Gelegenheit neue, frische zu besorgen, allerdings habe ich mir fest vorgenommen, vor dem Umzug auch wegverbrauchte Vorräte nicht mehr aufzustocken.
Menschen, die Besitz als Belastung empfinden, habe ich noch nie verstehen können, ich empfinde es als Einschränkung und damit als Belastung, wenn ich meinen spontanen Gelüsten nicht auch spontan nachgeben kann, weil die technische Umsetzung mangels Vorräten oder Ausstattung nicht möglich oder viel zu kompliziert ist. Ich besitze deshalb z.B. neben einer sehr umfangreichen und vielfältigen Vorratshaltung aus zig verschiedenen Lebensmitteln, die für mich alle zu einer unverzichtbaren, jederzeit verfügbaren Grundausstattung gehören, auch große Mengen an verschiedenen Küchengeräten, einfach deshalb, damit ich jederzeit das, was mir grade so einfällt, auch sofort umsetzen kann.
Das gleiche gilt entsprechend auch für meinen Bastelbereich, auch hier bin ich großer Fan von jeder erdenklichen Art von Werkzeug und einem ausreichend großen Vorrat an Verbrauchsmaterialien.
Unser Umzug wird dadurch zu einer logistischen Herausforderung, aber nun ja, das gehört dann eben dazu.
Aber nehmen wir nur diese Spiralisiermaschine, die ich nach ungefähr 20 Jahren Standzeit neulich das erste Mal wieder benutzt habe, das hat mich sehr glücklich gemacht und dass sie die letzten 20 Jahren unbewegt im Regal stand, hat mich in der gesamten Zeit überhaupt nicht gestört, weil alles, was ich dafür tun musste, war, dafür zu sorgen, dass ich ausreichend Platz habe, um all meinen Krempel übersichtlich zu lagern.
"Übersichtlich" ist dabei das entscheidende Stichwort, denn wenn man die Sachen, die man nach 20 Jahren das erste Mal wieder benutzen möchte, dann nicht findet oder erst fünf Stunden den Keller aufräumen muss, um dran zu kommen, dann ist das mit der Spontanietät ja auch nicht gegeben und macht dann auch keinen Spaß.
Ich mag meinen Krempel und freue mich auch sehr auf den Umzug in das neue Haus, wo ich deutlich mehr Platz in der Küche und im Keller haben werde und ich freue mich auch darauf, dann dort alles wunderbar übersichtlich und sinnvoll einzusortieren. Ich sortiere nämlich fast so gerne wie ich einkaufe, ist das doch oft die beste Gelegenheit, all den Kram, den man sonst nie benutzt, mal wieder anzupacken und den Bestand im Kopf zu aktualisieren und neue Benutzungspläne zu schmieden.
Küchengeräte haben, genau wie Werkzeuge, den Vorteil, dass sie eine fast unendliche Lagerdauer haben, nur bei Einmachgläsern ist manchmal das Gummi porös und taugt nicht mehr, aber das allermeiste Zeug kann man einfach einmal kaufen, ordentlich ins Regal stellen und sich dann 30 Jahre lang darauf freuen, endlich mal Zimtwaffeln zu backen. (Habe ich noch nie getan, aber natürlich besitze ich ein Zimtwaffeleisen.)
Ähem, eigentlich wollte ich aber etwas komplett anderes erzählen, nämlich von der Konversation mit J, deshalb jetzt ein zweiter Anlauf:
Weil Bixa gerade läufig ist und überall Blutflecken hinterlässt, habe ich gegoogelt, wie man Blutflecken aus dem Teppich entfernt und bin dabei auf einen Tipp in der Schöner-Wohnen gestoßen, die rät nämlich, dass man Blutflecken sehr gut mit aufgelösten Aspirintabletten entfernen könne, schließlich sei das ein Blutverdünner und der würde das eingetrocknete Blut dann wieder auflösen.
Ich fand das eine sehr lustige Vorstellung und habe das sofort an J weitergeleitet und bedauert, dass ich erst auf seinen Rat hin neulich so viele Aspirintabletten entsorgt hätte. Das wäre doch eine wunderbare Anschlussverwendung gewesen.
Seine Reaktion war kurz und knapp: "Quatsch".
Es folgte eine chemische Erklärung der Wirkweise, weshalb das nicht funktionieren kann, wenn, dann solle ich lieber Heparin auf die Blutflecken schmieren, das wäre zum Auflösen von Blutverbindungen gedacht.
Ich stellte mir vor, wie ich meinen Teppich mit Heparinsalbe behandelte und nahm von diesem Vorschlag Abstand. Hörte sich nach einer ähnlichen Wirksamkeit wie die Fleckenschere an. Fleck ist weg, aber Teppich ruiniert. J sagte dann, ich solle mir mal 10%iges Wasserstoffperoxid kaufen, damit würde er alle Flecken erfolgreich behandeln.
Habe ich dann umgehend bei Amazon bestellt, weil Apotheken so giftiges Zeug nicht verkaufen. J sagt, Apotheken müssten dann nämlich eine Gefahrstoffdokumentation machen, weshalb sie lieber gleich ganz auf den Verkauf solcher Substanzen verzichten. Kann ich verstehen, auch Amazon sollte eine Daseinsberechtigung haben.
Ob ich meinen Teppich dann allerdings wirklich mit Wasserstoffperoxid behandele, habe ich noch nicht entschieden, K meinte, das Zeug wirkt auch wie Fleckenschere. Ich werde es jetzt einfach mal mit kaltem (Mineral)Wasser und etwas Rubbeln probieren

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Samstag, 12. September 2026
Flohmarkt und noch mal Rösti
anje, 20:39h
Heute habe ich rechtzeitig daran gedacht, dass hier ja wieder Tierheimflohmarkt war und bin deshalb hingefahren. Was für ein Glück, ich habe wunderbare Schätze gefunden.
Letzten Samstag war mein absoluter Lieblingsflohmarkt, nämlich der ErsterSamstagImMonat-Flohmarkt in Greven und ich war in Greven, hätte also hingehen können, wenn ich es nicht glatt verpennt hätte.
Es stand aber auch nicht im Kalender, denn da stand der Termin für Bixas Hundeausstellung in Hilden, zu der wir dann nicht gefahren sind, weil Bixa erst so spät dran war und die Züchterin meinte, es wäre nicht gut, wenn sie uns sieht, bevor sie ihren Auftritt hatte.
So habe ich also letzten Samstag gleich zwei schöne Termine ausfallen lassen, heute aber habe ich rechtzeitig dran gedacht und das war prima. Denn es gab sehr schöne blaue Glasschüsseln. D.h. die Schüsseln selber fand ich nicht schön, aber das Glas war toll und in Anbetracht der Tatsache, dass ich ja jetzt demnächst groß in die Meerglasherstellung einsteige, habe ich mich sehr gefreut, sofort so schönes Glas zum Zerdeppern zu finden.
Am Nachmittag erledigten wir ein paar Aufräumarbeiten, brachten die lange Leiter wieder zum Onkel (Cabrios sind perfekte Leitertransportautos) und Bitumendichtband zu dem Mieter, der sich bereit erklärt hat, die Löcher in der Dachrinne selber zu reparieren.
Zum Abendessen gab es noch mal Rösti mit spiralisierten Kartoffeln, ich freue mich sehr, diese Zubereitungsmethode entdeckt zu haben, uns schmeckt das super.
Bixa ist läufig und blutet alles voll, deshalb habe ich ihr jetzt so ein Hunde-Höschen angezogen und eine Binde reingeklebt, ich glaube, der Hund findet mich jetzt blöd
.
Letzten Samstag war mein absoluter Lieblingsflohmarkt, nämlich der ErsterSamstagImMonat-Flohmarkt in Greven und ich war in Greven, hätte also hingehen können, wenn ich es nicht glatt verpennt hätte.
Es stand aber auch nicht im Kalender, denn da stand der Termin für Bixas Hundeausstellung in Hilden, zu der wir dann nicht gefahren sind, weil Bixa erst so spät dran war und die Züchterin meinte, es wäre nicht gut, wenn sie uns sieht, bevor sie ihren Auftritt hatte.
So habe ich also letzten Samstag gleich zwei schöne Termine ausfallen lassen, heute aber habe ich rechtzeitig dran gedacht und das war prima. Denn es gab sehr schöne blaue Glasschüsseln. D.h. die Schüsseln selber fand ich nicht schön, aber das Glas war toll und in Anbetracht der Tatsache, dass ich ja jetzt demnächst groß in die Meerglasherstellung einsteige, habe ich mich sehr gefreut, sofort so schönes Glas zum Zerdeppern zu finden.
Am Nachmittag erledigten wir ein paar Aufräumarbeiten, brachten die lange Leiter wieder zum Onkel (Cabrios sind perfekte Leitertransportautos) und Bitumendichtband zu dem Mieter, der sich bereit erklärt hat, die Löcher in der Dachrinne selber zu reparieren.
Zum Abendessen gab es noch mal Rösti mit spiralisierten Kartoffeln, ich freue mich sehr, diese Zubereitungsmethode entdeckt zu haben, uns schmeckt das super.
Bixa ist läufig und blutet alles voll, deshalb habe ich ihr jetzt so ein Hunde-Höschen angezogen und eine Binde reingeklebt, ich glaube, der Hund findet mich jetzt blöd
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Freitag, 11. September 2026
Meerglas und Spaziergang
anje, 21:12h
Seitdem Herr Buddenbohm vor neun Jahren einen Link zu einem Bericht über Schmuck aus Meerglas auf Helgoland postete, bin ich angefixt und laufe auf dem Strand nur noch mit dem Blick nach unten über den Sand, um Meerglas zu finden.
Außerdem musste ich natürlich auch selber dringlich nach Helgoland, um dort mein Meerglas-Glück zu versuchen, es passte mir deshalb sehr gut ins Konzept, dass Helgoland für jeden Piloten eine ganz besondere Challenge ist, denn die Landebahnen auf der Düne sind schon deutlich kürzer als zB auf Borkum, schließlich ist die gesamte Düne ja auch deutlich kleiner.
Die Fliegerstories rund um unsere Landungen auf Helgoland erspare ich mir jetzt (obwohl es auch da einiges zu erzählen gäbe), ich will jetzt lieber was zu diesem Meerglas schreiben.
Auf Helgoland war die Meerglas-Ausbeute auch tatsächlich besser als hier am Strand auf Borkum, einfach deshalb, weil Helgoland viel weiter draußen liegt und dort mehr Schiffe untergegangen sind.
Meerglas entsteht, wenn Glasscherben lange genug im Meer liegen und von Sand und Wellen rundgeschliffen werden. Damit Glasscherben ins Meer gelangen, ist es hilfreich, wenn ein Schiff untergeht, weil es fast auf allen Schiffen irgendwelche Flaschen gibt, die bei einem Schiffsuntergang leicht kaputtgehen und dann kann sich die Natur an den Scherben abarbeiten.
Also, ich bin seit neun Jahren sehr großer Meerglasfan, finde es aber schwierig, das Zeug hier auf Borkum in größeren Mengen zu finden.
Dann habe ich vor einiger Zeit im Fernsehen einen Bericht über eine Künstlerin gesehen, die auch Schmuck und sonstige Kunst aus Meerglas herstellt - und sich ihr Meerglas einfach selber macht.
Sie zerdeppert dafür bunte Glasflaschen, wirft die Scherben in einen Betonmischer, gibt Wasser und Sand dazu, lässt das Ganze ein paar Stunden laufen und am Ende hat sie rund geschliffene, matt polierte Glasscherben, exakt so wie Meerglas - nur ohne Meer.
Das fand ich natürlich supergenial und seitdem überlege ich, wie ich günstig an einen Betonmischer komme. Ich habe mich schon intensiv danach umgesehen und mein Plan war, mir einen alten, gebrauchten zu kaufen, wenn wir erst mal fertig umgezogen sind.
K habe ich vorsichtshalber nichts davon erzählt, keine Ahnung, wie sehr es ihn begeistert hätte, wenn ich einen Betonmischer als Deko in den Garten stelle, aber es war ja auch noch nicht so weit, man sollte seine Kämpfe erst ausfechten, wenn die Arena bereitet ist.
Nun, heute hat sich das Problem von alleine gelöst, denn ich brauche gar keinen Betonmischer mehr, ich habe heute bei ebay eine "Steintrommel" gekauft.
Auf die Idee gekommen bin ich durch einen Instagram-Beitrag, der mir als Werbung in den Feed gespült wurde, da zeigt eine DIY-Influencerin wie sie sich mit so einer Steintrommelmaschine hübsche runde Trommelsteine aus Halbedelsteinen macht (in die sie dann Löcher bohrt und Ketten auffädelt) - und mir wurde spontan klar, dass das die perfekte Lösung ist. Ich brauche gar keine riesige Betonmischmaschine, eine kleine Steintrommelmaschine tut es auch, die Funktion ist schließlich exakt die gleiche, in einer Schüssel werden Steine bzw. Glasscherben und Sand und Wasser so lange hinundhergeschüttelt, bis die Glasscherben zu rundgeschliffenem Meerglas geworden sind.
Die Scherben werden natürlich nicht zu runden Perlen, aber die scharfen Kanten werden sanft gerundet und die Oberfläche wird matt, exakt das, was ich will.
Die Influencerin war ganz begeistert von dieser Maschine, ich habe deshalb danach gegoogelt und festgestellt, dass sie zu Preisen zwischen 40-80€ angeboten wird (immer die gleiche Maschine) und bei ebay lief dann noch eine Sonderaktion, wenn man per Bankeinzug bezahlte gab es noch mal extra Rabatt - ich habe jetzt also so ein Ding für 30€ gekauft, DHL hat mir eben mitgeteilt, dass sie am Montag in der Packstation ankommt und ich bin schon sehr gespannt, aber auch sehr zufrieden, dass ich mit Glück meinen über neun Jahre gepflegten Meerglastraum jetzt bald mit Massenware befriedigen kann.
Nach diesem aufregenden Start in den Tag habe ich anschließend noch etwas Buchhaltung gemacht, zwei Themen im Baucontrolling geklärt und dann sind wir mit Bixa spazieren gegangen.
Den Vormittag über hatte es geregnet, am Nachmittag kam die Sonne raus und es wurde sogar richtig warm.
Wir gingen zunächst an den Strand, wo Bixa ein wenig alleine rumrannte und Spaß hatte. Alle anderen Hunde, denen wir unterwegs begegneten, bewegten sich in der Größenklasse Fußhupe, inzwischen hat Bixa aufgehört, diese Minis zum Spielen ernstzunehmen, die kläffen meist nur und regen sich auf und für ein richtiges Wettrennen mit Nachlaufen sind sie eh zu langsam.
Dass wir nicht mehr in der Hochsaison sind und dass deshalb der Strand nicht mehr regelmäßig gereinigt wird, sieht man vor allem an dem Strandgut, was sich so sammelt
Mich faszinierte der halbe Hummer, weil ich mich frage, wo der herkommt. In Nordfriesland, wo es Steine im Meer gibt, da gibt es auch Hummer, aber hier in Ostfriesland gibt es nur Sand und das ist was für Krebse aber nicht für Hummer.
Diesem Exemplar fehlte das Hinterteil, aber sonst war es noch recht intakt - und eindeutig noch nicht gekocht worden.
Bixa fand den halben Seehund fast noch interessanter, dem fehlte das Vorderteil, dafür war das Hinterteil noch ziemlich intakt. Ich finde es spannend, wie unterschiedlich die Tiere in der Natur zerlegt werden.
Für den Rückweg wählten wir einen Schlängelpfad durch die Dünen und dann durch die Greune-Stee.
Unterwegs kamen wir an der Kugelbake vorbei und ich musste an meine Tante denken, die dieses Seezeichen immer sehr geliebt hat.
Die Greune-Stee war voll mit Pilzen, von denen ich absolut keine Ahnung habe
und die Heide blüht schon. In den Dünen gibt es große Stellen mit Besenheide, aber noch verbreiteter ist die Krähenbeere, die wunderbar saftig grün wächst.
Die Fotos von den roten Beeren habe ich mit der Portraitfunktion und dem Bühnenlicht-Filter gemacht und sehr gestaunt, was mein iPhone für schicke Fotos produziert
.
Außerdem musste ich natürlich auch selber dringlich nach Helgoland, um dort mein Meerglas-Glück zu versuchen, es passte mir deshalb sehr gut ins Konzept, dass Helgoland für jeden Piloten eine ganz besondere Challenge ist, denn die Landebahnen auf der Düne sind schon deutlich kürzer als zB auf Borkum, schließlich ist die gesamte Düne ja auch deutlich kleiner.
Die Fliegerstories rund um unsere Landungen auf Helgoland erspare ich mir jetzt (obwohl es auch da einiges zu erzählen gäbe), ich will jetzt lieber was zu diesem Meerglas schreiben.
Auf Helgoland war die Meerglas-Ausbeute auch tatsächlich besser als hier am Strand auf Borkum, einfach deshalb, weil Helgoland viel weiter draußen liegt und dort mehr Schiffe untergegangen sind.
Meerglas entsteht, wenn Glasscherben lange genug im Meer liegen und von Sand und Wellen rundgeschliffen werden. Damit Glasscherben ins Meer gelangen, ist es hilfreich, wenn ein Schiff untergeht, weil es fast auf allen Schiffen irgendwelche Flaschen gibt, die bei einem Schiffsuntergang leicht kaputtgehen und dann kann sich die Natur an den Scherben abarbeiten.
Also, ich bin seit neun Jahren sehr großer Meerglasfan, finde es aber schwierig, das Zeug hier auf Borkum in größeren Mengen zu finden.
Dann habe ich vor einiger Zeit im Fernsehen einen Bericht über eine Künstlerin gesehen, die auch Schmuck und sonstige Kunst aus Meerglas herstellt - und sich ihr Meerglas einfach selber macht.
Sie zerdeppert dafür bunte Glasflaschen, wirft die Scherben in einen Betonmischer, gibt Wasser und Sand dazu, lässt das Ganze ein paar Stunden laufen und am Ende hat sie rund geschliffene, matt polierte Glasscherben, exakt so wie Meerglas - nur ohne Meer.
Das fand ich natürlich supergenial und seitdem überlege ich, wie ich günstig an einen Betonmischer komme. Ich habe mich schon intensiv danach umgesehen und mein Plan war, mir einen alten, gebrauchten zu kaufen, wenn wir erst mal fertig umgezogen sind.
K habe ich vorsichtshalber nichts davon erzählt, keine Ahnung, wie sehr es ihn begeistert hätte, wenn ich einen Betonmischer als Deko in den Garten stelle, aber es war ja auch noch nicht so weit, man sollte seine Kämpfe erst ausfechten, wenn die Arena bereitet ist.
Nun, heute hat sich das Problem von alleine gelöst, denn ich brauche gar keinen Betonmischer mehr, ich habe heute bei ebay eine "Steintrommel" gekauft.
Auf die Idee gekommen bin ich durch einen Instagram-Beitrag, der mir als Werbung in den Feed gespült wurde, da zeigt eine DIY-Influencerin wie sie sich mit so einer Steintrommelmaschine hübsche runde Trommelsteine aus Halbedelsteinen macht (in die sie dann Löcher bohrt und Ketten auffädelt) - und mir wurde spontan klar, dass das die perfekte Lösung ist. Ich brauche gar keine riesige Betonmischmaschine, eine kleine Steintrommelmaschine tut es auch, die Funktion ist schließlich exakt die gleiche, in einer Schüssel werden Steine bzw. Glasscherben und Sand und Wasser so lange hinundhergeschüttelt, bis die Glasscherben zu rundgeschliffenem Meerglas geworden sind.
Die Scherben werden natürlich nicht zu runden Perlen, aber die scharfen Kanten werden sanft gerundet und die Oberfläche wird matt, exakt das, was ich will.
Die Influencerin war ganz begeistert von dieser Maschine, ich habe deshalb danach gegoogelt und festgestellt, dass sie zu Preisen zwischen 40-80€ angeboten wird (immer die gleiche Maschine) und bei ebay lief dann noch eine Sonderaktion, wenn man per Bankeinzug bezahlte gab es noch mal extra Rabatt - ich habe jetzt also so ein Ding für 30€ gekauft, DHL hat mir eben mitgeteilt, dass sie am Montag in der Packstation ankommt und ich bin schon sehr gespannt, aber auch sehr zufrieden, dass ich mit Glück meinen über neun Jahre gepflegten Meerglastraum jetzt bald mit Massenware befriedigen kann.
Nach diesem aufregenden Start in den Tag habe ich anschließend noch etwas Buchhaltung gemacht, zwei Themen im Baucontrolling geklärt und dann sind wir mit Bixa spazieren gegangen.
Den Vormittag über hatte es geregnet, am Nachmittag kam die Sonne raus und es wurde sogar richtig warm.
Wir gingen zunächst an den Strand, wo Bixa ein wenig alleine rumrannte und Spaß hatte. Alle anderen Hunde, denen wir unterwegs begegneten, bewegten sich in der Größenklasse Fußhupe, inzwischen hat Bixa aufgehört, diese Minis zum Spielen ernstzunehmen, die kläffen meist nur und regen sich auf und für ein richtiges Wettrennen mit Nachlaufen sind sie eh zu langsam.
Dass wir nicht mehr in der Hochsaison sind und dass deshalb der Strand nicht mehr regelmäßig gereinigt wird, sieht man vor allem an dem Strandgut, was sich so sammelt
Mich faszinierte der halbe Hummer, weil ich mich frage, wo der herkommt. In Nordfriesland, wo es Steine im Meer gibt, da gibt es auch Hummer, aber hier in Ostfriesland gibt es nur Sand und das ist was für Krebse aber nicht für Hummer.
Diesem Exemplar fehlte das Hinterteil, aber sonst war es noch recht intakt - und eindeutig noch nicht gekocht worden.
Bixa fand den halben Seehund fast noch interessanter, dem fehlte das Vorderteil, dafür war das Hinterteil noch ziemlich intakt. Ich finde es spannend, wie unterschiedlich die Tiere in der Natur zerlegt werden.
Für den Rückweg wählten wir einen Schlängelpfad durch die Dünen und dann durch die Greune-Stee.
Unterwegs kamen wir an der Kugelbake vorbei und ich musste an meine Tante denken, die dieses Seezeichen immer sehr geliebt hat.
Die Greune-Stee war voll mit Pilzen, von denen ich absolut keine Ahnung habe
und die Heide blüht schon. In den Dünen gibt es große Stellen mit Besenheide, aber noch verbreiteter ist die Krähenbeere, die wunderbar saftig grün wächst.
Die Fotos von den roten Beeren habe ich mit der Portraitfunktion und dem Bühnenlicht-Filter gemacht und sehr gestaunt, was mein iPhone für schicke Fotos produziert
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Donnerstag, 10. September 2026
Brotbacktopf und klamme Wäsche
anje, 21:11h
Die Wetterapp hatte den Donnerstag zum sonnigsten und vor allem zum einzigen komplett regenfreien Tag der Woche gekürt und deshalb stand für mich heute Wäschewaschen auf dem Programm.
Grundsätzlich hatte die WetterApp recht, es hat nicht geregnet und sonnig war es auch, trotzdem waren ein paar Teile am Abend noch etwas klamm als ich die Wäsche reinholte, die Blitztrocknungstage, über die ich mich im Juli und August so gefreut habe, sind offensichtlich vorbei.
Nun denn, egal, der Rest trocknet jetzt drinnen nach, ich habe die Bettwäsche vom Gästebesuch einfach oben auf dem Bett ausgebreitet, morgen wird sie komplett trocken sein, dann kann ich sie sofort wieder aufziehen und dann ist das Thema auch abgehakt.
K hat heute einen richtig langen Spaziergang mit dem Hund gemacht, über zwei Stunden waren die beiden unterwegs. Ich bin in der Zwischenzeit einkaufen gefahren, weil ich unbedingt Gemüsesuppe kochen wollte, aber weder Porree noch Mettenden im Haus hatte.
Weil mir gestern so kalt war, entwickelte ich einen dringenden Appetit auf eine wärmende Gemüsesuppe. Pech nur, dass es Mettenden bei Lidl nur in der kalten Jahreszeit gibt und die wird vom Kalender bestimmt und nicht durch die Außentemperaturen. Aber zum Glück hatten sie noch Reste der spanischen Woche (sogar reduziert, weil Reste) und so nahm ich eine Packung Chorizo mit. Geht zur Not auch, nur K meinte, ihm wären Mettenden doch etwas lieber, der Gute is(s)t halt mehr Westfale als Spanier.
Außerdem gab es bei Lidl grade nachgemachte Le Creuset Töpfe (das Stück für unter 20 €) und zu meiner Begeisterung auch eine rechteckige Kasserolle, in der sich hervorragend ein rechteckiges Kastenbrot backen lässt. Ich brauche diese sauschweren Gußeisentöpfe ja immer nur zum Brot backen und einen rechteckigen wollte ich schon lange haben.
Jetzt habe ich einen, in kirschrot.
Außerdem habe ich mich heute Nachmittag ausführlich am PC mit verschiedenen Steuererklärungen beschäftigt, eine habe ich sogar schon abgeschickt, an drei anderen muss ich noch etwas weiter basteln
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Grundsätzlich hatte die WetterApp recht, es hat nicht geregnet und sonnig war es auch, trotzdem waren ein paar Teile am Abend noch etwas klamm als ich die Wäsche reinholte, die Blitztrocknungstage, über die ich mich im Juli und August so gefreut habe, sind offensichtlich vorbei.
Nun denn, egal, der Rest trocknet jetzt drinnen nach, ich habe die Bettwäsche vom Gästebesuch einfach oben auf dem Bett ausgebreitet, morgen wird sie komplett trocken sein, dann kann ich sie sofort wieder aufziehen und dann ist das Thema auch abgehakt.
K hat heute einen richtig langen Spaziergang mit dem Hund gemacht, über zwei Stunden waren die beiden unterwegs. Ich bin in der Zwischenzeit einkaufen gefahren, weil ich unbedingt Gemüsesuppe kochen wollte, aber weder Porree noch Mettenden im Haus hatte.
Weil mir gestern so kalt war, entwickelte ich einen dringenden Appetit auf eine wärmende Gemüsesuppe. Pech nur, dass es Mettenden bei Lidl nur in der kalten Jahreszeit gibt und die wird vom Kalender bestimmt und nicht durch die Außentemperaturen. Aber zum Glück hatten sie noch Reste der spanischen Woche (sogar reduziert, weil Reste) und so nahm ich eine Packung Chorizo mit. Geht zur Not auch, nur K meinte, ihm wären Mettenden doch etwas lieber, der Gute is(s)t halt mehr Westfale als Spanier.
Außerdem gab es bei Lidl grade nachgemachte Le Creuset Töpfe (das Stück für unter 20 €) und zu meiner Begeisterung auch eine rechteckige Kasserolle, in der sich hervorragend ein rechteckiges Kastenbrot backen lässt. Ich brauche diese sauschweren Gußeisentöpfe ja immer nur zum Brot backen und einen rechteckigen wollte ich schon lange haben.
Jetzt habe ich einen, in kirschrot.
Außerdem habe ich mich heute Nachmittag ausführlich am PC mit verschiedenen Steuererklärungen beschäftigt, eine habe ich sogar schon abgeschickt, an drei anderen muss ich noch etwas weiter basteln
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Mittwoch, 9. September 2026
Ich habe das mit dem Arbeiten komplett verlernt
anje, 20:58h
Die Temperatur liegt bei ca. 20°C und ich habe mir einen Wollpulli übergezogen.
K meinte, wir könnten jetzt bald mal den Ofen wieder anwerfen.
Wenn die Temperatur im Frühjahr das erste Mal auf 20°C klettert, werfe ich alle Klamotten von mir und bekomme Hitzewallungen.
Ich muss unbedingt beobachten, wann der Kipppunkt ist.
Es gab heute Dinge zu erledigen, die ich auch ordnungsgemäß erledigt habe. Nach etwas mehr als zwei Stunden aushäusiger "Arbeit" war ich allerdings schon wieder feierabendreif. Es ist für alle Beteiligten ein glücklicher Umstand, dass ich meine bezahlte Erwerbsarbeit freiwillig deutlich vor dem offiziellen Rentenalter beendet habe, ich glaube, ich taugte heute wirklich überhaupt nicht mehr für regelmäßige 8h Büroalltage.
Meine vorgezogene Altersfreiheit habe ich übrigens zu 100% selbst finanziert. Grundsätzlich ist das Ganze konzipiert wie ein Altersteilzeitmodell, allerdings ohne irgendwelche Zuschüsse vom Staat oder vom Arbeitgeber, weil das nicht vorgesehen war als ich mir selber mein eigenes Modell ausdachte und mit meinem Arbeitgeber vereinbarte.
Ich habe mir einfach 15 Jahre vor dem offiziellen Rentenbeginn nur noch 2/3 meines Gehaltes auszahlen lassen, aber die nächsten zehn Jahre weiter Vollzeit gearbeitet. Das bedeutet, dass ich 10 Jahre lang jährlich Überstunden im Wert von je 1/3 des Gehaltes angespart habe, die dazu führen, dass ich die letzten fünf Jahre vor der Rente weiter 2/3 Gehalt bekommen kann, weil ich jetzt die angesparten Überstunden abfeiere.
Das war möglich, weil meine monatlichen, laufenden Ausgaben noch nie sehr hoch waren, außerdem wird in meinem Beruf traditionell so gut bezahlt, dass ich auch mit 2/3 Gehalt noch gut leben kann und außerdem lief der Schwerpunkt meiner eigenen Altersvorsorge ja schon immer außerhalb der klassischen Rentenabsicherung, so dass es mir auch in diesem Punkt völlig egal sein konnte, dass sich durch die lange Teilzeitentlohnung natürlich auch meine offiziellen Rentenansprüche deutlich verringern.
Ich habe heute noch mal länger darüber nachgedacht, was ich für ein Glück habe, dass ich vor zwölf Jahren schon so klug war, diese Entscheidung getroffen zu haben. Bei der Vorstellung, ich müsste heute immer noch den größten Teil des Tages im Büro verbringen, gruselt es mich sehr
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K meinte, wir könnten jetzt bald mal den Ofen wieder anwerfen.
Wenn die Temperatur im Frühjahr das erste Mal auf 20°C klettert, werfe ich alle Klamotten von mir und bekomme Hitzewallungen.
Ich muss unbedingt beobachten, wann der Kipppunkt ist.
Es gab heute Dinge zu erledigen, die ich auch ordnungsgemäß erledigt habe. Nach etwas mehr als zwei Stunden aushäusiger "Arbeit" war ich allerdings schon wieder feierabendreif. Es ist für alle Beteiligten ein glücklicher Umstand, dass ich meine bezahlte Erwerbsarbeit freiwillig deutlich vor dem offiziellen Rentenalter beendet habe, ich glaube, ich taugte heute wirklich überhaupt nicht mehr für regelmäßige 8h Büroalltage.
Meine vorgezogene Altersfreiheit habe ich übrigens zu 100% selbst finanziert. Grundsätzlich ist das Ganze konzipiert wie ein Altersteilzeitmodell, allerdings ohne irgendwelche Zuschüsse vom Staat oder vom Arbeitgeber, weil das nicht vorgesehen war als ich mir selber mein eigenes Modell ausdachte und mit meinem Arbeitgeber vereinbarte.
Ich habe mir einfach 15 Jahre vor dem offiziellen Rentenbeginn nur noch 2/3 meines Gehaltes auszahlen lassen, aber die nächsten zehn Jahre weiter Vollzeit gearbeitet. Das bedeutet, dass ich 10 Jahre lang jährlich Überstunden im Wert von je 1/3 des Gehaltes angespart habe, die dazu führen, dass ich die letzten fünf Jahre vor der Rente weiter 2/3 Gehalt bekommen kann, weil ich jetzt die angesparten Überstunden abfeiere.
Das war möglich, weil meine monatlichen, laufenden Ausgaben noch nie sehr hoch waren, außerdem wird in meinem Beruf traditionell so gut bezahlt, dass ich auch mit 2/3 Gehalt noch gut leben kann und außerdem lief der Schwerpunkt meiner eigenen Altersvorsorge ja schon immer außerhalb der klassischen Rentenabsicherung, so dass es mir auch in diesem Punkt völlig egal sein konnte, dass sich durch die lange Teilzeitentlohnung natürlich auch meine offiziellen Rentenansprüche deutlich verringern.
Ich habe heute noch mal länger darüber nachgedacht, was ich für ein Glück habe, dass ich vor zwölf Jahren schon so klug war, diese Entscheidung getroffen zu haben. Bei der Vorstellung, ich müsste heute immer noch den größten Teil des Tages im Büro verbringen, gruselt es mich sehr
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