Mittwoch, 7. Oktober 2026
Kunst- und Dosenkauf
anje, 22:42h
Heute morgen erwachte ich einigermaßen energiegeladen und überredete K, dass wir früh aufstehen und nach Münster auf den Flohmarkt fahren, auch wenn ich heute keine Dinge zur Remigration dabei hatte.
Dass wir deshalb relativ früh auf dem Parkplatz vor dem Preußenstadion waren, entpuppte sich als äußerst vorteilhaft, weil ich nach einer dreiviertel Stunde auch alles gesehen hatte und wir wieder fahren konnte, was zu dem Zeitpunkt grade eben noch so möglich war.
Denn im Preussenstadion war heute Ersti-Begrüßung der Uni Münster und als wir abfuhren war der Parkplatz so randvoll mit Fahrrädern, dass wirklich keines mehr draufpasste, es aber jede Menge Neuankömmlinge immer noch versuchten. Völlig verrückt.
Ich habe heute 9€ ausgegeben, den größten Teil davon (3€) für ein Bild, was mir unglaublich gut gefällt. Es ist in Acryl-Spachteltechnik gemalt, zeigt einen abstrakten Fisch und passt nahezu perfekt zu den Farben im Bad, was sich anschließend durch dranhalten an die Badezimmerwand sofort bestätigt hat.
Ich habe schon häufiger Kunst auf dem Flohmarkt gekauft, weil es für mich keinen Unterschied macht, ob ein Bild von Picasso oder von Lieschen Müller gemalt wurde, mir ist grundsätzlich immer nur wichtig, dass mir das Bild gefällt.
Obwohl, wenn ich für 3€ durch Zufall einen echten Picasso oder ein Bild von irgendeinem anderen, irre wertvollen Künstler gekauft hätte und ich erführe irgendwann den wahren Wert, dann würde ich so ein Bild wahrscheinlich sofort verkaufen, denn ich sehe extrem wenig Sinn darin, mir größere Geldbeträge an die Wand zu hängen. Dafür gibt es zu viel wirklich schöne Kunst, die Leute aus reiner Freude am Machen aus Hobby fertigen.
Von Münster aus fuhren wir nach Rheda, wo rein theoretisch heute der Glasfaseranschluss aktiviert werden sollte. Das klappte aber nicht, irgendwie gab es keine Verbindung und jetzt muss erst noch mal ein Tiefbauunternehmen kommen und die Straße aufreißen.
Insgesamt hielten wir uns recht lange auf der Baustelle auf, dann brachten wir unsere Musterstücke wieder zurück zum Küchenbauer und bestätigten den Auftrag mit genau diesen Materialien.
Im Anschluss fuhren wir Einkaufen, gingen mit dem Hund auf die Hundewiese, kauften danach noch woanders ein und fuhren schließlich noch mal in ein Fressnapfgeschäft, wo wir noch einen Fahrradabstandshalter für den Hund kauften.
Gleich neben diesem Laden gibt es einen ActionMarkt und da muss ich ja aus purer Schnäppchenneugierde immer mal gucken, was es grade wieder Neues gibt.
Heute gab es viereckige Mepaldosen mit durchsichtigem Deckel und ich kaufte den Bestand auf.
Aktuell bewahre ich meine Vorräte in runden Edelstahldosen mit Bügelverschluss auf. Diese luftdichte, gut schließende Aufbewahrung ist mir irre wichtig, denn ich hatte früher mal Mehlmotten, die mich drei Umzüge lang begleiteten.
Es stellte sich nachher raus, dass sie in den Bohrlöchern für die Regalbrettverstellung im Küchenschrank wohnten, aber als ich von Mönchengladbach nach Greven zog, bekam ich eine neue Küche und ich verweigerte zu 100% die Mitnahme irgendwelcher Lebensmittel.
Greven ist also mehlmottenfrei, geblieben ist mir meine Hysterie wegen der Viecher und damit eben auch der zwanghafte Drang, alle Lebensmittel in mottensicheren Dosen aufzubewahren.
Die runden Edelstahldosen sind schön, wenn sie offen auf einem Regal stehen, in Rheda habe ich aber ausreichend Schubladen, in denen ich Vorräte unterbringen kann und deshalb möchte jetzt keine runden Dosen mehr, sondern nur noch viereckige und vorzugsweise welche mit durchsichtigem Deckel, damit ich von oben sehen kann, was in der jeweiligen Dose drin ist.
Luftdicht und mottenfest müssen die Dosen außerdem sein, d.h. es gibt nicht sehr viel Auswahl.
Mepal ist einer der Hersteller, der sicher schließende Dosen herstellt - und als ich die heute bei Action fand, war ich verständlicherweise begeistert.
Anschließend fuhren wir noch mal zur Baustelle, wo ich die frisch erworbenen Dosen testweise in eine Küchenschublade räumte. Sie passen genau und um eine Schublade vollständig zu füllen, brauche ich zwölf Stück.
Acht habe ich schon.
Nach elf Stunden Abwesenheit waren wir um 20h wieder zu Hause, beide ausreichend platt und k.o. um danach nur noch schlapp auf dem Sofa abzuhängen
.
Dass wir deshalb relativ früh auf dem Parkplatz vor dem Preußenstadion waren, entpuppte sich als äußerst vorteilhaft, weil ich nach einer dreiviertel Stunde auch alles gesehen hatte und wir wieder fahren konnte, was zu dem Zeitpunkt grade eben noch so möglich war.
Denn im Preussenstadion war heute Ersti-Begrüßung der Uni Münster und als wir abfuhren war der Parkplatz so randvoll mit Fahrrädern, dass wirklich keines mehr draufpasste, es aber jede Menge Neuankömmlinge immer noch versuchten. Völlig verrückt.
Ich habe heute 9€ ausgegeben, den größten Teil davon (3€) für ein Bild, was mir unglaublich gut gefällt. Es ist in Acryl-Spachteltechnik gemalt, zeigt einen abstrakten Fisch und passt nahezu perfekt zu den Farben im Bad, was sich anschließend durch dranhalten an die Badezimmerwand sofort bestätigt hat.
Ich habe schon häufiger Kunst auf dem Flohmarkt gekauft, weil es für mich keinen Unterschied macht, ob ein Bild von Picasso oder von Lieschen Müller gemalt wurde, mir ist grundsätzlich immer nur wichtig, dass mir das Bild gefällt.
Obwohl, wenn ich für 3€ durch Zufall einen echten Picasso oder ein Bild von irgendeinem anderen, irre wertvollen Künstler gekauft hätte und ich erführe irgendwann den wahren Wert, dann würde ich so ein Bild wahrscheinlich sofort verkaufen, denn ich sehe extrem wenig Sinn darin, mir größere Geldbeträge an die Wand zu hängen. Dafür gibt es zu viel wirklich schöne Kunst, die Leute aus reiner Freude am Machen aus Hobby fertigen.
Von Münster aus fuhren wir nach Rheda, wo rein theoretisch heute der Glasfaseranschluss aktiviert werden sollte. Das klappte aber nicht, irgendwie gab es keine Verbindung und jetzt muss erst noch mal ein Tiefbauunternehmen kommen und die Straße aufreißen.
Insgesamt hielten wir uns recht lange auf der Baustelle auf, dann brachten wir unsere Musterstücke wieder zurück zum Küchenbauer und bestätigten den Auftrag mit genau diesen Materialien.
Im Anschluss fuhren wir Einkaufen, gingen mit dem Hund auf die Hundewiese, kauften danach noch woanders ein und fuhren schließlich noch mal in ein Fressnapfgeschäft, wo wir noch einen Fahrradabstandshalter für den Hund kauften.
Gleich neben diesem Laden gibt es einen ActionMarkt und da muss ich ja aus purer Schnäppchenneugierde immer mal gucken, was es grade wieder Neues gibt.
Heute gab es viereckige Mepaldosen mit durchsichtigem Deckel und ich kaufte den Bestand auf.
Aktuell bewahre ich meine Vorräte in runden Edelstahldosen mit Bügelverschluss auf. Diese luftdichte, gut schließende Aufbewahrung ist mir irre wichtig, denn ich hatte früher mal Mehlmotten, die mich drei Umzüge lang begleiteten.
Es stellte sich nachher raus, dass sie in den Bohrlöchern für die Regalbrettverstellung im Küchenschrank wohnten, aber als ich von Mönchengladbach nach Greven zog, bekam ich eine neue Küche und ich verweigerte zu 100% die Mitnahme irgendwelcher Lebensmittel.
Greven ist also mehlmottenfrei, geblieben ist mir meine Hysterie wegen der Viecher und damit eben auch der zwanghafte Drang, alle Lebensmittel in mottensicheren Dosen aufzubewahren.
Die runden Edelstahldosen sind schön, wenn sie offen auf einem Regal stehen, in Rheda habe ich aber ausreichend Schubladen, in denen ich Vorräte unterbringen kann und deshalb möchte jetzt keine runden Dosen mehr, sondern nur noch viereckige und vorzugsweise welche mit durchsichtigem Deckel, damit ich von oben sehen kann, was in der jeweiligen Dose drin ist.
Luftdicht und mottenfest müssen die Dosen außerdem sein, d.h. es gibt nicht sehr viel Auswahl.
Mepal ist einer der Hersteller, der sicher schließende Dosen herstellt - und als ich die heute bei Action fand, war ich verständlicherweise begeistert.
Anschließend fuhren wir noch mal zur Baustelle, wo ich die frisch erworbenen Dosen testweise in eine Küchenschublade räumte. Sie passen genau und um eine Schublade vollständig zu füllen, brauche ich zwölf Stück.
Acht habe ich schon.
Nach elf Stunden Abwesenheit waren wir um 20h wieder zu Hause, beide ausreichend platt und k.o. um danach nur noch schlapp auf dem Sofa abzuhängen
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Dienstag, 6. Oktober 2026
Eigentlich war nur die Vorhersage schlecht
anje, 22:51h
Als ich um 6h wegen Pipidrang kurz wach wurde, checkte ich dann auch schon mal das Gafor, weil ich neugierig war, wie unsere Chancen stehen, heute am Vormittag mit dem Flieger hier rauszukommen.
Um 6h morgens war Ostfriesland noch M5, also so nebelig, dass Sichtflug nahezu ausgeschlossen ist, aber die Ankündigung für den nächsten Zeitblock war schon besser und ab 10h stand die Sichtflugampel auf Grün.
Das beruhigte mich sehr, ich ging zur Toilette, legte mich wieder hin und schlief entspannt ein.
Als ich zwei Stunden später wieder wach wurde, stand neben meinem Bett eine Tasse kalter Kaffee, K war schon länger wach, und die Wetterverbesserungsaussicht im Gafor hatte sich in den Nachmittag verschoben.
Das war schlecht.
K rief beim Küchenbauer an und teilte schon mal vorsorglich mit, dass wir es wahrscheinlich nicht schaffen werden, um 15h in Rheda zu sein, zum Glück hatte der für uns zuständige Mensch keine anderen Termine am Nachmittag, so dass wir auch mit Verspätung noch willkommen waren.
Weil es keinen Grund mehr für eine übertriebene Eile gab, machten wir es uns dann erstmal im Bett gemütlich und lasen das Internet durch.
Dann brachten wir das Haus in einen akzeptablen Abreisezustand, gegen MIttag war ich komplett abreisebereit, nur das Fliegerwetter zeigte sich zickig.
Gegen 15h starteten wir trotz schlechter WetterApp Prognosen und es stellte sich heraus, dass das tatsächliche Wetter deutlich angenehmer und problemloser war als das Wetter in der App.
Es gab nämlich eine schmale Schicht zwischen zwei Wolkendecken, in der war alles bestens und unser Weg führte ziemlich genau durch diese Löcher.

Wir hätten weder nach Bremen noch nach Amsterdam fliegen mögen, aber nach Osnabrück blieben wir die gesamte Zeit in VMC (Visual Meteorological Conditions, Sichtflugbedingungen), dazu kam, dass die Luft extrem ruhig war und es waren sozusagen keine anderen Flieger unterwegs, alles in allem also ein sehr entspannter Flug.
Von Osnabrück fuhren wir dann direkt nach Rheda, unterwergs fuhr dann noch Oma vor uns,
Besser kann man einen Pflegedienst nicht nennen - K sagt, Oma steht für Osnabrück-Mitte-Atterheide und dann ist es wirklich ein congenialer Name.
In Rheda hatten wir einen Termin mit dem Küchenbauer, wir müssen noch die Materialien für das kleine Kaffeeküchenensemble aussuchen, was unter die Treppe gebaut wird und ich denke, wir haben jetzt die nahezu perfekte Kombination aus Front, Arbeitsplatte, Wasserhahn und Waschbecken gefunden.
Um es an Ort und Stelle anzuschauen, gab der Küchenbauer uns Muster mit, die ich dann auf der Baustelle unter der Treppe zu einer Installation aufbaute.

Die Arbeitsplatte bekommt diese Marmor Optik, die Front der Unterschränke wird schwarz mit stark strukturierter Oberfläche, das gelb-eierschalfarbene Stück steht für den Kühlschrank, den wir schon haben und der ganz links stehen wird und auf dem unteren Bild ist das helle Stückchen das Muster für das Waschbecken und das dunkle (satin dark steel) wird der Wasserhahn.
Ich bin sicher, dass das alles zusammen nachher richtig gut aussehen wird, vor allem, weil ich mich jetzt schon total in den Wasserhahn verliebt habe
.
Um 6h morgens war Ostfriesland noch M5, also so nebelig, dass Sichtflug nahezu ausgeschlossen ist, aber die Ankündigung für den nächsten Zeitblock war schon besser und ab 10h stand die Sichtflugampel auf Grün.
Das beruhigte mich sehr, ich ging zur Toilette, legte mich wieder hin und schlief entspannt ein.
Als ich zwei Stunden später wieder wach wurde, stand neben meinem Bett eine Tasse kalter Kaffee, K war schon länger wach, und die Wetterverbesserungsaussicht im Gafor hatte sich in den Nachmittag verschoben.
Das war schlecht.
K rief beim Küchenbauer an und teilte schon mal vorsorglich mit, dass wir es wahrscheinlich nicht schaffen werden, um 15h in Rheda zu sein, zum Glück hatte der für uns zuständige Mensch keine anderen Termine am Nachmittag, so dass wir auch mit Verspätung noch willkommen waren.
Weil es keinen Grund mehr für eine übertriebene Eile gab, machten wir es uns dann erstmal im Bett gemütlich und lasen das Internet durch.
Dann brachten wir das Haus in einen akzeptablen Abreisezustand, gegen MIttag war ich komplett abreisebereit, nur das Fliegerwetter zeigte sich zickig.
Gegen 15h starteten wir trotz schlechter WetterApp Prognosen und es stellte sich heraus, dass das tatsächliche Wetter deutlich angenehmer und problemloser war als das Wetter in der App.
Es gab nämlich eine schmale Schicht zwischen zwei Wolkendecken, in der war alles bestens und unser Weg führte ziemlich genau durch diese Löcher.

Wir hätten weder nach Bremen noch nach Amsterdam fliegen mögen, aber nach Osnabrück blieben wir die gesamte Zeit in VMC (Visual Meteorological Conditions, Sichtflugbedingungen), dazu kam, dass die Luft extrem ruhig war und es waren sozusagen keine anderen Flieger unterwegs, alles in allem also ein sehr entspannter Flug.
Von Osnabrück fuhren wir dann direkt nach Rheda, unterwergs fuhr dann noch Oma vor uns,
Besser kann man einen Pflegedienst nicht nennen - K sagt, Oma steht für Osnabrück-Mitte-Atterheide und dann ist es wirklich ein congenialer Name.
In Rheda hatten wir einen Termin mit dem Küchenbauer, wir müssen noch die Materialien für das kleine Kaffeeküchenensemble aussuchen, was unter die Treppe gebaut wird und ich denke, wir haben jetzt die nahezu perfekte Kombination aus Front, Arbeitsplatte, Wasserhahn und Waschbecken gefunden.
Um es an Ort und Stelle anzuschauen, gab der Küchenbauer uns Muster mit, die ich dann auf der Baustelle unter der Treppe zu einer Installation aufbaute.
Die Arbeitsplatte bekommt diese Marmor Optik, die Front der Unterschränke wird schwarz mit stark strukturierter Oberfläche, das gelb-eierschalfarbene Stück steht für den Kühlschrank, den wir schon haben und der ganz links stehen wird und auf dem unteren Bild ist das helle Stückchen das Muster für das Waschbecken und das dunkle (satin dark steel) wird der Wasserhahn.
Ich bin sicher, dass das alles zusammen nachher richtig gut aussehen wird, vor allem, weil ich mich jetzt schon total in den Wasserhahn verliebt habe
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Montag, 5. Oktober 2026
Treppeneinbau
anje, 21:57h
Heute wurde die Treppe eingebaut, der Architekt schickte Fotos und ich bin jetzt sehr neugierig, den aktuellen Zustand selber und in echt anzuschauen.
Wir haben uns für eine Kragarmtreppe entschieden, weil das einerseits die unauffälligste, oder zumindest die schlankeste und zierlichste Treppe ist, die es gibt, was aber gleichzeitig natürlich auch bedeutet, dass sie grade deshalb besonders auffällt.
Zunächst wurden die Kragarme montiert, aus diesem Grund ist die Wand aus Beton und nicht nur aus Kalksandstein gemauert, wie die anderen Wände des Hauses.
Wenn alles fertig ist, soll es ungefähr so (Muster auf der website des Treppenbauers) aussehen, wir bekommen allerdings noch einen runden Holzgriff als Handlauf auf das Glasgeländer, weil ich finde, dass das nackichte, grade Glas zwar stylisch aussieht, sich aber extrem schlecht anfassen lässt und ich unbedingt einen Handlauf brauche, an dem ich mich mit den Armen zur Unterstützung der Beine die Treppe hochziehen kann.
Wir haben uns hier heute damit beschäftigt, weitere Verträge zu kündigen. Strom und Gas und Internet - in Greven ist nun alles zum 30.11. gekündigt, jetzt müssen wir nur noch ein Umzugsunternehmen finden und einen konkreten Termin festlegen.
Und für morgen drücke ich die Daumen, dass sich der Frühnebel einigermaßen schnell verzieht, denn wir wollen am Vormittag zurück, um pünktlich um 15h zu einem Termin in Rheda zu sein
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Wir haben uns für eine Kragarmtreppe entschieden, weil das einerseits die unauffälligste, oder zumindest die schlankeste und zierlichste Treppe ist, die es gibt, was aber gleichzeitig natürlich auch bedeutet, dass sie grade deshalb besonders auffällt.
Zunächst wurden die Kragarme montiert, aus diesem Grund ist die Wand aus Beton und nicht nur aus Kalksandstein gemauert, wie die anderen Wände des Hauses.
Wenn alles fertig ist, soll es ungefähr so (Muster auf der website des Treppenbauers) aussehen, wir bekommen allerdings noch einen runden Holzgriff als Handlauf auf das Glasgeländer, weil ich finde, dass das nackichte, grade Glas zwar stylisch aussieht, sich aber extrem schlecht anfassen lässt und ich unbedingt einen Handlauf brauche, an dem ich mich mit den Armen zur Unterstützung der Beine die Treppe hochziehen kann.
Wir haben uns hier heute damit beschäftigt, weitere Verträge zu kündigen. Strom und Gas und Internet - in Greven ist nun alles zum 30.11. gekündigt, jetzt müssen wir nur noch ein Umzugsunternehmen finden und einen konkreten Termin festlegen.
Und für morgen drücke ich die Daumen, dass sich der Frühnebel einigermaßen schnell verzieht, denn wir wollen am Vormittag zurück, um pünktlich um 15h zu einem Termin in Rheda zu sein
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Sonntag, 4. Oktober 2026
Ein Jahr mehr
anje, 21:19h
Wenn man nur durch den Datumswechsel plötzlich ein Jahr mehr auf dem Tacho hat, ergibt sich dadurch auch ein Anlass, mal zurückzublicken, sich an andere Tachostände zu erinnern und sich zu überlegen, was sich an Motor und Chassis auf der Reise durch die letzten zwanzig Jahre so verändert hat.
Als erstes fiel mir ein, was sich nicht verändert hat, nämlich mein selbst gesetztes Mindesthaltbarkeitsdatum. Ich habe vor 20 Jahren schon gesagt, dass ich 75 als ausreichend alt empfinde, bis dahin bin ich bereit, mich um Körper und Wohlergehen zu kümmern, danach klappt das entweder von alleine oder eben nicht und dann eben nicht.
Was sich allerdings als wichtige Referenzgröße verändert hat, ist die Zeit bis zum Ablauf. Vor zwanzig Jahren waren es noch über 30 Jahre bis zum Erreichen meiner selbstgesetzten Mindestgrenze und 30 Jahre entsprachen knapp Dreiviertel der bis dahin überhaupt verbrachten Lebenszeit.
Das waren alles große Zahlen und lohnenswerte Zeiträume.
Vor knapp 20 Jahren habe ich deshalb auch in voller Absicht und mit noch mehr Zuversicht auf eine lohnende Verbesserung mein Leben einmal komplett verändert. 90° Richtungswechsel, Ziel, Landschaft, Umgebung, Reisegeschwindgkeit und Reisegruppe, alles wurde massiv verändert, es lohnte sich schließlich noch.
Heute weiß ich, wie sehr sich das gelohnt hat, dass ich damals alles richtig gemacht habe und dass ich alles sofort noch mal so machen würde - müsste ich für mein damaliges Ich heute noch mal entscheiden.
Aber gleichzeitig weiß ich auch, dass ich eine vergleichbare Aktion mit meinem heutigen Ich nicht noch mal so durchziehen würde, denn für das letzte Siebtel des Lebens erscheint mir das schlicht unverhältnismäßig. Gleichzeitig bin ich heute aber auch in einer komplett anderen Situation, denn ich habe wirklich nichts, was mich an meinen aktuellen Lebensumständen stört, insofern ist die Frage eh obsolet.
Eine deutliche Veränderung gibt es ansonsten am Chassis - es wird alles etwas klapperiger und rostiger und läuft nicht mehr so reibungslos und ruckelfrei wie vor 20 Jahren, aber nun ja, das gehört wohl dazu, vor allem, weil ich das Chassis ja auch wirklich nie durch so Dinge wie Sport oder Gymnastik gepflegt habe.
Der Motor funktioniert dagegen noch immer unverändert gut, ich war grade erst bei der Inspektion und da gab es keinerlei Beanstandungen, nur bei längerer Dauerbelastung läuft er schneller heiß und verlangt energisch nach mehr Ruhepausen, aber ich denke, es sei ihm gegönnt.
Insgesamt bin ich aber noch ganz zufrieden mit dem, wie sich mein Körper in den letzten zwanzig Jahren gehalten hat, es hätte deutlich schlimmer kommen können.
Und in die Zukunft blicke ich erstaunlich optimistisch, denn vor allem für die nähere Zukunft stehen eine Menge positive Veränderungen im Bereich der alltäglichen Lebensumstände an und auch wenn es sicherlich eine große körperliche Belastung wird, so freue ich mich doch schon sehr auf den Umzug.
Den Tag heute haben wir mit phantastischem Wetter am Strand verbracht, mitnehmen, was geht, lautet die Devise für Menschen in meinem Alter und wir haben es alle sehr genossen.
Für den Hund gab es zwar kaum andere Hunde zum Toben, aber nach ihrer Läufigkeit ist sie derzeit auch sehr ruhig und sitzt einfach komplett entspannt im Welpensitz direkt neben uns im Sand und beobachtet die Gegend

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Als erstes fiel mir ein, was sich nicht verändert hat, nämlich mein selbst gesetztes Mindesthaltbarkeitsdatum. Ich habe vor 20 Jahren schon gesagt, dass ich 75 als ausreichend alt empfinde, bis dahin bin ich bereit, mich um Körper und Wohlergehen zu kümmern, danach klappt das entweder von alleine oder eben nicht und dann eben nicht.
Was sich allerdings als wichtige Referenzgröße verändert hat, ist die Zeit bis zum Ablauf. Vor zwanzig Jahren waren es noch über 30 Jahre bis zum Erreichen meiner selbstgesetzten Mindestgrenze und 30 Jahre entsprachen knapp Dreiviertel der bis dahin überhaupt verbrachten Lebenszeit.
Das waren alles große Zahlen und lohnenswerte Zeiträume.
Vor knapp 20 Jahren habe ich deshalb auch in voller Absicht und mit noch mehr Zuversicht auf eine lohnende Verbesserung mein Leben einmal komplett verändert. 90° Richtungswechsel, Ziel, Landschaft, Umgebung, Reisegeschwindgkeit und Reisegruppe, alles wurde massiv verändert, es lohnte sich schließlich noch.
Heute weiß ich, wie sehr sich das gelohnt hat, dass ich damals alles richtig gemacht habe und dass ich alles sofort noch mal so machen würde - müsste ich für mein damaliges Ich heute noch mal entscheiden.
Aber gleichzeitig weiß ich auch, dass ich eine vergleichbare Aktion mit meinem heutigen Ich nicht noch mal so durchziehen würde, denn für das letzte Siebtel des Lebens erscheint mir das schlicht unverhältnismäßig. Gleichzeitig bin ich heute aber auch in einer komplett anderen Situation, denn ich habe wirklich nichts, was mich an meinen aktuellen Lebensumständen stört, insofern ist die Frage eh obsolet.
Eine deutliche Veränderung gibt es ansonsten am Chassis - es wird alles etwas klapperiger und rostiger und läuft nicht mehr so reibungslos und ruckelfrei wie vor 20 Jahren, aber nun ja, das gehört wohl dazu, vor allem, weil ich das Chassis ja auch wirklich nie durch so Dinge wie Sport oder Gymnastik gepflegt habe.
Der Motor funktioniert dagegen noch immer unverändert gut, ich war grade erst bei der Inspektion und da gab es keinerlei Beanstandungen, nur bei längerer Dauerbelastung läuft er schneller heiß und verlangt energisch nach mehr Ruhepausen, aber ich denke, es sei ihm gegönnt.
Insgesamt bin ich aber noch ganz zufrieden mit dem, wie sich mein Körper in den letzten zwanzig Jahren gehalten hat, es hätte deutlich schlimmer kommen können.
Und in die Zukunft blicke ich erstaunlich optimistisch, denn vor allem für die nähere Zukunft stehen eine Menge positive Veränderungen im Bereich der alltäglichen Lebensumstände an und auch wenn es sicherlich eine große körperliche Belastung wird, so freue ich mich doch schon sehr auf den Umzug.
Den Tag heute haben wir mit phantastischem Wetter am Strand verbracht, mitnehmen, was geht, lautet die Devise für Menschen in meinem Alter und wir haben es alle sehr genossen.
Für den Hund gab es zwar kaum andere Hunde zum Toben, aber nach ihrer Läufigkeit ist sie derzeit auch sehr ruhig und sitzt einfach komplett entspannt im Welpensitz direkt neben uns im Sand und beobachtet die Gegend

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Samstag, 3. Oktober 2026
Unverwüstliches Basilikum
anje, 21:23h
Endlich habe ich mal dran gedacht, ein Vorher-Bild zu machen, so dass ich heute den Vorher-Nachher-Vergleich für das Basilikum vorzeigen kann, das die letzten elf Tage hier alleine im Haus rumstand, ohne frische Wasserversorgung auskommen musste und dementsprechend zerknittert, schlapp und welk gestern im Topf hing, sich aber mit einer großen Ladung Frischwasser über Nacht ganz wundersam erholt hat.
Mich fasziniert das jedesmal sehr, was Basilikums (Basilika?) für Stehaufpflanzen sind.
Ein weiteren Beweis für den unerschüttlichen Überlebens- und Wachstumswillen von Basilikum habe ich außerdem heute noch beim Onkel im Garten fotografiert.
Der hat vor sechs Wochen von irgendeinem Gast, der sich im Supermarkt einen Topf Basilikum gekauft hatte, den nicht aufgegessenen Rest der Pflanze geschenkt bekommen, weil die Gäste die bei ihrer Abreise nicht in den Müll stecken wollten und meinten, er könne die Pflanze doch einfach in seinem Garten einbuddeln.
Das hat er gemacht und heute sieht sie so aus:
(Wohlgemerkt, es war wirklich nur ein kleiner, pisseliger Topf aus dem Supermarkt)
Die Blätter haben übrigens noch immer ein ausgesprochen intensives Aroma, die Pflanze fühlt sich an dieser Stelle offensichtlich sauwohl.
Sonst ist hier nicht viel passiert.
Ich habe die letzte Nacht ausgesprochen gut geschlafen.
100% hatte ich noch nie, weil ich fast immer irgendwann nachts mal auf Toilette muss, aber jetzt habe ich auch diese Marke geschafft.
Trotzdem war ich heute Nachmittag schon wieder so müde, dass ich erst mal ausführlich Mittagsschlaf machen musste, aber ist ja okay, es gibt anstrengendere Hobbys
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Mich fasziniert das jedesmal sehr, was Basilikums (Basilika?) für Stehaufpflanzen sind.
Ein weiteren Beweis für den unerschüttlichen Überlebens- und Wachstumswillen von Basilikum habe ich außerdem heute noch beim Onkel im Garten fotografiert.
Der hat vor sechs Wochen von irgendeinem Gast, der sich im Supermarkt einen Topf Basilikum gekauft hatte, den nicht aufgegessenen Rest der Pflanze geschenkt bekommen, weil die Gäste die bei ihrer Abreise nicht in den Müll stecken wollten und meinten, er könne die Pflanze doch einfach in seinem Garten einbuddeln.
Das hat er gemacht und heute sieht sie so aus:
(Wohlgemerkt, es war wirklich nur ein kleiner, pisseliger Topf aus dem Supermarkt)
Die Blätter haben übrigens noch immer ein ausgesprochen intensives Aroma, die Pflanze fühlt sich an dieser Stelle offensichtlich sauwohl.
Sonst ist hier nicht viel passiert.
Ich habe die letzte Nacht ausgesprochen gut geschlafen.
100% hatte ich noch nie, weil ich fast immer irgendwann nachts mal auf Toilette muss, aber jetzt habe ich auch diese Marke geschafft.
Trotzdem war ich heute Nachmittag schon wieder so müde, dass ich erst mal ausführlich Mittagsschlaf machen musste, aber ist ja okay, es gibt anstrengendere Hobbys
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Freitag, 2. Oktober 2026
Flug über den Wolken
anje, 22:24h
In den nächsten Wochen werden wir verstärkt mit dem Umzug beschäftigt sein, so dass nicht sehr viel Zeit bleibt, sich um die Dinge auf Borkum zu kümmern.
Dieses Wochenende war aber noch mal wirklich tolles Wetter angesagt und wir haben überhaupt keine Termine auf dem Festland, also nutzten wir eine der letzten Gelegenheiten, packten den Kühlschrankinhalt ein und verlegten unseren Aufenthalt nach Borkum.
Unterwegs gab es eigentlich nicht sehr viele Wolken, nur zwischen 6.000-7.000 Fuß, da trieben sich ein paar dicke Wolkenberge rum und natürlich musste K genau diese Höhe wählen, sonst wäre ihm wahrscheinlich langweilig geworden.

Als wir uns Borkum näherten mussten wir sinken und übrig blieb einfach nur klare Sicht ohne irgendwelche Wolken.
Weil der Wind aus Süden kam, mussten wir einmal um die Insel rum, um dann von Norden kommend zu landen, so ein erzwungener Inselrundflug ist immer eine gute Gelegenheit, das eigene Haus mal wieder zu fotografieren und zu kontrollieren, wie es am Strand aussieht.
Am Strand waren die meisten Zelte schon abgeräumt, an den Milchbuden war aber noch richtig was los.
Am Abend haben wir dann noch eine Radtour mit dem Hund gemacht. Als wir oben auf dem Deckwerk angekommen waren, haben wir sie abgeleint und frei laufen lassen. Sie raste erst wie eine Blöde mit Vollspeed runter zum Strand bis ans Wasser, als sie dann aber registrierte, dass wir oben auf dem Deckwerk blieben und einfach weiterfuhren, kam sie irgendwann hinterhergerast und lief von da an sehr manierlich immer direkt neben uns her, man könnte glatt meinen, wir haben einen perfekt erzogenen Hund
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Dieses Wochenende war aber noch mal wirklich tolles Wetter angesagt und wir haben überhaupt keine Termine auf dem Festland, also nutzten wir eine der letzten Gelegenheiten, packten den Kühlschrankinhalt ein und verlegten unseren Aufenthalt nach Borkum.
Unterwegs gab es eigentlich nicht sehr viele Wolken, nur zwischen 6.000-7.000 Fuß, da trieben sich ein paar dicke Wolkenberge rum und natürlich musste K genau diese Höhe wählen, sonst wäre ihm wahrscheinlich langweilig geworden.

Als wir uns Borkum näherten mussten wir sinken und übrig blieb einfach nur klare Sicht ohne irgendwelche Wolken.
Weil der Wind aus Süden kam, mussten wir einmal um die Insel rum, um dann von Norden kommend zu landen, so ein erzwungener Inselrundflug ist immer eine gute Gelegenheit, das eigene Haus mal wieder zu fotografieren und zu kontrollieren, wie es am Strand aussieht.
Am Strand waren die meisten Zelte schon abgeräumt, an den Milchbuden war aber noch richtig was los.
Am Abend haben wir dann noch eine Radtour mit dem Hund gemacht. Als wir oben auf dem Deckwerk angekommen waren, haben wir sie abgeleint und frei laufen lassen. Sie raste erst wie eine Blöde mit Vollspeed runter zum Strand bis ans Wasser, als sie dann aber registrierte, dass wir oben auf dem Deckwerk blieben und einfach weiterfuhren, kam sie irgendwann hinterhergerast und lief von da an sehr manierlich immer direkt neben uns her, man könnte glatt meinen, wir haben einen perfekt erzogenen Hund
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Donnerstag, 1. Oktober 2026
I will wait for you
anje, 22:56h
Aufgewacht bin ich heute morgen mit einem Ohrwurm, den ich nicht identifizieren konnte. Ich wusste, dass so Wörter wie "love" und "we" vorkamen, was aber nicht sehr hilfreich ist, wenn man anhand dieser Stichpunkte nach dem Songtext sucht.
Eines meiner besonderen Talente ist die vollständige Unfähigkeit, beim Singen oder Summen die richtigen Töne zu treffen, was vor allem deshalb so besonders ist, weil ich es selber höre.
Mein Gehör ist nämlich überdurchschnittlich fein, beim Instrumente stimmen war ich schon immer pingeliger als die meisten anderen, ich höre also ganz genau, wie schief und falsch die Töne sind, die ich singe, aber ich habe keine Idee, wie ich an die richtigen Töne drankomme.
Beim Klavier ist das einfach, da gibt es für jeden Ton eine konkrete Taste, da muss ich also nur die passende Taste finden, bei der Flöte den passenden Griff. Technisch mag das manchmal vor allem manuell herausfordernd sein, aber theoretisch weiß ich genau, wie ich die Töne produzieren kann.
Doch wo finde ich auf meinen Stimmbändern ein a oder wie summe ich eine große Terz?
Ich habe keine Ahnung und es hat mir auch noch nie jemand erklären können. In meiner Jugend wollte ich gerne in unserem Schulchor mitsingen, der Leiter des Chores wies mir dann nach kurzer Zeit den Platz am Klavier zu, da fiel mir das mit dem Treffen der richtigen Töne entschieden leichter.
Ich singe gerne und ich singe gnadenlos falsch. Das weiß ich, weshalb ich es üblicherweise vermeide, in der Gegenwart anderer Menschen zu singen. Der einzige, auf den ich keine Rücksicht nehme, ist mein Westfalenmann, der es ab und zu ertragen muss, dass ich laut mitsinge, wenn wir gemeinsam Musik hören und dabei ein Titel vorkommt, der mir besonders gut gefällt und ich deshalb den Text einigermaßen gut auswendig kenne.
Im Unterschied zu mir ist K ein großer Musikfreund, der nicht nur für jedes Jahr seit ca. 1970 alle Titel aus den Top100 der jährlichen Charts kennt, sondern auch weiß, wer welchen Titel gesungen hat, wann der Titel rausgekommen ist, wer ihn gecovert hat und welche Schuhgröße der Produzent hat.
Zumindest so in etwa.
Ich bin regelmäßig fasziniert davon, dass er die allermeisten Titel meist schon nach ca. 3 Sekunden erkennt und was er dann alles zu den einzelnen Titeln weiß.
Ich selber kenne vielleicht die Musik, wenn ich sie schon mal gehört habe, oft weiß ich aber nicht, wie das Stück offiziell heißt und fast nie weiß ich, wer es singt.
Weil mich der Ohrwurm heute morgen vor allem deshalb nervte, weil ich nicht wusste, wie das Lied heißt und wie der Text richtig geht, habe ich es irgendwann K vorgesummt und gehofft, er kann mir den Titel sagen, damit ich mir dann den Liedtext ergoogeln kann.
Leider erkannte er das Lied nicht, deshalb habe ich Tante Google bemüht, die ja selbst aus meinem schiefen Gesumme immer noch das richtige Stück erkennt.
Mein Ohrwurm heute morgen war ein Lied aus dem Musical "Die Regenschirme von Cherbourg" und ich mag es am liebsten in der Fassung von Frank Sinatra.
Faszinierenderweise sagte K auch als ich ihm die Sinatra-Version vorspielte noch immer, dass er das Stück nicht kennt, ich schätze deshalb, es war nie in den Top100 Charts.
Ich habe mich nie für die Musik aus den Charts interessiert, dafür kenne ich aber fast alle Musicals - und wundere mich dann immer, dass andere Leute diese Musik oft nicht kennen. Mein Musikgeschmack ist ganz eindeutig nicht massentauglich
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Eines meiner besonderen Talente ist die vollständige Unfähigkeit, beim Singen oder Summen die richtigen Töne zu treffen, was vor allem deshalb so besonders ist, weil ich es selber höre.
Mein Gehör ist nämlich überdurchschnittlich fein, beim Instrumente stimmen war ich schon immer pingeliger als die meisten anderen, ich höre also ganz genau, wie schief und falsch die Töne sind, die ich singe, aber ich habe keine Idee, wie ich an die richtigen Töne drankomme.
Beim Klavier ist das einfach, da gibt es für jeden Ton eine konkrete Taste, da muss ich also nur die passende Taste finden, bei der Flöte den passenden Griff. Technisch mag das manchmal vor allem manuell herausfordernd sein, aber theoretisch weiß ich genau, wie ich die Töne produzieren kann.
Doch wo finde ich auf meinen Stimmbändern ein a oder wie summe ich eine große Terz?
Ich habe keine Ahnung und es hat mir auch noch nie jemand erklären können. In meiner Jugend wollte ich gerne in unserem Schulchor mitsingen, der Leiter des Chores wies mir dann nach kurzer Zeit den Platz am Klavier zu, da fiel mir das mit dem Treffen der richtigen Töne entschieden leichter.
Ich singe gerne und ich singe gnadenlos falsch. Das weiß ich, weshalb ich es üblicherweise vermeide, in der Gegenwart anderer Menschen zu singen. Der einzige, auf den ich keine Rücksicht nehme, ist mein Westfalenmann, der es ab und zu ertragen muss, dass ich laut mitsinge, wenn wir gemeinsam Musik hören und dabei ein Titel vorkommt, der mir besonders gut gefällt und ich deshalb den Text einigermaßen gut auswendig kenne.
Im Unterschied zu mir ist K ein großer Musikfreund, der nicht nur für jedes Jahr seit ca. 1970 alle Titel aus den Top100 der jährlichen Charts kennt, sondern auch weiß, wer welchen Titel gesungen hat, wann der Titel rausgekommen ist, wer ihn gecovert hat und welche Schuhgröße der Produzent hat.
Zumindest so in etwa.
Ich bin regelmäßig fasziniert davon, dass er die allermeisten Titel meist schon nach ca. 3 Sekunden erkennt und was er dann alles zu den einzelnen Titeln weiß.
Ich selber kenne vielleicht die Musik, wenn ich sie schon mal gehört habe, oft weiß ich aber nicht, wie das Stück offiziell heißt und fast nie weiß ich, wer es singt.
Weil mich der Ohrwurm heute morgen vor allem deshalb nervte, weil ich nicht wusste, wie das Lied heißt und wie der Text richtig geht, habe ich es irgendwann K vorgesummt und gehofft, er kann mir den Titel sagen, damit ich mir dann den Liedtext ergoogeln kann.
Leider erkannte er das Lied nicht, deshalb habe ich Tante Google bemüht, die ja selbst aus meinem schiefen Gesumme immer noch das richtige Stück erkennt.
Mein Ohrwurm heute morgen war ein Lied aus dem Musical "Die Regenschirme von Cherbourg" und ich mag es am liebsten in der Fassung von Frank Sinatra.
Faszinierenderweise sagte K auch als ich ihm die Sinatra-Version vorspielte noch immer, dass er das Stück nicht kennt, ich schätze deshalb, es war nie in den Top100 Charts.
Ich habe mich nie für die Musik aus den Charts interessiert, dafür kenne ich aber fast alle Musicals - und wundere mich dann immer, dass andere Leute diese Musik oft nicht kennen. Mein Musikgeschmack ist ganz eindeutig nicht massentauglich
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