anjesagt

Anjesagtes, Appjefahr'nes und manchmal auch Ausjedachtes
Donnerstag, 21. März 2019
Mal wieder nur Büro
Scheint keine gute Woche zum Bloggen zu sein.
Aktuell bin ich noch im Büro, weil heute so viel zu tun war, dass ich jetzt erst fertig geworden bin.
Morgen ist Aufsichtsrat, damit ist der Tag auch im wesentlichen geprägt von Stress mit anschließender Erschlaffung und übermorgen ist dann Barcamp Ruhr und am Abend noch eine Einladung zu einem Escape Room-Spiel hier in Münster, Sonntag noch mal Barcamp, ich fürchte, da bleibt ausgesprochen wenig Zeit und noch weniger Energie zum Bloggen.

Für heute bin ich jetzt auch wirklich durch, ich packe jetzt meine Sachen zusammen, fahre nach Hause und gehe direkt ins Bett, habe ich grade beschlossen
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Mittwoch, 20. März 2019
Keine Veränderung
So richtig viel Schwung steckt aktuell hier nicht in meinem Alltag, außer Büro kriege ich aktuell kaum etwas geregelt. Heute war ich zwar schon um 19h zu Hause, weshalb ich immerhin noch genug Elan hatte, um etwas zu essen herzustellen, aber wirklich aufwändig gekocht habe ich natürlich nicht, sondern einfach nur die Heißluftfriteuse angeworfen, was ich absolut allerdings viel zu selten mache, wie ich nach dem Genuss der wirklich leckeren Pommes Frites mal wieder feststellte.
Und dann habe ich TV gesehen, einen wunderbaren Film/Serie mit Marie Brandt (Marile Millowitsch). Hat sehr viel Spaß gemacht.
Jetzt Bett
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Dienstag, 19. März 2019
Müdigkeitsattacke
Als ich aus dem Büro kam, bin ich zu Hause im Schlafzimmer beim Umziehen einfach eingeschlafen.
Jetzt bin ich kurz aufgewacht, aber nur um das Umziehen abzubrechen und mich einfach nur auszuziehen. Mehr geht heute nicht mehr
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Montag, 18. März 2019
Kein Montag
Der Montag heute war kein typischer Montag, weil ich den ganzen Tag keine Zeit hatte, darüber zu jammern, dass heute Montag ist. So ein Montag war das.

Es begann damit, dass ich schon unverhältnismäßig früh im Büro war, weil für 9h eine Besprechung angesetzt war, zu der wir erst noch zu zweit vom Büro aus hinfahren mussten und außerdem hatte ich noch keine Unterlagen dafür vorbereitet, mir blieb also gar nichts anderes übrig, als extrem früh im Büro aufzuschlagen.

Nach der Besprechung war dann zwar normale Büroarbeit vorgesehen, aber es gab so viele Dinge, die ich machen musste, dass die Zeit nur so verflog und schwupp war es schon fast 18h und ich wollte doch eigentlich um 18h in der Innenstadt sein.

Ich hatte mich verabredet, mit jemandem, den ich nicht durch die Arbeit kennengelernt habe, das ist die letzten 10 Jahre eigentlich nicht mehr passiert, ich fand es dementsprechend spannend und es wurde auch tatsächlich ein richtig toller Abend.

Deshalb ist es jetzt auch schon so spät, mehr Blogzeit bleibt damit nicht, aber ich freu mich sehr, dass ich jetzt jemanden kenne, der am Samstag auf das Barcamp Ruhr geht und mir sogar eine Karte besorgt hat, das wird bestimmt eine prima Veranstaltung, hach, so könnte ruhig jede Woche starten
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Sonntag, 17. März 2019
Sturmflug
Vor zwei Wochen war ich zwar auf Borkum, bin aber weder auf dem Hin- noch auf dem Rückweg beim Vater gewesen, weil es auf dem Hinweg zu früh gewesen wäre und auf dem Rückweg war er nicht da, da er an dem Tag einen (neuen) Shunt gelegt bekam und deshalb im Krankenhaus war.
Letztes Wochenende hat J. in Greven Zwischenstation gemacht, da war auch keine Zeit, den Vater zu besuchen, weshalb ich ihm für dieses Wochenende fest versprochen hatte, ihn zu besuchen.
Um nach Borkum zu fahren, reichte es nicht, da K ja gestern unbedingt an diesem Pflichtbriefing teilnehmen musste, also stand nur für heute einmal Leer und wieder zurück auf dem Plan.
Als wir gegen 9h aufwachten checkte K das Fliegerwetter und meinte, es wäre grundsätzlich fliegbar. Es war zwar arg windig, aber der Wind ist nur beim Starten und Landen ein Thema, ist man erst mal in der Luft, sind auch wilde Sturmböen eigentlich kein Problem. Die Luft wird dann zwar schon mal etwas bockig, das heißt der Flieger hüpft dann unkontrolliert hoch und runter und hin und her und flugunerfahrene Gäste fangen dann gerne an zu beten, gefährlich ist es aber nicht, nur etwas ungemütlich. Da der Wind heute ziemlich gleichmäßig direkt aus Westen kam, war aber auch Starten und Landen nicht kompliziert, da die Startbahn in Münster eine Ost-West-Ausrichtung hat und die Bahn in Leer auch, problematisch ist vor allem Starten und Landen mit starkem Seitenwind, aber das war heute zum Glück kein Thema.
Also beschlossen wir zu fliegen, K war schon seit vier Wochen nicht mehr in der Luft, dann kribbelt es bei ihm immer schon.

Ich mag es ja, bei diesem "besonderen" Wetter zu fliegen, weil mich die wilden Wolkenformationen immer wieder aufs Neue begeistern und heute war richtig viel zu gucken unterwegs. Eigentlich war richtig schönes Fliegerwetter, strahlendblauer Himmel und dicke Cumuluswolken, tolle Farben und beste Sichten. Nur zwischendurch gab es immer wieder vereinzelte, dicke Gewitterwolken und wenn die neben einem vorbeizogen, dann konnte man sehr präzise sehen, was Meteorologen unter "örtlichen Schauern" verstehen - denn es ist überall heller Sonnenschein, nur an einer einzigen, örtlich sehr begrenzten Stelle geht grade die Welt unter.
Hier habe ich mal so eine Wolkenwand, die grade örtlich begrenzten Starkregen abliefert, fotografiert, mich beeindruckt das immer wieder aufs Neue


Und hier sind noch mehr solcher "Wetterunterschiede", es war tatsächlich allerbestes Flugknipswetter.


Als wir in Münster gestartet waren, konnten wir sehr gut das aktuelle Emshochwasser bewundern. Meine Nina-App springt im Moment ja mindestens einmal täglich an und meldet eine amtliche Hochwasserwarnung, aber nicht für Borkum, sondern immer für diverse Orte in NRW, was ich jedes mal witzig finde. Beim Drüberfliegen heute wurde mir aber klar, dass die Ems mittlerweile wirklich reichlich Wasser hat.


Auf dem Hinweg konnten wir wegen der Wolken auch nur rund 1500 Fuß hoch fliegen, sonst wären wir in die dicken Gewitterwolken gebrettert, das muss ja nicht sein. Aber nur ca. 500m hoch ist halt nicht sehr hoch, was man vor allem bemerkt, wenn man gefühlt nur knapp über den Windrädern vorbeischrammt.

Dieses Foto ist nicht einen Millimeter rangezoomt, die Windräder waren tatsächlich sehr "nah", und erst wenn man so dicht an ihnen vorbeifliegt, fällt einem auf, welch unendliche Mengen an Windrädern mittlerweile in Norddeutschland aufgestellt sind.

Und dann war da noch das Rätsel um das orangene Feld.
Auf dem Hinweg fiel es schon auf, weil es so leuchtend orange aus der Landschaft herausstieß, dass man gar nicht umhin kam, sich zu wundern, was das wohl ist, auf dem Rückweg war es immer noch da (Überraschung) und mich würde wirklich interessieren, was es ist, dass dieses Feld so orange macht. Ich fliege ja nun schon seit vielen Jahren in der Gegend rum, aber ein derart oranges Feld habe ich noch nie gesehen.

Oben zwei Fotos vom Hinflug, unten von der anderen Seite vom Rückflug. Man sieht deutlich, wie auffällig die Farbe hervorsticht, auch auf dem Foto, wo ich noch von ziemlich weit weg ohne Zoom fotografiert habe, ist der minikleine orangene Fleck nicht zu übersehen.
Seltsam, oder? Aber gleichzeitig kann man auch hier sehen, wie viel Wasser in der letzten Zeit vom Himmel gefallen ist.

Und schließlich noch Landung und Start in Leer:

Vor der Ostseite der Bahn sind mehrere Seen, die ich schon oft fotografiert habe, weil es da meist wunderbare Spiegelungen gibt. Diesmal gab es Spiegelungen (und damit eine glatte Wasseroberfläche) nur auf dem einen See, auf dem anderen See direkt dahinter war die Wasseroberfläche dagegen so kribbelig, dass sich nix mehr spiegelte.
Als wir drei Stunden später wieder zurückflogen, lag der Platz grade in einem Sonnenloch, der Himmel war knalleblau, aber der See war immer noch so kräuselig, dass sich immer noch nichts spiegelte, schade. (Die unteren Fotos habe ich kurz vor dem Start gemacht, weil wir auf der Bahn ganz bis zum Anfang gerollt sind, um dann umzudrehen und gegen den Wind zu starten, so wie wir vorher ja auch gegen den Wind gelandet waren.)

Insgesamt hat der Ausflug viel Spaß gemacht, der Vater hat sich auch gefreut, also winwin für alle und dann habe ich noch erfahren, dass ich eine Karte bekommen kann für das Barcamp Ruhr in Essen nächstes Wochenende, das finde ich eine ganz prima Sache und freue mich sehr, dass das für mich so spontan noch klappt (ich hatte mich natürlich überhaupt nicht weiter mit anderen Barcamps beschäftigt, obwohl mir das Barcamp Dangast letztes Jahr sehr gut gefallen hat, aber ach, ich bin schon ein echter Planungsversager, umso besser, wenn dann tolle Dinge manchmal spontan klappen.) Jetzt bin ich sehr gespannt, was mich da erwartet
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Samstag, 16. März 2019
Ein bisschen gelesen
Für heute hatte ich mir vorgenommen, die gestern begonnenen Aufräumarbeiten abzuschließen, alle Bilanzen hochzuladen und ansonsten nur Dinge zu tun, von denen ich sonst viel zu wenig tue, also z.B. echte Bücher lesen (die Dinger aus Papier, nicht nur Blogs auf dem Handy), oder echte Bücher zu binden oder wenigstens für fertige Bücher das Cover neu zu gestalten (ich habe hier verschiedene Bücher liegen, die sind innen schön aber außen hässlich und das möchte ich ändern) oder sonst irgendwelche Dinge zu tun, die ausdrücklich nichts mit Arbeit zu tun haben. Also auch keine Hausarbeit, kein Putzen, kein Wäsche waschen, kein Kochen, kein allgemeines Aufräumen.

Hat so mittelgut geklappt.
Vormittags war ich kurz unterwegs, um meine Kontaktlinsen abzuholen - ich besitze jetzt für sechs Monate weiche Kontaktlinsen, ich bin gespannt, wie gut ich mich daran gewöhnen werde und auf dem Rückweg war ich noch ein wenig Einkaufen - die notwendigen Dinge, für die ich gestern keine Lust hatte. Immerhin sind jetzt die Vorräte wieder aufgefüllt.

K fuhr dann zum Flugplatz, dort war heute Pflichtbriefing, hätte er diesen Termin (es war der letzte von drei Alternativterminen) geschwänzt, hätte er dieses Jahr keine Clubmaschinen fliegen dürfen, besser also, dass er daran teilgenommen hat.
Ich bin derweil etwas planlos durchs Haus getigert, habe die Aufräumarbeiten abgeschlossen und die Bilanzen veröffentlicht (immerhin), aber mich in Ruhe hinzusetzen, um ein Papierbuch zu lesen, das ist, ähem, wohl doch kein guter Plan für längere Zeiträume tagsüber, irgendwie wollte ich gleichzeitig viel zu viele tolle "ich mach mal was hobbymäßiges"-Dinge tun, so dass ich unterm Strich allerlei angefangen, aber kaum etwas vernünftig durchgezogen habe.
Ein Buch habe ich allerdings doch gelesen "Trauer ist das Ding mit Federn" von Max Porter. Das ist in meiner Filterbubble von diversen Leuten als bestes Buch ever ungemein bejubelt worden, was mich neugierig machte, obwohl ich es doch im Grunde besser hätte wissen sollen.

Für das beste Buch aller Zeiten bin ich einfach nicht intellektuell genug. Bin ich noch nie gewesen und moderne Kunst ist das Ding mit Federn, oder so, auf alle Fälle habe ich das Buch nicht begriffen, Pech, aber vorhersehbar. Für ein Studium der Literaturwissenschaften hätte weder meine Ernsthaftigkeit noch meine abstrakte Auffassungsgabe je gereicht, zum Glück bin ich aber auch nie auf den Gedanken gekommen, so etwas zu studieren. (Ich glaube, mit BWL lag ich schon ziemlich richtig bei dem, was ich so kann).
Naja, immerhin habe ich das Buch komplett durchgelesen, es gab auch ein paar Sätze, die haben mir sehr gefallen, aber als bestes Buch ever, nun hmm, ich glaube, das ist so wie mit der Lieblingsfarbe, die habe ich ja auch nicht, sondern es kommt immer ganz darauf an. Um einen zusammenfassenden Satz zu sagen: Das Buch ist angenehm kurz, man kann es ohne Probleme mal eben durchlesen, was dann den Vorteil hat, dass man sich freut, mal wieder ein Buch komplett durchgelesen zu haben und immerhin quält man sich nicht wirklich beim Lesen, bei den ganz argen Stellen habe ich einfach mit den Augen weitergescrollt.

Zwischendurch bin ich immer mal wieder in mein Bastelzimmer gegangen (ja, so etwas habe ich, ausgezogene Kinder sei Dank), dort liegen jetzt zwei angefangene Buchcover, da sind mir mittendrin die Ideen ausgegangen, aber ich bin wildentschlossen, das zu Ende zu bringen.

Was allerdings wirklich sehr prächtig geklappt hat: Ich habe keinen Handschlag im Haushalt gemacht, hier ist noch alles genauso schmutzig wie gestern, und wie den Tag vor gestern, und wie den Tag davor und überhaupt so, wie noch viel mehr Tage davor, den Vorsatz, hier richtig im Unrat zu verschlampern, den setze ich mit großer Wonne um. Aber K hat immerhin heute die Spülmaschine eingeräumt und angeworfen. Es gibt also noch Hoffnung und keinen Grund, die Fürsorge anzurufen
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Freitag, 15. März 2019
Aufgeräumt
Ich habe heute einen Papiermüllsack gefüllt sowie mehrere Aktenordner durchsortiert und in die vorfinale Aufbewahrung im Keller geräumt. (Die finale Aufbewahrung ist dann die Aktenvernichtung nach Ablauf der gesetzlich vorgeschriebenen Aufbewahrungsfrist von zehn Jahren.)
Außerdem habe ich Aktenrückenaufkleber betextet, ausgedruckt und aufgeklebt und so auch äußerlich sichtbare Ordnung geschaffen.
Dann habe ich mit dem Krankenhaus und diversen Arztpraxen telefoniert, mit der DeBeKa, der Beihilfe und dem Seniorenwohnheim, so dass jetzt alle fehlenden Unterlagen da sind und alle Rechnungen künftig gleich hier nach Greven geschickt werden.
Eigentlich wollte ich dann noch die restlichen Bilanzen für 2017 im Bundesanzeiger hochladen, weil da die Fristen schon abgelaufen sind und die gewaltig zickig werden, wenn man damit zu lange trödelt, aber dann fiel das Internet aus und ich konnte nichts mehr am Rechner machen, weshalb ich das auf morgen verschoben habe und stattdessen ein wenig einkaufen gefahren bin.
Als ich im Laden stand, hatte ich dann plötzlich keine Lust mehr, die notwendigen und vernünftige Dinge zu kaufen, so dass ich außer Milch, die K extra telefonisch geordert hatte, keinerlei Standardvorräte aufgefüllt habe, dafür steht hier aber jetzt ein wunderschöner großer Blumenstrauß, ich habe eine Flasche Champagner gekauft und ein Pfund Tartar sowie frisches Baguette, ich wollte lieber den Verkauf der Fabrik feiern, statt vernünftig zur Tagesordnung überzugehen. Ich muss mich immer noch ab und zu kneifen, um zu glauben, dass es wirklich stimmt
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