anjesagt

Anjesagtes, Appjefahr'nes und manchmal auch Ausjedachtes
Donnerstag, 17. Oktober 2019
Eingeschlafen
Nicht viel los bei mir heute.
Als ich um 19h aus dem Büro zurückkam, lag K im Bett und las, ich habe mich aus Sympathie danebengelegt - und bin eingeschlafen.
So ist das mit mir, gib mir eine Chance zum Schlafen und ich nutze sie.
Jetzt bin ich matsche, verpennt und gründlich neben der Spur.
Ich werde jetzt Zähne putzen und geh dann ins Bett
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Mittwoch, 16. Oktober 2019
Dies und das
Der Bürotag heute war noch ruhiger als gestern, weil noch mehr Menschen fehlten, wir waren insgesamt zu fünft heute, das fühlte sich schon ein wenig seltsam an.
Aber nun ja, so habe ich mich endlich mal mit dringend notwendigen Aufräumarbeiten beschäftigt, die hauptsächlich darin bestanden, dass ich ca. 500 Mails gelöscht habe, was mir jetzt ein sehr übersichtliches Mailpostfach beschert hat, das macht Freude.

50kg Papier habe ich auch zum Entsorgen gegeben, diese irre Papierflut im Büro macht mich ganz wahnsinnig, ich plane die kurzfristige Einführung eines Dokumentenmanagementsystems und träume vom papierlosen Büro. Das wird sehr schön.

K hat immer noch Urlaub und war heute Abend entsetzlich gestresst. Weil er sein Auto in die Werkstatt gebracht hatte, brauchte er tagsüber meines, was wiederum bedeutete, dass er mich morgens ins Büro bringen musste und abends wieder abholen, was dann noch mal extra Stress auslöste. Sich einen ganzen Tag nur um seine Hobbys zu kümmern ist ja nun auch anstrengend, das sehe ich ein. Aber immerhin hat er jetzt die Pilotengesundheitsprüfung fast erledigt, ihm fehlt jetzt nur noch die Audiometrie, was so was wie ein Hörtest ist, aber da sehe ich fast ein wenig schwarz für ihn, denn schlecht hören kann er wirklich gut. Aber vielleicht reißt er sich ja extra für den Prüfer mal zusammen, denn ohne diesen Gesundheitscheck kann er seine IFR-Ausbildung nicht fortsetzen und das wäre schon etwas ärgerlich, weil er den ätzenden Theorieteil ja schon bestanden hat.

Dann mit N telefoniert, der mir mitteilte, dass er Donnerstagabend in Wien mit dem Auto losfährt und dann irgendwann in der Nacht hier in Greven eintrudelt, am Freitag mit dem Zug nach Hamburg weiterfährt, weil da Party ist, am Sonntag dann mit dem Nightliner von Hamburg zurück nach Wien fährt - und das Auto hier in Greven lässt, weil es winterbereift und inspiziert werden muss, wenn er Weihnachten nach Hause kommt, nimmt er es wieder mit nach Österreich.
In Wien braucht man kein Auto, da gibt es einen funktionierenden ÖPNV und sehr günstige Monatstickets, nach Wien wechselt er aber irgendwo aufs Land in die Nähe von Salzburg und da braucht es dann halt doch wieder eine eigene Fortbewegungsmöglichkeit.

Dann noch mit J telefoniert, der grade ein wenig an Berlin zugrundegeht. Ich schätze, der muss raus aus der Stadt, aber immerhin hat er es mal ausprobiert
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Dienstag, 15. Oktober 2019
Brillenabholung und Parkplatzentdeckung
Ruhiger Bürotag.
Ich war dementsprechend auch schon angenehm früh raus und bin in die Stadt gefahren, weil ich ja noch meine dritte Brille abholen wollte.
K kam mit, weil er auch mal nach einem neuen Brillengestell schauen wollte, aber für ihn ist es echt schwierig etwas anderes zu finden als dass, was er schon hat. Alle anderen Gestelle, die er aufprobiert hat, sahen längst nicht so gut aus wie seine alte Brille, da macht es wenig Spaß, etwas Neues zu kaufen.
Ich bin dafür mit meinen drei neuen Brillen sehr zufrieden, 444,-€ für drei komplette Gleitsichtbrillen finde ich einen guten Kurs und wenn es nun mal den größten Rabatt erst ab drei Brillen gab, tja, dann musste ich eben halt gleich drei kaufen.


Weil wir dann einmal in der Stadt waren und vor allem, weil wir durch Zufall einen enorm günstigen Parkplatz genau in der Innenstadt entdeckt hatten*, sind wir bis zum Ladenschluss einfach so noch mal durch die Läden gezogen - und haben exakt nichts gekauft. An normalen Ladengeschäften kann ich ja sehr emotionslos einfach dran vorbeilaufen, ich habe noch nicht mal Lust zu gucken, was es so gibt, weil ich im Wesentlichen alles nur teuer finde. Ich schätze, ich bin massiv Flohmarkt verdorben.
Aber ich habe ja auch am Wochenende erst kräftig geshopt? geshoppt?, Teufel, wie schreibt man das, sieht alles falsch aus, - also, ich habe ja auch am Wochenende erst einen Klamottengroßeinkauf getätigt, da bin ich im Moment wahrscheinlich einfach satt.

*Lustige Parkplatzentdeckung: Wir wollten auf dem Kundenparkplatz einer deutschen Großbank parken, dort kann man als Kunde die erste Stunde kostenlos parken, danach wird es richtig teuer, aber wir wollten ja eigentlich auch nur die Brille abholen. Der Parkplatz liegt sehr zentral, es ist aber auch alles sehr eng und sehr verwinkelt. Es gibt nur eine Schranke, beim Reinfahren steckt man in den Kasten links von der Schranke seine EC-Karte, beim Rausfahren in den Kasten auf der anderen Seite, es ist aber dieselbe Schranke zum Rein- und zum Rausfahren. Die Automaten merken sich die Karten und die Rein- und Rausfahrzeiten und wenn man länger als eine Stunde geparkt hat, bucht die Bank die Gebühren ab.
Als wir nun vor der Schranke standen, wollte ein anderer Kunde grade rausfahren, da die Ausfahrt auch gleichzeitig die Einfahrt ist, musste einer zurücksetzen. Um den anderen also rauszulassen, fuhr K wieder rückwärts und dann ein wenig nach rechts zur Seite, als er dann aber selber reinfahren wollte, stand der Wagen so ungünstig, dass K vom Fahrersitz aus nicht an den Automaten zum Karte reinstecken kam und wild hätte rangieren müssen. Also stieg ich aus, nahm meine EC Karte, ging zu Fuß zu dem Automaten und steckte die Karte rein. Die Schranke ging auf, aber K stand immer noch so ungünstig, dass er nicht sofort reinfahren konnte.
Während er zurücksetzte, um einen neuen Anlauf zu nehmen, ging die Schranke wieder zu und er war immer noch nicht reingefahren.
Also bin ich auf die andere Seite der Schranke gegangen und habe meine Karte in den Ausfahrtautomaten gesteckt. Zwei Minuten Parken ist kostenfrei, die Schranke ging wieder auf - und K fuhr auf den Parkplatz. Um ein paar Stunden später wieder runterzukommen, haben wir das ganze Spiel rückwärts gemacht und ich finde, so ist das Parken in der Innenstadt völlig okay.


Zur Abrundung des Tages wollten wir dann eine Kleinigkeit essen, konnten uns aber auf nix einigen und sind schließlich in einem Nordseegrillimbiss gelandet. Da war ich bestimmt schon seit 25 Jahren nicht mehr.
K sagte, ihm ginge es ähnlich, wir waren beide erstaunt, dass es diese Kette immer noch gibt.
Das schöne an solchen Fastfoodketten ist, dass ich immer nur ein ganz bisschen essen muss, weil ich sehr schnell schon kugelsatt bin, K geht es genauso, weshalb wir uns zu zweit eine "Snackplatte" geteilt haben, hat absolut gereicht und ließ vor allem noch Platz für ein Eis im Anschluss, denn auf dem Rückweg zum Parkplatz kamen wir noch an meiner Lieblingseisdiele vorbei, da wäre es arg traurig gewesen, wenn ein Eis nicht mehr reingepasst hätte
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Montag, 14. Oktober 2019
Urlaubszeit, Passwörter und nachträgliche Erinnerung
K hatte heute Urlaub, weil Herbstferien sind und wir in all den Jahren früher uns immer nach den Schulferien gerichtet haben, was normal ist, wenn man schulpflichtige Kinder hat.
Nun hat aber keiner von uns mehr schulpflichtige Kinder und ich habe jedes Interesse an den Terminen von Schulferien verloren, was unpraktisch ist, wenn der andere fest damit rechnet, dass man weiter in den Schulferien Urlaub nimmt.
Auch ohne eigene schulpflichtige Kinder scheint es allerdings sinnvoll zu sein, weiter in den Schulferien Urlaub zu nehmen - denn das machen wohl sehr viele Leute. Von unserer Belegschaft war heute nur die Hälfte da und im Mutterhaus war auch nur jeder zweite zu erreichen, wo man hinguckte - alle in Urlaub. Und dann ist es halt sinnvoll, selber auch in der Zeit in Urlaub zu gehen, denn vernünftiges Arbeiten funktioniert ja eh nicht, wenn man bei jedem zweiten Kommunikationsversuch mit einem unwissenden Vertreter oder einer Abwesenheitsnotiz konfrontiert wird.
Ist mir in der Form zwar noch nie so krass aufgefallen wie in diesen Herbstferien, ich werde es weiter beobachten.
Auf alle Fälle war es ein seltsames Gefühl, dass ich heute morgen aufstehen musste, um ins Büro zu fahren, während K sich einfach umdrehte und weiter schlief. Dabei habe ich normalerweise viel mehr Urlaub als er, ich habe den dieses Jahr aber im Wesentlichen im Sommer auf Borkum verdaddelt und da läuft das Leben ja sowieso anders.

Dafür hatte ich heute ja meine beiden Geburtstagssalattorten dabei und weil wir nur so ein paar Leutchen waren, hat das auch alles gut gereicht und ich konnte K sogar noch etwas zum Probieren am Abend wieder mitnehmen.



Beim nächsten Mal werde ich die Salatblätter etwas kleiner schneiden, wenn die zu groß sind, bleiben sie sehr widerspenstig und fügen sich nur schlecht in die gewünschte Tortenform. Geschmacklich waren aber alle beide sehr, sehr lecker.
Außerdem deutlich kalorienärmer als süße Torten, schneller gemacht auch noch, ich werde es ganz bestimmt wiederholen.

Ansonsten habe ich mich heute mal wieder über den tiefbegabten Assistenten der Geschäftsführung geärgert, der noch mal nicht mal per copy and paste Texte aus dem Vorjahr fehlerfrei fürs Folgejahr anpassen kann. Ich habe echt keine Ahnung, womit man den beschäftigen kann, ohne dass er irgendjemand anderem dadurch noch mehr Arbeit verursacht.

Vorhin hat mir J dann noch einen Schwung Semesteranfangsscripte geschickt - die werden dort in Berlin nur mit Passwort an die Studenten herausgegeben. Mit einem passwortgeschützten Script im Alltag zu arbeiten ist aber mehr als nur nervtötend, deshalb schickt er mir die Scripte samt Passwort, ich jage sie dann einzeln durch meine Proversion des Acrobat Readers, mit dem ich den Kennwortschutz ändern kann, entferne überall das Passwort und schicke ihm dann die ungeschützten Dateien zurück.
Das machen wir jetzt zum dritten Mal so (logisch, er ist ja jetzt auch erst im dritten Semester), aber ich frage mich jedesmal aufs Neue, welcher Sinn hinter diesem Passwortschutz steckt. Ich meine, vor wem sollen die Scripte denn geschützt werden? Vor den Studenten ja nicht, die haben ja das Passwort. Mich lässt so etwas immer nur verständnislos kopfschüttelnd zurück.

Überhaupt, diese wilde Passwortmanie, an einigen Stellen treibt die echt wilde Stilblüten.
Die Vermögensverwalter, mit denen ich beruflich zusammenarbeite, lösen dieses Thema jeder anders, wär ja auch langweilig, wenn ich mich nur an eine Standardvariante gewöhnen müsste.
Ich habe allerdings für jeden Vermögensverwalter inzwischen eine eigene, individuell unterschiedliche Standardroutine zum Entfernen des Passwortes entwickelt, weil ich auf meinem eigenen Firmenserver nur passwortfreie Dateien dulde.
Der tiefbegabte Assistent der Geschäftsleitung speichert dagegen alles ab, was ihm zugeschickt wird - mit dem Erfolg, dass er es anschließend nicht mehr öffnen kann, weil er natürlich das Passwort nach einem halben Jahr nicht mehr weiß. Ich habe ihm das heute erneut ausdrücklich untersagt, ich fürchte nur, er begreift es nicht.

Was mich fasziniert ist, wie wenig dieses Thema allgemein thematisiert wird. Ich sehe ein, dass Dateien, die man per E-Mail in der Gegend rumschickt, wenigstens passwortgesichert sein sollten, weil eine E-Mail ungefähr die Geheimhaltungsstufe einer Postkarte hat. Wenn ich also keine Postkarten mehr verschicke, sondern nur noch versiegelte Briefe - dann lege ich diese Briefe aber nach dem Öffnen doch auch geöffnet in meinen Schrank und versiegele sie nicht wieder erneut vor dem Ablegen in meinem eigenen Schrank, das macht* doch überhaupt keinen Sinn.
Scheint aber niemanden zu stören.

*ja, Sinn machen ist falsch, aber deutlich viel schöner als Sinn ergeben, deshalb machen Dinge bei mir einfach weiter ihren Sinn oder auch nicht, aber sie ergeben sich nicht, zumindest nicht einer übertriebenen Pingeligkeit von Grammatikfetischisten.

Während ich heute Vormittag übte, wie ich hier auf diesem Blog, also auf der Antville-Oberfläche, Gifs einbinde (weil, der Embedding-Link von giphy funktioniert nicht, ich habe gelernt, ich muss das Gif erst lokal speichern und dann wieder als Bild mit .gif-Endung hochladen, dann wird es sofort angezeigt), während ich also mit diesen technischen Feinheiten kämpfte, weil ich unbedingt einen Kommentar zu meinem Altersangstbeitrag von gestern damit verschönern wollte, fiel mir auch wieder ein, weshalb ich mich gestern mit dieser akuten Altersangst überhaupt erst beschäftigt habe.
Ich habe nämlich einen Blogbeitrag von jawl gelesen, der ausführlich und sehr bildhaft erzählt, wie er mit einem älteren, ehemaligen Führungsmenschen, der heute ehrenamtlich noch für irgendwas Gemeinnütziges unterwegs ist, wie er mit diesem Typ ein "Arbeitsgespräch" über die Inhalte einer von ihm (jawl) zu programmierenden website geführt hat.
Und ich konnte jedes Wort genau mitfühlen, denn ich arbeite auch viel mit gemeinnützigen Institutionen und hier finden sich in großen Mengen gealterte, ehemalige Führungskräfte, die sich im Ruhestand "gerne noch etwas nützlich machen wollen." - UND ES IST GRUSELIG!
Genauso gruselig wie jawls es beschreibt, genauso ist es und ich möchte niemals, NIEMALS!1elf so enden.

Immerhin ist es mir heute ganz alleine gelungen, das Gif hier einzubinden - und solange ich in fast allen anderen sonstigen Dingen immer noch besser bin als alle Sekretärinnen bei uns Büro, so lange habe ich noch genug Vorsprung, um durchzuatmen
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Sonntag, 13. Oktober 2019
Übers Vergessen und zwei Torten
Angenehmer Sonntag.
Erst lange im Bett gelesen, dann Aufstehen mit Haarewaschen und vor Erschöpfung darüber wieder ins Bett und weiterlesen.
Über verschiedene Dinge nachgedacht, von denen ich die allermeisten aber schon wieder vergessen habe, unter anderem habe ich aber darüber nachgedacht, was ich aktiv dagegen tun kann, dass das mit meiner Vergesserei nicht zu sehr auffällt.
Ich habe darüber nachgedacht, wie ich vorbeugen kann, wie ich Arbeitsabläufe vorsorglich anders strukturiere, welche Zwischensteps ich als Backup einbauen kann und was ich eben insgesamt für Möglichkeiten habe, meinen eigenen, geistigen Altersverfall so unauffällig wie möglich zu organisieren.

Ab 50 bemerkt man eigene Ausfälle, ab 60 bemerken es auch die anderen, ab 70 bemerken es nur noch die anderen.*

Ich habe eine Höllenangst vor der Zeit zwischen 60 und 70. Wenn ich es selber nicht bemerke, dann ist wahrscheinlich wieder alles okay, aber davor, oh je, wie schrecklich.
Ich merke sehr deutlich, dass ich immer mehr Dinge vergesse und bin unendlich genervt davon, was ich aber unbedingt vermeiden will, ist eine Auswirkung auf beruflicher Ebene.
Wenn ich beruflich mit älteren Menschen zu tun habe (zu 99% Männer, alte weiße Männer), bin ich regelmäßig enorm genervt, wenn die Menschen eindeutig nicht mehr "produktiv" sind, sondern nur noch von ihrer vergangenen Karriere zehren und weil sie relativ weit oben stehen in der Hierarchie, kann man sie nicht einfach beiseite schieben oder nach Hause schicken, was für das einzelne Projekt aber regelmäßig förderlicher wäre. Ich habe schon häufiger gewitzelt, dass wir für manche Projekte einen Rentnersitter bräuchten, der den alten Männern das Gefühl gibt, wichtig zu sein und sie gut beschäftigt und ablenkt, während der Rest der Truppe ungestört und speditiv arbeiten kann.

Und weil ich diese alten Menschen, die die anderen so enorm aufhalten und zu so wenig Dingen noch nutze sind, so ungemein anstrengend finde, eben weil sie selber meist nicht bemerken, wie anstrengend sie wirklich sind, möchte ich ganz unbedingt und auf gar keinen Fall jemals dazugehören.
Deshalb mache ich mir regelmäßig verstärkt Gedanken darüber, wie ich meinen eigenen Ausfällen vorbeugen kann und vor allem, wie und noch wichtiger, dass ich rechtzeitig bemerke, wann es für andere anstregend wird, damit ich mich dann gezielt zurücknehmen kann.

Mein 30. Geburtstag war mir völlig egal, genauso egal wie der 40. und wie der 50. - all diese Zahlen haben mich überhaupt nicht geschreckt, aber vor dem 60. - da habe ich eine ganz enorme Höllenangst.

Nun, wir werden sehen, wie es wird, ich gehe übrigens davon aus, am alleranstrengendsten werde ich für mich selber sein.

Am Nachmittag habe ich dann noch zwei herzhafte Torten vorbereitet, eine Pumpernickeltorte mit Frischkäse und Schinken und eine Salattorte, die aus Salat, Gurken, Tomaten, Eiern, Schinken, Käse, Paprika und nochmal Salat in einer Springform aufgeschichtet wird und jetzt über Nacht stark gepresst im Keller steht, so dass sie morgen schnittfest sein wird.
Beide Torten nehme ich morgen mit ins Büro, weil ich es letzte Woche nicht geschafft habe, etwas für meinen Geburtstag mitzubringen und weil alle anderen immer süßen Kuchen mitbringen, ich aber bei süßem Kuchen doch meist dankend ablehne, finde ich Pumpernickel- und Salattorte die perfekten Variationen als Bürogeburtstagstorten für mich

*ist ein Spruch von irgendjemanden, wo ich es herhabe, habe ich natürlich vergessen, aber ich zitiere ihn schon seit längerem und fürchte, es ist viel Wahres drin
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Samstag, 12. Oktober 2019
Computerkram und Buchführung erledigt
Nach einem ausgiebigen Ausschlafen habe ich mich heute an den PC gesetzt und verschiedene Buchführungen aktualisiert.
Ziemlich lange habe ich an den Abrechnungen des Vaters geknobelt, irgendwie passten die Zahlen von erhaltenen Rechnungen, bezahlten Rechnungen und erhaltenen Erstattungen von DeBeKa und beihilfe nicht mehr übereinander. Bis ich das entfriemelt hatte, war es Nachmittag.
Dann noch zwei andere Buchführungen erledigt, das ging aber schnell und war problemlos.
Außerdem habe ich meine Finanzanlagen überprüft, dabei einen Schwung Sparpläne gecancelt und andere angelegt, im Moment geht es an den Finanzmärkten etwas drunter und drüber, da ist es klug, da ab und zu mal hinzuschauen und nachzujustieren.
Dann noch ein wenig mit J per Videotelefonie geredet, er hat wohl versehentlich den Tiefkühler ein kleines Stück offenstehen lassen, das führt natürlich zu bösen Vereisungen. Aber besser, ich weiß es jetzt schon und kann mich darauf einstellen als dass ich es nächstes Wochenende völlig unvorbereitet entdeckt hätte. So weiß ich jetzt schon, womit ich mich beim nächsten Aufenthalt auf Borkum beschäftigen kann.

Die Klamotten, die ich gestern gekauft habe, sind inzwischen schon alle gewaschen und hängen auf der Leine bzw. sind schon wieder trocken. Das Wohnzimmer ist aufgeräumt, morgen steht noch das Bad auf der Liste, dann ist hier wieder einigermaßen Grund im Haushalt. Alles in allem ein relativ produktiver Tag
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Freitag, 11. Oktober 2019
Platt, k.o. und sehr zufrieden
Ich habe mein Homeoffice heute ab mittags auf "reicht, wenn ich telefonisch erreichbar bin" umgestellt, habe mir meinen Ohrhörer ans Ohr gehängt und bin Shoppen gegangen.
Erster Stop in einem Secondhandladen, der heute ein Angebot / eine Auswahl hatte, dies im Wesentlichen genau für mich zusammengestellt war, fühlte sich zumindest so an.
Nach dem ich diesen Laden halb leer gekauft hatte (fünf Hosen, sechs Paar Schuhe, zwei Röcke, eine Jacke, diverse Oberteile, eine Handtasche) bin ich hochzufrieden weiter nach Rheine gefahren, weil es dort in der Emsparkmall ein großes TK-Maxx Geschäft gibt und da wollte ich mal wieder gucken.
Klamotten brauchte ich dort natürlich nicht zu kaufen, verglichen mit dem Secondhandshop ist auch TK-Maxx teuer, aber die haben so schöne Küchenkramsachen und genau danach stand mir heute der Sinn.
Hat sich auch passend gelohnt, ich besitze jetzt neuen, wunderbaren, überflüssigen Küchenkram, den man unbedingt haben muss.
Um 19h war ich wieder zu Hause, ziemlich k.o. aber auch sehr zufrieden, habe dann erstmal länger telefoniert und anschließend K all meine Schätze vorgeführt.
Es war insgesamt ein wirklich wunderbarer Tag
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