anjesagt

Anjesagtes, Appjefahr'nes und manchmal auch Ausjedachtes
Samstag, 21. Oktober 2017
Kurzbericht
Gestern war ein Tag, für den schon lange im Vorfeld eine Terminplanung bestand, die dann in den letzten drei Tagen permanent geändert wurde.
Seit Wochen schon war für den späten Vormittag ein Gerichtstermin anberaumt, zu dem ich als Zeuge geladen worden war: Da das ganze im Sauerland stattfinden sollte, gehörte auch eine längere An- und Abreise dazu.
Am Abend wollte ich dann mit meiner Schwester wieder zu diesem Kleiderkreisel gehen, das war auch schon lange ausgemacht und ich hatte die gesamte Logistik bereits organisiert.
Es wäre also alles ganz einfach gewesen, wenn nicht.....
Das erste, was dazwischen kam, war ein superdringendwichtiger Notartermin, den K. organisiert hatte und der ganz plötzlich, aber nicht minder unbedingt und unverschbebbar am Freitagvormittag in Mönchengladbach stattfinden sollte, was für mich aber gar nicht möglich war, da ich ja zur gleichen Zeit als Zeuge im Sauerland erscheinen sollte. Riesenpalaver, Hickhack und Heckmeck, aber dieser Notartermin wäre superwichtig und die einzige Möglichkeit und wenn nicht diesen Freitag, dann eigentlich überhaupt nie mehr. Und dann war die ganze Arbeit vergebens - es war also ziemlicher Stress, aber ich wollte unbedingt ins Sauerland, denn ich hatte auch schon die Anschlusslogistik geplant und organisiert und überhaupt reagiere ich auf all diese Termine, die sich aus dem Ärger aus CWs Hinterlassenschaft ergeben, ja mittlerweile nur noch gereizt.

Das erste, was dann platze, war der Gerichtstermin im Sauerland. Am Donnerstag gegen 16h rief das Gericht an und sagte den Termin ab, irgendjemand ist krank geworden, wahrscheinlich gab es noch mehr Leute, die den Freitag terminlich überbucht hatten....

Also habe ich K. erklärt, dann würde ich jetzt den Freitag komplett freinehmen, denn wenn ich plötzlich beruflich nicht ins Sauerland muss, dann brauch ich grundsätzlich aber auch nicht alternativ zwingend ins Büro zu gehen, hatte ja eh eigentlich keiner mit mir gerechnet. Dann würde ich mich jetzt doch bereiterklären, zu diesem Notartermin nach MG zu fahren.

Das nächste, was platzte, war dann der Notartermin in MG. Die Gegenseite erklärte plötzlich, sie würde doch nicht unterschreiben, also alles wieder auf Los und noch mal neu.

Mittlerweile hatte ich aber im Büro erklärt, dass ich am Freitag komplett freinehme, das wollte ich jetzt nicht wieder zurücknehmen.

Also hatte ich gestern völlig unerwartet einen komplett freien Tag, das einzige, was geblieben war, war der Kleiderkreisel am Abend.
Dafür meldete sich N., er wolle dieses Wochenende nach Greven kommen, er sei am Wochenende auf eine Party eingeladen und er suche sich jetzt eine Mitfahrgelegenheit nach Münster, ob ich ihn dort abholen könne.
Das konnte ich natürlich nicht, denn ich war ja am Abend in Bielefeld, auf dem Kleiderkreisel.
Also wurde N. nach Bielefeld umgeleitet und etwas umständlich dort von K. eingesammelt, der sich auch dort in der Gegend rumtrieb, auf alle Fälle waren wir gegen 21.30h schließlich mit vielen Leuten alle miteinander bei meiner Schwester, haben dort mit viel Knoblauch und Alkohol Gambas al allesmögliche gekocht, hatten jede Menge Spaß und sind erst weit nach Mitternacht aufgebrochen.

Dementsprechend haben wir heute alle etwas länger geschlafen, ich war aber durch den Kleiderkreisel derart motiviert, dass ich nach dem Aufstehen sofort begann, meinen Kleiderschrank durchzusortieren, von mir aus kann jetzt morgen wieder der nächste Termin stattfinden, ich habe genug Sachen zum Tauschen aussortiert.
Am Nachmittag habe ich dann mit N. zusammen den plattierten Weg vorm Haus entunkrautet. Sieht jetzt sehr gepflegt und sauber aus, als ob hier ordentliche Leute wohnen würden, ich bin von mir selber durchaus beeindruckt. Die braune Tonne ist jetzt voll, sie wird aber auch am Dienstag geleert, insofern ein perfektes Timing.
Danach war ich eigentlich platt und alle und wäre am liebsten sofort wieder ins Bett gegangen, aber wenn N. da ist, müssen wir einkaufen gehen, er kommt da sehr auf seinen Vater. Also haben wir die Rundtour durch die örtlichen Discounter gemacht, N. zu beobachten, wie er das Sortiment bei Aldi checkt und dann irgendein Teil gleich dreimal kauft (diesmal war es Seifenschaumspender), weil es so toll ist und er mindestens zwei Leute kennt, denen er das auch unbedingt schenken muss, lässt CW doch wieder sehr lebendig werden.

Was richtig schön war: Einen zweiten Tag in Folge sozusagen nichts am PC gemacht zu haben, dafür aber jede Menge echte Dinge im real life erledigt und morgen ist noch ein bürofreier Tag, einfach wundervoll
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Unterwegs
Da ich immer noch unterwegs bin und auch schon nachmittags zu diesem Ausflug aufgebrochen bin, gilt das als ausreichende Ausrede, dass ich den Beitrag für heute gestern morgen heute nachreiche.
Habe ich beschlossen
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