anjesagt

Anjesagtes, Appjefahr'nes und manchmal auch Ausjedachtes
Freitag, 2. Oktober 2020
Achtsame Physiopraxis und Schwallshoppen
Heute war der erste Physiotermin in der von mir bevorzugten Praxis und jetzt bin ich sehr froh, dass ich mir zusätzlich noch diese andere Praxis, die mir kurzfristig Termine anboten, gesucht habe, so dass ich erstens in der Zwischenzeit dort schon sechs (sehr heilungsfördernde) Termine absolviert habe und zweitens kann ich jetzt vergleichen und die Unterschiede sind wahrlich groß.
Die von mir (bisher) bevorzugte Praxis habe ich mir vor allem aufgrund der Vielzahl begeisterter Empfehlungen von allen Seiten ausgesucht, Kollegen, Nachbarn, Facebookgruppen, wen auch immer man fragte, zu welcher Phyiopraxis man hier in Greven gehen sollte - alle empfahlen dieselbe. Dort seien die Leute ungemein freundlich, rücksichtsvoll, zugewandt, achtsam und alle haben sooo viel dort gelernt und vor allem deshalb wurden sie so nachhaltig wieder gesund. Deshalb ist es dort aber auch so voll, dass sie mehr als drei Wochen Wartezeit haben, bevor man einen Termin bekommt.
Der Physiomensch in der Praxis mit den wenigen Empfehlungen ist mir persönlich sehr sympathisch, aber als zugewandt, achtsam oder sonstwie anthroposophisch positiv oder gar rücksichtsvoll würde ich ihn nicht unbedingt beschreiben, eher als sehr direkt, sehr präzise und ungemein zupackend.
Die Behandlungen bei ihm sind unbestritten deutlich schmerzhafter als die Vorgehensweise, die die Therapeutin heute anwandte, dafür habe ich aber auch das Gefühl, dass die brutale Variante entschieden wirkungsvoller ist.
Aber vielleicht geht das nur mir so und die Mehrheit der Leute steht auf sanftes Streicheln und zugewandte Achtsamkeit, ist natürlich eindeutig angenehmer, erinnert mich aber ein bisschen an den Zahnarzt, der nie bohrt, der wär mir auch suspekt.
Auf alle Fälle werde ich das nächste Rezept, was ich jetzt schon habe, nicht mehr in die empfohlene Praxis tragen, sondern wieder in die "unbeliebte", achtsame Physiomenschen sind mir einfach zu anstrengend.

Anschließend war Aufsichtsrats, das wäre für die nächste Zeit also auch erst mal erledigt, danach war mir nach Belohnung und ich fuhr in den Nachbarort, wo es einen Secondhandshop gibt, in dem ich jedes halbe Jahr gerne mal durchstöbere. Das hat viel Spaß gemacht und ich habe jetzt vier neue Hosen und zwei Paar neue Schuhe, wenn das mit dem Fuß noch länger dauert, erschien mir das eine sinnvolle Investition
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