anjesagt

Anjesagtes, Appjefahr'nes und manchmal auch Ausjedachtes
Freitag, 22. Juli 2022
Transfertag
Heute also Transfer aufs Festland, weil morgen Examensball von N in Hamburg und wir haben beschlossen, dass eine Anreise mit dem Auto das logistisch einfachste ist.

Um aber überhaupt mit dem Auto fahren zu können, müssen wir uns erstmal in die Nähe des Autos befördern, das sich wiederum in der Nähe der Klamotten befindet, die wir morgen anziehen wollen - so ein Jetset-Leben zwischen Ostfriesland und Europa ist eine echte Herausforderung.

Aber natürlich haben wir das gemeistert, heute also Flug nach Münster, morgen dann Autofahrt nach Hamburg und, wenn alles läuft wie erhofft, am Sonntag wieder Rückflug nach Borkum. Dort müssen nämlich noch weitere Renovierungsarbeiten erledigt werden.

Heute hat K die Ecke am Esstisch tapeziert, ich habe den Rest des Hauses derweil grob gereinigt und mich um die Müllentsorgung gekümmert, mein Lieblingsthema.

Drei Säcke grauer Müll sind ohne Beanstandungen abgeholt worden, ich wische mir anschließend ja immer etwas den Anspannungsschweiß von der Stirn, wenn alles gut gegangen ist, denn natürlich sind diese Säcke voll mit Bauschutt und genauso natürlich ist es wahrscheinlich nicht zulässig, Bauschutt in graue Müllsäcke zu füllen.
Ich sage "wahrscheinlich", weil ich keine Stelle gefunden habe, die es ausdrücklich verbietet, was aber deswegen nicht heißt, dass es erlaubt ist.
Mir sagt schon der gesunde Menschenverstand, dass es Unsinn ist, Bauschutt in einer Restmüllentsorgung zu verklappen, die planmäßig verbrannt werden soll, denn Bauschutt brennt nicht.
Aber wie gesagt, ich habe kein explizites Verbot gefunden, betrachte graue Müllsäcke deshalb als Grauzone des Entsorgungsrechts und stecke seit Monaten regelmäßig 1-2 Eimer Bauschutt mit dem normalen Alltagshaushaltsmüll in den Restmüllsack, irgendwie muss ich diesen größeren Bauschuttberg, der hinterm Haus vor sich hingammelt doch auch mal loswerden.

Wie auch immer, meine drei grauen Müllsäcke bin ich heute losgeworden und die gelben auch, das war alles hocherfreulich. Am Montag wird das Papier geleert, mit den Nachbarn ist bereits geklärt, dass die sich darum kümmern, wenn ich nicht rechtzeitig zurück bin.

Anschließend flogen wir nach Münster, dann fuhren wir in den Baumarkt und kauften neue Steckdosen, K hat ja drei neue Steckdosenplätze geschaffen.

Als wir hungrig wurden, nahmen wir die Fahrräder und fuhren zum Griechen - dieser Haushalt hätte als Alternative maximal Ravioli im Angebot gehabt.


Die halbfertige Baustelle in der Wohnküche auf Borkum haben wir einfach so halbfertig hinter gelassen, wenn uns in den nächsten Tagen etwas passiert und fremde Leute betreten das Haus, die werden Fragen haben
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