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Anjesagtes, Appjefahr'nes und manchmal auch Ausjedachtes
Dienstag, 30. August 2016
Älterwerden - Fortsetzung
Dass "Älterwerden" als solches ein ungemein spannendes Thema ist, beschäftigt mich seit Ende März, genauer gesagt, seitdem ich durch Rumsurfen im Netz die Blogaktion von Frau Quadratmeter gefunden habe.
Daran, dass ich mit meinem Beitrag jetzt erst fertig geworden bin, kann man erkennen, dass ich nicht so wirklich schnell bin, was Schreiben angeht und kurzfristig auf irgendwelche Themen zu reagieren, klappt bei mir mal leider gar nicht (mehr). Ich behaupte jetzt einfach mal, das liegt am Alter, früher hätte ich das bestimmt geschafft. (ähem, räusper, zumindest gefällt es mir, mir vorzustellen, dass das so gewesen wäre.)
Wie auch immer, auch wenn die offizielle Blogaktion natürlich schon längst vorbei ist, so spukt das Thema als solches bei mir wie ein Dauerohrgedankenwurm nachhaltig im Kopf rum und ich entdecke ständig neue Altersfeatures an mir, die mich einer wie der andere immer wieder aufs Neue faszinieren, wahrscheinlich weil ich es ganz in echt immer noch nicht komplett glauben kann, dass auch ich mich diesem Älterwerden mit all seinen Folgen eben doch nicht komplett entziehen kann.
Mit den optischen Veränderungen habe ich dabei am wenigsten Schwierigkeiten. So besonders wichtig war mir die Optik noch nie. Es ist ganz nett, wenn man für sein Äußeres bewundert wird, aber definiert habe ich mich nie über mein Aussehen, also: so what.
Schon wesentlich ätzender finde ich die körperlichen Veränderungen, wenn sie Unbequemlichkeiten oder Unbehagen mit sich bringen. So hat mein Körper leider einen fatalen Hang zum Entwickeln von "Alterswarzen" oder der seborrhoischen Keratose, wie es medizinisch schick heißt. Und ich habe von jeher einen fatalen Hang zum Knibbeln. Wenn beides zusammen kommt, gibt es Entzündungen, blutende Wunden und sehr viel psychisches Genervtsein.
Also habe ich mir heute mal wieder ca. 40-60 von den Dingern beim Hautarzt fachgerecht entfernen lassen. Ich bin jetzt großflächi8g verpflastert, morgen soll schon alles gut verkrustet sein, im Moment ziept und piekt es noch überall, aber mit einer entsprechenden Menge Rotwein und der weisen Erkenntnis, besser so als jeden Tag eine andere Stelle aufzukratzen, werde ich auch diese Situation überstehen und spätestens in drei Tagen ist alles wieder gut.
Punkt
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