anjesagt

Anjesagtes, Appjefahr'nes und manchmal auch Ausjedachtes
Montag, 2. November 2015
Leben in der Stadt
ist nichts für mich.
Nach einem langen Termin in Düsseldorf bin ich heute direkt weitergefahren nach Köln, da dort morgen um 10h der nächste Termin ist.
Erkenntnis für mich: Bin aus dem Alter raus, wo ich Stadt noch als Abenteuer empfand. Heute finde ich es hier nur noch laut und lästig und nervig. Viel zu viele Menschen, die alle Krach machen, noch mehr viel zu viele Autos, die noch viel mehr viel zu viel Lärm machen.

Gedrängel, Geschubse, Gerenne, Gezerre.
Gestank, Gehupe, Gemache, Getue, Gesellschaft, gestorben.

Was um alles in der Welt treibt die Menschen dazu, sich in Städten zusammenzuballlen? Alle krank? Alle irre? Alle Lemminge?

Einzig lustiges Erlebnis des Tages: Am Abend im (japanischen) Restaurant genau wie meine Begleitung (Herr K. aus W.) einfach nur "ein Bier" bestellt und dann mit K. gewettet, was die Bedienung bringt. K. war fest davon überzeugt, dass sie Warsteiner bringt, denn das stand auf der Karte.
Ich sagte dagegen, dass sie uns beiden je ein Kölsch bringt und ich habe natürlich gewonnen, weil man in Köln immer Kölsch bekommt, wenn man einfach nur Bier bestellt. Wenn man Warsteiner will, dann muss man auch Warsteiner bestellen, und nicht Bier.
K's Kommentar zu meinem Wetterfolg: Du schummelst, du hast das gewusst.
Interessante These: Wer eine Wette gewinnt, weil er die richtige Antwort vorher schon wusste, der schummelt.
Ist das jetzt westfälisch oder männlich, diese Art der Regelinterpretation?
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