anjesagt

Anjesagtes, Appjefahr'nes und manchmal auch Ausjedachtes
Sonntag, 1. November 2015
Nebel, Nebel und noch mehr Nebel
Wenn wir gestern (am späten Nachmittag wurde es besser) in Münster doch noch irgendwie mit dem Flieger rausgekommen wären, hätten wir heute auf Borkum definitiv festgehangen.
Hier war heute soviel Nebel, dass man sich sogar auf dem Strand verlaufen konnte.

Vom Haus aus war nur die vorderste Dünenkante zu sehen:
Die Dünen vorm Haus sind nur noch knapp zu sehen


und am Strandaufgang blickte man in ein graues Nichts.
Kein Meer in Sicht

Dass irgendwo rein theoretisch ein Meer sein muss, hörte man, aber sogar das immerexistente Meeresrauschen wurde vom Nebel zum Teil verschluckt. Die Luft war dick und schwer und ich hatte Sorge, dass ich ertrinken könnte, wenn ich zu tief und zu viel einatme.
Am Wasser angekommen, versank erst recht alles in einem weiten Nebelmeer.
Seenebel

Auf dem Rückweg machte ich für K. dann dieses Foto
Nebelbank
und er erkannte auch sofort, was es sein sollte. Die Sandbank hatte er im Sommer gefunden, jetzt im November gibt es dafür Nebelbänke.

Ich mag dieses Wetter und vor allem mag ich die Insel wenn keiner mehr da ist, aber die nächste Woche ist schon wieder randvoll mit Terminen an vielerlei Orten, so dass nichts anderes übrig blieb als mit der letzten Fähre wieder aufs Festland zu fahren.

Wäre aber auch ohne Termine notwendig, denn das Internet ist immer noch kaputt, K. fürchtet, es liegt am Router und um das zu klären, ist das Festland deutlich besser geeignet als irgendein Kundendienst auf der Insel.

Morgen den ganzen Tag Düsseldorf und übermorgen nach Köln - bin mal gespannt, wie ich unterwegs an PC mit Internet komme. (Die Handybloggerei ist echt mühsam.)
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