Dienstag, 23. Juni 2026
Schlunztag und Essensgedanken
anje, 23:11h
Manche Tage bestehen sozusagen vollständig aus rumschlunzen, weil man sich einfach nicht aufraffen kann, etwas Vernünftiges zu tun.
So ein Tag war heute.
Bis weit nach Mittag im Bett rumgelümmelt und Internet gelesen, dann ein wenig die Küche aufgeräumt und mir ein Müsli mit viel frischem Obst und Joghurt zusammengemischt.
Mengenmäßig ist mir das etwas ausgerutscht, es war plötzlich sehr viel, schmeckte aber auch sehr gut, also habe ich alles aufgegessen und konnte mich anschließend vor akuter Überfressenheit kaum noch rühren.
K meinte, wir könnten mit dem Hund an den Strand gehen, ich schleppte mich irgendwie mühsam mit, in der verzweifelten Hoffnung, dass Bewegung dem platzvollen Bauch hilft, sich zu entspannen.
So war es auch, es dauerte aber. Als wir nach knapp einer Stunde wieder zurückgingen, ging es mir jedoch wieder besser.
K meinte, wir müssten noch etwas einkaufen gehen außerdem wollte er eine neue Badehose haben. Er sagt, seine alten seien inzwischen alle so ausgeleiert, dass er sie nicht mehr gefahrlos tragen kann und obwohl es mich sehr reizt, mir diese Gefahr live anzuschauen, will er mir den Spaß nicht gönnen und besteht auf Neuanschaffung.
Der Hund war am Strand ausgiebig gerannt, gesprungen und durchs Wasser getobt und lag nun müde in der Ecke, deshalb ließen wir den Hund mit gutem Gewissen alleine im Haus und fuhren erst zu Lidl, dann noch in ein Klamottengeschäft, wo K eine neue Badehose bekam.
Zum Abendessen habe ich einen Spitzkohl und eine Paprika zu einem sehr, sehr guten Salat verarbeitet, es war zwar eine ziemlich große Portion, aber weil es uns so gut schmeckte, blieb nichts übrig.
Dazu gab es Pommes und Currywurst, für diese Sorte Essen lasse ich jedes Drei-Sterne-Menü ohne Bedauern stehen.
Überhaupt habe ich in der letzten Zeit häufiger über Essen nachgedacht, weil mir gesagt wurde, ich sei so schwierig, was Essen angeht.
Und wahrscheinlich ist das auch richtig, denn es gibt wirklich sehr, sehr viele Dinge, auf die lege ich keinen Wert, das heißt, wenn ich nicht ganz großen Hunger habe, esse ich die meisten Dinge nicht, weil ich keinen Sinn darin sehe, Sachen zu essen, die ich nicht wirklich gerne mag.
So bin ich zB überhaupt kein Freund von "süß". Wenn ich Essen von Fremden annehme, dann eigentlich immer nur salzig oder herzhaft.
Scharf verweigere ich aber auch vollständig, indisch oder thailändisch sind Küchen, wo ich mich nur noch von Brot ernähren würde, alles andere ist für mich sozusagen nicht essbar.
Grundsätzlich lege ich überhaupt wenig Wert darauf, in Restaurants zu gehen.
Und mich von anderen Menschen privat bekochen zu lassen, versuche ich so weit es geht zu vermeiden, denn es ist natürlich gesellschaftlich schlecht zu vermitteln, wenn ich jemandem offen sage, dass mir sein Essen nicht schmeckt.
Dabei finde ich es eigentlich gar nicht so kompliziert, meinen Geschmack zu treffen, trockenes Brot zB mag ich eigentlich immer.
Und normales, einheimisches Gemüse mag ich auch, gerne auch ungekocht, dann gibt es kein Problem mit dem Garzustand oder der Gewürzmischung.
Bei Obst wird es schon schwierig, weil ich da sehr genau nach Sorten unterscheide, Äpfel zB am liebsten nur Wellant und Birnen gerne hart und grün.
Am einfachsten ist es, ich kaufe mir mein Obst selber, weil mein Appetit darauf auch extrem Tagesform abhängig ist.
Das gilt auch für Fleisch, auf das ich zunehmend weniger Appetit habe.
Je länger ich so darüber nachdenke, was ich gerne esse, um so öfter lande ich wieder beim Ausgangspunkt: Am liebsten ist es mir, ich kann es selber einkaufen und selber zubereiten, dann kann ich mich auch gezielt nach meiner aktuellen Appetitlage richten, denn wirklich beschreiben kann ich nicht, was ich gerne esse, im Zweifel vielleicht einfach nur Pommes und Champagner
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So ein Tag war heute.
Bis weit nach Mittag im Bett rumgelümmelt und Internet gelesen, dann ein wenig die Küche aufgeräumt und mir ein Müsli mit viel frischem Obst und Joghurt zusammengemischt.
Mengenmäßig ist mir das etwas ausgerutscht, es war plötzlich sehr viel, schmeckte aber auch sehr gut, also habe ich alles aufgegessen und konnte mich anschließend vor akuter Überfressenheit kaum noch rühren.
K meinte, wir könnten mit dem Hund an den Strand gehen, ich schleppte mich irgendwie mühsam mit, in der verzweifelten Hoffnung, dass Bewegung dem platzvollen Bauch hilft, sich zu entspannen.
So war es auch, es dauerte aber. Als wir nach knapp einer Stunde wieder zurückgingen, ging es mir jedoch wieder besser.
K meinte, wir müssten noch etwas einkaufen gehen außerdem wollte er eine neue Badehose haben. Er sagt, seine alten seien inzwischen alle so ausgeleiert, dass er sie nicht mehr gefahrlos tragen kann und obwohl es mich sehr reizt, mir diese Gefahr live anzuschauen, will er mir den Spaß nicht gönnen und besteht auf Neuanschaffung.
Der Hund war am Strand ausgiebig gerannt, gesprungen und durchs Wasser getobt und lag nun müde in der Ecke, deshalb ließen wir den Hund mit gutem Gewissen alleine im Haus und fuhren erst zu Lidl, dann noch in ein Klamottengeschäft, wo K eine neue Badehose bekam.
Zum Abendessen habe ich einen Spitzkohl und eine Paprika zu einem sehr, sehr guten Salat verarbeitet, es war zwar eine ziemlich große Portion, aber weil es uns so gut schmeckte, blieb nichts übrig.
Dazu gab es Pommes und Currywurst, für diese Sorte Essen lasse ich jedes Drei-Sterne-Menü ohne Bedauern stehen.
Überhaupt habe ich in der letzten Zeit häufiger über Essen nachgedacht, weil mir gesagt wurde, ich sei so schwierig, was Essen angeht.
Und wahrscheinlich ist das auch richtig, denn es gibt wirklich sehr, sehr viele Dinge, auf die lege ich keinen Wert, das heißt, wenn ich nicht ganz großen Hunger habe, esse ich die meisten Dinge nicht, weil ich keinen Sinn darin sehe, Sachen zu essen, die ich nicht wirklich gerne mag.
So bin ich zB überhaupt kein Freund von "süß". Wenn ich Essen von Fremden annehme, dann eigentlich immer nur salzig oder herzhaft.
Scharf verweigere ich aber auch vollständig, indisch oder thailändisch sind Küchen, wo ich mich nur noch von Brot ernähren würde, alles andere ist für mich sozusagen nicht essbar.
Grundsätzlich lege ich überhaupt wenig Wert darauf, in Restaurants zu gehen.
Und mich von anderen Menschen privat bekochen zu lassen, versuche ich so weit es geht zu vermeiden, denn es ist natürlich gesellschaftlich schlecht zu vermitteln, wenn ich jemandem offen sage, dass mir sein Essen nicht schmeckt.
Dabei finde ich es eigentlich gar nicht so kompliziert, meinen Geschmack zu treffen, trockenes Brot zB mag ich eigentlich immer.
Und normales, einheimisches Gemüse mag ich auch, gerne auch ungekocht, dann gibt es kein Problem mit dem Garzustand oder der Gewürzmischung.
Bei Obst wird es schon schwierig, weil ich da sehr genau nach Sorten unterscheide, Äpfel zB am liebsten nur Wellant und Birnen gerne hart und grün.
Am einfachsten ist es, ich kaufe mir mein Obst selber, weil mein Appetit darauf auch extrem Tagesform abhängig ist.
Das gilt auch für Fleisch, auf das ich zunehmend weniger Appetit habe.
Je länger ich so darüber nachdenke, was ich gerne esse, um so öfter lande ich wieder beim Ausgangspunkt: Am liebsten ist es mir, ich kann es selber einkaufen und selber zubereiten, dann kann ich mich auch gezielt nach meiner aktuellen Appetitlage richten, denn wirklich beschreiben kann ich nicht, was ich gerne esse, im Zweifel vielleicht einfach nur Pommes und Champagner
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