Montag, 15. Juni 2026
Dividenden ETFs
anje, 21:43h
Heute hatte ich mir vorgenommen, verschiedene Dinge am PC zu erledigen, blieb dann aber länger als geplant an einer Excel-Tabelle hängen, die ich unbedingt fertig und vor allem schön und übersichtlich machen wollte.
Das Schwierigste bei Excel-Tabellen sind ja nicht die Formeln oder die Frage, wie man externe Daten am bequemsten in eine selbstgebaute Excel-Tabelle übernehmen kann, denn wenn man da einmal einen PackAn hat, läuft das meist zügig von alleine weiter, nein, das Schwierigste ist meiner Meinung nach immer das Festlegen von Struktur und Aufbau, wenn man eine neue Tabelle programmiert.
Damit habe ich heute eine Menge Zeit verbracht, jetzt finde ich meine neue Tabelle dafür aber auch sehr schön und mache sie jede halbe Stunde wieder mal neu auf, um sie ein bisschen zu bewundern. Ich LIEBE schöne Excel-Tabellen.
Diese habe ich jetzt erstellt, um endlich mal selber etwas systematischer in die Analyse von ETFs einzusteigen, denn ich kam auf die gute Idee, mein vorhandenes Depot so umzustrukturieren, dass ich künftig jeden Monat irgendwelche Ausschüttungen bekomme, die ich dann als Rentenaufstockung nutzen kann.
Grundsätzlich geht das mit ETFs am einfachsten, denn es gibt viele ETFs, die quartalsmäßig ausschütten und wenn man die dann so kombiniert, dass ein Teil in 1-4-7-10 ausschüttet, ein anderer in 2-5-8-11 und ein dritter in 3-6-9-12, dann hat man jeden Monat einigermaßen planbare Einkünfte.
Meine freie Liquidität habe ich schon immer in Aktien gesteckt, deshalb habe ich natürlich auch eine Menge Einzelaktien, weil ich das so gelernt habe und weil man so am allerbesten Einzelchancen nutzen kann.
Leider steckt in jeder Chance ein Risiko mit dem gleichem Volumen und ich habe mit einigen Aktien sicherlich spektakuläre Kursgewinne erzielt, ich habe aber auch oft genug daneben gegriffen und ebenso spektakuläre Verluste eingefahren.
Deutsche Aktien schütten traditionell meist nur einmal jährlich im Frühjahr aus. Deshalb empfinde ich den Mai natürlich immer als einen besonders angenehmen Monat, weil ich in diesem Monat fast jeden zweiten Tag irgendwelche zusätzlichen Plusbeträge auf meinem Konto entdecke. Dafür gibt es andere Monate, da kommt fast gar kein Extrageld an und genau das wollte ich jetzt endlich mal etwas gleichmäßiger ausbalancieren.
Insgesamt habe ich für mich persönlich beschlossen, künftig die Finger vom "stockpicking" zu lassen (so nennt man das Kaufen von Einzelaktien) und nur noch ETFs zu kaufen. Außerdem möchte ich mich auf Dauer von allen aktiv gemanagten Fonds trennen, auf lange Sicht ist keiner dabei, der den Markt bzw. seinen Benchmark-Index wirklich schlägt.
ETFs, wie wir sie heute kennen, gibt es erst seit rund 30 Jahren, wirklich flächendeckend auch für Kleinanleger attraktiv wurden sie aber erst in den letzten 10-15 Jahren.
Als ich nach CWs Tod (das ist jetzt auch schon 12 Jahre her, irre!) begann, sein Firmenimperium und die Immobilienbeteiligungen zu verkaufen, kam nach und nach eine Menge Liquidität rein, die angelegt werden musste. Außerdem zahlten zeitgleich nicht nur CWs Lebensversicherungen wegen Tod, sondern auch meine eigenen wegen Zeitablauf, ich hatte also erhöhten Anlagebedarf und entschied mich damals für über 30 verschiedene Fonds und ETFs, die ich im Rahmen von maximal ausgereizten Sparplänen (jeweils 2000 €/Monat) gebühren- und ausgabeaufschlagsfrei kaufen konnte.
Inzwischen habe ich natürlich eine Menge Titel aus dem Depot verkauft, weil der Neubau ja bezahlt werden muss, insgesamt aber wohl zu viel, denn es ist noch Liquidität da, die ich wohl nicht verbauen werde, weshalb ich angefangen habe, mein vorhandenes Depot in einer Excel-Tabelle zu erfassen, die mir Auskunft darüber gibt, welche Ausschüttungen in welchem Monat geflossen sind, wie sich der aktuelle Kurswert zu den ursprünglichen Anschaffungskosten verhält und wie hoch die Ausschüttungsrendite bezogen auf den Einstandskurs ist, aber auch bezogen auf den aktuellen Kurswert.
Schließlich habe ich mich entschieden, einen Schwerpunkt auf Dividenden-ETFs zu legen, weil ich erstens noch genug anders investiertes Kapital im Depot habe und weil ich zweitens das Depot nicht mehr zum Vermögensaufbau führe, sondern wirklich gezielt als Einkommenslieferant.
Deshalb habe ich mir heute 10 verschiedene Dividenden ETFs rausgesucht und sie miteinander verglichen. Sie sollten vorzugsweise zu verschiedenen Zeiten ausschütten, mindestens 3% Rendite liefern und es sollte keine unbemerkte Klumpenbildung entstehen, d.h. ich habe kontrolliert, in welche Firmen die ETFs investieren und dann dafür gesorgt, dass ich eine gute Streuung erreiche.
Übriggeblieben sind fünf Dividenden-ETFs (zwei iShares, Vanguard, SPDR und VanEck), zwei andere, die ich derzeit besitze, werde ich genauso wie die restlichen aktiv gemanagten Fonds verkaufen und gegen die aus der Liste tauschen - und dann habe ich tatsächlich einen einigermaßen gleichmäßig verteilten Dividendeneingang über das gesamte Jahr.
Ich finde, ich hatte einen sehr produktiven Tag heute
.
Das Schwierigste bei Excel-Tabellen sind ja nicht die Formeln oder die Frage, wie man externe Daten am bequemsten in eine selbstgebaute Excel-Tabelle übernehmen kann, denn wenn man da einmal einen PackAn hat, läuft das meist zügig von alleine weiter, nein, das Schwierigste ist meiner Meinung nach immer das Festlegen von Struktur und Aufbau, wenn man eine neue Tabelle programmiert.
Damit habe ich heute eine Menge Zeit verbracht, jetzt finde ich meine neue Tabelle dafür aber auch sehr schön und mache sie jede halbe Stunde wieder mal neu auf, um sie ein bisschen zu bewundern. Ich LIEBE schöne Excel-Tabellen.
Diese habe ich jetzt erstellt, um endlich mal selber etwas systematischer in die Analyse von ETFs einzusteigen, denn ich kam auf die gute Idee, mein vorhandenes Depot so umzustrukturieren, dass ich künftig jeden Monat irgendwelche Ausschüttungen bekomme, die ich dann als Rentenaufstockung nutzen kann.
Grundsätzlich geht das mit ETFs am einfachsten, denn es gibt viele ETFs, die quartalsmäßig ausschütten und wenn man die dann so kombiniert, dass ein Teil in 1-4-7-10 ausschüttet, ein anderer in 2-5-8-11 und ein dritter in 3-6-9-12, dann hat man jeden Monat einigermaßen planbare Einkünfte.
Meine freie Liquidität habe ich schon immer in Aktien gesteckt, deshalb habe ich natürlich auch eine Menge Einzelaktien, weil ich das so gelernt habe und weil man so am allerbesten Einzelchancen nutzen kann.
Leider steckt in jeder Chance ein Risiko mit dem gleichem Volumen und ich habe mit einigen Aktien sicherlich spektakuläre Kursgewinne erzielt, ich habe aber auch oft genug daneben gegriffen und ebenso spektakuläre Verluste eingefahren.
Deutsche Aktien schütten traditionell meist nur einmal jährlich im Frühjahr aus. Deshalb empfinde ich den Mai natürlich immer als einen besonders angenehmen Monat, weil ich in diesem Monat fast jeden zweiten Tag irgendwelche zusätzlichen Plusbeträge auf meinem Konto entdecke. Dafür gibt es andere Monate, da kommt fast gar kein Extrageld an und genau das wollte ich jetzt endlich mal etwas gleichmäßiger ausbalancieren.
Insgesamt habe ich für mich persönlich beschlossen, künftig die Finger vom "stockpicking" zu lassen (so nennt man das Kaufen von Einzelaktien) und nur noch ETFs zu kaufen. Außerdem möchte ich mich auf Dauer von allen aktiv gemanagten Fonds trennen, auf lange Sicht ist keiner dabei, der den Markt bzw. seinen Benchmark-Index wirklich schlägt.
ETFs, wie wir sie heute kennen, gibt es erst seit rund 30 Jahren, wirklich flächendeckend auch für Kleinanleger attraktiv wurden sie aber erst in den letzten 10-15 Jahren.
Als ich nach CWs Tod (das ist jetzt auch schon 12 Jahre her, irre!) begann, sein Firmenimperium und die Immobilienbeteiligungen zu verkaufen, kam nach und nach eine Menge Liquidität rein, die angelegt werden musste. Außerdem zahlten zeitgleich nicht nur CWs Lebensversicherungen wegen Tod, sondern auch meine eigenen wegen Zeitablauf, ich hatte also erhöhten Anlagebedarf und entschied mich damals für über 30 verschiedene Fonds und ETFs, die ich im Rahmen von maximal ausgereizten Sparplänen (jeweils 2000 €/Monat) gebühren- und ausgabeaufschlagsfrei kaufen konnte.
Inzwischen habe ich natürlich eine Menge Titel aus dem Depot verkauft, weil der Neubau ja bezahlt werden muss, insgesamt aber wohl zu viel, denn es ist noch Liquidität da, die ich wohl nicht verbauen werde, weshalb ich angefangen habe, mein vorhandenes Depot in einer Excel-Tabelle zu erfassen, die mir Auskunft darüber gibt, welche Ausschüttungen in welchem Monat geflossen sind, wie sich der aktuelle Kurswert zu den ursprünglichen Anschaffungskosten verhält und wie hoch die Ausschüttungsrendite bezogen auf den Einstandskurs ist, aber auch bezogen auf den aktuellen Kurswert.
Schließlich habe ich mich entschieden, einen Schwerpunkt auf Dividenden-ETFs zu legen, weil ich erstens noch genug anders investiertes Kapital im Depot habe und weil ich zweitens das Depot nicht mehr zum Vermögensaufbau führe, sondern wirklich gezielt als Einkommenslieferant.
Deshalb habe ich mir heute 10 verschiedene Dividenden ETFs rausgesucht und sie miteinander verglichen. Sie sollten vorzugsweise zu verschiedenen Zeiten ausschütten, mindestens 3% Rendite liefern und es sollte keine unbemerkte Klumpenbildung entstehen, d.h. ich habe kontrolliert, in welche Firmen die ETFs investieren und dann dafür gesorgt, dass ich eine gute Streuung erreiche.
Übriggeblieben sind fünf Dividenden-ETFs (zwei iShares, Vanguard, SPDR und VanEck), zwei andere, die ich derzeit besitze, werde ich genauso wie die restlichen aktiv gemanagten Fonds verkaufen und gegen die aus der Liste tauschen - und dann habe ich tatsächlich einen einigermaßen gleichmäßig verteilten Dividendeneingang über das gesamte Jahr.
Ich finde, ich hatte einen sehr produktiven Tag heute
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