anjesagt

Anjesagtes, Appjefahr'nes und manchmal auch Ausjedachtes
Donnerstag, 31. Oktober 2019
Missglücktes Halloween und Wunderlist
Heute ist Halloween, bei mir traditionell der Tag, wo ich Mengen von langsam vor sich hingammelnden Süßigkeiten an marodierende Jugendlichenbanden loswerden kann, weil die hier klingeln und um Schreckliches oder Süßes bitten.
Ich bin ja nun bekennender "Nichtsüßfan", das bedeutet, dass sich das Jahr über hier regelmäßig Überbleibsel von eklig süßen Schokoladenprodukten ansammeln. Da kann ich gar nichts gegen machen, dieses Schokoladenzeug flutet den Haushalt von ganz alleine. Werbegeschenke, Zugaben beim Bierkistenkauf, Geburtstags- und Weihnachtsgeschenke von Menschen, die meinen, mit Schokolade macht man nie was falsch (Anmerkung: DOCH! Es gibt wirklich Leute, die mögen keine Schokolade, wann geht das endlich in Eurer geschrumpftes Kleinhirn, ihr blöden Werbefuzzis. Ich fände es nur eine Geste der Respektfulnes, oder wie auch immer das in Eurem Werbedenglisch heißt, wenn ihr neben den ewigen Schokoladen künftig auch Chipstüten als Alternative anbietet.)

Wie auch immer, hier gibt es immer größere Mengen an Süßkram, den keiner mag und Tage wie Halloween bieten da DIE Gelegenheit, den Kram endlich loszuwerden. Verkleidete Monsterkinder klingeln, machen boohoo und öffnen freiwillig ihre Tüten für meine Schokireste. Perfekt.
Heute lief allerdings irgendetwas nicht rund.
Heute hat hier keiner geklingelt, dabei hatte ich die Schokireste schon strategisch passend direkt neben der Tür platziert


Ob es das Schild auf meiner Flurgarderobe war, was mir mal beweisen wollte, dass die Realität in echt dann eben doch ganz anders ist als von mir erhofft?

Ich habe jetzt Schokireste über - Vorschläge., was ich damit tun kann, anyone?

Am Nachmittag habe ich mich über die Kommentare zu J.s "irgendwann mal kaufen" Liste gut unterhalten.
Ich kann die App nur empfehlen: Wunderlist (jeder selber googeln, gibt es für android und für iOS und für Windows), synchronisiert sich geräteübergreifend (für mich sehr wichtig), ist enorm simple, aber genau das ist ja der Clou: Man begreift sofort, was die App kann und sie tut, was sie soll. Nämlich Listen erstellen mit Listenunterpunkten, die man abhaken kann, wenn erledigt. Außerdem kann man jede Liste mit beliebig vielen Leuten teilen (behaupte ich jetzt grade mal ungeprüft, aber für eine Familienteilung reicht es), es gibt Push-notifications und E-Mail Benachrichtigungen, jeder wie er mag, in Summe wirklich eine ganz prima App, ideal geeignet als App für to-do.-Listen, aber auch perfekt für (geteilte) Einkaufslisten und eben jede weitere Liste, die man für sich selber erstellen möchte.

J hat also eine Wunschliste namens "J irgendwann kaufen", wo er alles aufschreibt, was er gerne hätte.
Ich habe schon im Januar darüber berichtet, und mindestens so viel Spaß, wie ich im Januar hatte, habe ich jetzt wieder, denn inzwischen hat J die Liste auch mit C geteilt und wir haben heute zu dritt die einzelnen Wünsche auf der Liste kommentiert, auch das ein Feature dieser App, wir haben die Kommentarfunktion kurzerhand als Familienchat umgenutzt, ich sach ja, die App kann was.

Wunderlist

Wir hatten auf alle Fälle viel Spaß damit und ich finde es prima, wenn die Kinder eine Wunschliste veröffentlichen, an der ich mich dann orientieren kann, wenn ich sie mit Geschenken überfluten will.
Ich habe nämlich festgestellt, dass das, was mir am besten gefällt am Reichsein, die Möglichkeit ist, meine Kinder schrankenlos mit Geschenken zu überhäufen.
J kriegt auf alle Fälle noch eine extra häßlichauffällige Picknickdecke zu Weihnachten, einfach, weil das so ein besonders toller Wunsch ist
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„Ich habe nämlich festgestellt, dass das, was mir am besten gefällt am Reichsein, die Möglichkeit ist, meine Kinder schrankenlos mit Geschenken zu überhäufen.“

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