anjesagt

Anjesagtes, Appjefahr'nes und manchmal auch Ausjedachtes
Dienstag, 8. Oktober 2019
Auch mal nett
Das war ein seltsamer Durcheinandertag heute, aber im Gesamtergebnis gibt es nichts zu meckern, finde ich.
Der Tag startete mit müde, mit sehr müde, ich war erst um 10h im Büro.
Irgendwie kam ich da aber auch nicht in einen vernünftigen Workflow, ich puzzelte so vor mich hin und war zwischendurch froh, dass Mitarbeiter im Raum standen und um Rat fragten, eine Entscheidung brauchten oder Unterlagen zum Prüfen abgaben, so ergab es sich von alleine, was ich so tun musste, für eine vernünftig strukturierte und vor allem selbstbestimmte Arbeitseinteilung war ich heute nicht zu gebrauchen.
Um 16h gab ich den Versuch mit dem Büro dann auch wieder auf, man muss wissen, wann es genug ist, mehr als sechs Stunden Büro hätten heute weder dem Büro noch mir gut getan.
Ich fuhr erstmal nach Greven, ohne zu wissen, was ich da so tun könnte, kurvte ein wenig unentschlossen hier durchs Städtchen und beschloss schließlich spontan, in die Praxis der Kieferorthopädin zu gehen, die damit wirbt, dass sie auch erwachsene Zähne wieder grade biegt. Als Kind hatte ich eine Zahnklammer, die hat auch geholfen, mit 16 hatte ich wunderbar grade Zähne, aber dann kamen die Weisheitszähne und die Schönheit war dahin, es wurde wieder alles schief und krumm.
Ich machte dort also einen ersten Termin zur Begutachtung, irgendwann Ende November, aber immerhin, ein erster Schritt ist gemacht und jetzt schauen wir mal. Wenn es mir gelingt, meine eigenen Zähne noch mal grade richten zu lassen, bevor ich dann irgendwann eh ein externes Altersgebiss bekomme, fände ich es immerhin ein Zeichen für entschlossenen Aktivismus. Gibt es ja sonst nicht so oft bei mir.
Fast hätte ich auch noch einen Massagetermin beim Physiomenschen gemacht, mein Nacken ist seit längerem wieder so steif, dass es langsam albern wird, wie ich mich bewege, weil ich den Kopf nicht mehr vernünftig drehen kann, aber die Stadt hat die Verkehrsführung geändert und jetzt gibt es keine Parkplätze mehr in fußläufiger Umgebung zu der Physiopraxis wo ich bisher war, also muss ich mir erst eine verkehrsgünstiger gelegene neue Massagepraxis suchen. So sorry.
Dann fuhr ich nach Hause, kaufte unterwegs noch schnell ein Brot und ein paar Kleinigkeiten und stellte zuhause fest, dass es erst 17h ist, K erst spät kommen wird, weil er Termine hat und ich keinen Schimmer hatte, was ich mit dem angefangenen Nachmittag tun könne.

Nachdem ich dann eine Zeitlang leicht verwirrt durchs Haus gelaufen bin, beschloss ich, dass ich auch in Greven mal das Küchenfenster putzen könne, so alle 17 bis 28 Jahre (naja, fast) ist das doch sicher eine gute Idee. Es hatte es auf alle Fälle absolut nötig.
Die Gardinen mussten auch gewaschen werden, weshalb ich erstmal nach weiterer Waschmaschinenfüllung suchte, nur zwei Gardinchen ist ein bisschen schmal für eine ganze Waschmaschine.
Aber zum Glück lag hier noch Bettwäsche, die ich zum Geburtstag bekommen hatte und ein wenig anderer Kram, Maschine voll, perfekt.

Als ich das Fenster komplett leergeräumt hatte, verließ mich spontan die Lust weiter zu putzen, also bin ich ein wenig Einkaufen gefahren. Das hilft immer und wirkt grundsätzlich Laune verbessernd.
Als ich zurückkam, war es 19h, draußen war es dunkel und ich kam mir ein wenig albern vor, im Dunkeln Fenster zu putzen, aber jetzt war schon alles freigeräumt und die Gardinen waren auch gewaschen - also habe ich im Dunkeln Fenster geputzt. Geht sehr gut, es fehlt übrigens auch gar nicht, dass einen die Sonne nicht blendet und alle Putzstreifen gnadenlos zum Vorschein bringt. Ich putze künftig nur noch im Dunkeln Fenster.

Dann bekam ich Hunger, es musste also noch gekocht werden, gegen 21h erschien K, da war ich grade fertig mit Kochen, gutes Timing.

Anschließend Couch und ein wenig Internet lesen, jetzt Bett
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