anjesagt

Anjesagtes, Appjefahr'nes und manchmal auch Ausjedachtes
Sonntag, 27. Oktober 2019
Heimarbeit
Nach dem ausgesprochen aktiv und unternehmungsstark geprägten Tag gestern haben wir heute einen ruhigen Heimarbeittag eingelegt, der damit begann, dass wir erstmal ausgiebig ausgeschlafen und anschließend noch lange im Bett gelesen haben.
Durch die zurückgegebene Stunde hatten wir das Gefühl, wir haben Zeit ohne Ende, weil es beim Aufwachen um 10h ja erst 9h war, die viele Zeit haben wir aber genauso schnell auch wieder verdröselt, denn wenn man sich erstmal im Bett festgelesen hat, dann ist auch ein 25 Stunden Tag schnell um.

Zu Mittag gab es Obstsalat mit Vanillepudding (für mich) und mit Sahne (für meinen Westfalenmann), ich war erstaunt, wie satt so eine Schüssel Obst macht.

Dann haben wir den neuen Lautsprecher installiert und erfreut festgestellt, dass die deutlich preiswerteren Ikea-Lautsprecher tatsächlich komplett kompatibel sind mit dem Sonos-System und bereits das neue Airplayfeature beherrschen. Über die Ikeaboxen können wir jetzt also wieder Musik abspielen, die direkt auf dem Handy gespeichert ist, mit den alten Boxen kann man ja nur noch gestreamte Musik wiedergeben*. Sehr positive Entdeckung, der wird also bestimmt nicht zurückgegeben, im Gegenteil, wir werden noch einen kaufen.
*Als Sonos ankündigte, dass man künftig nur noch Musik von Streamingdiensten über die Boxen der ersten Generation abspielen kann, habe ich gedacht, ich habe mich verlesen. Wir kaufen für richtig viel, sauteures Geld das gesamte System von Sonos - und nach zwei Jahren ist es so veraltet, dass man es im Grunde nicht mehr nutzen kann. Das hat man davon, wenn man sich die neuste Technik kauft, die Halbwertzeit entspricht ungefähr dem eines geschmacksintensiven Kaugummis.


Anschließend begann K mit dem Aufbau der neu erworbenen Schubladen, um die in seinem Schrank einzubauen, musste natürlich erst mal der bisherige Inhalt raus. Das führt dann automatisch zu einer aufwändigen Gesamtsichtungsaktion des Kleiderbestandes mit ausführlichem Anprobieren, Aussortieren und überraschenden Entdeckungen. (u.a. hat K eine Tüte mit Weihnachtgeschenken aus dem Jahr 2010 gefunden, also Geschenke, die er selber verschenken wollte, dann aber vergaß. Bei ihm kommt ja nie was weg, es ist nur eine Zeitlang an einem ihm unbekannten Ort.)

Im Gesamtergebnis ist die Lösung mit den Schubladen jetzt gar nicht so schlecht, wir brauchen allerdings noch mehr, weil feste Einlageböden wirklich deutlich unpraktischer sind. Irgendwann nächste Woche gibt es also noch einen Besuch bei Ikea, wir brauchen ja auch noch einen Lautsprecher. Wenn man einmal angefangen hat, in ein bestimmtes System zu investieren, hängt man an der Nadel und muss bei jeder Technikveränderung nachkaufen, weil, sonst wäre ja alles nutzlos.

Am Abend haben wir seit Ewigkeiten mal wieder einen Tatort geguckt, der höchst erstaunlicherweise so normal war, dass wir nicht nach fünf Minuten schon abgeschaltet haben. Geht also doch noch
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