anjesagt

Anjesagtes, Appjefahr'nes und manchmal auch Ausjedachtes
Dienstag, 18. Mai 2021
Arzttermine und Unkonzentriertheit
Was Arzttermine vereinbaren angeht, habe ich grade einen Lauf.
Neulich den Augenarzttermin, dann den Optiker-Sehtest-Termin und den Zahnarzttermin hatte ich auch schon gemacht, der wäre morgen, wurde heute von der Praxis aber leider wieder abgesagt, wir haben jedoch sofort einen neuen Termin für nächste Woche festgemacht.
Mein zweiter Impftermin ist am 1.6., am 31.5. habe ich einen Termin beim Orthopäden, den ich auch endlich mal angerufen habe, weil mein Fuß nicht nur nicht heiler wird, sondern seit ca. zwei Wochen sich sogar wieder rückwärts entwickelt, d.h. er wird immer dicker und tut jeden Tag mehr weh. Langsam finde ich das alles nicht mehr normal.
Und einen Termin beim Hausarzt habe ich heute auch gemacht, weil meine halbjährliche Blutuntersuchung für Schilddrüse und sonstige Anomalien erledigt werden muss, damit ich meine Tabletten weiter verschrieben bekomme. Ich werde noch ein richtig vorbildlicher Patient.
Dann habe ich kurz überlegt, was ich als nächstes auf meine gelbe Klebezettel-App schreiben könnte, die auf der Startseite meines Handys die Dauermahnfunktion eines Memento-Sklaven übernimmt, “bedenke, dass du nie an alles denken kannst” und zum Glück fiel mir dann ein, dass ich ja grundsätzlich auch mal irgendwann wieder einen Gyn-Termin machen sollte (macht man die jährlich? seitdem ich nicht mehr schwanger bin und auch keine Kinder mehr bekommen kann, finde ich es schwierig, an solche Termine zu denken, es fehlt irgendwie der konkrete Anlass.) aber deshalb steht jetzt Gyn-Termin vorne auf dem Handy und ich denke, das werde ich erstmal nicht so schnell abarbeiten, nachher fällt mir gar nichts mehr ein, was ich als nächstes dort anmahnen kann.
Jetzt, wo ich da grad noch mal drüber nachdenke, fällt mir aber noch ein, dass mein Auto demnächst zum TÜV muss, TÜV-Termine sind so ähnlich wie Arzt-Vorsorge-Termine, es gibt doch gar keinen echten Anlass sich zu kümmern. Alles sehr mühsam.

Im Büro habe ich mich mit Aufräumen und dem Beantworten von seit länger wartenden E-Mail-Anfragen beschäftigt, für das Bearbeiten von größeren, komplexeren Themen war ich heute zu unkonzentriert. Insgesamt fühlte ich mich heute nämlich den ganzen Tag über enorm zerstreut, fahrig und nicht ganz bei der Sache, was aber ein idealer Zustand ist, um endlich mal all die hunderttausend Kleinigkeiten wegzuerledigen, für die man an guten Tagen weder seine Zeit noch seine geistigen Kapazitäten verschwenden will.
Insgesamt stelle ich jetzt am Ende des Tages fest, war ich heute enorm produktiv.
Da guck
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