anjesagt

Anjesagtes, Appjefahr'nes und manchmal auch Ausjedachtes
Dienstag, 13. November 2018
Twitterzusammenfassung
So ein Twitteracount ist tatsächlich sehr praktisch, stelle ich grade fest, denn wenn man tagsüber schon kurz etwas zu den Dingen sagt, die einem so begegnen oder über die man nachdenkt, dann hat man abends den Inhalt für das Blog schon fertig vorbereitet in der eigenen Timeline und muss im Grunde nur noch abschreiben. Okay, beim Blog dürfen es ein paar Zeichen mehr sein, aber es gibt die Themen schon, man hat kein Problem mehr mit Vergessen. Genau das ist nämlich das schwierigste, finde ich, sich den Tag über zu merken, über was man am Abend bloggen will.

Heute deshalb kein Problem, ich habe da mal etwas vorbereitet:


Diesem Wagen bin ich heute Nachmittag auf der Fahrt nach Düsseldorf begegnet, ich finde die Aufschrift ganz prima, toppt ja wohl jedes blöde Abi-Motto.

Und weil ich es schon grade erwähnt habe, ja ich war heute mal wieder in Düsseldorf, und ja, ich habe mich auch wieder auf dem Mannesmannufer festgefahren, passiert mir seit neuestem jedes Mal, wenn ich dort zu tun habe. Blöde Straßenführung, komplett anders als früher, dafür heute aber auch viel hübscher als früher


Außerdem ist mir während des Tages mal wieder aufgefallen, worüber ich mich schon seit längerer Zeit und zunehmend genervt immer wieder aufrege: Für Mobiltelefone optimierte Webseiten. Das muss ja heute alles so gemacht werden, responsiv oder so heißt der Quatsch und bedeutet in den meisten Fällen, dass man auf dem Mobiltelefon einfach weniger angezeigt bekommt als auf dem Desktop. Ich kotze dann jedes Mal leise vor mich hin, weil ich das so bescheuert finde, denn diese angeblich "optimierte" Ansicht macht es alles viel schlimmer. Und nein, "Desktop Site anfordern" hilft auch nicht, es wird auf dem Handy einfach nicht angezeigt. Fertig. Leb damit User oder verreck doch.
Ich wünsche mir jetzt eine Browser-App, die dem Internet erzählt, dass mein iPhone ein normaler Desktop ist mit einem gaaaanz großen Bildschirm, damit mir alles, was die Website zu bieten hat, angezeigt wird, auf der Website dann hin und her und hoch und runter zu scrollen, schaffe ich problemlos selber.

Und schließlich hatte ich noch ein sprachliches Thema zur Begriffsverwendung. Mir fiel nämlich auf, dass es keine lahmen, lauwarmen, langweiligen, durchschnittlichen Standpunkte/Verhaltensweisen/Charakterzüge mehr gibt, sondern dass heutzutage alles immer entsetzlich überspitzt und ins äußerste Extrem gesteigert benannt wird. Wenn ich mich für jemanden interessiere und nach ihm google, dann bin ich gleich ein Stalker, wenn mir etwas nicht gefällt, bin ich Hater und wenn ich eine andere Meinung habe und ein Gegenargument bringe, dann bin ich ein Basher.
Ich finde, es könnte auch ruhig noch ein paar moderate Zwischentöne geben, sonst nimmt man sich so viel Varianz in der Beschreibung
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