anjesagt

Anjesagtes, Appjefahr'nes und manchmal auch Ausjedachtes
Montag, 14. März 2016
Updates
Was mich am digitalen Leben schon arg stört ist die dauernde Updateterei.

Ständig muss irgendetwas geupdated werden. Kein Tag, ohne dass nicht irgendwelche Apps auf dem Smartphone mit blinkenden Nummern nach einer Auffrischung geifern, gleiches gilt natürlich für das Tablet.
Der Laptop (oder ist das jetzt ein Notebook oder gar ein Ultrabook und ich habe mal wieder ein oder zwei sprachliche Updates verschlafen?) der Klapprechner auf alle Fälle kümmert sich alleine um seine Updates. Dachte ich - bis vorgestern.
Seit einigen Wochen rege ich mich zunehmend über eine hakelige Maus, Aussetzer bei der Tastatur und andere lästige Verschleißzipperlein auf, die aber eigentlich gar kein Verschleiß sein können, weil der Rechner erstens noch gar nicht alt genug ist für Verschleiß und das zweitens viele verschiedene, angeschlossene Mäuse und Tastaturen betraf und mal klappte es und mal nicht und ich konnte so gar kein System des Versagens erkennen. Bis ich mich vorgestern genervt an unseren IT-Betreuer wandte, ihm die Probleme schilderte und schloss mit: "Ich habe nichts mit dem Rechner gemacht."
Den letzten Satz nehme ich mir grundsätzlich vor, explizit NICHT zu sagen, weil es so peinlich ist, genau diesen Satz zu sagen, und dann tue ich es doch jedesmal, denn ich habe schließlich ja wirklich nichts mit dem Rechner gemacht.
Aber genau das war diesmal das Problem, denn ich habe versäumt, ihn upzudaten. Genauer gesagt verlangten die USB-Treiber nach einem Update und seitdem ich das manuell angestoßen und installiert habe, läuft alles wieder fluffig.
Es gibt nämlich nicht nur ein Update für den blöden Rechner, hach, das wäre ja viel zu einfach, nein, es gibt zig.
Windows datet sich ständig auf und der Virenscanner natürlich auch (das können beide immerhin ganz alleine), aber außerdem gibt es ein Systemupdate, das sich nur auf persönliche Anfrage bewegt und so wie ich das verstanden habe, lässt sich das auch nicht auf automatisch umstellen, weil es nach einem exakten Termin für die Planung der Automatik verlangt und wenn zu diesem Termin der Rechner einmal nicht an oder nicht online ist, bricht er sofort den gesamten Plan auch für die Zukunft ab, der Blödmann. Das war bei mir natürlich passiert und deshalb hatte ich wohl uralt USB-Treiber. Weshalb es ein Problem ist, dass die USB Treiber veralten, wenn doch die angeschlossenen Hardwaregeräte genauso alt sind, das erschließt sich mir nicht komplett, aber der IT-Fachmensch meinte, das läge an dem Windowsupdate, das ja automatisch läuft und das dann manchmal an irgendwelchen Stelle Plätze besetzt, die bis dahin von den Systemeinstellungen benutzt wurden, die durch das Update dann überschrieben werden. Mit der Folge, dass das System nicht mehr richtig funktioniert. Deshalb muss auch das System ständig aufgefrischt werden, hauptsächlich weil es mit seiner Programmierung ständig von A nach B nach C nach XYZ umziehen muss, weil ihm ansonsten mal wieder ein automatisches Windowsupdate dazwischen gekommen ist.

Grundsätzlich finde ich ja moderne Technik etwas positives, aber es gibt immer wieder Tage, wo ich sehr deutlich der Überzeugung bin, dass da grade gewaltig was übertrieben wird
.
(Abgelegt in web 2.0 und bisher 443 x anjeklickt)

... ¿hierzu was sagen?