anjesagt

Anjesagtes, Appjefahr'nes und manchmal auch Ausjedachtes
Donnerstag, 3. März 2016
Null
Heute ist einer dieser "Deckeübernkopfzieh-Tage". Nix sehen, nix hören, nix sagen.
Und wenn man ganz fest die Augen zukneift und sich die Ohren zuhält, dann ist das auch alles nicht wahr.
Dann zieht das Leben weiter, singend, trötend, klappernd und mit viel Radau.
Am besten auch noch den Atem anhalten, dann bekommt man auch den Gestank nicht mit, den so ein Leben ausströmt, das nur aus Tand und Schein besteht, denn das stinkt schon gewaltig.
Aber ich will's gar nicht wissen, ich bin gar nicht da und eigentlich gibt es mich auch gar nicht
.
(Abgelegt in anjeeckt und bisher 489 x anjeklickt)

... ¿hierzu was sagen?

 
Was macht man mit Doppel-Null Tagen
Null x Null Wochen
Oder etwa
Null hoch Null Monaten?

... ¿noch mehr sagen?  

 
Ins Minus ziehen.
Wenn nicht genug Kraft für ein positives Ergebnis da ist, dann: Minus machen. Deficit spending, wie Politiker das nennen oder Ärger machen, wie ich das zu tun pflege.
Man kann sich immer zwischendurch mal eine Null leisten, auf Dauer geht das aber gar nicht, dann lieber Minus und versuchen, daraus neue Kraft zu schöpfen. Wie beim Schlittschuhfahren: Da kann man sich auch mitten im Lauf umdrehen und den Schub in dieselbe Richtung weiternutzen, nur hat man selber die Vorzeichen gewechselt und aus vorwärts wird rückwärts oder umgkehrt.
Doppel-Null ist was fürs Klo, gar nicht erst einreißen lassen!