anjesagt

Anjesagtes, Appjefahr'nes und manchmal auch Ausjedachtes
Samstag, 10. September 2022
Suche und Aufräumen
Jetzt benutze ich den neuen PC schon seit fast einem Monat im Alltagsbetrieb als Hauptrechner, aber es gibt immer noch Dinge, die noch eingerichtet werden müssen.

Heute habe ich caps-lock-good-bye installiert. Das hatte ich auf dem alten Rechner auch installiert, aber bisher vergessen, es auf dem neuen PC auch einzurichten.
Mit capslock goodbye kann man die Funktion der Capslock-Taste verändern (und ein paar andere Tasten auch noch umprogrammieren, die interessieren mich aber nicht besonders). Die Capslock-Taste ist wohl die Taste, die mich am schnellsten in einen Wutanfall treibt, wenn sie so funktioniert, wie es standardmäßig vorgesehen ist: Wenn man die Capslock Taste drückt, schreibt man anschließend nur noch in Großbuchstaben.
Da ich keinen sehr sauberen Tippanschlag habe, passiert es mir regelmäßig, dass ich aus Versehen auch mal die Capslock-Taste mit erwische, und das regelmäßig erst zwei Sätze später bemerke.

Ich erkläre es immer damit, dass ich zu sehr vom Klavierspielen geprägt sind. Beim Klavierspielen gibt es keine festen Finger für immer dieselbe Taste, sondern man verwendet sinnvollerweise den Finger, der die Taste, die als nächstes gedrückt werden muss, grade am besten erreicht und wenn man unbekannte Stücke vom Blatt spielt, dann improvisiert man bei den Fingersätzen eben und dann ist das alles nicht sehr sauber.

Die Capslock-Taste hat für mich deshalb überhaupt keinen praktischen Nutzen, wenn ich wirklich mal mehr als einen Buchstaben hintereinander groß schreiben möchte, dann halte ich die Umschalttaste eben gedrückt, eine separate Taste, die ein Dauerdrücken simuliert ist nur lästig.
Deshalb muss das umprogrammiert werden, ich möchte keine Capslock-Dauerfunktion aktivieren können.
Und dieses Deaktivieren geht hervorragend mit dem oben genannten Programm, ich musste aber erst danach googlen, weil ich natürlich vergessen hatte, wie ich das Problem auf dem alten Rechner gelöst hatte.

Sehr viel mehr habe ich heute aber auch sonst nicht geschafft, den größten Teil des Tages habe ich mit Suchen verbracht, was mich so sehr ermüdete, dass ich am Nachmittag auch noch lange im Bett liegen musste.

Ich suchte nämlich die Kiste, in die ich all meine kaputten Ketten gepackt habe, weil ich davon ausging, dass ich dort auch das Schächtelchen mit den Altgoldresten finden werde.
Spoiler: Das Schächtelchen mit den Altgoldresten, die ich irgendwann mal zur Schmelze bringen will, ist im Arbeitszimmer, in dem schwarz-weißen Karton oben rechts im Regal. (Falls ich es noch mal suche, hoffe ich, dass ich dann klug genug bin, hier im Blog nachzuschauen.) Die zerrissenen Ketten sind in einem anderen Karton im Bastelzimmer - nur wo die zerrissene Kette mit den griechischen Muscheln ist, die ich sehr gerne sehr dringlich reparieren lassen möchte, das habe ich immer noch nicht geklärt, die ist bisher immer noch verschwunden.

Im Rahmen dieser Suche habe ich das Arbeits- und das Bastelzimmer grundgereinigt und sorgfältig aufgeräumt, bis ich nach vielen Stunden endlich fündig wurde. Aber vielleicht sollte das auch genauso sein, die Mengen an Staub und toten Spinnentieren, die ich dabei weggewischt habe, sagten mir, dass eine Grundreinigung kein völlig verkehrter Gedanke ist.

Ansonsten habe ich noch ein Paket mit Wolle gepackt, das ich meiner Schwester schicke, die dafür Abnehmer hat. Mein Ehrgeiz sagt mir, ich solle da wenigstens einen kurzen persönlichen Gruß beilegen, was natürlich dazu führt, dass das Paket mit der Wolle fertig gepackt ist, aber nicht abgeschickt werden kann, es fehlt die Grußkarte. Morgen kriege ich auch dieses Problem gelöst, fester Vorsatz. Immerhin ist das Bastelzimmer jetzt wunderbar aufgeräumt
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