anjesagt

Anjesagtes, Appjefahr'nes und manchmal auch Ausjedachtes
Mittwoch, 9. Dezember 2020
Endspurt
So nach und nach rückt für einige Aufgaben die Deadline langsam in sehr sichtbare Nähe, der 31.12. ist jedes Jahr ein fristensensibles Datum, da ändert auch Corona nix dran.
Aber mit ein bisschen Glück ist morgen auch die erste Etappe in dem großen Projekt erledigt, morgen ist nämlich der Termin für den Notarvertrag und aktuell sieht es so aus, als ob wir den auch tatsächlich wahrnehmen werden.
Der erste Termin für den Notarvertrag war schon mal Ende September angesetzt, da wurde aber früh klar, dass wir den nicht halten können, danach wurden noch mehrere Termine angesetzt und immer wieder verschoben, aber jetzt sieht es ernsthaft so aus, als wären die Verträge tatsächlich abschließend endverhandelt und ausformuliert, was genaues weiß man aber natürlich erst morgen.
Die letzten 14 Tage bestanden quasi aus Dauervideokonferenzen, die sich alle um diese Verträge drehten, mittlerweile habe ich das Gefühl, dass ich schon auf juristisch träume, es wird also wirklich Zeit, dass das einem Ende zugeführt wird.

Zwischendurch dann immer noch der ganz normale, sonstige Büroalltagswahnsinn, aber auch hier habe ich begonnen, allen Mitarbeitern immer wieder zu erklären, sie sollten nun mal langsam beginnen, ihre Arbeit eigenverantwortlich und fehlerfrei zu erledigen, denn ich hätte zukünftig keine Lust mehr, ständig irgendwelche Fehler auszubügeln, ich würde deshalb künftig deutlich weniger kontrollieren, was aber für den einzelnen Mitarbeiter bedeutet, dass er um ein Vielfaches sorgfältiger arbeiten muss, denn wenn er dann Fehler macht, laufen die durch bis nach draußen und dann wird es deutlich schwieriger, da wieder etwas gradezuziehen. Ich habe das dumpfe Gefühl, dass bei einigen Mitarbeitern, die die Ankündigung "weniger kontrollieren" erst sehr erfreut zur Kenntnis nahmen, die Erkenntnis, welche Folgen das tatsächlich für sie hat, zu mittelgroßem Entsetzen führte.

Nun, wie heißt es so treffend: Das Leben ist kein Ponyhof und im Zweifel wird 2021 für einige Kollegen deutlich unbequemer als das friedliche 2020, in dem ja aus den verschiedensten Gründen sozusagen gar nichts passiert ist.

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In der Packstation wartete ein Päckchen mit zwei Schlössern auf mich - wir hatten für Greven die gleichen Schlösser bestellt wie sie in den neuen Haustüren auf Borkum verbaut sind - ein Schlüssel für alles, sehr bequem, hatten wir vorher auch und weil es auf Borkum neue Türen mit neuen Schlössern gab, tauschen wir in Greven eben wenigstens die Schlösser.
Die neuen Schlösser haben jetzt innen einen Abschließknopf, d.h. man braucht keinen Schlüssel mehr, wenn man sie von innen ab- oder aufschließen will, man kann einfach an dem Knopf drehen und so ein Feature gefällt mir schon sehr gut.

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A pro pos Abschließen: Aktuell versucht jemand unsere Fritzbox zu hacken. Wir bekommen seitenlange Protokolle über versuchte, aber nicht erfolgreiche Versuche von siebentausendvierunddrölfzig verschiedenen Usern, die sich in unsere Fritzbox einloggen wollten, aber alle wegen falschem Passwort gescheitert sind.
Ich denke zwar, dass die Fritzbox mit einem starken Passwort gesichert ist, aber ein bisschen creepy ist das schon, wenn man so einer Hackertruppe da live bei ihrem unfeinen Arbeiten zuschauen kann.

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Neuer Bestandteil unseres Luxuslebens: Wir haben jetzt ein festes Abo für einen wöchentlichen Massagetermin (Schulter/Nacken/Rücken). Seit Jahren träume ich heimlich davon, jetzt habe ich es einfach mal für uns beide organisiert und gleich ganz viele Termine im Voraus reserviert.
Ich bin sehr stolz auf mich, dass ich diese wunderbare Idee nun auch endlich tatsächlich umgesetzt habe
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