Sonntag, 31. Mai 2026
Keine Träume
anje, 23:47h
Es bleibt bei: dauerhaft müde.
Ich glaube, meine durchschnittliche Schlafdauer liegt inzwischen bei rund 14 Stunden pro Tag. Nicht in einem Stück, sondern immer abschnittsweise, aber wenn ich länger als 2-3 Stunden am Stück wach war, muss ich mich unbedingt wieder ausruhen, hinlegen, Augen zumachen und zack: eingeschlafen.
Da ich Schlafen aber schon immer als eine der tollsten Beschäftigungen überhaupt empfunden habe, bin ich sehr zufrieden mit der Situation, aus meiner Sicht gibt es keinen Grund, irgendetwas zu ändern.
Das einzige Handikap dabei: ich erlebe nichts und es gibt deshalb auch keinen Blogcontent.
Ich kann noch nicht mal meine Träume erzählen, denn ich träume auch nichts, oder, anders ausgedrückt: ich weiß nicht, was ich träume, denn in dem Moment, in dem ich aufwache, sind alle Träume gelöscht.
Früher habe ich immer gesagt, ich träume nicht, bis ich einmal irgendwann sehr massiv von jemandem belehrt wurde, dass das gar nicht sein kann, denn jeder Mensch träumt, es wäre also völlig ausgeschlossen, dass ich nicht träume. Da ich keinen Bedarf habe, mich noch einmal in ähnlicher Weise zurechtweisen zu lassen, formuliere ich es jetzt eben grundsätzlich so, dass ich einfach nicht weiß, was ich träume, was für mich per Saldo auf dasselbe hinausläuft, ich habe es jetzt nur formal korrekt ausgedrückt.
Es gibt ja so Menschen, denen ist es immer sehr wichtig, dass sich jeder in ihrer Umgebung grundsätzlich formal korrekt ausdrückt, d.h. diese Leute laufen durch ihr Leben und verbessern ständig alle anderen. Das sind sehr sympathische Zeitgenossen, ich gebe mir meistens große Mühe, ihnen weiträumig aus dem Weg zu gehen.
Wenn ich ein Zusammentreffen nicht vermeiden kann, versuche ich, so wenig wie möglich zu reden und beschränke mich darauf, freundlich zu lächeln und keine Angriffsfläche zu bieten, insgesamt also möglichst unauffällig zu existieren, alles andere wäre verschwendete Energie, die investiere ich viel lieber in einen genüsslichen und traumlosen Schlaf
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Ich glaube, meine durchschnittliche Schlafdauer liegt inzwischen bei rund 14 Stunden pro Tag. Nicht in einem Stück, sondern immer abschnittsweise, aber wenn ich länger als 2-3 Stunden am Stück wach war, muss ich mich unbedingt wieder ausruhen, hinlegen, Augen zumachen und zack: eingeschlafen.
Da ich Schlafen aber schon immer als eine der tollsten Beschäftigungen überhaupt empfunden habe, bin ich sehr zufrieden mit der Situation, aus meiner Sicht gibt es keinen Grund, irgendetwas zu ändern.
Das einzige Handikap dabei: ich erlebe nichts und es gibt deshalb auch keinen Blogcontent.
Ich kann noch nicht mal meine Träume erzählen, denn ich träume auch nichts, oder, anders ausgedrückt: ich weiß nicht, was ich träume, denn in dem Moment, in dem ich aufwache, sind alle Träume gelöscht.
Früher habe ich immer gesagt, ich träume nicht, bis ich einmal irgendwann sehr massiv von jemandem belehrt wurde, dass das gar nicht sein kann, denn jeder Mensch träumt, es wäre also völlig ausgeschlossen, dass ich nicht träume. Da ich keinen Bedarf habe, mich noch einmal in ähnlicher Weise zurechtweisen zu lassen, formuliere ich es jetzt eben grundsätzlich so, dass ich einfach nicht weiß, was ich träume, was für mich per Saldo auf dasselbe hinausläuft, ich habe es jetzt nur formal korrekt ausgedrückt.
Es gibt ja so Menschen, denen ist es immer sehr wichtig, dass sich jeder in ihrer Umgebung grundsätzlich formal korrekt ausdrückt, d.h. diese Leute laufen durch ihr Leben und verbessern ständig alle anderen. Das sind sehr sympathische Zeitgenossen, ich gebe mir meistens große Mühe, ihnen weiträumig aus dem Weg zu gehen.
Wenn ich ein Zusammentreffen nicht vermeiden kann, versuche ich, so wenig wie möglich zu reden und beschränke mich darauf, freundlich zu lächeln und keine Angriffsfläche zu bieten, insgesamt also möglichst unauffällig zu existieren, alles andere wäre verschwendete Energie, die investiere ich viel lieber in einen genüsslichen und traumlosen Schlaf
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