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Anjesagtes, Appjefahr'nes und manchmal auch Ausjedachtes
Sonntag, 3. November 2019
Ferienwohnung auf Borkum - und Biertasting
Und schon wieder ein Wochenende zu Ende, diesmal sogar ein besonders langes, weil Freitag hier in NRW ja Feiertag war, aber obwohl ich drei ganze Tage keinen Gedanken an Büro verschwendet habe, verging die Zeit wie im Flug. Ich fürchte, es wird mir nicht fehlen, das Büro, wenn ich dereinst dort nicht mehr regelmäßig erscheinen muss.
Noch fünf Jahre und dieses, ich bin ja mal sehr gespannt, ob ich diese Zeit noch durchhalte oder vorher einfach feige Fahnenflucht begehe.
Wir werden sehen.

Was genau ich in den letzten drei Tagen eigentlich alles so gemacht habe, weiß ich gar nicht, ich glaube, den Großteil der Zeit habe ich mit viel Vergnügen damit vertüdelt, dass ich nichts Produktives, damit also nichts Erzählenswertes getan habe. Ich fand das prima, ich könnte damit den Großteil meiner Zeit verbringen, langweilig würde mir auf alle Fälle nicht.

Aber okay, ein bisschen was Produktives ist auch passiert, Freitag wurde das Haus geputzt, das war auch wirklich bitter nötig, Samstag wurde es dafür wieder in Unordnung versetzt, weil wir die Ikea-Einkäufe ausgepackt haben, heute wurde es dann aber wieder aufgeräumt, weil mittlerweile alle Schubladen montiert sind und die Verpackungspappe ist auch schon zusammengerollt und wartet auf die Papiermüllabfuhr.
Der Inhalt der Kleiderschränke wurde einmal ausgeräumt, durchsortiert und in die neuen Schubladen wieder eingeräumt, jetzt ist alles komplett anders einsortiert, ich fürchte, es wird eine Zeit dauern, bis ich mich daran gewöhnt habe, aber ich habe es ja nicht anders gewollt.

Dann habe ich noch sehr ausführlich Wolle sortiert, es kam nämlich eine schriftliche Bestellung einer Blogleserin ein, was ich ziemlich genial finde, weil dieses Blog nun weiß Gott keinen nennenswerten Bekanntheitsgrad hat, aber trotzdem gab es jemanden, der hier von meinen Erzählungen über die Wollvorräte der Onkelfrau gelesen hat und nun auch Wolle haben möchte. Läuft, würde ich sagen.

Vielleicht möchte ja noch jemand auf Borkum Urlaub machen und beim Onkel eine Ferienwohnung mieten? Der hat nämlich Ferienwohnungen und würde die auch gerne vermieten, allein es fehlt ihm an Bekanntheit und damit an Kundschaft.

Ich soll mich ja um die Bekanntheitsverbreitung via Internet bemühen, was ich auch in einem ersten Schritt mal angeschoben habe, aber aus der Ecke des anvisierten, künftigen webmasters habe ich jetzt seit drei Monaten, also seit dem ersten und damit bisher letzten Kontakt nichts mehr gehört und nu weiß ich auch nicht.
Ich fände die Idee ja prima, wenn man für die Ferienwohnungen des Onkels eine eigene website bastelt - aber genau an dieser Stelle bin ich technisch überfordert und auf die Hilfe anderer angewiesen.
Mir ist gar nicht ganz genau klar, was ich falsch gemacht habe, denn wir haben uns so verabschiedet, dass er sich meldet, wenn er eine Idee hat, was er halt bis heute nicht getan hat, er hat aber auch ausgesprochen seltsam auf Borkum als solches reagiert und auf das Angebot, er könne sich gerne jederzeit vor Ort ein Bild von den Ferienwohnungen machen, sehr, sehr! ablehnend reagiert. Ich fürchte, ich habe mir einen webmaster ausgesucht, der irgendein persönliches Problem mit Borkum hat und das muss so schräg sein, dass er da nicht drüber reden kann und irgendwie bin ich samt Onkel und seinen Ferienwohnungen jetzt mit in diesen "wir reden da nicht drüber Strudel" geraten.

Nun denn, muss ich mir was anderes ausdenken. Jetzt ist zum Glück erst mal Winter und damit auch keine Saison für Ferienwohnungen, aber damit auch die perfekte Zeit, sich darum zu kümmern, dass die für nächstes Jahr bekannt und gebucht werden.

Damit habe ich aber auch schon die wesentlichsten Aktivitäten der letzten drei Tage beschrieben, Haus putzen, Schubladen kaufen und Schubladen einbauen samt Kleidung komplett durchsortieren, alles, was ich mir an privater Büroarbeit vorgenommen habe, habe ich dafür komplett nicht gemacht.
Heute Abend ging das auch nicht mehr, weil ich heute Abend dafür leider schon zu betrunken war, wir haben nämlich ein spontanes, privates Biertasting gemacht und danach war dann jede Grundlage für ergebnisorientierte Büroarbeit durch Suff zerstört.

Das Bier war dafür sehr lecker

klarer Gewinner nach unserem Geschmack: Rolinck.

Dass es mein Gewinner sein würde, ahnte ich schon fast, als ich sah, dass es das Bier überhaupt noch gibt und sich bei mir nur wegen des Namens große Mengen sehr angenehme Kindheits Jugenderinnerungen einstellten. Es gab nämlich früher ein Rolinck-Eck auf Borkum und dort war ich viele Jahre Stammgast. Das waren schöne Zeiten.
Dass K das auch am leckersten fand, hat mich erstaunt, aber auch erfreut, dann werden wir das demnächst wohl mal öfter kaufen
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