Sonntag, 24. Mai 2026
Eine Hochzeit mit Krach und viel heiße Luft
anje, 23:53h
Fangen wir mit dem an, was mich am meisten stört, dann habe ich das mit dem Jammern darüber für heute auch erledigt und wir können uns mit anderen Dingen beschäftigen:
Es ist heiß!
Für mich ist es in den letzten beiden Tagen schon eindeutig viel zu heiß und wenn es nach mir ginge, würde ich mich bei so einem Wetter komplett im Haus verkriechen und warten, bis sich die Temperaturen wieder in gemäßigten Breitengrade bewegen.
Aber geht nicht immer so, wie man selber will, denn gestern war Hochzeit, Ks Sohn heiratete und irgendwie muss man sich da wenigstens grob dem formalen Rahmen anpassen und so tun, als fände man das toll und als hätte man gute Laune und wäre von allem begeistert.
Ich hoffe, es fiel nicht auf, wie schrecklich ich das alles fand, ich habe mir zumindest viel Mühe gegeben.
Hochzeiten als solches finde ich ja schon schwierig, weil ich das Konzept dahinter so schräg finde, zumindest wenn man die üblichen Scheidungsraten kennt.
Aber nun denn, meine Meinungs dazu war ganz klar nicht gefragt und so gab es also ewige Liebe und Schwüre und Kitsch, Romantik und ungemein viel Ballermann-Atmosphäre.
Ich war nie am Ballermann, aber so stelle ich es mir vor, die passende Musik wurde auf der anschließenden Feier auf alle Fälle ausgiebig gespielt.
Oder aufgelegt, wie man heute wohl sagt, obwohl da längst ganz sicher keine Schallplatten zum auflegen mehr im Spiel sind, sondern irgendein Fredel die Knöpfe der gewaltig wummernden Discomaschine bedient und damit einen irren Lärm macht, aber der Knopfdreher ist ja heute auch selber schon Künstler, habe ich gelernt und alle waren sehr stolz, so einen tollen DJzum Krachmachen zum Auflegen für diese Party gefunden zu haben.
Ich habe nicht nur das Konzept "Heiraten" noch nie nachvollziehen können, auch das Konzept "Disco" wird mir wohl für immer ein Rätsel bleiben, denn getanzt haben vielleicht so 1-2% aller Gäste, der Rest stand einfach nur rum und stand rum. Unterhalten ging nicht, dafür war es zu laut und Tanzen wollten die meisten auch nicht, also blieb nicht viel anderes zu tun als rumzustehen und zu warten, dass es so spät wurde, dass man ohne schlechtes Gewissen endlich nach Hause gehen durfte.
So war das gestern mit der Hochzeit, aber jetzt ist das ja erledigt. Am Abend war es auch nicht mehr so heiß, da war es nur noch laut, aber irgendwie gehört das wohl dazu.
Heute war es leider immer noch heiß, aber immerhin musste ich heute kein Hochzeitsfeier-Outfit tragen, das machte die Hitze wenigstens einen kleinen Tick erträglicher.
Gegen Mittag fuhren wir zu dritt nach Rheda, wo wir J vom Bahnhof abholten und dann den beiden Jungs das Haus im aktuellen Zustand zeigten, beide waren seit dem Richtfest nicht mehr dagewesen.
Dann fuhren wir nach Bielefeld, holten dort ein Regal ab und brachten J nach Hause, dann fuhren wir wieder nach Rheda und räumten das Regal in die Garage, wo schon einiges an Kram für das neue Haus gelagert ist und dann fuhren wir wieder nach Greven.
In Greven machte ich aus dem Sud der ausgekochten Spargelschalen (hatte ich neulich schon vorbereitet und im Kühlschrank gelagert) eine Spargelsuppe, dazu gab es Knoblauchecken und alle wurden satt.
Der Spargel in der Suppe zeigte sich unerwartet renitent und zeigte deutlich, was er davon hielt, als Suppe verarbeitet zu werden:
Vielleicht war ihm auch einfach nur zu heiß
.
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Es ist heiß!
Für mich ist es in den letzten beiden Tagen schon eindeutig viel zu heiß und wenn es nach mir ginge, würde ich mich bei so einem Wetter komplett im Haus verkriechen und warten, bis sich die Temperaturen wieder in gemäßigten Breitengrade bewegen.
Aber geht nicht immer so, wie man selber will, denn gestern war Hochzeit, Ks Sohn heiratete und irgendwie muss man sich da wenigstens grob dem formalen Rahmen anpassen und so tun, als fände man das toll und als hätte man gute Laune und wäre von allem begeistert.
Ich hoffe, es fiel nicht auf, wie schrecklich ich das alles fand, ich habe mir zumindest viel Mühe gegeben.
Hochzeiten als solches finde ich ja schon schwierig, weil ich das Konzept dahinter so schräg finde, zumindest wenn man die üblichen Scheidungsraten kennt.
Aber nun denn, meine Meinungs dazu war ganz klar nicht gefragt und so gab es also ewige Liebe und Schwüre und Kitsch, Romantik und ungemein viel Ballermann-Atmosphäre.
Ich war nie am Ballermann, aber so stelle ich es mir vor, die passende Musik wurde auf der anschließenden Feier auf alle Fälle ausgiebig gespielt.
Oder aufgelegt, wie man heute wohl sagt, obwohl da längst ganz sicher keine Schallplatten zum auflegen mehr im Spiel sind, sondern irgendein Fredel die Knöpfe der gewaltig wummernden Discomaschine bedient und damit einen irren Lärm macht, aber der Knopfdreher ist ja heute auch selber schon Künstler, habe ich gelernt und alle waren sehr stolz, so einen tollen DJ
Ich habe nicht nur das Konzept "Heiraten" noch nie nachvollziehen können, auch das Konzept "Disco" wird mir wohl für immer ein Rätsel bleiben, denn getanzt haben vielleicht so 1-2% aller Gäste, der Rest stand einfach nur rum und stand rum. Unterhalten ging nicht, dafür war es zu laut und Tanzen wollten die meisten auch nicht, also blieb nicht viel anderes zu tun als rumzustehen und zu warten, dass es so spät wurde, dass man ohne schlechtes Gewissen endlich nach Hause gehen durfte.
So war das gestern mit der Hochzeit, aber jetzt ist das ja erledigt. Am Abend war es auch nicht mehr so heiß, da war es nur noch laut, aber irgendwie gehört das wohl dazu.
Heute war es leider immer noch heiß, aber immerhin musste ich heute kein Hochzeitsfeier-Outfit tragen, das machte die Hitze wenigstens einen kleinen Tick erträglicher.
Gegen Mittag fuhren wir zu dritt nach Rheda, wo wir J vom Bahnhof abholten und dann den beiden Jungs das Haus im aktuellen Zustand zeigten, beide waren seit dem Richtfest nicht mehr dagewesen.
Dann fuhren wir nach Bielefeld, holten dort ein Regal ab und brachten J nach Hause, dann fuhren wir wieder nach Rheda und räumten das Regal in die Garage, wo schon einiges an Kram für das neue Haus gelagert ist und dann fuhren wir wieder nach Greven.
In Greven machte ich aus dem Sud der ausgekochten Spargelschalen (hatte ich neulich schon vorbereitet und im Kühlschrank gelagert) eine Spargelsuppe, dazu gab es Knoblauchecken und alle wurden satt.
Der Spargel in der Suppe zeigte sich unerwartet renitent und zeigte deutlich, was er davon hielt, als Suppe verarbeitet zu werden:
Vielleicht war ihm auch einfach nur zu heiß
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