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Anjesagtes, Appjefahr'nes und manchmal auch Ausjedachtes
Montag, 22. Mai 2017
Draußen ist nur von drinnen schön
Draußen ist nur von drinnen schön.

Dieser Satz kam heute in meinem Panikherzhörbuch, das ich immer noch nicht zu Ende gehört habe, vor und ich habe den ganzen Tag auf diesem Satz herumgekaut, weil er mich so fasziniert hat.

Ich bin noch nie ein echter "Draußenmensch" gewesen, insofern spricht mir dieser Satz schon deswegen komplett aus der Seele, aber auch im übertragenen Sinn finde ich viel Wahres an diesem Aphorismus. Draußen=Freiheit=Abenteuer=wildes Leben. Träumt man von, klar, wer nicht. Aus der Sicherheit der eigenen, gefestigten Umstände ausbrechen.
Ich war noch niemals in New York.....-
Um am Ende des Traums brav wieder zurück in die geheizte Wohnung zu den bekannten Menschen zu gehen, denn tatsächlich richtig draußen, ohne die Möglichkeit bei Bedarf auch jederzeit wieder rein zu gehen, das ist dann doch nicht mehr so schön.

Wie oft habe ich mich gedanklich schon weit weg geträumt, raus aus allem, frei, keine Zwänge, keine Rechenschaften, keine Verantwortung, keine Erwartungen, sich einfach vom Wind treiben lassen, um dann - ja wohin eigentlich? Letzten Endes ja doch wieder irgendwo rein zu gehen
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