anjesagt

Anjesagtes, Appjefahr'nes und manchmal auch Ausjedachtes
Samstag, 6. Mai 2017
Gartenkram
Erkenntnis des Tages: Ein Beruf mit körperlicher Arbeit ist eher nichts für mich.
Die Erkenntnis ist jetzt nicht neu, aber es fasziniert mich jedes Mal aufs Neue, wie k.o. ich am Ende eines Tages bin, wenn ich auch nur ein bisschen körperlich gearbeitet habe.
Tätigkeit heute: Garten.
Gute Gelegenheit, da nicht nur prächtiges Wetter, sondern auch zwei Kinder zum Helfen da sind.

Da unser Vorgarten als einziger weder Zaun noch Hecke oder irgendeine andere Abgrenzung zur Straße hat, ist er natürlich ein beliebter Bolzplatz für die gesamte Kindertruppe der Straße.
Nachdem jetzt zweimal ein Fußball gegen das Küchenfenster donnerte, fühlte ich doch langsam Handlungsbedarf, da etwas dran zu ändern.

Pflanzsteine als Abgrenzung erschienen mir eine gute Lösung, denn erstens können sie nicht einfach umgetrampelt werden und zweitens ist es eine recht preiswerte Möglichkeit, die man auch alleine und ohne Spezialkenntnisse spontan umsetzen kann.
10 Pflanzsteine hatte ich neulich schon gekauft und am Grundstücksende hingestellt. Um die Rasenkante komplett zu befestigen, fehlten noch fünf und bepflanzt werden mussten sie auch noch.
Als ich die ersten zehn Pötte gekauft und aufgestellt habe, hat K. ausgiebig gegrinst und gemeint, man sähe sofort, dass ich das Ensemble ausgesucht hätte, es wäre typisch "anjebunt". - Natürlich wurden die weiteren fünf Pflanzsteine heute passend bunt ergänzt.

Weil wir einmal dabei waren, Pflanzen auszusuchen und mit Erde rumzumatschen, haben wir dann auch gleich die Balkonkästen neu bepflanzt - und eine neue Bank fürn Vorgarten haben wir auch noch gekauft, die die Kinder dann zusammengeschraubt haben,
K. hat den Balkon geschrubbt und super sauber geputzt, alle waren richtig fleißig und gemeinsam haben wir eine Menge geschafft.



Gibt noch immer 'ne Menge zu tun, mein Kräuterbeet ist völlig verwildert und das Unkraut zwischen den Pflastersteinen wuchert in freiem Wildwuchs.
Aber das bleibt für einen anderen Tag
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(Abgelegt in anjemacht und bisher 514 x anjeklickt)

... ¿hierzu was sagen?

 
Ich hab damals
so eine offene Seite zwischen Rasen und Strasse mit einer Hecke aus abwechselnd Rosen und Lavendel geschlosssen. War schön und hat sich gut bewährt.

... ¿noch mehr sagen?  

 
Rosen und Lavendel
hört sich sehr schön an, aber auch so, als müsse man es pflegen und auch noch Ahnung davon haben, wie man es pflegen muss.
Die Kenntnisse könnte ich mir ja sogar zur Not noch beschaffen, aber das mit der Pflege, da traue ich mir wenig zu. Ich bin regelmäßig gar nicht da und wenn ich da bin, habe ich in den allermeisten Fällen keine Lust oder keine Zeit mich um solche Dinge zu kümmern.
Einen Abschluss an der Rasenkante wollte ich schon seit ca. 5 Jahren haben, so lange ist es nämlich her, dass in einem größeren Gewaltakt der Vorgarten komplett neu gestaltet und dabei im vorderen Teil Gras gesät wurde. (Vorher waren da Sträucher, ein Baum und vor allem Unkraut). Aber nachdem damals Sträucher und Baum entfernt und alles umgegraben war, musste ja noch der Boden planiert werden, bevor man Grassamen säen konnte - und der Kräutergarten wurde dann auch noch angelegt, nach dem also das alles gemacht war, fehlte erstmal die Energie, die Straßenabgrenzung auch noch anzugehen. Sich zu dieser Tat aufzuraffen dauerte also nur fünf Jahre...
Sie können sich deshalb vielleicht vorstellen, wie viel Energie für eine regelmäßige Pflege einer Rosenhecke zur Verfügung stände....

Jetzt sind es Pflanzsteine aus Beton, die sind absolut pflegeleicht und halten länger als ich dort überhaut noch wohnen werde und bepflanzt sind sie mit Buchsbäumchen, die wachsen so langsam, die muss ich die nächsten sieben Jahre auch nicht schneiden. Also perfekt für einen Arbeitsmuffel wie mich.