anjesagt

Anjesagtes, Appjefahr'nes und manchmal auch Ausjedachtes
Samstag, 22. August 2026
Erste ernsthafte Umzugsvorbereitungen
Samstags ist Flohmarkt am Preußenstadion in Münster - und wenn das Wetter passt, wir grade auf dem Festland sind und sonst keine Termine haben, fahre ich da immer wieder gerne hin.

Heute passte alles und ich verbrachte angenehme anderthalb Stunden auf dem Flohmarkt, unterhielt mich mit verschiedenen Händlern und einigen Besuchern, man kennt sich inzwischen, einige Leute sind schon seit Jahren dabei und es ist eine richtig schöne Atmosphäre.

Gekauft habe ich heute nur ein paar Kleinigkeiten, aber allein der Bummel über den Markt und die Gespräche mit den Leuten machen den Besuch dort schon zu einem lohnenswerten Ausflug.

Danach erledigten wir noch ein paar Wochenendeinkäufe, gegen Mittag waren wir wieder zu Hause.

Das mit dem Bau in Rheda geht jetzt wirklich und tatsächlich in die Endphase, inzwischen sind wir relativ sicher, dass ein Umzugstermin im Oktober realistisch ist, deshalb haben wir heute beschlossen, den Mietvertrag für das Haus hier in Greven zum 30.11. zu kündigen, spätestens in einer Woche muss die Kündigung raus sein.

Deshalb überlegten wir auch, wie wir das mit dem Umzug organisieren und kamen auf die Idee, in diesem Haus einfach mal Zimmer für Zimmer durchzugehen und alle Möbelstücke, die wir umziehen wollen, genau zu vermessen und aufzuschreiben.

Jetzt haben wir eine genaue Übersicht, welche größeren Teile alle umgezogen werden müssen, das macht die Angelegenheit deutlich übersichtlicher.

Unser Vorteil ist außerdem, dass sowohl Küche als auch Schlafzimmer und Bad in Rheda komplett neu sein werden und vor allem vor dem Umzug schon fertig eingebaut sind, d.h. für diese Räume müssen nur die Schrankinhalte umgezogen werden, das erleichtert die ganze Sache ungemein.

Am späten Nachmittag fuhren wir nochmal auf die Hundewiese, wo allerdings kein anderer Hund zum Spielen da war, zum Glück kann Bixa auch gut mit sich alleine toben
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Freitag, 21. August 2026
Von unterwegs
Nach einem recht langen Tag unterwegs - erst Baustelle, mit anschließendem längeren Nachbarschaftsgespräch, dann Kleiderkreisel in Bielefeld, danach Quatschen mit der Schwester, sind wir jetzt wieder auf dem Weg nach Hause, wo wir aber erst morgen ankommen werden.

Deshalb nur eine kurze Meldung von unterwegs: Hier ist alles okay, ich habe aber grade nur das fummelige Handy, um einen Blogbeitrag zu schreiben, was nicht sonderlich komfortabel ist.

Es ist aber eine brauchbare Begründung, um den Text für heute hier enden zu lassen
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Donnerstag, 20. August 2026
Wechsel aufs Festland
Heute Vormittag hat K den Boden in der Küche zu Ende repariert, jetzt habe ich auch Fotos

Küchenboden repariert

Nachdem das große Stück aus dem Boden richtig rausgefallen war, hat K die kaputte Stelle großflächig gesäubert und viele weitere Platten schon mal pro aktiv entfernt, um sie dann Stück für Stück durch neue zu ersetzen, die dann allerdings sorgfältig festgeklebt wurden.
Wir werden sehen, wie lange das jetzt hält.

Ich war am Vormittag beim Onkel, es gab verschiedene Dinge zu erledigen und weil wir heute schon wieder aufs Festland wollten, habe ich alles auf einen Rutsch erledigt. Jetzt liegen ganz viele Bälle in andererleuts Spielfeld.

Dann haben wir das Haus geputzt, ich merke, wie ich zunehmend schlechte Laune ob dieser ständigen Putzereien bekomme. Heute war ich sehr genervt deswegen, obwohl ausgerechnet heute K schon sehr viel alleine sauber gemacht hatte, während ich beim Onkel war. Aber mich nervt schon, an was ich alles denken muss und was ich auf keinen Fall vergessen oder übersehen darf und klar, alles meine eigenen Vorgaben, sie nerven aber trotzdem.

Das Wetter war heute sehr wechselig, aber weil K meinte, morgen ist es noch viel schwieriger, haben wir beschlossen, lieber heute zu fliegen, dann wird das morgen keine Hetze.

So gegen 17h waren wir in der Luft, beim Abflug auf Borkum war noch alles prima, die Wolken wurden erst auf dem Festland mehr.

Die Ems an der Mündung

Wir flogen die Ems lang, vorne raus ein schöner Regenbogen, hinten dicke Wolken

Je weiter südlich wir kamen wurde der Himmel immer dunkler, überm Teuto sah es aus, als wäre alles dicht, wir müssen aber ja gar nicht mehr über den Teuto, Osnabrück liegt kurz davon, wir kamen also gut runter und erledigten den Rest per Auto.

Der Himmel unterwegs

Beim Umstieg vom Flieger ins Auto wollte Bixa unbedingt noch ganz dringend alle Mauselöcher im Flugplatzrasen abschnüffeln, ich zog an der Leine und sie legte sich platt auf den Boden und robbte auf dem Bauch von Mauseloch zu Mauseloch.

Bixa kriecht

Ein bisschen bekloppt ist dieser Hund schon.

Das mit der seltsamen Pinkelei war heute kein Thema, kann sein, dass sie sich das auch extra für ihre Hood aufspart, durch fremde Gegenden kann man unbesorgt anonym reisen
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Mittwoch, 19. August 2026
Housekeeping und Transhund
K repariert seit zwei Tagen den kaputten Boden in der Küche, morgen will er die letzte Platte einkleben und dann ist der Boden hoffentlich erstmal stabil und bricht nicht sofort an einer anderen Stelle wieder auseinander.

Vor noch nicht mal vier Jahren haben wir auf den damaligen orange-grauen Linoleum-Boden schicke schieferfarbene Vinylplatten gelegt und dachten eigentlich, dass wir uns für die nächsten 15 Jahre nicht mehr um den Boden kümmern müssen, aber das war leider eine voreilige Annahme.

Denn die Unterkonstruktion des Bodens ist kein Estrich, sondern ein Holzständerwerk und das arbeitet und bewegt sich, mit der Folge, dass die starren Vinylplatten an einer besonders stark genutzten Stelle brachen. Durch die Bruchstelle gelangte dann Sand und Dreck unter die kaputten Platte, also brach sie noch an anderen Stellen.
Die Nachbarplatte brach auch, der Schaden wurde immer größer und so nach und nach zu einer echten Stolperfalle, denn die Bruchkanten standen etwas raus und es war insgesamt alles sehr unschön.

Dass das lose verlegte Clickvinyl das falsche Material ist, um auf so einem wackeligen Unterboden verlegt zu werden, wissen wir jetzt, vor vier Jahren haben wir einfach nicht darüber nachgedacht. Bevor wir den gesamten Boden wieder rausreißen (und zu dem Zweck auch die Küche ausbauen müssten), probiert K es mit einer Reparatur, bisher sieht es sehr vielversprechend aus.

Fotos morgen.

Während K am Boden werkelte, habe ich das große Fenster in der Wohnküche geputzt und wie immer gilt: Fensterputzen geht schnell, zeitintensiv ist das Freiräumen der Fensterbank, das Renigen von all dem Pröddel, der dort steht und das Zurückräumen des Pröddels, selbstverständlich habe ich schon wieder vergessen, vorher ein Foto zu machen.

Am Nachmittag bin ich mit dem Hund zum Onkel spaziert. Auf dem Rückweg haben wir einen großen Schlenker über den Hundestrand gemacht, wo mal wieder kaum Hunde zum Spielen da waren, aber Bixa hat jetzt raus, wie sie ballspielende Menschen dazu bringt, mit ihr zu spielen, sie klaut nämlich einfach den Ball und dann rennen alle hinter ihr her und Bixa hat viel Spaß daran. Meistens rennt sie mit dem Ball ins Wasser und lässt ihn dann irgendwann los, dann müssen die Menschen auch ins Wasser, um ihren davonschwimmenden Ball zu retten, für Bixa ist das eine wunderbare Gaudi.

Außerdem hat sie sich neue Pinkelmoves zugelegt.
Auf dem Weg zum Onkel hat sie unterwegs permanent markiert und dabei ihr Hinterbein gehoben. Sie ist noch nicht gut trainiert in dieser Bewegung, es sieht also noch etwas ungelenk aus, aber sie hebt eindeutig ein Bein zum Pinkeln und sie pinkelt nicht nur, wenn sie muss, sondern alle 50m, wie so ein Macho-Rüde.

Ich fand das alles sehr seltsam und überlegte, ob sie vielleicht Trans ist und möchte deshalb künftig als Rüde gelesen werden?
Gibt es Transhunde? Sonst ist sie (er?) vielleicht der erste?

Es kann allerdings auch sein, dass sie demnächst wieder läufig wird und deshalb schon jetzt mal wie wild in ihrem Revier markiert, so eine Art Save-the-date.
Ein olfaktorischer Hinweis an alle Rüden in der Umgebung: Achtet drauf, hier geht es bald rund.
Aber warum hebt sie dafür ein Bein?

Ich werde das beobachten
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Dienstag, 18. August 2026
Licht- und Schalterplanung
Der Elektriker möchte wissen, welches Schalterprogramm wir haben möchten und plötzlich muss ich mich für Dinge entscheiden, von denen ich gefühlt viel zu wenig Ahnung habe.

Nach dem ich mich erst sehr mit meinem Westfalenmann rumgestritten habe, weil ich immer nur stur wiederholte, dass ich keine wilden Schalterorgien an den Wänden haben will, nur weil wir ein Smarthome bekommen, bei dem so ziemlich alles gesteuert werden kann, was elektrisch bedient wird.
Das lässt sich auch alles übers Handy steuern und zusätzlich auch gerne über eine zentrale Haussteuerung mit großem Monitor, davon bekommen wir auf jeder Etage eine.

Was ich aber auf keinen Fall will ist mehr als ein Schalter an den Stellen, wo man einen Schalter braucht, um zunächst mal das Licht an- oder auszuschalten, wenn man es nicht über Handy bedienen will.

Gleichzeitig habe ich aber auch eine sehr große Abneigung gegen so fissilige kleine Schalter mit drölfzig Einzeltasten, deren Bedienung sich mir nicht intuitiv erschließt und ich dann ewig lange darauf herumtatsche, nur weil ich erst mal überhaupt irgendein Licht einschalten will.
Bis das Licht dann endlich an ist, habe ich aber beim rumtatschen auch dreimal die Jalousien hoch- und runtergefahren, die Fenster auf und zu gemacht, das Garagentor geöffnet und die Heizung ausgestellt. Kann man ja schließlich alles an diesen multipatenten Schaltern einstellen.
Will ich auf keinen Fall haben.

Wenn ich die Temperatur verändern oder die Jalousien runterlassen möchte, will ich all diese Dinge in Ruhe auf meinem Handy oder dem Tablet bedienen, oder eben an dem großen Monitor der zentralen Steuereinheit, aber nicht über einen kleinen Minischalter an der Wand.

Ich möchte einfach nur einen pupsnormalen An-Aus-Lichtschalter zentral am Eingang jedes Raumes und fertig.

Weil ich diese komplexen Schalter alle so ätzend finde, weil ich gleichzeitig aber auch gar keine richtige Ahnung habe, wie das knx-System, was wir jetzt überall installiert haben, funktioniert und welche technischen Anforderungen es verlangt, ist es sehr kompliziert, von mir in diesem Punkt eine Entscheidung für Schalter zu verlangen, trotzdem muss ich eine Entscheidung treffen, denn der Elektriker will installieren.

Also habe ich mir heute erstmal ganz für mich alleine in Ruhe überlegt, was bei uns überhaupt alles elektrisch gesteuert wird und was ich unbedingt von einem Wandschalter aus steuern will und was eben nicht.
Heutzutage ist es ja nicht nur Licht an und aus, was man schalten kann, sondern jede Menge verschiedene Lichtszenarien, hell, dunkel, bunt, von Puff bis OP-Saal kann ich heute jede gewünschte Lichtstimmung erzeugen. Ich finde allerdings, das steuert sich am Handy bequemer als an einem fest montierten Wandschalter.
Außerdem kann ich die Heizung und die Klimaanlage regeln, diverse Fenster elektrisch auf- und zu machen und fast überall haben wir Raffstores zur Verschattung, natürlich ebenfalls elektrisch.

Als nächstes habe ich mir aufgeschrieben, welche Lampen in welchem Raum angebracht werden und wie ich vorhabe, diese Lampen zu steuern - und dann habe ich meinem Lichtberater eine Whatsapp geschrieben und gefragt, ob er Zeit hat, das Thema mit mir durchzugehen.

Hatte er, er rief an und wir haben dann über fünf Stunden telefoniert. Ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal ein derart langes Telefongespräch geführt habe, aber am Ende hatten wir gemeinsam einen sinnvollen Schaltplan entwickelt und ich habe endlich ein einigermaßen gutes Gefühl dabei.

Ich weiß jetzt, dass ich an den meisten Stellen sinnvoillerweise spezielle "smarte Schalter" montieren sollte, weil in denen Temperatursensoren verbaut sind und die brauche ich sowieso, um die Heizung steuern zu können.
Ich kann aber selber entscheiden, mit welchen Funktionen diese Schalter belegt sind. (d.h. ich muss nicht die Heizung über den Schalter steuern, er misst die Temperatur einfach im Hintergrund und meldet sie an das Zentralsystem. Aber ich könnte die Heizung über den Schalter steuern, wenn ich das will.)

Wir sind Raum für Raum alle Schalterpositionen durchgegangen, haben überall aufgeschrieben, was der jeweilige Schalter sinnvollerweise schalten sollte, welche Lampen wir zu Gruppen zusammenschalten, welche dimmbar sein sollen und was der Schalter sonst noch schalten sollte, wenn noch nicht alle Tasten belegt waren.
Nach fünf Stunden war der Schaltplan fertig. Den hätte ich sowieso erstellen müssen, denn der knx-Programmierer braucht ja eine Vorgabe, wie er nachher alle Abnehmer passend programmieren soll, es war also ein ausgesprochen produktiver Nachmittag und ich bin sehr zufrieden.

Es sind immer noch diverse Themen und Fragen offen, die geklärt werden müssen, aber ich habe endlich nicht mehr das Gefühl, dass ich überhaupt nicht verstehe, wie das alles funktioniert.

Als ich K im Anschluss erklärte, wie ich mir das jetzt alles vorstelle, war er sehr damit zufrieden und ich hoffe, dass wir damit das Thema Licht endlich brauchbar im Griff haben
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Montag, 17. August 2026
gefüllte Zucchini
Nachdem ich heute erst sehr lange im Bett liegen geblieben bin, weil ich dort am allerbesten lesen kann, hat mich nach dem späten Aufstehen ein Energieschub gepackt und ich habe allerlei Dinge erledigt.

Erst habe ich die Küche aufgeräumt, dann bin ich in mein Stempelzimmer gegangen und habe dort auch ein wenig aufgeräumt und vor allem umgeräumt, es gefiel mir nicht, wie meine Aquarellfarben verstaut waren, das ist jetzt deutlich besser gelöst.
Anschließend habe ich noch mehr Hintergründe hergestellt, Hintergründe kann man nie genug haben.

Und dann habe ich mich durchgerungen und mich endlich mal wieder an den PC gesetzt. Erst habe ich mich mit ein wenig Buchhaltung beschäftigt, dann eine Steuererklärung vollständig inklusive Einreichung erledigt und dann noch eine halbe Steuererklärung vorbereitet, hier fehlen mir noch Unterlagen, die in Greven sind.

Danach hatte ich aber schon wieder gründlich genug von der Schreibtischarbeit und habe mich lieber mit unserem Abendessen beschäftigt, es gab gefüllte Zucchini mit Bulgur als Beilage und K, der anfangs sehr skeptisch schaute, sagte nachher, dass wir das durchaus noch mal machen können.

Gefüllte Zucchini

Das Rezept habe ich mir kurzerhand selber ausgedacht, in Anlehnung an Fleischklösschen in Tomatensauce dachte ich, es wird auch mit Fleischklösschen in Zucchini auf Tomatensauce funktionieren - und das tat es.

Zutaten:
zwei Zucchini - halbiert und mit einem Eislöffel das weiche Innere ausgeschabt. Ich weiß, dass man Zucchini nicht schälen muss, ich mach das trotzdem, fühlt sich für mich besser an.

Für die Sauce:
1 Paket passierte Tomaten gewürzt mit 1EL Oregano, 1EL Kräuter der Provence, Salz und Pfeffer


Füllung:
400g Gehacktes
1 Zwiebel
1 Frühlingszwiebel (weil ich grad noch eine da hatte, die weg musste)
1 Paprika
1/2 Paket Feta - alles in kleine Würfel geschnitten
2-3 Knoblauchzehen ausgepresst
1 Ei
reichlich Salz, Pfeffer, geräuchertes Paprikapulver

Die Sauce unten in eine Auflaufform schütten, die Zutaten für die Füllung vermengen und in die Zucchinihälften füllen, die dann auf die Sauce in die Auflöaufform gelegt werden. Wenn Fleischmasse übrig bleibt, kleine Fleischbällchen formen und neben die Zucchini in die Sauce legen.

Alles ca. 40 Minuten bei 180°C im Ofen garen
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Sonntag, 16. August 2026
Alles außer PC
Die Temperaturen mäßigen sich, das ist angenehm.
Trotzdem bin ich immer noch sehr schlapp und habe zu nichts Lust.
Insbesondere habe ich keine Lust, mich an den PC zu setzen und dort Dinge zu erledigen, die schon seit sehr langem auf Erledigung warten. Im Moment mache ich immer größere Bögen um den PC und suche mir handwerkliche Hausarbeit, um anderweitig beschäftigt zu sein.

Heute habe ich alle frisch gewachsenen Unkrautpflanzen zwischen den frisch gelegten, neuen Pflastersteinen entfernt. Es ist bewundernswert, in welchem Tempo Unkräuter wachsen und vor allem auch an welchen Stellen. Allerschmalste Stellen zwischen zwei Pflastersteinen, gefüllt mit salzigem Dünensand, eine ausgesprochen ungastliche Stelle, aber vor allem der Acker-Schachtelhalm empfindet das als ideale Lebensbedingung und wächst dort wie blöd. Kuriose Pflanze.

Außerdem habe ich aufwändig gekocht, es braucht ja mehr als einen Grund, warum man keine Zeit hat, sich an den PC zu setzen.

Zwischendurch habe ich auch noch den Onkel besucht, ihm ein wenig im Garten geholfen und als Geschenk einen ganzen Eimer voller Obst und Gemüse mitgenommen, die nächsten Tage wird es außer Schmorgurken auch eine große Portion Zucchinisuppe geben, irgendwie muss man das Zeug ja verbrauchen.

Bei solchen Geschenken merke ich jedesmal, dass so etwas wie eine wöchentliche Biokiste ganz eindeutig nix für mich ist. Ich fühle mich jetzt schon wieder bedrängt davon, dass ich nächste Woche zwingend Gurken und Zucchini verarbeiten muss, ohne dass ich mich selber aktiv dafür entschieden habe. Ich möchte mir so etwas einfach nicht von irgendwem oder irgendwas vorschreiben lassen. Auch nicht von der Natur.

Ich bin bekennender Fan von Tiefkühlgemüse, das ist praktisch, preiswert, jederzeit verfügbar und von einer erstaunlich hohen Vitamindichte, denn da es üblicherweise direkt nach der Ernte schockgefrostet eingefroren wird, hatten die Vitamine kaum Zeit zu entkommen. Übrigens anders als bei dem "frischen" Gemüse, was man so an den Gemüsetheken der Supermärkte findet
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