anjesagt

Anjesagtes, Appjefahr'nes und manchmal auch Ausjedachtes
Freitag, 8. November 2019
Schon wieder unterwegs
Diese Woche ist die Woche der Veranstaltungen.

Es gibt manchmal Monate, da findet nichts statt. Keine Bankveranstaltung, keine Ausstellungseröffnung, keine Fortbildung, kein Kongress, kein Stammtisch, noch nicht mal einzelne Essenseinladungen. In manchen Monaten besteht die Arbeit einfach nur aus Arbeit.

Den November scheinen sich dagegen alle als "saure Gurkenzeit" rausgepickt zu haben, um endlich mal einen Veranstaltungstermin außerhalb der - ja von was eigentlich? zu legen.
Vielleicht außerhalb von Schulferien und außerhalb von christlichen Festen, denn tatsächlich sind das die einzigen Veranstaltungen, die im November nicht stattfinden.
Ansonsten aber so ziemlich alle, zu denen ich beruflich eingeladen werde.
Allein diese Woche hätte ich auf fünf Veranstaltungen gleichzeitig gehen können, so eine Terminhäufung habe ich das ganze Jahr nicht gehabt.
In Hamburg war Fintech-Woche, da war ich letztes Jahr und fand es sehr interessant.
In Frankfurt war eine große Kapitalmarktkonferenz, da war ich letztes Jahr auch, aber dieses Jahr passte es halt nicht.

Dafür war ich gestern auf der 100 Jahr Feier einer Wuppertaler Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und heute auf der 7jährigen* Jubiläumsfeier des "neuen" Caterers in der Speicherstadt, morgen werde ich gründlich ausschlafen, denn Sonntag bin ich auch schon wieder früh unterwegs, da habe ich mich für 9.30h in Bielefeld angesagt.
*Er feiert das 7jährige Überlebensjubiläum, weil er sagt, dass nach den sieben schwachen Jahren jetzt endlich die sieben guten Jahre kommen werde und das sei doch ein Grund zum Feiern.


Eigentlich wäre gestern auch noch Werksverkauf bei Annette Görtz gewesen, aber als ich morgens aufwachte, hatte ich keine Lust mehr - schneller kann man gar kein Geld sparen.

Die 100Jahr-Feier gestern war sehr, sehr schön. Sehr gut gestaltetes Programm in der historischen Stadthalle von Wuppertal mit Steffi Neu als Moderatorin. Die ist sowieso eine meine Lieblingsmoderatorinnen, sie ist so herrlich schnodderig und die Location ist natürlich einfach perfekt.
Außerdem eine sehr angenehme 3 Mann Band mit Klavier, Gesang und Saxophon als Zwischen- und Hintergrundmusik, gute und interessante Gesprächspartner für den Moderationsteil und als Show-Act Timo Wopp, den ich immer wieder nur genial finde.
Er ist ein Jongleur-Comedian und es macht irre viel Spaß ihm zuzusehen und zuzuhören.


Das einzige, was gestern nicht so dolle war, war das Essen, aber zum Glück hatte ich gar nicht so viel Hunger, weshalb ich da gut drüber hinwegkam.

Mein Partydress gestern war schwarz-silber und die Entscheidung, diese silbernen Boots als neue Partyschuhe statt irgendwelcher Highheels zu tragen, war eine der besten Entscheidungen seit Monaten.


Gestern bin ich erwartungsgemäß gar nicht mehr nach Hause gekommen, es war schon ein fortgeschrittenes Heute als ich endlich im Bett lag, dementsprechend schwummerig verlief der Tag. Zum Glück hatte ich Home-Office angekündigt, da musste ich wenigstens mit niemandem reden.

Heute Abend war allerdings schon wieder die nächste Party, eben jene erwähnte 7jährige Überlebensfeier.
Diesmal war das Essen exzellent, dafür spielte ab 21.30h eine Band, die für meine Ohren nicht zu ertragen war, es war vor allem die Lautstärke, die mich schachmatt setzte, so dass ich heute unerwartet früh wieder zu Hause bin.

Alles andere erzähle ich morgen, jetzt muss ich meine klingelnden Ohren mit irgendwas versorgen** und dann ins Bett gehen.

**ich glaube, gegen dieses Pfeifen im Ohr hilft Jägermeister am besten
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Donnerstag, 7. November 2019
Ideenlos
Manchmal werde ich gefragt, ob ich hier nicht etwas schreiben könne.
Die meisten Leser dieses Blogs, die nicht Teil des Lebens von AnJe sind, ärgern sich dann wahrscheinlich ein bisschen. Da wartet man schon den ganzen Tag und fragt sich und freut sich, was diese Bloggerin denn heute verrücktes gemacht erlebt gesagt hat und dann schreibt da irgendsoein Mensch. Selbst die „Quick and Dirty, ich poste nur was, damit hier jeden Tag was steht“-Einträge sind ja noch besser, die zeigen ja wenigstens noch Motivation, hier nichts versanden zu lassen.

Jedenfalls, heute wurde ich gefragt, ich nahm natürlich an. Manchmal hatte ich eine Idee, was ich schreiben könnte, manchmal gibt es genug Zeit, dass mir was einfällt, manchmal und heute ist es einfach nur die Deadline, die eingehalten werden muss und eingehalten wird sie, verdammt.

Ich schreibe also darüber dass mir nichts einfällt. Das könnte man schon als Standardthema für diesen Blog bezeichnen, nicht nur, weil das bei der Frequenz der Beiträge nicht ausbleibt, sondern auch, weil oft irgendwie nichts rauskommt.

Wobei das natürlich unfair ist. Es ist nämlich nicht so, dass da keine Ideen wären, wie dann auch stets gesagt wird. Es ist so, dass die Ideen sich weigern, weiter ausgesponnen zu werden.

Und wenn man dann mit Zwang etwas mehr schreiben möchte als drei Absätze, fühlt man sich erinnert an den Spruch „Ist dir das grade eingefallen? - Nein, ich dachte es mir aus“.

Aber solange das Spiel hier weitergeht, wird auch ein Posting wie dieses ausreichen

müssen.

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Mittwoch, 6. November 2019
Friseur und schon wieder Quinoa
Heute also Friseur - und er hat gar nicht gebohrt.

Ich hatte einen Gutschein für einen Calligraphy Cut zum Geburtstag geschenkt bekommen und konnte mir nichts darunter vorstellen, habe aber heute gelernt, dass es eine neue Technik ist, die irgendjemand in der Höhle der Löwen vorgestellt hat und jetzt viel Geld mit Seminaren und dem Verkauf von passenden Messern verdient.

Das Ergebnis sieht so aus:

und ich denke, es hätte schlimmer ausgehen können.

Ob es den Wirbel wert ist, der um diese Technik gemacht wird, möchte ich nicht beurteilen, da ich aber auch nur maximal zweimal im Jahr zum Friseur gehe, bin ich da sicher kein Experte.

Sonst ist heute nicht viel passiert, zum Abendessen gab es wieder Quinoa, diesmal mit Ratatouille und Hähnchenschnitzel und wir waren gemeinsam der Überzeugung, dass wir das viel öfter machen sollten, es ist wirklich ungewöhnlich lecker.
Vom Kochaufwand vergleichbar mit Reis - riecht aber nicht so stark (ich finde, wenn ich Reis gekocht habe, riecht das gesamte Haus immer intensiv nach Reis, wenn ich nicht konsequent die Küchentür geschlossen halte) und damit ist Quinoa schon wegen der fehlenden Geruchsproblematik eindeutig zu bevorzugen.

Morgen ist wieder Werksverkauf bei Annette Görtz und ich habe mir den Vormittag wieder freigenommen, diese Termine sind mittlerweile zu einem festen Einkaufstermin für mich geworden.
Am frühen Nachmittag habe ich Termine im Büro, um dann aber auch pünktlich Schluss zu machen, denn am Abend bin ich zu einer 100-Jahr Feier in Wuppertal eingeladen und wenn ich jetzt schon passend beim Friseur war, dann will ich das sonstige Outfit drumherum auch noch etwas aufpimpen, da freue ich mich schon seit drei Monaten drauf
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Dienstag, 5. November 2019
Ein wenig genervt und ganz viel Kaiser
Jetzt, wo der Tag fast um ist, würde ich sagen, im Gesamtergebnis war es ein schöner Tag.
Zwischendurch war ich sehr genervt und stark versucht, einigen Leuten mal ganz klipp und klar zu sagen, dass ihr Narzissmus einfach nur anstrengend ist und es doch sicher für alle Beteiligten von Vorteil wäre, sie würden sich mal einen Therapeuten ihres Vertrauens suchen, aber dann siegte doch wieder die Vernunft, ich habe einfach nur die Klappe gehalten, innerlich (und vielleicht ein ganz klein wenig auch äußerlich sichtbar) die Augen verdreht und abgewartet, dass es vorbei geht.
Es geht ja auch immer vorbei, aber Menschen mit einer Narzissmusstörung finde ich regelmäßig sehr schwer zu ertragen.
Liegt vielleicht auch an meiner familiären Vorbelastung, aber genau solche Definitionen finden sich in meiner Familie sehr häufig:
(Zitat aus der oben verlinkten Seite): Schon als Kind und Jugendlicher hatte er geglaubt, dass ihm eigentlich mehr zustand als er bekam

Das mit dem "zustehen", das macht mir ja fast grundsätzlich Probleme.

Aber egal, anderes Thema.
Am Nachmittag war ich am Kaiser. Der ist übrigens erst kürzlich gekärchert worden und das Reinigungsgerüst ist noch nicht komplett wieder abgebaut.

Wie man aus den Fotos unschwer ableiten kann, war ich sogar bis abends am Kaiser, als ich fuhr, war es schon arg dunkel, der Nebel wallte hinter dem Denkmal hervor und Porta Westfalica lag wunderbar illuminiert im Wesertal.

Das, was auf dem unteren Foto so hell leuchtet, habe ich auf dem oberen Foto mal rangezoomt, es ist der örtliche Puff in Porta, der aber wegen seiner exponierten Lage über die Stadtgrenzen hinaus bekannt ist.

Obwohl ich solche Etablissements ja schon wegen ihrer unbestreitbaren Verruchtheit immer wieder faszinierend finde, (und das ist auch ein Punkt auf meiner ewigen Bucketlist, von dem ich fast fürchte, ich werde unerfüllter Dinge versterben, aber was soll ich machen, ich möchte halt schon schrecklich gern mal einen echten Puff von innen live begucken, bisher habe ich aber noch keine Möglichkeit gefunden, dieses Verlangen umzusetzen.) Also, obwohl ich Puff immer spannend finde, war der Weg vom Kaiser zum Parkplatz heute Abend so rein vom optischen Erlebnisfaktor her auch schon ganz weit vorne

Nacht, Wald, Nebel und Lichter - eine unschlagbare Kombination.

Für morgen habe ich einen Friseurtermin.
Mit meiner Friseurphobie wird das bestimmt lustig, aber ich habe zum Geburtstag einen Gutschein für "einen Kalligraphiecut" bekommen und obwohl ich nicht weiß, was Schönschreiben mit Haareschneiden zu tun hat, bin ich doch neugierig genug, es wenigstens auszuprobieren. Viel passieren kann ja auch nicht, ich bin inzwischen so alt und hässlich, da kommt es nun wirklich auf eine mehr oder weniger misslungene Frisur auch nicht an, Hauptsache ich kann nachher noch immer alles zum Knoten zusammenbinden, der Rest ist egal
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Montag, 4. November 2019
Dies und das
Gegen 17h habe ich noch überlegt, ob ich früh Feierabend mache, aber dann ergaben sich noch ein-zwei Probleme, die unbedingt noch heute (=vor Morgen Vormittag) geklärt werden mussten, dann waren plötzlich alle Mitarbeiter weg und so alleine im Büro arbeite ich grundsätzlich ja sehr gerne, weil so herrlich ungestört. Also habe ich mich noch mit einer größeren Excel-Tabelle auseinandergesetzt - und dann war es plötzlich spät und der Abend war im Wesentlichen gelaufen.
Als ich zu Hause war, war es mir zu spät, um mich noch mit größerer Essenszubereitung zu beschäftigen, also habe ich eine Dose Suppe aufgemacht, meine Allzeitwaffe gegen jede Sorte Hunger, zusammen mit zwei Butterbroten macht Suppe satt, wärmt den Bauch und fühlt sich nach "richtigem Essen" an (zumindest mehr als wenn ich nur eine Tüte Chipse esse, die vergleichbar satt machen.)

Danach habe ich einfach nur so ein wenig rumgekröst, den Müll rausgestellt, die Spülmaschine eingeräumt, zwei Texte Korrektur gelesen und wieder zurückgeschickt - und jetzt ist Bettzeit, weil mir von gestern noch einiges an Schlaf fehlt. (Wer nachts zu lange liest, ist am nächsten Tag auch nicht zu gebrauchen, oder so.)
Nightynite
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Sonntag, 3. November 2019
Ferienwohnung auf Borkum - und Biertasting
Und schon wieder ein Wochenende zu Ende, diesmal sogar ein besonders langes, weil Freitag hier in NRW ja Feiertag war, aber obwohl ich drei ganze Tage keinen Gedanken an Büro verschwendet habe, verging die Zeit wie im Flug. Ich fürchte, es wird mir nicht fehlen, das Büro, wenn ich dereinst dort nicht mehr regelmäßig erscheinen muss.
Noch fünf Jahre und dieses, ich bin ja mal sehr gespannt, ob ich diese Zeit noch durchhalte oder vorher einfach feige Fahnenflucht begehe.
Wir werden sehen.

Was genau ich in den letzten drei Tagen eigentlich alles so gemacht habe, weiß ich gar nicht, ich glaube, den Großteil der Zeit habe ich mit viel Vergnügen damit vertüdelt, dass ich nichts Produktives, damit also nichts Erzählenswertes getan habe. Ich fand das prima, ich könnte damit den Großteil meiner Zeit verbringen, langweilig würde mir auf alle Fälle nicht.

Aber okay, ein bisschen was Produktives ist auch passiert, Freitag wurde das Haus geputzt, das war auch wirklich bitter nötig, Samstag wurde es dafür wieder in Unordnung versetzt, weil wir die Ikea-Einkäufe ausgepackt haben, heute wurde es dann aber wieder aufgeräumt, weil mittlerweile alle Schubladen montiert sind und die Verpackungspappe ist auch schon zusammengerollt und wartet auf die Papiermüllabfuhr.
Der Inhalt der Kleiderschränke wurde einmal ausgeräumt, durchsortiert und in die neuen Schubladen wieder eingeräumt, jetzt ist alles komplett anders einsortiert, ich fürchte, es wird eine Zeit dauern, bis ich mich daran gewöhnt habe, aber ich habe es ja nicht anders gewollt.

Dann habe ich noch sehr ausführlich Wolle sortiert, es kam nämlich eine schriftliche Bestellung einer Blogleserin ein, was ich ziemlich genial finde, weil dieses Blog nun weiß Gott keinen nennenswerten Bekanntheitsgrad hat, aber trotzdem gab es jemanden, der hier von meinen Erzählungen über die Wollvorräte der Onkelfrau gelesen hat und nun auch Wolle haben möchte. Läuft, würde ich sagen.

Vielleicht möchte ja noch jemand auf Borkum Urlaub machen und beim Onkel eine Ferienwohnung mieten? Der hat nämlich Ferienwohnungen und würde die auch gerne vermieten, allein es fehlt ihm an Bekanntheit und damit an Kundschaft.

Ich soll mich ja um die Bekanntheitsverbreitung via Internet bemühen, was ich auch in einem ersten Schritt mal angeschoben habe, aber aus der Ecke des anvisierten, künftigen webmasters habe ich jetzt seit drei Monaten, also seit dem ersten und damit bisher letzten Kontakt nichts mehr gehört und nu weiß ich auch nicht.
Ich fände die Idee ja prima, wenn man für die Ferienwohnungen des Onkels eine eigene website bastelt - aber genau an dieser Stelle bin ich technisch überfordert und auf die Hilfe anderer angewiesen.
Mir ist gar nicht ganz genau klar, was ich falsch gemacht habe, denn wir haben uns so verabschiedet, dass er sich meldet, wenn er eine Idee hat, was er halt bis heute nicht getan hat, er hat aber auch ausgesprochen seltsam auf Borkum als solches reagiert und auf das Angebot, er könne sich gerne jederzeit vor Ort ein Bild von den Ferienwohnungen machen, sehr, sehr! ablehnend reagiert. Ich fürchte, ich habe mir einen webmaster ausgesucht, der irgendein persönliches Problem mit Borkum hat und das muss so schräg sein, dass er da nicht drüber reden kann und irgendwie bin ich samt Onkel und seinen Ferienwohnungen jetzt mit in diesen "wir reden da nicht drüber Strudel" geraten.

Nun denn, muss ich mir was anderes ausdenken. Jetzt ist zum Glück erst mal Winter und damit auch keine Saison für Ferienwohnungen, aber damit auch die perfekte Zeit, sich darum zu kümmern, dass die für nächstes Jahr bekannt und gebucht werden.

Damit habe ich aber auch schon die wesentlichsten Aktivitäten der letzten drei Tage beschrieben, Haus putzen, Schubladen kaufen und Schubladen einbauen samt Kleidung komplett durchsortieren, alles, was ich mir an privater Büroarbeit vorgenommen habe, habe ich dafür komplett nicht gemacht.
Heute Abend ging das auch nicht mehr, weil ich heute Abend dafür leider schon zu betrunken war, wir haben nämlich ein spontanes, privates Biertasting gemacht und danach war dann jede Grundlage für ergebnisorientierte Büroarbeit durch Suff zerstört.

Das Bier war dafür sehr lecker

klarer Gewinner nach unserem Geschmack: Rolinck.

Dass es mein Gewinner sein würde, ahnte ich schon fast, als ich sah, dass es das Bier überhaupt noch gibt und sich bei mir nur wegen des Namens große Mengen sehr angenehme Kindheits Jugenderinnerungen einstellten. Es gab nämlich früher ein Rolinck-Eck auf Borkum und dort war ich viele Jahre Stammgast. Das waren schöne Zeiten.
Dass K das auch am leckersten fand, hat mich erstaunt, aber auch erfreut, dann werden wir das demnächst wohl mal öfter kaufen
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Samstag, 2. November 2019
Noch mehr Schubladen
Bei uns ist heute nur ein ganz klein wenig Unordnung


Wir waren nämlich noch mal bei Ikea und haben noch mehr Schubladen gekauft, weil wir festgestellt haben, wie viel angenehmer die Schubladen zu bedienen sind als diese einfachen, ausziehbaren Drahtkörbe, die wir bisher verbaut haben.
Zugegeben, die Schubladen haben keine andere Funktion als die Drahtkörbe, man kriegt auch nicht mehr rein. Sie sind einfach nur angenehmer in der Bedienung. Das Raus- und Reinschieben fühlt sich deutlich besser an und es sieht natürlich aufgeräumter aus, so von außen.
Und als ich mir dann ausgerechnet habe, dass fünf Schubladen, die ich auf einer Seite des Kleiderschranks statt fünf Drahtkörben einbauen könnte, genau 115 € kosten und dass das in etwa der Summe von zweimal gut essen gehen entspricht - da habe ich spontan beschlossen, dass wir dann eben zweimal gut essen gehen streichen und zack - schon waren die zusätzlichen Schubladen reingespart. So einfach kann das Leben sein.

Es ist schon faszinierend, was ich mir für einen Kopp wegen dieser blöden Schubladen gemacht habe, weil sie natürlich überflüssig sind, es hat die letzten 12 Jahre mit den Drahtkörben funktioniert, da wird es die nächsten Jahren auch noch funktionieren. Die Schubladen sind einfach nur ein zusätzlich eingebildeter Luxus und ich bin nicht daran gewöhnt, einfach so Dinge in einem Laden zu kaufen, wenn es weder eine besondere Gelegenheit ist, weil es grade einen großen Sonderrabatt gibt, noch dass eine dringende Notwendigkeit vorliegt, die einen zwingt, das Zeug ausgerechnet jetzt und heute zu kaufen.
Wenn also die einzige Notwendigkeit darin liegt, dass man grade so viel Freude an Schubladen statt Drahtkörben in seinem alten Ikeaschrank hat, dann fühlt es sich schon seltsam an, dieser Laune nachzugeben - aber nach dem wir alle Schubladen, die wir heute gekauft haben, fertig aufgebaut im Wohnzimmer stehen hatten (Einbau in den Kleidershrank erst morgen, heute ist zu spät), da fühlte es sich durchaus gut und richtig an und ich habe mir klar gemacht, dass Schubladenkaufen und selber schleppen, auf- und einbauen statt Essengehen eine ausgesprochen sinnvolle Diätmassnahme ist, schade eigentlich, dass der Kleiderschrank jetzt randvoll mit Schubladen ist, noch mehr passen gar nicht mehr rein.

Ein ganz klein bisschen ordentlicher ist es mittlerweile im Wohnzimmer

K hat immerhin schon mal alle Schubladen an eine Stelle gestellt, so wurde wenigstens der Weg in die erste Etage wieder frei und wir können jetzt mit gutem Gewissen ins Bett gehen, morgen folgt dann Einbau Teil 2
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