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Anjesagtes, Appjefahr'nes und manchmal auch Ausjedachtes
Freitag, 1. November 2019
Die Ehefrau
Franz hat eine Ehefrau.

Eine richtig echte, so mit Standesamt, Namensänderung, Ehering und Splittingvorteil.
D.h. das mit dem Ehering hatte sich nach ca. 15 Jahren Ehe erledigt. Als Franz feststellte, dass seine Ehefrau ihren Ehering nicht mehr trug, hat er seinen auch in die Schublade gelegt und war’s zufrieden. Er fand einen Ring an der Hand eh immer unpraktisch und wenn sie ihren auch nicht mehr trägt, dann darf er das sicher auch. Über die abgelegten Eheringe haben die beiden nie gesprochen.

Überhaupt haben die beiden im Laufe der Jahre immer weniger miteinander gesprochen. Gab ja auch nicht mehr so viel zu reden. Nach dem die Kinder geboren waren, die natürlich ordnungsgemäß von ihrer Fulltime-Mutter versorgt und gepflegt wurden, waren die Rollen klar verteilt, jeder lebte sein Leben und war sehr bemüht seine Pflichten zu erfüllen.
Franz war für’s Geld verdienen zuständig und seine Ehefrau für den Haushalt. Sie wollten beide unbedingt eine zufriedene kleine Familie sein, in der es keine großen Probleme gab.

Am leichtesten vermeidet man Probleme, wenn man nicht darüber spricht, dass man mit irgendetwas unzufrieden ist. Franz Ehefrau hat sich zwar noch ab und zu beschwert, dass er ihr zu wenig im Haushalt hilft, dass der große Haushalt so entsetzlich viel Arbeit ist und sie es eigentlich kaum alleine schafft. Franz hat daraufhin alle Haushaltspflichten außerhalb des Hauses fest übernommen (also Einkaufen, Gartenarbeit und Autos waschen und tanken.) Innerhalb des Hauses war er aber keine sinnvolle Unterstützung, da er ihr entweder alles durcheinanderbrachte, was sie nach einem genauen System organisiert hatte oder nicht gründlich genug war. Deshalb blieben die gesamte Küchenarbeit und alle Putzereien komplett an ihr hängen.

Franz selber hat sich dagegen nie beschwert. Er hat einfach aufgehört zu reden und sich aufs Zuhören spezialisiert. Wenn man sich am Wochenende als Familie traf, dann erzählten Frau und Kinder aus ihrem Alltag und Franz stellte Fragen und hörte zu.
Streit gab es höchstens mal wegen oder mit den Kindern. Besonders der Älteste war schwierig. Er hatte seinen eigenen Kopf und machte eigentlich selten, was man ihm sagte oder was von ihm erwartet wurde.
Der Jüngere dagegen war ein echter Sonnenschein, absolut Mamas Liebling und aufgrund seiner höflichen Zurückhaltung auch selten auffällig oder ein Ärgernis.
So gingen die Jahre ins Land, und nach dem die Kinderplanung und -herstellung erfolgreich abgeschlossen war, gab es auch keinen Grund mehr, sich auf diesem Gebiet noch unnötig weiter zu kompromittieren. Man schlief zwar nach wie vor gemeinsam im Ehebett, hier aber schicklich beschützt von (von der Ehefrau sorgfältig gebügelten) Schlafanzügen, und jeder hielt sich an die Regeln, die für ein glückliches Familienleben nötig sind.

Das hätte jetzt bis dass der Tod sie scheidet so weitergehen können, wenn Franz nicht ab und zu irgendwelche unschicklichen Bilder durch den Kopf gegangen wären und er sich mit Mitte 30 auch einfach noch zu jung fühlte, mit diesem Thema für immer abzuschließen.
Dabei war das biologisch einfach nicht mehr notwendig. Zwei Kinder sind absolut genug und mehr hätte die Ehefrau auch gar nicht bewältigen können, sie kam ja so schon vor lauter Familien- und Hausarbeit kaum rum. Dazu noch einen Ehemann, der nur auf sein Vergnügen aus ist, ne wirklich, das ist ja wohl mehr als verständlich, dass dafür keine Kapazitäten mehr frei waren.
Überhaupt hatte er viel zu wenig Verständnis für ihren aufopferungsvollen Dauerstressjob als Hausfrau und Mutter.
Den Begriff "mental load" hatten die Frauenrechtler damals noch nicht entdeckt, aber mehr beladen als sie es war, ging kaum. Denn Franz war vor allem deshalb eine Belastung, weil er ihre immense Arbeit weder wahrnahm, noch sinnvoll unterstützte oder geschweige denn würdigte. Um alles musste sie sich alleine Kümmern, an alles denken, alles organisieren und natürlich alles immer wieder saubermachen.
Franz hatte immer nur seinen Spaß im Kopf, er wollte am Wochenende Dinge unternehmen, dabei war das Haus noch nicht fertig geputzt, die Wäsche noch nicht gebügelt und der Garten nicht poliert.

Wenn er sich um die Kinder kümmerte, kaufte er ihnen fettige Pommes oder ungesunde Pizza und zerstörte damit die gesamte sorgfältig ausgewogen überdachte Ernährungsplanung. Überhaupt machte er es sich immer nur leicht. Er kaufte fast food und sie musste kochen. Dabei hasste sie kochen, aber was sollte sie machen? Er interessierte sich ja nicht.
Seine offensichtliche Interesselosigkeit an ihrem Leben und ihren Problemen machte ihr das Leben täglich schwerer. Er dagegen vergnügte sich ganz offensichtlich, nahm einen Job nach dem anderen an, begann seltsame Hobbys, war kaum noch zu Hause und wenn, dann machte er Dreck und Unordnung.

Als die Kinder groß war, kam er eines Abends nach Hause, packte seine Anziehsachen und die meisten Akten aus seinem Büro in sein Auto und sagte: "Tschüss, ich ziehe aus."
Das war's. Er ließ sie einfach alleine zurück, mit dem ganzen großen Haus und der Unmenge an Arbeit, die dieses Haus macht und verschwand. Ohne Erklärung, ohne Gespräch.
Okay, er zahlte dafür Geld. Viel Geld. Er zahlte ihr dafür viel mehr Geld als sie je selber hätte verdienen können, auch wenn sie nie geheiratet und Kinder bekommen hätte, sondern einfach in ihrem Job weiter gearbeitet hätte, hätte sie selber nie so viel Geld verdienen können. Aber das war ja wohl auch das mindeste, schließlich hat er sie verlassen und nicht umgekehrt.

Franz wohnt jetzt bei seiner Freundin, mittlerweile schon seit über zehn Jahren, aber das ist auch alles, was sich verändert hat. Sie hat immer noch die viele Arbeit, die sie kaum schaffen kann, mittlerweile sind auch die Kinder weg und haben sie im Stich gelassen, aber immerhin ist sie noch die Ehefrau.

Die richtig offiziell, staatlich angetraute Ehefrau.

Mehr haben die zwei bis heute nicht darüber geredet. Er wohnt halt nicht mehr zuhause, aber nun ja, immerhin macht er ihr dann auch keinen extra Dreck, muss man auch mal positiv sehen.
Sonst hat sich nichts geändert. Wenn sie mit irgendwelchen sonstigen Dingen Probleme hat, weil die Waschmaschine nicht mehr funktioniert, der Gärtner nicht ordentlich arbeitet, die Heizung Geräusche macht oder das Schlafzimmer neu gestrichen werden soll, dann ruft sie ihn an und er kümmert sich.
Er kümmert sich um alles, um dass sich ein ordentlicher Ehemann kümmern muss, sie kann es schließlich nicht alleine, was soll er auch tun. Er kümmert sich um die komplette Haustechnik, richtet ihr einen Computer ein, kauft ihr ein Smartphone und sorgt dafür, dass alles regelmäßig upgedatet wird, weil, sie kann es ja nicht und einmal im Monat fängt sie ihn ab, wenn er seine Post abholen will und dann bleibt er ein paar Stunden, damit sie ihm ausführlich von ihren Sorgen und Problemen erzählen kann.

Seit über zehn Jahren.

Außerdem erscheint er regelmäßig zu Familienfeiern, natürlich alleine, weil die Freundin, die will seine Frau nicht dabei haben, wo kommen wir denn da hin, das Flittchen, das er nur braucht, weil Männer halt seltsame Bedürfnisse haben.

Seit über zehn Jahren.

Mittlerweile leben beide Kinder in einer festen Beziehung, die Familienfeiern werden also immer größer, jetzt sind sie schon zu sechst, eine richtig große, glückliche Familie. Es wird deshalb aber auch immer komplizierter einen Termin zu finden, an dem alle Zeit haben, Franz hat dafür natürlich Verständnis und opfert gerne ein langes Wochenende, an dem er sonst zwar mit der Freundin weggefahren wäre, weil sie an langen Wochenenden immer wegfahren, aber wenn seine Frau doch sonst keinen Termin findet für ihre Familienfeier, was soll er machen. Er hat schließlich sie verlassen, da muss er jetzt Rücksicht nehmen.

Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie in noch mal zehn Jahren immer noch so weiter, nur Franz, der muss sich zwischendurch eine neue Freundin suchen, weil die alte, die hatte irgendwann einfach keine Lust mehr als illegitimes Verhältnis immer wieder ausgeladen zu sein
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Donnerstag, 31. Oktober 2019
Missglücktes Halloween und Wunderlist
Heute ist Halloween, bei mir traditionell der Tag, wo ich Mengen von langsam vor sich hingammelnden Süßigkeiten an marodierende Jugendlichenbanden loswerden kann, weil die hier klingeln und um Schreckliches oder Süßes bitten.
Ich bin ja nun bekennender "Nichtsüßfan", das bedeutet, dass sich das Jahr über hier regelmäßig Überbleibsel von eklig süßen Schokoladenprodukten ansammeln. Da kann ich gar nichts gegen machen, dieses Schokoladenzeug flutet den Haushalt von ganz alleine. Werbegeschenke, Zugaben beim Bierkistenkauf, Geburtstags- und Weihnachtsgeschenke von Menschen, die meinen, mit Schokolade macht man nie was falsch (Anmerkung: DOCH! Es gibt wirklich Leute, die mögen keine Schokolade, wann geht das endlich in Eurer geschrumpftes Kleinhirn, ihr blöden Werbefuzzis. Ich fände es nur eine Geste der Respektfulnes, oder wie auch immer das in Eurem Werbedenglisch heißt, wenn ihr neben den ewigen Schokoladen künftig auch Chipstüten als Alternative anbietet.)

Wie auch immer, hier gibt es immer größere Mengen an Süßkram, den keiner mag und Tage wie Halloween bieten da DIE Gelegenheit, den Kram endlich loszuwerden. Verkleidete Monsterkinder klingeln, machen boohoo und öffnen freiwillig ihre Tüten für meine Schokireste. Perfekt.
Heute lief allerdings irgendetwas nicht rund.
Heute hat hier keiner geklingelt, dabei hatte ich die Schokireste schon strategisch passend direkt neben der Tür platziert


Ob es das Schild auf meiner Flurgarderobe war, was mir mal beweisen wollte, dass die Realität in echt dann eben doch ganz anders ist als von mir erhofft?

Ich habe jetzt Schokireste über - Vorschläge., was ich damit tun kann, anyone?

Am Nachmittag habe ich mich über die Kommentare zu J.s "irgendwann mal kaufen" Liste gut unterhalten.
Ich kann die App nur empfehlen: Wunderlist (jeder selber googeln, gibt es für android und für iOS und für Windows), synchronisiert sich geräteübergreifend (für mich sehr wichtig), ist enorm simple, aber genau das ist ja der Clou: Man begreift sofort, was die App kann und sie tut, was sie soll. Nämlich Listen erstellen mit Listenunterpunkten, die man abhaken kann, wenn erledigt. Außerdem kann man jede Liste mit beliebig vielen Leuten teilen (behaupte ich jetzt grade mal ungeprüft, aber für eine Familienteilung reicht es), es gibt Push-notifications und E-Mail Benachrichtigungen, jeder wie er mag, in Summe wirklich eine ganz prima App, ideal geeignet als App für to-do.-Listen, aber auch perfekt für (geteilte) Einkaufslisten und eben jede weitere Liste, die man für sich selber erstellen möchte.

J hat also eine Wunschliste namens "J irgendwann kaufen", wo er alles aufschreibt, was er gerne hätte.
Ich habe schon im Januar darüber berichtet, und mindestens so viel Spaß, wie ich im Januar hatte, habe ich jetzt wieder, denn inzwischen hat J die Liste auch mit C geteilt und wir haben heute zu dritt die einzelnen Wünsche auf der Liste kommentiert, auch das ein Feature dieser App, wir haben die Kommentarfunktion kurzerhand als Familienchat umgenutzt, ich sach ja, die App kann was.

Wunderlist

Wir hatten auf alle Fälle viel Spaß damit und ich finde es prima, wenn die Kinder eine Wunschliste veröffentlichen, an der ich mich dann orientieren kann, wenn ich sie mit Geschenken überfluten will.
Ich habe nämlich festgestellt, dass das, was mir am besten gefällt am Reichsein, die Möglichkeit ist, meine Kinder schrankenlos mit Geschenken zu überhäufen.
J kriegt auf alle Fälle noch eine extra häßlichauffällige Picknickdecke zu Weihnachten, einfach, weil das so ein besonders toller Wunsch ist
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Mittwoch, 30. Oktober 2019
Der umgefallene Mülleimer
Ich höre ja jeden Morgen auf dem Weg ins Büro den Morning Briefing Podcast von Gabor Steingart.
Heute gab es ein Interview mit Marina Weißband, die ziemlich kluge Dinge gesagt hat, finde ich.
Am meisten beeindruckt hat mich ihre Aussage, dass die Menschen viel zu wenig Selbstbestimmung lernen, dass sie schon in der Schule nicht genug Verantwortung für sich selbst, geschweige denn für andere übernehmen müssen. Darauf folgt dann, dass sie ihre Umgebung nicht als etwas wahrnehmen, auf das sie Einfluss haben.
Mit diesem Satz wurde mir plötzlich sehr viel klar, denn genau das ist es, was mich so oft an anderen Menschen stört: Menschen, die ihre Umgebung einfach nur passiv ertragen und darauf hoffen, dass da schon immer jemand sein wird, der "es" für sie richten wird, die gehen mir ganz massiv auf den Senkel.
Wenn dann niemand da ist, der ihnen das Leben, was sie gerne hätte, konsumgerecht vor die Nase hält, dann beschweren sie sich. Entweder wählen sie AFD oder sie ertrinken in Selbstmitleid und finden alles trüb und schrecklich, burn out schon bei Kindern, weil es ja so entsetzlich viel Stress ist, sich um sich selber kümmern zu müssen.

Hier geht es zu den interessanten Passagen in dem Podcast
Mist, der Link funktioniert nicht so, wie ich mir das vorstellte, also dann eben mit Erläuterung: ab ca. Minute 17 kommt der Teil, der mir am besten gefiel.

Ein Satz, der mich sehr getriggert hat:
Wenn ein Jugendlicher so aufwächst, dass er in einen Raum kommt und da ist ein Mülleimer umgekippt und er betrachtet das als seine Pflicht, den aufzuheben, also er betrachtet diesen Raum als seinen Raum, dann läuft er weniger Gefahr radikalisiert zu werden.

Dieser Satz beschreibt genau das, was mich so oft stört: Da kommen Menschen in einen Raum, wo ein Mülleimer umgefallen ist - und sie steigen drüber, weil sie sich nicht zuständig fühlen. Es wird sich schon jemand finden, der den Müll wegräumt, aber sie kommen gar nicht auf die Idee, dass sie es auch selber tun könnten.

Das ist das Verhalten von kleinen Kindern. Von so kleinen Kindern, dass sie es noch gar nicht anders kennen, als dass da immer jemand ist, der sich kümmert. Sie sind daran gewöhnt sind, dass es Eltern gibt, die ihnen den Weg freiräumen und die einfach noch nie gelernt haben, Verantwortung für sich und ihr eigenes Leben zu übernehmen.
Sie haben dafür aber auch noch keinen gleichberechtigten Platz in der Familie.
Problematisch wird es, wenn Menschen erwachsen werden und es immer noch nicht gelernt haben. Das mit der Verantwortung für sich selber und der eigenen Zuständigkeit dafür, dass es einem gut geht und dass man Dinge verändern kann, die nicht schön sind oder einem nicht gefallen und dass ein umgefallener Mülleimer eben einfach nur signalisiert: Heb mich auf. Wenn sie zwischen umgefallenen Mülleimern leben, bedeutet es eben nicht, dass sie zu den abgehängten Menschen im Leben gehören, weil sie keine eigene Putzfrau mehr haben, sondern nur, dass hier endlich mal aufgeräumt werden muss.

Und ja, ich gebe sofort zu, dass man nicht ständig und sofort und als erstes höchstpersönlich und selber jeden umgefallenen Mülleimer aufsammeln muss - wenn man sich von dem Dreck um einen herum aber gestört fühlt, dann finde ich es viel sinnvoller, den Mülleimer aufzuheben als darüber zu jammern, dass man im Dreck leben muss
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Dienstag, 29. Oktober 2019
Gendersprache
Ich hatte heute Spaß mit genderneutraler Sprache.

Der Mutterkonzern hat sich bereits vor zwei Jahren eine Selbstverpflichtung zur Verwendung von einfacher Sprache auf allen öffentlich zugänglichen Veröffentlichungen auferlegt.
Das fand ich schon lustig.
Für die deutsche Sprache ist das zwar eine Katastrophe, aber wenn man den Inklusionsgedanken konsequent auslebt, gibt das schwächste Glied in der Kette das maximale Anforderungsprofil vor, was man der Gesamtgruppe abverlangen kann und dann kommt da eben auch einfache Sprache als offizielles Kommunikationsmittel bei rum.

Jetzt soll das Ganze aber auch noch genderneutral formuliert werden und jetzt wird es wirklich schräg.
In der Organisationslehre würde man von konkurrierenden Zielen sprechen, denn genderneutral und einfach Sprache schließen sich meiner Meinung nach gegenseitig aus, aber es wurde beschlossen, dass genderneutral jetzt das Oberziel schlechthin ist, und wenn nun irgendwelche Satzungen oder Verträge,die im Zweifel schon seit Ewigkeiten existieren und deshalb natürlich selbstverständlich weder in einfacher Sprache noch genderkorrekt formuliert sind, wenn also an solchen Texten irgendetwas inhaltlich geändert werden soll, dann soll in dem Zusammenhang auch gleich alles auf genderneutral ergänzt werden.
Vorgabe aus dem Mutterhaus.
Machste nix dran.

Ich habe ja vor ein paar Jahren schon rumgewitzelt, als zwingend überall reingeschrieben werden musste "Die Gesellschaft trägt bei ihrer Tätigkeit der Gleichstellung von Frauen und Männern Rechnung.", dass ich bei den Vermögensverwaltungsgesellschaften, für die ich zuständig bin, reinschreiben werde "Die Gesellschaft trägt dafür Sorge, dass männliche und weibliche Aktien gleich behandelt werden."
Wurde mir nicht gestattet, aber alle Gesellschaften, auch die reinen Beteiligungsgesellschaften, die überhaupt keine Mitarbeiter beschäftigten, sondern nur Aktien hielten, auch die mussten ihre Satzung um die Betonung der Gleichstellung von Mann und Frau ergänzen.
Ich finde, es muss sich keiner wundern, wenn es mir schwer fällt, so etwas ernst zu nehmen, aber gegen die Verherrlichung von Ideologien anzutreten ist eh meist ein Himmelfahrtskommando.

Nun, heute war ich dran mit genderneutral. Eine von mir betreute Gesellschaft (Vermögensverwaltung, keine Mitarbeiter) soll ein paar neue Regeln bekommen und in dem Zusammenhang jetzt auch genderneutral werden.
Ich habe brav die gesamte Satzung durchgegendert, bis ich zu der Stelle kam, die mich grammatikalisch schlicht überforderte. Wie macht man das mit der Deklination von Possessivpronomen, wenn mehrere Kombinationen möglich sind?
Hier zum Beispiel, wobei das hier noch die einfache Version ist:

Der Aufsichtsrat ist beschlussfähig, wenn sämtliche Mitglieder ordnungsgemäß zur Sitzung geladen und mehr als die Hälfte der Mitglieder, darunter die/der Vorsitzende oder ihre/seine Stellvertreterin/ Stellvertreter, anwesend sind. Ist der Aufsichtsrat nicht beschlussfähig, so soll binnen vier Wochen eine neue Sitzung mit gleicher Tagesordnung einberufen werden. Der Aufsichtsrat ist in dieser Sitzung beschlussfähig, wenn die/der Vorsitzende/Vorsitzender oder ihre/seine Stellvertreterin/Stellvertreter und mindestens zwei weitere Mitglieder des Aufsichtsrates anwesend sind.

Spannender wird es, wenn die Kombinationen multipler werden, wenn es also zum Beispiel zwei Geschäftsführer und zwei Geschäftsführervertreter gibt, weil es dann ja sein kann, dass ganz viele Kombinationen möglich sind:
Eine weibliche Geschäftsführerin und ein männlicher Geschäftsführer sowie eine weibliche stellvertretende Geschäftsführerin und ein männlicher stellvertretender Geschäftsführer.
Es kann aber auch zwei weibliche Geschäftsführerinnen geben und zwei männliche stellvertretende Geschäftsführer, oder
zwei männliche Geschäftsführer und zwei weibliche stellvertretende Geschäftsführerinnen.
Oder zwei weibliche Geschäftsführerinnen und zwei weibliche stellvertretende Geschäftsführerinnen, oder
zwei männliche Geschäftsführer und zwei männliche stellvertretende Geschäftsführer, oder
eine weibliche Geschäftsführerin und ein männlicher Geschäftsführer mit zwei weiblichen stellvertretenden Geschäftsführerinnen, oder
eine weibliche Geschäftsführerin und ein männlicher Geschäftsführer mit zwei männlichen stellvertretenden Geschäftsführern - und das sind nur die Möglichkeiten, wenn nicht ein einzelner Geschäftsführer oder eine einzelne Geschäftsführerin eine konkrete stellvertretende Geschäftsführerin oder einen konkreten stellvertretenden Geschäftsführer hat.
Dann gibt es noch mehr Möglichkeiten.
Bei Genderneutralität müssen alle Möglichkeiten durchdekliniert werden, weil einfach nur "Geschäftsführer" maskulin, Singular wie Plural ist nicht mehr und "Stellvertreter", maskulin, Singular wie Plural ebenfalls nicht.
Wenn möglich das Ganze am liebsten in einfacher Sprache.
Es ist völlig unmöglich dabei ernst zu bleiben.

Als ich die gesamte Satzung durchgegendert und verschickt hatte, kam eine Antwort vom Chef erster Ordnung, der meinte, ob wir nicht auch noch das diverse Geschlecht mit einbinden müssten.
Spätestens dann wird es bei Mitgliedern interessant. Das Mitglied, der Mitgliederich, die Mitgliederin -
oder so
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Montag, 28. Oktober 2019
Neustartmontag
Erster Montag nach den Ferien. Auch wenn ich selber die ganze Zeit im Büro war, so waren doch viele Mitarbeiter im Urlaub und finden jetzt volle Postfächer vor, zu denen sie sofort Fragen haben, die sie mit mir klären müssen.
Ich habe meinen Tag also überwiegend mit Gesprächen verbracht, ab 14.15h war ich dann in aushäusigen Terminen unterwegs, gegen 19h zurück im Büro, dort festgestellt, dass der Server nicht läuft, weil es Wartungsarbeiten gibt, also noch schnell ein paar analoge, manuelle Aufgaben erledigt (Unterschriftsmappen), gegen 20h zu Hause.
K baute den zweiten Teil der Ikea-Einkäufe ein, jetzt wissen wir, was wir noch brauchen und freuen uns sehr, dass die Ausziehregalböden ausverkauft waren und wir deshalb Schubladen genommen haben. Wir haben einen Ausziehregalboden - und sind sehr froh, dass wir nur einen haben, Schubladen sind tatsächlich die deutlich bessere Variante.

Für den Rest des Tages bleibt jetzt nur noch ganz viel Müdigkeit
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Sonntag, 27. Oktober 2019
Heimarbeit
Nach dem ausgesprochen aktiv und unternehmungsstark geprägten Tag gestern haben wir heute einen ruhigen Heimarbeittag eingelegt, der damit begann, dass wir erstmal ausgiebig ausgeschlafen und anschließend noch lange im Bett gelesen haben.
Durch die zurückgegebene Stunde hatten wir das Gefühl, wir haben Zeit ohne Ende, weil es beim Aufwachen um 10h ja erst 9h war, die viele Zeit haben wir aber genauso schnell auch wieder verdröselt, denn wenn man sich erstmal im Bett festgelesen hat, dann ist auch ein 25 Stunden Tag schnell um.

Zu Mittag gab es Obstsalat mit Vanillepudding (für mich) und mit Sahne (für meinen Westfalenmann), ich war erstaunt, wie satt so eine Schüssel Obst macht.

Dann haben wir den neuen Lautsprecher installiert und erfreut festgestellt, dass die deutlich preiswerteren Ikea-Lautsprecher tatsächlich komplett kompatibel sind mit dem Sonos-System und bereits das neue Airplayfeature beherrschen. Über die Ikeaboxen können wir jetzt also wieder Musik abspielen, die direkt auf dem Handy gespeichert ist, mit den alten Boxen kann man ja nur noch gestreamte Musik wiedergeben*. Sehr positive Entdeckung, der wird also bestimmt nicht zurückgegeben, im Gegenteil, wir werden noch einen kaufen.
*Als Sonos ankündigte, dass man künftig nur noch Musik von Streamingdiensten über die Boxen der ersten Generation abspielen kann, habe ich gedacht, ich habe mich verlesen. Wir kaufen für richtig viel, sauteures Geld das gesamte System von Sonos - und nach zwei Jahren ist es so veraltet, dass man es im Grunde nicht mehr nutzen kann. Das hat man davon, wenn man sich die neuste Technik kauft, die Halbwertzeit entspricht ungefähr dem eines geschmacksintensiven Kaugummis.


Anschließend begann K mit dem Aufbau der neu erworbenen Schubladen, um die in seinem Schrank einzubauen, musste natürlich erst mal der bisherige Inhalt raus. Das führt dann automatisch zu einer aufwändigen Gesamtsichtungsaktion des Kleiderbestandes mit ausführlichem Anprobieren, Aussortieren und überraschenden Entdeckungen. (u.a. hat K eine Tüte mit Weihnachtgeschenken aus dem Jahr 2010 gefunden, also Geschenke, die er selber verschenken wollte, dann aber vergaß. Bei ihm kommt ja nie was weg, es ist nur eine Zeitlang an einem ihm unbekannten Ort.)

Im Gesamtergebnis ist die Lösung mit den Schubladen jetzt gar nicht so schlecht, wir brauchen allerdings noch mehr, weil feste Einlageböden wirklich deutlich unpraktischer sind. Irgendwann nächste Woche gibt es also noch einen Besuch bei Ikea, wir brauchen ja auch noch einen Lautsprecher. Wenn man einmal angefangen hat, in ein bestimmtes System zu investieren, hängt man an der Nadel und muss bei jeder Technikveränderung nachkaufen, weil, sonst wäre ja alles nutzlos.

Am Abend haben wir seit Ewigkeiten mal wieder einen Tatort geguckt, der höchst erstaunlicherweise so normal war, dass wir nicht nach fünf Minuten schon abgeschaltet haben. Geht also doch noch
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Samstag, 26. Oktober 2019
Glückstag
Der Tag fing heute gut an und entwickelte sich auch die restliche Zeit immer weiter nur positiv. Es gibt solche seltenen Tage, wo man meint, man wird mit Glück nur so überhäuft.
Erfreulicherweise sind solche Tage wirklich selten, weil, wenn sie häufiger vorkämen, würde man sich dran gewöhnen und dann das Glück gar nicht wahrnehmen, weil sich regelmäßiges Glück sehr schnell abnutzt und zu normalem Alltag verkommt.

Ich habe mich heute über ganz viele kleine Dinge gefreut, die mir alle nicht selbstverständlich vorkamen und so in der Summe dieser Kleinigkeiten einen rundum schönen Glückstag ausmachten.

Es ging damit los, dass ich den dicken, großen, schweren, fetten Schreibtischstuhl über eBay-Kleinanzeigen losgeworden bin, darüber habe ich mich den ganzen Tag immer wieder aufs Neue gefreut.
Es geht um dieses Trum hier:

den ich nicht mehr brauche, weil ich ja seit einer Woche meinen Swopper habe,

der deutlich angenehmer zu besitzen ist. Einerseits im wahrsten Sinne des Wortes, aber natürlich auch, weil er viel kleiner und zierlicher ist, das Zimmer damit geräumiger wirkt und weil es halt auch irgendwie viel schicker ist, so einen Swopper zu haben, als so einen langweiligen Monsterbürostuhl.

Nur, mit der Neuanschaffung des Swoppers ergab sich automatisch auch das Problem der Entsorgung des Altmöbels. Meine klassische Methode, den nicht mehr benötigten Kram einfach in irgendeine Ecke stellen und so zu tun, als wäre er weg, funktionierte mit diesem Riesenstuhl nicht, der stand massiv und störend im Weg und es musste etwas passieren.
Sperrmüll hatte ich grade um eine Woche verpasst, das wäre natürlich eine sehr bequeme Methode gewesen, ungeliebte Möbelstücke loszuwerden, aber bis zum nächsten Sperrmülltermin zu warten, kam nicht in Frage.
Gestern habe ich mich also aufgerafft, den dicken Stuhl fotografiert und bei ebay Kleinanzeigen reingestellt. Ich weiß ja dann immer nicht, wie viel Preis ich dafür verlangen soll, von mir aus hätte ich ihn auch verschenkt, denn er ist ca. 7 Jahre alt und war auch wirklich nicht teuer im Neukauf, irgendwas mit deutlich unter 100€. Aber Dinge bei ebay Kleinanzeigen zu verschenken ist keine sinnvolle Idee, habe ich auf die harte Tour gelernt, die Leute sind wesentlich engagierter, was Abholen angeht, wenn sie dafür Geld bezahlen müssen. Was nix kostet, ist nix, kann man bei geschenkten Dingen sehr gut beobachten.
Ich habe es dann mal mit 45€ probiert - und gestern Abend hatte die Anzeige schon 31 Aufrufe und vier Favoritenmarker.
Als ich heute morgen aufwachte (erst deutlich nach 10h, weil wir auch erst nach 3h zu Hause waren), hatte ich eine Anfrage nach dem Stuhl, der Mensch bot 30€, ich schlug 40€ vor und wir einigten uns auf 35€ - und eine halbe Stunde später war der Stuhl abgeholt. Das hat ja wohl mal perfekt geklappt - und ich habe mich wirklich den gesamten Tag über immer wieder aufs Neue darüber gefreut.
Per Saldo hat mein neuer Swopper jetzt also nur noch 85€ gekostet, das ist wahrscheinlich sogar eine echte Geldanlage, weil ich ihn ziemlich sicher für mehr Geld verkaufen könnte. Ich sollte Möbelhändler werden.

Die nächste Freude waren die gestern erworbenen Äpfel einer Sorte, die ich noch nicht gekostet habe, die aber hübsch aussahen und ich dachte, ich probiere die mal. Alle Äpfel waren mit diesen lästigen Schildchen beklebt, wo drauf steht, wie sie heißen, ich rege mich über diese Schilder immer auf, weil die in aller Regel eklig friemelig abzuknibbeln sind, aber diese Schildchen hatte sich jemand ausgedacht, der sich sonst wohl auch immer über die lästigen Schildchen aufgeregt hat, diese Schildchen hatten nämlich alle eine lose Ecke, die man prima anfassen konnte, um dann das gesamte Schild in einem Rutsch abzuziehen.
Das ist doch mal eine gute Idee.


Nachdem der Stuhl abgeholt war, überlegten wir, was wir mit dem Tag anfangen und K meinte, er würde gerne noch mal an seine Meldeadresse fahren, weil er dort dringend Post erwartet. Wir sind da zwar gestern vorbeigefahren, aber da hat er es vergessen. Und er müsse noch mal zum Flugplatz, weil er einen Flieger, den er neulich benutzt hat, noch in den Hangar räumen muss und heute wäre eine gute Gelegenheit, weil so schönes Wetter ist, dass bestimmt viele Flieger unterwegs sind und dann ist der Hangar leer und man muss nicht viel Rangieren, wenn man einen Flieger dort einräumen will.
Außerdem kontrollierten wir unsere Einkäufe von gestern, da waren wir nämlich bei Ikea, hatten aber nicht alles bekommen, was wir wollten, dafür Dinge gekauft, die wir gar nicht brauchten, was wir aber erst heute bemerkten.
Der Plan war also, erst den Flieger einräumen, dann zum Ikea nach Osnabrück fahren, weil dort laut Internet die fehlenden Teile noch vorrätig sind und dabei gleichzeitig die gestern überflüssigerweise erworbenen Dinge wieder zurückgeben.
Aber erstmal Flieger einhallen.
Das machte Spaß, weil es wirklich richtig schönes Wetter war.

Während K mit den Flugzeugen hantierte, fiel mir ein, dass ich vor zwei Wochen auf meinem Shoppingtrip bei TK Maxx in Rheine ja auch Sachen gekauft habe, die ich im Nachhinein dann doch nicht behalten wollte. Die lagen seit zwei Wochen mitsamt Bon auf dem Esstisch. Um aber Krimskrams im Wert von 20€ wieder zurückzugeben, lohnt es sich nicht, dafür extra nach Rheine hin und her zu fahren, das kostet ungefähr so viel wie der Krimskrams, den man nicht haben will und eine positive Klimabilanz unterstützt man mit solchen Aktionen auch nicht.
Wenn man aber sowieso nach Osnabrück fahren möchte, dann kann man auf dem Weg dorthin auch über Rheine fahren - und von Osnabrück dann zu Ks Meldeadresse, um seine Post einzusammeln, unter Logistikaspekten eine sehr vernünftige Rundreise.
Fand K auch - und so geschah es.

Dass ich auf diese Art dann dazu kam, den überflüssigen Krimskrams doch noch wieder zurückgeben zu können, da habe ich mich dann auch wieder gefreut, denn ein bisschen geschämt hatte ich mich schon, dass ich in meinem Kaufrausch neulich so gedankenlos Blödsinn gekauft habe.

Dass Zurückgeben der Fehlkäufe bei TK Maxx war ausgesprochen problemlos, und das, obwohl ich völlig unsinnigerweise die Originalverpackungen zerstört hatte und die Preisschildchen abgeknibbelt waren. Ich kaufe ja nicht oft in Läden und noch seltener gebe ich dann etwas zurück, dass das heutzutage aber derart kulant von den Händlern abgewickelt wird, das hat mich schon beeindruckt. Wird wohl an der Konkurrenz durch den Onlinehandel liegen, wo es ja schon fast zum guten Ton gehört, dass man jedes zweite Teil, was man bestellt, wieder zurückschickt. Eigentlich finde ich das alles überhaupt nicht gut, aber das ist ein komplett anderes Thema.
Heute und in diesem Einzelfall habe ich mich einfach nur darüber gefreut, dass es so gut geklappt hat.
Anschließend sind wir dann noch mal durch den Laden gestöbert und ich habe natürlich erwartungsgemäß wieder neuen Krimskrams gefunden, den ich unbedingt haben wollte, ich hatte ja auch grade frisches Geld zurückbekommen....
Als ich die neuen Einkäufe bezahlt und in der mitgebrachten Tasche* verstaut hatte, sind wir noch durch die Mall geschlendert, haben frisch gepressten Orangensaft getrunken und uns ein wenig ausgeruht, während ich die frisch erworbenen Schätze noch mal anschaute - und mich wunderte, warum der Gesamtpreis so günstig war. Bei der Kontrolle des neuen Bons fiel dann auf, dass der Kassierer das teuerste Teil gar nicht gebongt hatte. Das war dann schon wieder eine Extraüberraschungsfreude.
*auch etwas, über das ich mich gefreut habe, nämlich dass ich daran gedacht hatte, eine große Einkaufstasche in den Laden mitzunehmen, so dass ich keine Extraplastiktüte benutzen musste.


Von Rheine fuhren wir dann nach Osnabrück, auch bei Ikea funktioniert das Zurückgeben von Fehlkäufen völlig problemlos und das sogar in jeder Filiale. Wir haben den Kram ja gestern in Bielefeld gekauft, konnten ihn aber heute anstandslos in Osnabrück wieder zurückgeben. Sehr angenehm.

Die gewünschten Teilen (ausziehbare Regalböden für unseren Paxkleiderschrank) waren in Osnabrück dann zwar auch nicht mehr auf Lager, jetzt haben wir dafür einfach zwei Schubladen genommen, wird schon passen.
Insgesamt gefällt mir der Ikealaden in Osnabrück übrigens deutlich besser als der in Bielefeld, weshalb wir dort heute auch noch mal in aller Ruhe rumgeschlendert sind und das zurückerstattete Geld sofort wieder in ein anderes Objekt investiert haben, wir haben heute nämlich so einen Sonoslautsprecher in der Ikea-Version gekauft und jetzt bin ich sehr gespannt, ob das Teil sich wirklich so perfekt in die Sonosgruppe einfügt, wie die Werbung verspricht. Aber wir haben ja jetzt Erfahrung im Zurückgeben....

Dann noch Post holen, vorher Zwischenstopp bei Aldi, auch der Wochenendeinkauf ist erledigt, insgesamt ein richtig gelungener Tag, an dem ich mich ständig über kleinere Glückssituationen gefreut habe, ich bin immer noch ganz beschwingt
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