anjesagt

Anjesagtes, Appjefahr'nes und manchmal auch Ausjedachtes
Montag, 3. Oktober 2016
Ein alter Rechner neu bespielt
Jetzt bin ich schon ein wenig beeindruckt, wie gut und wie problemlos das grade alles funktioniert hat. Ich habe nämlich heute CW's alten Rechner wieder in Betrieb genommen und es hat wirklich absolut reibungslos und ohne größere Probleme komplett easy einfach so funktioniert und alle Programme, die irgendwie schon jetzt in einer Cloud arbeiten, haben sich sofort perfekt synchronisiert.
Ich hatte den Rechner nach CWs Tod zunächst meiner Schwester gegeben, weil das Gerät damals erst ein halbes Jahr als war und sie sich grade einen Laptop kaufen wollte.
Damals haben wir das Gerät einmal komplett neu aufgesetzt und sie hat den Rechner dann auch weit über ein Jahr regelmäßig benutzt.
Diesen Sommer haben wir dann getauscht, sie hat meinen alten Laptop übernommen, der doch um einiges leistungsfähiger ist als dieses Medion-Notebook und ich habe dafür dieses Gerät zurückbekommen. Seit Juli plane ich deshalb, diesen Rechner erneut komplett zurückzusetzen und wieder unter meinem Konto anzumelden, damit ich hier auf Borkum grundsätzlich immer einen richtigen PC zur Verfügung habe und nicht jedesmal meinen eigenen Bürorechner mitschleppen muss.
Wenn wir nur übers Wochenende hier sind, nehme ich meine Computertasche aus reiner Bequemlichkeit nämlich oft nicht mit und denke immer, ein iPad reicht doch. Reicht aber nicht, denn erstens kann ich an das iPad nicht meine Festplatte anschließen, auf der alle meine sonstigen Dateien sind und von der eine Sicherungskopie zwar hier auf Borkum ist, die mir aber ohne PC nicht weiterhilft. Und überhaupt ist auch ansonsten ein iPad eigentlich nur ein größeres iPhone, mit dem nicht telefonieren kann, aber es ist kein brauchbarer Computerersatz.
Deshalb wollte ich CWs ehemailiges Notebook unbedingt als "Basisrechner" vernünftig konfiguriert und einsatzbereit hier auf Borkum haben, bin aber die letzten beiden Monate nicht dazu gekommen, das entsprechend vorzubereiten.
Aber heute war es dann endlich soweit, K. hat (nach fünfmaligen Nachfragen: Bist Du wirklich sicher? Und Du brauchst absolut keine der Daten mehr, die hier drauf sind? Und da muss auch nichts vorher noch gesichert werden? - NEIHEIN!! Mach platt!!) den Rechner einfach zurückgesetzt und entgegen meiner Befürchtung, er wäre jetzt wieder im Auslieferungszustand, was Windows 7 bedeuten würde und damit schon arg veraltet, setzte der Rechner sich selber bei Windows 10 wieder auf und musste dann nur 2x Updates laden und schon war er aktuell und vollständig einsatzbereit. Da ich ihn heute unter meinem Windowskonto angemeldet habe, hatte er auch schon jede Menge sonstige Informationen, eben hat sich der Firefox ohne zu Murren so perfekt gesynct, dass sogar alle meine Passwörter auf diesem Rechner jetzt schon gespeichert sind, da gibt es wirklich überhaupt nichts zu meckern.

Mails kommen ja alle sowieso auf dem iPad und dem iPhone an und die beiden Geräte habe ich ja eh immer dabei, da muss ich Outlook hier gar nicht installieren, deshalb muss es auch nie aktualisiert werden.

Aktuell überlege ich nur, welche Cloudlösung mir für meine sonstigen Dateien am besten gefällt. Solange ich nur einen Laptop benutzt habe, den ich halt immer hin und her geschleppt habe, habe ich jeweils hier und in Greven eine externe Festplatte als Datensicherung benutzt und die alleraktuellsten neuen Dateien immer auf dem Rechner selber gehabt.
Wenn ich jetzt einen zweiten Rechner auch gelegentlich mal benutze, erscheint mir eine Cloud sinnvoll, ich weiß nur noch nicht genau welche es endgültig werden wird.
Solange es nur Word- und Excel-Dateien sind, funktioniert OneNote ganz wunderbar, aber vielleicht ist ein NAS-Speicher an der Fritzbox viel sinnvoller?
Ich denke noch mal in Ruhe drüber nach.
Im Moment finde ich es nur prima, wie prächtig dieses kleine Notebook hier grade funktioniert, ist schon um Längern komfortabler als dieses unsägliche iPad-Gefummel
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Donnerstag, 22. September 2016
Foto-Apps
Ich habe gerade mal alle alle "Foto-Apps", die ich auf dem Handy habe, gezählt. Es sind genau 99 Stück. Haben tue ich noch viel mehr, weil ich einen großen Hang zu Foto-Apps habe und reflexartig alle lade, die kurzfristig kostenlos im Rahmen von Sonderaktionen angeboten werde, immerhin bin ich inzwischen aber zum Glück gescheit genug, die meisten auch schnell wieder zu löschen, wenn sie keinen besonderen Mehrwert haben und nur das können, was jede durchschnittliche Foto-App kann. Also ein paar Filter, ein paar Effekte, aber nichts besonderes.

Unter Foto-Apps verstehe ich jetzt Apps, die in irgendeiner Art zur Bildbearbeitung taugen. Einige ersetzen gleich die handyeigene Kamera-App, d.h. ich kann damit Fotos schon fertig "bearbeitet" aufnehmen, die meisten bieten aber vor allem irgendwelche schrägen Effekte und vor allem jede Menge vorgefertigter Masken und Texte und eben allerlei Filter und Farbveränderungen.

Ein Foto nicht mit der original Kamera-App zu machen, sondern dafür eine extra App zu öffnen, finde ich so mühsam, dass ich es so gut wie nie mache und wenn ich es doch mal ausprobiere, begreife ich meist den Vorteil nicht, den ich dadurch habe. Denn ich kann doch jedes Foto, das ich ohne Extraeinstellungen, also quasi "nackich" mit der Kamera-App aufgenommen habe, anschließend auf 1000erlei Art bearbeiten. Wenn ich es dagegen gleich "fertig bearbeitet" aufnehme, fehlt mir die "Basisversion" und ich kann ganz viele andere Veränderungsmöglichkeiten gar nicht mehr nutzen.
Foto-Apps, die man als Alternative zur Kamera-App benutzen kann, habe ich also nur noch 11 installiert, alle anderen sind gelöscht und diese 11 sind vor allem deshalb noch da, weil ich seit langer Zeit keine Zeit hatte, mich damit zu beschäftigen, ob ich auch diese 11 Apps überhaupt brauche und wie sie überhaupt zu bedienen sind.
Dann habe ich fast 20 Apps von PhotoJus und/oder AceCam, alle in der teuren Pro-Version. Benutzt habe ich davon noch nie eine, aber die kosten normalerweise so um die 4,99 und wenn die mal für einen Tag umsonst geladen werden können, dann muss ich die natürlich auch sofort mitnehmen. Wenn ich jetzt meine edle App-Sammlung anschaue, fühle ich mich reich und bin stolz. Ist doch auch was wert.

Dann habe ich 14 Apps, die ich in einem Ordner "Fotosketch" zusammengefasst habe, damit kann man aus einem Foto ein Comicbild machen oder ähnliche Spielereien. Ich finde das immer ganz spannend, benutzen tue ich es aber auch eher selten.
Immerhin lassen sich diese Apps problemlos und intuitiv bedienen.

Schließlich habe ich noch sechs Apps, die ich unter der Rubrik "Fotocollage" zusammengefasst habe, hiervon verwende ich eigentlich immer nur eine, die aber dafür ständig und schwer begeistert, denn damit bearbeite ich jedes Handyfoto bevor ich es hochlade, weil ich so diese supernervige und für mich überhaupt nicht nachvollziehbare oder vorhersehbare Dreherei der Fotos verhindern kann. Und es geht deutlich schneller vier bis zehn Fotos in einer App zu einer Collage zusammenstellen, die man dann als eine Datei auf das Blog hoch laden kann, statt jedes Foto einzeln hochladen zu müssen.

Und dann gibt es noch den Ordner "Fotos" auf meinem Handy, in dem rund 50 sonstige Foto-Apps zusammengefasst sind, aber eine, die mir richtig gut gefällt und die ich deshalb sofort weiterempfehlen könnte, ist nicht dabei. Deshalb benutze ich in aller Regel gar keine Foto-App, ist mir irgendwie alles zu kompliziert.

Können würde ich es trotzdem gerne können, aber ich kenne ja noch nicht mal jemanden, der es kann, deshalb stehe ich da immer noch ziemlich blond davor
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Freitag, 16. September 2016
iOS10
Ich lade neue Updates üblicherweise ziemlich schnell, denn ich denke, ich kann mich der fortschreitenden Updaterei eh nicht verweigern, irgendwann hören die alten Programme einfach auf zu funktionieren, also kann ich auch zügig dabei sein.
Gestern gab es das neue iOS - und ich bin das erste Mal genervt von einem Update.
Denn ich finde keine Vorteile aber größere Mengen lästige neue Features, die ich alle bisher nicht vermisst habe und eher albern finde.
Mein iPhone funktioniert plötzlich anders, aber eben nur anders, nicht besser oder schneller oder irgendwie positiver. Deshalb eigentlich schlechter, denn es nervt.
Am ätzendsten finde ich, dass man jetzt erst den Knopp unten drücken muss, bevor man zum Freischaltbildschirm kommt, bisher konnte ich einfach zur Seite wischen und konnte dann meinen Pin eingeben.
Und ja, ich weiß, es gibt den Fingerabdrucksensor, aber der funktioniert bei mir nur jedes dritte Mal. Schneller ist es also, ich gebe gleich den Pin ein. Falsch, schneller WAR es, denn jetzt ist es richtig langsam, weil ich nach jeder Bildschirmsperre erst mühevoll hin-her-rauf-runter-oder im Zickzack wischen muss, bevor ich über Pin Eingabe wieder dabei bin.
Richtig blödes System, jetzt
. Grummel.....
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Freitag, 19. August 2016
App Tag
Heute war der Tag der Apps. Nicht offiziell ausgerufen oder von irgendwem beschlossen oder vorgegeben, sondern rein als Real-Fakt: ich habe heute jede Menge neue Apps geladen, auf die ich auf unterschiedliche Weise aufmerksam gemacht wurde.
Eine hat meine Tochter erwähnt: "TLA" oder "that level again". Da muss ein Männchen immer das gleiche Gelände auf immer andere Art und Weise durchqueren. Nach ca. 2 Stunden (okay, ich habe es während der Arbeit ausprobiert und deshalb größere Pausen gemacht), aber nach einer gefühlten Ewigkeit bin ich jetzt auf Level 5 und hab immer noch nicht begriffen, was ich das Männchen konkret machen lassen soll, warum das Männchen reagiert wie es reagiert und wie ich es überhaupt richtig steuere. Ich glaube, das ist mal wieder eines dieser Spiele, für die ich zu blond bin. Aber immerhin habe ich mir Mühe gegeben und es wenigstens ausprobiert....
Anschließend habe ich heute die Telekom Empfehlungen gecheckt und da waren dann einige bei, die mir gefielen. Die Telekom hat regelmäßig "Specialapps", die man als Telekomkunde umsonst oder sehr vergünstig bekommt und zusätzlich empfiehlt sie auch regelmäßig "besonders gute" Apps, und die probiere ich tatsächlich regelmäßig aus, weil da schon häufiger wirklich gute Empfehlungen bei waren.
Diese Woche gibt es irgendwelche Reiseführer kostenlos für Telekomkunden, habe ich mir natürlich geladen, bei kostenlos bin ich immer dabei, mein Aszendent ist "Raffzahn" und ich denke mir dabei: erst mal laden, gelöscht ist schnell wieder. Jetzt besitze ich einen "Premium Reiseführer Sauerland", der auch offline funktionieren soll, das habe ich mir sicherlich doch schon so lange gewünscht.
Eine andere Telekom-Sonder-App ist allerdings wirklich eine meine Lieblingsapps: Navigon select nutze ich schon seit Jahren und es ist meine absolute Lieblings-Navi-App, die ich auch regelmäßig parallel zum festeingebauten Autonavi laufen lasse, denn es kennt alle Blitzer, auch mobile......
Dann gab es noch eine Gedächtnistrainer App als Empfehlung, Ergebnis des ersten Durchgangs: ich kann alles bis auf Sprache, bei den Sprachübungen habe ich leider verkackt. Dumm.

Und schließlich, tadaaa, Trommelwirbel, ein neues Spiel, das mich tatsächlich so total angefixt hat, dass ich gestern stundenlang am Handy klebte und gar nicht mehr aufhören konnte:
Es heißt 1010! und funktioniert ein bisschen wie Tetris oder auch wie Pentomino, wobei die Figuren aus zwischen einem und neun Quadraten bestehen, die so angeordnet werden müssen, dass sich ganze Reihen füllen, die sich dann wieder löschen und damit Platz machen für neue Figuren. Das für mich entscheidende: es gibt überhaupt keinen Zeitfaktor, ich gerate also nicht in Zeitstress und dann macht mir tatsächlich auch ein Handyspiel Spaß
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Montag, 8. August 2016
Gesnapt
J. ist Snapchatfan.
Ich hatte mir die App zwar schon letztes Jahr mal geladen, dann aber weder einen sinnvollen Einstieg gefunden, noch überhaupt begriffen, wie das ganze funktioniert. Anschließend habe ich an vielen Stellen gelesen, Snapchat wird nur von Kids U20 genutzt und deshalb beschlossen, dass ich neue Socialmediakanäle auch mal auslassen kann, bei dieser Zielgruppe mach ich mich nur lächerlich, wenn ich da auch zwanghaft mitmachen will.
Dann jedoch meldete sich Frau Ziefle bei Snapchat an. Ausgerechnet. Erst vor kurzem ein eigenes Smartphone bekommen und jetzt schon Snapchat. Sowas. Scheint, als ob ich mich doch mal kümmern müsste.

Und dann spülte mir das Schicksal ein eigenes Kind ins Haus, der mir wenigstens in Ansätzen erklärte, wie die Technik funktioniert und mit ein bisschen Gegoogel fand ich auch noch Snapchatter Ü20, einige davon richtig, richtig gut und jetzt bin ich angefixt.
Heute Abend habe ich meine ersten eigenen Snaps gedreht und stelle fest, es macht riesig viel Spaß.

Mir hat es sehr geholfen, dass ich ein paar Snapchatter entdeckt habe, die regelmäßig etwas posten und ich damit einen Eindruck bekommen habe, was eigentlich alles so möglich ist. Man kann herrlichen Blödsinn machen, aber auch ganz ernsthafte Dinge.
Definitiv nicht nur was für U20 Kids
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Montag, 30. Mai 2016
Textänderung
Ich wusste gar nicht, dass ich kriminell bin, wie kriminell ich bin.
Okay, eine latente Neigung zu einer gewissen Grundkriminalität würde ich mir jetzt nicht zu 100% absprechen. Ich neige durchaus dazu, schon mal ohne Parkticket mein Auto abzustellen und als die Kassiererin bei Aldi neulich nur eine Flasche Wasser statt ein ganzes Sechserpack gebongt hat, habe ich sie auch nicht darauf aufmerksam gemacht. Aber dass ich so schlimme Dinge tue, die gleich mit bis zu drei Jahren Gefängnis bedroht sind, das hätte ich mir selber tatsächlich bis heute nicht zugetraut. Denn ehrlich, bei sowas bin ich ein totaler Schisser. Vor allem auch, weil ich meistens finde, es lohnt sich nicht. Wenn ich Geld verdienen oder sparen will, gibt es immer ausreichend legale Methoden, so dass ich mich zumindest in dem Bereich der Kriminalität, die finanzielle Hintergründe hat, eher ungerne bis gar nicht bewege.
Daneben gibt es natürlich Kriminalität, die emotions- oder triebgetrieben ist. Hier kann ich wenig zu sagen, da die krankhafte Seite meiner Triebe bisher noch nicht sichtbar wurde (will sagen, meine Kinderschändertriebe reichen maximal so weit, als dass ich meine Kinder regelmäßig zum Kaffee kochen missbraucht habe) und um jemanden umzubringen bin ich letztlich wohl einfach zu phlegmatisch, so dass ich bei meiner bisherigen Gesamtbetrachtung eigentlich noch immer ganz gut mit meinen Delikten leben konnte.
Heute habe ich aber von einer Straftat erfahren, von der ich gar nicht wusste, dass sie derart strafbar ist, genaugenommen wusste ich noch nicht mal, dass es überhaupt verboten ist.
Urheberrecht - Ohaua-haua-ha - das ist ja mal eine üble Sache.
Dass man andererleuts geistiges Eigentum nicht als sein eigenes ausgeben darf, das kann ich nachvollziehen. Dass man mit andererleuts geistigem Eigentum nicht selber und auch nicht mittelbar Geld verdienen darf (außer man ist Agent), finde ich auch logisch. Dass man aber andererleuts geistiges Eigentum, das bereits ganz normal öffentlich zugänglich und an vielen Stellen auch öffentlich vermarktet wird, nicht noch mal, in anderer Form öffentlich zugänglich machen darf, (ohne es sich dabei selber zuzuschreiben oder gar selber irgendetwas daran verdienen zu wollen) das hätte ich so nicht erwartet.
Hätte ich aber wissen können. Hätte dafür nur § 106 UrhG lesen müssen, was ich bisher einfach versäumt habe.
Tja, und weil ich das nicht wusste und mir mal so absolut überhaupt gar keinen Kopf um Verbote gemacht habe, die sich mir weder erschließen noch irgendwie bekannt sind, bin ich jetzt kriminell geworden. Verstöße gegen § 106 UrhG sind nämlich mit bis zu drei Jahren Gefängnis bewehrt - und genau so einen Verstoß habe ich begangen.

Ich sach ja - ohaua-ha - mir ist jetzt ganz flau und ich beginne vor mir selber Angst zu haben. Was, wenn ich noch mehr schwerst verbotene Dinge tue, von denen ich einfach nicht weiß, wie verboten sie sind, weil mein eingebautes Moralsystem nicht funktioniert?
Weil ich gar kein schlechtes Gewissen habe, wenn ich so etwas tue, weil ich mir fest einbilde, ich tue ja niemandem etwas. Ich nehme niemandem etwas weg und ich verschaffe mir keine persönlichen Vorteile, keinerlei finanziellen Interessen auf meiner Seite und schädigen will ich auch niemanden, Emotionen sind maximal im positiven Sinne im Spiel (boah guck mal, was ich Tolles gefunden habe, muss ich dir unbedingt zeigen) und als strafbare Triebbefriedigung erscheint es mir auch nicht, wenn ich etwas, was öffentlich verfügbar zu hören ist, über eine Spracherkennungssoftware in Text umwandel, weil ich Text besser genießen kann, wenn ich ihn nicht nur höre, sondern auch beim Hören mitlesen kann.
Ich meine, da muss man erst mal drauf kommen, dass das kriminell ist, oder?
Dass man andererleuts geistiges Eigentum nicht einfach so öffentlich verfügbar machen darf - das finde ich sinnvoll, denn schließlich leben die Künstler davon, dass man ihre Werke kauft. Und wenn man sie überall umsonst runterladen kann, muss man sie nicht mehr kaufen, (die Werke, nicht die Künstler), also vollstes Verständnis von meiner Seite und deshalb käme ich auch nie auf den Gedanken, hier irgendwelche fremden geistigen Ergüsse zu verbreiten.
Wenn aber das Werk als solches längst öffentlich verfügbar ist - was gibt es denn dann noch zu schützen?
Und deshalb habe ich etwas getan, von dem ich nicht wusste, dass man dafür ins Gefängnis kommen kann. Ich habe irgendwann Anfang/Mitte November einen Livemitschnitt eines Poetry Slams gefunden, den das Wirtschaftsministerium Kiel auf Youtube veröffentlich hat. (Man beachte:WIRTSCHAFTSMINISTERIUM, ich habe also durchaus darauf geachtet, dass es nicht irgendein windiger, illegaler, privater Videomitschnitt war.) Und weil ich das dort vorgetragene Gedicht (das mittlerweile ziemlich bekannt geworden ist) so toll fand, habe ich das Video hier verlinkt, den Vortrag einmal durch Dragon gejagt und den Text dann unter dem Video eingefügt.
Ich meine, hey, der Text war doch nun wirklich kein Geheimnis oder nur käuflich zu erwerben, jeder kann ihn mitschreiben, wenn er möchte, Spracherkennungssoftware macht es nur noch etwas leichter, aber auch ohne so ein Programm wäre es jedem Menschen völlig problemlos möglich, ohne etwas zu bezahlen an den Text zu kommen. Ich begreife deshalb einfach nicht, wo die schützenswerten Interessen liegen. Ich finde, dann müssen sie das Wirtschaftsministerium und alle anderen Youtube Veröffentlichungen auch löschen lassen.
Aber vielleicht kommt das ja noch, dann bekomme ich sicher wieder Post, dass ich ein illegales Video verlinkt habe.
Darauf bin ich dann gespannt.

Naja, auf alle Fälle bekam ich heute eine E-Mail, in der mir 24h Zeit gegeben wurde, den widerrechtlich und kriminell veröffentlichten Text (siehe § 106 UrhG) zu löschen, sonst.....
Habe ich natürlich gemacht, bin viel zu feige, hier Widerstand zu bieten.
Fühle mich aber jetzt ein bisschen wie Frau Böhmermann....... (wobei der eine andere Straftat begangen hat, aber das Straßmaß ist ein ähnliches und die Sinnhaftigkeiten der Verbote ähneln sich auch irgendwie.)
Ich hof dann mal, Frau Harry wird mit ihrer Einstellung glücklich, immerhin lebt sie in Kiel, also im Norden, wo man halt stets von Kälte, von Klämme und Stürmen umgeben ist.
Punkt
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Sonntag, 20. März 2016
Den Tag verdaddelt
Point and click adventure games sind tatsächlich eine Sorte Computerspiel bzw. iPhone/iPad Spiel, das ich gelegentlich spiele.
Normalerweise behaupte ich ja immer, dass ich Computerspiele langweilig finde und in 99% der Fälle stimmt das auch, aber diese "point and click" Spiele haben eine Besonderheit, die sie nicht ganz so inakzeptabel macht wie die meisten anderen Spiele: Es gibt keinen Gegner und es gibt keine Punkte.
Wettbewerb - in welcher Form auch immer - ist etwas, dem ich mich in aller Regel verweigere. Ich mag keine Gewalt und keinen Kampf, damit auch keinen Wettkampf. Ich spiele deshalb nicht um Punkte, ich spiele nicht, um zu gewinnen, ich brauche auch einen Sieg nicht, um mich selber zu bestätigen oder zur Stärkung irgendwelcher Persönlichkeitsmacken.
Ich spiele, weil es Spaß macht. Dafür brauche ich keinen Vergleich oder irgendeinen anderen extrinsischen Antrieb.
Mein erstes point and click Spiel war "The inner world".
Ich habe es aus Neugier geladen, weil es für kurze Zeit gratis war und mir die Optik und die Beschreibung gut gefallen hat. Es ist bis heute das schönste Spiel, was ich je kennengelernt habe, nach einem vergleichbar schönen Spiel suche ich bisher vergebens. Aber ich habe dabei andere p&c Spiele gefunden und einige sind "ganz nett".
"The inner world" hat mich so sehr gefesselt, dass ich tatsächlich ein komplettes Wochenende lang nicht ansprechbar war, weil ich unbedingt dieses Spiel zu Ende spielen musste, etwas vergleichbares ist mir sonst nur mit Büchern passiert. Obwohl, im Grunde ist "The inner Word" auch nichts anderes als ein Buch, nur interaktiv.

Danach habe er ich Syberia gefunden. Längst nicht so schön wie "The inner World", aber okay. Allerdings wurde es mir zum Schluss hin etwas zäh und mühselig, so dass ich es bis heute nicht zu Ende gespielt habe.

Es gibt natürlich auch bei den p&c Spielen welche, die ich gar nicht erst ausprobieren würde, grundsätzlich alle, die eher "schrill" und typisch comicartig gezeichnet sind. Ich lese ja auch keine Lore-Romanhefte.

Und wirklich oft habe ich solche Spiele auch noch nicht gespielt, aber vorgestern gab es wieder eines im Kurzzeitangebot, so dass ich die letzten zwei Tage mal wieder gefesselt am iPad hing.
Aber nu ist gut, bin durch und habe es auch schon wieder gelöscht. Ich hoffe, jetzt ist erst mal wieder eine Zeit Ruhe. Wie es hieß, habe ich schon wieder vergessen, so wenig hat es mich beeindruckt, aber gleichzeitig genug, um mich von jeder anderen Beschäftigung abzuhalten.
Tja nu, hilft wohl nix
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Dienstag, 15. März 2016
Updates
Was mich am digitalen Leben schon arg stört ist die dauernde Updateterei.

Ständig muss irgendetwas geupdated werden. Kein Tag, ohne dass nicht irgendwelche Apps auf dem Smartphone mit blinkenden Nummern nach einer Auffrischung geifern, gleiches gilt natürlich für das Tablet.
Der Laptop (oder ist das jetzt ein Notebook oder gar ein Ultrabook und ich habe mal wieder ein oder zwei sprachliche Updates verschlafen?) der Klapprechner auf alle Fälle kümmert sich alleine um seine Updates. Dachte ich - bis vorgestern.
Seit einigen Wochen rege ich mich zunehmend über eine hakelige Maus, Aussetzer bei der Tastatur und andere lästige Verschleißzipperlein auf, die aber eigentlich gar kein Verschleiß sein können, weil der Rechner erstens noch gar nicht alt genug ist für Verschleiß und das zweitens viele verschiedene, angeschlossene Mäuse und Tastaturen betraf und mal klappte es und mal nicht und ich konnte so gar kein System des Versagens erkennen. Bis ich mich vorgestern genervt an unseren IT-Betreuer wandte, ihm die Probleme schilderte und schloss mit: "Ich habe nichts mit dem Rechner gemacht."
Den letzten Satz nehme ich mir grundsätzlich vor, explizit NICHT zu sagen, weil es so peinlich ist, genau diesen Satz zu sagen, und dann tue ich es doch jedesmal, denn ich habe schließlich ja wirklich nichts mit dem Rechner gemacht.
Aber genau das war diesmal das Problem, denn ich habe versäumt, ihn upzudaten. Genauer gesagt verlangten die USB-Treiber nach einem Update und seitdem ich das manuell angestoßen und installiert habe, läuft alles wieder fluffig.
Es gibt nämlich nicht nur ein Update für den blöden Rechner, hach, das wäre ja viel zu einfach, nein, es gibt zig.
Windows datet sich ständig auf und der Virenscanner natürlich auch (das können beide immerhin ganz alleine), aber außerdem gibt es ein Systemupdate, das sich nur auf persönliche Anfrage bewegt und so wie ich das verstanden habe, lässt sich das auch nicht auf automatisch umstellen, weil es nach einem exakten Termin für die Planung der Automatik verlangt und wenn zu diesem Termin der Rechner einmal nicht an oder nicht online ist, bricht er sofort den gesamten Plan auch für die Zukunft ab, der Blödmann. Das war bei mir natürlich passiert und deshalb hatte ich wohl uralt USB-Treiber. Weshalb es ein Problem ist, dass die USB Treiber veralten, wenn doch die angeschlossenen Hardwaregeräte genauso alt sind, das erschließt sich mir nicht komplett, aber der IT-Fachmensch meinte, das läge an dem Windowsupdate, das ja automatisch läuft und das dann manchmal an irgendwelchen Stelle Plätze besetzt, die bis dahin von den Systemeinstellungen benutzt wurden, die durch das Update dann überschrieben werden. Mit der Folge, dass das System nicht mehr richtig funktioniert. Deshalb muss auch das System ständig aufgefrischt werden, hauptsächlich weil es mit seiner Programmierung ständig von A nach B nach C nach XYZ umziehen muss, weil ihm ansonsten mal wieder ein automatisches Windowsupdate dazwischen gekommen ist.

Grundsätzlich finde ich ja moderne Technik etwas positives, aber es gibt immer wieder Tage, wo ich sehr deutlich der Überzeugung bin, dass da grade gewaltig was übertrieben wird
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Freitag, 26. Februar 2016
Internetentwicklungen
Früher waren die Referrer lustiger, weil man direkt sehen konnte, wonach die Leute gegoogelt haben und dann konnte man nicht nur über die skurrilen Suchbegriffe grinsen, sondern auch darüber, wie die Leute mit derart abgedrehten Suchen ausgerechnet auf dem eigenen Blog gelandet sind.
Heute kann man irgendwie viel weniger in den Referrern erkennen, die Suchwörter sind meist nicht ersichtlich und überhaupt kommen die Menschen von Seiten, die bei mir nur ein ganz großes Fragezeichen hinterlassen.
Insgesamt ist es für mich nur noch ein großes Durcheinander:

Was für ein Durcheinander

Ich glaube, hier manifestiert sich jetzt tatsächlich, dass sich in den letzten 8 Jahren, in denen ich das Internet zu 95% nur für berufliche Zwecke benutzt habe, gewaltig was getan hat.
Es gibt inzwischen nicht nur eine Riesenzahl von verschiedenen social media Seiten, sondern die Zahl der Menschen, die diese Seiten hochfrequentiert benutzen hat sich auch verzigfacht. Und insgesamt hat sich für viele Menschen inzwischen eine komplett andere, viel selbstverständlichere Internetnutzung ganz von alleine entwickelt. Vor 10 Jahren war einfach die Masse der Menschen, die aktiv im Internet unterwegs noch eine andere.

Neulich sagte jemand "Internetjahre sind Hundejahre" und ich finde das eine treffende Beschreibung. Wenn ich mich 8 Jahre nicht um die Veränderungen im Internet gekümmert habe, dann ist das mehr als ein halbes Leben.

Zwar habe ich mich grundsätzlich immer noch für die neuen Social Media Plattformen und Entwicklungen interessiert, aber eher nur von der technischen Seite.
D.h. ich habe fast überall einen Account, mit dem ich mich dann in der jeweiligen "Anwendung" umsehen und testen konnte, wenn ich aber einmal wusste, wie das System im wesentlichen funktioniert und was es da so gibt, erlosch mein Interesse sehr schnell wieder.
Einen Twitteraccount zum Beispiel habe ich sogar schon seit über 10 Jahren - aber bis heute nicht verstanden, was daran so toll ist. An Twitter meine ich.
Dasselbe gilt für Facebook, Instagram, Pinterest und Tumblr und mindestens 17 verschiedene andere Dienste.
Nur einen Tinder-Account, den habe ich mir bisher verkniffen...
Ich habe aber ansonsten fast überall einen Account und weiß grundsätzlich, wie man damit umgeht - allein mir fehlt die Erkenntnis, was ich für einen Nutzen davon habe.
Bei Twitter gibt es einige Leute, die posten unglaublich lustige Sprüche. Die kann man dann aber geballt in den diversesten "Meine Lieblingstweets der Woche" Sammlungen nachlesen - und erspart sich damit 5.783 überflüssige Interessiertmichnicht-Tweets, die ja leider um diese wirklich lustigen Tweets drumherum auch noch in die Welt gesetzt werden.
Wenn ich mit bestimmten Leuten chatten oder kommunizieren will, finde ich persönlich WhatsApp oder ähnliche "SMS-Gruppen" praktischer als Twitter. Alternativ von mir aus auch eine Facebook-Gruppe, wichtig finde ich nur, dass bestimmte Leute in bestimmten Gruppen zusammengefasst sind und ich so meine Kommunikation in einen konkreten Kontext stellen kann.
Vielleicht kann ich mit Twitter aber auch nur deshalb nichts anfangen, weil mir nur sehr selten etwas wirklich originelles einfällt. Wenn das passiert, dann meistens in Gesprächen mit anderen und dann finde ich es nicht nur peinlich, sondern auch lästig, es sofort rauszutwittern. Wenn ich später wieder alleine bin und Zeit habe und irgendwas posten könnte, fällt mir nichts mehr ein.
Als Informationsmedium nutze ich es manchmal - wenn ich also nach ganz aktuellen "Jetztinformationen" zu ausgefallenen Situationen suche, dann finde ich Twitter praktisch, aber dann auch nur zum Lesen und nicht zum Schreiben.
Facebook habe ich sogar eine Zeitlang aktiv genutzt, aber nachdem ich zum xten Mal einen Text oder eine Meldung, die ich toll fand, noch mal lesen wollte, aber nicht mehr wiederfand, weil ich mir entweder nicht gemerkt hatte, wer es gepostet hatte oder der entsprechende Account so irrsinnig viel postet, dass man schon ob der schieren Menge nichts mehr findet,
habe ich wutentbrannt beschlossen, dass es nervenschonender ist, wenn ich bei Facebook gar nichts mehr lese, dann komme ich auch nicht in Versuchung, etwas wiederfinden zu wollen.

Und obwohl ich quasi auf allen Seiten angemeldet bin, überall dabei bin, benutze ich all diese Apps/Anwendungen/Plattformen oder wie immer man das nennen mag, so gut wie gar nicht, weil ich schlicht keine Zeit habe dazu. Das ist für mich noch das allerallergrößte Rätsel: Wo nehmen die Menschen die unendliche Zeit her, sich mit all diesen Dingen regelmäßig zu beschäftigen? Schüler, Studenten und Rentner jetzt mal ausgenommen, haben doch alle Leute einen vollen Arbeitstag, acht Stunden Arbeit plus Pausen plus An- und Abreise, ich denke, viele sind mindestens 10 Stunden täglich mit arbeiten beschäftigt.
Dann schlafen, anziehen, duschen, essen, sind doch auch mindestens 8-9 Stunden (bei mir eher 10), da bleiben dann nur noch 5-6 Stunden für sonstige Tätigkeiten und davon gehen bei mir mindestens 3-4 Stunden für "soziale Kontakte in der Familie" drauf, heißt, ich rede mit den Menschen in meiner Umgebung oder mache etwas gemeinsam, Zeit für Internet bleibt da einfach nicht viel.

Ich bin sehr zufrieden, mit meinem sich immer fester etablierenden Bloggerleben. Wenn ich hier etwas schreibe, ist das Zeit für mich. Zeit, die ich mal nicht mit Kommunikation, nicht mit anderen Menschen, nicht mit fremden Verpflichtungen verbringe. Es ist aber auch festgehaltene Zeit, denn die Texte bleiben, ich kann sie rückwärts immer noch mal ansehen, hier ist die Zeit quasi sichtbar in Buchstaben gefangen und nicht einfach in 140 Zeichen zwischendurch davongezwitschert.

Aber vielleicht bin ich auch einfach nur zwischen zwei Dimensionsfalten aus der Zeit gefallen und gehöre in echt gar nicht in dieses Leben. Kann gut sein, dass irgendwo zwischen den Jahren ein Leben existiert, das viel besser zu mir passt, das ich aber verpasst habe und mich deshalb mit dem, was hier jetzt grade abläuft arrangieren muss.
Dann sei's drum, im Grunde muss ich ja auch nicht alles verstehen
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Mittwoch, 27. Januar 2016
Noch 'ne App
Office Lens ist noch eine Microsoft App fürs iPhone, die ich nur genial finde.
Ich nehme häufiger mal an Besprechungen teil, bei denen Erläuterungen auf Whiteboards gemalt werden. Fürs Protokoll / zur Nachbearbeitung ist es am einfachsten, die beschriebenen Blätter oder Leinwände einfach zu fotografieren. Jetzt kann man natürlich jedesmal aufstehen, nach vorne laufen, sich grade und in passendem Abstand vor das Whiteboard zu stellen, um ein brauchbares Foto zu machen, auf dem man nachher auch was lesen kann - oder man benutzt diese App und kann aus großer Entfernung und/oder schief von der Seite ein Foto machen und das Ergebnis ist ein perfekt grade gerichtetes, leserliches Abbild des Whiteboardinhalts.

Dieses hier habe ich auf der linken Seite des Raums sitzend aus 10m Entfernung fotografiert.

Whiteboard
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