anjesagt

Anjesagtes, Appjefahr'nes und manchmal auch Ausjedachtes
Montag, 5. Juni 2017
Helgoland
Wir haben es tatsächlich gemacht, wir sind heute zu viert nach Helgoland geflogen und nicht nur heil gelandet, sondern am Abend problemlos auch wieder gestartet, es hat also alles tadellos geklappt, so dass es insgesamt ein wirklich toller Tag mit faszinierenden Eindrücken und Erlebnissen war.
Ich war zwar schon oft auf Helgoland, trotzdem ist es jedesmal wieder aufs Neue ein Erlebnis und jedesmal aufs Neue muss ich tausend Fotos machen, weil es einfach so viel zu gucken zu bestaunen gibt.

Hier nur die ersten zwei - alle anderen in den Kommentaren, damit die Startseite beim Laden nicht in die Knie geht.





Eigentlich war das Wetter nicht so toll, wie die Farben es hier vermuten lassen - liegt aber auch an Helgoland, das knallt halt immer
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(Abgelegt in anjeflogen und bisher 597 x anjeklickt)

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Noch eins von oben:


und noch eins - von etwas weiter weg. Hier sieht man beide Teile von Helgoland - die Hauptinsel auf dem Felsen und "die Düne", eine vorgelagerte Sandbank, wo auch der Flugplatz ist.
Auf der Düne ist auch der Campingplatz und der Strand für die Helgoländer, denn auf der Felseninsel ist nur ein sehr mickriger Strand, so dass es viel einfacher und schöner ist, man setzt eben zur Düne über und geht dann da baden.


Die Tiere, die dort leben sind so sehr nicht scheu, dass es kaum zu glauben ist.
Die Robben liegen dort quasi neben den Urlaubern am Strand und lassen sich durch nichts aus der Ruhe bringen.


Auf dem Flugplatz nisten die Austernfischer und gehen nur mal zwei-drei Schritte beiseite, wenn direkt über ihrem Gelege ein Flugzeug parkt.


Die Lange Anna ist natürlich DAS Wahrzeichen von Helgoland, sie ist aber auch direkt neben dem Lummenfelsen, so dass sich der Besuch dort doppelt lohnt.


Auf den Lummenfelsen brüten inzwischen nicht nur die Trottellummen und die Dreizehenmöwen, die dort seit Ewigkeiten ihr angestammtes Brutrevier haben, sondern seit einigen Jahren hat sich dort auch eine recht große Basstölpelkolonie angesiedelt - und die sind auch so beeindruckend unscheu, dass man es kaum glauben mag.

Das sind hier alles Fotos, die ich ohne Tele oder anderen Kameraschnickschnack aufgenommen habe, einfach klick-knips mit dem Handy, die Vögel brüteten direkt hinter dem Zaun am Klippenpfad.


Am Helgoländer Leuchtturm interessierte meinen Piloten natürlich am meisten das VOR, sehr oft sind die so abseits in der Botanik aufgebaut, dass man von unten kaum drankommt, (weil es im Grunde auch keinen Grund gibt, von unten dran zu wollen), aber wir stellten fest, auf Helgoland kann man nicht nur ganz dicht an Tiere rangehen, sondern auch an VORs.


Zwischen Düne und Hauptinsel verkehrt ein Wassertaxi, von dem aus man einen wunderbaren Blick in den Hafen hat


Als wir abends wieder zurück zur Düne und zum Flugplatz fuhren, war just eine Segelregatta mit Ziel Schottland gestartet, unser Wassertaxi fuhr also zwischen den grade auslaufenden Segelyachten durch


Eins fuhr ganz dicht vor unserer Nase querab vorbei


Auf dem Rückflug nach Borkum kamen wir dann noch an einem Gewitter vorbei - wenn man drumrum fliegen kann, ist das alles kein Problem, bietet dafür tolle Bilder.

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