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Freitag, 31. Juli 2026
Alle etwas angestrengt
anje, 22:07h
Dass wir gestern schon die Tour nach Bad Wünnenberg gemacht haben, war wirklich eine gute Idee, der Tag heute war auch so schon anstrengend genug.
Aber vielleicht ist auch nur ein wenig die Luft raus bei uns, wir sind auf alle Fälle alle beide ziemlich platt.
Immerhin ist es gelungen, die Galabauer zu überzeugen, die Zaunpfähle neu zu setzen, jetzt wird es ordentlich und symmetrisch.
Am Nachmittag sind wir noch auf die Hundewiese an die Ems gefahren, wo Bixa auf einen Husky-Mix traf, mit dem sie über eine Stunde wild rumtobte, anschließend hatten wir einen fast einfarbig schlammbraunen Dalmatiner

Als wir wieder in Greven waren, mussten wir uns alle erst mal ausführlich ausruhen
.
Aber vielleicht ist auch nur ein wenig die Luft raus bei uns, wir sind auf alle Fälle alle beide ziemlich platt.
Immerhin ist es gelungen, die Galabauer zu überzeugen, die Zaunpfähle neu zu setzen, jetzt wird es ordentlich und symmetrisch.
Am Nachmittag sind wir noch auf die Hundewiese an die Ems gefahren, wo Bixa auf einen Husky-Mix traf, mit dem sie über eine Stunde wild rumtobte, anschließend hatten wir einen fast einfarbig schlammbraunen Dalmatiner

Als wir wieder in Greven waren, mussten wir uns alle erst mal ausführlich ausruhen
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Donnerstag, 30. Juli 2026
Geänderte Pläne und Baufortschritte
anje, 22:52h
Die Planung des Tages wurde mehrfach aktualisiert und geändert, am Ende waren mit dem Ablauf aber sehr zufrieden, doch der Reihe nach:
Eigentlich wollten wir heute erst am späten Abend wieder aufs Festland fliegen, aber dann schickte der Wetterdienst gestern schon wilde Wetterwarnungen für heute ab 14h, Unwetter, Gewitter, Weltuntergang, betroffen seien das Münsterland und Ostwestfalen, und nunja, da will man dann nicht unbedingt reinfliegen.
Also beschlossen wir deutlich früher zu fliegen, damit wir um 14h, wenn das mit dem Weltuntergang im Münsterland losgeht, dass wir das dann live vom Boden aus verfolgen können, erschien uns sicherer.
Bedeutete konkret: deutlich früheres Aufstehen als normal zwecks gründlichem Hausputz. Ich bin jetzt seit 14 Tagen auf Borkum und wirklich sehr viel saubergemacht habe ich in der Zeit nicht, es lohnte sich also und das ist aus meiner Sicht auch einer der positivsten Aspekte dieser ständigen Haushaltswechsel, dadurch wird nämlich sichergestellt, dass das Haus doch regelmäßig geputzt wird: Zum Drinwohnen ist mir der Sauberkeitszustand egal, aber zum Verlassen ist es mir sehr wichtig, dass es pikobello aufgeräumt und geputzt ist.
Das ist so ähnlich wie mit den Unterhosen meiner Mutter: Wenn sie das Haus für eine etwas weitere Tour irgendwohin verließ, dann hat sie immer darauf geachtet, dass sie auch eine ordentliche Unterhose trägt und nicht einen der mehrfach gestopften Schlüppis, die für den Alltag vielleicht noch okay waren, aber auf keinen Fall für die Augen eines anderen Menschen gedacht waren.
Wenn es also eine theoretische Chance gab, dass sie unterwegs in irgendeiner Form verunfallt und dann ins Krankenhaus eingeliefert wird, dann ist es sehr, SEHR! wichtig, dass wenigstens die Unterhose keine Löcher hat.
So geht es mir beim Verlassen eines Hauses, wer weiß, wer als nächstes in dieses Haus geht und sich dann wundert, was hier für Schlampen wohnen, ne ne, wenn ich das Haus für mehr als einen Tag verlasse, dann muss es sauber sein.
Außerdem habe ich ja auch immer diese große Sorge vor Ungeziefer. In einem Haus, in dem sich niemand mehr bewegt, kann sich das Ungeziefer komplett ungestört vermehren und ausbreiten, deshalb ist es sehr wichtig, nirgendwo irgendwelche Lebensmittelreste zurückzulassen.
Als ich heute übrigens hier in Greven das Haus wieder betrat, sah es hier nicht so aus, wie ich üblicherweise ein Haus verlasse, K war letzte Woche für zwei Tage alleine hier im Haus und hatte absolut sichtbare Lebensspuren hinterlassen.
Das mit der Scham vorm Doktor und den gestopften Schlüppis - geschenkt, den Spleen muss er nicht teilen, das weiß ich selber, dass das etwas überdreht ist, von mir aus kann er deshalb auch ein ungemachtes Bett hinterlassen.
Aber Krümel in der Küche, das geht in meinen Augen gar nicht, das ist eine offizielle Einladung an alle Mehlmotten der Welt: Kommet und vermehret euch, hier könnt ihr ungestört wohnen.
Ungeleerte Mülleimer sind ein Fest für Maden, ein bekleckerter Boden lädt alle Ameisen ein, es sich in diesem Haus gemütlich zu machen und nicht geleerte Kaffeepads schimmeln in der Maschine, muss auch nicht sein, nein wirklich, ich war nicht sehr amused.
Das Borkumhaus ist auf alle Fälle ungeziefersicher sauber, alles andere funktionierte auch ordnungsgemäß, um 13.51h landeten wir in Osnabrück, ohne dass ein Unwetter in Sicht gewesen wäre.
Weil wir jetzt aber schon so viel früher wieder auf dem Festland waren, zogen wir einen Programmpunkt, den wir zunächst für morgen geplant hatten, kurzerhand vor und fuhren von Osnabrück direkt über die Autobahn nach Bad Wünnenberg. Dort wohnt nämlich unser Treppenhersteller und der hatte noch das Farbmuster des künftigen Holzbodens.
Der Farbton für die Treppe ist inzwischen ausgesucht, der Treppenhersteller braucht also das Muster nicht mehr und eigentlich wollten wir es morgen abholen und an den Küchenbauer weitergegeben, damit der weiß, welchen Farbton die Eichenbretter mit der drangefummelten Baumkante haben sollen, das hätte allerdings morgen gut drei Stunden Extrazeit gekostet.
Dadurch, dass wir das heute schon erledigt haben, haben wir morgen deutlich mehr Luft und nicht so viel Druck, alle Termine zeitnah abzuarbeiten, außerdem waren wir deshalb heute auch schon mal in Rheda und haben natürlich heute schon den aktuellen Fortschritt der Arbeiten gesehen, so dass K gleich morgen früh den Galabauer anrufen wird, um ihm mitzuteilen, dass wir mit der Verteilung der Zaunpfähle, wie er sie bereits betoniert hat, überhaupt nicht einverstanden sind. Er möge sie bitte alle wieder rausrupfen und neu und dann vor allem symmetrisch verteilen.
Hier die völlig unsymmetrisch verteilten Zaunpfosten, das muss leider alles noch mal neu

K hat bereits einen Plan gezeichnet, wo welcher Zaunpfahl hinkommt, währenddessen hat er mindestens 17x fassungslos vor sich hingemurmelt, dass er überhaupt nicht versteht, wie jemand so etwas so durcheinander und unsystematisch machen kann, aber nun ja, die Leute haben augenscheinlich andere Schwerpunkte.
In der Küche ist der Putz jetzt auch schon final feingeputzt, ich hatte mir als Farbe "Arancia" ausgesucht und war jetzt etwas überrascht, wie orange es geworden ist.
Aber nach dem ich es mir eine Zeitlang angesehen habe, war ich dann doch wieder ganz zufrieden damit. Die Fronten der Küche sind weiß, ich wollte also auch bewusst eine starke Wandfarbe als Kontrast und ich denke, das wird nachher wirklich ganz gut aussehen, vor allem passt es gut zu den Eichenregalbrettern, die es als Ergänzung zu den weißen Schränken ja auch noch in der Küche gibt.
Oben rechts ist die Küche vom Wohnzimmer aus fotografiert, das braune ist der ungefärbte Lehm als Unterputz, der im Wohnzimmer ja noch sichtbar ist, weil bisher nur die Küche feingeputzt wurde, hier sieht man deshalb aber auch den Unterschied der Farben sehr gut und ich denke, das Arancia in der Küche war schon die richtige Wahl.
Das Wohnzimmer wird übrigens lehmrot, auch so eine Knallefarbe, weil ich überall Weiß schlicht zu langweilig finde.
Im Obergeschoss haben die Trockenbauer die Holzvertäfelung weiter angebracht, das Schlafzimmer ist inzwischen komplett fertig und es gefällt mir ausgesprochen gut.

Gegen 19h waren wir in Greven, weder in Rheda noch sonstwo unterwegs sind wir einem weltuntergangsähnlichen Gewitter begegnet, aber immerhin hat es etwas geregnet und sich damit angenehm abgekühlt, das ist ja immerhin schon mal was
.
Eigentlich wollten wir heute erst am späten Abend wieder aufs Festland fliegen, aber dann schickte der Wetterdienst gestern schon wilde Wetterwarnungen für heute ab 14h, Unwetter, Gewitter, Weltuntergang, betroffen seien das Münsterland und Ostwestfalen, und nunja, da will man dann nicht unbedingt reinfliegen.
Also beschlossen wir deutlich früher zu fliegen, damit wir um 14h, wenn das mit dem Weltuntergang im Münsterland losgeht, dass wir das dann live vom Boden aus verfolgen können, erschien uns sicherer.
Bedeutete konkret: deutlich früheres Aufstehen als normal zwecks gründlichem Hausputz. Ich bin jetzt seit 14 Tagen auf Borkum und wirklich sehr viel saubergemacht habe ich in der Zeit nicht, es lohnte sich also und das ist aus meiner Sicht auch einer der positivsten Aspekte dieser ständigen Haushaltswechsel, dadurch wird nämlich sichergestellt, dass das Haus doch regelmäßig geputzt wird: Zum Drinwohnen ist mir der Sauberkeitszustand egal, aber zum Verlassen ist es mir sehr wichtig, dass es pikobello aufgeräumt und geputzt ist.
Das ist so ähnlich wie mit den Unterhosen meiner Mutter: Wenn sie das Haus für eine etwas weitere Tour irgendwohin verließ, dann hat sie immer darauf geachtet, dass sie auch eine ordentliche Unterhose trägt und nicht einen der mehrfach gestopften Schlüppis, die für den Alltag vielleicht noch okay waren, aber auf keinen Fall für die Augen eines anderen Menschen gedacht waren.
Wenn es also eine theoretische Chance gab, dass sie unterwegs in irgendeiner Form verunfallt und dann ins Krankenhaus eingeliefert wird, dann ist es sehr, SEHR! wichtig, dass wenigstens die Unterhose keine Löcher hat.
So geht es mir beim Verlassen eines Hauses, wer weiß, wer als nächstes in dieses Haus geht und sich dann wundert, was hier für Schlampen wohnen, ne ne, wenn ich das Haus für mehr als einen Tag verlasse, dann muss es sauber sein.
Außerdem habe ich ja auch immer diese große Sorge vor Ungeziefer. In einem Haus, in dem sich niemand mehr bewegt, kann sich das Ungeziefer komplett ungestört vermehren und ausbreiten, deshalb ist es sehr wichtig, nirgendwo irgendwelche Lebensmittelreste zurückzulassen.
Als ich heute übrigens hier in Greven das Haus wieder betrat, sah es hier nicht so aus, wie ich üblicherweise ein Haus verlasse, K war letzte Woche für zwei Tage alleine hier im Haus und hatte absolut sichtbare Lebensspuren hinterlassen.
Das mit der Scham vorm Doktor und den gestopften Schlüppis - geschenkt, den Spleen muss er nicht teilen, das weiß ich selber, dass das etwas überdreht ist, von mir aus kann er deshalb auch ein ungemachtes Bett hinterlassen.
Aber Krümel in der Küche, das geht in meinen Augen gar nicht, das ist eine offizielle Einladung an alle Mehlmotten der Welt: Kommet und vermehret euch, hier könnt ihr ungestört wohnen.
Ungeleerte Mülleimer sind ein Fest für Maden, ein bekleckerter Boden lädt alle Ameisen ein, es sich in diesem Haus gemütlich zu machen und nicht geleerte Kaffeepads schimmeln in der Maschine, muss auch nicht sein, nein wirklich, ich war nicht sehr amused.
Das Borkumhaus ist auf alle Fälle ungeziefersicher sauber, alles andere funktionierte auch ordnungsgemäß, um 13.51h landeten wir in Osnabrück, ohne dass ein Unwetter in Sicht gewesen wäre.
Weil wir jetzt aber schon so viel früher wieder auf dem Festland waren, zogen wir einen Programmpunkt, den wir zunächst für morgen geplant hatten, kurzerhand vor und fuhren von Osnabrück direkt über die Autobahn nach Bad Wünnenberg. Dort wohnt nämlich unser Treppenhersteller und der hatte noch das Farbmuster des künftigen Holzbodens.
Der Farbton für die Treppe ist inzwischen ausgesucht, der Treppenhersteller braucht also das Muster nicht mehr und eigentlich wollten wir es morgen abholen und an den Küchenbauer weitergegeben, damit der weiß, welchen Farbton die Eichenbretter mit der drangefummelten Baumkante haben sollen, das hätte allerdings morgen gut drei Stunden Extrazeit gekostet.
Dadurch, dass wir das heute schon erledigt haben, haben wir morgen deutlich mehr Luft und nicht so viel Druck, alle Termine zeitnah abzuarbeiten, außerdem waren wir deshalb heute auch schon mal in Rheda und haben natürlich heute schon den aktuellen Fortschritt der Arbeiten gesehen, so dass K gleich morgen früh den Galabauer anrufen wird, um ihm mitzuteilen, dass wir mit der Verteilung der Zaunpfähle, wie er sie bereits betoniert hat, überhaupt nicht einverstanden sind. Er möge sie bitte alle wieder rausrupfen und neu und dann vor allem symmetrisch verteilen.
Hier die völlig unsymmetrisch verteilten Zaunpfosten, das muss leider alles noch mal neu

K hat bereits einen Plan gezeichnet, wo welcher Zaunpfahl hinkommt, währenddessen hat er mindestens 17x fassungslos vor sich hingemurmelt, dass er überhaupt nicht versteht, wie jemand so etwas so durcheinander und unsystematisch machen kann, aber nun ja, die Leute haben augenscheinlich andere Schwerpunkte.
In der Küche ist der Putz jetzt auch schon final feingeputzt, ich hatte mir als Farbe "Arancia" ausgesucht und war jetzt etwas überrascht, wie orange es geworden ist.
Aber nach dem ich es mir eine Zeitlang angesehen habe, war ich dann doch wieder ganz zufrieden damit. Die Fronten der Küche sind weiß, ich wollte also auch bewusst eine starke Wandfarbe als Kontrast und ich denke, das wird nachher wirklich ganz gut aussehen, vor allem passt es gut zu den Eichenregalbrettern, die es als Ergänzung zu den weißen Schränken ja auch noch in der Küche gibt.
Oben rechts ist die Küche vom Wohnzimmer aus fotografiert, das braune ist der ungefärbte Lehm als Unterputz, der im Wohnzimmer ja noch sichtbar ist, weil bisher nur die Küche feingeputzt wurde, hier sieht man deshalb aber auch den Unterschied der Farben sehr gut und ich denke, das Arancia in der Küche war schon die richtige Wahl.
Das Wohnzimmer wird übrigens lehmrot, auch so eine Knallefarbe, weil ich überall Weiß schlicht zu langweilig finde.
Im Obergeschoss haben die Trockenbauer die Holzvertäfelung weiter angebracht, das Schlafzimmer ist inzwischen komplett fertig und es gefällt mir ausgesprochen gut.

Gegen 19h waren wir in Greven, weder in Rheda noch sonstwo unterwegs sind wir einem weltuntergangsähnlichen Gewitter begegnet, aber immerhin hat es etwas geregnet und sich damit angenehm abgekühlt, das ist ja immerhin schon mal was
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Mittwoch, 29. Juli 2026
Hitzetod
anje, 21:32h
Man sagt ja, Erfrieren wäre ein angenehmer Tod, weil eine Unterkühlung für den Körper wohl unglaublich anstrengend ist und er deshalb alle Systeme runterfährt, die nicht zwingend notwendig sind. Das heißt, man schläft einfach irgendwann erschöpft ein und wenn man aufwacht, ist man tot.
Ich stelle mir das sehr angenehm vor, so eine Art Tod hätte ich gerne.
Mein Körper reagiert mit dieser akuten Müdigkeit und dem Runterfahren der Systeme aber nicht nur bei Kälte, sondern auch bei Hitze.
Wenn die Temperaturen auf deutlich über 30°C steigen, werde ich so müde, dass es mir schwer fällt, die Augen offen zu halten und zwar egal, wo ich grade bin und was ich mache.
Ich wollte heute Dinge im Dorf erledigen, setzte mich also aufs Rad und fuhr erst zum Onkel, dann ins Dorf, in der festen Hoffnung, dass Radfahren doch bestimmt angenehm sein wird, denn da gibt es ja Fahrtwind.
Es gab natürlich auch Fahrtwind, mir war aber trotzdem deutlich zu warm und dann hatte ich aktiv damit zu kämpfen, dass ich beim Fahrradfahren die Augen aufhielt.
Es gelang nicht durchgängig, den klassischen Sekundenschlaf bekannt vom Autofahren konnte ich zwischendurch doch nicht komplett vermeiden und wäre fast mit so einer Urlaubsoma zusammengerasselt, die mit der stumpfen Ignoranz des zahlenden Touristen (ich habe für meinen Urlaub bezahlt, also habe ich Vorfahrt) alle Straßenverkehrsregelungen missachtete, vielleicht dachte sie auch, rechts vor links gilt für Radfahrer, die Kurtaxe bezahlt haben nicht, was weiß ich, was sie dachte oder auch nicht dachte, ich schreckte aber gewaltig auf, als die blöde Kuh mir plötzlich von links ins Rad fahren wollte, weil ich sie wirklich vorher nicht bemerkt hatte.
Und wenn ich mir bei einem Fahrradunfall das Genick breche, ist es vielleicht auch ein schneller Tod, aber lieber wäre mir schon, ich wache nicht vorher auf, sondern erst nachher.
Diesmal ist es noch mal gutgegangen, ich bin blitzschnell grade noch rechtzeitig nach rechts abgebogen, immerhin war ich danach eine Zeitlang ausreichend wach.
Sonst ist nicht viel passiert, es ist einfach zu heiß, die einzige sonstige Unternehmung des Tages war ein Ausflug an den Hundestrand, wo ich diesmal mit Badeanzug richtig lange ins Wasser gegangen bin, das wenigstens war eine angenehm kühle Abwechslung
.
Ich stelle mir das sehr angenehm vor, so eine Art Tod hätte ich gerne.
Mein Körper reagiert mit dieser akuten Müdigkeit und dem Runterfahren der Systeme aber nicht nur bei Kälte, sondern auch bei Hitze.
Wenn die Temperaturen auf deutlich über 30°C steigen, werde ich so müde, dass es mir schwer fällt, die Augen offen zu halten und zwar egal, wo ich grade bin und was ich mache.
Ich wollte heute Dinge im Dorf erledigen, setzte mich also aufs Rad und fuhr erst zum Onkel, dann ins Dorf, in der festen Hoffnung, dass Radfahren doch bestimmt angenehm sein wird, denn da gibt es ja Fahrtwind.
Es gab natürlich auch Fahrtwind, mir war aber trotzdem deutlich zu warm und dann hatte ich aktiv damit zu kämpfen, dass ich beim Fahrradfahren die Augen aufhielt.
Es gelang nicht durchgängig, den klassischen Sekundenschlaf bekannt vom Autofahren konnte ich zwischendurch doch nicht komplett vermeiden und wäre fast mit so einer Urlaubsoma zusammengerasselt, die mit der stumpfen Ignoranz des zahlenden Touristen (ich habe für meinen Urlaub bezahlt, also habe ich Vorfahrt) alle Straßenverkehrsregelungen missachtete, vielleicht dachte sie auch, rechts vor links gilt für Radfahrer, die Kurtaxe bezahlt haben nicht, was weiß ich, was sie dachte oder auch nicht dachte, ich schreckte aber gewaltig auf, als die blöde Kuh mir plötzlich von links ins Rad fahren wollte, weil ich sie wirklich vorher nicht bemerkt hatte.
Und wenn ich mir bei einem Fahrradunfall das Genick breche, ist es vielleicht auch ein schneller Tod, aber lieber wäre mir schon, ich wache nicht vorher auf, sondern erst nachher.
Diesmal ist es noch mal gutgegangen, ich bin blitzschnell grade noch rechtzeitig nach rechts abgebogen, immerhin war ich danach eine Zeitlang ausreichend wach.
Sonst ist nicht viel passiert, es ist einfach zu heiß, die einzige sonstige Unternehmung des Tages war ein Ausflug an den Hundestrand, wo ich diesmal mit Badeanzug richtig lange ins Wasser gegangen bin, das wenigstens war eine angenehm kühle Abwechslung
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Dienstag, 28. Juli 2026
Wilde Urlauber und rasender Hund
anje, 22:58h
Hier auf Borkum ist grade absolute Hochsaison, überall ist es rappelvoll, es ist alles so gar nicht meine Welt.
Der Südstrand vor unserer Haustür wird immer beliebter, weil die Sandbank vor dem Hauptstrand im Norden mittlerweile so weit an den Strand rangerutscht ist, dass zwischen Sandbank und Strand ein sehr breiter, schlickiger Wattstreifen entstanden ist, d.h. bis man ans freie, offene Wasser kommt, muss man durch diesen fiesen Schlick waten und dann auch noch über die gesamte Sandbank laufen oder einen Riesenriesenbogen machen, so. ca. 3-4km außen rum und irgendwie ist das auch nicht zielführend, wenn man nur mal kurz schwimmen will. Kurz: der Hauptstrand taugt nicht mehr für Urlauber, die auch mal ins Wasser gehen wollen, weshalb es eine starke Ausweichbewegung nach Süden gibt.
Da die meisten Urlauber im Ort wohnen, ist der Strand für sie jetzt 1-2km entfernt, deshalb fahren sie mit dem Fahrrad an diesen Ausweichstrand, was wiederum bedeutet, dass der grade frisch gebaute, riesengroße Fahrradparkplatz vorm Südstrand, der ca. 500 Fahrräder fasst, schon wieder deutlich zu klein ist und die Leute stellen ihre Fahrräder eben einfach irgendwohin, wo sie meinen, dass Platz ist.
Eigentlich ist da sonst nirgendwo Platz, überall stehen große Schilder: Fahrradabstellen verboten! Rettungsgasse freihalten! usw. - aber das interessiert niemanden, zumal ja auch die wenigsten ihre eigene Fahrräder dabei haben und wenn man mit so einem Mietfahrrad unterwegs ist, dann fühlt man sich wahrscheinlich auch deutlich weniger angesprochen oder zuständig, was Regeln und Verbote angeht. Ich habe sonst keine Erklärung.
Trotz der unangenehmen Überfüllung sind wir heute mit dem Hund an den Strand gegangen, mir war heiß und ich dachte, der Hund freut sich bestimmt über ein wenig Toben am Strand.
Es waren aber schon wieder kaum andere Hunde da, die mit ihr toben wollten/durften (dieses Jahr finde ich die anderen Hundehalter noch merkwürdiger als letztes Jahr), deshalb hat sie heute mit sich selber getobt und ist immerzu zwischen den Buhnen (Abstand ca. 200m) hin- und hergejagt, eine Strecke im Wasser (da springt sie in Riesenhopsern wie eine Gazelle über die Wellen) und zurück dann in maximaler Geschwindigkeit über den harten Sand, das Ganze mindestens 20mal, sie war überhaupt nicht mehr zu bremsen.
K sagte, er wäre die letzten Tage mit ihr nicht am Strand gewesen, d.h. sie ist ein paar Tage nicht frei gelaufen und hatte ganz offensichtlich ein großes Nachholbedürfnis was Rennen angeht.
Am Abend ist K dann nochmal eine Runde am Rad mit ihr über den Lopdeelenweg gefahren und hat ein sehr schönes Mondfoto mitgebracht.
Lesehinweis: Frau Fragmente will die nächsten vier Wochen jeden Tag bloggen, weil sie grade nach dem Sinn in ihrem Leben sucht. Ich finde das einen guten Ansatz (schreibend zu sich selber zu finden).
Wie eingeschnürt ist man in seinem eigenen Leben?
.
Der Südstrand vor unserer Haustür wird immer beliebter, weil die Sandbank vor dem Hauptstrand im Norden mittlerweile so weit an den Strand rangerutscht ist, dass zwischen Sandbank und Strand ein sehr breiter, schlickiger Wattstreifen entstanden ist, d.h. bis man ans freie, offene Wasser kommt, muss man durch diesen fiesen Schlick waten und dann auch noch über die gesamte Sandbank laufen oder einen Riesenriesenbogen machen, so. ca. 3-4km außen rum und irgendwie ist das auch nicht zielführend, wenn man nur mal kurz schwimmen will. Kurz: der Hauptstrand taugt nicht mehr für Urlauber, die auch mal ins Wasser gehen wollen, weshalb es eine starke Ausweichbewegung nach Süden gibt.
Da die meisten Urlauber im Ort wohnen, ist der Strand für sie jetzt 1-2km entfernt, deshalb fahren sie mit dem Fahrrad an diesen Ausweichstrand, was wiederum bedeutet, dass der grade frisch gebaute, riesengroße Fahrradparkplatz vorm Südstrand, der ca. 500 Fahrräder fasst, schon wieder deutlich zu klein ist und die Leute stellen ihre Fahrräder eben einfach irgendwohin, wo sie meinen, dass Platz ist.
Eigentlich ist da sonst nirgendwo Platz, überall stehen große Schilder: Fahrradabstellen verboten! Rettungsgasse freihalten! usw. - aber das interessiert niemanden, zumal ja auch die wenigsten ihre eigene Fahrräder dabei haben und wenn man mit so einem Mietfahrrad unterwegs ist, dann fühlt man sich wahrscheinlich auch deutlich weniger angesprochen oder zuständig, was Regeln und Verbote angeht. Ich habe sonst keine Erklärung.
Trotz der unangenehmen Überfüllung sind wir heute mit dem Hund an den Strand gegangen, mir war heiß und ich dachte, der Hund freut sich bestimmt über ein wenig Toben am Strand.
Es waren aber schon wieder kaum andere Hunde da, die mit ihr toben wollten/durften (dieses Jahr finde ich die anderen Hundehalter noch merkwürdiger als letztes Jahr), deshalb hat sie heute mit sich selber getobt und ist immerzu zwischen den Buhnen (Abstand ca. 200m) hin- und hergejagt, eine Strecke im Wasser (da springt sie in Riesenhopsern wie eine Gazelle über die Wellen) und zurück dann in maximaler Geschwindigkeit über den harten Sand, das Ganze mindestens 20mal, sie war überhaupt nicht mehr zu bremsen.
K sagte, er wäre die letzten Tage mit ihr nicht am Strand gewesen, d.h. sie ist ein paar Tage nicht frei gelaufen und hatte ganz offensichtlich ein großes Nachholbedürfnis was Rennen angeht.
Am Abend ist K dann nochmal eine Runde am Rad mit ihr über den Lopdeelenweg gefahren und hat ein sehr schönes Mondfoto mitgebracht.
Lesehinweis: Frau Fragmente will die nächsten vier Wochen jeden Tag bloggen, weil sie grade nach dem Sinn in ihrem Leben sucht. Ich finde das einen guten Ansatz (schreibend zu sich selber zu finden).
Wie eingeschnürt ist man in seinem eigenen Leben?
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Montag, 27. Juli 2026
Stempelzimmer aktualisiert
anje, 21:00h
Aktuell hatte ich sehr viel Lust dazu, irgendwelche Karten herzustellen. Die einzige Vorgabe, die ich mir selber gegeben habe, ist, dass es etwas Neues sein muss. Keine alte Idee zum x.ten Mal aufgegriffen und einfach nur erneut produziert, sondern ich möchte gerne etwas komplett Neues machen.
Neue Technik, neuer Stil, neue Materialien, irgendetwas, was ich in der Form bisher noch nicht gemacht habe.
Leider habe ich immer noch überhaupt keine Idee, in welche Richtung das überhaupt gehen könnte, aber der Weg ist das Ziel, ich probiere also einfach rum und warte darauf, dass irgendwann etwas dabei rauskommt, was mir zunächst mal nicht gefällt, bei dem mir dann aber einfällt, wie ich es besser machen könnte.
Denn genau so entstehen meine Ideen: Ich bin nicht gut darin, Dinge neu zu erfinden, aber irgendetwas, was es schon gibt zu verbessern, das kann ich sehr gut.
Weil ich in meinem Stempelzimmer hier auf Borkum sehr lange nichts Neues mehr ausprobiert habe, weil ich mich überhaupt sehr lange nicht mehr mit irgendwelchen kreativen Herstellungsprozessen beschäftigt habe, habe ich auch keinen Überblick mehr über die hier vorhandenen Materialien.
Inzwischen ist es auch schon wieder drei Jahre her, dass der Raum komplett erneuert wurde, die gesamte alte Einrichtung flog raus, es gab neue Tapeten und einen neuen Boden und anschließend hat K mir aus den Regalen und Arbeitsplatten aus der alten Küche eine neue Einrichtung gebaut, die ich dann auch vollständig anders wieder eingeräumt habe.
Damals habe ich zwar alles, was ich hier als Material, Werkzeug und Zubehör besitze, einmal angefasst, geprüft, neu sortiert und deutlich sinnvoller als vorher wieder eingeräumt, aber das ist drei Jahre her und weil ich anschließend nicht regelmäßig aktiv damit gearbeitet habe, habe ich es längst wieder alles vergessen.
Einen großen Teil des Tages habe ich deshalb heute damit verbracht, einmal in jede Schublade und jede Box reinzuschauen, manches habe ich sofort neu sortiert und einiges beschriftet. Nach dem ich in eine Kiste, in der ich Aufkleber aller Art gesammelt habe, zum dritten Mal reingeschaut hatte, weil ich mir partout nicht merken konnte, was da drin ist, packte mich die Wut und ich machte es einmal gründlich.
Im Wesentlichen habe ich jetzt also wieder einen Überblick über die technischen Möglichkeiten, die mir hier zur Verfügung stehen, eine Idee, was ich damit bzw. daraus machen könnte, habe ich allerdings noch nicht, zur Zeit stelle ich einfach erst mal weiter Hintergründe her
.
Neue Technik, neuer Stil, neue Materialien, irgendetwas, was ich in der Form bisher noch nicht gemacht habe.
Leider habe ich immer noch überhaupt keine Idee, in welche Richtung das überhaupt gehen könnte, aber der Weg ist das Ziel, ich probiere also einfach rum und warte darauf, dass irgendwann etwas dabei rauskommt, was mir zunächst mal nicht gefällt, bei dem mir dann aber einfällt, wie ich es besser machen könnte.
Denn genau so entstehen meine Ideen: Ich bin nicht gut darin, Dinge neu zu erfinden, aber irgendetwas, was es schon gibt zu verbessern, das kann ich sehr gut.
Weil ich in meinem Stempelzimmer hier auf Borkum sehr lange nichts Neues mehr ausprobiert habe, weil ich mich überhaupt sehr lange nicht mehr mit irgendwelchen kreativen Herstellungsprozessen beschäftigt habe, habe ich auch keinen Überblick mehr über die hier vorhandenen Materialien.
Inzwischen ist es auch schon wieder drei Jahre her, dass der Raum komplett erneuert wurde, die gesamte alte Einrichtung flog raus, es gab neue Tapeten und einen neuen Boden und anschließend hat K mir aus den Regalen und Arbeitsplatten aus der alten Küche eine neue Einrichtung gebaut, die ich dann auch vollständig anders wieder eingeräumt habe.
Damals habe ich zwar alles, was ich hier als Material, Werkzeug und Zubehör besitze, einmal angefasst, geprüft, neu sortiert und deutlich sinnvoller als vorher wieder eingeräumt, aber das ist drei Jahre her und weil ich anschließend nicht regelmäßig aktiv damit gearbeitet habe, habe ich es längst wieder alles vergessen.
Einen großen Teil des Tages habe ich deshalb heute damit verbracht, einmal in jede Schublade und jede Box reinzuschauen, manches habe ich sofort neu sortiert und einiges beschriftet. Nach dem ich in eine Kiste, in der ich Aufkleber aller Art gesammelt habe, zum dritten Mal reingeschaut hatte, weil ich mir partout nicht merken konnte, was da drin ist, packte mich die Wut und ich machte es einmal gründlich.
Im Wesentlichen habe ich jetzt also wieder einen Überblick über die technischen Möglichkeiten, die mir hier zur Verfügung stehen, eine Idee, was ich damit bzw. daraus machen könnte, habe ich allerdings noch nicht, zur Zeit stelle ich einfach erst mal weiter Hintergründe her
.
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Sonntag, 26. Juli 2026
Hund im Wind und Nudeln mit Gemüse
anje, 22:45h
Regentag, was für ein willkommener Grund ausgiebig im Bett zu bleiben.
Erst deutlich nach Mittag trieb mich ein Magenknurren Richtung Küche, der Hund folgte mir nach unten und wies mit energischen Pfotenstubsern gegen den Napf darauf hin, dass nicht nur mir der Magen knurrte.
Ich machte mir eine Schale Müsli mit Plattnektarine und Yoghurt, aktuell mein Lieblingstageserstessen. Frühstück kann man es nicht nennen, denn früh ist es wirklich nicht, wenn ich das erste Mal am Tag etwas esse, frühestens so gegen 14h, deshalb ist es auch kein Mittagessen.
Ich folge einfach nur meinem natürlichen Hungergefühl und das schläft noch länger als mein Kopf. Warum soll ich etwas essen, wenn ich nicht hungrig bin und mir auch keine Antihungerreserven anfuttern muss, wenn ich doch weiß, dass ich jederzeit etwas essen kann, wenn der Hunger aufwacht.
Als ich satt war, ging ich in mein Stempelzimmer, weil ich Lust hatte, eine Karte zu basteln, aber ich hatte keine Idee.
Ich probierte ein wenig rum, nichts gefiel mir, also habe ich mich damit beschäftigt, Hintergründe herzustellen, die ich später als zerrissene Fitzel in Collagen verwenden kann.
Es ist jetzt nicht so, dass ich nicht ausreichend Schnipsel und Papiere hätte, die ich in Collagen verwenden könnte, die sammele ich schließlich seit Jahren, aber selbstverständlich sind nie die richtigen dabei und überhaupt, mehr ist immer gut. Ich habe noch überhaupt keine Vorstellung, was ich mit den heute hergestellten Hintergründen machen könnte, aber immerhin war ich in meinem Stempelzimmer beschäftigt und fühlte mich dadurch sehr aktiv.
Als die WetterApp sagte, der meiste Regen sei für heute durch, ging K mit dem Hund spazieren. Anderthalb Stunden später rief er an, er sei am Flugplatz und sie seien beide genug gelaufen, ob ich sie dort abholen könne. Also fuhr ich los, sammelte K und Hund ein und fuhr wieder zurück. Der Hund liebt Cabriofahren und versucht immer, sich so viel Wind wie möglich um die Nase wehen zu lassen.
Außerdem ist es natürlich toll, was man draußen so alles zu sehen bekommt - K hat unterwegs Fotos gemacht, weil er es so witzig fand, wie aktiv der Hund am Straßenverkehr teilnahm

Am Abend habe ich die restlichen Gemüsespieße von gestern (ohne Spieße natürlich) zusammen mit ein paar Garnelen, zusätzlichen Tomaten und Knoblauch, einem Topf Nudeln und einem Paket Brunch zu einem sehr akzeptablen Nudelgericht verarbeitet. Als Brotaufstrich finde ich Brunch nicht so gut, aber als Nudelsoße ist es echt prima, weil es sehr schön cremig schmilzt und die Paprika-Peperoni-Mischung gibt allem eine angenehme Würze und Schärfe.

Wir waren uns einig, gibt es ganz bestimmt noch mal.
Erst deutlich nach Mittag trieb mich ein Magenknurren Richtung Küche, der Hund folgte mir nach unten und wies mit energischen Pfotenstubsern gegen den Napf darauf hin, dass nicht nur mir der Magen knurrte.
Ich machte mir eine Schale Müsli mit Plattnektarine und Yoghurt, aktuell mein Lieblingstageserstessen. Frühstück kann man es nicht nennen, denn früh ist es wirklich nicht, wenn ich das erste Mal am Tag etwas esse, frühestens so gegen 14h, deshalb ist es auch kein Mittagessen.
Ich folge einfach nur meinem natürlichen Hungergefühl und das schläft noch länger als mein Kopf. Warum soll ich etwas essen, wenn ich nicht hungrig bin und mir auch keine Antihungerreserven anfuttern muss, wenn ich doch weiß, dass ich jederzeit etwas essen kann, wenn der Hunger aufwacht.
Als ich satt war, ging ich in mein Stempelzimmer, weil ich Lust hatte, eine Karte zu basteln, aber ich hatte keine Idee.
Ich probierte ein wenig rum, nichts gefiel mir, also habe ich mich damit beschäftigt, Hintergründe herzustellen, die ich später als zerrissene Fitzel in Collagen verwenden kann.
Es ist jetzt nicht so, dass ich nicht ausreichend Schnipsel und Papiere hätte, die ich in Collagen verwenden könnte, die sammele ich schließlich seit Jahren, aber selbstverständlich sind nie die richtigen dabei und überhaupt, mehr ist immer gut. Ich habe noch überhaupt keine Vorstellung, was ich mit den heute hergestellten Hintergründen machen könnte, aber immerhin war ich in meinem Stempelzimmer beschäftigt und fühlte mich dadurch sehr aktiv.
Als die WetterApp sagte, der meiste Regen sei für heute durch, ging K mit dem Hund spazieren. Anderthalb Stunden später rief er an, er sei am Flugplatz und sie seien beide genug gelaufen, ob ich sie dort abholen könne. Also fuhr ich los, sammelte K und Hund ein und fuhr wieder zurück. Der Hund liebt Cabriofahren und versucht immer, sich so viel Wind wie möglich um die Nase wehen zu lassen.
Außerdem ist es natürlich toll, was man draußen so alles zu sehen bekommt - K hat unterwegs Fotos gemacht, weil er es so witzig fand, wie aktiv der Hund am Straßenverkehr teilnahm

Am Abend habe ich die restlichen Gemüsespieße von gestern (ohne Spieße natürlich) zusammen mit ein paar Garnelen, zusätzlichen Tomaten und Knoblauch, einem Topf Nudeln und einem Paket Brunch zu einem sehr akzeptablen Nudelgericht verarbeitet. Als Brotaufstrich finde ich Brunch nicht so gut, aber als Nudelsoße ist es echt prima, weil es sehr schön cremig schmilzt und die Paprika-Peperoni-Mischung gibt allem eine angenehme Würze und Schärfe.

Wir waren uns einig, gibt es ganz bestimmt noch mal.
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Samstag, 25. Juli 2026
Der Tag sortiert in Punkten
anje, 21:42h
Heute habe ich richtig viele Dinge zu erzählen, ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll, vielleicht ist es am sinnvollsten, ich starte mit
1. ich habe jetzt Zugang zu einem Streaming Portal (außer der Mediathek) und habe auch sofort heute den ersten Film dort geschaut.
Das Portal heißt Filmfriend und der Zugang ist kostenlos, wenn man in einer der angeschlossenen Büchereien registriert ist. K hat ein Konto bei der OWL-Onleihe, die ist aber nicht bei Filmfriend, dafür ist aber die Stadtbibliothek Bielefeld dort angeschlossen und nun, ähem, also ich kenne da, - egal, ich kann auf alle Fälle jetzt bei Filmfriend Videos gucken und spontan gefällt mir Filmfriend viel besser als die Mediatheken, weil es viel übersichtlicher und aufgeräumter ist.
Sehr gut gefiel mir die Rubrik "Kollektionen", wo unter anderem jede Menge Filme mit Sandra Hüller zusammengestellt waren. Dort habe ich dann spontan einen dieser Filme angeklickt und angeschaut, das führt zu
2. Ich habe heute die Folge zwei aus Staffel sechs des Tatortreinigers gesehen: Özgür - und unabhängig davon, dass ich Bjarne Mädel immer super und den Tatortreiniger absolut super finde, gefiel mir diese Folge noch mal besonders extra gut. Ich hätte ja gedacht, ich habe alle Folgen des Tatortreinigers gesehen, aber an diese kann ich mich erstaunlicherweise nicht erinnern, dabei ist ausgerechnet diese wirklich besonders sehenswert.
Falls also jemand einen Bibliotheksausweis einer der angeschlossenen Büchereien hat (es sind sehr viele) - Filmfriend kann ich empfehlen und diese Folge Tatortreiniger ganz besonders.
Es geht darum, welchen Namen man seinem Kind gibt und dass ein Name doch eine Bedeutung hat und Sandra Hüller, die in dieser Folge die Eigentümerin einer Pension ist, in dem der Tatortreiniger die Spuren eines Eifersuchtsdramas beseitigt, macht sich ausgiebig lustig über die beliebten Modenamen in Deutschland und dass sie ihr Kind ganz sicher nicht Linus nennen wird, weil der Name aus der griechischen Mythologie kommt und so viel bedeutet wie Jammerlappen. Sie zählt noch diverse andere Namen auf, die alle keine positiv konnotierte Herkunft haben und insgesamt waren es einfach prächtige Dialoge, die sie sich da mit Bjarne Mädel geliefert hat.
3. K ist wieder da und um seine Rückkehr zu feiern, habe ich Essen für einen Grillabend vorbereitet.
Es gab Hähnchenspieße und Gemüsespieße. Insgesamt natürlich viel zu viel, aber das Gemüse kann man gut morgen nochmal warm machen.
Es wurde ein wirklich schöner Abend, wir haben die neue Pflasterung eingeweiht und uns sehr gefreut, wie schön das jetzt schon alles geworden ist.
4. Und weil ich grade Schwung in der Küche hatte, habe ich auch noch das Küchenfenster geputzt. Wobei das Fensterputzen dabei das ist, was am schnellsten geht. Sehr aufwändig ist es, vorher alles wegzuräumen, und dabei gleichzeitig natürlich auch gründlich sauberzumachen und anschließend wieder so zurückzustellen, dass es auch alles wieder dort hin passt, wo es vorher stand. Jedesmal, wenn ich so eine Aktion beendet habe, nehme ich mir vor, beim nächsten Mal ganz unbedingt vorher alles zu fotografieren, damit das Zurückräumen besser funktioniert - und jedesmal fällt mir das erst wieder ein, wenn ich grade alles abgeräumt habe.
5. Außerdem hat K Fotos vom Bau mitgebracht und ich freue mich über alles, was so nach und nach fertig wird.
Das hier z.B. finde ich absolut super - so etwas wollte ich schon als Kind haben und wenn man nur mal eben fünfzig Jahre wartet, dann klappt das auch.
Am besten gefällt mir natürlich, dass K es genau so fotografiert hat, wie ich es auch fotografiert hätte, Wäscheschacht von unten - Kunst am Bau haben wir damit schon erledigt.
Es gibt von diesem Kunstwerk auch ein Foto von außen, das ist nicht so spektakulär, dafür auch nur kurze Zeit sichtbar, denn der grade frisch eingebaute Wäscheschacht wird noch verkleidet und dann ist er wieder unsichtbar.
Was mich ebenfalls sehr begeistert ist die Arbeit der Trockenbauer, die die Holzverkleidung im Obergeschoss anbringen. Das Schlafzimmer ist jetzt fast fertig
Und die Galabauer haben draußen angefangen rumzubaggern - als erstes haben sie mal festgelegt, wo die offizielle Grundstücksgrenze ist, damit dort ein Zaun gebaut werden kann.
Aktuell planen wir, nächsten Donnerstag wieder gemeinsam für ein paar Tage aufs Festland zu wechseln, dann kann ich mir das alles auch selber in echt anschauen
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1. ich habe jetzt Zugang zu einem Streaming Portal (außer der Mediathek) und habe auch sofort heute den ersten Film dort geschaut.
Das Portal heißt Filmfriend und der Zugang ist kostenlos, wenn man in einer der angeschlossenen Büchereien registriert ist. K hat ein Konto bei der OWL-Onleihe, die ist aber nicht bei Filmfriend, dafür ist aber die Stadtbibliothek Bielefeld dort angeschlossen und nun, ähem, also ich kenne da, - egal, ich kann auf alle Fälle jetzt bei Filmfriend Videos gucken und spontan gefällt mir Filmfriend viel besser als die Mediatheken, weil es viel übersichtlicher und aufgeräumter ist.
Sehr gut gefiel mir die Rubrik "Kollektionen", wo unter anderem jede Menge Filme mit Sandra Hüller zusammengestellt waren. Dort habe ich dann spontan einen dieser Filme angeklickt und angeschaut, das führt zu
2. Ich habe heute die Folge zwei aus Staffel sechs des Tatortreinigers gesehen: Özgür - und unabhängig davon, dass ich Bjarne Mädel immer super und den Tatortreiniger absolut super finde, gefiel mir diese Folge noch mal besonders extra gut. Ich hätte ja gedacht, ich habe alle Folgen des Tatortreinigers gesehen, aber an diese kann ich mich erstaunlicherweise nicht erinnern, dabei ist ausgerechnet diese wirklich besonders sehenswert.
Falls also jemand einen Bibliotheksausweis einer der angeschlossenen Büchereien hat (es sind sehr viele) - Filmfriend kann ich empfehlen und diese Folge Tatortreiniger ganz besonders.
Es geht darum, welchen Namen man seinem Kind gibt und dass ein Name doch eine Bedeutung hat und Sandra Hüller, die in dieser Folge die Eigentümerin einer Pension ist, in dem der Tatortreiniger die Spuren eines Eifersuchtsdramas beseitigt, macht sich ausgiebig lustig über die beliebten Modenamen in Deutschland und dass sie ihr Kind ganz sicher nicht Linus nennen wird, weil der Name aus der griechischen Mythologie kommt und so viel bedeutet wie Jammerlappen. Sie zählt noch diverse andere Namen auf, die alle keine positiv konnotierte Herkunft haben und insgesamt waren es einfach prächtige Dialoge, die sie sich da mit Bjarne Mädel geliefert hat.
3. K ist wieder da und um seine Rückkehr zu feiern, habe ich Essen für einen Grillabend vorbereitet.
Es gab Hähnchenspieße und Gemüsespieße. Insgesamt natürlich viel zu viel, aber das Gemüse kann man gut morgen nochmal warm machen.
Es wurde ein wirklich schöner Abend, wir haben die neue Pflasterung eingeweiht und uns sehr gefreut, wie schön das jetzt schon alles geworden ist.
4. Und weil ich grade Schwung in der Küche hatte, habe ich auch noch das Küchenfenster geputzt. Wobei das Fensterputzen dabei das ist, was am schnellsten geht. Sehr aufwändig ist es, vorher alles wegzuräumen, und dabei gleichzeitig natürlich auch gründlich sauberzumachen und anschließend wieder so zurückzustellen, dass es auch alles wieder dort hin passt, wo es vorher stand. Jedesmal, wenn ich so eine Aktion beendet habe, nehme ich mir vor, beim nächsten Mal ganz unbedingt vorher alles zu fotografieren, damit das Zurückräumen besser funktioniert - und jedesmal fällt mir das erst wieder ein, wenn ich grade alles abgeräumt habe.
5. Außerdem hat K Fotos vom Bau mitgebracht und ich freue mich über alles, was so nach und nach fertig wird.
Das hier z.B. finde ich absolut super - so etwas wollte ich schon als Kind haben und wenn man nur mal eben fünfzig Jahre wartet, dann klappt das auch.
Am besten gefällt mir natürlich, dass K es genau so fotografiert hat, wie ich es auch fotografiert hätte, Wäscheschacht von unten - Kunst am Bau haben wir damit schon erledigt.
Es gibt von diesem Kunstwerk auch ein Foto von außen, das ist nicht so spektakulär, dafür auch nur kurze Zeit sichtbar, denn der grade frisch eingebaute Wäscheschacht wird noch verkleidet und dann ist er wieder unsichtbar.
Was mich ebenfalls sehr begeistert ist die Arbeit der Trockenbauer, die die Holzverkleidung im Obergeschoss anbringen. Das Schlafzimmer ist jetzt fast fertig
Und die Galabauer haben draußen angefangen rumzubaggern - als erstes haben sie mal festgelegt, wo die offizielle Grundstücksgrenze ist, damit dort ein Zaun gebaut werden kann.
Aktuell planen wir, nächsten Donnerstag wieder gemeinsam für ein paar Tage aufs Festland zu wechseln, dann kann ich mir das alles auch selber in echt anschauen
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