Donnerstag, 30. Juli 2026
Geänderte Pläne und Baufortschritte
anje, 22:52h
Die Planung des Tages wurde mehrfach aktualisiert und geändert, am Ende waren mit dem Ablauf aber sehr zufrieden, doch der Reihe nach:
Eigentlich wollten wir heute erst am späten Abend wieder aufs Festland fliegen, aber dann schickte der Wetterdienst gestern schon wilde Wetterwarnungen für heute ab 14h, Unwetter, Gewitter, Weltuntergang, betroffen seien das Münsterland und Ostwestfalen, und nunja, da will man dann nicht unbedingt reinfliegen.
Also beschlossen wir deutlich früher zu fliegen, damit wir um 14h, wenn das mit dem Weltuntergang im Münsterland losgeht, dass wir das dann live vom Boden aus verfolgen können, erschien uns sicherer.
Bedeutete konkret: deutlich früheres Aufstehen als normal zwecks gründlichem Hausputz. Ich bin jetzt seit 14 Tagen auf Borkum und wirklich sehr viel saubergemacht habe ich in der Zeit nicht, es lohnte sich also und das ist aus meiner Sicht auch einer der positivsten Aspekte dieser ständigen Haushaltswechsel, dadurch wird nämlich sichergestellt, dass das Haus doch regelmäßig geputzt wird: Zum Drinwohnen ist mir der Sauberkeitszustand egal, aber zum Verlassen ist es mir sehr wichtig, dass es pikobello aufgeräumt und geputzt ist.
Das ist so ähnlich wie mit den Unterhosen meiner Mutter: Wenn sie das Haus für eine etwas weitere Tour irgendwohin verließ, dann hat sie immer darauf geachtet, dass sie auch eine ordentliche Unterhose trägt und nicht einen der mehrfach gestopften Schlüppis, die für den Alltag vielleicht noch okay waren, aber auf keinen Fall für die Augen eines anderen Menschen gedacht waren.
Wenn es also eine theoretische Chance gab, dass sie unterwegs in irgendeiner Form verunfallt und dann ins Krankenhaus eingeliefert wird, dann ist es sehr, SEHR! wichtig, dass wenigstens die Unterhose keine Löcher hat.
So geht es mir beim Verlassen eines Hauses, wer weiß, wer als nächstes in dieses Haus geht und sich dann wundert, was hier für Schlampen wohnen, ne ne, wenn ich das Haus für mehr als einen Tag verlasse, dann muss es sauber sein.
Außerdem habe ich ja auch immer diese große Sorge vor Ungeziefer. In einem Haus, in dem sich niemand mehr bewegt, kann sich das Ungeziefer komplett ungestört vermehren und ausbreiten, deshalb ist es sehr wichtig, nirgendwo irgendwelche Lebensmittelreste zurückzulassen.
Als ich heute übrigens hier in Greven das Haus wieder betrat, sah es hier nicht so aus, wie ich üblicherweise ein Haus verlasse, K war letzte Woche für zwei Tage alleine hier im Haus und hatte absolut sichtbare Lebensspuren hinterlassen.
Das mit der Scham vorm Doktor und den gestopften Schlüppis - geschenkt, den Spleen muss er nicht teilen, das weiß ich selber, dass das etwas überdreht ist, von mir aus kann er deshalb auch ein ungemachtes Bett hinterlassen.
Aber Krümel in der Küche, das geht in meinen Augen gar nicht, das ist eine offizielle Einladung an alle Mehlmotten der Welt: Kommet und vermehret euch, hier könnt ihr ungestört wohnen.
Ungeleerte Mülleimer sind ein Fest für Maden, ein bekleckerter Boden lädt alle Ameisen ein, es sich in diesem Haus gemütlich zu machen und nicht geleerte Kaffeepads schimmeln in der Maschine, muss auch nicht sein, nein wirklich, ich war nicht sehr amused.
Das Borkumhaus ist auf alle Fälle ungeziefersicher sauber, alles andere funktionierte auch ordnungsgemäß, um 13.51h landeten wir in Osnabrück, ohne dass ein Unwetter in Sicht gewesen wäre.
Weil wir jetzt aber schon so viel früher wieder auf dem Festland waren, zogen wir einen Programmpunkt, den wir zunächst für morgen geplant hatten, kurzerhand vor und fuhren von Osnabrück direkt über die Autobahn nach Bad Wünnenberg. Dort wohnt nämlich unser Treppenhersteller und der hatte noch das Farbmuster des künftigen Holzbodens.
Der Farbton für die Treppe ist inzwischen ausgesucht, der Treppenhersteller braucht also das Muster nicht mehr und eigentlich wollten wir es morgen abholen und an den Küchenbauer weitergegeben, damit der weiß, welchen Farbton die Eichenbretter mit der drangefummelten Baumkante haben sollen, das hätte allerdings morgen gut drei Stunden Extrazeit gekostet.
Dadurch, dass wir das heute schon erledigt haben, haben wir morgen deutlich mehr Luft und nicht so viel Druck, alle Termine zeitnah abzuarbeiten, außerdem waren wir deshalb heute auch schon mal in Rheda und haben natürlich heute schon den aktuellen Fortschritt der Arbeiten gesehen, so dass K gleich morgen früh den Galabauer anrufen wird, um ihm mitzuteilen, dass wir mit der Verteilung der Zaunpfähle, wie er sie bereits betoniert hat, überhaupt nicht einverstanden sind. Er möge sie bitte alle wieder rausrupfen und neu und dann vor allem symmetrisch verteilen.
Hier die völlig unsymmetrisch verteilten Zaunpfosten, das muss leider alles noch mal neu

K hat bereits einen Plan gezeichnet, wo welcher Zaunpfahl hinkommt, währenddessen hat er mindestens 17x fassungslos vor sich hingemurmelt, dass er überhaupt nicht versteht, wie jemand so etwas so durcheinander und unsystematisch machen kann, aber nun ja, die Leute haben augenscheinlich andere Schwerpunkte.
In der Küche ist der Putz jetzt auch schon final feingeputzt, ich hatte mir als Farbe "Arancia" ausgesucht und war jetzt etwas überrascht, wie orange es geworden ist.
Aber nach dem ich es mir eine Zeitlang angesehen habe, war ich dann doch wieder ganz zufrieden damit. Die Fronten der Küche sind weiß, ich wollte also auch bewusst eine starke Wandfarbe als Kontrast und ich denke, das wird nachher wirklich ganz gut aussehen, vor allem passt es gut zu den Eichenregalbrettern, die es als Ergänzung zu den weißen Schränken ja auch noch in der Küche gibt.
Oben rechts ist die Küche vom Wohnzimmer aus fotografiert, das braune ist der ungefärbte Lehm als Unterputz, der im Wohnzimmer ja noch sichtbar ist, weil bisher nur die Küche feingeputzt wurde, hier sieht man deshalb aber auch den Unterschied der Farben sehr gut und ich denke, das Arancia in der Küche war schon die richtige Wahl.
Das Wohnzimmer wird übrigens lehmrot, auch so eine Knallefarbe, weil ich überall Weiß schlicht zu langweilig finde.
Im Obergeschoss haben die Trockenbauer die Holzvertäfelung weiter angebracht, das Schlafzimmer ist inzwischen komplett fertig und es gefällt mir ausgesprochen gut.

Gegen 19h waren wir in Greven, weder in Rheda noch sonstwo unterwegs sind wir einem weltuntergangsähnlichen Gewitter begegnet, aber immerhin hat es etwas geregnet und sich damit angenehm abgekühlt, das ist ja immerhin schon mal was
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(Abgelegt in anjesagt und bisher 231 x anjeklickt)
Eigentlich wollten wir heute erst am späten Abend wieder aufs Festland fliegen, aber dann schickte der Wetterdienst gestern schon wilde Wetterwarnungen für heute ab 14h, Unwetter, Gewitter, Weltuntergang, betroffen seien das Münsterland und Ostwestfalen, und nunja, da will man dann nicht unbedingt reinfliegen.
Also beschlossen wir deutlich früher zu fliegen, damit wir um 14h, wenn das mit dem Weltuntergang im Münsterland losgeht, dass wir das dann live vom Boden aus verfolgen können, erschien uns sicherer.
Bedeutete konkret: deutlich früheres Aufstehen als normal zwecks gründlichem Hausputz. Ich bin jetzt seit 14 Tagen auf Borkum und wirklich sehr viel saubergemacht habe ich in der Zeit nicht, es lohnte sich also und das ist aus meiner Sicht auch einer der positivsten Aspekte dieser ständigen Haushaltswechsel, dadurch wird nämlich sichergestellt, dass das Haus doch regelmäßig geputzt wird: Zum Drinwohnen ist mir der Sauberkeitszustand egal, aber zum Verlassen ist es mir sehr wichtig, dass es pikobello aufgeräumt und geputzt ist.
Das ist so ähnlich wie mit den Unterhosen meiner Mutter: Wenn sie das Haus für eine etwas weitere Tour irgendwohin verließ, dann hat sie immer darauf geachtet, dass sie auch eine ordentliche Unterhose trägt und nicht einen der mehrfach gestopften Schlüppis, die für den Alltag vielleicht noch okay waren, aber auf keinen Fall für die Augen eines anderen Menschen gedacht waren.
Wenn es also eine theoretische Chance gab, dass sie unterwegs in irgendeiner Form verunfallt und dann ins Krankenhaus eingeliefert wird, dann ist es sehr, SEHR! wichtig, dass wenigstens die Unterhose keine Löcher hat.
So geht es mir beim Verlassen eines Hauses, wer weiß, wer als nächstes in dieses Haus geht und sich dann wundert, was hier für Schlampen wohnen, ne ne, wenn ich das Haus für mehr als einen Tag verlasse, dann muss es sauber sein.
Außerdem habe ich ja auch immer diese große Sorge vor Ungeziefer. In einem Haus, in dem sich niemand mehr bewegt, kann sich das Ungeziefer komplett ungestört vermehren und ausbreiten, deshalb ist es sehr wichtig, nirgendwo irgendwelche Lebensmittelreste zurückzulassen.
Als ich heute übrigens hier in Greven das Haus wieder betrat, sah es hier nicht so aus, wie ich üblicherweise ein Haus verlasse, K war letzte Woche für zwei Tage alleine hier im Haus und hatte absolut sichtbare Lebensspuren hinterlassen.
Das mit der Scham vorm Doktor und den gestopften Schlüppis - geschenkt, den Spleen muss er nicht teilen, das weiß ich selber, dass das etwas überdreht ist, von mir aus kann er deshalb auch ein ungemachtes Bett hinterlassen.
Aber Krümel in der Küche, das geht in meinen Augen gar nicht, das ist eine offizielle Einladung an alle Mehlmotten der Welt: Kommet und vermehret euch, hier könnt ihr ungestört wohnen.
Ungeleerte Mülleimer sind ein Fest für Maden, ein bekleckerter Boden lädt alle Ameisen ein, es sich in diesem Haus gemütlich zu machen und nicht geleerte Kaffeepads schimmeln in der Maschine, muss auch nicht sein, nein wirklich, ich war nicht sehr amused.
Das Borkumhaus ist auf alle Fälle ungeziefersicher sauber, alles andere funktionierte auch ordnungsgemäß, um 13.51h landeten wir in Osnabrück, ohne dass ein Unwetter in Sicht gewesen wäre.
Weil wir jetzt aber schon so viel früher wieder auf dem Festland waren, zogen wir einen Programmpunkt, den wir zunächst für morgen geplant hatten, kurzerhand vor und fuhren von Osnabrück direkt über die Autobahn nach Bad Wünnenberg. Dort wohnt nämlich unser Treppenhersteller und der hatte noch das Farbmuster des künftigen Holzbodens.
Der Farbton für die Treppe ist inzwischen ausgesucht, der Treppenhersteller braucht also das Muster nicht mehr und eigentlich wollten wir es morgen abholen und an den Küchenbauer weitergegeben, damit der weiß, welchen Farbton die Eichenbretter mit der drangefummelten Baumkante haben sollen, das hätte allerdings morgen gut drei Stunden Extrazeit gekostet.
Dadurch, dass wir das heute schon erledigt haben, haben wir morgen deutlich mehr Luft und nicht so viel Druck, alle Termine zeitnah abzuarbeiten, außerdem waren wir deshalb heute auch schon mal in Rheda und haben natürlich heute schon den aktuellen Fortschritt der Arbeiten gesehen, so dass K gleich morgen früh den Galabauer anrufen wird, um ihm mitzuteilen, dass wir mit der Verteilung der Zaunpfähle, wie er sie bereits betoniert hat, überhaupt nicht einverstanden sind. Er möge sie bitte alle wieder rausrupfen und neu und dann vor allem symmetrisch verteilen.
Hier die völlig unsymmetrisch verteilten Zaunpfosten, das muss leider alles noch mal neu

K hat bereits einen Plan gezeichnet, wo welcher Zaunpfahl hinkommt, währenddessen hat er mindestens 17x fassungslos vor sich hingemurmelt, dass er überhaupt nicht versteht, wie jemand so etwas so durcheinander und unsystematisch machen kann, aber nun ja, die Leute haben augenscheinlich andere Schwerpunkte.
In der Küche ist der Putz jetzt auch schon final feingeputzt, ich hatte mir als Farbe "Arancia" ausgesucht und war jetzt etwas überrascht, wie orange es geworden ist.
Aber nach dem ich es mir eine Zeitlang angesehen habe, war ich dann doch wieder ganz zufrieden damit. Die Fronten der Küche sind weiß, ich wollte also auch bewusst eine starke Wandfarbe als Kontrast und ich denke, das wird nachher wirklich ganz gut aussehen, vor allem passt es gut zu den Eichenregalbrettern, die es als Ergänzung zu den weißen Schränken ja auch noch in der Küche gibt.
Oben rechts ist die Küche vom Wohnzimmer aus fotografiert, das braune ist der ungefärbte Lehm als Unterputz, der im Wohnzimmer ja noch sichtbar ist, weil bisher nur die Küche feingeputzt wurde, hier sieht man deshalb aber auch den Unterschied der Farben sehr gut und ich denke, das Arancia in der Küche war schon die richtige Wahl.
Das Wohnzimmer wird übrigens lehmrot, auch so eine Knallefarbe, weil ich überall Weiß schlicht zu langweilig finde.
Im Obergeschoss haben die Trockenbauer die Holzvertäfelung weiter angebracht, das Schlafzimmer ist inzwischen komplett fertig und es gefällt mir ausgesprochen gut.

Gegen 19h waren wir in Greven, weder in Rheda noch sonstwo unterwegs sind wir einem weltuntergangsähnlichen Gewitter begegnet, aber immerhin hat es etwas geregnet und sich damit angenehm abgekühlt, das ist ja immerhin schon mal was
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