Aber alle Symptome passen, es ist also ernst.
Nach einem kurzen Aufblitzen gestern, das ich konsequent wegignoriert habe, hat mich die Krankheit heute mit voller Wucht um 19.10h angesprungen.
Uhrzeit weiß ich, weil ich extra auf die Uhr geschaut habe, als ich spürte, wie der Hals zuging und mich die alleserdrückende Schwäche überkam, danach war nicht mehr viel los mit mir.
Blöderweise stand ich um 19.10h grade mitten in einem Einkaufsladen, zum Glück war aber K. dabei, der dann den Rest erledigt hat. Also Einkäufe aufs Band räumen und dann ins Auto usw. Das Auto war aber auch eine Besonderheit, wir hatten nämlich grade einen Smart zur Probefahrt im Autohaus ausgeliehen, müssen den zwar erst Montag zurückgeben, aber es ist halt ein fremdes Auto. Und der Einkaufsladen weit weg von zu Hause. Ich bin dann erst mal zu meinem eigenen Auto zurückgefahren, wenn ich schon versterben muss, dann wenigstens in gewohnter Umgebung. K. hat dann den Smart übernommen und ist damit nach Hause gefahren, jetzt fährt er gleich noch mal mit J. lustig los, um sich sein Auto heimzuholen. Alles irgendwie umständlich.
J. ist hier und C. auch, also wieder volles Haus, C. hat aber schon versprochen, mich an meinem Sterbebett aufopfernd zu pflegen. Im Moment kocht sie grade eine Hühnersuppe für mich.
Ich denke, es wird ein angenehmer Tod
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Heute war der erste Tag des neuen Bürolebens.
Zum 28. Februar hat eine Kollegin gekündigt, d.h. heute war sie den ersten Tag tatsächlich offiziell und für immer weg.
Diese Frau gehört zu den anstrengendsten Menschen, denen ich in meinem Leben begegnet bin.
Nach jedem Gespräch mit ihr kam ich mir vor, als wäre ich einem Dementor in Hogwarts in die Finger geraten. Sie war tatsächlich in der Lage, mir die gesamte Energie aus dem Körper zu saugen. Nach einer halben Stunde in ihrer Gegenwart war ich nur noch eine leere Hülle, die zu nichts mehr in der Lage war. Um überhaupt wieder einen klaren Gedanken fassen und formulieren zu können, musste ich anschließend mindestens noch eine halbe Stunde regungslos auf einem Stuhl sitzen bleiben und nur geradeaus gegen die Wand starren, um überhaupt wieder Kraft zu sammeln.
Sie hatte eine ganz besonders verschwurbelte Art, sich selber und ihre Arbeit zu erklären und zu präsentieren,
der man weder mit Logik oder rationalen Argumenten beikommen konnte, noch mit Überlegenheit oder Souveränität. Aggressionen oder Angriffe brachten erst recht nichts, weil sie dann sofort krank wurde und anschließend auf das deutlichste demonstrierte, dass sie ja sowieso immer nur zum Opfer gemacht würde.
Genau hier lag nämlich das Problem, sie fühlte sich ständig ungerecht behandelt, wenn man sie kritisierte, dabei machte sie permanent und in dauernden Wiederholungen so unendlich viele Fehler, dass es kaum etwas gab, für das man sie noch loben konnte.
Auch Dinge, die man ihr schon 5,6 oder 20 mal erklärt hatte, machte sie auch beim 21., 36. und 700.sten Mal immer wieder aufs Neue falsch.
Es war einfach aussichtslos und damit eben auch so ungeheuer anstrengend.
Vor rund anderthalb Jahren wurde die Dame in meinen Zuständigkeitsbereich versetzt, so dass ich von da an als ihr neuer, direkter Vorgesetzter die Aufgabe hatte, sie zu motivieren und zu produktiver Arbeit anzuhalten.
Was mir leider nur sehr eingeschränkt gelungen ist und mich deshalb auch immer wieder aufs Neue deprimierte.
Da sie gehaltstechnisch schon in einer sehr hohen Kategorie einsortiert war, konnte man sie auch durch Beförderung nicht los werden.
Personenbedingte Kündigungen sind immer eine sehr heikle Sache, grundsätzlich habe ich darin aber meine einzige Aussicht gesehen. Doch dann hat sie vor drei Monaten selber gekündigt, einfach so von sich aus.
Was Sie jetzt künftig tun wird, wo sie hingeht, für wen sie arbeiten wird, weiß keiner, ich glaube aber auch, es wollte gar keiner wissen. Hauptsache sie ist bei uns verschwunden und kommt nie mehr wieder.
Und ab heute ist sie also endgültig nicht mehr bei uns beschäftigt. Allein der Gedanke daran versetzte mich den ganzen Tag immer wieder aufs Neue in Feierlaune.
Was schön wäre: Wenn jetzt der sagenhafte Assistent der Geschäftsführung den gleichen Weg ginge.
Das wird jetzt zu meinem nächsten großen Traum
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Wie ich diesen Geruch nach Muff, Mief, nicht beseitigten Körperausdünstungen und Kloputzmittel aus dem Haus kriege, ist mir noch nicht klar, denn grade meine manische Badputzerei unter Verwendung von viel chemischer Keule, führt zu dieser besonders bösartigen Geruchsmischung mit Beimengung von Kloputzmitteln jeder Art, die sich grade gründlichem Saubermachen eben nicht beseitigen lässt.
Gestern war der Installateur da und wir haben schon besprochen, dass wir das untere Bad komplett neu machen. Nächsten Monat schickt er einen Mitarbeiter, der alles ausmisst und dann können wir am Computer neu einrichten. Denn auch wenn ich in meinem Putzwahn alle Bakterien gekillt bekomme - die Bilder im Kopf bleiben und der Geruch nach Kloputzmittel löst bei mir inzwischen Gruselschauder aus. Das Bad wird deshalb für immer unbenutzbar bleiben, deshalb bleibt gar nichts anderes übrig als es einfach komplett rauszureißen und von Grund auf zu erneuern.
Ich wurde jetzt schon mehrfach gefragt, ob mein Vater früher auch schon so gestunken hat, ich kann dazu nur sagen, dass ich ihn noch nie riechen konnte.
Volkes Mund tut Wahrheit kund
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Ging gestern Abend los. Auf der Fahrt nach Hause durch die Rieselfelder gab es mal wieder eine völlig unberührte weiße Straße zwischen weißen Feldern.
Ich liebe es, als erster über eine gleichmäßig mit Schnee bedeckte Straße zu fahren. Es hat so etwas urtümlich entdeckerhaftes, dass ich jedesmal schwer gute Laune bekomme, wenn ich eine unberührte Schneelandschaft vor mir liegen sehe und mir vorstelle, dass ich der erste Mensch bin, der jetzt seine Spuren hinterlassen wird und dass diese Spuren deshalb auch deutlich sichtbar sein werden. Ich muss dann auch immer wilde Schlangenlinien fahren, weil ich mir dabei auch versuche vorzustellen, was sich wohl der nächste, der diese Straße fahren wird, denken wird, wenn er diese Schlangenlinien sieht. Im Zweifel nichts Gutes. Das gefällt mir dann und macht mir noch mehr gute Laune.
Gestern Abend bin ich also fröhlich singend und schlängelnd durch die Rieselfelder nach Hause gefahren.
Die Schneierei hat sich dann die Nacht über drangehalten und lieferte heute Morgen einen wunderschönen Gartenanblick. Nix mehr graugrün vermooster, ungepflegter Floddergarten, nein, edel, sauber und sehr gepflegt sieht er aus, der Garten, wenn genug Schnee drauf gefallen ist.
Die Straßen waren aber schon wieder alle frei, als ich heute morgen ins Büro fuhr. So gefällt mir Schnee sehr gut: freie Straßen und sauberer Garten, also von mir aus kann das so bleiben
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Ja, zuhause.
Hier in Greven.
Und damit ist es passiert: ich habe mir mal wieder ein neues Zuhause gesucht.
Borkum fühlt sich nicht mehr an wie Zuhause, dort steht ein Haus, das einen unangenehmen Geruch hat, in dem ein fremder Mensch wohnt und in dem ich mich eingeengt und bevormundet fühle. Die alten Muster sind alle wieder da: Sonntags geht man in die Kirche und redet geschwollenes Zeug von wegen Rücksicht auf andere nehmen und freundlich und hilfsbereit miteinander umgehen.
Ja klar, und insbesondere die eigenen Kinder sollen natürlich freundlich und hilfsbereit sein, deshalb hat man ja überhaupt nur Kinder bekommen.
Man hat da einen Anspruch drauf, verflixt, das gehört sich so.
Und genau deshalb bin ich jetzt raus.
Denn dieses erleichternd, befreiende Gefühl, als ich hier in Greven die Tür aufschloss und tief die Luft einsog, das war mir Antwort genug.
Zuhause ist, wo es nach Zuhause riecht
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J. hat niedersächsische Winterferien und damit zwei Tage extra frei und nach drei Wochen Abwesenheit sind vor allem größere Mengen an Wäschebergen entstanden.
Die zweite Maschine läuft schon.
Fahrt und Überfahrt waren auffällig unspektakulär, die Fähre war zwar rappelvoll, aber J. war früh genug da, so dass er uns einen angenehmen Platz freihalten konnte. Wir haben ihn dafür anschließend auch mit dem Auto mitgenommen, so dass er sich die Kleinbahn ersparen konnte. Bei so einer vollen Fähre ist das dann auch keiner echter Spaß mehr.
Nach der Fähre noch kurzer Einkaufsstop bei Lidl - seitdem der Discounter hier auf der Insel ist, lohnt es sich nicht mehr, in größeren Mengen Lebensmittel vom Festland zu importieren.
J. wünschte sich irgendwas mit Kartoffeln. Im Internat können die sicherlich viel, aber Kartoffeln gehören wohl eher nicht zu den basic skills der Internatsküche.
Also gab es dann eine Riesenportion warmen Kartoffelsalat, die komplett aufgegessen wurde und J. ist nicht geplatzt. Wundert mich jedes Mal aufs Neue, dass er von innen so viel größer ist als von außen.
Beim Smalltalk mit meinem Vater fragte ich routiniert nach, wer denn in den letzten drei Wochen alles so gestorben ist - macht man hier so. Hauptunterhaltungsprogramm der Inselsenioren sind die regelmäßigen Beerdigungen und es wird auch immer lang und breit darüber berichtet.
Nächste Woche Montag und Dienstag findet je eine Beerdigung statt, Vater wird aber nur am Montag zur Trauerfeier von Schlippo B. gehen (die Leute haben hier alle Spitznamen, die bis zur Beerdigung halten). Am Dienstag wird Benzi T. begraben, aber da geht er nicht hin, sagt er. J. fragte verwundert, warum nicht und K. warf spontan ein: "Der kommt ja auch nicht zu seiner."
Grundsätzlich ein berechtigtes Argument, ob es aber auch bei Beerdigungen greift, muss man noch mal überdenken, Vater sagte jedoch nur ganz trocken: "Der wär auch nicht gekommen, wenn er noch nicht tot wär."
Na dann
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Aber trotz (oder wegen?) dieses wirklich sehr geringen Interesses an Förderung der Gleichberechtigung musste ich über dieses Schild in einer Dortmunder Tiefgarage dann doch sehr lachen:

Ein eigener Alarmknopf extra für Frauenalarm - na, wenn das nicht was Tolles ist
:-).....
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Ich habe meine letzten beiden Tage stundenlang mit Bewerbungsgesprächen verbracht und zweifel mal wieder an der These, dass der Mensch als solches grundsätzlich die "höhere Existenz" darstellt.
Zur Spezies Mensch gehören so seltsame Exemplare, dass die Abgrenzung oder Unterscheidung zu seltsamen Tierarten nicht immer leichtfällt.
Ausgeschrieben hatten wir die Stelle einer Sekretärin für die Geschäftsführung und einen Ingenieur für technisches Facility Management. Auf die Sekretärinnenstelle sind erwartungsgemäß extrem viele Bewerbungen eingegangen, da sortiert man natürlich rein nach der Papierlage schon gut 90% vorher aus, was dazu führt, dass man sich einbildet, dass diejenigen, die man dann tatsächlich zu einem Vorstellungsgespräch einlädt, doch sicherlich schon zu den "im Grunde wirklich guten" gehören. - Vielleicht ist es diese überspannte Erwartungshaltung, die einen die Realität dann als skurril empfinden lässt.
Dass keiner der eingeladenen Bewerber irgendwelche sinnvollen Infos über die Firma im Netz erfolgreich recherchiert hat, war schon fast zu erwarten. Sehr häufig werden wir mit einer ganz anderen Gesellschaft, die sich nur so ähnlich schreibt, aber nichts mit uns zu tun hat, verwechselt. Wenn dann aber ein Bewerber, nachdem er darauf hingewiesen wurde, dass er da wohl eine Verwechslung begangen hat, und wir seien nicht der landwirtschaftliche Genossenschaftsverband, irritiert zurückfragt, dass er da sowieso mal eine Frage hätte, er hätte noch nirgendwo Kühe gesehen, ob wir denn gar nicht für die Milchwirtschaft zuständig seien, dann ist es zumindest ein wenig schräg.
Lustig ist es auch, wenn ein Bewerber trotz Hinweis auf die Verwechslung darauf besteht, dass wir was mit Landwirtschaft zu tun haben müssen, das hätte er nämlich extra im Internet recherchiert und das stände da, da sei er ganz sicher.
Bei den Sektretärinnen war gestern eine dabei, deren Kernkompetenz vor allem "Loyalität und Verschwiegenheit" war, wie sie nicht müde wurde, immer wieder zu wiederholen, was sie dann aber trotzdem nicht daran hinderte, ausführlich zu erklären, was ihr an ihrer alten Firma, die sie verlassen möchte, alles nicht passt.
Die Krone an Irrsinn hat dann aber heute einer der Bewerber auf die Technikerstelle abgeschossen. Aufgefordert, er möge seinen beruflichen Lebenslauf doch noch einmal kurz mündlich zusammenfassen, damit wir darüber einen Gesprächseinstieg finden, begann er seinen Bericht bei dem Lehrer Weißenfels in der Grundschule. Der Lehrer Weißenfels, den er in der vierten Klasse gehabt hätte und der kurz danach in Pension ging, den er aber dann doch noch mal 20 Jahre später bei Aldi auf dem Parkplatz getroffen hat, wo er ihm dann erklären konnte, wie übel er ihm genommen habe, dass er, also der Lehrer Weißenfels ihm, dem äußerst klugen Bewerber, das Leben derart schwer gemacht habe damit, dass er ihm nur eine Hauptschulempfehlung gegeben habe, so dass er erst nach vielen Umwegen seine Brillianz hätte zeigen können, aber dann hätte er doch studiert und einen Abschluss mit sieben Einsen gemacht (und dem Hinweis an uns; "Haben Sie sich das Zeugnis auch genau angesehen? Sieben Einsen ist schon was Besonderes.") .Das hat er 20 Jahre später alles dem Lehrer Weißenfels auf dem Parkplatz von Aldi gesagt, denn er hätte ihm ja fast sein Leben versaut, aber dann hätte er ja doch noch studiert. Mit sieben Einsen im Abschluss. Und man sieht sich immer zweimal.
In seinem ersten Job hätte er dann das Badezimmer für den Fußballstar XYirgendwie renovieren sollen und da hätten ein paar ganz schmutzige, staubige Fußballschuhe in der Ecke gestanden, die er fast weggeworfen hätte, als in lezter Sekunde dieser Fußballstar XYirgendwas dann doch noch eingriff, denn das waren seine Weltmeisterschaftsschuhe von 1974.
Jaja, er hat schon so einiges erlebt, er könnte uns da eine Menge Anekdoten erzählen. Was er dann auch weiter hemmungslos tat, bis er irgendwann fragte, ob das etwa zu weitschweifig sei, und der Oberchef, der seit über fünf Minuten mit offenem Mund fassungslos da saß, nur noch antwortete: "Aber nein, erzählen Sie ruhig weiter." - Ich glaube, der war längst überzeugt, dass jeden Moment die Tür aufgeht und jemand vom Team der versteckten Kamera reinkommt.
Waren wahrlich zwei erlebnisreiche Tage
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Ich glaube da fest dran und verbiete meiner nörgeligen Jammerseite für die nächste Zeit einfach den Auftritt, das ist ja sonst nicht auszuhalten mit mir, wenn ich ständig nur rumquengel, wie schrecklich alles ist.
Heute zB war im Grunde ein schöner Tag, man muss nur die Erwartungsebene verändern. Draußen ist es kalt und ungemütlich, da kann ich froh sein, dass ich keinen Fuß vor die Tür gesetzt habe. Und lange schlafen ist auch nicht sinnvoll, das verweichlicht nur und morgen jammer ich extra doll darüber, dass ich nicht nur wieder arbeiten gehen soll, sondern vorher auch noch aufstehen muss. Deshalb habe ich das mit dem Aufstehen heute schon trainiert, was nicht nur als Vorbereitung für morgen sinnvoll war, sondern auch, weil ich dann viel mehr Zeit hatte, stundenlang am Schreibtisch zu sitzen und CWs
Morgen bekomme ich noch mehr Zahlen, die ich verarbeiten darf, das wird eine richtig runde Sache
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Ich spekuliere jetzt darauf, dass sie schon so sehr daran gewöhnt ist, dass ich ihren Geburtstag grundsätzlich vergesse, dass sie es mir auch dieses Jahr nicht übel nimmt, selbst und obwohl - oder weil? es ein runder ist.
Bei ihrem letzten runden Geburtstag habe ich übrigens pünktlich am Geburtstag angerufen, blöd war nur, dass ich nicht auf dem Schirm hatte, dass sie Geburtstag hat und deshalb habe ich nicht gratuliert, sondern fröhlich drauflosgeplappert und allerlei Kram erzählt, was sie dann nach einiger Zeit versuchte freundlich abzuwürgen, in dem sie bemerkte, sie hätte Gäste und sie müsste sich mal um die kümmern, deshalb könne sie nicht ganz so lange telefonieren und ich fragte dann noch, wer denn zu Besuch sei, was sie ganz entspannt beantwortete mit, es wären verschiedene Geburtstagsgäste. Dann erst hat es bei mir geklingelt....
nun ja
Oh man, echt sorry, um 22.48h habe ich noch kurz dran gedacht, und mir überlegt, ob ich jetzt überhaupt noch anrufen kann, aber dann musste ich noch eben das eine Formular fertigstellen, und dann stimmten die Zahlen nicht und dann passten die Summen nicht und dann meckerte die Grundsatzkontrolle des Programms, kurz, es war dasselbe Theater wie immer, wenn man das Elstersteueronlineprogramm benutzt, deshalb war es ganz plötzlich auf einmal 23.58h - aber immerhin habe ich es gestern um 2 Minuten vor Tagesschluss noch geschafft, die Steuererklärung online ans Finanzamt zu übermitteln, was richtig doll wichtig war, denn der Fristablauf war genau am 19.1. - und das habe ich ja locker geschafft.
Aber in den restlichen zwei Minuten des Tages habe ich dann halt den Rest der wichtigen Dinge nicht mehr unterkriegt. Wie blöde, vor allem, da ich dieses Jahr wirklich gut vorgesorgt hatte und drei verschiedene Erinnerungsanzeigen programmiert waren, die mir auch regelmäßig Bescheid gaben: Barbara hat Geburtstag. Ich habe echt den ganzen Tag über dran gedacht. Nur war da nie genug Zeit für ein passendes Geburtstagstelefonat. - Und so kam es dann, dass ich trotz dauerndem Drandenken mal wieder verspätet bin.
Aber ich habe meine Steuererklärung raus, zumindest eine von denen, die ganz dringlich wichtig eilig waren und das ist auch was Tolles, denn ich bin ja nun schon mehr als ein Jahr um diese Verpflichtung drumherum geschlichen und kam nicht in die Puschen - bis mich heute der work flow packte und ich mich begeistert treiben ließ.
Tolles Gefühl, das jetzt erledigt zu haben
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