Keine Lust zum Haare fönen, deshalb alles zu einem Knoten zusammgedreht und „wetlook“ als Maß aller Dinge definiert.
K. lernt für seine IFR-Theorie Prüfung, J. hat keine Lust auf Unternehmung, nur N. ist offen für alles, solange ich ihn um 15h in Münster am Bahnhof absetze (nicht für Zug, sondern für Blablacar, aber Bahnhof ist ein klassischer Treffpunkt)
Also fahren wir zu zweit zum Flohmarkt nach Münster, der Lampenhändler hat meinen bestellten Trafo dabei, der Uhrenhändler hat K.s Uhr repariert, nur mein Lieblingssecondhandklamottenhändler war nicht da, aber trotzdem habe ich noch ein paar hübsche Schnäppchen gefunden, in Summe alles sehr erfolgreich.
Dann N. am Bahnhof abgesetzt, auf dem Rückweg nach Greven noch drei Portionen Eis in der besten Eisdiele, die ich kenne, besorgt, K. und J. glücklich gemacht.
K. hat den ersten Abschnitt seiner IFR-Theorie online absolviert und bestanden, jetzt ist er motiviert und will die gesamte Theorie bis zu den Sommerferien erledigt haben.
Wär prima.
Die nächste Woche hat auch nur drei Tage.
Läuft
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Morgens bin ich erst spät losgekommen (habe einfach hier zu Hause rumgetrödelt und plötzlich war es fast 10h), da wird der Bürotag schon deshalb länger, weil er erst so spät begonnen hat.
Am Nachmittag hatte ich ein webinar, allerdings keines aus der Billigkategorie "Kundenpflege und - bindung", was die Banken gerne anbieten, sondern eines, für das man selber Geld bezahlen muss. Da ich aber entdeckt habe, dass in meinem Fachliteraturabo beim Haufe-Verlag sechs webinare pro Jahr enthalten sind, habe ich das natürlich mal ausprobiert und war sehr beeindruckt, wie professionell das organisiert war. Chapeau.
Vor Beginn des Seminars konnte man ein Chatfenster einblenden und jeder Teilnehmer, der den virtuellen Seminarraum betreten hatte, konnte dort kurz "Hallo aus XY" eintippen, was ganz interessant war, weil man dann sah, aus welchen Gegenden die anderen Teilnehmer alle so kamen. Was ich sehr amüsant fand, war, dass es durchaus einige Teilnehmer gab, die das System nicht begriffen hatten und dann zB ihren Namen in dieses Chatfenster eingaben, was offensichtlich überflüssig war, denn man war ja unter seinem Namen registriert und dann stand der da doppelt. Andere tippten da rein: "Ja, ich möchte teilnehmen" - und einer tippte: "Bitte senden Sie mir eine Teilnahmebescheinigung." Alles in den offenen Chat und natürlich VOR dem Start der Veranstaltung. Mein altes Vorurteil, dass viele Steuerberater nicht wirklich sehr vom Geist geplagt sind, hat sich mal wieder offenkundig bestätigt.
Dieses webinar war aber auch das einzige Highlight des Tages, der Rest war langweiliger Alltagskram mit dem täglichen Wundern darüber, welche Probleme die Kollegen so haben können
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Ich lebe ja nur mit 5-Tage-Wochen, die meinen Arbeitsalltag strukturieren und die mir damit auch die Möglichkeit geben, darüber zu jammern. Dazwischen liegt jeweils das Wochenende, da gelten eh andere Regeln.
Diese Woche fand ich anstrengend. Dabei habe ich mich gestern ja schon vorm Büro gedrückt und heute war ich nur einen halben Tag da, aber irgendwie fehlte mir insgesamt der Spirit und wenn man sich dann nur aus Pflichtgefühl durch die Alltagsaufgaben kämpft, dann ist es halt anstrengend.
Aber die Woche ist ja nu um, die nächste wird sicherlich anders.
Mein Stundenplan (my schedule, kann man das besser übersetzen?) also, mein getakteter Zeitablauf funktioniert heute prima. Pünktlich um 12:30 Uhr das Büro verlassen, daran gedacht, an der günstigen Tankstelle vorbei zu fahren und das Auto voll getankt, dann zu Hause schnell die Kühlschränke in Kühltaschen verräumt und den Müll rausgebracht, dann kam K. nach Hause und wir sind mit nur 20 Minuten Verspätung zum Plan abgefahren.
Die Straßen waren voll, aber der Verkehr lief. Auf der holländischen Seite waren auch ungewohnt viele Autos unterwegs, wir haben im Nachhinein festgestellt, dass die dort heute König-Tag haben, also Feiertag für alle und es scheint tatsächlich Holländer zu geben, die in den Ferien nicht ins Sauerland fahren, sondern im eigenen Land bleiben, erstaunlich.
Aber wir kamen gut durch und hatten sogar noch Zeit, in Appingedam bei McDoof zu stoppen, um fix ein paar McKrokett als
J. macht sich ja gerne lustig darüber, wenn ich so tue, als wäre es etwas besonderes, wenn ich auf der Fähre ganz vorne stehe, weil er meint, „du stehst doch immer ganz vorne.“ Vielleicht hat er recht, denn heute waren wir wieder ganz vorne und fuhren als zweiter von der Fähre. Dass ich so häufig so weit vorne auf der Fähre stehe, fasziniert mich trotzdem ein bisschen.

Ab Emden fuhr nur noch der Kat und keine Fähre, so dass J., der auf dem ersten Kat keinen Platz mehr bekam, erst um 20.55h ankam. Ich habe ihn mit dem Auto am Hafen abgeholt und kam auf dem Rückweg natürlich mit der Straßenverkehrsordnung in Konflikt, weil ich nach 21:00 Uhr noch unterwegs war, (während der Saison, und die hat schon wieder begonnen, ist auf Borkum Fahrverbot zwischen 21h und 7h) zum Glück sind wir aber keiner Verkehrskontrolle begegnet.
Ansonsten ist es hier kalt und K. hat als erstes mal den Ofen angefeuert.
Als J. vorm Haus aus dem Auto stieg, hielt er die Nase in die Luft und sagte: „Seltsam, hier riecht es so wie in Frankreich im Winter.“ Diese Assoziation wird wohl allen Kindern für immer bleiben
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Ich war bis nach 21h im Büro, weil ich endlich diese große Excel-Auswertung fertig bekommen wollte, das immerhin ist mir geglückt.
Der Rest des Tages bestand aus hektischem Rumgerudere zwischen "Könnte ich dazu bitte sehr kurzfristig eine Antwort bekommen"Anfragen, die ich natürlich alle mit "ja, mache ich auch sofort fertig." beantwortete und mich so heillos verzettelte und dem Versuch immer wieder an meinen Excel-Tabellen zu arbeiten.
Gegen 19h stand der tiefbegabte Superassistent an meinem Schreibtisch, der eigentlich seit mittag mit dem Chef erster Ordnung zu einer Sitzung im Ruhrgebiet hätte unterwegs sen sollen und berichtete, er wäre nie in Essen angekommen, sondern hätte erst über fünf Stunden auf der gesperrten Autobahn kurz hinter Münster im Stau gestanden und als es endlich wieder weiterging, sprang sein Auto nicht mehr an, weil er natürlich die gesamten fünf Stunden das Radio ohne Motor hat laufen lassen. Tiefbegabt, ich sagte es ja. Dem traue ich auch zu, das er bei Stromausfall fünf Stunden auf der Rolltreppe feststeckt.
Ich bin mal gespannt, wie der Chef erster Ordnung jetzt die Protokollschreiberei organisiert hat, die Übergabe der Sitzungsunterlagen für morgen kann ich organisieren.
Wenn man bis 21h im Büro rumhängt, ist nicht viel los mit so einem Tag. Immerhin habe ich es noch geschafft, die Anreise und Übernachtung für J.s Abiturfeier vernünftig zu organisieren, die Autofähre für das lange Wochenende ist auch reserviert, außerdem habe ich einen Termin zum Reifenwechsel vereinbart und einen Termin zur Blutabnahme (rechtzeitig genug mit sechs Wochen Vorlauf, so dass ich einen der frühen Termine bekommen habe und anschließend noch genug Zeit bleibt, dass der Doktor feststellt, dass sich nichts verändert hat und mir fürs nächste halbe Jahre meine Schilddrüsentabletten aufschreibt, bevor die aktuelle Packung komplett leer ist. Ich nehme mir jedesmal vor, so etwas rechtzeitig genug zu machen, es gelingt mir selten. Deshalb bin ich diesmal auch ausreichend stolz auf mich.)
Morgen ist wieder Werksverkauf bei Annette Görtz - seitdem ich beschlossen habe, dass ich reich bin, liebe ich es, dort ungebremst einzukaufen
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Kann ja auch mal passieren, dass eine ganze Woche total daneben geht. Diese zumindest ist auf dem besten Weg dahin.
Im Büro habe ich heute größere Menge Kleinkram erledigt, was eine ausgesprochen undankbare Beschäftigung ist, denn am Ende des Tages hat man irgendwie nichts Gescheites erledigt, aber entsetzlich viel Zeit verdaddelt.
Dazu kam, dass ich mich bei den meisten Kleinkramsachen, die ich heute vor allem deswegen erledigt habe, damit es weitergeht, innerlich entsetztlich schütteln musste, wenn ich darüber nachdachte, weshalb der Kram überhaupt auf meinem Schreibtisch gelandet ist. Das lag nämlich in den meisten Fällen daran, dass sich sonst niemand dafür zuständig fühlte bzw. die Kollegen, von denen ich erwartet hätte, dass sie sich zuständig fühlen würden, mehr Zeit darauf verwendet hatten, langatmig zu erklären, weshalb sie nicht dafür zuständig sind oder sein können als dass es Zeit gebraucht hätte, den Kram einfach zu machen.
Bei einigen Dingen ist mir deshalb auch der Kragen geplatzt und ich habe gleich mal Grundsatzregeln erlassen. Dieses Gezanke um die Zuständigkeiten ist in meinen Augen ein solcher Kindergarten, dass mir jedes Verständnis dafür fehlt. Denn überarbeitet oder überlastet ist sowieso niemand bei uns, aber alle klagen natürlich wie wild über die Menge Arbeit, die sie zu tun hätten. Ich finde das allermeiste einfach nur lächerlich
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Dabei habe ich den Arbeitstag sowieso erst sehr spät begonnen, weil ich den halben Vormittag noch mit J. zusammen hier zu Hause Dinge getan habe. Wäsche legen, Küche aufräumen und eine lange aufgeschobenes Banktelefonat geführt.
J. fuhr dann zurück ins Internat und ich ins Büro.
Dort wurde ich schon von dem tiefbegabten Assistenten unseres Chefs erster Ordnung sehnsüchtig erwartet, er hatte stapelweise Unterlagen vorbereitet und wollte sie seinem Chef erst vorlegen, wenn ich sie kontrolliert habe.
Diese Aktion führte (wie üblich) dazu, dass ich alles, was er vorbereitet hatte, kurzerhand in den Müll schmiss und die Unterlagen noch einmal von Grund auf neu erstellte.
Mich wundert regelmäßig, dass er nach wie vor so tapfer auf seinem Job aushält. Ich hätte mich an seiner Stelle schon längst vor Depression erschossen, wenn ich immer wieder aufs Neue bemerke, dass es so gut wie nichts gibt, was ich richtig machen kann. Manche Menschen werde ich wohl nie verstehen.
Um kurz vor acht habe ich meine Sachen gepackt und bin nach Hause gefahren, sehr viel ist um diese Uhrzeit aber vom Tag nicht mehr übrig.
Montags stört mich das dann immer besonders, je mehr die Woche voranschreitet, um so mehr gewöhne ich mich an einen solchen Tagesablauf, bis am Freitag dann das nächste Wochenende beginnt und meine gesamte Gewöhnung wieder auf Null gesetzt wird
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Mein Westfalenmann pflegt eine westfalentypische robuste Rückschnittsmethodik. Jetzt kann alles von Grund auf neu und ordentlich ausschlagen, da musste mal Ordnung rein, das wächst schon wieder. Wirst sehen. Eine Hecke, zwölf große blaue Müllsäcke voll Abfall. Die Hecke muss jetzt gründlich wieder ausschlagen, oder wir pflanzen einfach einen Zaun.
Gestern hatten wir schon 9 Säcke weggebracht, heute hat J. die letzten drei entsorgt. Ich mag das Gefühl, wenn solche Müllberge vernünftig entsorgt worden sind.
Ich hatte in der Zwischenzeit den Croque-Pot befüllt, hier passiert die Entsorgung des fälligen Kühlschrank- und Tiefühlschrankinhalts durch schlichtes verkochen, in diesem Falle landeten außer einem undefinierbaren, tiefgefrorenen großen Fleischblock auch noch alle bereits seit längerem gelagerten frischen Gemüse im Topf. Anschließend einfach den Croque-Pot einschalten und sich freuen, wenn man 8 Stunden später wieder nach Hause kommt. Es riecht einfach prima.
Dann sind wir zu einer großen Einkaufstour aufgebrochen und erst abends um 19:00 Uhr wieder zu Hause gewesen. Das Essen schmeckte so prima wie es roch, anschließend verschwand J. mit einer Flasche Baccardi Razz (die wir nach langwieriger Jagd endlich im vierten Geschäft kaufen könnten), um sich mit einem Kumpel von früher zu treffen.
Ich werde jetzt gleich noch die vierte Maschine Wäsche für heute in den Trockner befördern und dann müde, aber zufrieden ins Bett sinken
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Vor 14 Tagen haben wir noch bibbernd vorm bullernden Ofen gesessen und jetzt schwitzt man im Bikini.
Obwohl nein, ich schwitze nicht im Bikini, denn ich kann noch gar keinen Bikini anziehen. Das kommt alles viel zu schnell und viel zu ruckartig, das mit dem Bikiniwetter, ich bin da noch überhaupt nicht für vorbereitet.
Als erste Notfallmaßnahme wurden jetzt die Füße auf Sommeredition umgestellt
immerhin, das Auto hat noch die Winterreifen drauf, aber das will ja auch nicht morgen in Sandalen rumlaufen.
Als zweite Notfallmaßnahme habe ich jetzt passend zum ruckartigen Sommerbeginn die ruckartige Gewichtsreduzierung beschlossen.
Für jemanden, der fast 80 % seines Lebens eher mit Untergewicht zu kämpfen hatte und den Satz: „Du wirst aber auch immer dünner.“ nicht mehr hören konnte, ist das Thema Gewichtsreduzierung eine ungewohnte Herausforderung. Aber mehr als 15 kg plus sind auch für jemanden, der als sehr schlank startete, nicht mehr zu ignorieren und deshalb muss jetzt etwas passieren.
Passend zum ruckartigen Sommer habe ich deshalb das ruckartige Fasten für mich entdeckt.
Der offizielle Name ist Teilzeit-Fasten, ich finde aber, das mit dem „ruckartig“ viel passender, denn wenn das kurze Zeitfenster des Tages, an dem man etwas essen darf, beginnt, beginne ich auch ruckartig, alles mögliche an Essen in mich hinein zu stopfen.
Interessanterweise funktioniert es trotzdem, die Waage zeigt kontinuierlich nach unten.
Mittlerweile bin ich so dran gewöhnt, dass ich selten vor 16:00 Uhr überhaupt Hunger habe.
Das mit dem Hunger ist ja auch so eine Sache, ich dachte, wenn man nichts oder deutlich weniger ist, dann bekommt man Hunger und dieser Hunger wird im Laufe der Zeit immer schlimmer. Wird er aber nicht.
Natürlich bekommt man Hunger, wenn man länger nichts ist, aber dieser Hunger wird nicht immer schlimmer, sondern er geht nach einer bestimmten Zeit auch einfach wieder weg. Von ganz alleine. Ohne dass man ihn mit Essen verscheuchen muss.
War für mich eine faszinierende Erkenntnis
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Ich liebe ja Wegwerfen und je älter ich werde, umso mehr kann ich mich für Wegwerfen begeistern. Der wirklich irrsinnige Krempelberg, den CW hinterlassen hat, der hat mich sehr nachdenklich gemacht, so möchte ich nicht enden. CW hat so viel Kram hinterlassen, dass es schlicht unmöglich war, es alles zu sichten und vor allem weiter zu verwenden, so dass wir alle miteinander vor der schieren Menge kapituliert haben. Letztlich sind dadurch auch viele wirklich schöne oder wertvolle Dinge untergegangen, aber keiner von uns hatte mehr die Kraft, sich damit zu beschäftigen.
So ähnlich ging es jetzt auch meinem Onkel mit dem Kram, den seine Ex hinterlassen hat. Das war auch so viel, dass man es nicht mehr einzeln händeln konnte, letztlich blieb nur die Bestellung von mehreren Containern, in die ohne weitere Sortierung einfach alles reingeworfen wurde.
Als ich vor 10 Jahren die riesige Loftwohnung im Rheinland verlassen habe, um hier in Westfalen in ein Reihenhaus zu ziehen, hatte ich das erste Mal die Gelegenheit, mich von sehr vielen Dingen einfach durch "hinterlassen" zu befreien, das habe ich auch ausgiebig ausgenutzt. Anfangs hatte ich das Gefühl, das ist hier alles sehr übersichtlich.
Heute, 10 Jahre weiter, sind alle drei Kinder ausgezogen und sie hatten das Haus noch nicht ganz verlassen, da haben wir schon die Umräum- und Renovierungsaktivitäten gestartet, um die freigewordenen Kinderzimmer sofort selber in Beschlag zu nehmen. Heute ist nicht nur das Haus komplett voll, auch der Dachboden (dort sind vor allem hiergebliebene Kindersachen) und der Keller (und der ist riesig), und ich beginne mir immer mehr Gedanken darüber zu machen, was ich von dem gesamten Kram eigentlich noch brauche und welche Dinge ich, ohne sie je wieder zu vermissen, problemlos entsorgen kann.
Der Sperrmüll gestern war ein kleiner Anfang, für das Wochenende habe ich mir jetzt endlich die große Verkaufsaktion über ebay-Kleinanzeigen vorgenommen, nicht nur die Riesenwoll- und -stoffberge vom Onkel, sondern auch jede Menge aussortierter Küchen- und Dekokram von mir stapelt sich in einem der ehemaligen Kinderzimmer.
Und wenn das alles weg ist - dann gehe ich auf den Flohmarkt.
Endlich wieder einkaufen.
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Es gab aber auch viel zu bedenken und zu planen heute. Es begann damit, dass ich dachte, ich könnte mich mal mit Ablage beschäftigen, so nach und nach stapelten sich die Dinge, die ich selber und höchstpersönlich ablege. Da ich in bestimmten Dingen ja nur mittelgut bis ziemlich schlecht im Delegieren bin, mache ich auch die Ablage selber, soweit es meine höchstpersönlich geführten Steuerakten betrifft.
Dabei fiel mir dann auf, dass ich dringend meine Übersichtsliste, für welche Gesellschaft wann welche Erklärungen und Bilanzen abgegeben und veröffentlicht wurden, aktualisieren muss, dabei fiel dann natürlich auf, was dringend sehr kurzfristig erledigt werden muss und dann kam die Sekretärin mit der Postmappe rein und die Liste wurde noch länger.
Zwischendurch kamen verschiedene Mitarbeiter rein, um zu berichten, wie weit sie mit den Arbeiten sind, die ich ihnen letzte Woche aufgetragen hatte, auch hier mussten natürlich dann die Planungen für „wie geht es jetzt weiter?“ sorgfältig ausgearbeitet werden.
Mitten in all diesen Planungen fiel mir dann außerdem ein, dass ich ja auch immer noch meinen neuen Computer weiter einrichten muss. Mittlerweile habe ich zwar meine iTunes Mediathek erfolgreich übernommen, aber noch keine einzige Playlist. Auch hier musste also geplant, gegoogelt und umgesetzt werden.
Meine Mittagspause habe ich der Einfachheit halber auf die Toilette verlegt und dort ausführlich Handy gelesen und mal wieder probiert, ob ich mich inzwischen bei Instagram anmelden kann. Positive Zwischenmeldung: ich kann. Ich bin jetzt auch auf dem Handy wieder instagramfähig.
Am Nachmittag klingelte meine Mülltermin-App und teilte mir mit, dass morgen Sperrmüll ist.
Die letzten zwei Termine habe ich verpasst, deshalb wollte ich jetzt sichergehen, dass ich alles, was ich schon länger wegwerfen möchte, auch wirklich zusammensammele und an die Straße stelle.
Die Sperrmüllaktion hat wunderbar funktioniert, Wir haben genau zum richtigen Zeitpunkt unseren Kram an die Straße gestellt, nämlich als die Polentransporter in erhöhter Schlagzahl ständig an unserem Haus vorbei fuhren. Eine halbe Stunde nachdem wir unseren Kram raus gestellt hatten, waren schon 80 % wieder verschwunden. So gefällt mir das, denn so kriege ich auch all meinen Elektroschrott weg, ohne extra zur Spezialentsorgung fahren zu müssen
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