Kitchen storys wurde jetzt schon an verschiedenen Stellen gelobt, da muss ich das natürlich auch haben, vor allem, da die App nichts kostet.
Gestern habe ich fast anderthalb Stunden vorm iPad gesessen und habe mir fasziniert ein Rezeptvideo nach dem nächsten beguckt. Echt gut gemacht, hat mich tatsächlich beeindruckt.
"Kochen kann jeder" war ja mal ein alter Spruch von mir, weil ich nie ernsthaft nach Rezept koche, sondern oft einfach so Dinge zusammenwerfe, die halt grad da sind und nie verstanden habe, weshalb Menschen meinen, Kochen wäre kompliziert.
Bis ich S. kennenlernte und auch mal mehrere Tage bei S. wohnte und dort von ihr mitbekocht wurde.
S. gab sich richtig viel Mühe mit dem Kochen, betrieb es sozusagen als erklärtes Hobby - und es schmeckte eigentlich immer grottig, was sie so zusammenkochte.
Wie sie das gemacht hat, weiß ich nicht, denn sie überschlug sich immer vor Begeisterung, wenn sie bei mir zu Gast war, wollte unbedingt das Rezept haben (was ich dann ordnungsgemäß irgendwie für sie erfand), kochte es nach und es schmeckte übel.
Seit derzeit halte ich mich zurück mit dem Spruch "Kochen kann jeder", bilde mir aber ein, dass es mir doch meistens recht gut gelingt.
Manche Dinge kriege ich aber auch nicht hin. Auch nicht nach mehreren Versuchen.
Eines der Dinge, die ich schrecklich gern selber produzieren können wollen wollte, sind Chips.
Und hierbei am liebsten die fettreduzierten aus dem Backofen, die aber dann genauso lecker schmecken sollen, wie die superfettigen aus der Friteuse.
Normale Kartoffelchips habe ich schon ausprobiert, das Ergebnis war so, hmmmm, ich kauf doch lieber schnell 'ne Tüte, die sind einfach besser und für den Preis lohnt sich das nicht, so einen Aufstand zu machen.
Neulich habe ich dann eine (im Vergleich ziemlich teure) Tüte "Gemüsechips" gekauft und war ziemlich angetan. Drin waren Chips aus Pastinaken, Süßkartoffel und rote Beete und dafür, dass ich eigentlich mit einem Wegwerfergebnis gerechnet hatte (ich kaufe manchmal neue Dinge, nur um nachher mit gutem Gewissen behaupten zu können, dass ich sie scheußlich finde, weil ich sie beim ersten Kauf schon ruckzuck entsorgt habe) also, dafür, dass ich dachte, die wären bestimmt ekelig, waren sie erstaunlich lecker.
Seit der Zeit treibt mich die Idee um, dass ich das selber machen möchte. Immerhin sind diese Gemüsechips wirklich noch ziemlich teuer im Vergleich zu normalen Kartoffelchips.
Ich dachte, am einfachsten probiere ich das mal mit Süßkartoffel.
Und dann fand ich auch noch das dazu passende Anleitungsvideo in dieser "Koch-mich-App".
Ich habe also alles genau so gemacht, wie in dieser Anleitung beschrieben, angeblich nach 15-20 Minuten sind die Chips fertig.
Meine sahen nach 15 Minuten so aus (unten links, der Rest ist die anleitungsgerechte Vorbereitung, da sah noch alles ganz schick aus).

Die nicht verbrannten Teile schmeckten übrigens scheußlich
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Die Musik aus dem Film "Jenseits der Stille" gehört zu meiner Lieblingsmusik, aber wie es für mich typisch ist, habe ich mich nie darum gekümmert, wo sie herkommt.
Ich kümmere mich selten um die Menschen hinter einer "Performance". Ich kenne keine Schauspieler und ich kenne keine Sänger. Ich weiß ja auch nicht auf welcher Druckmaschine ein Buch gedruckt wurde.
Für mich sind Schauspieler und Sänger vergleichbar mit einer Buchdruckmaschine: Sie transponieren nur fremde Ideen in die Wahrnehmbarkeit, sie sind damit irgendwie ein "Medium", das mich aber wenig interessiert.
Ich kenne aber Maler, Schriftsteller und Komponisten - denn das sind die Menschen, die die Ideen haben und die interessieren mich schon deshalb, weil ich natürlich gerne "vorfiltere", wenn ich mich mit fremden Ideen beschäftige. Es gibt Komponisten, da gefällt mir sehr viel der Musik, die sie geschrieben haben und es gibt welche, wo ich schon vorher genau weiß, dass das wohl nicht meine Richtung sein wird. (Vorurteile mag ich übrigens auch, sie machen das Leben sehr viel überschaubarer.)
Von manchen Schriftstellern habe ich alles gelesen, was sie je geschrieben haben, bei anderen, die noch leben, bin ich auf jedes neue Stück Literatur, das sie veröffentlich sehr gespannt und versuche so viel es geht, davon mitzubekommen.
Dass ich den Komponisten Niki Reiser nicht bewusst wahrgenommen habe, habe ich erst bemerkt als meine Tochter mit den Noten von "Glücklich" aus dem Film "Pünktchen und Anton" ankam und mir sagte, derselbe Komponist hätte doch auch die Musik zu "Jenseits der Stille" geschrieben.
Seit dem Tag weiß ich, dass Niki Reiser zu den Komponisten gehört, die mir sehr gut gefallen.
Bis vor einiger Zeit hatte er auch die einfach gesetzten Klaviernoten zu seinen Liedern auf seiner eigenen Homepage stehen, jetzt sind sie dort leider nicht mehr verfügbar, aber mit ein bisschen Suchen findet man sie natürlich doch noch irgendwo im Netz.
"Nordsee" habe ich jetzt in einem Arrangement in Des-Dur gefunden. Fünf B's, da habe ich beim Spielen doch wenigstens etwas anderes zu tun als mich über meinen kaputten Daumen aufzuregen
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Bei einem Schmuckladen im Dorf habe ich schon im November zwei große, längliche Bernsteinstücke abgegeben und besprochen, dass mir die Inhaberin des Ladens daraus zwei Haarspangen bastelt, denn ich habe Haarspangen mit den verschiedensten Steinen und Dekoelementen, nur aus Bernstein habe ich noch nie welche gesehen, so dass ich mir jetzt einfach welche machen lassen möchte.
Im Januar sagte sie mir, dass sie jetzt endlich eine Idee hat, wie sie die Steine an der Spange befestigt, im Februar meinte sie, dass sie spätestens in zwei Wochen fertig ist und heute meinte sie, für nächste Woche will sie es schaffen. Nun denn, habe ich nächste Woche noch mal einen Grund, ins Dorf zu fahren.
Der Treibgutladen hatte auch wieder geöffnet (diesmal mit Ankündigung, für so etwas sind Facebookgruppen schon praktisch) und wenn ich schon mal im Dorf bin….. Das meiste hatte ich aber am Mittwoch schon weggekauft, so dass es jetzt nur noch drei weitere Teile wurden, darunter eine Hose aus schwarzem Lederimitat, die ziemlich gut zu meinen roten Highhheel-Lacklederpumps aussehen wird – jetzt brauche ich nur noch den passenden Anlass, so eine Kombination auszuführen.
Demnächst ist garantiert wieder irgendwo eine Bankerveranstaltung, da liebe ich solche Verkleidungen, kombiniert mit Sprüchen wie: „Je höher der Absatz, desto kürzer der Hauptsatz“. Unter den gehobenen Bankern kommen ja nun nicht sehr viele Frauen vor. Die, die es bis dort geschafft haben, faszinieren mich aber immer wieder mit ihrem artistischen Schuhwerk. Ein Mysterium, was ich bis heute noch nicht aufklären konnte: Warum machen die das? Kann man als Frau in der Bank nur Karriere machen ab 10cm Absatz? Ich meine, ich habe ja sogar professionell gelernt auf solchen Schuhen zu gehen – aber bequem finde ich die Dinger bis heute nicht.
Überhaupt: Kleidung. Ein Thema, was mich immer wieder fasziniert und über das ich stunden- , ja tagelang philosophieren kann, während ich Leute und ihre Kleidung beobachte.
Heute war schönes Wetter außerdem Osterferien, die Insel ist randvoll und damit eine wunderbare Gelegenheit, diesem Hobby nachzugehen. Also habe ich mich mit einem großen Eis auf eine Bank in der Fußgängerzone gesetzt und Leute geguckt. Erste Erkenntnis: Jacken werden wieder parkaähnlicher, hinten länger als vorne, mit einem kleinen Schlitz in der Mitte, der mit einem Bändchen zugehalten wird. So

Interessant dabei, dass es die sowohl in beige für Damen Ü60 gibt als auch in Holz für Girlies U20, es sieht aber so aus, dass die Damen Ü60 beginnen mehr auf kräftige Farben wie weinrot, petrol und aubergine zu stehen, wahrscheinlich weil sie Sorge haben, sonst zu modern zu wirken, wenn jemand beige und Holz nicht unterscheiden kann.
Eine andere Frage, die mich beschäftigt, seitdem ich Badegäste auf Borkum beobachte: Warum gibt es Leute, die sich aufbrezeln wie für eine Abendveranstaltung, nur um in diesem Outfit (Highheels und volle Kriegsbemalung) auf der Promenade zu flanieren? Ich meine, dass hier abends die Luzi abgeht, wenn die Kur- und Klinikinsassen ausschwärmen, das war schon immer so, aber vormittags in diesem Styling in einer Milchbude am Strand zu sitzen – was genau erwarten Menschen wohl in solchen Situationen?
Auch immer wieder richtig spannend: Pärchenstyling. Es gibt ja Pärchen, die passen richtig gut zusammen, und dabei meine ich nicht die im Zwillingslook, die gibt es hier natürlich auch in Mengen. Die sind süß, aber langweilig, so sehr typische Schublade, dass ich schon gar nicht mehr weiter drüber nachdenke. Nein, es gibt auch Pärchen, da macht es richtig Spaß, die zusammen zu sehen, weil die so aussehen, als passten sie richtig gut zusammen. Die hiesige Inselmalerin und ihr Freund sind so ein Pärchen. Die sehen so aus, als ob sie extra für ihre Rollen gecastet und entsprechend gekleidet wurden. Stilrichtung: in die Jahre gekommene, lässige Naturmenschen, maritim ohne blauweiß, sondern eher syltgraubeige mit den passenden Akzenten, Fahrrad mit der obligatorischen Weinkiste, Holzschuhstiefeletten und Grobstrickmütze. Extrem stilsicher, passt in jeden Rosamunde Pilcher Roman als Besetzung für das Pärchen am Meer und werten Borkum natürlich gewaltig auf. Hier sind zwei, die nehmen Kleidung ernst und haben sie als wesentlichen Teil, der ihre Persönlichkeit repräsentiert, in ihr Leben integriert. Ich finde das toll, gucke die zwei richtig gerne an – und schäme mich dann immer ein bisschen für meine eigene „für Borkum reicht das-Einstellung“.
Dann gibt es aber auch Pärchen, da fragt man sich, warum die Frau mit ihrem Hausmeister Händchen hält. Aber auch andersherum gibt es richtig schicke Männer, die mit einer Frau unterwegs sind, die im günstigsten Fall eine Patientin ist und sie begleiten sie nur in ihrem sozialen Wiedereingliederungsprozess.
Aber nach einer Stunde Leute gucken ist auch wieder gut, wir sind dann noch bei meinem Onkel vorbeigefahren und haben die Heckenschere ausgeliehen und einen Anhänger voll Mutterboden mitgenommen. Er hat in seinem Garten nämlich keinen Platz mehr für „Erde“, produziert aber durch seinen gut bewirtschafteten Garten größere Mengen Kompost, was wir dann, wenn es zu Erde geworden sind, benutzen, um Stück für Stück den hinteren Rasen aufzufüllen und so irgendwann die Terrasse und Rasen auf ein Niveau zu bringen.
K hat also den Knöterich frisiert (Ergebnis: drei volle grüne Säcke), den Efeu, der von der Nachbarseite rüberwuchert gewaltig runtergeschnitten und ein weiteres Stück Rasen aufgefüllt.
Der Efeu bleibt jetzt erst mal einfach so liegen bis er verwelkt ist, dann nimmt er nur noch halb so viel Platz weg und kann viel leichter in Säcke gestopft werden.
Und Osterfeuer haben wir uns heute abend einfach geschenkt. Irgendwann ist man aus dem Alter raus und es war auf der Couch einfach gemütlicher
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Ich hatte von einem anderen Konto bereits 1000Euro abgehoben und dabei spuckte der Geldautomat doch tatsächlich zehn 50er Scheine und einen 500er aus.
Den 500er wollte ich so schnell es geht wieder loswerden, also war mein Plan, den heute gegen Paybackpunktegutschrift bei Rewe einzuzahlen.
Jetzt war es schon nach 21h, bevor ich im Büro fertig war, aber Rewe hat ja bis 22h geöffnet.
Auf dem Parkplatz vor Rewe habe ich schnell einen Einzahlungscode erzeugt und davon dann einen Screenshot gemacht, denn im Laden hat das Handy keinen Empfang, das habe ich neulich schon gelernt.
Als ich mit dem Telefon in der Hand direkt zu den Kassen gegangen bin, kam ich mir schon ziemlich professionell vor. Heute nix mit proforma Einkäufen aufhalten, die Kassiererin hat mich neulich beim Auszahlen sogar selber nach meiner Payback-Karte gefragt (obwohl es fürs Auszahlen nu wirklich nichts geben kann), die scheinen das also ganz normal zu finden.
Heute war wieder eine neue Kassiererin da, und der Laden war ziemlich leer.
Dann, 1. Problem, die Kasse nahm den Code nicht. Ich wunderte mich sehr und war eigentlich sicher, dass es nicht am Screenshot liegen konnte, aber man weiß ja nie, deshalb bin ich mit dem Handy wieder bis auf den Parkplatz gelaufen, habe mir dort eine Internetverbindung eingefangen, die Original BankApp aufgerufen und mit dem Originalcode wieder zurück in den Laden gegangen, dabei versucht, die Internetverbindung nicht zu verlieren und darauf achtet, dass der Handy Bildschirm nicht ausgeht. Die einzige geöffnete Kasse war natürlich die, die am maximal weit entferntesten vom Laden Eingang positioniert war. Aber auch mit OriginalCode aus der App nahm die Kasse den Auftrag nicht an.
Die Kassiererin verschwand, um ihren Chef zu fragen. Erschien nach 2 Minuten wieder und erklärte, man könne bei ihnen nur Auszahlungen abheben, aber nicht einzahlen. Das habe ich natürlich aktiv bestritten und erklärt, ich hätte doch schon mal in diesem Laden eingezahlt. Aber half nichts, die Kasse wollte den Code nicht.
Also bin ich unverrichteter Dinge wieder raus gegangen und habe mir dabei den Code noch mal genau angesehen. Draußen auf dem Parkplatz gab es wieder Internet und ich stellte fest, dass ich den Code löschen kann. Nach dem Löschen habe ich einfach einen neuen Einzahlungs Auftrag programmiert und damit einen neuen Einzahlungscode generiert. Damit bin ich dann wieder in den Laden gegangen und die Kassiererin war bereit, es noch mal zu probieren.
Diesmal klappt es einwandfrei, nur war jetzt meine Payback-Karte verschwunden. Ohne Payback-Karte wäre die gesamte Aktion sinnlos gewesen. Zum Glück fand ich dann in meiner Handtasche noch eine dritte Payback-Karte von einer meiner weiteren Identitäten.
Dann gab ich der Kassiererin den 500 € Schein, den sie nur sehr zögerlich annahm und meinte, sie dürfte keine 500er Scheine akzeptieren.
Weder erklärte ich, dass ich aber in diesem Laden doch schon mal eingezahlt und auch schon mal 500 € Scheine abgegeben hätte. Da wäre das alles problemlos gegangen. Die Kassiererin rief daraufhin den Chef an, der diesmal direkt zur Kasse kam. Was für eine Sorte Chef das war, kann ich nicht sagen, rein optisch hätte ich ihn eher beim Wachpersonal einsortiert. Hoody, Glatze und Springerstiefel, die Chefs bei Rewe sind auch nicht alle so wie der aus der Werbung....
Auch der Chef sagte, sie nähmen keine 500 € Scheine, ich fragte, ob sie mir den Schein denn wechseln würden, dann würde ich auch gerne nur 50er einzahlen. Das hat der Chef nicht begriffen. Also schlug ich vor, sie dürften meinen Ausweis kopieren und wenn was mit dem Schein nicht in Ordnung ist, dann wüssten sie ja, wo er herkäme. Daraufhin meinte Chef, dann machen wir das, Kassiererin schloss den Kassenvorgang ab, die Kasse zeigte an, dass ich 250 Paybackpunkte bekomme und keiner kümmerte sich um meinen Ausweis.
Auch gut.
Jetzt habe ich also ausreichend Paybackguthabenpunkte, um mir am Samstag einen 10fach Gutschein auszudrucken und dann werden wir sehen, welche Probleme es dann gibt
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Es ist wirklich ganz erstaunlich seltsam, was sich für Stilblüten aus der Kombination dieser drei Systeme (Number26, Rewe und Payback) ergeben.
Aber ich bin gleichzeitig jetzt auch schon so müde und möchte eigentlich nur noch ins Bett gehen und nicht mehr tippen, so dass ich hier grade einen echten Zielkonflikt sehe.
Deshalb nur in grober Kürze:
Die Number26-Bank bietet ein kostenfreies Onlinekonto mit genauso kostenfreier Mastercard und Maestrocard an und das ganze wird komplett übers Smartphone verwaltet.
Mir macht so ein technischer Schnickschnack ja immer Spaß, selbstverständlich habe ich deshalb auch so ein Number26 Konto eingerichtet.
Als Besonderheit hat diese Bank jetzt mit ganz vielen lokalen Geschäften Kooperationen geschlossen, die alle ihre Ladenkasse wie einen Bankautomat einsetzen, d.h. ich kann bei jedem teilnehmenden Bankingpartner Geld einzahlen oder abheben und mit über 6.000 Annahmestellen hat sich die Number26-Bank so blitzschnell ein Riesenpseudobankautomatennetz geschaffen.
Jetzt habe ich neulich etwas verkauft und deshalb lagen hier 1000 Euro in zwei 500er Scheinen, die für den normalen Alltagseinkauf einfach unpraktisch sind.
So kam ich am Samstag auf die Idee, das Geld bei Rewe auf mein Number26 Konto einzuzahlen.
Wenn ich schon mal bei Rewe war, habe ich dort auch gleich andere Dinge eingekauft, an der Kasse hatte ich für 25 Euro Kram zu bezahlen plus 1000 Einzahlung. Für die Einzahlung hat meine Handy-App einen Barcode generiert, den die Kassiererin einscannt und mir dann die Gesamtrechnung präsentiert: 1025 Euro. Ich reiche ihr meine Payback-Karte, bezahle meinen Einkauf und sehe, dass mir für 1025 Euro Umsatz Paybackpunkte gutgeschrieben werden.
Sofort fesseln mich die Renditechancen, die dahinter lauern: Ich bekomme 500 Paybackpunkte = fünf Euro Gutschrift, wenn ich 1000 Euro auf mein eigenes Konto einzahle. Wenn ich das Geld am nächsten Tag erst wieder abhebe und dann wieder einzahle, kann ein netter Nebenverdienst dabei herumkommen.
Und dann sehe ich in der Werbung für diese Woche, dass Rewe Jubiläum feiert und 10fach Punkte anbietet.
Jetzt wird es schon fast ein lohnender Hauptjob. Bei 10fach Punkten bringt jede Einzahlung 50 Euro. Da geht doch was.
Heute will ich also erneut Geld einzahlen, leider kann ich es aber noch nicht abheben, das scheint ein paar Tage Verzögerung zu haben, bis ich da wieder dran komme. Egal, ich besorge mir von einem anderen Konto Bargeld, weil ich jetzt Blut geleckt habe, kämpfe verbissen mit dem Paybackautomaten im Reweeingang, der mir den gewünschten 10fach Coupon ausspucken soll, nach einer Viertelstunde habe ich es geschafft und gehe vorsichtshalber nochmal etwas einkaufen, so ganz sicher, ob mein Trick funktioniert, bin ich mir dann doch nicht.
Wieder ein Einkauf für 25 Euro plus 1000 Euro Einzahlung - nur die Punkte darauf werden mir in diesem Rewemarkt nicht gutgeschrieben. d.h. mir werden 10fach Punkte auf 25 Euro gutgeschrieben, aber mehr nicht.
Wie schade, es wäre so eine hübsche Idee gewesen.
Jetzt bin ich mir nicht sicher, ob es an diesem Rewemarkt oder an dem 10fach Gutschein lag.
Die Idee fesselt mich nämlich immer noch.
Morgen werde ich dann aber erst mal wieder versuchen, Bargeld abzuheben, 2000 Euro sind mir etwas zu viel für so ein seltsames Spielkonto. Denn dass ich an die 1000 Euro, die ich am Samstag schon eingezahlt habe, heute noch nicht zum abheben drankam, stimmt mich schon etwas bedenklich.
Andererseits habe ich auch mein DeutscheBahn Konto auf Abbuchung auf dieses Konto umgestellt, und erst heute wurde die Fahrkarte von vor zwei Wochen abgebucht. So richtig flink scheinen die bei dieser Bank nicht zu sein
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Ich bin ja nun bekennender Nichtfensterputzerfan, schließlich mach ich die Fenster ja auch nicht dreckig, aber so nach acht Jahren und wo sonst alles im Zimmer so schön neu und sauber ist, da war ich dann doch mal bereit, die Fenster zu putzen.
Hat sich gelohnt, das Zimmer ist gleich viel heller :-)
Am Nachmittag habe ich in einer Spontanaktion dann auch noch Vorhänge gekauft. Plisseerollos, genauer gesagt. K. freut sich schon, dass er noch etwas zu tun hat, hihihi
Obwohl, den Kleiderschrank müssen wir ja auch noch aufbauen, der Tag morgen ist also gerettet
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Endlich habe ich meine Schwester erfolgreich von der Notwendigkeit eines iPhones überzeugen können und ihr deshalb vorsichtshalber auch gleich selber eines besorgt. Der Bruder eines Kollegen hatte einen Bekannten, der sein iPhone6 verkaufen wollte und so kamen wir ins Geschäft. Am Donnerstag habe ich es dort abgeholt, damit war die Grundsätzlichkeit des Umstiegs von irgendeinem Samsung S-123 auf ein komplett anderes System schon mal erfolgreich gesetzt.
Für heute hatten wir verabredet, dass sie persönlich vorbeikommt und es abholt, ich hatte ihr gesagt, sie solle dann vorher schon mal iTunes auf ihr Notebook runterladen und sich eine AppleID machen, dann könnte ich ihr das iPhone schon weitestgehend einrichten und es ginge heute dann ruckzuck mit dem "how to use an iphone Lehrgang", schließlich wäre das wirklich extrem einfach und intuitiv zu bedienen.
Es hakte bereits im Vorfeld daran, dass da irgendwas nicht funktionierte mit dem Einrichten der AppleID. Sie meinte, ihr Notebook würde sowieso schon länger nicht mehr vernünftig funktionieren, so dass wir uns darauf einigten, dass ich ihr direkt auf dem iPhone eine AppleID erstelle, wir ihre E-Mail dann später einbinden und sie heute auch das Notebook mitbringt, damit das auch gleich mal gecheckt wird.
So kam es.
K. wollte heute den Boden in dem ausgeräumten Dachzimmer legen, da wäre ich eh keine brauchbare Hilfe gewesen, so dass es für alle Beteiligten ideal war, dass meine Schwester heute den ganzen Tag hier war. Ich war gut beschäftigt, geriet nicht in Versuchung, K. beim Laminatverlegen reinzureden und hatte ausreichend Zeit, ihr alle möglichen Tipps und Tricks rund um die Bedienung eines iPhones zu zeigen. Nach dem Einsetzen der beschnittenen Simkarte (von da an gab es kein Zurück mehr), freute sie sich sehr, dass sie gleich beim ersten Testanruf feststellte, dass ein iPhone funktioniert wie ein normales Telefon: Wenn es klingelt drückt man auf "Annehmen" und muss nicht wischen oder schieben oder irgendwelche anderen seltsamen Bewegungen machen. Sie erzählte grinsend, dass sie bei den ersten eingehenden Anrufen auf ihrem damals neuen Samsunggerät nicht gewusst hätte, wie man ein Gespräch annimmt, weil sie nicht auf den Gedanken gekommen wäre, dass man da zur Seite wischen muss.
Auch die sonstige Bedienung war rasch erklärt, nur die Datenübernahme vom alten Gerät, die erwies sich als Problem. Das ließ sich nämlich nicht mehr an Rechner anschließen, d.h. anschließen schon, nur der Rechner erkannte es nicht mehr.
So kam auch ihr Notebook ins Spiel, was vor allem deshalb so schlecht funktionierte, weil es zwischen zwei Updates komplett stecken geblieben war und jetzt kein richtiges Windows 8 mehr ausführte, Windows 10 aber noch nicht vollständig geladen hatte.
Das haben wir nach einigen Stunden Laufzeit zwar erfolgreich komplett auf Windows 10 updaten können, nur irgendetwas hängt noch immer mit iTunes, das lässt sich nicht öffnen, muss man wahrscheinlich noch mal deinstallieren und neu laden, dazu blieb zum Schluss aber keine Zeit mehr, es war schon spät geworden.
Jetzt bin ich mal gespannt, wie die offenen Probleme sich weiterentwickeln, wie man bei Whatsapp den Chatverlauf überträgt weiß ich leider genauso wenig, wie, wie man Kontakte überträgt, wenn das alte Handy nicht mehr vom Rechner erkannt wird. Ich fürchte, das endet in Abtippen....
In Summe hatten wir aber einen äußerst vergnüglichen und in weiten Teilen sehr erfolgreichen Sonntag, K. konnte derweil ungestört das Laminat verlegt, so dass in dem Dachzimmer jetzt nur noch die Fußbodenleisten fehlen und dann ist es komplett fertig und kann eingerichtet werden. Es ist erstaunlich, wie sehr sich ein Zimmer verändert, wenn man von Teppichboden auf Laminat umsteigt. Ich finde, es sieht jetzt viel vornehmer aus und bin schon sehr gespannt, wie es erst wirkt, wenn alle Möbel drinstehen
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Er hat gar nicht gebohrt.
Aber geröntgt.
Und ein bisschen die Stirn gerunzelt, um mir aber sofort sehr ausführlich mit vielen Wiederholungen zu versichern, es wäre alles sehr gut, meine Zähne wären grundsätzlich gar nicht so schlecht, nein wirklich, er hätte schon viel schlimmere gesehen, also ich müsste mir da gar keine Sorgen machen, er kriegt das alles in Griff.
Die Wurzel von dem halb abgebrochenen Zahn macht einen scharfen Knick nach links, eine Wurzelkanalbehandlung würde er da deshalb ungern machen, aber vielleicht müsste das auch gar nicht, werden wir sehen, wenn die Füllung mal ganz raus ist, aber das erst, wenn die Kasse den Heil- und Kostenplan genehmigt hat und bis dahin sollte ich mal den Zahn zweimal täglich sehr gründlich putzen.
Und wenn die Kasse alles genehmigt hat, dann soll es ch anrufen und einen neuen Termin machen.
Ich frag mich jetzt wie ich einen einzelnen Zahn gründlich putze, ohne die Nachbarzähne mit zu belästigen von diesem Putzwahn
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Josh wünschte sich sein Wasserbett schon lange nach Borkum - jetzt ist es abgebaut und wir müssen nur noch einen Transport organisieren.
Werden wir wohl schaffen bis zu seiner Rückkehr aus Kanada.
Auch alle anderen Sachen sind ausgeräumt, zum Glück gab es auf dem Dachboden noch größere Mengen leere Kisten, ein Dachboden zum Lagern von leeren Umzugskartons ist Gold wert.
Wie wir die beiden Dachzimmer nachher wieder einräumen, müssen wir noch entscheiden, auf alle Fälle wird das eine voller Kleiderschränke stehen und das andere voller Regale.
C. ist im Schleifmaschinenrausch und tief betrübt, dass ich sie am Sonntagnachmittag bei dieser Beschäftigung ausgebremst habe, aber es wummert echt durch drei Stockwerke, wenn sie mit dem Gerät hantiert, ich denke, da bietet sich ein Werktag doch eher als Austobezeit an. Bin mal gespannt, wie lange die Lust anhält. Den alten, beschmierten Kinderschreibtisch abzuschleifen finde ich ja eine gute Idee, denn wenn der wieder sauber und ordentlich ist, sieht man ihm den Kinderzusatz gar nicht an, dann ist es einfach ein schöner, höhenverstellbarer Massivholzschreibtisch.
Die Türrahmen müssen auch alle abgeschliffen werden, bevor sie sie streichen kann - meiner Meinung nach geht das von Hand und mit einem Schleifklotz viel besser, aber des Menschen Wille sei hier die Schleifmaschine. So be it.
Ich freu mich schon sehr auf die neuen Zimmer, seit zweieinhalb Jahren steht diese Renovierung auf der to-do-Liste und den jetzigen Schub bekommt die Sache nur, weil C. ihre Semesterferien zum Helfen geopfert hat. Meine Schwester meint zwar immer, ich hätte so tolle Kinder gar nicht verdient, aber vielleicht habe ich ja doch nicht alles falsch gemacht als Mutter.
Auf alle Fälle stelle ich mal wieder fest, dass umräumen, aussortieren und vor allem wegwerfen zu meinen Lieblingsbeschäftigungen gehört.
Vier große blaue Säcke stehen schon im Keller
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Als ich Anfang Oktober meinen Zahnarzttermin zur dauerhaften Reparatur eines abgebrochenen Zahnhöckers (Backenzahn hinten, also kein Schönheitsthema....) zugunsten eines Gynäkologentermins abgesagt habe, hatte ich ja noch die feste
Nun, es hält immer noch, aber mittlerweile haben wir ja 2016, ich muss sowieso wieder zur Jahresinspektion, und eben grade hatte ich einen akuten Aktivitätsschub, habe beim Zahnarzt angerufen und einen Termin für den 25.2. vereinbart.
Gefühlt habe ich damit eigentlich genug getan für den Tag.
Rückwirkend betrachtet kann ich natürlich behaupten, das wäre alles Absicht gewesen, denn seit dem 1.1. ist die Wartezeit für meine Zahnzusatzversicherung abgelaufen und ich bekomme jede Sorte Zahnersatz jetzt zu 100% erstattet. Außerdem ist es jetzt auch egal, dass mir der Stempel von 2005 in meinem Stempelheft fehlt. Die Bedingungen für eine umfassende Zahnbehandlung sind also erst jetzt wirklich gegeben.
Insgesamt stelle ich aber lieber fest: Alle wichtigen Dinge werden dann erledigt, wenn die Zeit dafür reif ist
Punkt
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