Geruchsentfernersprays finde ich immer spannend, da ich ja sehr viel gebraucht kaufe und da ist das Geruchsthema ein Dauerproblem.
Manche Gerüche sind so hartnäckig, dass sie auch nach drei Durchläufen in der Waschmaschine noch in den Fasern hängen und manche Sachen lassen sich halt auch nur schlecht waschen. Handtaschen zum Beispiel. Die stecke ich zwar auch in die Waschmaschine, weil ich gnadenlos alles in die Waschmaschine stecke, aber zur Geruchsentfernung hilft das oft nicht genug. Überhaupt ist Leder extrem geruchsanhänglich und ich hab da schon verschiedene Kämpfe ausgefochten, nicht nur mit Handtaschen, sondern auch mit Lederjacken und Lederhosen. (Kann man übrigens wirklich alles in der Waschmaschine waschen, man braucht nur das richtige Waschmittel und etwas Ausdauer beim Trocknen, weil man die feuchten Lederteile regelmäßig kneten muss, während des Trockenvorgangs, damit sie nicht hart werden.)
Seitdem ich vor einigen Jahren aufgehört habe zu rauchen, bin ich in Punkto Gerüche noch pingeliger geworden, insofern ist ein Geruchsentferner etwas, was ich immer ausprobiere.
Mein bisheriger Geruchskiller Nummer 1 ist Oranex. Das funktioniert wirklich gut und hat den angenehmen Nebeneffekt, dass während der Behandlung das gesamte Haus nach Orangen riecht, die behandelten Teile selber nachher aber einfach nur "neutral" riechen. Manchmal kann das aber eine ganze Zeit dauern, bis man mit Oranex tiefsitzende Stinkegerüche entfernt hat, so dass ich natürlich jederzeit auch andere Sprays ausprobiere. (Was übrigens gar nicht funktioniert ist Febreze, völlig überflüssig.)
Ich habe deshalb nach der Firma gegoogelt und habe das angepriesene Spray auch sehr schnell gefunden.
Für 9,99€ inklusive Versand probiere ich so etwas dann sofort aus - die online Bestellung funktionierte problemlos und drei Tage später wurde ein Riesenpaket geliefert.
Es war wirklich ein Riesenmonsterpaket, aus dem nach ganz viel Schutzverpackung entfernen ein klittekleines, winziges, 100ml Fläschen Geruchsentfernerspray auftauchte.
und so sieht das Paket von oben aus:

Ausprobiert habe ich es noch nicht, es riecht aber sehr angenehm nach Menthol und Winter und Schnupfen und langen Tagen im Bett.
Jetzt hoffe ich, dass die Wirkung des Sprays direkt proportional zur Verpackungsgröße des Umkartons steht, denn dann reichen drei Sprühstöße aus und man legt ganze Bieberkäfige olfaktorisch trocken.
Mir schwebt da für einen ersten Versuch deshalb der Büroraum eines eher ökologisch angehauchten Kollegen vor.
Ich werde natürlich berichten
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Ganz toll wäre es gewesen, wenn wir dann noch einen Platz bei Steffen Henssler im Ono bekommen hätten, denn da waren wir vor zwei Jahren schon mal und seitdem träumen wir von einer Wiederholung, weil es wirklich abartig lecker dort war, aber das scheinen wohl viele andere auch zu finden, so dass der Laden immer für vier-fünf Wochen im Voraus schon komplett ausgebucht ist. Hier also nix mit spontan.
Da ich beruflich einige Kontakte in Hamburg habe, hatte ich von verschiedenen Leuten von dem neuen "Hamburg-Restaurant" Vlet in der Speicherstadt gehört. Da ich sowieso schon immer mal die Speicherstadt in Hamburg besuchen wollte, fand ich das eine gute Idee und wir haben dort einen Tisch reserviert. Das klappte auch spontan noch am Freitagnachmittag, allerdings erst für 20.30h, aber das war ja nicht so schlimm, sind wir halt vorher noch durch die Speicherstadt gelaufen. Es war dunkel, hat geregnet und es war richtig spannend. Tolle Gebäude aus dem 19. Jahrhundert stehen da rechts und links von unendlich vielen Kanälen, die eine irre Atmosphäre erzeugen. Fühlte sich intensiv nach Mackie Messer an. Gefällt mir sehr gut, auch (oder grade?) nachts und bei Regen.
Das Restaurant war dann ein extrem hipper Loftschuppen mit ganz viel Schischi rundum die "original Hamburger Küche", d.h. es gab Labskaus,
Als Gruß aus der Küche gab es letscherte Dips mit kripsigen Knäckescheiben, Apfelstücken aus dem Alten Land, Kürbis am Spieß und original Friesensalz. Diese abgedrehten Salznummer amüsieren mich ja immer wieder aufs neue. Als ob igendjemand bei Natriumchlorid in größeren Mengen genossen (weil das ja alles in groben Krümeln kommt) noch in der Lage wäre, Unterschiede zwischen salzig und salzig zu schmecken.
Insgesamt wird dort also einheimische, gehobene Küche geboten und ich war sehr froh, dass wir dort waren, weil jetzt sowohl Sohn#1 als auch K. meine eigenen, wegen dran gewöhnt und ist doch normal eher als 08/15 empfundenen Kochkünste als deutlich überlegen klassifizieren und feststellten, dass es faszinierend ist, wie viele Leute sich von diesem ganzen Getue ums Essen beeindrucken lassen und dann selber fest davon überzeugt ist, dass man dort ganz hervorgehoben gut speisen kann. Ich meine, das Essen dort ist okay, aber als was Besonderes würde ich nur das Getue rundum ansehen, alles andere kann man problemlos selber machen und deshalb empfand ich es als ausgesprochen überteuert in dem Laden und gehe das nächste Mal lieber wohin, wo ich es nicht so einfach selber machen kann - z.B. ins Ono, was insgesamt auch noch deutlich preiswerter ist. (angenehmer Nebeneffekt.)
Am Samstag hat Sohn#1 dann vorgeschlagen, dass wir zum Frühstücken in den Markt in der Fabrik fahren.
Das war ein genialer Vorschlag und wir haben dort phantastische vier Stunden verbracht. Ganz, ganz toll und diesmal wirklich echtes "Feinschmeckeressen" und überall nur wirklich nette Leute. (Nicht diese langweiligen Hamburgergeldschnösel, wie sie in dem Vlet-Lokal rumsaßen.)
Einen Großeinkauf habe ich im hanseatischen Salzkontor getätigt, wo es außer Salz in zig-Variationen (das ich entspannt ignoriert habe), ganz wunderbare Gewürze in noch wunderbareren Gefäßen gibt.
Anschließend fuhren wir ins Unilever-Haus, weil es dort angeblich laut App einen "Die Sein Markt" geben sollte, den gab es aber nicht, sondern nur einen Werksverkauf von Unilever, was eher langweilig war. Dafür haben wir aber die Elbphilharmonie von nah dran gesehen und ich habe keine Fotos gemacht, weil ich den Fensterheben in dem Auto nicht bedienen konnte.
Inzwischen war es schon nach 16h und ich wurde quengelig, weil ich ganz unbedingt noch in irgendeinen Drogeriemarkt gehen wollte, da ich ja immer nur Samstags überhaupt eine Möglichkeit habe, einkaufen zu gehen und die letzten beiden Samstage war immer was anderes und ich brauchte dringend ein paar kosmetische Nachfüllbasics.
Sohn#1 schlug dann vor, dass wir in die Rindermarkthallen fahren - und das war dann der zweite Volltreffer des Tages. So eine hübsche Mall habe ich schon lange nicht mehr gesehen. Ich fand ja früher das Carschhaus in Düsseldorf schon immer ganz attraktiv, aber diese Rindermarkthallen sind einfach um viele Längen toller.
Ankermieter ist ein Edeka-Markt wahrhaft gigantischen Ausmasses, der es sich vor lauter Platz leisten kann, kein Regal höher als 1,50m aufzubauen, was den Eindruck der schieren Größe dieses Marktes noch mehr vergrößert. Gelistet ist in diesem Markt aber auch wirklich fast alles, was man sich vorstellen kann, sogar Boursin - mein Lieblingsfrischkäse, den ich schon seit Jahren nirgendwo mehr gefunden habe. Ich habe glücklich den Gesamtbestand von drei Päckchen aufgekauft.
Außer Edeka gibt es dort auch Budnikowski, womit ich endlich mein Drogerieproblem lösen konnte und dann gibt es noch jede Menge weitere, kleine niedliche Geschäfte und Riesenmengen an diversester Gastronomie. (Deshalb erinnerte es mich etwas ans Carschhaus, aber wie gesagt, alles wesentlich vielfältiger und vor allem origineller.)
Als ich dann heute meine Einkaufsschätze auspackte, stellte ich fest, dass ich in jedem Geschäft eine big oder little brown bag bekommen hatte - bis auf den Marmeladenladen, deren Tüte war lila, aber selbstverständlich auch aus Papier.
Ganz schön öko, die Hamburger
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Was ich da alles für wichtige Dinge gelernt habe.
Beruflich kümmere ich mich ja schon lange um dieses Thema und aus beruflicher Sicht war das eher ein sehr schlapper Vortrag (aber hey, die Referenten waren so zwei Jungs vom frischen Gelde, also solche aus einer dieser
Aber der Spaßfaktor für die private Anwendung war hoch.
Ich brauche jetzt unbedingt einen papiernen Notfallkoffer, in dem alle entscheidenden Informationen und Dokumente für meine potentielle Nachfolger oder Erben hinterlegt sind.
Natürlich sorgfältig sortiert nach Rubriken wie Vollmachten, Ausweisdokumente, Versicherungspolicen, Pins und Zugangspasswörter, Bankunterlagen, Schlüssel, Patientenvollmacht, Testament, Handlungsanweisungen und noch verschiedenes mehr. Zum Glück bekomme ich noch die Präsentationsunterlagen von dem Vortrag zugeschickt, das konnte ich mir so schnell ja gar nicht alles merken.
Und man stelle sich vor: Nur in 15% alle deutschen Unternehmen hat die Geschäftsführung so einen Notfallkoffer vorbereitet und aktualisiert ihn regelmäßig.
Also, wenn ich so ein Ding jetzt demnächst für meinen nur halbunternehmerischen Kram habe, damit meine Nachfahren den Müll, den CW mir hinterlassen hat, wenigstens schon mal in der von mir mittlerweile ganz gut durchorganisierten Übersichtsordnung übernehmen können, dann bin ich oder besser gesagt, meine Erben, also dann sind die ja wohl ganz weit vorne.
Zur Vorbereitung habe ich dann eben schon mal sofort die private Ablage auf Vordermann gebracht. Gefühlt habe ich das zwar erst neulich noch gemacht, aber erstaunlicherweise waren von vielen Versicherungen sogar noch Schreiben von 2013, 2014 und 2015 dabei. Sehr seltsam, aber dass die Zeit mit zunehmendem Alter immer schneller verfliegt und man selber kaum noch hinterherkommt mit dem Unterlagen ablegen, das ist ja ein bekanntes Phänomen.
Dabei wird das auch alles überbewertet, diese Ordnung, meine ich. Ich habe eine recht große Holzkiste, in der sammele ich einfach alle Post, die noch abgelegt werden muss, und alle drei
Nu, und aufgeschreckt von diesem Risikomanagementkram habe ich das heute also mal wieder gemacht - ob ich es aber tatsächlich jemals bis zu so einem kompletten, papiernen Notfallkoffer bringe, hmm, naja, schauen wir mal
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Als "Abfallprodukt" habe ich sehr viel über Schnitte, Größen, Passform und Material von Kleidung gelernt.
Verdorben war ich damit allerdings auch im Privatbereich für die meiste "Billigkleidung", denn so eine Mindestanspruchshaltung in Bezug auf Material und Verarbeitung entsteht sehr schnell, wenn man erst mal gelernt hat, was gute von schlechter Bekleidung unterscheidet.
Zum Glück hatte ich aber auch gelernt, nur durch Augenmaß zu erkennen, ob mir ein Kleidungsstück passt und steht. Das ist eine sehr praktische Fähigkeit, denn dadurch war ich in der Lage, meinen Kleiderschrank fast ausschließlich auf dem Flohmarkt zu füllen. Meine Ausschussquote (also, dass gekaufte Teile nicht passen oder im Stil völlig daneben liegen) ist bis heute relativ gering.
Wenn man sich dann einmal daran gewöhnt hat, für Edeldesignerstücke nur 1,- bis 5,- Euro zu bezahlen, ist ein Einkauf in einem normalen Laden nicht mehr möglich, denn selbst C&A ist ja schon teurer als mein Flohmarktniveau. Konkret heißt das, dass ich so gut wie nie "Shoppen" gehe, gleichzeitig heißt das natürlich auch, dass ich nur ganz wenige "fabrikneue" Teile in meinem Kleiderschrank habe.
Mich stört das nicht, da ich auch Teile, die ich in einem Laden kaufe, immer als erstes in die Waschmaschine stecke, da ich ja auch bei solchen Teilen nie weiß, wer die schon alle anprobiert hat und durch welche Hände die schon alle gelaufen sind.
Alternativ zum Flohmarkt kaufe ich auch manchmal in second hand Läden ein, obwohl mir da die Sachen oft schon zu teuer sind, da ich eben sehr bewusst nach bestimmten Herstellern suche und die second hand-Läden Besitzer diese Hersteller mittlerweile auch kennen und entsprechend bepreisen.
Eine weitere Alternative ist ebay, aber hier muss man dann schon sehr viel Glück haben, denn entweder gibt es nur ein geringes Angebot, weil der Hersteller sehr klein und eher unbekannt ist - aber trotzdem gibt es dann doch meist noch einen anderen Liebhaber, der dann den Preis in die Höhe treibt - oder die Teile werden gleich zu einem recht hohen Startpreis angeboten.
Eine meine absoluten Lieblingsdesignerinnen ist Annette Görtz.
Es gibt kaum ein Teil aus ihren Kollektionen, was mir nicht gefällt, so dass ich mich jedesmal sehr freue, wenn ich wieder irgendetwas von ihr für einen kleinen Preis ergattern konnte.
Bei Annette Görtz gibt es außer Schwarz und Weiß nur gedeckte Farb-Töne, die gut untereinander kombinierbar sind. Die meisten Teile können prima im Lagenlook getragen werden und haben alle irgendwelche witzigen Sonderdetails. Die verwendeten Materialien sind extrem hochwertig, viele Teile werden einzeln von Hand angefertigt.
Da sie sich nicht nach den klassischen Modetrends richtet, sondern schon seit vielen Jahren immer den gleichen Stil rausbringt, sind ihre Modelle ausgesprochen zeitlos und ich grinse immer etwas, wenn ich lese, das wäre "aus der aktuellen Kollektion", da sich meiner Meinung nach die eine Kollektion kaum von der anderen unterscheidet und ich noch nicht mal erkennen kann, ob etwas aus einer Kollektion von vor fünf oder zehn Jahren ist.
Ganz weit oben auf der "Edelskala" stehen dabei Schuhe von diesem Label. Schuhe sind aber selbst mir lieber, wenn sie neu sind, so dass ich zwar immer mal geguckt habe, was sie so an Schuhen rausbringt, die aber im Laden zu kaufen verkneife ich mir dann doch, da es dort unter 400 Euro kaum etwas gibt.
In der Winterkollektion vor zwei Jahren hatte sie dann ein Paar Stiefel/Boots, die fand ich so wunderhübsch, dass ich tatsächlich gezielt in den Laden gefahren bin, um sie mir live anzuschauen und anzuprobieren.
Letztlich fand ich den Preis jedoch so prohibitiv, dass ich seufzend vernünftig blieb.

Tja, und genau diese Stiefel gab es jetzt in funkelnagelneu in meiner Größe bei ebay - und es hat kaum einer mitgeboten, so dass ich sie letztlich für ganz kleines Geld gewinnen konnte - und heute kamen sie an.
Sie sind saubequem, ich bin ganz verliebt und überlege, ob ich sie nicht einfach im Bett auch noch anlasse
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Jeder hat seine individuellen Stärken und kann manche Dinge besonders gut. Ich kann ganz besonders gut den Tag im Bett verschlampen.
Heute habe ich mich widerwillig und ohne echte Überzeugung gegen 16.15h aus dem Bett erhoben und angezogen, aber nur, weil ich Hunger hatte, weder Brot noch Kartoffeln im Haus waren und ich ein bisschen Sorge hatte, dass die Geschäfte schließen, bevor mich eine intrinsische Motivation packt, und ich freiwillig aufstehe.
Als ich um 17.15h mit zwei vollen Einkauskörben (in denen vorher leere Flaschen für den Glasmüll waren), zurückkam, bin ich postwendend und schwer ermattet aufs Sofa gesunken und habe zur Belohnung für die viele Arbeit erst mal eine Tüte Chips gegessen.
Ich war in drei Läden, habe alles eingekauft, was der Haushalt für die nächste Woche braucht, außerdem nicht nur den Glasmüll, sondern auch die Pfandflaschen weggebracht, die Wäsche immerhin schon mal in den Waschkeller getragen und in der Küche die Arbeitsplatte abgewischt.
Mittlerweile sind sogar die Einkauskörbe ausgepackt, und die zweite Maschine Wäsche läuft.
Ich finde, nach so viel Arbeit kann ich jetzt endlich wieder ins Bett gehen und mich ausruhen, wenigstens am Wochenende sollte man dem Ruf der Natur willig folgen
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Ich liebe es, Vorräte allezumachen und die leeren Verpackungen dann genussvoll im Plastikmüll zu versenken.
Was für ein befreiendes Gefühl, wieder etwas weg, ein Stück weniger, das rumsteht.
Ich liebe wegwerfen.
Zugegeben, sieht man nicht, wenn man ein Haus betritt, in dem ich wohne, da ich mindestens genauso gerne Dinge habe, wie ich sie wegwerfe und wahrscheinlich ist genau das der Grund, weshalb ich fast nur auf dem Flohmarkt einkaufe, denn so bleiben diese konkurrierenden Leidenschaften erschwinglich, ändert aber nichts daran, dass ich trotzdem gerne wegwerfe.
Ausgerechnet bei Shampoo und Zahnpasta ist es auch. noch ziemlich albern, da ja sofort eine neue, volle Flasche/Tube hingestellt wird, und trotzdem fühlt es sich toll an.
Um die Serie nicht zu stoppen, musste ich anschließend mein Brot mit fünf Scheiben Schinken belegen, aber so wurde der Schinken auch alle und ich konnte anschließend beschwingt meine sonstige Arbeit erledigen
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Heute morgen war immer noch alles vereist, aber hilft ja nichts, wir mussten nicht nur vors Haus, sondern ganz bis Greven.
K. hat das Auto aufgetaut und enteist, ich hab dann K. wieder aufgetaut, der bei der Aktion so kalt geworden ist, dass er um ein Haar am Auto festgefroren wäre.
Beim Beladen des Autos (bzw. beim Schritt vom Bürgersteig auf die Straße) bin ich dann mal wieder Po voran hingefallen, ein Mensch, der grade in der Nähe war, wollte mir helfen und rutschte dabei ebenfalls aus, so dass es zu einer menschlichen Massenkarambolage hinter meinem Auto kam.
Das warme Auftauwasser, mit dem K. die Scheiben enteist hatte, war mittlerweile zu einer festen Eisschicht ums Auto herum gefroren, so dass wir erst mal nacheinander auf dem Po robbend bis zur Straßenmitte rutschen musste, hinter dem Auto war an "auf die Beine kommen" nicht zu denken.
Es war schon eine ziemlich absurde Situation.
Auf dem Festland waren die Autobahnen eisfrei, dieser Teil der Reise klappte also ohne weitere Vorkommnisse.
Das viele Hinfallen geht aber schon auf die Knochen, ich bin hier in Greven deshalb erstmal ausgiebig in die Badewanne gestiegen und habe dabei einen neuen Badezusatz ausprobiert, den ich zu Weihnachten bekommen habe. Irgendwas mineralisch basisches mit gemahlenen Edelsteinen, von dem ich nun eine samtweiche Haut bekomme, stand auf der Packung.
Leider stand auf der Packung nicht, wann die Haut weich wird und wie lange man sie vorher einweichen muss.
Ich habe jetzt vorsichtshalber mal länger einweichen lassen und kann bestätigen, Haut ist weich. Ganz aufgeweicht
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Wir haben uns dann auch ganz schnell angezogen und sind schon gegen 12h (ohne Frühstück!) losgefahren, Leergut wegbringen.
Nach diesem schwungvollen Start in den Tag haben wir energisch weitergemacht und Krischan wollte uns eine Suppe zum Frühstück machen.
Als er nach einer halben Stunde aus dem Vorratsraum wieder auftauchte und mir einen Korb, in dem knapp 10 Dosen lagen, mit einer vorwurfsvoll hochgezogenen linken Augenbraue präsentierte "Die sind alle nur bis 2009 oder 2010 haltbar." fand ich ihn zwar etwas übertrieben, die Idee, diesen Vorratsraum mal auszumisten, dafür aber prima.
Wir sind die Dosensammlung dann gemeinsam noch mal systematisch durchgegangen, mein persönliches Highlight war dabei eine Dose Kokosmilch mit Aufdruck 30.06.1997. Ich weiß nicht genau, wie lange Kokosmilch ab Abfüllung haltbar ist, ich tippe aber auf länger als zwei Jahre.
Da wir das Haus erst 2005 gekauft haben, ist davon auszugehen , dass ich diese Dose aus meinen Festlandsreserven in den Inselhaushalt eingebracht habe.
Wenn man jetzt noch bedenkt, dass wir dort m Herbst 1996 umgezogen sind und dann wieder im Jahr 2002, heißt das ganz konkret, dass diese Dose bereits zweimal mit mir umgezogen ist, bevor sie hier auf der Insel aufs Altenteil ging.
Sie jetzt so grausam zu entsorgen, macht fast ein bisschen ein schlechtes Gewissen, aber K. blieb hart, und entschied, dass Dosen kein Recht auf ein Gnadenregal haben, so dass letztlich über 20 Dosen diesen Haushalt verlassen mussten.
Zum Glück hatte Lidl noch auf und ich konnte fix ein paar neue kaufen.
Und sonst noch? Haben wir den Weihnachtsbaum schon wieder abgeräumt und alles auf den Dachboden geschafft, ein paar Maschinen Wäsche gewaschen , in Vaters Haus nach dem Rechten gesehen, ein bisschen was am PC erledigt und die neue Eismaschine ausprobiert.
Jetzt bin ich völlig erschöpft, so früh aufstehen schlaucht ganz schön
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Einfach so ohne Vorwarnung und ohne Grund, zumindest keinen, den ich erkennen kann.
Ich musste niesen, achtmal hintereinander, und von da an war ich krank.
Halsschmerzen, Husten und zuer Kopf.
Heute morgen ging es nicht besser, es war nur noch eine rotzige Schniefnase dazugekommen.
Dem Büro telefonisch mitgeteilt, dass ich heute arbeitsunfähig bin, Decke übern Kopf gezogen und gewartet, dass dieser Blödsinn aufhört.
Tat er aber nicht, gegen Mittag kamen fiebrige Hitzewellen gefolgt von Schüttelfrost Geklapper dazu.
Also zum Arzt gefahren, der mich umgehend bis Ende der Woche krankschrieb und mich intensiv nötigte, im Bett zu bleiben.
So sei es, im Moment bin ich auch zu platt, um mich gegen irgendwelche Vorschriften zu wehren
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