So habe ich zB neulich in der Fritzbox die gesamte Anruferliste, die ca. 24 Monate zurückreicht, Anruf für Anruf bearbeitet und jedem Anrufer einen Namen bzw. eine Bezeichnung zugewiesen. Die allermeisten Anrufe, die hier in den letzten zwei Jahren eingegangen sind, konnte ich dabei zusammenfassend als "Spam" benennen und habe so endlich mein E-Mail Problem gelöst. Denn bisher habe ich mich geärgert, dass mir die Fritzbox auch die gesperrten Anrufe immer noch brav als E-Mail gemeldet hat und einer E-Mail konnte ich ja nicht ansehen, ob das Telefon dafür geklingelt hat oder nicht, so dass die Klingelsperre der Fritzbox nur eingeschränkt nützlich war, da ich bei jeder E-Mail mit mir unbekannter Nummer ja doch immer noch mal hinterher gegoogelt habe, wer das wohl gewesen sein könnte.
Seitdem die Spamnummern nun auch alle optisch als Spam gekennzeichnet sind, ist dieses Problem für mich gelöst. Die Fritzbox sendet jetzt E-Mails in denen steht: Anruf von "Spam" - das finde ich völlig in Ordnung, drücke anschließend einmal auf löschen und alles ist gut.
Meine internen Rachegedanken wünschen sich jetzt noch eine Funktion, wo man die Fritzbox so programmieren kann, dass man einzelne Anrufernummern nicht nur auf stumm schalten kann, sondern dass automatisch mit einem vorher aufgezeichneten Text geantwortet wird.
Bspw: "Guten Tag, Sie sind grade im Spamfilter der Fritzbox gelandet. Weitere Anrufe können Sie sich sparen, Sie werden immer wieder nur hier landen."
So eine automatische Anrufbeantwortung wünsche ich mir ja auch für unterdrückte Rufnummernanrufer. Der bekäme dann zu hören: "Guten Tag, Sie senden keine Anruferkennung. Anonyme Anrufe werden hier grundsätzlich nicht entgegengenommen. Schreiben Sie einen Brief."
Heute hatte ich jedoch einen Feedbackanruf auf dem Handy. Handyanrufe werden nicht von der Fritzbox abgefangen und da ich mit meiner Handynummer sehr sparsam umgehe, was das Weitergeben angeht, kommen da fast nie ungewollte Anrufe an. Also bin ich drangegangen, 90% meiner Handyanrufe sind zudem dienstlich. Es war das Feedbackcallcenter von VW, die wissen wollten, wie ich mit meiner Werkstatt zufrieden bin.
Grundsätzlich bin ich mit meiner VW Werkstatt super gut zufrieden, weil ich den zuständigen Kundenbetreuer persönlich kenne und der immer dafür sorgt, dass alles ganz problemlos läuft ujnd genauso, wie ich das gut finde. Deshalb habe ich mich auch bereit erklärt an dieser Feedbackaktion teilzunehmen, weil er sagte, ich täte ihm damit einen Gefallen. Na klar, der Mensch ist echt nett, mache ich doch gerne.
Jetzt rief dieses Feedbackcallcenter neulich auf dem Handy an als ich in einer Besprechung war. (Handy, weil das die Nummer ist, die ich auch der Werkstatt gegeben habe). Da die Besprechung fast zu Ende war und wir uns nur noch in der höflichen Smalltalk-Phase vor der endgültigen Auflösung befanden, bin ich kurz zur Seite gegangen, habe den Anruf angenommen, dem Fragemensch fünfmal bestätigt, dass alles ganz superduper gelaufen ist, tolle Werkstatt, toller Service, jederzeit wieder, 100 Punkte. Dann war es auch schon erledigt, okay, das war easy.
Da habe ich mir noch gedacht, dass das ja wohl diesmal eine entspannte Feedbackabfrage war - aber Pustekuchen, heute riefen die schon wieder an. Diesmal wollte die Abfragedame es auch noch ganz genau wissen:
Feedbackdame (FBD) Guten Tag, Sie haben zugestimmt, dass wir Sie anrufen dürfen, um Sie nach Ihren Erfahrungen mit Ihrem VW zu befragen.
Ich Habe ich? Noch mal? Habe ich doch schon erledigt.
FBD Zunächst ein paar Fragen zur Verifizierung des Sachverhaltes.
Stimmt es, dass Sie am 6.5. mit Ihrem VW in der Werkstatt waren?
Ich Keine Ahnung, ich habe mir das Datum nicht gemerkt.
FBD Sie können nur mit Ja oder Nein antworten
Ich Aber wenn ich es doch nicht weiß?
FBD Also ja. Stimmt es außerdem, dass die von Ihnen aufgesuchte VW-Werkstatt "Müller" heißt?
Ich Ja
FBD Ist diese VW Werkstatt auf der XY-Straße 127 in 41234 M-Stadt ansässig?
Ich Keine Ahnung, ich merke mir die Anschrift der Firma nicht
FBD Aber Sie müssen doch wissen, wo Sie hinfahren.
Ich Die Adresse ist im Navi gespeichert
FBD Also ja?
Ich Sie tragen die Verantwortung
FBD Sie können nur mit Ja oder Nein antworten
Ich Dann möchte ich diese Frage auslassen
FBD Hat Ihnen der Mitarbeiter bei Auftragsannahme genau erklärt, welche Dinge gemacht werden müssen und was das kostet?
Ich Das brauchte er nicht, das war ein Versicherungsschaden und ich habe meine Ansprüche abgetreten. Mir war egal, was da alles gemacht wurde
FBD Aber die einzelnen Punkte wurden mit Ihnen besprochen?
Ich Es gab ein Gutachten von der Versicherung und die Werkstatt sollte genau das machen, was da drin stand. Das Auto hat einfach nur eine neue Tür bekommen.
FBD Und das wurde Ihnen detailliert erklärt?
Ich Ich wollte das gar nicht wissen. Ich will auch bei einer BlinddarmOP nicht wissen, was die Ärzte da alles im Einzelnen machen, Hauptsache nachher bin ich wieder gesund.
FBD Aber der Mitarbeiter wollte es Ihnen erklären?
Ich Nein, der Mitarbeiter kennt mich, der weiß, dass ich das nicht wissen will.
FBD Also hat der Mitarbeiter es Ihnen nicht erklärt?
Ich Bekommt der Mitarbeiter dann Minuspunkte?
FBD Ja, dann hat er gegen die Vorschriften verstoßen
Ich Na, dann hat er mir das selbstverständlich erklärt.
FBD Ja, was denn jetzt?
Ich Kreuzen Sie ja an.
FBD Wurde die Rechnung detailliert mit Ihnen besprochen?
Ich Ich habe keine Rechnung bekommen
FBD Sie müssen doch eine Rechnung bekommen haben?
Ich Nein, sagte ich doch schon, war ein Versicherungsschaden, die Rechnung hat die Versicherung bekommen und mir war das egal, wie hoch die war
FBD Schweigt - man hört wie sie bewusst atmet. Dann:
Ist das Auto in der vereinbarten Zeit repariert worden?
Ich Keine Ahnung, ich habe es in der Werkstatt abgegeben, bin in Urlaub gefahren und als ich wiederkam war das Auto fertig. Wie lange die gebraucht haben weiß ich nicht
FBD So geht das nicht, Sie können nur mit ja oder nein antworten
Ich Aber wenn ich es doch nicht weiß?
FBD Warum nehmen Sie dann überhaupt an dieser Umfrage teil?
Ich Na hören Sie mal, Sie haben doch mich angerufen, ich habe Sie nicht darum gebeten
FBD Dann beende ich dieses Gespräch jetzt hier, das macht keinen Sinn mit Ihnen
legt auf
Na so was, immerhin habe ich jetzt gegoogelt und gefunden, wie man Nummern auch im Handy sperren kann, ich glaube, das macht wirklich keinen Sinn mit mir und solchen Frageaktionen
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Formulare, Formulare.
Unglaublich, diese Formularberge, die da grade alle abgearbeitet werden müssen.
Kindergeldantrag, neu, weil ein Kind 18 wird,
Waisenrentenantrag, muss aus demselben Grund für dasselbe Kind neu gestellt werden
Bafögantrag, jedes Jahr neu, für drei Kinder, außerdem
Verlängerung Anwohnerausweis und natürlich meine eigene Steuererklärung (die mich extra nervt, weil ich noch nicht mal dafür bezahlt werde)
Und natürlich sind alle Formulare komplett neu und anders aufgebaut als im Vorjahr, wär ja viel zu langweilig, wenn man einfach vom letzten Mal abschreiben könnte.
Seufz
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Ich wollte schon seit langem mal einen ausführlichen Ausflug nach Appingedam machen und heute erschien die Gelegenheit günstig. Ich hatte mal wieder vergessen die Fähre zu reservieren, mit dem Erfolg, dass die Mittagsfähre ausgebucht war, um 4h aufzustehen, um die Morgenfähre zu erreichen, erschien mir nicht attraktiv, also blieb nur die Abendfähre, und wenn wir den Tag eh komplett frei haben, können wir auch Vormittags schon losfahren und haben dann genug Zeit, Appingedam zu begucken.
Hätte geklappt, wenn auch 12.15h als letztlicher Abfahrtszeitpunkt schon entschieden später war als geplant.
Aber dann war die A31 rappelvoll mit Staus und Baustellen, so dass wir komplett auf Nebenstraßen ausgewichen sind, und die brauchen deutlich mehr Zeit, so dass wir erst um 15h in Appingedam waren, was nicht sehr viel Zeit für Appingedam bedeutet, wenn man die Fähre um 16.45h erreichen muss,also spätestens um 16.15h weiter fahren sollte.
So kam es, wir liefen 60 Minuten durch Appingedam, davon 30 durch Intertoys, was wir beim Stadtrundgang entdeckten, ich glaube also, zum Stadtangucken sollten wir noch mal einen neuen Anlauf nehmen.
Der Rest klappte dafür wie geplant, inklusive malerischem Sonnenuntergang.

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Ich mag diese gemeinsamen Autofahrten. Meistens fährt K., weil ich es angenehm finde, mich von ihm chauffieren zu lassen. Ich bin ein entsetzlich schlechter Beifahrer, weil ich zu den 90% der Autofahrer gehöre, die der festen Überzeugung sind, dass die allermeisten Menschen deutlich schlechter Auto fahren als sie selbst, weshalb ich es üblicherweise eben auch lieber selber mache als angstverkrampft daneben zu sitzen und das Bodenblech bremsend durchzutreten. Aber K. kann tatsächlich gut Auto fahren und außerdem ist es mir dann auch egal, ich sitze ja auch im Flugzeug neben ihm und da wäre es viel zu anstrengend, sich ständig aufzuregen. Also kann ich neben ihm entspannt die Landschaft beobachten und mich einfach daran freuen, dass wir zusammen sind und uns keine fremden Leute stören.
Auf der Hinfahrt bin aber diesmal ich gefahren. Hat sich einfach so ergeben, denn wir sind auch mit meinem Auto gefahren, weil ich es noch durch die Waschstraße fahren wollte und tanken musste ich auch noch.
Ich fahre gerne schnell und achte dann nur sehr untergeordnet auf den Spritverbrauch.
Nach dem Tanken, auf der Rückfahrt, ist dann K. gefahren. Er schaltete die Reichweitenanzeige ein und meldete alle 10km die neuen Werte.
Bei der Abfahrt, mit vollem Tank, zeigte der Wagen eine Reichweite von noch 620km an. Ich finde das okay, schließlich ist es ein Benziner mit über 200PS und er hat auch nur einen 55l Tank. Also bitte, kann man doch wohl nicht meckern.
Aber K. hatte auf der Rückfahrt natürlich Spaß daran, westfälisch gelassen stur gleichmäßig und am besten ohne zu bremsen maximal spritsparend zu fahren.
Mit dem Erfolg, dass die Reichweitenanzeige kontinuierlich hochging. Als wir 70km später zu Hause waren, waren wir nicht nur diese 70km gefahren, sondern könnten jetzt laut Anzeige auch noch weitere 700km mit dieser Tankfüllung fahren.
Phhhft, braucht er sich gar nichts drauf einzubilden, denn das lag einzig und allein nur am Fußball.
Weil heute alle Welt vorm Fernseher sitzt und Fußball guckt, war sozusagen kein anderes Auto auf der Straße.
Deshalb musste er keinmal bremsen und konnte einfach mit gleichmäßiger Geschwindigkeit über die Landstraße segeln.
Aber weil ich grade beim Auto bin, kann ich auch noch schnell erzählen, dass ich grade gestern endlich das Teil bekommen habe, das ich mir schon seit vielen, vielen Jahren wünsche. Dieser Wunsch ist genauso alt wie das piepsende "dubistnichtangeschnallt" Gedudel, das irgendwann in jedem Auto eingeführt wurde.
Ich will einen Gurtschlosseinstecker, um dieses Gepiepse abzustellen.
Grundsätzlich schnalle ich mich ja an, aber für meine Handtasche finde ich es unnötig. Stelle ich die jedoch auf den Beifahrersitz, piept es. Allein nur wegen der Handtasche wollte ich schon seit Jahren so eine Gurtschnalle haben.
Früher kannte ich mehrere Schrottplätze. Die musste man kennen, weil dort alle notwendigen Ersatzteile für das jeweils eigene, noch fahrende Automobil verfügbar waren. Wer hatte als Student schon so viel Geld, dass er das Auto in eine echte Werkstatt bringen konnte? Also Schrottplatz, klappte immer. Klappte auch, wenn man gar kein Teil mehr zum Anschrauben, wohl aber einen passenden Schrauber zum Schrauben brauchte, weil man sich mit dem bisherigen Schrauber irgendwie entzweit hatte. War ja auch eine schwierige Nummer, mit den Schraubern damals. Einer hielt mir mal vor, ich wolle ja doch immer nur das eine von ihm, womit er unzweifelhaft recht hatte, aber was soll man als Mädchen, das Physik schon in der achten Klasse abgewählt hatte, sonst auch tun?
Ich kannte also früher viele Schrottplätze und ich kannte auch viele Schrauber, war eben notwendig und irgendwie auch sehr praktisch. Früher hätte ich mir so eine Gurtschnalle also völlig problemlos besorgen können, denn sie mit einem scharfen Messer aus einem Schrottauto herauszuschneiden, das hätte sogar ich ganz alleine geschafft.
Aber früher brauchte ich so eine Schnalle nicht, denn früher piepsten die Autos noch nicht, wenn man eine unangschnallte Handtasche auf dem Beifahrersitz mit sich führte.
Aber seitdem die Autos piepen, habe ich keinen einzigen Schrauber mehr in meinem privaten Umfeld - und wo ein Schrottplatz ist, weiß ich auch nicht mehr.
Wollte ich mich immer mal drum kümmern, aber wie das so ist. Es blieb beim Wollen und beim Jammern, dass ich es nervig finde, meine Handtasche anzuschnallen.
Aber jetzt ist es endlich soweit - ich habe mein Problem gelöst.
Tadaaa, darf ich vorstellen:
eine Hundeanschnallleine. Passt perfekt. Nicht nur ins Schloss, sondern auch farblich zum Auto und das beste ist: Das Teil hat sogar einen Doppelnutzen, denn ich habe ja ein Cabrio und da war es mir schon immer etwas ungeheuer, mit offenem Verdeck und auch von oben griffbereiter Handtasche auf dem Beifahrersitz durch die Stadt zu gondeln. Aber jetzt kann ich meine Handtasche tatsächlich sinnvoll anschnallen, dann piept der Sitz nicht - und niemand kann mal eben so im Vorbeihuschen die Tasche abgreifen.
Ist das nicht sagenhaft praktisch?
Und das allerabgedrehteste ist der Preis: Ganze 1,27 € habe ich dafür bezahlt. Mit Versand aus China. Sofortkauf bei eBay.
Wie die das machen für den Preis ist mir ein Rätsel, denn allein die Verpackung ist schon so viel wert, aber es scheint zu funktionieren, sonst gäbe es nicht so viele ähnliche Angebote
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1160 x anjeklickt (immerhin schon ein Kommentar) ... ¿selber was sagen?
Ich mag es, schönen Schmuck zu tragen und wähle ihn gerne passend zur Kleidung aus.
Ich habe auch Modeschmuck, aber eigentlich ist mir "echter" Schmuck lieber. So wie ich lieber Naturmaterialien statt Synthetik trage, so mag ich auch bei Schmuck lieber Edelmetall als Blech und lieber echte Steine statt Glas oder Kunststoff.
Im Laufe der Jahre habe ich eine ansehnliche Sammlung an Ketten, Anhängern, Ringen und Ohrringen zusammengetragen, das meiste davon auf dem Flohmarkt erworben, denn hier findet man nicht nur oft sehr ausgefallene Teile, sondern meist auch sehr akzeptable Preise.
Ein große Liebe habe ich für Bernstein und deshalb besitze ich natürlich auch eine ganze Dose nur mit Bernsteinschmuck, einiges von meiner Tante geerbt, vieles aber auch gezielt gesucht und selber gekauft. Ein Teil, was ich schon seit langem haben möchte, ist eine Haarspange aus Bernstein, aber zu einem bezahlbaren Preis habe ich so etwas noch nie gesehen.
Letztes Jahr habe ich aber relativ günstig zwei große Stücke Bernstein einfach als polierten Stein kaufen können und habe die hier zu einer örtlichen Schmuckdesignerin gebracht, die mir eine Haarspange auf die Rückseite montiert hat.
Den dunklen hatte sie heute fertig, den hellen bekomme ich die Tage.
Ich bin damit jetzt schon ziemlich zufrieden
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1626 x anjeklickt (...bisher hat noch niemand was dazu gesagt) ... ¿selber was sagen?
Um 16.05h habe ich dann K. gesagt, wir könnten doch einfach fliegen, um 17.15h waren wir am Platz und K. hat mich mitsamt dem Gepäckberg auf der Vereinsseite abgesetzt, um den Flieger aus dem Sicherheitsbereich zu holen. Mit diesem ganzen Pröddelkram durch die Sicherheitsschleuse zu gehen, hätten meine Nerven nicht mitgemacht.
Die Sicherheitsvorschriften der Flughäfen verbieten das Betreten der "gesicherten" Zone, ohne Securitycheck. Wenn man die gesicherte Zone aber "aus der Luft kommend" betritt, dann ist alles safe. Solche Sicherheitszonen gibt es jetzt aber nur an großen Verkehrsflughäfen, kleine Flugplätze für Hobbypiloten haben solche Sicherheitszonen nicht, dort steigt man so einfach in ein Flugzeug wie in ein Auto. Mit allem, was man eben so mitnehmen möchte. Ohne diese Sicherheitskontrollalbernheiten.
Also muss der Flieger von der Hochsicherheitszone Verkehrsflughafen in den offenen Vollzug des Segelflugplatzes rüberrollen, hier wird er frei und unkontrolliert beladen und alle Passagiere steigen ein und dann rollt man wieder rüber, um auf der großen Piste zu starten.
Denn die Regel heißt: Alles, was schon in einem Flugzeug ist, ist grundsätzlich safe. Deshalb darf ein Flugzeug mit Inhalt in die Sicherheitszone, will aber der Inhalt ohne Flugzeug rein, muss erst alles kontrolliert werden.
So logisch.
Und so safe
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Okay, ein Tag, der im Büro beginnt, kann eigentlich nur besser werden, aber er hat sich schwer damit getan.
Gegen 1h wurde ich so müde, dass es keinen Sinn mehr machte, noch weiter irgendwelche Akten zu lesen, ich verstand eh nicht mehr, was ich da las.
Auf dem Weg zum Auto muss ich immer um das Gebäude herum auf so einer Art Rampe bis zum Parkplatz gehen. Die Beleuchtung ist dabei so seltsam eingestellt, dass ich unterwegs von meinem eigenen Schatten überholt werde. Heute Nacht war ich bereits so übermüdet, dass ich nicht mehr realisierte, dass es mein Schatten ist, sondern ich hielt es für irgendetwas Schwarzes, Gefährliches, dass sich völlig geräuschlos von hinten angeschlichen hatte und sich jetzt bereit machte, mich anzuspringen. Da ich grundsätzlich sowieso schon zu einer gewissen Schreckhaftigkeit neige, sind solche Situationen natürlich bestens geeignet, alle meine Spontanreaktionen auf einen Schlag zu aktivieren, was bedeutete, dass ich also nicht nur einen Schreck bekam und zusammenzuckte, nein, so reagiere ich eigentlich
Meine Schreckhaftigkeit geht mir regelmäßig selber auf den Wecker, ich habe nur leider überhaupt keine Idee, was ich dagegen tun kann. Die Kinder haben sich längst angewöhnt, schon von ganz weitem zu rufen und "Hallo, ich komme jetzt ins Zimmer" zu schreien, wenn sie sich mir nähern und ich ihnen den Rücken zu drehe. Es gab da schon diverse wilde Szenen, weil die Nachbarn dachten, bei uns wird jemand abgestochen. Dabei habe ich nur vorm Herd gestanden, wegen der laut brummenden Dunstabzugshaube die gebrüllte Ankündigung nicht gehört und dann stand da plötzlich ein Mensch mit einem Messer in der Hand hinter mir. Ich meine, wer schreit da nicht? Kann ich ahnen, dass sich ein Familienmitglied einfach nur ein Butterbrot schmieren will?
Nun ja, den gefährlichen Angriff auf der Bürorampe habe ich auch unverletzt überstanden, zum Glück ist da gerade diese Woche ein Geländer rundrum angebracht worden, sonst hätte mich mein Schrecksprung locker in größeres Unglück stürzen können.
Heute morgen bin ich dann schon wieder relativ früh (gegen 8h) wach geworden und resigniert aufgestanden. Lange im Bett rumlümmeln, Internet lesen und den Samstagvormittag vergammeln macht alleine einfach keinen Spaß. Also war ich früh unterwegs und dementsprechend produktiv. Ich habe
alle Nähsachen zusammengepackt und in einer Näherei abgegeben, die fertigen Hemden aus der Reinigung abgeholt, meine Brille beim Optiker richten lassen, eine lange Tour übern Flohmarkt gemacht und die Wocheneinkäufe erledigt. Gegen 13.30h war ich schon wieder zu Hause und sehr stolz auf meine Produktivität.
Allerdings bin ich jetzt auch der festen Überzeugung, dass Leute, die regelmäßig so produktiv am Wochenende sind, entweder Single sind oder einfach nur eine schlechte Beziehung führen. Warum sollte man sonst an einem Samstag so früh aufstehen?
Anscheinend hat mich meine eigene, ungewohnte Produktivität aber so gestresst, dass ich schreckliche Kopfschmerzen bekam, so dass ich um 14.30h schon wieder im Bett lag, um 18h eine Aspirin nachschob und erst seit einer halben Stunde halbwegs beschwerdefrei wieder gucken kann.
Per Saldo bringt es also nichts, so einen Raketenstart hinzulegen.
Alle sonstigen Vorhaben (der Wochenputz ist überfällig und der Garten wartet auch schon länger) sind damit grandios gescheitert. Morgen kommt mein Westfalenmann wieder, wird aber auch Zeit. Ich tauge nicht für ein produktives Singleleben, erschrecke mich vor meinem eigenen Schatten, höre seltsame Geräusche im Haus und bekomme Kopfschmerzen, weil ich zu früh aufgestanden bin und keinen Kaffee getrunken habe (Ich glaube, in den letzten 26 Jahren habe ich mir höchsten fünfmal morgens selber Kaffee gekocht. Das ist so ein Ding, was sich selber ausschließt: Ohne Kaffee bin ich morgens absolut nicht fit genug, um Kaffee zu kochen.)
Was mir heute gut gefiel: Ich habe eine wunderhübsche Tulpenvase auf dem Flohmarkt gefunden, hier können sie jetzt in aller Ruhe rauswachsen

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Das liegt vor allem daran, dass ich einen ausgeprägten Marken- und Qualitätstick habe, den ich beim Kauf von Neuware nur sehr kurzfristig ausleben könnte, weil ich dann innerhalb von kürzester Zeit pleite wäre oder nackicht bleiben müsste.
Naja, so nackicht wie eine Frau eben ist, die dann ganz bestimmt nichts vernünftiges mehr zum Anziehen hat.
Mein Glück dabei ist, dass ich einen arg praktischen, weil sehr zeitlosen Geschmack habe. Ich meine, nicht mein Geschmack ist zeitlos (oder doch?, kann ich gar nicht beurteilen), sondern die Moderichtung, die ich am liebsten trage. Keine Experimente, kein wilder Schischi, sondern möglichst schlicht und edel, aus hochwertigen Materialien und perfekt geschnitten. Dabei nicht vornehm, sondern lässig leicht, lieber sportlich als elegant.
Erfahrungsgemäß gibt es solche Teile eher selten bis gar nicht bei Aldi/Lidl, Kik oder Ernstings Family - und wenn man sich einmal an Flohmarktpreise gewöhnt hat, dann findet man auch 7,99 für ein T-Shirt schon teuer.
Deshalb kaufe ich Kleidung fast ausschließlich gebraucht.
Gestern gab es aber einen Lagersonderverkauf von meiner Lieblingsdesignerin Annette Görtz. Und wenn man dann für ein Shirt nicht mehr 149,- sondern nur noch 10,- € bezahlt, dann sind auch die Neuteile nicht mehr komplett uninteressant.
Gestern habe ich also schon einen akuten Shoppingtrip nur mit Neuware ausgelebt.
Und heute war ich dann bei TK - Maxx.
Was soll ich sagen?
Kannte ich noch nicht.
Lohnt sich aber.....
Und morgen ist endlich wieder Flohmarkt.
Wurde aber auch Zeit!
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1182 x anjeklickt (...bisher hat noch niemand was dazu gesagt) ... ¿selber was sagen?
Ab und zu gibt es auch bei Aldi ganz akzeptable Parfüms, zumindest finde ich sie nicht spontan stinkig, aber beim nochmaligen Hinriechen stelle ich dann fest, dass mir das Urteil "riecht nicht schlecht" nicht reicht, um ein Parfum auch nach dem Kauf noch zu benutzen. Aus diesem Grund fristen mindestens 5 bis 7 Billigparfüms ein traurig verstaubtes Leben in meinem Badezimmerschrank. Es gibt halt immer (mindestens) ein Parfüm, was mir noch besser gefällt und so werden diese Discounterparfüms von mir zwar gekauft, schließlich bemühe ich mich stets, nicht eingebildet und neureich snobby zu sein, aber nach dem Kauf dann nicht mehr benutzt. Wenn ich so darüber nachdenke, ist ein Kauf zur Nichtverwendung noch viel mehr neureich snobby, aber das ist ein anderes Thema.
Zu meinen Lieblingsparfüms gehören einige der "Un Jardin-Parfüms" von Hermes und seit fast 30 Jahren mein Dauerliebling "Sun" von Jil Sander.
Bei sonstiger Kosmetik bin ich dagegen im preislichen Bereich total anspruchslos. Muss nix Teures sein.
Bei Shampoos allerdings mag ich kein Schauma. Das fühlt sich dann doch zu billig an, das hatte ich als Kind schon und da waren wir arm. Da wurde wirklich immer das Preiswerteste gekauft und so arm, dass ich auch heute noch Schauma Shampoo kaufen müsste, so arm will ich nie wieder sein.
Aber ich kaufe die nächst teurere Kategorie, das ist dann irgendwas von L'Oreal oder Nivea oder Pantene oder so etwas ähnliches und immer, immer, immer brauche ich Shampoo UND Conditioner.
Da alle Firmen Wert auf CorporateDesign legen, sehen Shampoo- und Conditionerflasche meist sehr ähnlich aus. Und ob in einer Flasche dann Shampoo oder Conditioner ist, kriegt man nur raus, wenn man den aufgedruckten Text liest. Und da beginnt mein Problem: Ich dusche nämlich ohne Lesebrille.
Und ich kann mir vorstellen, dass ich da nicht die einzige bin.
Früher konnte man Shampoo und Conditioner auch immer an der Konsistenz unterscheiden, Shampoo war meist durchsichtig und flüssig und Conditioner eher trüb und pastös. Heute fühlt sich das eine an wie das andere und der Unterschied ist wirklich nur am Text auf der Flasche auszumachen.
Nur genau den kann ich nicht lesen, unter der Dusche, ohne Lesebrille.
Ich habe mir die Flaschen jetzt gekennzeichnet
und frage mich, wann Firmen von selbst so simple Dinge einfallen
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Die erste Sitzung heute fand im Heinz Nixdorf Museumsforum statt.
Ziemlich überflüssige Sitzung mit sehr seltsamen Menschen, zwischendurch habe ich mehrfach geprüft, ob irgendwo Leute mit einer versteckten Kamera zu sehen waren, weil ich nicht mehr glauben wollte, dass es tatsächlich Menschen gibt, die ohne Schauspiel-Auftrag so viel Unsinn erzählen, aber es gibt wohl mehr Irre auf der Welt als man sich gemeinhin so vorstellen kann.
Aber das Museum ist toll. Absolut spannend und ich habe mir fest vorgenommen, dort demnächst mal für einen ganzen Tag hinzufahren.
Und lustig fand ich, dass sie dort die Ausstattung meines ersten Büros komplett ausgestellt hatten.

Man fühlt sich ja immer wie ein Dinosaurier, wenn man erklärt, dass man noch mit Lochstreifenmaschinen gearbeitet hat, dabei waren die damals eine ganz fortschrittliche Sache....
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