Obwohl, wir haben auch ein bisschen gearbeitet, K. hat heute den Rasen gemäht und ich habe mit J. zusammen auf dem Bürgersteig vor dem Grundstück das Grün aus den Fugen gekratzt.
Am Nachmittag haben wir dann eine Radtour mit Strandspaziergang gemacht, es war schließlich echtes Strandwetter.

Zum Abendessen gab es Schnitzel und gebratene, panierte Auberginenscheiben. Das erste Mal in meinem Leben, dass ich Auberginen zubereitet habe, wird es jetzt wohl öfter geben
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Ungewöhnlich frühe Ankunft im Büro , 8.40h, für 9h hatten sich zwei Betriebsprüfer angesagt. Aktuell häufen sich die Betriebsprüfungen für alle möglichen Firmen, sieht aus, als hätten die Finanzämter zur großen Sommeroffensive aufgerufen. In aller Regel sind das keine sehr erfreulichen Termine, ich empfinde viele Dinge, die beanstandet werden, als armselige Erbsenzählerei, aber von irgendwas müssen die Jungs ja auch leben.
Ich versuche es also grundsätzlich positiv zu sehen und verbreite krampfhaft gute Stimmung.
Heute scheint es gut gelungen zu sein und ist entsprechend positiv aufgenommen worden, wir einigten uns auf einen akzeptablen Kompromiss für beide Seiten.
Seit letzter Woche haben wir eine neue Sekretärin, die einen außergewöhnlich guten Eindruck macht. Ich freue mich darauf, mit ihr immer mehr zusammen zu arbeiten, da ich davon ausgehe, dass sie viele Aufgaben sehr selbstständig und kompetent erledigen können wird. Das wäre wirklich eine wunderbare Entlastung.
Am Nachmittag recherchierte ich Aufgaben und Verpflichtungen des Vermieters in Bezug auf Rauchmelder. Interessantes Ergebnis: in NRW ist der Vermieter nur für den Einbau verantwortlich, die Überprüfung der Betriebstauglichkeit obliegt dem Mieter.
Wenn der sich also nicht darum kümmert, ob die Rauchmelder tatsächlich funktionieren und er wegen eines defekten Rauchmelder nachher abfackelt, dann ist das sein persönliches Pech. Der Vermieter ist auf alle Fälle raus aus der Sache, für den reicht es, dass er die Rauchmelder einfach nur installiert hat.
Grundsätzlich finde ich diese Aufgabenteilung ja auch sinnvoll, denke nur, es wäre klüger, wenn die Mieter noch einmal ganz gezielt darauf hingewiesen würden, dass sie sich um die Rauchmelder nach Einbau durch den Vermieter anschließend selber kümmern müssen. Ich glaube, das ist vielen nicht klar.
Ist ja auch in jedem Bundesland anders, so dass das Internet darauf keine einheitliche Antwort gibt.
Damit war mein Bürotag dann im wesentlichen erledigt, auf dem Weg nach Hause, habe ich noch schnell bei Lidl
Nach dem Essen habe ich dann den Film: “Birnenkuchen mit Lavendel“ im Ersten geguckt und trage immer noch dieses schummrig selige Gefühl des "was für ein toller Film." mit mir rum. Hier hat sich das Fernsehgucken tatsächlich einmal absolut gelohnt
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Den armen Kerl hier habe ich heute im Naturkundemuseum in Münster getroffen, er kam allerdings nicht mit zum (sehr leckeren) Buffet zur heutigen Ausstellungseröffnung, sondern blieb als Teil der Artenkarawane in der Ausstellung zurück.
Schon faszinierend, was für Kreaturen schon alles so in Westfalen gelebt haben, ein Mammut und ein Wasserbüffel waren auch dabei.
Ich denke, ich habe heute sehr viel über die Urbewohner Westfalens erfahren und muss mich künftig deutlich weniger über die Macken ihrer Nachfahren wundern
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Manche Sätze sind so präzise und klar, dass es nichts mehr hinzuzufügen gibt.
******************************Die Dinge ändern sich, ständig, was nicht bedeutet, dass man keine Traditionen bewahren kann, aber nicht alles, was wir schon immer so gemacht haben, ist bewahrenswerte Tradition, manches ist auch einfach nur überholte Methodik.
"Selbst im Fußball ändern sich die Methoden. Franz Beckenbauer lief zu seiner Zeit noch gut 4km pro Spiel - würde sich heute ein Spieler nur 4km pro Spiel bewegen, würde man ihn Litfaßsäule nennen."
Manche Bilder sind so schön, dass sogar ich mir etwas mit Fußball merke.
******************************"Begeisterung ist eine Liebeserklärung ans Leben."
******************************"Die Welt wird sich nie mehr so langsam verändern wie in den letzten 10 Jahren."
Über diesen Satz kann man sicherlich streiten und er macht mir ehrlich gesagt auch ernsthaft Angst - aber ich finde es eine interessante Aussage, über die es sich lohnt, mal in Ruhe nachzudenken.
******************************Ich war heute auf einer Veranstaltung mit Prof. Dr. Arnold Weissmann und es waren viele Sätze dabei, die mich beeindruckt haben, es waren auch einige dabei, denen ich ganz ausdrücklich nicht zustimme, insgesamt war es aber eine außergewöhnlich interessante Veranstaltung, die viele Denkanstöße vermittelt hat.
Ich habe ja meist ein schwieriges Verhältnis zu Beratern, insbesondere Unternehmensberatern und Coaches, aber dieser gefiel mir wirklich ausgesprochen gut. Er war so erfrischend schnörkellos und ohne jede Bullshit-Bingo-Worthülsen-Verpusterei. Einfach angenehm.
Erfolg besteht aus drei Buchstaben: Tun
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Es ist ausgesprochen friedlich hier auf der Terrasse, die Nachbarn rechts und links grillen, wir halten mit unserer Müllverbrennung dagegen, die Fledermäuse schießen im Zickzack über die Hecken und die Tauben geben sich große Mühe, das sonstige Vogelgezwitscher niederzugurren.

Die vier freien Tage sind wie im Flug vergangen und das, obwohl wir nirgendwohin geflogen sind, auch nicht nach Borkum gefahren sind, dafür jede Menge Dinge getan haben, zu denen uns sonst ständig die Zeit fehlt, es waren alles in allem vier tolle Tage
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Wir hatten frei, sind also alle beide nicht ins Büro gegangen, sind aber auch nirgendwo (weiter weg) hingefahren oder geflogen, sondern haben den Tag einfach nur genutzt, um endlich mal all die Dinge zu erledigen, zu denen man sonst nie kommt.
Ich habe neulich auf dem Flohmarkt eine sehr hochwertige Reisetasche mit Trolleyfunktion gekauft. Die Tasche ist eigentlich wie neu, kein Fleck, keine Abnutzung, alles perfekt - nur eine Rolle war kaputt. Sah aus, als wäre der Vorbesitzer damit in eine Straßenbahnschiene geraten. Deshalb habe ich auch nur 5 Euro für die Tasche bezahlen müssen und ich dachte mir, für das Geld ist sie einfach eine wunderschöne Reisetasche auch ohne Rollen, die wenigsten Reisetaschen haben Rollen, also im Grunde alles kein Problem.
Aber wenn man schon so eine Edelluxussupertasche hat, dann wäre es natürlich schön, wenn auch die Rollen wieder funktionieren, also haben wir mal geschaut, ob man die nicht austauschen kann.
Im Internet stand der Tipp, dass die Räder üblicherweise die Größe von Inlinerrollen haben und nach ein bisschen Geschraube und Gewurschtel waren wir schon mal so weit, dass wir die Räder immerhin ausgebaut bekommen hatten. Ich dachte dann, Inliner = Skater = Münster = Titus Dittmann, habe die ausgebauten Rollen eingesteckt und gegoogelt, wo in Münster das "Tito-Outlet" ist. Die Fahrräder haben wir gestern gar nicht abgebaut, die blieben heute also einfach drauf und wir sind als erstes mal zu diesem Tito-Outlet in Münster gefahren. Da haben wir gelernt, dass Skater nicht gleich Inliner sind, bekamen aber immerhin einen Tipp, es mal bei Interspsort zu versuchen und da bekamen wir dann tatsächlich passende Ersatzräder. Inliner-Ersatzräder werden üblicherweise allerdings immer im 8er-Pack verkauft und sich auch gar nicht so preiswert, aber als wir dem Verkäufer sagten wofür wir die brauchen und auch nur zwei Stück - ist er in seiner Kruschelkisten wühlen gegangen - und kam mit zwei Rädern zurück, die ganz genau für unsere Reisetasche passten. Und hat sie uns geschenkt! Supernett.
Dann sind wir in Baumarkt gefahren, haben noch passende Unterlegscheiben als neue Abstandshalter gekauft - und diverse Gartenwerkzeuge, die K. schon länger haben wollte, weil er sich über den "schäbigen Billigkram", den ich so als Gartenwerkzeug erworben hatte, schon oft geärgert hat. Jetzt sind wir gartentechnisch endlich prfessionel ausgestattet.
Nächster Stop: Fahrradladen. Ich wollte irgendwelche Satteltaschen oder irgendwas vergleichbares, das unbedinbgt wasserdicht sein muss - ich habe da gestern böse Erfahrungen gemacht.
Da wir das Fahrrad dabei hatten, konnten wir gleich konkret ausprobieren, was passt und was nicht und jetzt habe ich einen "Fahrradkorb", den ich auf den Gepäckträger klicken kann, mit dem ich sehr zufrieden bin, weil er sich wunderbar leicht an- und abklicken lässt, was wichtig ist, wenn man das Rad hinterm Auto transportiert.
In der Nähe vom Fahrradhändler war heute "Nachtflohmarkt", da noch für eine Stunde drüber zu schlendern hat auch viel Spaß gemacht.
Wieder zu Hause hat K. die Rollen bei der Reisetasche getauscht und wir können uns jetzt alle beide kaum Halten vor Begeisterung - man sollte bei allen Koffern die Rollen gegen Inlinerrollen tauschen, die laufen viel besser und flüsterleise, es ist einfach ein Traum.
Insgesamt fühlt sich der Tag heute extrem erfolgreich an, das Fahrrad ist "upgedated", die Reisetasche rollt butterweich und flüsterleise, wir haben endlich einen ordentlichen Kantentrimmer und eine stabile Schaufel und einen guten Löwenzahnausstecher, ich habe wunderbaren Schnickschnack auf dem Flohmarkt erworben und wir waren noch in einem ganz schicken Möbelladen, wo ich jede Menge tolle Dinge gesehen habe, jetzt brauche ich nur noch ein leeres Haus dafür
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K. wollte natürlich fliegen, irgendwohin, ihm ist eigentlich egal, wohin, Hauptsache fliegen und so knobelte er schon wilde Rundflüge von hier über Bayern nach Venedig und zurück übers Queyras aus, die ich aber rigoros ablehnte, weil mir das alles viel zu stressig ist. Wenn ich nach Venedig fliege, dann nicht nur für eine Nacht und ins Queyras will ich erst recht mal gar nicht. Da müsste ich mich mit Leuten unterhalten, die ich seit drei Jahren nicht gesehen habe, das finde ich so anstrengend, dass ich es sofort komplett verweigere. Nein, nicht mit Leuten reden, ich habe frei, da will ich nicht mit Leuten reden.
Ich wollte lieber den neuen Fahrradhalter ausprobieren. Der steh seit fünf Tagen mitten auf dem Wohnzimmerteppich und bevor das dort sein fester Dauerstandort wird, können wir doch mal ausprobieren, ob das überhaupt funktioniert.
K. vertiefte sich also in Bedienungsanleitungen, las, murmelte, verschwand in der Garage, las wieder, murmelte noch mehr, fluchte ein wenig und begann dann den Fahrradhalter zusammenzuschrauben.
Nach ungefähr zwei Stunden, begleitet von viel Gemurmel und gelegentlichem Kopfkratzen war er soweit, dass er meinte, jetzt müsste ich mit in die Garage kommen, weil wir jetzt gemeinsam mal schauen müssten, wie wir zunächst die Halterung ans Auto und dann die Fahrräder auf die Halterung montiert bekommen. Noch eine Stunde später war alles fertig und wir sanken erschöpft aus Sofa, um dann ausgiebig zu überlegen, wohin wir denn nun den Jungfernausflug mit Rad machen.
Wir entschieden uns dann für Lengerich, weil wir erstens nicht so weit fahren wollten, da es inzwischen schon 17h war und damit eher etwas spät, um einen Ausflug noch zu beginnen, weil aber zweitens K. auch die Regenapp gecheckt hatte und meinte, dort wäre ein Regenloch, überall drumherum würde es aber in einer halben Stunde gewaltig regnen.
Also fuhren wir mit dem Auto samt Rädern nach Lengerich, K. schaute unterwegs ständig auf seine Regenapp und war enttäuscht, dass das regenfreie Loch sich wohl inzwischen verflüchtigt hatte, nach einem Blick in den Himmel konnte ich seiner App nur beipflichten. Also sind wir in Lengerich dann erstmal eingekehrt, um den Regen abzuwarten, und nachdem wir gut gegessen und getrunken hatten, fuhren wir zum Parkplatz an der Klinik, um von dort aus mit den Rädern zu unserer Radtour aufzubrechen. K. wollte zum "Canyon", ich fand die Vorstellung, in Lengerich einen Canyon zu besuchen so lustig, dass ich da dringend auch hin wollte. Der Weg zum Canyon ist eigentlich ein Wanderweg, wir erklärten deshalb unsere Fahrräder kurzerhand zu Mountainbikes und balanzierten über abenteuerliche Wald- und Schotterwege, immer bemüht, sich weder mit dem Rad zu überschlagen noch lang hinzustürzen, weil man an einer Baumwurzel abgerutscht ist, aber zu einem echten Canyon gehören natürlich auch atmospherisch passende Canyonanreisewege, und nachdem wir diese dann schon so 2-3 km gerutscht und gefahren waren, kamen wir an einen Wegweiser mit Landkarte, um hier zu erkennen, dass wir hinterm Parkplatz nicht nach rechts, sondern nach links hätten abbiegen müssen, wenn wir zum Canyon wollen. K. studierte die Karte, stellte fest, dass nur rd. 500m weiter der Hermannsweg lang läuft, dem können wir dann bis zum Canyon folgen (der biegt dann nämlich relativ schnell nach links ab), also auf geht's.
Insgesamt war es ein wirklich toller Ausflug, die Räder sind gründlich dreckig geworden, wir dafür vor allem nass (die App hatte sich vertan und am Ende des Regens kam danach erst die richtig große Portion, genau in dem Moment als wir mit den Rädern weit genug weg waren, um nicht mehr sinnvoll umdrehen zu können.) Es ging über Stock und Stein, im wahrsten Sinne des Wortes - aber es hat Spaß gemacht.
Unterwegs kamen wir an lustigen Warnschildern vorbei, konnten am Canyon eine wunderbar verregnete und wegen der späten Stunde recht dunkle Aussicht genießen - und haben unseren Fahrradhalter höchst erfolgreich eingeweiht. Jetzt, wo einmal alles eingerichtet ist, geht das mit dem Auf- und Abladen der Fahrräder wirklich sehr schnell und ich bin immer noch extrem begeistert, dass K. dieses Teil besorgt hat, plötzlich bekommt Fahrradfahren völlig andere Möglichkeiten und vielleicht fahren wir morgen einfach mal nach Münster.
Und weil ich die Räder am Auto so hübsch finde, gibt es davon gleich noch mal einen Schwung Fotos
Das unten rechts ist doppelt, habe ich aber zu spät bemerkt und keine Lust mehr, es zu ändern, dafür ist es ja auch besonders schön :-)

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Es gibt sicherlich deutlich größere Flohmärkte, und in Münster gibt es auch regelmäßig den Monsterflohmarkt an der Promenade - aber die sind mir meist schon wieder zu groß und zu voll und zu rummelig und vor allem zu anstrengend.
Hier kommt wieder meine mangelnde Selbstdisziplin oder auch Schwarz-Weiß-Mentalität ins Spiel: ich bringe es nicht fertig, nach zwei Stunden einfach abzubrechen und wieder nach Hause zu gehen, wenn ich dann erst 1/4 des Marktes abgelaufen bin. Wenn ich auf einen Flohmarkt gehen, dann will ich auch alle Stände sehen und bei so großen Flohmärkten kann das dann schon mal sechs-acht Stunden dauern. Dann bin ich anschließend nicht nur völlig platt und müde vom langen Laufen (und Stehen), sondern auch völlig schief, vom vielen Schleppen, denn natürlich kaufe ich dann ja auch entsprechend viel. Weil die großen Märkte auch große Mengen an Menschen anziehen, bedeutet das, dass es meist sehr kompliziert ist, irgendwo einen Parkplatz zu finden bzw. dass das Auto eben recht weit weg steht, so dass es einen großen Aufwand bedeutet, zwischendurch mal eine Tüte mit Einkäufen zum Auto zu bringen. Als professioneller Flohmarktgeher habe ich zwar so einen Hackenporsche, aber der ist ja auch irgendwann voll und dann schleppt man halt.
Und weil eben diese großen Flohmärkte für mich so schnell so ausarten, liebe ich den kleinen Samstagsflohmarkt am Preußenstadion sehr. Der hat genau die richtige Größe, da stehen ein paar gute Händler (man kennt sich ja nach einer Zeit) und es sind auch immer ein paar "Einzelverkäufer" da, die eben nur einmal im Jahr ihren Haushalt ausmisten und dann dort verkaufen.
Heute war perfektes Flohmarktwetter - angekündigt regenfrei (das zieht dann die privaten Verkäufer an), dazu warm, aber nicht zu warm, und dann macht es einfach nur Spaß, über so einen Markt zu laufen.
Zwei meiner Lieblingsverkäuferinnen waren auch da, ich habe einige ganz wunderbare Schätze ergattern können und es war rundum herrlich.
Mein Westfalenmann ist ja eher nicht so der Flohmarkttyp. Wenn er eine Hose gefunden, die passt, dann kauft er sie am liebsten gleich fünf mal, damit er für die nächsten fünf Jahre Ruhe hat, nur ist das auf dem Flohmarkt meist schwer umzusetzen, so dass ich üblicherweise alleine auf Flohmärkte gehe. Der Samstagsflohmarkt am Preußenstadion liegt aber so günstig, dass es für K. jede Menge interessante Dinge in der Umgebung gibt (zB mindestens vier verschiedene Autohäuser und einen Riesenfahrradladen und der Mediamarkt ist auch direkt um die Ecke), so dass er problemlos für zwei-drei Stunden beschäftigt ist, wenn er mich dort am Flohmarkt abgesetzt hat.
Während ich uns heute durch massive Einkäufe auf dem Flohmarkt reich gespart habe (man muss nur mal überschlagen, was der ganze Kram neu kostet, um zu wissen, was ich heute alles gespart habe), hat K. in derselben Zeit die gesamte Ersparnis einfach wieder ausgegeben, allerdings muss ich zugeben, dass ich mich wie Bolle gefreut habe, als ich dann sah, was er gekauft hat. Er ist nämlich ins VW-Autohaus gefahren und hat kurzerhand so eine Fahrradhalterung erworben, die man hinten auf die Anhängerkupplung setzt und dann ganz problemlos zwei Fahrräder hinters Auto schnallen kann.
Wir haben uns neulich erst darüber unterhalten, dass es sicherlich Spaß machen könnte, in einigen Gegenden mal Fahrrad zu fahren, dass die meisten Gegenden für schöne Radtouren aber viel zu weit weg sind, und wir uns mal überlegen müssten, wie wir dort ein Fahrrad hinbekommen.
Aber jetzt klappt das. Einfach unsere eigenen Fahrräder hinters Auto schnallen und wir können überall hinfahren, um dort dann vor Ort mit dem Fahrrad weiter zu radeln. Absolut genial, ich bin komplett begeistert.
Was für ein rundum gelungener Tag
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sagte der Friseur heute und säbelte, schnippschnapp und blitzschnell mal eben 15cm Haarlänge ab.

Okay, zugegeben, die deutlich kürzeren Haare gefallen mir jetzt auch viel besser, aber im ersten Moment war ich erschüttert, wie viel Wolle ich lassen musste, nur um die Kanten zu begradigen.
Jetzt habe ich einen schulterlangen Bob mit reichlich "sandfarbenen" Strähnchen. Der Friseur meinte, Sand wäre ein sehr helles Blond, ich versuchte ihm zu erklären, dass echter Sand grau ist, und dass er mir doch keine Strähnen in Naturfarbe machen muss, aber er setzte sich durch und hatte recht.
Ich habe jetzt sehr viele, sehr hübsche hellblonde Strähnen, die tatsächlich nicht grau sind, die aber längst nicht mehr so auffallen werden, wenn das Naturgrau erst wieder nachgewachsen ist. Denn natürlich gehe ich in sechs Wochen nicht schon wieder zum Friseur, so dass es durchaus von Bedeutung ist, wie gut die aktuelle Haarfarbe zu dem passen wird, was da so nachwächst.
Grad aktuell bin ich aber sehr zufrieden mit dem, was da rausgekommen ist.
Sandfarbene Strähnen in einem schulterlangen Bob, ich werde noch zu einem Modeblogger
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Ich weiß nicht, wo die Zeit heute geblieben ist, wir hatten so viele Pläne, von denen wir keinen umgesetzt haben und trotzdem ist jetzt schon wieder neun Uhr abends.
Als erster Plan stand Helgoland auf dem Programm. K. rechnet seit Tagen, ob wir es schaffen mit vier Personen in seiner kleinen, einmotorigen Propellermaschine dort nicht nur zu landen, sondern auch wieder zu starten, denn Helgoland hat nur eine sehr kurze Start- und Landebahn, so dass vier Personen schon eine echte Herausforderung sind, aber wenn der Wind richtig steht, müsste es eigentlich klappen. Sagt K. Wenn nicht, kommen wir immerhin in die Lokalnachrichten.....
Dann haben wir uns aber entschieden, das auf morgen zu vertagen, da passt das Wetter besser. Die Kinder haben dafür heute schon bald getestet, wie lange sie es im Meer aushalten, denn das ist im Juni schon noch arg frisch, stellten aber dann beruhigt fest, dass es reichen wird, bis ein Rettungskreuzer kommt.
Dann war Ameland als Alternativprogramm für heute geplant und fiel wieder aus, wegen "irgendwie hatte dann doch keiner Lust überhaupt zu fliegen".
Die einzige echte Aktivität, zu der K. und ich uns heute aufgerafft haben, war eine zweistündige Radtour über die Insel, von der nur fünf Minuten durchs Dorf gingen, denn dort war es derart ungemütlich voll, dass ich sofort hektische "ichwillhieraufallefällesofortwiederweg" Bewegungen machte und dafür sogar auf das eigentlich gewünschte Eis verzichtete.
Wieder zurück im Haus haben wir am Nachmittag gemeinsam C.s Geburtstagstorte
je älter die Kinder werden, umso großzügiger gehe ich mit dem Rum um, diese war jetzt so gut getränkt und kam damit so gut an, dass sogar K., der sonst gar nicht so ein Riesentortenfan ist, blitzschnell drei Stück eingeatmet hatte.
Auf dem Bild ist sehr gut zu erkennen, wie bei uns der Esstisch aussieht, wenn Kinder da sind: Mindestens ein Laptop steht da immer (es können bis zu vier werden, wenn alle drei Kinder da sind und K. es dann am Computeresstisch auch gemütlicher findet als im Arbeitszimmer) und die bunten Kinderplastikbecher stehen auch immer rum, denn sie werden immer noch ganz selbstverständlich von den Kindern genutzt.
Vor vielen Jahren, als ich die Nase voll hatte, dass ständig halbausgetrunkene Gläser in der Gegend rumstanden und jedes Kind immer steif und fest behauptete, das wäre ganz sicher nicht sein Getränk, habe ich jedem Kind eine Farbe zugeordnet und entsprechende Plastikbecher dazu bei Ikea erworben. Seitdem konnte jeder jeden Becher zuordnen, die Kinder brauchten auch nicht mehr fünf angefangene Getränke pro Tag, sondern konnten aus ihrem eigenen Becher immer weiter trinken, es war eine sehr praktische Organisation.
Und auch wenn sie heute alle erwachsen sind - die alten Kinderrituale bleiben und ich glaube, sie werden auch genossen.
Anschließend habe ich J. und C. bei ihren Acro-Yoga-Übungen fotografiert, sie turnen nämlich grade die Eltern-Kind-Turnübungen wie "Flugzeug" oder "Kerze" nach und damit es hip ist, heißt das ganze jetzt eben Acro-Yoga, ist aber noch genauso lustig wie früher mit den kleinen Kindern. Ich bin allerdings froh, dass ich nicht mehr unten liegen muss....

Für morgen ist jetzt ernsthaft Helgoland geplant, ich denke, das wird spannend
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