anjesagt

Anjesagtes, Appjefahr'nes und manchmal auch Ausjedachtes
Sonntag, 13. August 2017
Fast vollbracht
Auch wenn ich selber schon kaum noch dran geglaubt habe, so wurden heute doch einige der superdringlichen Bürodinge erledigt, außerdem vieles sinnvoll begonnen und befindet sich jetzt auf einem guten Weg.

Ich habe K. gegenüber mein Unvermögen eingestanden, also, dass es mir nicht möglich ist, diese Dinge alleine zu bearbeiten, sondern dass ich jemanden brauche, der sich gleichzeitig auch damit beschäftigt, mit dem ich jede halbe Stunde darüber reden kann, wie weit ich jetzt bin, wie welche Gedanken zu formulieren sind und was er selber noch für Ideen zum weiteren Vorgehen hat.
Ich brauche jemanden, der mitdenkt, der genau versteht, wo die Probleme sind und der mir dadurch das Gefühl gibt, diesem ganzen elendigen Kram nicht komplett alleine ausgeliefert zu sein.

Zusammen hat das dann wunderbar geklappt.
K. hat mehrere Aktenordner voll Durcheinander sortiert und ich habe Einspruchsbegründungen und Sachverhaltsdarstellungen geschrieben.

Ich denke, das allerschlimmste ist geschafft, morgen noch das Feintuning und dann sind wir erstmal einen großen Schritt weiter. Dann können wir nur noch abwarten, wie die Gegenseite daraus reagiert.
Fühlt sich ausgesprochen gut an, so befreit
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Freitag, 4. August 2017
Erfolgreicher Tag
Der Tag heute verlief perfekt. Ich war relativ früh im Büro, hatte dadurch Gelegenheit, die Poststapel, die sich nach zweieinhalbwöchiger Büroabwesenheit ganz natürlich anhäufen, zu sichten und allen Mitarbeitern Antworten auf all die halbdringlichen Probleme zu geben, die in den letzten zweieinhalb Wochen entstanden sind und Aufklärung warteten. Die dringlichen Probleme hatten sie mir längst per Mail in Urlaub hinterher geschickt.
Dann hatte ich zwei Banktermine, (der Grund, warum ich überhaupt heute ins Büro kommen musste), beide mit dem CEO, (also dem Chef erster Ordnung), beide verliefen ausgesprochen erfolgreich und der Chef erster Ordnung hat mehrfach bestätigt, wie zufrieden er mit dem Verlauf dieser Termine heute sei.
Um 16:00 Uhr habe ich das Büro verlassen, um 17:30 Uhr war ich mit K gemeinsam am Flughafen, um festzustellen, dass die Dödel dort vergessen hatten, den Flieger raus zu stellen, so dass es eine unerwartete Verzögerung gab, aber um kurz vor 18:00 Uhr waren wir noch rechtzeitig genug in der Luft, das Wetter war perfekt zum Fliegen, zwar etwas bockig, aber sehr hohe Wolken, so das wir in einem Rutsch ohne Komplikationen durchkamen und 20 Minuten vor Platzschluss auf Borkum landeten.
Auf dem Weg vom Flugplatz nach Hause kurzer Zwischenstopp bei Lidl, freudige Überraschung, es gibt wieder Senseo-Kaffee-Pads im Sonderangebot, also alle Pakete mit unserer Sorte aufgekauft, die werden jetzt von Borkum wieder aufs Festland transportiert, aber sowas passiert ja nicht zum ersten Mal. Das Angebot kam mal wieder auf den letzten Drücker, in Greven haben wir höchstens noch drei oder vier Pakete.
Außerdem Hackfleisch, Tomaten und Paprika erworben, um Klopse mit Ratatouille zu machen, es war eine wunderbare Entscheidung und wir haben festgestellt, dass wir viel zu selten Klopse essen.

J. hatte heute seinen ersten Schultag, kommt morgen aber schon wieder fürs Wochenende nach Hause, für alle waren die letzten Tage eine wilde Pendelei
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Donnerstag, 3. August 2017
Logistik-Entknotung
Heute haben wir die Logistik der Menschen- und Sachenverteilung für die Sommerferien im Wesentlichen abgeschlossen.
J.s Auto stand ja seit Freitag in Leer am Flughafen, bis dorthin war C. damit gefahren und wir haben sie dann am Freitag dort mit dem Flieger abgeholt. (Auf diesem Flug haben wir schon größere Mengen von J.s Gepäck fürs Internat mitgenommen und gleich in sein Auto geräumt.)
C. musste gestern schon wieder zurück, weil sie heute einen Klausurtermin hatte, deshalb hat K. sie gestern mit dem Flieger wieder bis Leer Flughafen und von dort mit J.s Auto zum Bahnhof gebracht. K. fuhr mit dem Auto dann wieder zum Flugplatz und flog zurück nach Borkum, packte allerdings vorab noch den Autofahrradträger (das Trum)auf den Rücksitz von J.s Auto. Dort haben wir es heute dann wieder raus geholt, um es im Flieger weiter mit nach Münster zu nehmen.

Denn heute haben wir J. und eine Freundin von Borkum nach Leer gebracht, von wo sie dann zusammen in J.s Auto ins Internat fuhren, morgen ist erster Schultag in Niedersachsen. Da der Flieger mit vier Personen und Internatsgepäck von Borkum nach Leer rappelvoll war, hätte der Autofahrradträger nicht mehr reingepasst, ab Leer war das aber kein Problem mehr, deshalb hat K. das Trum gestern schon mitgenommen und im Auto zwischengeparkt.
Von Leer sind wir dann zu zweit (mit Trum) nach Münster geflogen, morgen steht ein nicht verschiebbarer, wichtiger Termin im Büro an, wenn das Wetter mitspielt fliegen wir aber morgen Abend schon wieder zurück nach Borkum.

Das Trum bleibt in Münster, da können wir es besser gebrauchen.

Und irgendwie sind jetzt die meisten Leute mit allen zu transportierenden Dingen tatsächlich wieder an ihrem Arbeitsort angekommen. War eine ziemlich wirre Reiserei in den letzten sechs Tagen
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Dienstag, 1. August 2017
Endlich produktiv
Heute kam es endlich zu dem von mir seit 14 Tagen sehnlichst erwarteten Durchbruch - meine bisher so ausgeprägt starken Prokrastinationskräfte haben ihren Einsatz verschlafen und ich habe tatsächlich den ganzen Tag ausgesprochen produktiv privaten Bürokram erledigt.
Gegen 17h war ich mit meiner eigenen Steuererklärung fertig, K. hatte in der Zwischenzeit die Nebenkostenabrechnung für das von CW übernommene Gewerbeobjekt erstellt. Diesen Erfolg haben wir sofort in Umschläge eingetütet und umgehend alle Briefe zur Post gebracht.
Nach einer kurzen Radrundfahrt mit Rückweg über die Promenade habe ich mich an die Steuererklärung für das eben fertig abgerechnete Objekt gemacht und habe hier jetzt inzwischen auch alle Zahlen sauber beisammen, selbst die Kapitalkontenentwicklung passt zum Bankkonto, ich konnte es selber kaum fassen.
Morgen muss ich die also nur noch in die Formulare eintragen und dann kann ich das gesamte Objekt für 2016 als erledigt betrachten. Was für ein Erfolg
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Samstag, 29. Juli 2017
Familienzusammenführung
Heute haben wir ein logistisches Großprojekt gestartet, um die Gesamtfamilie zu J.s Geburtstag auf Borkum zu versammeln. C. war zunächst mit dem Zug von Bielefeld nach Greven gefahren, wo J.s Auto noch stand, und fuhr dann mit diesem Auto bis zum Flugplatz Leer.
Dort sind wir am Nachmittag mit dem Flieger von Borkum aus hingeflogen, haben C. eingesammelt und sind weiter nach Uetersen geflogen. Dort haben wir N. eingesammelt, der bis 16h Dienst in der Klinik in Hamburg hatte und sind dann wieder nach Borkum geflogen, wo wir pünktlich zum Geschäftsschluss grade noch eben landen konnten.
Um 19.30h haben wir dann zu fünft die Geburtstagstorte vernichtet.
Unterwegs immer wieder dicke, schwarze Gewitterwolken, an denen wir aber jeweils nur längs vorbeiflogen, sah beeindruckend aus, war aber völlig harmlos.

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Freitag, 28. Juli 2017
Den Tag geschickt geschoben
Heute wollten wir uns nun wirklich endlich und eigentlich schon viel zu spät an die privaten Aktenberge setzen, die dringlich und unbedingt bearbeitet werden müssen.
Vorher muss natürlich gefrühstückt werden. Dumm nur, dass kein Brot mehr im Haus war. K. meinte, wenn wir Brötchen holen gehen, könnten wir auch gleich neue Bierkästen kaufen, Bier ist nämlich auch alle.
Zu dem Zweck musste aber erst mal der Fahrradanhänger aus dem Schuppen geholt, gereinigt und von Schiebe- auf Fahrradstange umgerüstet werden. Dann leere Bierkästen einpacken, wenn wir schon mal dabei sind, können wir auch gleich das Altglas und das Einwegpfand mitnehmen, zum Getränkemarkt fahren, natürlich streikt der Pfandautomat, aber irgendwann klappt es dann doch, neues Bier kaufen, Brötchen kaufen, Altglas entsorgen, nach Hause fahren, Frühstücken - inzwischen ist es 11.45h.
K. hat gestern den Efeu geschnitten, deshalb müssen jetzt drei große Säcke Efeuabfall in die Kompostierungsanlage gebracht werden. Ist sinnvoll, wenn wir das heute machen, bevor es regent und alles nass wird. Es passt aber nur ein Sack auf einmal auf den Fahrradanhänger. Die Kompostierungsanlage hat bis 13h geöffnet - das schaffen wir noch, wenigstens einen Sack bringen wir schon mal weg. Auf dem Rückweg können wir gleich bei Lidl einkaufen, schließlich haben wir einen leeren Fahrradanhänger dabei.
Gegen halb zwei sind wir wieder zu Hause, Einkäufe verstauen, kurze Pause - um 14h macht die Kompostierungsanlage wieder auf, am besten wir bringen auch den zweiten Sack gleich weg, dann ist das erledigt.
Auf dem Rückweg noch mal bei Lidl reinlaufen und all die Dinge kaufen, die ich beim ersten Mal vergessen habe mitzunehmen, als wir wieder zu Hause sind ist es 16h.
K. checkt das Wetter und meint, es wären ideale Bedingungen für einen Rundflug, ob wir nicht nur mal eben so ein wenig über die Insel fliegen sollten, die Sichten wären gut, ich könnte bestimmt schöne Fotos machen.
Gegen 16.30h sind wir am Platz, machen den Flieger klar und starten. Die Luft ist wirklich angenehm klar, sehr gut zum Fotografieren, aber weil genau das der Plan war, habe ich für die allermeisten Fotos den richtigen Fotoapparat benutzt. Das heißt aber auch, dass ich die Dinger von der Foto-SD-Karte jetzt erst auf den Rechner ziehen muss, vom Rechner muss ich sie dann aufs iPhone schieben, da ich nur mit dem iPhone Fotos für das Blog bereitstellen kann, das ist alles umständlich und dauert, deshalb gibt es von diesem Ausflug heute nur Fotos von Lütje Hörn, hier habe ich auch noch mit dem iPhone ein paar Fotos gemacht, die kann ich deshalb auch problemlos zusammenstellen:
Lütje Hörn

Nach dem Rundflug sind wir dann noch eben mal mit dem Auto raus zum Ostland gefahren, ich meine, wir waren ja schon fast da, da kann man ja auch mal dort vorbei sehen.
Mit dem Auto sind wir bis zum östlichsten Punbkt gefahren, der mit dem Auto erlaubt ist, von da wären es jetzt noch 2,5km zu Fuß bis zur Ostspitze gewesen, das haben wir uns verkniffen, aber ein paar Fotos habe ich gemacht, ist schließlich eine echt schöne Landschaft dort draußen:

Der Reitweg ist kaum zu erkennen und windet sich teils mit sehr scharfen Kurven kilometerweit durch die Dünen - wir sind die Wege früher mit Begeisterung in scharfem Galopp langgeprescht, wobei die Herausforderung war, in den 90 Grad Kurven oben zu bleiben, was nur gelang, wenn man wusste, wann eine Kurve kam....

Auf dem Rückweg haben wir einen Herzdrachen gesehen (wenn man das Foto vergrößert, kann man es mit gutem Willen erkennen) und sind an einem Metallschrottkunstwerk vorbeigekommen.


Als wir wieder zu Hause waren, war es nach 20h, da lohnte es dann auch nicht mehr, mit Bürokram anzufangen, zumal wir alle Hunger hatten.
Insgesamt haben wir uns also mal wieder einen weiteren Tag erfolgreich gedrückt
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Donnerstag, 27. Juli 2017
Vögelyoga
Nachdem es gestern hier wirklich den ganzen Tag über ungemütlich und nass war, schien heute wieder bereits ab früh morgens die Sonne und es war bestes Strandwetter. Spontan setzte die typische Hochsaison-Massenpilgerei der schwer bepackten Strandtouristen ein, von denen große Mengen bei uns am Haus vorbeilaufen, da wir in der direkten Einflugschneise zum offiziellen Zugang zum Badestrand wohnen.
Ich frag mich ja immer, wie man bei diesem Hardware-Stress noch Spaß an einem Tag am Strand haben kann, diese Frage scheinen sich aber die meisten Urlauber nicht zu stellen. Wie die Lemminge streben sie alle hochbeladen mit Strandkram zum offiziellen Badestrand, um sich dort im wilden Getümmel, Geschrei und Getute mitten in der Masse von ihrem Alltagsstress zu erholen.

Jetzt ist es nicht so, als ob Borkum nicht genug Strand hätte, um sich gleichmäßig zu verteilen, aber das meiste ist ja kein offizieller Badestrand, dort steht keine DLRG-Bude und dort läuft kein Animationsprogramm. Deshalb geht dort auch keiner hin.

Mein Glück, denn so habe ich selbst in der Hochsaison noch ziemlich nah bei große weite Strände, die fast menschenleer sind.


Das Wasser ist dort ausgesprochen sauber und man sieht seltsame Schiffe vorbeifahren.


Außerdem steht da draußen im Wasser ein seltsamer Mast, ich habe keine Ahnung, wofür der ist, aber es sitzen regelmäßig große schwarze Vögel darauf, die seltsame Turnübungen machen. Ich tippe auf Kormorane und ich glaube, die machen da Yoga. Der eine Vogel saß da heute mindestens fünf Minuten komplett unbeweglich auf der alleräußersten Spitze dieses Mastes und hielt die Flügel weit ausgebreitet. Ohne zu wackeln. Dann kam ein zweiter Vogel, der guckte erst zu - und breitete dann auch seine Flügel aus. Währenddessen paddelte unten im Wasser ein Mann auf einer Luftmatratze um die Szenerie herum. Es war irgendwie reichlich surreal.
Vögel beim Yoga

Auf dem Weg nach Hause bin ich noch einmal Richtung Badestrand gelaufen, um dort ein paar Strandzeltinnenansichten zu fotografieren und musste dann auch noch meinen Lieblingsleuchtturm knipsen, ich bin immer wieder aufs neue von diesen Farben fasziniert.


Wenn ich die Insel von oben oder von weitem sehe, orientiere ich mich immer an diesem Leuchtturm, denn nur ein paar hundert Meter daneben wohne ich
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Sonntag, 23. Juli 2017
Regen
Als ich heute Morgen aufwachte, prasselte der Regen gegen die Fensterscheiben und ich bekam spontan gute Laune. Schlechtes Wetter bedeutet, dass ich mit gutem Gewissen im Bett liegen bleiben kann, dass es keinen Grund gibt aufzustehen und vor die Tür zu gehen, um irgendwelche Draußenaktivitäten entfalten zu müssen, Man darf einfach entspannt den Tag verschlunzen, wunderbar.
Leider hörte es dann relativ schnell auf zu regnen und das Wetter wurde immer besser. Gegen elf schien die Sonne und ich hatte das Gefühl, ich möchte jetzt doch vor die Tür. Wieder nix mit entspanntem Urlaub im Bett.

Am Nachmittag haben wir eine Radtour gemacht, als sich der Himmel plötzlich wieder bedrohlich zuzog.
Gerade noch rechtzeitig waren wir wieder zu Hause, so dass wir den Weltuntergang von innen beobachten konnten.


Ich weiß, verglichen mit Berlin ist das nichts, aber für unsere kleinen Inselverhältnisse war es schon durchaus beeindruckend
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Donnerstag, 20. Juli 2017
Frau Mahlzahn
Da wir heute nichts mehr auf dem Festland zu erledigen hatten, wären wir gerne früh zurückgeflogen, aber das Wetter machte uns einen Strich durch die Rechnung.
Am Vormittag hingen die Wolken noch so tief und waren die Sichten noch so schlecht, dass ein Fliegen gar nicht möglich war, gegen Mittag sollte es aber besser werden. Dieses "besser werden" schub der Wetterbericht aber mit jeder Aktualisierung weiter nach hinten hinaus.
Das "Fliegerwetter" wird stündlich aktualisiert und reicht dann immer für 3x2 Stunden im Voraus.
Gegen 16:00 Uhr schien die Prognose sich dann soweit stabilisiert zu haben, dass wir nicht nur problemlos im Münsterland starten, sondern auch gut in Ostfriesland landen können würden.
Im Münsterland waren die Sichten noch sehr gut, doch je weiter nördlich wir kamen, umso mehr zog es sich zu. Trotzdem konnte ich noch ein paar schöne Wasserspiegelungen auffangen:


Da wir noch tanken mussten, haben wir einen Zwischenstopp in Leer gemacht, dort ist der Sprit immer sehr günstig und wenn man tankt, ist das Landen kostenlos. Der Flugplatz in Leer liegt mitten zwischen verschiedenen Seen, beim Landeanflug muss man immer genug Schwung haben, um nicht vorher schon im Wasser zu landen. (Foto unten links, der schwarze Schatten auf dem Bild ist der Propeller, weil ich nach vorne aus dem Fenster fotografiert habe und das iPhone zu langsam auslöst, als dass man "durch den Propeller hindurch" fotografieren könnte.)

Jetzt im Sommer ist an der Küste und auf den Inseln Fallschirmspringer Saison. Als wir gestern auf Borkum losflogen, war gerade ein ganzer Trupp Fallschirmspringer mit einer ausgesprochen auffälligen Absetzermaschine am Platz. Diese Fallschirmspringerabsetzermaschinen sind natürlich so gebaut, dass möglichst viele Leute innen reinpassen und möglichst problemlos wieder rausspringen können, die Maschinen müssen sehr viel Kraft haben, um gut zu steigen, aerodynamische Streckenfliegereigenschaften brauchen sie dagegen eher nicht. Damit sind sie schon bauartbedingt nicht unbedingt elegant.
Allerdings toppt die Maschine, mit der die Springer dieses Jahr unterwegs sind, wirklich alles, was ich je an Hässlichkeit gesehen habe.
Schon der Bautyp erinnert eher an eine übergewichtige Ente als an ein Flugzeug, aber mit dieser Bemalung war meine spontane Assoziation: sieht aus wie Frau Mahlzahn.
Frau Mahlzahn
Als wir heute in Leer landeten, waren die Springer mit ihrer Maschine dort gerade zugange und es gab sogar noch eine zweite Maschine vom gleichen Typ, diese allerdings in weiß und nicht in pink.
Unter Piloten spricht man übrigens von "Deppenwerfen", wenn es um Fallschirmspringen geht
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Mittwoch, 19. Juli 2017
Dies und das
Zum Abendessen gab es explodiertes Huhn und es ist noch etwas übrig geblieben. Jetzt mache ich mir Sorgen um meine Familie, denn das ist bisher nur sehr selten vorgekommen.
Okay, wir sind nur zu dritt und haben mal wieder spät, dafür aber reichhaltig gefrühstückt und am Nachmittag waren wir im Dorf und haben dort ein Spaghettieis gegessen (d.h. natürlich insgesamt drei, eben jeder eines), aber trotzdem, Frikassee und Reste ist schon etwas Außergewöhnliches.
Egal, so hat J. für morgen schon seine Verpflegung, denn K. und ich müssen aufs Festland und kommen erst am Donnerstag wieder.
Unser Glück, was die Termine auf dem Festland angeht, ist mal wieder typisch: Morgen soll der wärmste Tag der ganzen Woche werden, ab Donnerstag wird es wieder kühler, und genau an so einem Tag sind wir nicht auf der Insel. Aber vielleicht ist es auch ganz gut, dass wir uns nicht von gar zu tollen Inseltagen verwöhnen lassen, schließlich müssen wir noch einige Jahre auf dem Festland arbeiten, das hilft ja alles nichts.
Ansonsten habe ich mich heute endlich auch mal wieder an den PC gesetzt, die wichtigsten Mails beantwortet und mir vorgenommen, mich in den nächsten Wochen mal etwas strukturierter mit einigen Computerdingen zu beschäftigen. Nicht nur aus beruflichen Gründen, sondern auch aus privatem Interesse. So suche ich ja immer noch nach einem Tool, mit dem ich meine Fotos vernünftig organisieren (und wenn nötig auch bearbeiten) kann, aber es scheitert schon an einer Speicherung, auf die ich von verschiedenen Geräten und aus verschiedenen Orten zugreifen kann.
Jetzt wollte ich mich mal mit Flickr beschäftigen - da bekommt man 1 TB kostenlosen Speicherplatz, vielleicht ist das ja eine brauchbare Cloudlösung, zumindest für die ständig neu hinzukommenden Fotos.
Aber mehr als dass es bei Flickr 1 TB Speicherplatz für umme gibt, weiß ich von dem Dienst eigentlich bisher nicht.

Und ich muss mich dringend noch mal eingehend mit diesem Surface Pro 4 beschäftigen, das ich vor einigen Wochen bekommen habe. Ich dachte ja, es wäre ein guter iPad-Ersatz, weil mich beim iPad ärgert, dass ich damit die Office-Programme nicht vernünftig bedienen kann, was beim Surface natürlich gar kein Problem ist. Aber außer den Office-Programmen hat das Surface umgekehrt keine echten Pluspunkte, so dass ich nach anfänglicher Begeisterung jetzt doch wieder lieber zum iPad greife, um darauf etwas zu lesen oder nachzuschlagen, weil mir das Surface für alles andere einfach zu umständlich ist. Aber vielleicht liegt das ja auch nur an mir und meiner holprigen Bereitschaft, mich an neue Dinge zu gewöhnen.

So ist mein Lieblingsbrowser immer noch Mozilla, weil der Internet Explorer inzwischen tatsächlich zu viele Macken hat, aber an diesen neuen Edge-Browser kann ich mich gar nicht gewöhnen und Chrome fand ich schon immer und finde es auch heute noch nur blöd.
Nur ist mit Mozilla inzwischen auch nicht mehr alles möglich, so dass ich mich heute dann endlich mal mit Edge beschäftigt habe und immerhin habe ich nach langem Gegoogle und Rumprobiere irgendwann auch begriffen, wie ich meine Favoritenordner bei Edge verwalte und sortiere. Ich frage mich nur, warum Entwickler solche Dinge so entsetzlich unintuitiv und kompliziert machen müssen.

Anschließend habe ich mir noch mein privates gmx-Konto als IMAP-Konto in Outlook auf dem Surface eingerichtet, nach drei Versuchen (und jedesmal alles genau gleich eingetragen), hat es dann sogar funktioniert.

Mein Googlemailkonto schließlich ist auch eingerichtet und weil ich dort nicht meinen richtigen Namen angeben wollte habe ich "Alter Ego" als Vor- und Nachname eingetragen.
Jedesmal, wenn ich jetzt Google aufmache, werde ich nun vom Rechner mit "Hallo Alter" begrüßt. Hat irgendwie was Erfrischendes, finde ich
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