anjesagt

Anjesagtes, Appjefahr'nes und manchmal auch Ausjedachtes
Dienstag, 28. Juli 2020
Vergangenheit
Ein kleiner Blick in den Wikipedia Artikel des jeweiligen Tages reicht, für mich zumindest, regelmäßig aus, um viel Zeit totzuschlagen.

Heute vor 106 Jahren began der 1. Weltkrieg. Vor 69 Jahren wurde die Genfer Konvention verabschiedet.
Vor 199 wurde Peru unabhängig. Und so weiter und so weiter.

Über die Geschichte nachdenken fühlt sich immer wieder so surreal an. Man vertraut üblicherweise den Fakten, man weiß auch eigentlich, dass das wirklich passiert war, dass da Leute hinterstanden und betroffen waren, dass die gleiche Logik und Naturgesetzmässigkeit geherrscht hat, die man auch heute kennt.

Aber trotzdem fehlt da etwas. Ich glaube, wie so viele Dinge, ist der menschliche Geist nicht intuitiv darauf ausgelegt, die (fremde) Vergangenheit so zu bewerten, wie das eigene Gedächtnis. Die Emotion fehlt, das Irrationale.
Genau wie man mit der Zahl „eine Milliarde“ praktisch umgehen kann, auch wenn man sie nicht versteht, so kann man aus der Geschichte lernen, auch wenn sie als so entfernt und abstrakt wirkt.

Vor 16 Jahren ist der Entdecker der DNA verstorben. Vor 66 Jahren wurde Hugo Chávez geboren. Vor 77 Jahren starben über 40000 Hamburger in einem Feuersturm.
Und so weiter und so weiter
(Abgelegt in und bisher 38 x anjeklickt)

... ¿hierzu was sagen?