anjesagt

Anjesagtes, Appjefahr'nes und manchmal auch Ausjedachtes
Mittwoch, 4. März 2026
Flohmarkt und neue Brillen
Hier in Greven ist es deutlich wärmer als auf der Insel, ich muss mich erst noch an die neue Winterjackenfreiheit gewöhnen.

Weil das Wetter so verlockend war und weil ich sowieso nach Münster fahren wollte, um meine neuen Lesebrillen abzuholen, nutzte ich die Gelegenheit, vorher am Stadion vorbeizufahren, um zu schauen, wie es aktuell um den Flohmarkt dort bestellt ist.

Und, Freude, es fand ein Flohmarkt statt und es waren sogar eine ganze Menge Händler da.

Ich fand zwei selbstgeschnitzte, aber wirklich sehr hübsche Figuren aus Sandstein, einen Fisch und einen Elefanten, beide eher abstrakt gehalten, die ich als Dekoobjekte auf eine der Fensterbänke stellen werde , denn wir bekommen in Rheda sehr viele, sehr große Fensterbänke, da kann ein bisschen Deko nicht schaden.

Außerdem ein paar Bücher, unter anderem eines über Kommunikation von Hunden, was ich schon lange haben wollte, bisher aber auch gebraucht nicht zu einem akzeptablen Preis gefunden hatte, heute konnte ich es für 1€ kaufen und war sehr zufrieden.

Und schließlich ein paar T-Shirts und einen schicken Pulli für K, alles in allem also ein recht erfolgreicher Flohmarkttag bei bestem Wetter, so kann es weitergehen.

Dann holte ich meine Brillen ab und kann also ab sofort noch bequemer im Bett lesen, weil ich jetzt eine richtig perfekt passende, große Lesebrille habe und nicht mehr in der Gleitsichtbrille die passende Stelle zu Lesen anpeilen muss.

Am Nachmittag fuhren wir mit dem Hund auf den Hundespielplatz in Ladbergen wo er auf eine ähnlich alte Labradorhündin traf, die zwei verstanden sich auf Anhieb und haben richtig toll miteinander gespielt.
Wir standen als glückliche Hundeeltern daneben und freuten uns.

Ob es der rasche Wetterwechsel ist oder schon eine beginnende Frühjahrsmüdigkeit, ich weiß es nicht, aber ich bin ständig müde und habe ein intensives Bedürfnis nach Schlaf, das ich jetzt einfach umsetzen werde
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Dienstag, 3. März 2026
Dienstag, 3. März
Wir sind wieder aufs Festland gewechselt, es stehen jetzt diverse Termine im Zusammenhang mit der Baustelle an.

Heute morgen haben wir das Haus final abreisebereit gemacht, die Überfahrt verlief ereignislos, gegen 12h waren wir in Eemshaven.

Weil ich noch den Vater besuchen wollte, der aber nach seiner Dialyse erst gegen 14.30h wieder zurück im Heim ist, schlug ich vor, dass wir zur Zeitüberbrückung einen Abstecher zu Albert Heijn in Appingedam machen.

Mit CW war ich früher sehr häufig zum Einkaufen in Venlo oder Roermond, ohne CW hatte ich bisher nie das Verlangen nach einem holländischen Supermarkt.

Aber wenn wir von Eemshaven direkt nach Leer gefahren wären, wären wir viel zu früh da gewesen, also dachte ich, ich könnte nach fast 20 Jahren ja mal wieder in einen Albert Heijn gehen.

Im Ergebnis fühle ich mich jetzt sehr geerdet. Ich wusste schon immer, dass die Preise in deutschen Supermärkten sehr niedrig sind, dass sie aber wirklich soo niedrig sind, bzw. dass die Holländer inzwischen sooo viel teurer sind, das war mir nicht mehr bewusst.

Da ich für fast alle Dinge, die ich regelmäßig einkaufe, eine ziemlich präzise Preisvorstellung habe, was sie üblicherweise so kosten, kann ich nicht nur erkennen, wann ein Preis ein echtes Schnäppchen ist, sondern auch, wenn es wirklich richtig teuer wird.

Und deshalb staunte und gruselte ich mich einmal durch die Angebote in diesem Albert Heijn, kaufte letztlich ein Baguette und eine Tüte Erdnüsse und bin jetzt sehr froh und dankbar, dass ich für meinen täglichen Bedarf nur deutsche Preise bezahlen muss.

Als wir in Leer ankamen, war es immer noch zu früh für den Besuch beim Vater, also machten wir noch einen Zwischenstopp bei TKMaxx.
Aber auch da fand ich nichts, was ich gerne kaufen wollte, ich habe einfach schon alles, sehr traurig.

Der Vater war heute nicht so gut drauf, er hat schon wieder eine Blasenentzündung, die diesmal wohl sehr schmerzhaft ist. Am frühen Abend rief das Heim dann noch mal an und teilte mit, dass sie ihn ins Krankenhaus haben einliefern lassen, weil er auch noch Fieber bekommen hatte und sie meinten, es wäre besser, wenn er professionell medizinisch betreut wird.

Der Vater ist jetzt seit über acht Jahren in diesem Heim, für ihn ist das nach eigener Aussage alles sehr gut so und er ist sehr dankbar, dass er dort so gut gepflegt wird.
Damit ist es für mich auch okay und ich mache mir weiter keine Gedanken.

Für mich selber weiß ich aber, dass ich ganz, ganz, ganz sicher nicht so enden möchte. Von meinen Kindern ist einer Arzt und einer Apotheker, es sollte also möglich sein, an das passende Zeug zu kommen, um mir so ein Ende zu ersparen.
Allerdings nutzen die Kinder das auch schamlos aus, N sagte mir neulich: "Tja Mama, dann musst du jetzt immer sehr nett zu uns sein, sonst lassen wir dich einfach leben."
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Montag, 2. März 2026
Müde
Heute ist einer dieser Tage, an denen es nur für eine ganz kurze Lebendmeldung reicht, denn ich muss jetzt dringend ins Bett, morgen ist früh aufgestehen angesagt, wegen Fähre um 10.30h und vorher Haus putzen wegen Abreise.

Der Onkelgeburtstag ist erfolgreich gefeiert worden, die Suppe hat allen geschmeckt, der Hund hat sich 1a benommen, also alles bestens.

Ich habe heute noch Fotos vom jetzigen Zustand des Rasens gemacht, aber die kommen dann eben mit Erläuterung morgen oder irgendwann, heute geht hier nichts mehr
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Sonntag, 1. März 2026
Großportion Suppe und entkalkte Dusche
Morgen hat der Onkel Geburtstag und ich habe ihm versprochen, ihm einen Riesentopf Gulaschsuppe für 20 Personen zu kochen, damit er seine Gäste vernünftig bewirten kann.

Gestern habe ich mir schon den 14l Topf bei ihm abgeholt und 3,5kg Schweinegulasch gekauft.
Mein Plan war, die Suppe im Crockpot zu kochen und dann in seinen Suppentopf umzufüllen, nur leider ist der Crockpot mit einem Fassungsvermögen von 5l deutlich kleiner, ich musste also improvisieren.

Zunächst habe ich das Fleisch in den Crockpot geschichtet, danach passten aber nur noch zwei große Zwiebeln, drei Dosen Champignons, eine Dose Tomaten und ein halber Liter Flüssigkeit rein, dann war der Crockpot voll.

Kartoffeln und Möhren habe ich jetzt separat in einem zweiten Topf gekocht und den Crockpot sechs Stunden lang garen lassen. Morgen werde ich dann in dem 14l Topf alles zusammenwerfen und mit Brühe auffüllen, das wird schon funktionieren, ich bin da sehr zuversichtlich.

So eine Riesenportion Essen herzustellen macht erstaunlich viel Arbeit, es macht offensichtlich einen Unterschied, ob man für 2 oder für 20 Leute Kartoffeln schält und Gemüse schnibbelt. Ich hatte das völlig verdrängt.

Früher habe ich sehr häufig für sehr viele Leute gekocht, eigentlich selten für weniger als mindestens sechs Leute und damals fand ich diese großen Mengen völlig normal.
Als die Kinder so nach und nach auszogen, brauchte ich eine ganze Zeit, um mich auf Zweier Portionen runterzugewöhnen, aber inzwischen geht es mir genau umgekehrt, ich habe überhaupt kein Gefühl mehr für Großportionen.

Als weitere Haushaltsaktivität habe ich mich anschließend damit beschäftigt, die Dusche gründlichst zu reinigen, alle Fugen sind jetzt wieder richtig sauber und vor allem habe ich gefühlt zwei Pfund Kalk von den Rändern der Dusche entfernt
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Samstag, 28. Februar 2026
Alle Fristen gehalten - oder verlängert
Der 28.2. ist traditionell ein ausgesprochen fristbesetztes Datum, die letzte Frist für 2024er Steuererklärungen läuft aus und alle raumgreifenden Gartenarbeiten müssen auch erledigt sein - oder bis zum Herbst warten.

Die Efeubeseitigung wurde gestern sogar noch einen Tag vor Fristablauf erfolgreich erledigt. Der neue Zaun ist schon bestellt und - bevor wir am Dienstag wieder aufs Festland fahren -, war heute auch noch der Galabauer da, der vor vier Jahren vorne den Stellplatz und den Zugang zum Haus so schön gepflastert hat. Wir haben ausführlich besprochen, wie man den frisch frei geräumten Teil des Gartens zu einem schicken Aussenbereich machen kann, am Ende wurde er beauftragt, mit den gleichen Steinen jetzt auch im hinteren Gartenbereich die Terrasse und die Zuwege zu pflastern.
Er meint, das wird er zwar nicht im März, aber noch vor dem Sommer schaffen, da ist er zuversichtlich. Dann bin ich es mit ihm.

Heute Nachmittag, und damit auch locker 10 Stunden vor Fristablauf um Mitternacht, habe ich endlich die Steuererklärung abgegeben, an der ich schon seit vier Monaten rumkaue und irgendwie immer nicht den Dreh fand, sie final abzuschließen. Es ist ein sehr gutes Gefühl, das endlich erledigt zu haben.

Jetzt sind es insgesamt nur noch drei Steuerklärungen, die für 2024 erledigt werden müssen, bei zweien liegt der Ball bei mir, d.h. ich habe alle Unterlagen und muss halt nur den Abschluss fertigstellen. Für beide habe ich jeweils mit einer sehr fantasievollen Begründung um eine Einzelfristverlängerung gebeten, da es zwei verschiedene Finanzämter betrifft, reichte eine Fantasie für zwei Anträge, sehr praktisch. Für die dritte fehlen mir aber immer noch die Unterlagen, da bin ich also nicht schuld, wenn es Ärger gibt.

Jetzt kann der Februar getrost zu Ende gehen, die wichtigen Dinge sind erledigt, der Rest wird sich finden
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Freitag, 27. Februar 2026
Abbruch und Sieg über den Efeu
Ich war zwar sicher, dass die Galabauer so wie gestern verabredet heute auch wirklich erscheinen, ich hatte aber keine konkrete Vorstellung, wie lange so ein Hüttenabbruch mit Efeubewuchs dauert und wie erfolgreich sie heute sein werden.

Dass das Ergebnis letztlich dann aber so super sein wird, das hatte ich wirklich nicht zu hoffen gewagt.

Gestern - heute

Links der Zustand gestern, rechts heute.

Und so sieht es nun aus, wenn man vom Garten zu der Stelle schaut, wo gestern noch das alte Gartenhaus die Sicht versperrte.

Das Gartenhaus ist weg und der Garten plötzlich doppelt so groß

Es ist immer etwas kompliziert, etwas zu fotografieren, was nicht mehr da ist, aber dass man plötzlich einen derart freien Blick hat, ist definitiv ungewohnt und vor allem erscheint der Garten fast doppelt so groß.

Die Nachbarn waren natürlich sehr interessiert an dem, was da bei uns passierte und wir konnten mit beiden Nachbarn (rechts neben uns und hinter uns) eine völlig problemlos Einigung über den künftigen Zaun erzielen, das ist ebenfalls sehr erfreulich. Außerdem wollten beide Nachbarn auch sofort die Gelegenheit nutzen, dass die toten Bäume auf ihrem Grundstück entfernt werden, so dass jetzt nicht nur die Hütte und der Efeu weg ist, sondern auch alle Bäume, die dahinterstanden, aber seit Jahren nur noch vom Efeu begrünt wurden, die Bäume selber waren längst gestorben.
Insgesamt ergibt das spontan sehr viel freien Blick und sieht jetzt schon sehr ordentlich aus. Wenn erst der neue Zaun da ist, können wir uns konkret damit beschäftigen, wie wir die neu gewonnen Fläche weiter aufhübschen.

Als Zaun haben wir uns einheitlich auf einen 1m hohen Stabgitterzaun in anthrazit auf beiden Grundstücksgrenzen geeinigt. Die bereits gekauften und gelieferten Zaunelemente werden in dem Zusammenhang auch gleich mit aufgebaut und wenn dann alles fertig ist, ist der Garten nicht nur umlaufend hundesicher, sondern Bixa kann dann endlich auch den Bereich vor der Küchentür nutzen, ihre Spielwiese verdoppelt sich also und, für mich am wichtigsten: Ich kann sie auch aus der Küchentür rauslassen und muss ihr nicht immer extra die Terrassentür öffnen. Das ist nicht nur deutlich bequemer, sondern auch weniger schmutzintensiv, was den Dreck angeht, den der Hund ins Haus schleppt.

Das wird so toll, ich freue mich schon sehr darauf.

Bis mittags spielte das Wetter mit, d.h. es war trocken. Mit rund 3°C zwar nicht sehr warm, aber trocken und kein Frost sind schon mal sehr positive Wetterkomponenten.

Der Abbruch beginnt

Als erstes wurde der Efeu abgeräumt, den wir selber schon entfernt hatten, als die Bahn dann frei war, griff der Radlader das Efeu auf dem Dach an, scheiterte aber. Die einzige Möglichkeit war daher, die Hütte zum Einsturz zu bringen und dann mit dem Radlader auf das Dach zu fahren, um den Efeu dort einzeln abzurupfen.

Der Abbruch geht weiter

Im ersten Hänger, der abgefahren wurde, war ausschließlich Efeu. Dann wurde die Hütte zerlegt und anschließend alles, was noch so mit wegsollte, also alle Bäume samt Wurzeln und auch die Teppichklopfstange, die hinter unserer Gartenhütte stand und mit 60cm großen Betonfüßen so tief im Boden verankert war, dass der Radlader fast umkippte, als er versuchte, die Dinger mit Gewalt aus dem Boden zu ziehen.

Gegen Mittag fing es an zu regnen und hörte dann auch nicht mehr auf, die zweite Hälfte des Tages war also ziemlich nass, aber die Arbeiter hielten tapfer durch und machten erst Feierabend, als wirklich alles abgeräumt war
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Donnerstag, 26. Februar 2026
Efeukampf, Runde 2
Seit sehr langer Zeit wurde heute mal wieder richtig körperlich gearbeitet, dementsprechend k.o. bin ich jetzt auch und verschwinde früh im Bett. zumal morgen auch noch sehr früh aufstehen angesagt ist.

Aber: Wir sind dem Efeu auf dem Leib gerückt und waren diesmal deutlich erfolgreicher als letztes Mal.
Anfang Dezember haben wir den Versuch, das Monsterefeu kleinzukriegen abgebrochen, hier habe ich damals den aktuellen Zwischenstand dokumentiert.

Seitdem war eigentlich nur schlechtes Wetter oder zumindest kein Wetter, bei dem man Lust hat, sich mit erneut mit dem Efeu anzulegen.
Allerdings drängelt jetzt der Kalender, denn Samstag ist der letzte Tag, an dem man Bäume und Büsche noch radikal beschneiden oder entfernen darf, ab März beginnt die Brut- und Setzzeit und dann gibt es Ärger, wenn man sich dann noch an Großgrün vergreift.

Deshalb dachte ich, heute oder nie, maschinentechnisch waren wir auch etwas besser ausgerüstet und hatten extra so eine riesige Astschere aus Greven mitgebracht.
Die war Gold wert und so kamen wir relativ gut voran.
Nach drei Stunde Geacker war aber klar, dass wir den Efeu auf dem Dach des alten Gartenhauses nicht alleine kleinkriegen.

Deshalb setzte ich einen Notruf an den Gärtner unseres Nachbarn ab, der durch Zufall auch grade in der Nähe war, das Problem sofort erkannte - morgen ist der letzte Arbeitstag im Februar, es muss etwas passieren, und er versprach, morgen ganz früh mit einer großen Mannschaft und großem Gerät anzurücken und dann schauen wir mal.

Aktuell sieht es so aus:


Der Efeu wird entfernt

Efeuentfernung Zwischenstand

D.h. wir haben den Efeu auf der gesamten Zaunseite und den Zaun selber auch gleich entfernt, das Kräuterbeet musste auch weichen, weil die mit einem Radlader bis vorne vor fahren wollen und jetzt bin ich ganz gespannt, wie es morgen weitergeht.

Außerdem habe ich die abgeblüten Blüten der Hortensien alle abgeschnitten - das war auch ein ganzer grüner Sack voll, morgen wird zum Glück auch der Müll abgeholt.

K hat das verwertbare (unbehandelte) Holz was vom Gartenhausbau übrig gebieben ist, dann noch mit der Kreissäge ofengerecht kleingeschnitten, die behandelten Latten von dem alten Zaun gehen in den Container
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