So schnell geht das, wenn man sich auf so überflüssige Dinge wie Arbeiten einlässt und nicht aufpasst.
Heute morgen habe ich mir statt Unterwäsche gleich einen Bikini angezogen, weil ich eigentlich unbedingt endlich mal schwimmen gehen wollte - den ziehe ich jetzt unbeschwommen wieder aus, inzwischen bin ich zu müde zum Schwimmen.
Neuer Versuch morgen
.
371 x anjeklickt (...bisher hat noch niemand was dazu gesagt) ... ¿selber was sagen?
Immerhin schon mal.
Weitere Großtat des Tages: Ich habe alle aussortierten Dinge des Haushalts in eine riesenriesengroße Kiste gepackt und sie als Sachspende für den Flohmarktverkauf zugunsten des Tierheims auf Borkum abgegeben.
Die Kiste war so groß, dass sie nicht in den Fahrradanhänger passte, bis die Mutter vorschlug, man könne sie doch auch hochkant in den Hänger stellen.
Dafür musste ich den Inhalt noch mal gesichert auspolstern und alles außen gut verkleben, dann haben wir die Kiste hochkant in den Hänger gewuchtet und ich habe sie zur zentralen Sammelstelle gefahren, wo sie mir hocherfreut abgenommen wurde.
Winwin für beide Seiten, ich bin all den Kram inklusive dieser riesigen Kiste auf einen Schlag losgeworden - und gleichzeitig können die Tierheimfreunde damit Kohle machen, weil sie ja sowieso einen 14tägigen Flohmarkt organisieren.
Anschließend sind wir zum Onkel gefahren, noch mehr Erbsen pflücken und Bohnen gab es auch, und Schmorgurken und Zucchini, es ist Gartenhochsaison, wir müssen uns jetzt ranhalten mit dem Wegessen.
K ist heute früh wieder aufs Festland geflogen und war pünktlich im Büro, Donnerstagabend kommt er hoffentlich wieder zurück
.
382 x anjeklickt (...bisher hat noch niemand was dazu gesagt) ... ¿selber was sagen?
Dass sie diese Apple Geräte hat, liegt daran, dass ich mich weigere, verschiedene Handysysteme zu reparieren.
Die Androidgeräte mögen zwar deutlich preiswerter sein, man kann bei diesen Geräten aber auch ungleich mehr verstellen, wenn man nichts gemacht hat.
Ich habe das leidvoll beim Onkel mitgemacht, der zum 70. sein erstes Smartphone von seinen Freunden geschenkt bekam, natürlich ein Androidgerät, wegen Preis.
Nach sehr kurzter Zeit machte das Gerät die ersten Probleme und er fragte mich, ob ich das richten könne. Er hätte gar nichts gemacht, plötzlich wäre dann nur dies oder jenes nicht mehr möglich gewesen.
Wenn man sonst nur Applegeräte gewohnt ist, dann sind diese Android-Systeme schon sehr fremd und ich musste mich erst mühsam in das Gerät einfinden.
Ich lernte schnell, dass Android dem Nutzer viel mehr Veränderungsmöglichkeiten erlaubt als Apple, was für Kids attraktiv sein mag, aber für ältere Menschen, die ja grundsätzlich gar nicht merken, wenn sie etwas verstellen, ist das enorm lästig.
Zu seinem 71. Geburtstag schenkte ich ihm ein iPhone, zu meiner eigenen Arbeitserleichterung.
Genau deshalb hat auch die Mutter diese Applegeräte, es fällt mir leichter, sie wieder gradezubiegen.
Das Telefon habe ich einfach dadurch repariert, dass ich ihr ein neues, also mein altes, eingerichtet und gegeben habe, sie braucht es nur für Notfalltelefonate, wenn sie das Haus verlässt, da reicht ein älteres Modell. Immerhin war mein altes noch jünger als ihr bisheriges altes, was sich gar nicht mehr aktualisieren ließ.
Das iPad verlangte mehr Aufmerksamkeit.
Es ist mir schließlich gelungen, es komplett zu löschen und aus der Cloud wiederherzustellen, sowas dauert aber und ich musste erst eine Zeitlang googeln, bis ich die richtige Anleitung dafür fand.
Bei diesen Basteleien stellte ich fest, wie groß meine Abneigung gegen jede Art von Computerkram mittlerweile geworden ist.
Früher fand ich es spannend und ich hatte viel Spaß an neuer Technik und dem Ausprobieren von neuen Möglichkeiten. Heute nervt mich das nur noch.
Es ist nicht so, dass es mich überfordert und ich nicht weiß, was ich tun soll, ich kann mir immer noch einigermaßen gut selber helfen, es macht aber eindeutig keinen Spaß mehr.
Vom Büro habe ich ja einen neuen Rechner bekommen, so einen superduper highend Lenovo X1 irgendwas Rechner, der wirklich auf dem allerobersten Luxus- und Profilevel angesiedelt ist, den ich aber noch fertig einrichten muss, was ich mir eigentlich für die Ferien vorgenommen habe, aber seit fünf Wochen steht der Rechner hier unangetastet in der Ecke.
Nächste Woche hat das Prio Nummer 1, ich muss nämlich meinen alten Rechner demnächst abgeben und wenn dann der neue nicht läuft, ist ganz schön blöd.
Ich habe nur so entsetzlich wenig Lust mich darum zu kümmern.
Aber weil ich dann heute schon mal mit Tätigkeiten beschäftigt war, die ich ätzend finde, habe ich gleich die Buchhaltung für den Vater hinterhergeschoben.
Hier sind monatlich stapelweise Rechnungen zu überweisen und anschließend bei der Beihilfe und der Debeka abzurechnen. Um dabei den Überblick zu behalten, habe ich es als Buchhaltung aufgesetzt, was grundsätzlich gut funktioniert, aber eben auch Zeit kostet und erledigt werden muss.
K hat ein paar Handwerkerdinge im Haus erledigt, auf die ich schon lange gewartet habe. So hat er unter anderem ein Fliegengitter vor unserem Schlafzimmerfenster angebracht, was hauptsächlich Mücken abhalten soll und mir die Möglichkeit gibt, bei offenem Fenster abends noch mit Licht zu lesen. Seit zwei Jahren steht die Packung mit dem Rahmen und dem Gitterstoff schon parat, heute war es endlich soweit.
Außerdem hat er einen Spiegel aufgehangen, bei dem wir zunächst nicht wussten, wie man ihn an der Wand befestigen kann, aber dann habe ich gestern auf dem Flohmarkt ein Spiegelbefestigungsset mit Klett- und Klebeband gefunden, was laut Beschreibung bis zu 24kg Tragkraft hat - und damit ließ sich der Spiegel ganz wunderbar anbringen.
Und schließlich hat er zwei leere Öldosen als Kochlöffelhalter an die Wand geschraubt.

Hierbei war das Besondere, dass die Dosen innendrin ja ziemlich eng sind und er keinen langen Schraubenzieher zum Festdrehen benutzen kann. Aber ich habe irgendwann mal einen Akkuschrauberaufsatz gekauft der "um die Ecke schraubt" und den hat K heute zum ersten Mal getestet - und wie man sieht, sehr erfolgreich eingesetzt
.
380 x anjeklickt (...bisher hat noch niemand was dazu gesagt) ... ¿selber was sagen?
Fahrradfahren mit der Mutter ist aufregend, weil ich immer ein bisschen Angst habe, sie kippt mir um oder hat sonstige Probleme.
Weil meine E-Bikes alle keinen Rücktritt haben und ein Fahrrad ohne Rücktritt ihr unheimlich war, fuhr sie lieber mit dem alten Rad vom Vater, das ist ein normales Hollandrad mit Rücktritt, aber ohne Elektrounterstützung.
Der Wind hier auf der Insel war heute ungemein entgegenkommend, auf der Promenade musste man sich deshalb richtig anstrengen, wenn man Richtung Dorf fuhr. Ohne E-Bike eine echte Leistung, wir fuhren insgesamt nicht schneller als 10km/h, nur knapp schneller als die Mindestgeschwindigkeit, die man fahren muss, um nicht umzukippen. Auch das eine Herausforderung.
Am Abend waren wir dann beim Onkel zum Grillen eingeladen, das war sehr nett.
Auf dem Rückweg fiel die Mutter dann kurz vor zu Hause doch noch vom Rad, ist aber nichts passiert, außer einem großen Schreck. Ich weiß immer nicht, bei wem der Schreck größer ist, bei ihr oder bei mir.
Ich habe sie intensiv gebeten, sich bitte nicht hier auf der Insel, während sie bei mir zu Besuch ist, zu Tode zu stürzen, mir graut vor dem Umstand, den das bedeuten würde. Wenn sie sich unbedingt auf diese Art ins Jenseits befördern möchte, wäre es mir lieber, sie macht das in ihrem eigenen Zuhause, da bin ich weniger zuständig
.
387 x anjeklickt (...bisher hat noch niemand was dazu gesagt) ... ¿selber was sagen?
Mit ihren 86 Jahren ist ein Transfer per Flieger für die Mutter die einzige Option überhaupt noch nach Borkum zu reisen, Zug und Fähre wären mir ja schon zu anstrengend, dass sie da keine Lust mehr zu hat, kann ich gut verstehen.
Aber so klappte es dann doch noch, dass die Mutter ihren Sommerbesuch auf der Insel absolviert, sie war ja auch ein bisschen neugierig auf all die renovierten Neuigkeiten hier im Haus.
Ich habe den Tag damit verbracht, das Haus noch weiter aufzuräumen und vor allem ihr ZImmer (sie schläft immer in Cs Zimmer) von allem Renovierungsunrat zu befreien, da gibt es jetzt nichts zu meckern.
Außerdem habe ich die Wohnküche nochmal geputzt und das Spülbecken so lange geschrubbt, dass jetzt niemand mehr versteht, weshalb ich ein neues haben will. Im Zweifel war das ein strategischer Fehler.
Anschließend habe ich das Sofa von allen Flusen befreit, die letzten Schlieren von Gips , Farb- und Mörtelresten vom Boden entfernt und den Glasmüll weggebracht. Auf dem Rückweg vom Glasmüllcontainer habe ich den Schlenker über den Strand gemacht und genau dann fing es an zu regnen. Es war ein gewaltiger Guss, der nur 10 Minuten dauerte - genau die 10 Minuten, in denen ich draußen rumlief.
Ich war nass bis auf die Unterhose, zuhause habe ich mich ausgezogen und geduscht und bin dann zum Flugplatz gefahren. (Mit frischen, trockenen Sachen bekleidet.)
Die Hausabnahme durch die Mutter verlief positiv, vor allem die weißen Türen gefielen ihr gut und die helle Tapete gefiel auch, alles bestens, das ist angenehm.
Dass hier morgens niemand frühstückt und dass wir auch kein Weißbrot im Haus haben ist ein Problem, aber das muss erst morgen gelöst werden, für heute gehen wir jetzt erst mal alle schlafen
.
514 x anjeklickt (...bisher hat noch niemand was dazu gesagt) ... ¿selber was sagen?
Am Nachmittag fuhr ich zum Onkel, noch mehr Erbsen pflücken, wir haben uns dann noch eine Zeitlang unterhalten, so dass ich erst nach 20h wieder zu Hause war.
Dann Müll rausstellen und wieder Daumen drücken, dass alles abgeholt wird und nichts wegen Abfuhrverweigerung stehen bleibt. Wenn das am nächsten Tag geklappt hat und ich sehe, dass wirklich alles abgeholt und mitgenommen wurde, dann fühlt sich das jedes Mal so an, wie wenn man einen dicken Pickel ausdrückt und er irgendwann mit einem spürbaren Plopp nachgibt und eine dicke Eiterfahne ausspuckt. Ein ungemein erleichterndes Gefühl.
Morgen kommt K wieder und bringt die Mutter mit, zum Glück ist das Haus inzwischen ja wieder einigermaßen bewohnbar
.
370 x anjeklickt (...bisher hat noch niemand was dazu gesagt) ... ¿selber was sagen?
K hat sogar die Lampe überm Herd neu angebracht, damit sie, passend zu der neuen Herdposition, wieder mittig darüber hängt.
Jetzt fehlt nur noch der Boden, aber bevor wir damit beginnen können, muss der Installateur die neuen Heizkörper angebracht haben. Und der Gasanschluss vom Herd muss verlegt worden sein.
Aktuell kommt mitten in der Küche ein Gasrohr aus dem Boden. Vorher stand dort halt der Herd, jetzt liegt die Stelle aber genau im Laufweg, wir haben deshalb einen großen, gusseisernen Topf darüber gestellt, damit wir nicht aus Versehen am Gasrohr hängen bleiben und dann eine kleine Gasexplosion auslösen, die das Haus wegpustet. Wäre doch schade, jetzt wo es grade fertig tapeziert ist.


Die Seite neben der Spüle ist jetzt perfekt ausgefüllt.
Es fand sich durch Zufall noch ein altes Edelstahlregal, was ganz genau neben das große in die kleine Lücke an der Wand passte, manchmal fügen sich Dinge gänzlich unerwartet, aber trotzdem so passend, dass es jetzt aussieht, als hätten wir das extra so bestellt.

Ich finde, diese Edelstahltische bzw. -regale passen gut zu dem rustikalen Look der Mauertapete, ich bin also mit der aktuellen Lösung so sehr zufrieden, dass ich schon fast keine neue Küchenzeile mehr haben möchte. Ich glaube, einfach nur eine neue Spüle (am liebsten die gleiche in neu und in besserer Qualität), das wäre völlig ausreichend.
Was mich mal wieder fasziniert hat: Obwohl ich wirklich ganz viele Teile aussortiert und weggeworfen oder zum Verkaufen/Verschenken beiseite gestellt habe, war es doch kniffelig, alle verbliebenen Dinge wieder unterzukriegen. Ich verstehe das nicht, wieso sich Kram beim erneuten Einräumen jedesmal so ausdehnt, obwohl es eindeutig weniger geworden ist.
Für den Rest der Woche kann ich mich jetzt damit beschäftigen, all das Zeug, was ich aussortiert habe, irgendwie final loszuwerden. Das wird noch eine Herausforderung
.
523 x anjeklickt (...bisher hat noch niemand was dazu gesagt) ... ¿selber was sagen?
Wir haben die Wand zwischen diesen beiden Räumen entfernt und eine Wohnküche daraus gemacht. Verbindendes Element war und ist der riesengroße Esstisch, der sozusagen "um die Ecke gebaut" wurde, zur optischen Unterscheidung gab es aber zwei verschiedene Tapeten - eine im Küchenbereich und eine im Wohnbereich.
Ob ich vor 17 Jahren schon ein 70er Jahre Revival-Gefühl hatte oder es einfach als fröhliche Farbe für eine Großfamilie mit vielen Kindern empfand, ich weiß nicht mehr, was es war, das damals diese akute Orange-Liebe bei mir verursachte, auf alle Fälle war die Tapete im Wohnbereich orange, der Boden war orange und nur die Tapete im Küchenbereich, die war weiß, allerdings weiß mit matt auf glänzend eingeprägtem floralen Muster.

Ich habe diese Tapete gegen alle Widerstände der restlichen Familie durchgesetzt, sowohl CW damals als auch K heute nannten diese Tapete immer nur die Pufftapete, weil sie meinten, grundsätzlich sieht man solche Tapeten sonst nur im Puff.
Ich weiß nicht, was für Tapeten in Puffs hängen, ich habe nämlich noch nie einen von innen gesehen.
Ich wollte allerdings schon immer sehr gerne mal einen Puff besichtigen, um zu sehen, wie es da so aussieht, ich meine, das gehört doch zur Allgemeinbildung, oder? Aber nur zum Gucken hat mich noch nie ein Puffbetreiber reingelassen. Dabei habe ich mehrfach aktiv gefragt, bin aber immer abgewiesen worden.
Ich kann das also nicht bestätigen, dass dieses hübsche Blättermuster eine Pufftapete ist, mir hat sie immer gefallen, vor allem gefiel mir auch der Kontrast zwischen puffiger Küchen- und oranger Wohnzimmertapete, Puff meets Kinderzimmer, warum nicht, ist doch beides ein biologischer Urtrieb des Menschen.
Aber nach 17 Jahren wurde es Zeit, mal ein neues Kontrastpaar zu wählen, schließlich sind die Kinder großgeworden und so im Alter verlieren für mich auch Puffs an Attraktivität.
Da der Rest des Hauses jetzt auf friesisch edel, also weiß mit grauen Streifen getrimmt ist, fand ich es passend, die Küche mit einem offenen Mauerwerk zu gestalten, edel auf rustikal prallt auch sehr hübsch aufeinander und bringt ein bisschen Abwechslung in den Stil des Zimmers.

Vor dem Fenster wird die Tapete noch zurechtgestutzt, aber erst morgen, wenn sie trocken ist. Dann werden auch die Regale wieder angeschraubt und eingeräumt und dann ist Teil 1 der Renovierungsaktion erst mal fertig.
Jetzt warten wir auf den Installateur, dass er uns die neuen Heizungen bringt und den Gasanschluss verlegt, vorher können wir gar nichts mehr tun.
Beim Ausräumen der Küche haben wir allerdings entdeckt, dass der große Schubladenschrank, der bisher immer hinten in der Ecke der Küchenzeile stand, ganz wunderbar als Stand-Alone-Möbel neben den Herd passt. Jetzt brauche ich nur noch eine komplette Küchenzeile mit einer neuen Spüle, einer neuen Arbeitsplatte und schönen Unterschränken und dann ist der Küchenumbau abgeschlossen.
Naja, und der Schreiner muss dann noch das Schiebefenster einbauen, aber insgesamt ist jetzt immerhin schon mal eine konkrete Vorstellung, wie es final alles werden soll, vorhanden.
Das Draußenwetter passte perfekt zum Drinnentapezieren: es hat den ganzen Tag geregnet, da ist man froh, wenn man drinnen gut beschäftigt ist
.
391 x anjeklickt (...bisher hat noch niemand was dazu gesagt) ... ¿selber was sagen?
Sie wollte mit dem Zug bis Emden fahren und dort die 14h Fähre erreichen.
Gegen 13:00 Uhr rief sie an und teilte mit, dass das wohl nichts wird, da der Zug in Leer angehalten hat, weil es ein Problem auf der Strecke nach Emden gäbe.
Laut Durchsage könne kein Zug mehr bis Emden fahren und es solle jetzt mit einem Bus weitergehen, aber der käme nicht und überhaupt seien es viel zu viele Menschen, die in diesem Zug gesessen hätten, dann müssten schon 10 Busse kommen.
Es gäbe aber auch keine Taxen, alles wäre nur ein Riesenchaos und ein großes Durcheinander.
Sie ginge deshalb davon aus, dass sie keine Chance habe, heute nach Borkum zu kommen.
K sagte daraufhin natürlich, dass er sie dann in Leer abholen würde, sie müsste nur irgendwie zum Flugplatz gelangen.
C antwortete, es gäbe keine Taxen und außerdem hätte ihr Handy nur noch wenig Akku und sie habe kein Ladekabel dabei.
Also habe ich ihr von Borkum aus ein Minicar zum Bahnhof in Leer bestellt, dann machten wir uns auf den Weg zum Flughafen, um nach Leer zu fliegen und das gestrandete Kind heim zu holen.
Die Nachrichten meldeten einen Brückenschaden auf der Bahnstrecke zwischen Leer und Emden, es kommt also wirklich kein Zug durch bis Emden und das bedeutet, dass an einem Samstag im Hochsommer jede Menge Urlauber plötzlich ein akutes Problem hatten, weil sie die Fähre verpassten und der Kat als Ausweichalternative immer noch in Reparatur ist und deshalb sowieso schon weniger Fähren fahren.
Doppelt dumm gelaufen sozusagen.
Am Abend habe ich mit C zusammen die Bücher wieder eingeräumt, aktuell ist es also grade halbwegs ordentlich, morgen will K die zweite Wand in der Küche in Angriff nehmen, das ist auch noch mal sehr viel Räumerei
.
498 x anjeklickt (...bisher hat noch niemand was dazu gesagt) ... ¿selber was sagen?
Immerhin waren die Sichten heute ganz wunderbar:

Der Onkel hatte heute einen Termin beim Orthopäden in Emden, weil sein Knie sich nicht so erholt, wie es sollte. Auf diesen Termin hat er lange gewartet, Fachärzte und Terminnot usw.
Geplant war, dass er mit dem Kat nach Emden fährt und am Abend wieder zurück, der Kat fährt doppelt so schnell wie die Fähre und braucht deshalb für die Strecke Borkum-Emden nur 1 Stunde.
Aber dann ging der Kat kaputt und alle Fahrten diese Woche wurden gestrichen.
Das war ziemlich blöd für den Onkel und seinen Termin, auf den er schon so lange gewartet hat. Also hat er K gefragt, ob der ihn mit dem Flieger bringt.
Grundsätzlich ist das natürlich gar kein Problem, Borkum-Emden sind 15 Minuten Flugzeit, also ein Katzensprung, spannend war nur, ob es dem Onkel gelingt, sein Bein soweit anzuwinkeln, dass es überhaupt in den Flieger reinpasst - und ob er wieder rauskommt, wenn er einmal drinsitzt.
Wir holten den Onkel um 9.45h ab, um 10.15h saß er mitsamt Bein im Flieger und man konnte sogar die Tür schließen, das war sehr erfreulich.
Ich flog mit, damit K nicht so alleine in Emden rumsitzen muss und warten, bis der Onkel mit seinem Arzttermin fertig ist, das dauerte alles in allem nämlich über vier Stunden. Aber jetzt hat der Onkel neue Einlagen und eine Rückenorthese und Anweisungen für Änderungen in der manuellen Therapie, es war also ein sinnvoller Arzttermin und dafür wartet man ja gerne.
Um die Renovierungsarbeiten fortzusetzen blieb also nicht sehr viel Zeit, aber immerhin hat K um das zweite Fenster herum fast fertigtapeziert und außerdem haben wir den letzten Teil der Wand freigeräumt (Geschirrschrank) und den letzten Rest der orangenen Tapete runtergekratzt.

Das Tapezieren, was noch erledigt werden muss, ist gar nicht so viel Arbeit, sehr zeitaufwändig wird dafür noch das Stemmen und anschließende Verputzen eines weiteren Kabelkanalschlitzes für eine Leitung, die zur Zeit lose über die Wand hängt. Die lief bisher in einem aufputz festgeschraubten Kabelkanal offen über die Wand, das hat uns beide schon immer sehr gestört, jetzt ist die die Gelegenheit, diese Leitung optisch verschwinden zu lassen.
Mit Glück ist aber morgen Abend alles erledigt und ich kann mich dann endlich mit Einräumen beschäftigen
.
362 x anjeklickt (...bisher hat noch niemand was dazu gesagt) ... ¿selber was sagen?