Mir fiel eben erst auf, dass heute ja Montag ist, den Tag über selber habe ich nicht einmal darüber nachgedacht.
Es ist auch einfach egal, weil ich das Gefühl habe, eine große Portion Fatalismus à la "hilft ja nix" hilft im Moment mehr als erleichterndes Gejammer über einzelne Tage.
Heute war also wieder ein Bürotag und mehr gibt es dazu auch nicht zu sagen.
Auf Borkum hat mir die Kamera gezeigt, dass die Übernachbarin, also die Nachbarin aus dem übernächsten Haus, dass die die Papiertonne nach hinten vor den Fahrradschuppen gerollt hat, dorthin, wo die direkte Nachbarin letzten Freitag schon die gelbe Tonne gerollt hat.
Ich hoffe jetzt, dass beide Tonnen auch ordnungsgemäß geleert wurden.
C war bis Freitag auf Borkum und hatte den gesammelten Müll an die Straße gestellt.
Weil sie mit der Vormittagsfähre abreiste, musste sie weg, bevor die gelbe Tonne geleert worden war, nur der schwarze Müll war zum Glück schon eingesammelt worden, so dass sie die Abdeckplane für den schwarzen Müllsack noch einsammeln und zurückräumen konnte.
Die blaue Tonne stand dann bis heute abholbereit an der Straße, ging ja nicht anders. Aber C hatte die direkte Nachbarin gebeten, doch bitte die gelbe Tonne zurückzurollen und die wiederum hat dann die Übernachbarin gebeten, sich heute um die blauen Tonnen zu kümmern, weil sie selber auch nicht da ist. Eine sehr komplexe Nachbarschaftsvertretungsorganisation, die aber sehr gut funktioniert, wie man sieht und die nötig wurde, weil der gelbe und der Papiermüll nicht mehr wie früher wöchentlich, sondern seit diesem Jahr nur noch monatlich abgeholt wird und dann ist es doof, wenn man einen Termin wegen Abwesenheit verpasst.
Das war aber auch schon das einzig Aufregende, was ich heute erlebt habe - das Sichten der Kamerabilder und ein erleichterndes Aufatmen als ich sah, dass alles nach Plan lief.
Auf dem Rückweg vom Büro war ich noch kurz einkaufen, Brot war alle und Schmierwurst brauchten wir auch. Ich stelle fest, dass mein seit vielen Jahren bevorzugter Einkaufsladen Lidl immer mehr an Attraktivität verliert, denn das, was ihn früher auszeichnete, gibt es kaum noch.
Früher reduzierte Lidl abends die verbliebenen Reste in der Obst- und Gemüsetheke um 50%, damit nichts über Nacht liegenblieb, was am nächsten Tag nur noch mittelfrisch gewesen wäre.
Heute sind die Regale bereits um 16h weitestgehend leergekauft, es bleibt gar nichts übrig, was reduziert werden könnte, ich glaube aber nicht, dass das daran liegt, dass mehr gekauft wird, sondern dass einfach weniger geliefert wird.
Aus Sicht von Lidl ist das sehr vernünftig, aus meiner Sicht als Spätabendkäufer verringert es die Attraktivität des Ladens aber enorm.
Denn auch in den anderen Regalen gibt es immer wieder größere leere Flächen, der ganze Laden wirkt regelmäßig so, als hätte er grade einen großen Sonderverkauf hinter sich.
Es gibt aber keine Sonderverkäufe, es gibt nur leere Regale, weil die fehlende Ware nicht geliefert wird.
Für mich verliert der Laden dadurch insgesamt deutlich an Attraktivität, dazu kommt, dass die Preise bei Lidl inzwischen regelmäßig höher sind als bei Edeka oder anderen Markenläden, es gibt also eigentlich gar keinen Grund mehr, bei Lidl einzukaufen, deshalb bin ich jetzt mehrfach schon gleich woanders hingefahren.
Ich gehöre zu den Menschen, die für fast alle Dinge aus dem normalen Alltagseinkauf die Preise kennt.
Und weil ich die Preise kenne, konnte ich früher entspannt in andere Läden gehen, dort waren die meisten Dinge entweder teurer oder von einer schlechteren Qualität, so dass ich selten in Versuchung kam, woanders einkaufen zu wollen.
Heute war ich erst bei Lidl (wegen Brot, ich habe noch kein anderes Brot gefunden, was uns beiden so gut schmeckt), und habe außer Brot noch 2-3 andere Dinge gekauft, bin aber anschließend noch zu Aldi gefahren, weil ich mich über die Preise bei Lidl geärgert habe.
Lohnt sich aber grundsätzlich nicht, auch bei Aldi ist alles teurer geworden, dafür hat Aldi noch immer jede Menge Spezialangebote mit 50% Rabatt, das macht es wieder interessant.
Die gestiegenen Preise fallen mir besonders bei den hausinternen Eigenmarken auf - die sind inzwischen nur noch minimal preiswerter als bekannte Markenprodukte und bei 5 cent Differenz greife selbst ich lieber zu einem bekannten Markenprodukt statt zu einem no-name-Teil.
Ich bin schon sehr gespannt, wie sich das Preisniveau weiter entwickeln wird
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Weil ich normalerweise mehr als ein Shampoo mit passendem Conditioner im Einsatz habe (ich kann mich nie entscheiden, ob mir grade Anti-Spliss, Anti-Frizz oder Extraglanz wichtig ist), deshalb habe ich einfach von jeder Sorte eines, so dass bei mir oben auf dem Sims der Duschabtrennungswand eine ganze Batterie von Flaschen steht.
Gestern dachte ich, es sei eine gute Idee, alle Shampoo Flaschen nach links und alle Spülungsflaschen nach rechts zu stellen, dazwischen das Duschgel, das ich auch ohne Brille erkennen kann. Meine Eselsbrücke dazu war, Shampoo kommt vor Spülung im Alphabet und steht deshalb links. Ich dachte, das ist eine geniale Idee und das Problem damit gelöst.
Als ich das aber heute Morgen kontrollieren wollte und mal probehalber die Flaschen auf dem Sims der Duschwand anschaute, wurde ich plötzlich sehr unsicher. Denn ganz rechts liegt seit Ewigkeiten ein Stück festes Shampoo, das ganz rechts und damit an der Wand liegen muss, damit es nicht runter flutscht, wenn es feucht ist.
Wenn aber rechts doch sowieso schon ein Stück Shampoo ist, was ich schon allein wegen der anderen Konsistenz grundsätzlich zweifelsfrei als Shampoo identifizieren kann, dann wäre es ja viel logischer, wenn ich auch das flüssige Shampoo zum Shampoo stellte und nicht eine Reihenfolge wie Shampoo-Duschgel-Spülung-Shampoo produziere.
Blöderweise weiß ich nicht, ob ich auf diese gute Idee schon gestern gekommen bin. Heute war ich nur froh, dass ich mir nicht die Haare waschen musste, denn ich hätte wieder nicht gewusst welche Flasche was ist.
Es scheint sich zu einem Grundsatz Problem zu entwickeln.
Am Nachmittag fuhren wir ins Sauerland.
Bei Sockenfalke war Sonderverkauf mit Extrarabatt und seitdem ich reich bin, liebe ich es, mir Kleidung von Falke zu kaufen, aber selbstverständlich nur im Werksverkauf im Sonderangebot mit Extrarabatt, alles andere ist schlicht unbezahlbar.
Heute gab es Funktionsunterwäsche zum halben Preis plus Extrarabatt, da haben wir uns jeder eine lange Unterhose und ein Unterhemd/T-Shirt aus der Kategorie "ganz besonders extra warm" geleistet.
Wenn es jetzt im Winter kalt wird, sind wir damit wenigstens kleidungstechnisch gewappnet.
Es hätte noch eine Eskalationsstufe wärmer gegeben, "gegen arktische Kälte", aber das fanden wir beide übertrieben, es soll ja auch nur Unterwäsche für das mindergeheizte Büro sein.
Außerdem gab es zu Ks großem Glück die Jogginghose, die ich mir vor einem halben Jahr schon gekauft habe, diesmal auch in seiner Größe und ebenfalls zu einem vertretbaren Preis, also um 75% reduziert.
In den letzten Monaten war er jedesmal neidisch, wenn ich es mir in dieser Hose auf dem Sofa gemütlich gemacht habe, weil die wirklich ganz ungemein angenehm und gut zu tragen ist und er eben bisher so eine Hose nicht hatte.
Aber jetzt. Ab sofort wird auch für K das Leben kuschelig und angenehm. Zumindest wird diese Hose einen entscheidenden Teil dazu beitragen
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Als ich heute morgen wach wurde und wusste, ich muss nicht ins Büro fahren, hatte ich gleich gute Laune und konnte den Tag mit viel mehr Schwung beginnen als die Tage vorher. Ist schon irre, wie sehr man sich da selber das Leben schwer macht.
Dass im Alter die Augen schlechter werden ist als solches schon blöd, dass aber gleichzeitig auch das Gedächtnis schlechter wird, macht das Leben wirklich extra schwierig, weil es verhindert, dass man sich dann, wenn man etwas endlich entziffert hat, wenigstens merkt, was man da entziffert hat. Genau das klappt nämlich nicht und es macht mich wahnsinnig.
Unter der Dusche habe ich keine Brille auf also kann ich nicht mehr lesen, ob auf der Flasche Shampoo oder Conditioner steht. Um mir nicht ständig mit Weichspüler die Haare einzushampoonieren, habe ich zunächst mit schwarzem Edding ein großes S auf die Flasche gemalt. Als ich heute unter der Dusche stand, wusste ich nicht mehr, ob das S jetzt für Shampoo oder für Spülung steht.
Es ist ein Elend.
Gegen Mittag fuhren wir ins Ostwestfälische, K hat da ein Mietshaus, wo für eine Wohnung neue Mieter gefunden werden müssen. 10 ausgewählte Interessenten erschienen heute zur Wohnungsbesichtigung und ich konnte mal wieder staunen, wie unterschiedlich die Menschen sind. Dass manche keine Wohnung finden, liegt nicht nur an der Wohnungsknappheit.
Anschließend fuhren wir noch einkaufen und danach wieder nach Hause, dann war der Tag auch schon um.

Am Abend verbrannten wir endlich die trockenen Äste vom letzten Jahr, für eine kurze Zeit ist der Garten jetzt aufgeräumt, bis im Herbst wieder neue Äste abgeschnitten werden und dann rumliegen
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Unglaublich, wie zäh und langsam alles wird, wenn man sich im normalen Arbeitsalltag mühsam durch die Tage quält.
Heute Abend feierte eine Firma ihr 25jähriges Bestehen und geladen war alles mit Rang und Namen in und um Münster.
Mit Gründungsjahr 1996 wäre das Jubiläum eigentlich schon letztes Jahr dran gewesen, aber letztes Jahr war ja noch Corona.
Dieses Jahr ist grundsätzlich auch noch Corona, aber inzwischen haben sich alle daran gewöhnt und damit arrangiert, es interessiert kaum noch jemanden.
Der Krankenstand wegen Corona ist immer noch hoch, viele haben sich die Seuche auch schon zum zweiten Mal eingefangen, trotz Impfungen, aber irgendwann hat man auch einfach keine Lust mehr auf Vorsicht und Rücksicht und Aufpassen und Umständlichkeiten, dann nimmt man das Risiko einer Infektion eben achselzuckend in Kauf, lässt sich nicht ändern.
Für mich ändert sich das Leben vor allem dadurch, dass es wieder komplizierter wird, Präsenztermine, Einladungen und Veranstaltungen abzulehnen, schon alleine deswegen habe ich Corona sehr genossen.
Gleichzeitig habe ich aber auch meine Panik vor der Krankheit verloren. Mir geht es so, wie den meisten anderen auch, es ist mir mittlerweile wurscht, ob ich mich infiziere oder nicht, ich fühle mich durch meine Impfungen ausreichend geschützt, wird schon gut gehen.
Auf der Feier heute trug niemand Maske, ich bin mal sehr gespannt, wie sich das im Herbst entwickelt.
Während der etwas länglichen Jubiläumsfeierreden hatte ich einen günstigen Platz erwischt, von dem aus ich wunderbar große Teile des Publikums begucken konnte.
Und ich sach mal so: Schöner sind die Menschen nicht geworden in der Pandemie, es scheint ihnen aber deutlich egaler zu sein.
Vor allem die Beine und die Füße sind in vielen Fällen so, dass es einer visuellen Vergewaltigung gleich kommt, was einem da gänzlich ungeniert und unbekleidet präsentiert wird.
Manchmal vermisse ich die guten alten Zeiten als bodyshaming noch en vogue war, doch sehr nachdrücklich.
Ich weiß nicht, ob das so alles besser ist
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Der Termin fand im großen Besprechungszimmer statt, in dem die Klimaanlage nicht funktioniert und die Fenster nur elektrisch geöffnet werden können, das aber auch nur, wenn der Regen- oder Wind- oder was weiß ich für ein Sensor das Öffnen der Fenster positiv beurteilt.
Heute meinte der Sensor, es sei nicht gut die Fenster zu öffnen, also blieben sie zu und im Laufe des Tages heizte sich der Raum auf über 30° C auf.
Ich musste eigentlich nichts anderes tun, als nur ruhig auf meinem Stuhl zu sitzen und zuzuhören, das war aber eine derart schweißtreibende Anstrengung, dass ich jetzt völlig erledigt bin.
Irgendwelche anderen Arbeiten habe ich heute nicht erledigen können, ich schielte auf dem Tablet aber ab und zu nach meinen Mails und sah, dass immer mehr Anfragen reinkamen, wann denn endlich diese, jene oder noch eine andere Arbeit erledigt sei, man warte dringend.
Außerdem kamen natürlich noch neue Aufträge rein, so langsam erreiche ich den Zustand, wo ich sicher bin, dass ich nicht mehr alles schaffen kann.
Dafür schickte mir J zwischendurch die Nachricht, dass er heute die erste von fünf Prüfungen zum zweiten Staatsexamen hinter sich gebracht hat und die Professorin die Prüfung nach 80% der Zeit mit den Worten beendete, sie seien jetzt wohl am Ende seines Wissens angekommen, da würde sie dann mal Schluss machen. Aber für eine 1 hat es trotzdem gereicht.
Sowas freut nicht nur den Prüfling, sondern auch des Prüflings Mutter.
Unten im Keller lagern Berge an Pfandflaschen.
K meinte, die hätte er extra für mich gesammelt, um mir eine Freude zu machen.
Ich werde die jetzt einlösen und K von dem Geld zu einem 3-Gänge-Menü im Sternerestaurant einladen.
Ich liebe es, auf diese Art reich zu werden
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Erstaunlicherweise ging es aber heute, vielleicht auch deshalb, weil ich das Gefühl hatte, es haben sich wirklich alle gefreut, dass ich wieder da bin. Ich bin ja nun wirklich nicht gut in "socialising" (mir fällt grade kein passendes deutsches Wort dafür ein) und damit auch weit weg von "everybody's darling" oder "best buddy" mit jedem, (wenn man einmal mit den englischen Schlagworten angefangen hat, kann man damit auch weiter machen), wenn einem dann aber doch ganz ausdrücklich gesagt wird, dass es schöner ist, wenn ich anwesend bin, nun, das macht den Einstieg in den Büroalltag eindeutig wohlwollender.
Neben dem Durschauen von größeren Postbergen (Papier, die elektronische Post habe ich dann größtenteils doch schon immer zwischendurch mal angesehen) war ich immer noch mit dem weiteren Einrichten meines Computers beschäftigt, den ich heute zum ersten Mal offiziell als neuen Rechner im Büro benutzte.
Erst beim regelmäßigen Benutzen fallen die Stellen auf, wo es noch nachträglichen Einrichtungs- und Optimierungsbedarf gibt.
Ich habe ja eine große Abneigung gegen Mietmodelle. Ich ziehe es vor, Dinge einmalig für einen größeren Betrag zu kaufen, statt monatlich oder jährlich einen kleineren Betrag als "Abo" zu bezahlen, denn da ich gleichzeitig auch überhaupt nicht scharf darauf bin, immer die neueste und aktuellste Version von irgendwas zu besitzen, schon gar nicht bei Software, deren neue Funktionen für mich meist nur ein neues Ärgernis wegen des ungeliebten Umgewöhnungszwangs sind, ist also die permanente Updaterei von gemieteter Software für mich eher ein Nach- als ein Vorteil.
Im Jahr 2020 stellten wir in der Firma auf Office 365 um, weil der Chef erster Ordnung durchaus ein Fan der stets allerneuesten Software ist und sich deshalb schnell überzeugen ließ, dass Office 365 ganz toll ist.
Seit 2020 ärgere ich mich über die permanent unauffällig eingespielten Änderungen in meinen Officeprogrammen, ich kann das gar nicht leiden, wenn der Computer sich in diesem Bereich verselbständigt.
Jetzt ist es mir gelungen, für meinen neuen Rechner ein neues Office als Einmal-Kaufversion durchzusetzen, auf dem Gerät läuft jetzt also Office 2021 und ich gehe davon aus, dass ich mit dieser Version locker die nächsten 10 Jahre arbeiten kann.
Von Office 2013 hatten wir noch reichlich alte Lizenzen und ich hätte eher diese Version wieder aufgespielt als mich nochmal über Office 365 zu ärgern, bzw. ich hatte sogar Office 2013 aufgespielt, weil ich mich hartnäckig weigerte, Office 365 auch nur in die Nähe einer Installationsmöglichkeit auf meinem neuen Rechner kommen zu lassen. Geh mir weg mit dem Murks, nicht auf meinem Computer.
Und weil ich zunächst Office 2013 aufgespielt hatte, weiß ich jetzt, dass man mit einem neun Jahre alten Office sehr wohl noch sehr gut arbeiten kann, all die Neuerungen, die es danach gab, brauche ich nicht im Alltag. Ich akzeptiere aber, dass es ein Sicherheitsrisiko ist, wenn die alte Version nicht mehr regelmäßig von Microsoft gepatched wird und genau deshalb war ich sehr zufrieden, dass ich IT und Geschäftsführung davon überzeugen konnte, dass Office 2021 genau das richtige für meinen neuen Computer ist.
Ein Nachteil von sehr neuer Software ist, dass es nur sehr wenige Infos dazu im Internet gibt, wenn Dinge nicht so funktionieren, wie sie sollten. Es gibt halt auch nur wenige Leute, die diese ganz neue Software im Einsatz haben, da klappt das mit der Schwarmintelligenz auch nur eingeschränkt.
Aber heute gelang es mir dann doch, dass Yahoo-Konto in Outlook einzubinden, auch hier musste ein App-Passwort für Outlook generiert werden, im Grunde also genauso wie bei Gmail, nur mit dem Unterschied, dass ich mein Yahoo-Konto erstmal online auf die Basisversion "downgraden" musste, denn nur in der Basisversion ist die Zwei-Faktor-Authentifizierung aktivierbar. Um Yahoo für Office 365 kompatibel zu machen, hatte ich auf irgendeine semi-pro-version umgestellt, das hatte ich inzwischen aber komplett vergessen und deshalb scheiterten bisher all meine Versuche, Yahoo in mein 2021er Outlook einzubinden.
Aber jetzt, jetzt habe ich es geschafft, jetzt laufen endlich alle E-Mail-Konten, außerdem ist die gesamte Büro-Hardware an den neuen Rechner angebunden (naja, der Drucker nicht, hier habe ich beauftragt, mir einen neuen zu besorgen, der jetzige ist ein Modell von kurz nach Lochstreifen).
Und die Dockingstation funktioniert nicht.
Da dies aber nun schon die dritte Dockingstation ist, die ich ausprobiert habe und keine der drei bisher in der Lage war, ausreichend Strom für den sehr leistungsstarken und damit energiehungrigen Computer zur Verfügung zu stellen, habe ich nun beschlossen, die sonstige Peripherie einfach direkt an den Computer anzustöpseln, diese morgendliche Zusatzarbeit werde ich grade noch verkraften.
Jetzt muss ich nur noch rausfinden, weshalb die Suchfunktion unter Office 2021 nicht richtig funktioniert, dann habe ich die größten Macken alle ausgeräumt
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Aktuell kann ich mir zwar nicht vorstellen, bei diesen Temperaturen auf dem Festland zu überleben, aber wenn das Wetter so bleibt, pendeln wir hoffentlich jedes Wochenende mit dem Flieger.
Und vielleicht kann ich k ja überzeugen, Freitags auch Home-Office zu machen, dann können wir immer schon Donnertstags raus.
Aber es soll ja jetzt wieder kühler werden, hoffen wir das Beste.
Heute am späten Nachmittag habe ich erst die Mutter und K am Flugplatz abgesetzt, dann bin ich mit dem Auto zum Fähranlager gefahren. Als ich noch aufs Verladen wartete, flogen sie schon über mich drüber, 25 Minuten bevor ich in Eemshaven war, waren die beiden schon Bielefeld und während ich darauf wartete, von der Fähre fahren zu können, landete K in Münster.
So'n Flieger ist halt doch ein ganz klein wenig schneller als eine Fähre.
Viel wichtiger ist mir aber, dass die Mutter heile zurücktransportiert wurde, sie hat sich auf Borkum weder zu Tode gestürzt noch sind ihr andere Katastrophen zugestoßen, das finde ich insgesamt alles sehr beruhigend.
Ansonsten finde ich es betrüblich, wieder in dem Haus in Greven zu sein. Es wird immer mehr zu einer Durchgangsstation, weil die Tage, die ich hier noch wohnen werde, immer weniger werden und wenn man so auf dem Sprung lebt, dann kümmert man sich ja auch nicht mehr um die Umgebung. Es ist ein Wohnen ohne Zukunft und damit das glatte Gegenteil von dem Wohnen auf Borkum.
Aber zum Glück bewegt sich ja an allen anderen Fronten etwas, der Architekt teilte mit, dass er sich mit dem Bauamt geeinigt hat und wir demnächst die Freigabe zum Bauen bekommen, damit werden wir dann so viel Arbeit haben, dass ich gar keine Zeit mehr habe, mich um ein unwohnliches Wohnen in Greven zu grämen
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Allerdings sind wir zweimal schwimmen gegangen, einmal gegen Mittag und dann am späten Nachmittag noch mal. Die Mutter hatte ihren Badeanzug vergessen, ich habe aber noch einen alten von mir gefunden, der ihr passte, so dass sie am Nachmittag auch mitkam und so auch noch zu ihrem diesjährigen Nordseeschwumm kam.
Am Abend habe ich konsequent weiter den Kühlschrank leer gekocht, es gab eine große Portion Ratatouille mit Borkum-Gemüse. Auberginen und Zucchini waren aus, die hatten wir gestern vergrillt, es gab aber noch Zuckererbsen und Schmorgurken aus dem Onkelgarten, zusammen mit Paprika, Tomaten, Zwiebeln und Knoblauch ergab das eine wunderbare Ratatouille-Mischung. Besonders die Schmorgurken passten sehr gut dazu. Zu schade, dass es die nur so eine kurze Zeit im Sommer gibt.
Sehr viel mehr ist nicht passiert, es war zu heiß
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Noch 772 Tage, irgendwie werde ich die auch überstehen.
Wir haben eine Menge geschafft hier im Haus.
Die Kammer ist komplett fertig, oder, naja, zu 98%. Die Tür hat noch keine Klinke, weil wir uns da noch
Ich möchte jetzt erst mal den Türschließer wieder montieren und dann schauen, ob die Tür nicht auch ohne Klinke prima funktioniert, aber das muss halt noch gemacht werden, das möchte ich nicht ohne K angehen.
Sonst ist alles fertig, die Waschmaschine ist ersetzt, der Boden ist erneuert, die Wände sind verputzt und gestrichen, die Decke tapeziert.
Eine neue Steckdose ist angeschlossen, so dass der Akkusauger jetzt in der Kammer wohnt.
Der gesamte Kammerinhalt ist einmal ausgeräumt, gereinigt, geprüft und sortiert wieder eingeräumt worden, alleine diese Arbeit stand seit zwei Jahren auf meiner to-do-Liste. Dass das jetzt erledigt ist, macht mich sehr froh.
Genau diese Sauberkeit und Ordnung herrscht jetzt auch in der Wohnküche. Alle Küchensachen sind einmal ausgeräumt, begutachtet, sortiert, geputzt und anschließend in einer besseren Ordnung wieder eingeräumt worden, das war viel Arbeit, hat sich aber absolut gelohnt.
Wir haben jetzt endlich einen Plan, wie wir die Küche umgestalten möchten. Dass wir sechs Wochen lang alle möglichen Varianten einfach mal testhalber hinstellen, ausprobieren und durchspielen konnten, war enorm hilfreich. Erst gestern fiel uns noch eine neue Lösung ein, die noch mal besser ist als die bisherigen, ich glaube, jetzt ist der Plan wirklich rund, jetzt können wir uns aktiv damit beschäftigen, wie wir das technisch und logistisch umsetzen.
Der Esstisch ist abgeschliffen und neu versiegelt, die Hälfte von dem Kram, der immer auf dem Tisch rumstand, ist aussortiert, jetzt haben wir plötzlich einen riesengroßen, sauberen Esstisch, das sieht richtig toll aus.
Überhaupt wurde sehr viel aussortiert und hat im Wesentlichen das Haus auch schon verlassen.
Und wir haben natürlich neue Tapeten. Das war die meiste Arbeit, die in diesem Fall hauptsächlich von K erledigt wurde, es ist aber alles fertig tapeziert und ich bin jeden Tag aufs Neue begeistert, wie gut das jetzt aussieht.
Heizkörper haben wir immer noch nicht, aber die Heizkörpernischen sind energetisch bestens wärmegedämmt, das ist das Wichtigste.
Alle elektrischen Frickelei-Verkabelung sind sauber Unterputz verlegt und das ehemalige Sammelsurium an Schaltern und Steckdosen ist gegen eine einheitliche Linie getauscht worden.
Doch, wir haben wirklich eine Menge geschafft.
Jetzt warten wir auf die externen Handwerker, dass die Heizkörper angebracht werden und der Gasanschluss zurückgebaut wird, damit wir anschließend dann irgendwann den Boden verlegen können.
Wir haben entschieden, den Gasherd auszusortieren und statt dessen lieber einen neuen Elektroherd zu kaufen, dann müssen wir uns nicht mit dem Verlegen des Gasanschlusses beschäftigen, sondern können ihn einfach nur zurückbauen lassen. Und ich brauche auch keinen großen Rangecooker mehr, ein normaler 60er Herd reicht völlig aus, ich muss ja schließlich keine Großfamilie mehr bekochen, grundsätzlich geht auch alles eine Nummer kleiner.
Bis dann endgültig alles fertig umgebaut und eingerichtet ist, das wird sicherlich noch eine ganze Zeit dauern, aber es drängt uns ja keiner und wir arbeiten uns einfach Stück für Stück voran.
Diesen Sommer sind wir ein ganz gewaltig großes Stück vorwärts gekommen und wenn ich jetzt so zurückschaue auf die letzten sechs Wochen, dann war es vielleicht anstrengend und körperlich anspruchsvoll, es hat aber viel mehr Spaß gemacht, als wenn ich sechs Wochen nur rumgegammelt hätte
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Geschwommen bin ich heute auch, immerhin.
Ansonsten weiterhin hauptsächlich mit Computerkram beschäftigt, es scheint überall neue Sicherheitsregeln bei E-Mails zu geben, auf alle Fälle ließen sich alle E-Mail-Konten nur nach sehr viel Frickelei in Outlook einbinden.
Yahoo läuft gar nicht, keine Chance.
Dafür war iTunes sofort wieder da, nachdem ich das BackUp von der Festplatte auf den neuen Rechner übertragen hatte. Da hatte ich viel größere Sorge, dass es Probleme gibt, denn damit gab es bei den letzten Computerumzügen immer Probleme, aber diesmal waren es zwei Klicks - und alles funktioniert. Sehr erstaunlich.
Die Daten sind jetzt also umgezogen und das heißt, ich sollte ab sofort nur noch auf dem neuen Rechner arbeiten, was ich natürlich nicht tue, weil der alte immer noch viel bequemer ist. Aber vielleicht ab morgen
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