anjesagt

Anjesagtes, Appjefahr'nes und manchmal auch Ausjedachtes
Donnerstag, 28. Juli 2022
Langsam weiter voran
Die hintere Wand ist fertig tapeziert und wir haben eine neue Anordnung für die Regale gefunden, das sieht dann bestimmt alles viel großzügiger aus, ich bin schon sehr gespannt.

Im Moment ist das nämlich alles nur theoretisch geplant, weil noch nichts wieder eingeräumt werden kann. Erst muss die dritte Seite des Raumes tapeziert sein, dann.
Dann wird alles toll und schick und vor allem das erste Mal in der Geschichte dieses Hauses zu 100% ordentlich.

K hat heute außerdem auch das andere Fenster neu verputzt, eine Stromleitung bis in den Fahrradschuppen verlegt und grundsätzlich alle Steckdosen in der hinteren Wand neu angeschlossen.

Die standen nämlich bisher alle unter Dauerstrom, weil irgendein Volltrottel vor ewiger Zeit den Nullleiter mit der Phase zusammengeklemmt und dann alles auf die Metallstege der Steckdosen geleitet hatte.

Ich habe mich all die Jahre gewundert, weshalb ich ständig ein paar gewischt kriege, wenn ich die ausgeschaltete Lampe anfasse, jetzt hat K die Erklärung gefunden - und das Übel beseitigt.

Ich habe in der Zwischenzeit beim Onkel Zuckerschoten gepflückt und anschließend das frisch verputzte Fenster geputzt, danach noch die anderen Fenster an der Westseite des Hauses von Sand und Unrat befreit und das Fenster neben der Eingangstür neu dekoriert.

Das dauert alles seine Zeit, fühlt sich aber sehr gut an, zu wissen, das anschließend wirklich alles richtig gründlich sauber und ordentlich ist, es hetzt uns ja keiner
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Dienstag, 26. Juli 2022
Neue Fenster erputzt
Die meiste Zeit des Tages ging heute dafür drauf, sonstige Zusatzarbeiten zu erledigen.

K hat alle Steckdosen eingebaut.



Dafür hat er zunächst unten rechts die alten Steckdosen ausgebaut, ich habe sie saubergemacht, dann wurden sie oben, in den neu geschaffenen Steckdosenplätzen wieder eingebaut. Unten rechts wurden die neuen Steckdosen mit dem Meerglasrahmen eingebaut, die wir am Freitag ja extra noch im Baumarkt gekauft hatten.

Die Steckdosen unten rechts liegen frei, d.h. man wird sie immer sehen (wenn man später hinterm Tisch in die Ecke schielt, aber man könnte sie sehen, weil nichts davor hängt), deshalb kamen dort die stylischen Steckdosen hin.

Die neu geschaffenen Steckdosen dagegen liegen grundsätzlich hinter der Gardine, ich fand, für diese Steckdosen reicht es, wenn man die einfachen, alten weiterverwendet, sie sind ganz offiziell nicht sichtbar angebracht.

Ein bisschen tricky war das Anbringen der neuen Antennendose, aber letztlich gelang alles und alles funktionierte ordnungsgemäß.

Das Anbringen der abmontierten Dinge wie Esstisch, Fernseher, Regalbrett tec. zog sich bis weit in den Nachmittag, dann machte sich K noch daran, die völlig verknöste Silikonversiegelung des Fensters ab- und auszukratzen.

Hier gab es mal wieder den typischen Borkumer Pfusch, alle Ränder um die Fenster waren vor Urzeiten huschhusch zugeschmiert worden, weit weg von ordentlich oder sauber. Die Vorbesitzer haben da dann noch gründlich drauf geraucht, so dass dieser verschmierte Silikonkram im Laufe der Jahre auch noch eklig gelb nachdunkelte.

Und all dieses Ekelzeug hat K heute entfernt, ich hatte nämlich eine Flasche Silikonentferner mitgebracht und mit dem Zeug hat K ein kleines Wunder bewirkt, denn als er fertig war, hatten wir neue Fenster.

Ich habe die dann noch geputzt, die Rahmen noch mal extra gründlich mit dem weißen Stein gescheuert - und dann gab es kein Vertun mehr, die Fenster sind wie neu. Geil.

Außerdem habe ich den Esstisch noch einmal abgeschliffen und nochmal geölt, der sieht jetzt auch aus wie neu.
Das wird alles ganz schrecklich schick, wenn wir in 5-6 Jahren mit unserer Renoviererei fertig sind
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Samstag, 23. Juli 2022
Transfertag
Heute also Transfer aufs Festland, weil morgen Examensball von N in Hamburg und wir haben beschlossen, dass eine Anreise mit dem Auto das logistisch einfachste ist.

Um aber überhaupt mit dem Auto fahren zu können, müssen wir uns erstmal in die Nähe des Autos befördern, das sich wiederum in der Nähe der Klamotten befindet, die wir morgen anziehen wollen - so ein Jetset-Leben zwischen Ostfriesland und Europa ist eine echte Herausforderung.

Aber natürlich haben wir das gemeistert, heute also Flug nach Münster, morgen dann Autofahrt nach Hamburg und, wenn alles läuft wie erhofft, am Sonntag wieder Rückflug nach Borkum. Dort müssen nämlich noch weitere Renovierungsarbeiten erledigt werden.

Heute hat K die Ecke am Esstisch tapeziert, ich habe den Rest des Hauses derweil grob gereinigt und mich um die Müllentsorgung gekümmert, mein Lieblingsthema.

Drei Säcke grauer Müll sind ohne Beanstandungen abgeholt worden, ich wische mir anschließend ja immer etwas den Anspannungsschweiß von der Stirn, wenn alles gut gegangen ist, denn natürlich sind diese Säcke voll mit Bauschutt und genauso natürlich ist es wahrscheinlich nicht zulässig, Bauschutt in graue Müllsäcke zu füllen.
Ich sage "wahrscheinlich", weil ich keine Stelle gefunden habe, die es ausdrücklich verbietet, was aber deswegen nicht heißt, dass es erlaubt ist.
Mir sagt schon der gesunde Menschenverstand, dass es Unsinn ist, Bauschutt in einer Restmüllentsorgung zu verklappen, die planmäßig verbrannt werden soll, denn Bauschutt brennt nicht.
Aber wie gesagt, ich habe kein explizites Verbot gefunden, betrachte graue Müllsäcke deshalb als Grauzone des Entsorgungsrechts und stecke seit Monaten regelmäßig 1-2 Eimer Bauschutt mit dem normalen Alltagshaushaltsmüll in den Restmüllsack, irgendwie muss ich diesen größeren Bauschuttberg, der hinterm Haus vor sich hingammelt doch auch mal loswerden.

Wie auch immer, meine drei grauen Müllsäcke bin ich heute losgeworden und die gelben auch, das war alles hocherfreulich. Am Montag wird das Papier geleert, mit den Nachbarn ist bereits geklärt, dass die sich darum kümmern, wenn ich nicht rechtzeitig zurück bin.

Anschließend flogen wir nach Münster, dann fuhren wir in den Baumarkt und kauften neue Steckdosen, K hat ja drei neue Steckdosenplätze geschaffen.

Als wir hungrig wurden, nahmen wir die Fahrräder und fuhren zum Griechen - dieser Haushalt hätte als Alternative maximal Ravioli im Angebot gehabt.


Die halbfertige Baustelle in der Wohnküche auf Borkum haben wir einfach so halbfertig hinter gelassen, wenn uns in den nächsten Tagen etwas passiert und fremde Leute betreten das Haus, die werden Fragen haben
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Freitag, 22. Juli 2022
Nur Teilerfolg
Die kleinen Nebenarbeiten dauern dann doch erheblich länger als man vorher geplant hat.
Konkret heißt das, dass die Tapete in der freigeräumten Ecke und sogar bis zur linken Außenwand jetzt zwar ab ist, aber die neue noch nicht wieder dran, weil es noch so viele Zusatzarbeiten zu erledigen gab, die halt einfach Zeit brauchen.

Dafür sieht die leere Wand jetzt tippitoppi aus, perfekt gespachtelt und anschließend auch noch einmal weiß übergepinselt, damit dunkle Stellen auf der Wand unter der neuen Tapete nicht durchschimmern.
Tun sie nämlich, haben wir durch das bereits fertige Stück gelernt.

Wirklich aufwendig war aber nicht das Spachteln und Streichen, sondern das Verlegen von drei neuen Unterputzsteckdosen.

Dazu musste die Wand aufgestemmt, Kabel gezogen, alles angeschlossen und anschließend wieder verputzt werden. Und weil K einmal dabei war, Dreck zu machen, hat er auch die bisher aufputz angebrachte Kabelanschlussdose nunmehr in die Wand verlegt.
Wenn alles fertig ist, werden wir keine einzige Anschluss- oder Mehrfachsteckdose mehr auf oder vor der Wand haben, sondern alles sauber unter der Tapete. Sehr, sehr vornehm.

Ich habe in der Zwischenzeit den Esstisch zweimal abgeschliffen und eingeölt, morgen gibt es noch die dritte Wiederholung und dann kann alles gut austrocknen, während wir übers Wochenende in Hamburg sind.

Außerdem war ich beim Friseur. Alles etwas kürzer durchgestuft, dann fallen die Haare besser, wenn ich sie offen trage. Ich habe zwar keine großen Stylingambitionen mehr, aber so ein Examensball ist ja auch nicht jeden Tag, da kann selbst ich mir mal Mühe geben.

Auf dem Weg zum Friseur nahm mir einer dieser durchgeknallten E-Bike-Senioren die Vorfahrt. Die bezahlen hier Kurbeitrag, für die gilt also so etwas wie rechts vor links nicht, die brettern da locker mit E-Bike-Vollspeed über die Kreuzung, man staunt nur.

Ich legte also eine Vollbremsung hin und schlug der Länge nach auf der Straße auf, voller Körpereinsatz um mein Fahrrad zu schützen, das ist deshalb auch komplett unverletzt aus dieser Aktion herausgegangen.

Minirock ist jetzt für die nächste Zeit gestrichen, die Blutergüsse auf den Oberschenkeln wären erklärungsbedürftig. Außerdem wird das Kinn langsam blau, im Zweifel muss ich das am Samstagabend mit dickem Make-Up übertünchen.

Erst hatte ich Sorge, ich hätte mir ein paar Zähne ausgeschlagen, die sind zum Glück aber noch alle intakt, nur das Kinn selber hat etwas gelitten.
Außer reichlich Blutergüssen und einem dicken Schreck auf meiner Seite ist das Ganze also wohl noch mal glimpflich ausgegangen, der E-Bike-Opa hat das gar nicht mitbekommen, der fuhr einfach weiter
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Montag, 18. Juli 2022
Zwischenstand und Strandspaziergang
Den ganzen Tag mit allerlei Kleinigkeiten beschäftigt, die einzeln kaum erwähnenswert sind, in der Summe aber einen Tag ausfüllen.

Die Kammer ist jetzt zu 95% fertig.



Über das Fenster in der Kammer habe ich mich ja schon letztes Jahr sehr gefreut, als der Schreiner die alten Glasbausteine rausgehauen und stattdessen ein richtig echtes Fenster eingebaut hat. Jetzt hat K es aber auch noch rundherum ordentlich, schön und schick gemacht. Alle Fugen sind exakt und sauber versiegelt (nicht so huschipupsmäßig, wie das in diesem Haus sonst üblich war), die Außenkanten sind mit einer Kantenleisten optisch grade und sauber gemacht worden und auch das Fensterbrett ist jetzt perfekt eingearbeitet. Ich bin begeistert.

Das Werkzeugregal ist fertig eingeräumt - sieht nach nix aus, wenn man aber all die Schrauben und Nägel, die vorher einzeln rumflogen, vorab sorgfältig in einzelne Marmeladengläser und diese dann wiederum in passenden Schuhkartons einsortiert, dann dauert es eben. Jetzt ist es aber innnen genauso hui wie außen.

In dem hübschen Stoffbeutel sind ganz viele Unterhosen der Onkelfrau. Die hat sie bei ihrem Auszug hintergelassen, der Onkel hat sie beim Aufräumen irgendwann entdeckt und wollte sie entsorgen. Ich habe sie sehr begeistert gerettet, denn es sind perfekte Putzlappen. Meine alten Unterhosen sind als Putzlappen nur suboptimal, K meint, die taugen vielleicht noch zum Brilleputzen, aber mehr auch nicht.

Die Unterhosen der Onkelfrau sind dagegen noch richtig echte, materialhaltige Unterhosen, wie man sie früher so hatte. Und da die Onkelfrau auch noch die passende Konfektionsgröße für extra viel Material besaß, sind es wirklich absolut ideale Putzlappen.
Diese Lappen in einen Beutel zu stecken, auf dem steht: "Hier kommt Politik zum Tragen" fand ich sehr passend.

Außerdem ist die Stromleitung angeschlossen und der Akkustaubsauger konnte an seinem neuen Platz in der Kammer montiert werden - in der Küche, wo er vorher hing, ist jetzt kein Platz mehr, da steht demnächst der Herd.

Dann haben wir noch ein wenig den Keller aufgeräumt und im aktuellen Zwischenstand ist es hier schon fast wieder wohnlich. Aber nicht mehr lange, dann wird die Wohnküche ausgeräumt und der Rest des Hauses wird erneut als Zwischenlager benötigt.

Am Abend haben wir einen Spaziergang zum Strand gemacht, es war den ersten Abend so warm, dass ich mich nicht mit einer dicken Winterjacke vermummeln musste.

Als wir ankamen war grade Niedrigwasser und das Wasser war soweit zurückgegangen, dass die Bojen, die sonst das Ende des erlaubten Schwimmerbereichs markieren (wenn man weiter rausschwimmt, macht die DLRG ziemlich schnell Theater), also diese Endbojen wären schwimmend nur schwer erreichen gewesen - man hätte mit dem Bauch über den Boden schrappen müssen. Ich konnte aber mit hochgekrempelter Hose problemlos bis ans Ende des erlaubten Bereichs rauslaufen.

Am Ende der Bunen war der Tisch für die Möwen gedeckt, wenn die Steine bei Niedrigwasser trocken fallen, ist Festmahl für die Möwen.

Aktuell gibt es kaum noch Quallen, dafür Unmengen an Seesternen.

Als die Sonne immer tiefer sank, posierte erst eine Möwe für mich und anschließend mein Westfalenmann.


Er hat tatsächlich einen Heiligenschein
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Samstag, 16. Juli 2022
Es geht voran
zwar langsam, aber immerhin vorwärts.

Die Kammer ist zu 2/3 wieder eingeräumt (das Werkzeugregal fehlt noch), zwei Maschinen Wäsche sind gewaschen und solargetrocknet und alle Heizkörpernischen sind isoliert.

Kammer:


Heizkörpernische (unspektakulär in der Optik, aber wichtig für die Energieeinsparung)


Außerdem habe ich draußen mal wieder Disteln ausgestochen, immerhin einen halben Sack voll und anschließend mit einem Heißluftpuster sehr ausdauernd das Unkraut auf dem Bürgersteig und auf der Terrasse erhitzt, in der Hoffnung, dass es nun langsam verstirbt und dann nicht mehr wiederkommt.

Wie immer führte die Arbeit vorm Haus zu Gesprächen mit vorbeikommenden Passanten. Einer fragte, ob das biologisches Töten sei, wenn die Pflanzen nur langsam und nach und nach versterben, ich antwortete, dass er das sehr richtig erkannt habe, die schnelle Giftspritze sei aus global ethischen Gründen nicht mehr vertretbar, heutzutage töte man mit simulierter Klimakatastrophe. Man macht einfach alles so heiß, dass nichts überlebt
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Mittwoch, 13. Juli 2022
Und wieder zurück
Der Tag verlief plangemäß.
K verschwand morgens Richtung Büro, kam am Nachmittag zurück und dann flogen wir nach Borkum.

Ich überlegte, wie ich den freien Tag verbringen möchte, mangels Auto war mein Radius ja etwas beschränkt.

Interessanterweise hatte ich keine Lust, lange im Bett rumzulungern und den Tag zu vergammeln, stattdessen stand ich lieber früh auf und begann das Haus sauberzumachen.

Nebenher packte ich alle Sachen zusammen, die mit nach Borkum sollten, und während ich so durchs Haus lief und räumte und kramte, fiel mir ein, dass in 10 Tagen ja Ns Abschluss-Approbations-Feier in Hamburg ist.

Er ist zwar schon seit zwei Jahren approbiert, aber die letzten zwei Jahre wurde die offizielle Feier wegen Corona immer wieder verschoben.
Jetzt wird es eine Riesen-Riesenfeier, denn drei Abschlussjahrgänge gleichzeitig sind eingeladen und Corona läuft grade wieder zu Höchstform auf, aber es sind ja alles Mediziner, die da feiern, das wird schon gut gehen, die wissen bestimmt, was sie da tun.

Für mich heißt das aber vor allem, dass ich das Kleidungsthema lösen muss.
Corona ist mir wurscht, damit habe ich ja schon letztes Jahr abgeschlossen.
Ich lasse mich in regelmäßigen 3-Monatsabständen impfen, das klappt gut und ich finde das eine sinnvolle Schutzmaßnahme. Denn wenn ich mich doch infizieren sollte, dann dürfte der Körper durch die vielen Impfungen genug trainiert sein, um das Abwehrsystem ruckzuck und effizient hochzufahren, ich mache mir da einfach überhaupt keine Gedanken mehr und habe auch das Masketragen beim Einkaufen seit ein paar Wochen eingestellt, eben weil es mir wirklich ziemlich egal ist, ob ich mich infiziere oder nicht.

Deshalb habe ich auch keine Bedenken wegen dieser Feier, das einzige, was mir Kopfzerbrechen macht, ist die Frage, was ich anziehe.

Das habe ich aber heute gelöst.
Ich habe mich nämlich kurzerhand einmal durch den gesamten Ausgeh-Bereich des Kleiderschranks probiert, dabei ca. 60% des Inhalts aussortiert, was ich ja sowieso schon länger vorhatte, ich bin sehr zufrieden mit diesem Vormittag.

Zum Schluss hatte ich aber ein Kleid und eine Kleid-Hose-Kombination als akzeptable Approbationsfeierkleidung gefunden, dann noch die passenden Accessoires dazu gesucht (Handtasche, Schuhe, Schmuck , Strümpfe und Unterwäsche), alles zusammen vorne vor den Kleiderschrank gehangen und jetzt könnte ich sogar direkt von Borkum nach Hamburg fahren und K anweisen, meine rausgelegte Kleidung einzupacken, da kann wenig schiefgehen.

Wie wir übernächstes Wochenende die Logistik handhaben werden, das haben wir noch nicht geklärt.
Hotelzimmer sind reserviert, die Anreise selber wird aber wohl standby gelöst werden, nur mein Kleidungsthema muss dafür jetzt nicht weiter berücksichtigt werden.

Hier auf der Insel ist es deutlich angenehmer als auf dem Festland, ich bin sehr zufrieden, dass ich wieder zurück bin
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Mittwoch, 13. Juli 2022
Zwischentag
Zwischendurch so ein Tag auf dem Festland ist auch ganz schön.
Ich habe mich heute damit beschäftigt, all die Dinge zusammenzusuchen, die ich vor acht Tagen vergessen habe mitzunehmen, hauptsächlich Werkzeug und Renovierungskram.

Dann habe ich einige Stunden am PC verbracht und mich mit der neuen Grundsteuer beschäftigt.
Da wir Immobilien in NRW und in Niedersachsen haben und diese beiden Länder sich für zwei grundverschiedene Grundsteuersysteme entschieden haben, musste ich beide Systeme lernen, im Ergebnis ist aber weder das eine noch das andere besonders kompliziert.
Ich suche mir jetzt für jede Immobilie einzeln die notwendigen Daten zusammen und dann klimper ich das in das Elsterprogramm und fertig. Eine Exceltabelle mit Spalten für die jeweils notwendigen Daten habe ich schon vorbereitet.

Anschließend hatte ich das Gefühl, ich müsse mich für mein diszipliniertes Arbeiten belohnen und machte mich mit dem Fahrrad auf eine ausgedehnte Shoppingtour. Mein Auto steht auf Borkum am Flughafen, K ist mit seinem Auto ins Büro gefahren - mir blieb also nur das Fahrrad.

Das war aber grundsätzlich völlig okay, wenn ich auch schnell an die Grenzen der spontanen Fahrradmöglichkeiten gestoßen bin. Ich war nämlich unter anderem im Baumarkt und dort entdeckte ich ein Kellerregal aus Plastik (der Keller auf Borkum ist notorisch feucht) und zwei große Acrylplatten, die sich wunderbar als Regalbrettvergrößerung für das Regal in der Kammer eignen - nur leider hätte ich beides nicht auf dem Fahrrad nach Hause transportieren können.
Ich bezahlte den Einkauf und ließ ihn dann im Baumarkt zwischenlagern - wenn K am Abend mit dem Auto nach Hause kommt, dann muss das halt noch mal abgeholt werden.

Ein weiteres Fahrradproblem ist die fehlende Abschließbarkeit der (gefüllten) Fahrradtaschen.
Ich war halt nicht nur in einem Laden, sondern in vielen und in jedem habe ich ein bisschen was gekauft.
Und ab dem zweiten Laden hatte ich das Problem der ungesicherten Einkäufe, die in den Fahrradtaschen draußen vor der Tür entweder auf mich oder alternativ auf irgendeinen Mitnahmejäger warteten, Gelegenheit macht Diebe.
Für mich war das ein ungewohntes und ein unangenehmes Gefühl, ich konnte es aber nicht ändern, schließlich kann ich ich nicht in jeden neuen Laden mit immer praller gefüllten Fahrradtaschen reingehen.

Zumindest dachte ich, dass das nicht geht, wie reine Fußgänger dieses Problem lösen, habe ich mir noch nie überlegt.

Für den Abend hatten wir beschlossen, endlich mal wieder zum Griechen zu gehen, weil ich keinerlei Ambitionen verspürte, hier für zwei Tage zwischendurch den Haushalt von Sommerschlaf auf volles Erwachen hochzufahren. Man kann sich hier ein Butterbrot machen, aber frische Zutaten für ein warmes Abendessen sind nicht im Haus.

Das Essen beim Griechen war lecker und ouzohaltig, wenn man so sehr auf Nullalkohol läuft, wie ich das inzwischen etabliert habe, dann haut einen schon ein kleiner Ouzo ziemlich aus den Socken, es waren aber zwei, wir reden also besser nicht weiter drüber.

Alle Schreib- und Grammatikfehler in diesem Text sind rein ouzubedingt
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Sonntag, 10. Juli 2022
Allerlei Kram
Heute war den ganzen Tag schlechtes Wetter mit tiefhängenden Wolken, Temperaturen unter 20°C und immer wieder nieseligem Sprühregen.

Natürlich wollte ich unbedingt endlich Wäsche waschen, aber erst als die erste Maschine durchgelaufen war, fiel mir auf, dass das Wetter nicht wirklich ideal zum draußentrocknen war. Also habe ich etwas mühsam in eines der mit Kammerkram vollgestellten Kinderzimmer noch einen Wäschständer gequetscht, was muss, das muss.

Insgesamt habe ich nach zwei Maschinen Wäsche dann aber erst mal Schluss gemacht, nächste Woche soll es super heiß werden, dann ist das mit dem Trocknen deutlich einfacher.

Wegen des schlechten Wetters konnten wir auch nicht aufs Festland fliegen, also saßen wir hier auf der Baustopp-Baustelle fest und haben allerlei Krimskrams erledigt.
Es gibt noch jede Menge Minibaustellen hier im Haus, einige davon sind jetzt abgearbeitet.

Ich habe Nähsachen erledigt und Kochbücher durchsortiert, K hat die Klingel wiederangebracht und die Fensterumrandung im Wohnbüro neu tapeziert, außerdem die Decke im Eingangsbereich nochmal komplett und ordentlich gestrichen und Abdeckleisten um das Fenster in der Kammer angebracht.

Zwischendurch schlug er vor, dass wir doch noch eine Radtour machen könnten, aber knapp hatte er das Wort Rad ausgesprochen, plästerte der Regen wieder gegen die Scheiben und wir verschoben auch diese Idee auf ein ander Mal.

Da mein großer Rangecooker ja derzeit nicht in Betrieb ist, ist Essenmachen etwas herausfordernd.
Statt meiner gewohnten 5 Kochstellen habe ich jetzt nur 2, die auch nur mit einer eingeschränkten Auswahl an Töpfen benutzbar sind. Meine bisherigen Lieblingstöpfe sind super für einen Gasherd, nur leider für eine Induktionsplatte nicht nutzbar. Hmmpf.

Meinen Backofen ersetzt die Ofenfunktion der Kombimikrowelle , aber statt 90cm hat die nur 40cm, auch sehr gewöhnungsbedürftig.

Doch wenn man etwas improvisiert, dann kann man auch mit diesen Ersatzmöglichkeiten kochen, heute gab es Kartoffelspalten aus dem Ofen (für zwei Personen reicht ein 40cm Blech) und statt Ofengemüse dann eben Pfannengemüse. Schmeckte sehr gut, macht nur etwas mehr Arbeit. Dafür habe ich mich über die neue Anordnung in der Küche gefreut, dieses Zweizeilige ist wirklich viiieel angenehmer als vorher das "T" - schon faszinierend, dass mir das noch nie in Sinn gekommen ist
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Samstag, 9. Juli 2022
Läuft
Der Boden ist verlegt und die Waschmaschine ist eingezogen.


Auf dem Foto ist sie noch mit Hut Und Mantel zu sehen, inzwischen hat sie die Transporthüllen abgelegt und den ersten Startwaschgang ohne Wäsche und ohne Waschpulver habe ich bereits durchlaufen lassen.
Mehr ist aber noch nicht passiert, vor allem steht die Maschine noch nicht auf ihrem endgültigen Platz ganz hinten in der Ecke und ist deshalb auch noch nicht perfekt ausgerichtet, weil die Versiegelung und die Fußleisten noch fehlen und um das anzubringen muss man noch mal ganz hinten in der Ecke am Rand arbeiten.

Für die Versiegelung brauchen wir graues Silikon und Fußleisten haben wir auch noch nicht, jetzt ist also erst mal Baustopp, bis wir das fehlende Material besorgt haben.

K muss von Montag bis Mittwoch aufs Festland und ich werde mitfliegen, dann können wir gemeinsam im Baumarkt nach den passenden Fußleisten schauen und ich kann mir ansonsten drei schöne Tage im Münsterland machen. Mir wird schon was einfallen
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