Als Ergebnis nehme ich mit, dass es doch nicht so einfach ist wie ich dachte, und dass ich das Kochfeld, was ich letzte Woche noch so super fand, vielleicht doch nicht haben möchte, es hat leider auch Nachteile, die ich jetzt versuche abzuwägen. Ist ein fest verbautes Teppanyakifeld nun gut oder doch lieber nicht?
Und muss es unbedingt Flächeninduktion sein oder reicht auch eine Induktion mit großen Feldern?
Welche Dunstabsaugung funktioniert besser, Bora oder Miele?
Fragen über Fragen, und ich soll es entscheiden.
Ich muss auch entscheiden, was ich für eine Spüle haben möchte und wie die Arbeitsplatte aussehen soll.
Erst dachte ich Keramik ist toll, aber davon bin ich schon wieder ab.
Die Spüle soll nicht aus Edelstahl sein und leicht zu reinigen. Leider reicht das nicht, um aus dieser Beschreibung nur ein mögliches Modell herauszufiltern, es bleibt kompliziert.
Ich muss also noch mal gründlich nachdenken, aber jetzt muss ich erst ins Bett, morgen ist um 7h schon der erste Termin in Rheda, morgen wird ein besonders langer Tag
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Es begann damit, dass wir nach Hamm fuhren, weil es dort einen Vortrag geben sollte, der ein Thema hatte, was uns beide interessierte. "Wasserstoffland Westfalen" - ich meine, das hört sich doch spannend an, oder etwa nicht?
Wir erwarteten beide interessante Informationen und freuten uns auf den Abend, für so ein Thema fährt man doch gerne mal nach Hamm.
Nun ist es so, dass ich mit Bewusstsein in meinem Leben bisher erst 2x in Hamm war und beide Male hatte ich den Eindruck, dass Hamm eine ziemlich trostlose und an vielen Stellen sehr heruntergekommene Stadt ist, aber ich wollte ja auch keine Stadtbewunderungsführung mitmachen, sondern einen Vortrag hören, die Heruntergekommenheit der Stadt konnte mir also egal sein.
Ich kann aber feststellen, dass ich auch bei meinem dritten Besuch in dieser Stadt keinen besseren Eindruck hatte, die Veranstaltung war mitten in der Innenstadt und außer den Menschen, die zu diesem Vortrag gingen, war die Innenstadt ansonsten ziemlich menschenleer.
Der Vortrag entpuppte sich dann als eine reine PR-Veranstaltung ambitionierter Kommunalpolitiker ohne Ahnung, es wurde zwei Stunden ausschließlich heiße Luft produziert und eine lange Liste an Bullshitbingo Wörtern stilecht runterdekliniert, es war unsäglich gruselig.
Ich nutzte die Zeit, um das lokale Gastronomieangebot zu studieren, K und ich beschlossen, dass wir das anschließende Imbissbuffet schwänzen werden und lieber zu einem neu eröffneten japanischen Restaurant gehen.
Nach dem offiziellen Teil setzten wir uns also unauffällig ab, um festzustellen, dass wir wirklich mitten in der Innenstadt standen und dass das von uns ausgesuchte Lokal auch mitten in der Innenstadt liegt, allerdings auf der anderen Seite der Mitte oder, in Entfernung, 800m lt. Google Maps. Autofahren lohnte sich nicht, Parkplätze gibt es in Innenstädten nicht, wir waren froh, den gefunden zu haben, wo das Auto stand.
Nach 500m kamen wir an einem anderen japanischen Lokal vorbei und beschlossen spontan, dann eben hier einzukehren, es war minus 2°C, ich hatte nur mein dünnes Bürojäckchen an und war nicht auf Stadtwanderungen eingestellt.
Wir gingen in dieses Lokal rein, außer uns gab es nur einen anderen Gast und ca. 25 leere Tische, setzten uns an einen Tisch, studierten die Speisekarte mit Bildern und beschlossen gemeinsam, dass wir in diesem Restaurant doch lieber nichts essen wollen, es sah alles nicht sehr einladend aus.
Also gingen wir wieder, standen vor der Tür und stellten fest, dass es zu dem anderen Japaner immer noch 800m waren und mich verließ akut die Lust und die Laune bei Minusgraden weiter durch diese komplett menschenleere Innenstadt zu laufen, denn selbst wenn wir nach irgendwelchen 800m irgendwann an diesem Restaurant ankommen, dann müssen wir ja auch wieder zurück, und nein, ich hatte genug und wollte nach Hause.
Wir wanderten also zurück zum Auto, das in einem Parkhaus sehr kurz hinter der Einfahrt stand. Die Einfahrt war aber keine Ausfahrt, wir folgten brav der Ausfahrt-Beschilderung im Parkhaus und fuhren ca. 2km auf und ab und im Kreis in diesem Parkhaus rum, immer streng den Schildern Richtung Ausfahrt folgend, bis wir irgendwann wirklich vor einer Ausfahrtsschranke landeten, es war die skurrilste Ausfahrtsbeschilderung, die ich je erlebt habe.
Auf dem Weg zurück nach Münster beschlossen wir, dass wir auch in Münster etwas essen gehen könnten, mir fiel der Japaner am Germania Campus ein, der dort vor längerem neu eröffnet hat, den wollten wir immer schon mal ausprobiert haben.
In Münster parkten wir deshalb irgendwo auf dem Campus und liefen schon wieder bei Minusgraden durch die Gegend, bis wir vor dem Japaner standen und die Öffnungszeiten lasen: Dienstags Ruhetag.
Aber auf dem Campus gibt es ja viele Restaurants, dann eben ein anderes. Wir entschieden uns für das "Früh Kölsch", das war geöffnet und sah gemütlich aus, Schnitzel statt Sushi, egal, ich hatte mittlerweile richtig viel Hunger.
Wir saßen an einem Tisch und warteten ca. 10 Minuten bis eine Bedienung kam, die uns Getränke bringen wollte - Essen gäbe es nicht mehr, die Küche hätte zu.
Mittlerweile war es nach 21h und auch der Hamburger Grill am Campus hatte schon geschlossen, es gab schlicht nirgendwo mehr etwas zu essen.
K stellte fest, dass es eine sehr gute Diät ist, wenn man Dienstagabends essen gehen will, zum Glück hatten wir aber zu Hause noch eine Pizza im Tiefkühler, grade noch mal knapp an einer Diät vorbeigeschrammt
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Seit neuestem erkennt ohne Note wieder handschriftlichen Text und wandelt ILM schon beim Schreibe in gekippte Buchstaben um. Diese Funktion gab es früher schon mal, damals musste man das Umwandeln aber noch aktiv anstoßen. Das was mir zü umständlich und ich habe es mit zum Wien spielen funkt.
Jetzt verschwendet der handschrift-text während des Schreibens und Tencent sofort als getippter Text fortlaufend ergänztem selben Dokument Wiederkauf
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Das war jetzt zweimal derselbe Text, einmal diktiert, einmal mit der Hand auf dem iPad geschrieben. Beide Versionen produzieren noch Fehler, die Spracherkennung funktioniert aber eindeutig besser als die Schrifterkennung. Entweder habe ich eine derart unleserliche Schrift, dass das Programm keine Chance hat oder die Entwickler müssen hier noch nachbessern. Ich tendiere zu Annahme zwei.
In der Diktierfunktion müssen sie dem Programm noch beibringen, dass Wörter am Satzanfang immer groß geschrieben werden.
Der für mich lustigste Fehler ist allerdings die Feststellung, dass das Programm seinen eigenen Namen ganz offensichtlich in keiner Version erkennt und korrekt schreiben kann.
Insgesamt gefällt mir das mit der Handschrifterkennung aber inzwischen schon ganz gut, die aktuelle Version hat mittlerweile eine Funktionalität, für die ich mir auch im beruflichen Alltag eine sinnvolle Nutzung vorstellen kann.
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Wir haben beide sehr lange ausgeschlafen, erst kurz vor elf waren wir soweit wach, dass K kurz aufstand, um Kaffee zu machen.
Danach gab es frisch gepressten Orangensaft, unser Standard-Wochenende-Frühstück und ich finde es immer wieder toll, dass mein Westfalenmann mir nicht nur jeden Morgen eine frische Tasse Kaffee ans Bett bringt, sondern am Wochenende auch den Orangensaft herstellt und anschließend sofort die Presse saubermacht.
Ja, ich weiß, in einer gleichberechtigten Partnerschaft ist es eine Selbstverständlichkeit, dass sich auch beide Partner gleichberechtigt für die Hausarbeit verantwortlich fühlen, trotzdem gibt es Unterschiede, die in der individuellen Beurteilung des Zeitpunkts und/oder der Häufigkeit der notwendigerweise auszuführenden Reinigungsarbeiten liegen.
Dass die Orangenpresse nach der Benutzung gereinigt werden muss, ist unstrittig, klug ist es außerdem, sie sofort nach der Benutzung zu säubern, denn dann ist noch nichts angetrocknet und alles lässt sich leicht abwaschen.
Jetzt könnte man aber eine Arbeitsteilung auch so vornehmen, dass der eine herstellt und der andere saubermacht. Gefühlt wäre das fair, hätte für den, der saubermachen muss, aber den Nachteil, dass er zügig nach der Herstellung mit der Reinigung beginnen sollte, sonst ist es extra viel Arbeit. Ich liege zu dem Zeitpunkt leider immer noch im Bett.
Genau deshalb freue ich mich regelmäßig, wenn ich nach dem Aufstehen irgendwann in die Küche komme und die Orangenpresse ist schon wieder sauber.
Grundsätzlich würde ich sagen, dass mein Reinigungsbedürfnis höher ist als Ks. Er kann viel länger in einer ungesaugten und ungewischten Wohnung leben und über ein schmutziges Bad hat er sich noch nie beschwert, auch dann nicht, wenn ich mich schon aktiv geekelt habe. Das habe ich ausprobiert, ich wollte wissen, wann es ihm zu schmutzig wird, leider musste ich den Versuch vorher abbrechen, alternativ hätte ich ausziehen müssen, ich konnte es einfach nicht mehr ertragen.
Fensterputzen halten wir beide für überbewertet, das erledigen wir nach Absprache oft gemeinsam, mindestens einmal im Jahr.…
Das gleiche gilt für Spülmaschine ein- und ausräumen, das passiert zwar deutlich häufiger als einmal im Jahr, wir können aber beide damit leben, wenn sich dreckiges Geschirr auf der Maschine sammelt oder sauberes in der Maschine wartet, diese Arbeiten erledigt jeder dann, wenn er meint, er hätte dazu grade Lust, ist der andere auch im Haus, kommt er meist dazu und hilft.
K dagegen findet es sehr wichtig, jede Pfanne und jeden Topf grundsätzlich VOR der Verwendung nochmal auszuwischen. Ich finde das nur dann wichtig, wenn Topf oder Pfanne nach der letzten Verwendung nicht gereinigt wurde oder wenn ich größere Mengen an Staub und Krümeln in einer Pfanne sehe. Da ich ja ein Faible für offene Regale in der Küche habe, kann es schnell passieren, dass sich Staub und Krümel in einer Pfanne sammeln, ich entferne aber immer nur das, was ich vor der Benutzung deutlich sehe, Krümel schüttele ich einfach aus und gut.
Hier sind wir also nicht der gleichen Meinung, was den Zeitpunkt und die Notwendigkeit der Reinigung von Pfannen angeht und wenn K das Kochgeschirr unbedingt doppelt reinigen will, mag er das tun, ich tue es nicht.
Umgekehrt stört er sich überhaupt nicht an einem vollgekrümelten Arbeitsbrett, was ich verstehen kann, denn er benutzt das Arbeitsbrett ja auch nur zum Brotschmieren. Ich dagegen benutze es genauso oft auch zum Kochen, also Gemüseschnibbeln etc. und dann hasse ich es, wenn ich nachher Brotkrümel zwischen meinem Gemüse habe.
Brotkrümel von der Arbeitsplatte und dem Arbeitsbrett zu entfernen ist also eine Arbeit, die zu 99,99%* von mir erledigt wird.
*um hier der Antwort: "Im März 2017 habe ich aber auch mal das Arbeitsbrett saubergemacht" vorzubeugen, habe ich nicht 100% geschrieben.
Für die neue Küche wünsche ich mir deshalb einen Schrank, in dem ich die Brotschneidemaschine versenken kann, daneben wird dann ein Brettchen liegen, auf dem nur Brote geschmiert werden und so erhoffe ich mir eine durchgängige Krümelfreiheit für mein Arbeitsbrett.
Nach dem späten Aufstehen habe ich dann einen angenehm verdröselten Tag verbracht. Hier ein bisschen rumgepuzzelt und da ein wenig gekroscht, die Unterlagen von der Baumesse gestern gesichtet und sortiert, ein bisschen Buchführung und Ablage, ein paar Rechnungen überwiesen, bei verschiedenen Geräten Batterien getauscht, Ersatzglühbirnen rausgesucht, meinen Wäschestapel weggeräumt und gestaubsaugt, die Küche aufgeräumt und wieder eingedreckt, gekocht, gegessen und mich über den entspannten Tag gefreut
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Anschließend hat K noch einen Baum halb gefällt und wir haben das Auto geladen, weil es für den Rückweg natürlich nicht mehr gereicht hätte, so E-Autos sind richtige Reichweitenpussis.
Der Schwung am Abend reichte dann nur noch für einen warmen Kartoffelsalat mit Valess-Schnitzeln, einfaches, aber sehr leckeres Abendessen
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Ich war das erste Mal in dieser Praxis und hatte mir den Termin dort hauptsächlich wegen der guten Empfehlungen von anderen Ärzten geben lassen. Böse Zungen behaupten ja, dass ein guter Orthopäde ein Oxymoron ist, von dem Arzt, den ich heute kennengelernte, bin ich aber wirklich sehr angetan.
Er hat allerdings nichts behandelt oder repariert, sondern sich nur sehr viel Zeit genommen, mir zu erklären, was man gegen die Krankheiten, die ich habe, überhaupt tun kann, was er mir empfiehlt und warum das so ist.
Selten fühlte ich mich so gut beraten.
Und wenn sich dieser Arzt bei jedem Kassenpatienten so viel Zeit nimmt wie bei mir, dann verstehe ich sofort, wo der Verzug im Wartezimmer herkommt, rückwärts gesehen habe ich aber sehr gerne gewartet, es war die Zeit wert.
Gegangen bin ich mit zwei Überweisungen, eine in die Klinik für eine OP und eine für ein MRT und weil ich beim Terminverabreden sagte, von welchem Arzt ich die Überweisungen habe, bekam ich sowohl in der Klinik als auch beim MRT jeweils sehr kurzfristig einen Termin. Es ist angenehm, wenn der eigene gute Eindruck auch von anderen so offensichtlich bestätigt wird.
Anschließend bin ich noch ins Büro gefahren und habe dort Büroarbeit erledigt, sehr unspektakulär aber effizient, insgesamt war es ein gelungener Tag
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Der Rechner arbeitet jetzt also intensiv im Hintergrund, ich muss mich derweil mit irgendwas beschäftigen und weil ich den PC nicht noch mit anderen Anwendungen beschäftigen will, die ihm zusätzlich Leistung abverlangen, schreibe ich einfach schon mal meinen Blogtext für heute, schlichtes Tippen wird die Ausführung der Sicherungsarbeiten hoffentlich nicht entscheidend verlängern.
Zweidrittel des Tages habe ich heute in einem Fortbildungsseminar für Architekten verbracht.
Schade dass man Fortbildungspunkte nicht genauso bequem handeln kann wie CO2 Zertifikate, ich hätte jetzt nämlich Punkte abzugeben, da meine Kammer mir dieses Seminar heute nicht als Fortbildung anerkennt, obwohl ich finde, ich habe wirklich wichtige Dinge gelernt.
Ich bin auf alle Fälle sehr froh, dass ich mich für dieses Seminar angemeldet habe, auf einige Dinge, die beim Bau von Immobilien zu beachten sind oder die man sinnvollerweise bedenken sollte, habe ich jetzt eine völlig neue Perspektive, gleichzeitig ist meine Meinung über die Fachkompetenz der eigenen Fachkollegen in unserer eigenen Firma etwas beschädigt. Bauen besteht nicht nur aus Technik, sondern hat auch wichtige Hintergründe im Baurecht und im Brandschutz - und ich befürchte ein bisschen, dass genau diese Themen von unseren echten Ingenieuren und Technikern genauso stiefmütterlich behandelt werden wie Buchführung und Steuererklärungen von einem Einzelunternehmer.
Sie wissen, dass es dazu gehört, empfinden es aber vor allem als lästige Spaßbremse und haben wenig Neigung, sich ausführlich damit zu beschäftigen und deshalb in aller Regel auch wenig Ahnung davon.
Außerdem habe ich enorm viel über energieautarke Immobilien gelernt und kann dem vortragenden Professor nur in allen Punkten recht geben, die Energiekosten eines Mieters sind inzwischen in vielen Fällen wirklich höher als seine Kaltmiete und wenn man als Vermieter mit positiver Rendite Immobilien vermieten will, dann muss man den Fokus auf die Energiekosten legen und nicht auf die Kaltmiete.
Die Bundesregierung beklagt zwar lautstark, dass es viel zu wenig bezahlbaren Wohnraum gibt, gleichzeitig tut sie alles, um das Bauen von Wohnraum so teuer wie möglich zu machen. Das Mieterstrommodell ist zwar in Berlin entwickelt worden, aber wahrscheinlich nur, um es zu verhindern, über all die Bau- und Nutzungsvorschriften kann man nur noch den Kopf schütteln.
Und trotzdem gibt es noch Wege, hier sinnvoll mit umzugehen, ich fand es einen ganz ungemein spannenden Vortrag.
Und Anregungen für den eigenen Hausbau habe ich natürlich auch sofort mitgenommen, ich werde mich jetzt mal ausführlich über Infrarotheizungen informieren, das erscheint mir ein ungemein interessantes Thema zu sein
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Es sind nur noch 599 Tage und über so einen hunderter Wechsel kann man sich ja mal etwas ausführlicher freuen, tat ich auf alle Fälle und habe den ganzen Tag innerlich leise vor mich hingefeiert.
Aber auch sonst war es ein guter Tag heute, er hatte so gar keine Montagsanmutung, sondern war voll mit interessanten Gesprächen mit netten Leuten. Wenn jeder Tag so wäre wie heute, würde ich es sehr bedauern, wenn die 599 Tage um sind. Da ich aber sehr sicher bin, dass solche Tage in den nächsten 599 Tagen eher selten vorkommen werden, habe ich den heutigen Tag einfach nur genossen und mich trotzdem auf mein Ausscheiden in 599 Tagen gefreut.
Am Abend habe ich einen Termin verpasst, weil ich ihn nicht in meinen Kalender eingetragen hatte, am Abend war nämlich Architektur im Kontext im
So hatte ich nur einen entspannten Abend daheim, es gab die Reste der Gemüsesuppe von Samstag und anschließend Inspektor Barnaby im Fernsehen, war auch ein netter Abend, ich kann mich nicht beschweren
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Wir waren bei zwei Fliesenfachgeschäften, weil wir ja irgendwann Entscheidungen zu den Bodenbelägen im neuen Haus treffen müssen und da wird es Zeit, dass wir uns mal einen grundsätzlichen Marktüberblick verschaffen.
Ich habe eine Menge über die Beschaffenheit von Fliesen gelernt und gestaunt, wie vielfältig Fliesen heutzutage aussehen können. Es gibt Fliesen, die sind 2x3m groß und sehen aus wie eine Fototapete, es ist wirklich faszinierend.
Insgesamt nehmen die Bodenbeläge so immer mehr Gestalt an, die grundsätzliche Richtung haben wir schon gefunden.
Anschließend waren wir noch in einem Küchenstudio und ich habe nicht nur meinen Wunschkühlschrank, sondern auch meinen Wunschbackofen gefunden, das finde ich ebenfalls richtig gut.
Und ich habe einen kleinen Hängeofen entdeckt, in den ich mich spontan schockverliebt habe, so etwas will ich jetzt ganz unbedingt auch haben.

Der hängt einfach so an der Wand und das einzige, was es außer Holz noch braucht, um ihn zu befeuern, ist ein Kamin dahinter, damit der Rauch abziehen kann und das lässt sich lösen, denn ich möchte im Erdgeschoss ja sowieso einen Kaminofen haben, da kann ich an den Schornstein, den ich dafür eh bauen muss, einfach einen zweiten in der ersten Etage anschließen. Ich bin grade sehr begeistert von dieser Entdeckung.
Gleich neben dem Küchenstudio gab es eine Waschanlage mit Lappen, die kannten wir beide noch nicht und sind beide gleichermaßen begeistert, das wird jetzt unsere Stammwaschanlage, denn die, wo wir bisher meistens hingefahren sind, hat renoviert und umgebaut und ist jetzt schlecht und teuer. Die Geschmäcker scheinen hier verschieden zu sein.
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Aktuell betreiben wir grade das Projekt "Gefrierschrank leerkochen", heute gab es Gemüsesuppe, das hat eine große Ecke im Gefrierschrank freigeräumt
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K wünscht sich einen Blogeintrag mit der Überschrift "Kackbratzen und Flitzpiepen", es hört sich so an, als wäre er auch grade nicht so gut auf seine Umwelt zu sprechen.
Bei Herrn Buddenbohm lerne ich dann, dass seine schlechte Laune an KACK liegt - kalendarisch abrufbare chronische Katerstimmung - und stelle fest, dass KACK ganz offensichtlich auch eine treffende Begründung für meine aktuelle Endzeitstimmung ist, denn wenn ich in den Jahren zurückblättere, dann sind Januar und Februar in den letzten Jahren regelmäßig sehr schwierige Monate, so rein stimmungstechnisch.
Früher fand ich November und Dezember immer die schlimmsten Monate im Jahr.
Da ist es draußen genauso bedrückend dunkel, kalt und fies wie im Januar und Februar, aber zusätzlich gab es früher im November und Dezember immer noch das permanent im Hintergrund lauernde Drama von Adventszeit und Weihnachten - und ich habe beides gehasst, gehasst, gehasst.
Adventszeit habe ich gehasst, weil ich es so unglaublich verlogen fand, einen auf besinnlich und friedvoll zu machen, während ich in der Realität nur mit hängender Zunge durch meinen Alltag keuchte und versuchte, Job, Kinder, Familie, Geschenke, Adventskalender, Weihnachtsbäckerei, Hund und Hobby irgendwie unter einem Hut zu organisieren und am Laufen zu halten.
Es gelang meist mehr schlecht als recht, weshalb ich dauergestresst und dauergenervt war in diesen Monaten.
Dieser ganze Weihnachts- und Adventszeitzinnober machte richtig viel zusätzlich Arbeit und mir deshalb vor allem schlechte Laune.
Wenn das dann alles vorbei war, hatte ich im Januar und Februar gar keine Kraft mehr für schlechte Laune, da habe ich lieber Kräfte gesammelt für die kommende Zeit, wenn alles besser und heller und wärmer wird.
So war das früher.
Und dann wurden die Kinder größer, der gefühlte Verpflichtungsdruck, eine besinnliche Advents- und Weihnachtszeit für die Familie zu organisieren, ließ immer mehr nach, irgendwann wollten die Kinder keine Adventskalender mehr, es wurde jedes Jahr einfacher.
Heute ist Advent zu 100% aus meiner Wahrnehmung gelöscht, Weihnachten gibt es noch, es ist aber derart runtergefahren und harmlos geworden, dass es keinen Grund mehr gibt, deshalb schlechte Laune zu haben.
November und Dezember sind zwei ganz normale Monate geworden, in denen ich noch reichlich Erinnerung an Sommer und Herbst in mir trage.
Dass es draußen kälter wird, empfinde ich zunächst mal als interessante Abwechslung und freue mich, endlich auch mal wieder einen Pullover tragen zu können. Ich sichte meine Winterkleidung und weil ich inzwischen alt genug bin, um ständig alles zu vergessen, freue ich mich über die vielen neuen Anziehsachen, die ich in meinem Kleiderschrank entdecke.
Das ist übrigens ein wirklich positives Merkmal des Älterwerdens, man muss gar nicht mehr unentwegt neue Dinge kaufen, es reicht, die vergessenen Schätze aus dem hinteren Teil des Schrankes wieder hervorzukramen und schon fühlt man sich, als sei man komplett neu eingekleidet.
Dafür entwickelten sich Januar und Februar immer mehr zu Hassmonaten.
Ich habe keine Lust mehr auf schlechtes Wetter, ich bin es satt, immer nur drinnen zu leben, ich fahre morgens im Halbgrau los und komme abends im Dunklen nach Hause, es ist alles trübe.
Außerdem ist es keine Abwechslung mehr, dicke Pullover zu tragen, sondern nur noch nervig. Ich habe mich inzwischen einmal durch meine Winterklamotten durchprobiert, das Gefühl des Neuen ist verflogen, inzwischen ist alles alt und piefig.
Und überhaupt habe ich nach zwei Monaten Winter mittlerweile gründlich genug von der dunklen Jahreszeit, ich hätte es jetzt gerne wieder angenehm temperiert mit ausreichend Draußenmöglichkeiten. Ich möchte gerne wieder auf einen Flohmarkt gehen, eine Radtour machen oder einfach nur beim Griechen draußen sitzen. Das geht aber alles nicht und bis das wieder geht dauert es noch unendlich lange.
Kein Wunder, dass man im Januar durchgängig schlechte Laune hat
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Heute begann mein Arbeitstag auch noch mit einer Bankveranstaltung zum Frühstück, ich musste also nicht nur deutlich früher aufstehen als sonst, sondern mich auch noch mit einem unbekannten Anfahrtsweg rumschlagen und blitzeglatten Straßen all over.
Es ging schon damit los, dass ich nur mit Mühe die Tiefgaragenrampe hoch kam und es fuhr sich anschließend auf den Straßen auch nicht viel angenehmer.
Die Veranstaltung war okay, aber im Büro herrschte wieder der normale Alltagsirrsinn, der mit einer genervten Grundstimmung nicht einfacher auszuhalten ist, aber nun ja, solche Tage gibt es eben und morgen ist schon Freitag, dann wird bestimmt wieder alles gut.
Muss ja
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