anjesagt

Anjesagtes, Appjefahr'nes und manchmal auch Ausjedachtes
Samstag, 26. November 2016
Reiselyrik
Wochenend kein Sonnenschein,
nur Nebel, Niesel - gar nicht fein.
Da ist mal nix mit Fliegen,
Und Fähre nicht zu kriegen,
Zumindest nicht am Freitag,
weil ich da nicht so frei hab,
wie ich frei haben müsste,
für den Sprint an die Küste.
Für die Fähre um dreiviertel sechs,
bräucht ich die Kraft einer Hex,
denn erst um viertel nach vier,
war ich fertig mit mir
und dem Kram im Büro.
Zwar war ich sehr froh,
denn alles lief gut,
nur nix mehr Borkum, das steck dir an Hut.
Deshalb heute, viel später und auch noch allein,
dafür konnt ich lesen, das war dann fein.
Drei Stunden Zug und drei Stunden Fähre,
verflogen die Zeit als ob's nichts wäre.
Der Vater, der wartete sehnlich,
der Fernseher tat's nicht, wie dämlich.
Hab's schon repariert, alles flimmert wie neu,
Der Vater ist glücklich und freut sich. Ahoi.
Die Wäsche läuft auch schon, das Bad ist geputzt,
ich habe den Schwung aus der Reise genutzt.
Jetzt geh ich ins Bett, morgen früh wieder raus,
als erstes Kontrolle in Vaters Haus.
Sechs Wochen werkeln die dort schon rum,
so langsam wird mir die Sache zu dumm.
Das muss doch mal weiter geh'n,
Sackschwerenot
sich nicht nur im Kreise dreh'n,
dann ist alles im Lot.
.
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