anjesagt

Anjesagtes, Appjefahr'nes und manchmal auch Ausjedachtes
Mittwoch, 19. Juli 2017
Die Geschichte vom Bier und dem Klopapier
Bei uns wird zu wenig gekackt. Oder zu viel Bier getrunken. Das ist natürlich auch möglich, aber eine schlappe Verdauung klingt weniger nach Alkoholmissbrauch, insofern ist mir die erste Aussage lieber. Denn Fakt ist: bei uns häuft sich das Klopapier, was wir regelmäßig als Zugabe beim Kauf eines Kasten Biers im Supermarkt bekommen.
Eben habe ich festgestellt, dass im Keller noch vier Familienpakete Kackle Soft liegen, weshalb ich zwei davon jetzt nach Borkum mitnehmen werde, denn allein hier in Greven kann ich gegen den regelmäßigen Zufluss an neuen Klopapierpaketen nicht anverbrauchen.

Unser örtlicher Supermarkt versucht seinen Getränkeverkauf dadurch anzukurbeln, dass es zu jeder Getränkekiste immer irgendeine Gratis-Zugabe gibt.
Dabei gibt es gar nicht jedes Mal Klopapier, alternativ gibt es sonst auch Küchenkrepp, Kekse, Schokolade oder Eiscreme, auch Weingläser, Erbsensuppe oder Waschpulver hat K. von seinen Bier-Einkäufen schon mitgebracht. Aber insgesamt scheint es eben doch zu häufig Klopapier zu geben, denn sonst würde es sich ja nicht in solchen Mengen bei uns stapeln. Oder wir sind die falsche Zielgruppe, vielleicht sind die übrigen Kunden des Supermarktes kackfreudiger?
Man weiß es nicht, aber eine Kiste Bier und acht Rollen Klopapier sind einfach ein falsches Verhältnis, finde ich, denn wer braucht auf drei Flaschen Bier schon eine ganze Rolle Klopapier?
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Mittwoch, 19. Juli 2017
Dies und das
Zum Abendessen gab es explodiertes Huhn und es ist noch etwas übrig geblieben. Jetzt mache ich mir Sorgen um meine Familie, denn das ist bisher nur sehr selten vorgekommen.
Okay, wir sind nur zu dritt und haben mal wieder spät, dafür aber reichhaltig gefrühstückt und am Nachmittag waren wir im Dorf und haben dort ein Spaghettieis gegessen (d.h. natürlich insgesamt drei, eben jeder eines), aber trotzdem, Frikassee und Reste ist schon etwas Außergewöhnliches.
Egal, so hat J. für morgen schon seine Verpflegung, denn K. und ich müssen aufs Festland und kommen erst am Donnerstag wieder.
Unser Glück, was die Termine auf dem Festland angeht, ist mal wieder typisch: Morgen soll der wärmste Tag der ganzen Woche werden, ab Donnerstag wird es wieder kühler, und genau an so einem Tag sind wir nicht auf der Insel. Aber vielleicht ist es auch ganz gut, dass wir uns nicht von gar zu tollen Inseltagen verwöhnen lassen, schließlich müssen wir noch einige Jahre auf dem Festland arbeiten, das hilft ja alles nichts.
Ansonsten habe ich mich heute endlich auch mal wieder an den PC gesetzt, die wichtigsten Mails beantwortet und mir vorgenommen, mich in den nächsten Wochen mal etwas strukturierter mit einigen Computerdingen zu beschäftigen. Nicht nur aus beruflichen Gründen, sondern auch aus privatem Interesse. So suche ich ja immer noch nach einem Tool, mit dem ich meine Fotos vernünftig organisieren (und wenn nötig auch bearbeiten) kann, aber es scheitert schon an einer Speicherung, auf die ich von verschiedenen Geräten und aus verschiedenen Orten zugreifen kann.
Jetzt wollte ich mich mal mit Flickr beschäftigen - da bekommt man 1 TB kostenlosen Speicherplatz, vielleicht ist das ja eine brauchbare Cloudlösung, zumindest für die ständig neu hinzukommenden Fotos.
Aber mehr als dass es bei Flickr 1 TB Speicherplatz für umme gibt, weiß ich von dem Dienst eigentlich bisher nicht.

Und ich muss mich dringend noch mal eingehend mit diesem Surface Pro 4 beschäftigen, das ich vor einigen Wochen bekommen habe. Ich dachte ja, es wäre ein guter iPad-Ersatz, weil mich beim iPad ärgert, dass ich damit die Office-Programme nicht vernünftig bedienen kann, was beim Surface natürlich gar kein Problem ist. Aber außer den Office-Programmen hat das Surface umgekehrt keine echten Pluspunkte, so dass ich nach anfänglicher Begeisterung jetzt doch wieder lieber zum iPad greife, um darauf etwas zu lesen oder nachzuschlagen, weil mir das Surface für alles andere einfach zu umständlich ist. Aber vielleicht liegt das ja auch nur an mir und meiner holprigen Bereitschaft, mich an neue Dinge zu gewöhnen.

So ist mein Lieblingsbrowser immer noch Mozilla, weil der Internet Explorer inzwischen tatsächlich zu viele Macken hat, aber an diesen neuen Edge-Browser kann ich mich gar nicht gewöhnen und Chrome fand ich schon immer und finde es auch heute noch nur blöd.
Nur ist mit Mozilla inzwischen auch nicht mehr alles möglich, so dass ich mich heute dann endlich mal mit Edge beschäftigt habe und immerhin habe ich nach langem Gegoogle und Rumprobiere irgendwann auch begriffen, wie ich meine Favoritenordner bei Edge verwalte und sortiere. Ich frage mich nur, warum Entwickler solche Dinge so entsetzlich unintuitiv und kompliziert machen müssen.

Anschließend habe ich mir noch mein privates gmx-Konto als IMAP-Konto in Outlook auf dem Surface eingerichtet, nach drei Versuchen (und jedesmal alles genau gleich eingetragen), hat es dann sogar funktioniert.

Mein Googlemailkonto schließlich ist auch eingerichtet und weil ich dort nicht meinen richtigen Namen angeben wollte habe ich "Alter Ego" als Vor- und Nachname eingetragen.
Jedesmal, wenn ich jetzt Google aufmache, werde ich nun vom Rechner mit "Hallo Alter" begrüßt. Hat irgendwie was Erfrischendes, finde ich
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Montag, 17. Juli 2017
Strand
Vor lauter Urlaub machen sind wir heute Abend alle beide komplett k.o.
Obwohl, wir haben auch ein bisschen gearbeitet, K. hat heute den Rasen gemäht und ich habe mit J. zusammen auf dem Bürgersteig vor dem Grundstück das Grün aus den Fugen gekratzt.
Am Nachmittag haben wir dann eine Radtour mit Strandspaziergang gemacht, es war schließlich echtes Strandwetter.


Zum Abendessen gab es Schnitzel und gebratene, panierte Auberginenscheiben. Das erste Mal in meinem Leben, dass ich Auberginen zubereitet habe, wird es jetzt wohl öfter geben
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Montag, 17. Juli 2017
Tag eins
Der erste volle Urlaubstag beginnt vor allem mit Schlafen. Und nach dem Schlafen noch einfach weiter im Bett liegen bleiben und lesen. Welch ein Genuss.
Frühstück gegen 13:30 Uhr, aus J's. Zimmer taucht zufällig noch ein zweiter Mensch auf, dem J. gestern nach der Strandfete Asyl gewährt hatte, damit also Frühstück zu viert, kein Problem wir haben ja von allem genug.

Fürs Abendessen müssen wir noch kurz einkaufen fahren, sonntags ist das immer etwas hektisch, da schließen die Läden schon um 16:00 Uhr.
Aber alles funktioniert entspannt und ohne Stress, anschließend fahren wir auf das Stadtfest am alten Turm, jedes Jahr aufs Neue bildet man sich ein, dass man dort unbedingt hingehen muss. Tatsächlich gibt es dort im Grunde nur Sauf- und Fressbuden, die aber mit viel Ambiente, die Insel ist ja gesteckt voll mit Urlaubern, da muss man viel Ambiente bieten, wenn man Geld verdienen will.
Das kitschige Urlauber-Ambiente ist uns dann schnell zu viel, wir hören noch ein wenig dem Shanty-Chor zu und fahren dann am Wasser entlang nach Hause. Nach dem Essen zieht es uns aber doch noch mal an Strand, Sonnenuntergänge sind auch wenn man sie schon 1000 mal gesehen hat immer wieder etwas besonderes.



Morgen machen wir eine Liste, was wir insgesamt noch alles erledigen müssen
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Sonntag, 16. Juli 2017
Aufgeräumt
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Freitag, 14. Juli 2017
Geschafft,
Heute letzter Arbeitstag und so sieht mein Postkorb aus:


Ich könnte jetzt auch noch mein Zahnfleisch zeigen, aber das brauche ich gerade zum Laufen. Ich weiß, schlechter Witz, aber zu mehr als schlechten Witzen bin ich aktuell wohl auch nicht mehr in der Lage.
Mag sein, dass ich das jedes Jahr sage, aber so urlaubsreif wie heute habe ich mich gefühlt noch nie gefühlt.
Morgen haben wir zum Glück erst die ganz späte Fähre gebucht, so dass ich tagsüber noch genug Zeit habe, die Sachen zusammen zu packen, die ich mitnehmen will (oder muss), denn ich habe natürlich nur in meinem Hauptberuf Urlaub, die privaten Aktenberge müssen immer dringlicher bearbeitet werden und deswegen werde ich davon größere Mengen mitnehmen.
Im Moment läuft die erste von vier Maschinen Wäsche, die noch fix vor Abfahrt gewaschen werden müssen, die Küche muss noch aufgeräumt, der Kühlschrank noch abgetaut und der mitzunehmende Kram noch eingepackt werden.
Aber das alles morgen, heute gehen wir jetzt erst zum Griechen und trinken Ouzo
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Freitag, 14. Juli 2017
Verplemperter Tag
... und zwischendurch immer wieder diese Tage, wo man sich schon morgens viel zu früh ärgert und abends viel zu spät nach Hause kommt, um einem solcher Tage auch nur irgend etwas Gutes abgewinnen zu können.

Ich war heute Morgen um 8:30 Uhr im Büro, habe mich bis 9:30 Uhr damit beschäftigt, drei verschiedene Mitarbeiter gründlich und ausführlich anzubrüllen, um dann ins Mutterhaus zu fahren, weil die in der dortigen Finanzabteilung eine Stelle ausgeschrieben hatten, für die heute die Vorstellungsgespräche liefen und ich als Fachexperte mit aussuchen sollte.
Vorstellungsgespräche, vor allem in der Besetzung mit Betriebsrat, Gleichstellungsbeauftragter, Behindertenvertreter, Personalabteilung und allem, was sonst noch dringlichst dabei sein will, sind eine gruselige Angelegenheit, wenn die Bewerber überwiegend Pfeifen sind, und man die ganze Zeit Sorge hat, dass aus irgendwelchen außerhalb des fachlichen liegenden Gründen, nachher doch einer dieser komplett ungeeignet Menschen eingestellt wird. Gegen 17:00 Uhr war ich wieder in meinem eigenen Büro, genervt und müde, aber morgen ist Aufsichtsratssitzung und die musste noch vorbereitet werden.
Ein fast einstündiges Telefonat mit einem für morgen geplanten Referenten für die Sitzung verläuft extrem unerfreulich und trägt nicht wirklich zur Stimmungsverbesserung bei.
Dann noch 3 1/2 Stunden Folien basteln, ich habe Hunger und immer schlechtere Laune.
Auf dem Rückweg nehme ich zwei Portionen gebratene Nudeln vom Abholchinesen mit, J. hat Ferien, weshalb er zur Zeit zu Hause ist und garantiert Hunger hat. Wenigstens steht er auf Glutamat, so dass ich ihm mit diesem Essen immer eine Freude mache.

Jetzt bin ich zwar satt, aber ansonsten nur noch müde, habe zu nichts mehr Lust und frage mich, wie ich verhindern kann, dass ich regelmäßig mein Leben mit solchen Tagen verplemper.
Irgendwas läuft da doch schief
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