anjesagt

Anjesagtes, Appjefahr'nes und manchmal auch Ausjedachtes
Donnerstag, 19. Januar 2017
Nix getan
Der Stress und der Ärger, der mich im Moment in wirklich unfein gehäufter Weise verfolgt, kommt im Wesentlichen aus CWs Hinterlassenschaften, die immer neue Überraschungsbomben parat halten, die derzeit an vielen verschiedenen Stellen gleichzeitig hochgehen.
Ein Schutzschild, den ich mir dagegen aufgebaut habe, ist meine normale Alltagsarbeit, d.h. ich verkrieche mich derzeit am allerliebsten im Büro, weil ich dort so gut beschäftigt bin, dass ich keine Zeit habe, mich über die anderen Dinge aufzuregen und die Büroarbeit einfach so viel besser sortiert, organisiert und geregelt funktioniert als der ganze CW-Kram. Dort herrscht nämlich hauptsächlich Chaos, Durcheinander und "Fehlen". Es fehlen so entsetzliche viele Unterlagen, dass man eigentlich keine Sache vernünftig zu einem Abschluss bringen kann, weil man halt immer irgendwo Löcher hat, wo man dann raten oder schätzen muss, ohne zu wissen, ob die fehlenden Unterlagen wirklich weg sind oder in dem Riesenchaos nur immer noch nicht gefunden wurden.
Es ist so entsetzlich mühsam und gleichzeitig auch so frustrierend und nervenzehrend, dass ich eine unglaublich große Abneigung habe, mich überhaupt damit zu befassen.
Aber hilft wohl nicht, irgendwie müssen die Sachen dann doch gemacht werden - nur kaue ich im Moment immer noch hartnäckig auf meinem Widerwillen und meiner Abneigung rum, ohne eine Chance zu haben, es dadurch auch nur in Ansätzen zu verbessern, denn ich kriege es einfach nicht runtergeschluckt.
Heute Abend hatte ich eigentlich vor, dass............
und dann habe ich ab 20h nur stumpf auf dem Sofa gesessen und Löcher in die Luft gestart, weil ich mich nicht aufraffen konnte, es wirklich zu tun.
Schon ganz schön bescheuert, wenn nicht noch schlimmer
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Mittwoch, 18. Januar 2017
Geht schon wieder
Als ich nach der Geburt des dritten Kindes aus dem Krankenhaus wieder nach Hause kam, war ich sehr jammerig. Der Dammschnitt schmerzte, juckte und ziepte, oberätzend, außerdem war die Brust entzündet, Stillen war unmöglich und irgendwie tat alles weh.
Da das Kind also per Flasche gefüttert werden musste, war meine erste Handlung, nach dem ich zuhause angekommen war, eine Thermoskanne und die alten Fläschchen rauszukramen und gründlich zu reinigen. Ich goss sprudelnd kochendes Wasser randhoch in die Thermoskanne und schob mit Schwung eine Flaschenbürste hinterher - und schrie auf, denn natürlich schwappte dadurch das kochendheiße Wasser über und verbrühte mir die Hand.
Die Hand tat die nächste Zeit so weh, dass so Kleingkeiten wie ein genähter Dammschnitt und eine Brustentzündung gar nicht mehr spürbar waren und ich damit die Geburtsfolgen ruckzuck vergessen hatte.

Gestern waren verschiedene Schreiben in der Post, die ziemlich gruselige Probleme ankündigten.
Bei einem davon haben wir die allerallerschlimmsten Folgen heute wahrscheinlich abwenden können - und schon hat man ein positives Erlebnis und alles ist nicht mehr so schlimm
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Dienstag, 17. Januar 2017
Auszeit
Ich glaube, ich brauche dringend eine Auszeit.
Pause
Ich habe jetzt eine Stunde überlegt, was ich locker leicht fluffiges über einen Montagmorgen im Januar schreiben könnte. Leider ist mir nichts eingefallen.
Locker leicht fluffig ist grade etwas schwierig. Eher Mangelware.
Dabei habe ich von anderen Dingen viel.
Viel Wut, viel Trauer, und auch viel Hoffnungslosigkeit. Eine große Erschöpfung und eine noch größere Sinnlosigkeitsüberzeugung machen jeden Tag zu einer neuen Herausforderung, sich nicht einfach auf die nächste Parkbank zu legen, um sich in einen seligen Kälteschlaf der Ewigkeit gleiten zu lassen.
Manchmal gibt es Phasen, da ist man so intensiv mit simplem Überleben beschäftigt, dass jede zusätzliche Aufgabe zu einem hysterischen Zusammenbruch führt.
Es wird schon wieder, nur grad heute ist nichts mehr übrig von locker leicht fluffig.
Heute träume ich nur noch von raus hier
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Montag, 16. Januar 2017
Schneepflug
Winterrundflug




K. wollte heute einfach nur so ein paar Platzrunden (Rundflüge in Flugplatznähe, also nirgendwohin, nur immer im Kreis) mit dem Flieger drehen, weil er seit über vier Wochen nicht geflogen ist und das Wetter absolut flugtauglich war.
Ich habe die Gelegenheit genutzt, mich mit dem Flieger mal eben nach Bielefeld bringen zu lassen, mit Ziel ist fliegen doch deutlich sinnvoller, finde ich.
Zurück ist jetzt etwas komplizierter, aber es war ein netter Tag und der Ausflug hat sich gelohnt
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Sonntag, 15. Januar 2017
Aufgeräumt
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Freitag, 13. Januar 2017
Egon der zahme
Nix Schnee hier. Kein Chaos, kein Drama, weder Action noch Katastrophe, nur ein trüber, grauer, nasser Januartag. Passend zu einem Freitag, dem 13., da ist ja üblicherweise auch meist deutlich weniger los als man vorher befürchtet hat.

Allerdings war nur ein paar Kilometer um die Ecke wohl richtig was los, heute morgen im Verkehrsfunk bekam ich mit, dass die Autobahn bei Ibbenbüren wohl komplett gesperrt war.
Ibbenbüren ist echt nicht weit weg von hier, da habe ich neulich den Fisch abgeholt. Aber so ist das manchmal, es gibt auch Dramen, die an mir knapp vorbeischrammen und andere treffen, ich persönlich finde das völlig okay.

Ansonsten habe ich mich heute das erste Mal seit längerem wieder mit der Dropbox auseinandergesetzt. Im Prinzip fand ich es immer eine gute Sache, wenn ich nicht jedesmal damit kämpfen würde, dass ich diverse Verständnislücken habe, was die intuitive Bedienung dieses Systems angeht. So wirklich verstanden bzw. bedienungstechnisch durchdrungen habe ich das Programm bis heute noch nicht und stehe immer wieder erstaunt vor neuen Seltsamkeiten.
Also, wenn ich König von Silikon Valley wär, dann würde ich vorschreiben, dass für jedes Programm eine Bedienungsanleitung existieren muss, die wie eine Wikipediadatei ständig fortgeschrieben wird und sich der vereinfachten Inklusionssprache bedienen muss.

Manche Skurrilitäten und Fragezeichen lösen sich allerdings durch die angewandte Realität auf. So gab es zB einen Familienordner, der war für alle Familienmitglieder freigegeben und als ich da heute reinschaute, stellt ich fest, dass K. verschwunden war. Ich konnte mir das gar nicht erklären, aber sein Name wurde noch nur noch in einem geisterhaft nebligem Hellgrau angezeigt und wenn man ihn anklickte, dann stand da "gelöscht". Aber wer um alles in der Welt löscht K. aus dem Familienordner? Die Kinder werden doch nicht jetzt aufs Alter anfangen, schwierig zu werden.
Interessanterweise konnte ich ihn aber auch nicht mehr neu hinzufügen, er war irgendwie aus den lebenden Kontaktlisten bei Dropbox verschwunden.
Heute Abend habe ich ihn dann nach Dropbox gefragt und er sagte, dass Dropbox ihn gelöscht hätte. Einfach so. Er hätte es nicht verwendet und dann hätte ihm Dropbox eines Tages mitgeteilt, er würde jetzt gelöscht.
Sachen gibt's
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Freitag, 13. Januar 2017
Talersparen
Eben habe ich durch reinen Zufall den Allesguttaler wiedergefunden, den ich bei meinem letzten Einkauf im Juli in der Allesgutapotheke bekommen habe. Gestern war ich wieder in der Apotheke, da ich alle drei Monate ein neues Rezept gegen ein Paket Tabletten tausche, und habe einen neuen Allesguttaler bekommen. Wie praktisch, dass ich den alten Taler jetzt wiedergefunden habe, dann kann ich den neuen gleich dazulegen, so sind sie schon zu zweit und fühlen sich nicht einsam.
Beim letzten Mal habe ich auch eine ausführliche Anleitung dazubekommen, was man mit diesen Allesguttalern alles machen kann, ich könnte sie zB gegen eine Kugel Eis in der Gregori-Eisdiele tauschen, was grundsätzlich ja eine nette Idee ist. Nur leider gehe ich nicht mehr in die Gregori-Eisdiele, weil ich finde, in der Fontanella-Eisdiele ist das Eis um ein Vielfaches leckerer, oder genauer: das Eis in der Gregori-Eisdiele schmeckt nicht. Kein Wunder, dass die ihr Eis sogar gegen Apothekentaler tauschen, nur um es loszuwerden.
Alle anderen Eintauschmöglichkeiten für diese Taler passen genausowenig in mein Verbraucherverhalten und was es außerdem so an Prämien gibt, wenn ich viele Taler sammele, fällt meiner Meinung nach auch eher in die Kategorie "werbrauchtdennsowas?".
So geht mir das übrigens mit den meisten Prämienaktionen. Ich habe ja auch ganz lange die JacobsKrönungsSterne gesammelt, die man dann, wenn man lange und eifrig JacobsKrönungsKaffee getrunken hat, gegen eine Kaffeetasse eintauschen konnte. Erst als ich irgendwann mehr als acht von diesen Tassen hatte, fiel mir auf, dass ich gar keine Kaffeetassen brauche, denn ich hatte ja vorher schon welche. Sogar bevor ich die allererste Kaffeetasse gegen Sternepunkte tauschte, hatte ich vorher schon andere Kaffeetassen. Ich glaube übrigens, dass jeder JacobsKrönungsSternesammler schon andere Kaffeetassen hat, denn woraus sollte er sonst den Kaffee trinken, den er notwendigermaßen sogar literweise trinken muss, um erst anschließend an diese Tassen zu kommen. Ich habe deshalb irgendwann das Sammeln dieser Sternepunkte drangegeben. D.h. gesammelt habe ich die Sterne schon noch weiter, man kann die ja nicht einfach verkommen lassen, - aber eingelöst habe ich sie nicht mehr, weil ich wirklich und tatsächlich absolut ausreichend und genug Kaffeetassen habe. Jacobs stellt das Sterneprogramm jetzt übrigens ein, wahrscheinlich weil die anderen Kunden auch solche Blitzmerker sind wie ich und locker 10 Jahre brauchten, bis sie bemerkten, dass sie gar keine Kaffeetassen brauchen. Aber jetzt, nach 10 Jahren, hat es auch der letzte gerafft, deshalb macht das gesamte Programm für Jacobs keinen Sinn mehr, ich denke das oder etwas ähnliches wird der Grund sein, weshalb sie das früher sehr beliebte Sterneprogramm heute einfach beenden.

Aber mit den Allesguttalern - vielleicht wird das ja noch, deshalb lege ich den zweiten Taler jetzt sorgfältig zu dem ersten Taler in dem Wissen, dass ich ja jedes Vierteljahr einen neuen Taler bekommen werde, also in 10 Jahren schon vierzig Taler haben werde und wer weiß, vielleicht bekomme ich in 10 Jahren ja andere Prämien und dann freue mich ganz doll, weil sich Talersparen endlich mal gelohnt hat
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