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Montag, 2. Mai 2016
Nur Lästigkeiten
anje, 00:54h
Heute stand Hausarbeit auf dem Programm.
Zunächst mussten rund 1.257 verschiedene Dinge wieder dorthin geräumt werden, wohin sie gehören. Darunter die Anziehsachen der letzten zwei Wochen, außerdem ein randvoller Esstisch, jede Menge Ablage auf meinem Schreibtisch und die Küche stand auch voll mit Kram, der dort stand, weil ihn noch niemand weggeräumt hatte.
Aufräumen macht mir nicht wirklich gute Laune, aber noch eine Woche weiter wäre es halsbrecherisch geworden, wenn ich über die noch weiter angewachsenen Kramberge hätte drüberbalanzieren müssen.
Und weil ich einmal dabei war, mir den Tag zu versauen, habe ich anschließend Näharbeiten erledigt und mir dabei die ganze Zeit überlegt, dass ich ganz unbedingt und dringlich endlich lernen muss, mit einer Nähmaschine umzugehen. Mit der Hand nähen ist blöd und wird auch nie ordentlich. Zwei große Teile, die noch repariert werden müssen, gebe ich jetzt in eine Näherei, macht so wenig Sinn, die liegen zu lassen, bis ich es endlich selber kann, Nähen lernen steht aber auf meinem "Will ich unbedingt machen-Plan" jetzt ganz oben.
Am Nachmittag sind wir dann in K.'s Stadt gefahren und haben dort eine Wohnungsübergabe abgewickelt. Mit der ganzen Fahrerei und dem Heckmeck drumherum waren das auch fast fünf Stunden.
Weil es grad auf dem Weg lag und sich so ergab, hatte ich außerdem mal wieder reichlich Gelegenheit mich über K.'s Ehefrau aufzuregen, die ihr Leben hinten und vorne nicht in Griff kriegt, aber von allen Seiten gedeckt wird. Die Arme, sie kann halt nicht, das musst du verstehen.
Ehrlich gesagt verstehe ich das aber überhaupt nicht, nur interessiert das keinen, denn ich funktioniere ja schließlich, deshalb muss es auch niemanden kümmern, was ich für Befindlichkeiten habe.
Und ja, ich weiß, dass Depressionen eine schreckliche Krankheit sind, ich weiß aber auch, dass sie nicht dadurch weggehen, dass sie nicht nur von der Betroffenen, sondern auch von der gesamten Umgebung einfach ignoriert und weggeschwiegen werden. Und nein, wenn sich jemand in sein Elend einfach nur reinfallen lässt und nichts tut außer zu jammern und dem Rest der Welt vorzuwerfen, wie rücksichtslos sie wären und wie überfordert man selber, weil man mit all der vielen Arbeit so komplett alleine gelassen wird, dann läuft da was schief, wenn all die viele Arbeit vor allem darin besteht, dass man seinen eigenen Zwangshandlungen untherapiert nachgibt und deshalb die Fenster alle zwei Tage geputzt werden müssen.
Mir fehlt es in solchen Fällen ganz klar an Verständnis und an Mitleid. Aber ich bin hier ja auch nicht gefragt. Ich habe aber dann auch für K. weder Mitleid noch Verständnis, wenn er sich von diesen Jammereien mal wieder hat einspannen lassen und sich x-Stunden Extraarbeit samt noch mehr Stunden zusätzliche Fahrerei auflädt, nur weil Madame auch die elementarsten Organisationsaufgaben ihres eigenen Lebens bei ihm ablädt.
Ich bleib dabei: Ich finde das unfair
.
Zunächst mussten rund 1.257 verschiedene Dinge wieder dorthin geräumt werden, wohin sie gehören. Darunter die Anziehsachen der letzten zwei Wochen, außerdem ein randvoller Esstisch, jede Menge Ablage auf meinem Schreibtisch und die Küche stand auch voll mit Kram, der dort stand, weil ihn noch niemand weggeräumt hatte.
Aufräumen macht mir nicht wirklich gute Laune, aber noch eine Woche weiter wäre es halsbrecherisch geworden, wenn ich über die noch weiter angewachsenen Kramberge hätte drüberbalanzieren müssen.
Und weil ich einmal dabei war, mir den Tag zu versauen, habe ich anschließend Näharbeiten erledigt und mir dabei die ganze Zeit überlegt, dass ich ganz unbedingt und dringlich endlich lernen muss, mit einer Nähmaschine umzugehen. Mit der Hand nähen ist blöd und wird auch nie ordentlich. Zwei große Teile, die noch repariert werden müssen, gebe ich jetzt in eine Näherei, macht so wenig Sinn, die liegen zu lassen, bis ich es endlich selber kann, Nähen lernen steht aber auf meinem "Will ich unbedingt machen-Plan" jetzt ganz oben.
Am Nachmittag sind wir dann in K.'s Stadt gefahren und haben dort eine Wohnungsübergabe abgewickelt. Mit der ganzen Fahrerei und dem Heckmeck drumherum waren das auch fast fünf Stunden.
Weil es grad auf dem Weg lag und sich so ergab, hatte ich außerdem mal wieder reichlich Gelegenheit mich über K.'s Ehefrau aufzuregen, die ihr Leben hinten und vorne nicht in Griff kriegt, aber von allen Seiten gedeckt wird. Die Arme, sie kann halt nicht, das musst du verstehen.
Ehrlich gesagt verstehe ich das aber überhaupt nicht, nur interessiert das keinen, denn ich funktioniere ja schließlich, deshalb muss es auch niemanden kümmern, was ich für Befindlichkeiten habe.
Und ja, ich weiß, dass Depressionen eine schreckliche Krankheit sind, ich weiß aber auch, dass sie nicht dadurch weggehen, dass sie nicht nur von der Betroffenen, sondern auch von der gesamten Umgebung einfach ignoriert und weggeschwiegen werden. Und nein, wenn sich jemand in sein Elend einfach nur reinfallen lässt und nichts tut außer zu jammern und dem Rest der Welt vorzuwerfen, wie rücksichtslos sie wären und wie überfordert man selber, weil man mit all der vielen Arbeit so komplett alleine gelassen wird, dann läuft da was schief, wenn all die viele Arbeit vor allem darin besteht, dass man seinen eigenen Zwangshandlungen untherapiert nachgibt und deshalb die Fenster alle zwei Tage geputzt werden müssen.
Mir fehlt es in solchen Fällen ganz klar an Verständnis und an Mitleid. Aber ich bin hier ja auch nicht gefragt. Ich habe aber dann auch für K. weder Mitleid noch Verständnis, wenn er sich von diesen Jammereien mal wieder hat einspannen lassen und sich x-Stunden Extraarbeit samt noch mehr Stunden zusätzliche Fahrerei auflädt, nur weil Madame auch die elementarsten Organisationsaufgaben ihres eigenen Lebens bei ihm ablädt.
Ich bleib dabei: Ich finde das unfair
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Sonntag, 1. Mai 2016
Aufgeräumt
anje, 01:21h
...
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Samstag, 30. April 2016
Shoppingrausch
anje, 01:35h
Normalerweise kaufe ich Kleidung nur gebraucht. 70% meines Kleiderschrankinhaltes stammt vom Flohmarkt, ca. 25% aus Secondhandläden und von eBay und höchstens 5% kaufe ich als Neuware in einem Laden.
Das liegt vor allem daran, dass ich einen ausgeprägten Marken- und Qualitätstick habe, den ich beim Kauf von Neuware nur sehr kurzfristig ausleben könnte, weil ich dann innerhalb von kürzester Zeit pleite wäre oder nackicht bleiben müsste.
Naja, so nackicht wie eine Frau eben ist, die dann ganz bestimmt nichts vernünftiges mehr zum Anziehen hat.
Mein Glück dabei ist, dass ich einen arg praktischen, weil sehr zeitlosen Geschmack habe. Ich meine, nicht mein Geschmack ist zeitlos (oder doch?, kann ich gar nicht beurteilen), sondern die Moderichtung, die ich am liebsten trage. Keine Experimente, kein wilder Schischi, sondern möglichst schlicht und edel, aus hochwertigen Materialien und perfekt geschnitten. Dabei nicht vornehm, sondern lässig leicht, lieber sportlich als elegant.
Erfahrungsgemäß gibt es solche Teile eher selten bis gar nicht bei Aldi/Lidl, Kik oder Ernstings Family - und wenn man sich einmal an Flohmarktpreise gewöhnt hat, dann findet man auch 7,99 für ein T-Shirt schon teuer.
Deshalb kaufe ich Kleidung fast ausschließlich gebraucht.
Gestern gab es aber einen Lagersonderverkauf von meiner Lieblingsdesignerin Annette Görtz. Und wenn man dann für ein Shirt nicht mehr 149,- sondern nur noch 10,- € bezahlt, dann sind auch die Neuteile nicht mehr komplett uninteressant.
Gestern habe ich also schon einen akuten Shoppingtrip nur mit Neuware ausgelebt.
Und heute war ich dann bei TK - Maxx.
Was soll ich sagen?
Kannte ich noch nicht.
Lohnt sich aber.....
Und morgen ist endlich wieder Flohmarkt.
Wurde aber auch Zeit!
.
Das liegt vor allem daran, dass ich einen ausgeprägten Marken- und Qualitätstick habe, den ich beim Kauf von Neuware nur sehr kurzfristig ausleben könnte, weil ich dann innerhalb von kürzester Zeit pleite wäre oder nackicht bleiben müsste.
Naja, so nackicht wie eine Frau eben ist, die dann ganz bestimmt nichts vernünftiges mehr zum Anziehen hat.
Mein Glück dabei ist, dass ich einen arg praktischen, weil sehr zeitlosen Geschmack habe. Ich meine, nicht mein Geschmack ist zeitlos (oder doch?, kann ich gar nicht beurteilen), sondern die Moderichtung, die ich am liebsten trage. Keine Experimente, kein wilder Schischi, sondern möglichst schlicht und edel, aus hochwertigen Materialien und perfekt geschnitten. Dabei nicht vornehm, sondern lässig leicht, lieber sportlich als elegant.
Erfahrungsgemäß gibt es solche Teile eher selten bis gar nicht bei Aldi/Lidl, Kik oder Ernstings Family - und wenn man sich einmal an Flohmarktpreise gewöhnt hat, dann findet man auch 7,99 für ein T-Shirt schon teuer.
Deshalb kaufe ich Kleidung fast ausschließlich gebraucht.
Gestern gab es aber einen Lagersonderverkauf von meiner Lieblingsdesignerin Annette Görtz. Und wenn man dann für ein Shirt nicht mehr 149,- sondern nur noch 10,- € bezahlt, dann sind auch die Neuteile nicht mehr komplett uninteressant.
Gestern habe ich also schon einen akuten Shoppingtrip nur mit Neuware ausgelebt.
Und heute war ich dann bei TK - Maxx.
Was soll ich sagen?
Kannte ich noch nicht.
Lohnt sich aber.....
Und morgen ist endlich wieder Flohmarkt.
Wurde aber auch Zeit!
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Freitag, 29. April 2016
Was für ein Tag
anje, 00:34h
Vollgestopft mit Erlebnissen, Erkenntnissen und Erfahrungen.
Ausführlicher Bericht folgt, heute bin ich nur noch platt und falle jetzt ohne Umweg in mein Bett, denn morgen geht es schon sehr früh wieder weiter.
Heute war:
- Auto in Werkstatt gebracht und Mietwagen zwecks Mobilitätsversprechen bekommen. Ich habe einen Golf (GTI) und wollte mal was Kleines ausprobieren.
Erlebnis: Huch, was für eine Klapperkiste
Erkenntnis: ich bin ganz schön verwöhnt
Erfahrung: Schaltgetriebe brauche ich wirklich nicht mehr, aus dem Alter, als ich umrühren noch mit sportlich dynamisch gleichgesetzt habe, bin ich raus.
Dann Büro, dann Lagerverkauf bei meiner Lieblingsdesignerin, dann Kneipe mit Schwester, jedes für sich eine lange Geschichte, insgesamt: es war toll
.
Ausführlicher Bericht folgt, heute bin ich nur noch platt und falle jetzt ohne Umweg in mein Bett, denn morgen geht es schon sehr früh wieder weiter.
Heute war:
- Auto in Werkstatt gebracht und Mietwagen zwecks Mobilitätsversprechen bekommen. Ich habe einen Golf (GTI) und wollte mal was Kleines ausprobieren.
Erlebnis: Huch, was für eine Klapperkiste
Erkenntnis: ich bin ganz schön verwöhnt
Erfahrung: Schaltgetriebe brauche ich wirklich nicht mehr, aus dem Alter, als ich umrühren noch mit sportlich dynamisch gleichgesetzt habe, bin ich raus.
Dann Büro, dann Lagerverkauf bei meiner Lieblingsdesignerin, dann Kneipe mit Schwester, jedes für sich eine lange Geschichte, insgesamt: es war toll
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Donnerstag, 28. April 2016
Leermail
anje, 01:03h
Heute in meinem E-Mail Eingang:

Und ich fürchte, das war ein Virus, zumindest fühle ich mich sehr angesteckt davon, mir fällt nämlich auch nichts ein, was ich schreiben könnte
.
Und ich fürchte, das war ein Virus, zumindest fühle ich mich sehr angesteckt davon, mir fällt nämlich auch nichts ein, was ich schreiben könnte
.
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Mittwoch, 27. April 2016
Dienstag ist der neue Montag
anje, 00:26h
Jetzt habe ich im Kopf schon so ein typisches Montagsposting vorbereitet:
Lustlos, unmotiviert, übermüdet, schlaff und völlig antriebsarm - so habe ich mich heute durch den Tag gequält und die ganze Zeit dabei gedacht, das liegt am Montag.
Eben habe ich bemerkt, dass heute Dienstag ist.
Jetzt habe ich keine Ausrede für meinen Durchhänger und keine Geschichte zum Bloggen.
Sowas Blödes, liegt bestimmt am Dienstag
.
Lustlos, unmotiviert, übermüdet, schlaff und völlig antriebsarm - so habe ich mich heute durch den Tag gequält und die ganze Zeit dabei gedacht, das liegt am Montag.
Eben habe ich bemerkt, dass heute Dienstag ist.
Jetzt habe ich keine Ausrede für meinen Durchhänger und keine Geschichte zum Bloggen.
Sowas Blödes, liegt bestimmt am Dienstag
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Dienstag, 26. April 2016
Blindduscher
anje, 00:33h
In Sachen Kosmetikprodukte bin ich nur bei Parfüms anspruchsvoll, denn da lasse ich einfach meine Nase entscheiden und die scheint eine ganz eindeutige Stilrichtung vorzugeben: Hauptsache teuer.
Ab und zu gibt es auch bei Aldi ganz akzeptable Parfüms, zumindest finde ich sie nicht spontan stinkig, aber beim nochmaligen Hinriechen stelle ich dann fest, dass mir das Urteil "riecht nicht schlecht" nicht reicht, um ein Parfum auch nach dem Kauf noch zu benutzen. Aus diesem Grund fristen mindestens 5 bis 7 Billigparfüms ein traurig verstaubtes Leben in meinem Badezimmerschrank. Es gibt halt immer (mindestens) ein Parfüm, was mir noch besser gefällt und so werden diese Discounterparfüms von mir zwar gekauft, schließlich bemühe ich mich stets, nicht eingebildet und neureich snobby zu sein, aber nach dem Kauf dann nicht mehr benutzt. Wenn ich so darüber nachdenke, ist ein Kauf zur Nichtverwendung noch viel mehr neureich snobby, aber das ist ein anderes Thema.
Zu meinen Lieblingsparfüms gehören einige der "Un Jardin-Parfüms" von Hermes und seit fast 30 Jahren mein Dauerliebling "Sun" von Jil Sander.
Bei sonstiger Kosmetik bin ich dagegen im preislichen Bereich total anspruchslos. Muss nix Teures sein.
Bei Shampoos allerdings mag ich kein Schauma. Das fühlt sich dann doch zu billig an, das hatte ich als Kind schon und da waren wir arm. Da wurde wirklich immer das Preiswerteste gekauft und so arm, dass ich auch heute noch Schauma Shampoo kaufen müsste, so arm will ich nie wieder sein.
Aber ich kaufe die nächst teurere Kategorie, das ist dann irgendwas von L'Oreal oder Nivea oder Pantene oder so etwas ähnliches und immer, immer, immer brauche ich Shampoo UND Conditioner.
Da alle Firmen Wert auf CorporateDesign legen, sehen Shampoo- und Conditionerflasche meist sehr ähnlich aus. Und ob in einer Flasche dann Shampoo oder Conditioner ist, kriegt man nur raus, wenn man den aufgedruckten Text liest. Und da beginnt mein Problem: Ich dusche nämlich ohne Lesebrille.
Und ich kann mir vorstellen, dass ich da nicht die einzige bin.
Früher konnte man Shampoo und Conditioner auch immer an der Konsistenz unterscheiden, Shampoo war meist durchsichtig und flüssig und Conditioner eher trüb und pastös. Heute fühlt sich das eine an wie das andere und der Unterschied ist wirklich nur am Text auf der Flasche auszumachen.
Nur genau den kann ich nicht lesen, unter der Dusche, ohne Lesebrille.
Ich habe mir die Flaschen jetzt gekennzeichnet

und frage mich, wann Firmen von selbst so simple Dinge einfallen
.
Ab und zu gibt es auch bei Aldi ganz akzeptable Parfüms, zumindest finde ich sie nicht spontan stinkig, aber beim nochmaligen Hinriechen stelle ich dann fest, dass mir das Urteil "riecht nicht schlecht" nicht reicht, um ein Parfum auch nach dem Kauf noch zu benutzen. Aus diesem Grund fristen mindestens 5 bis 7 Billigparfüms ein traurig verstaubtes Leben in meinem Badezimmerschrank. Es gibt halt immer (mindestens) ein Parfüm, was mir noch besser gefällt und so werden diese Discounterparfüms von mir zwar gekauft, schließlich bemühe ich mich stets, nicht eingebildet und neureich snobby zu sein, aber nach dem Kauf dann nicht mehr benutzt. Wenn ich so darüber nachdenke, ist ein Kauf zur Nichtverwendung noch viel mehr neureich snobby, aber das ist ein anderes Thema.
Zu meinen Lieblingsparfüms gehören einige der "Un Jardin-Parfüms" von Hermes und seit fast 30 Jahren mein Dauerliebling "Sun" von Jil Sander.
Bei sonstiger Kosmetik bin ich dagegen im preislichen Bereich total anspruchslos. Muss nix Teures sein.
Bei Shampoos allerdings mag ich kein Schauma. Das fühlt sich dann doch zu billig an, das hatte ich als Kind schon und da waren wir arm. Da wurde wirklich immer das Preiswerteste gekauft und so arm, dass ich auch heute noch Schauma Shampoo kaufen müsste, so arm will ich nie wieder sein.
Aber ich kaufe die nächst teurere Kategorie, das ist dann irgendwas von L'Oreal oder Nivea oder Pantene oder so etwas ähnliches und immer, immer, immer brauche ich Shampoo UND Conditioner.
Da alle Firmen Wert auf CorporateDesign legen, sehen Shampoo- und Conditionerflasche meist sehr ähnlich aus. Und ob in einer Flasche dann Shampoo oder Conditioner ist, kriegt man nur raus, wenn man den aufgedruckten Text liest. Und da beginnt mein Problem: Ich dusche nämlich ohne Lesebrille.
Und ich kann mir vorstellen, dass ich da nicht die einzige bin.
Früher konnte man Shampoo und Conditioner auch immer an der Konsistenz unterscheiden, Shampoo war meist durchsichtig und flüssig und Conditioner eher trüb und pastös. Heute fühlt sich das eine an wie das andere und der Unterschied ist wirklich nur am Text auf der Flasche auszumachen.
Nur genau den kann ich nicht lesen, unter der Dusche, ohne Lesebrille.
Ich habe mir die Flaschen jetzt gekennzeichnet
und frage mich, wann Firmen von selbst so simple Dinge einfallen
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1753 x anjeklickt (...bisher hat noch niemand was dazu gesagt) ... ¿selber was sagen?
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