anjesagt

Anjesagtes, Appjefahr'nes und manchmal auch Ausjedachtes
Freitag, 12. Juni 2015
#Zitat3
Wenn die Dinge nicht so laufen wie du denkst, dann denk dir neue Dinge aus.

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App und zu
Als ich dieses blog begonnen habe, habe ich mir ja auch überlegt, weshalb, für wen und über was ich schreiben möchte.
"Weshalb" ist dabei die komplexeste Überlegung: Zum einen natürlich, weil mir Schreiben Spaß macht, zum anderen - und vielleicht wichtigeren Grund aber, weil ich über so ein "weblog" ein bisschen die Zeit festhalten möchte.
Die letzten sieben Jahre sind nur so vorbeigehuscht und erst wenn ich anfange nachzudenken, was alles so passiert ist in diesen Jahren, fällt auf, dass es natürlich schon eine ziemlich lange Zeit ist, die auch durchaus ihre Spuren hinterlassen hat, aber dass die heutigen „Ereignisspuren“ nicht mehr so deutlich sichtbar sind wie früher. Und weil sie nicht so offensichtlich sind, übersieht man sie zunächst und es entsteht das Gefühl der vorbeifliegenden Zeit.
Abitur, Studium, Steuerberaterexamen, Job eins, zwei und drei und dazu das erste, zweite, dritte Kind – welche Fülle an unübersehbaren Ereignismarken zwischen meinem 15. und meinem 35. Lebensjahr. Zwanzig Jahre, prall gefüllt mit Ereignissen, die alle einen kleinen, eigenen Lebensabschnitt markieren. Danach wurden die markanten Ereignisse weniger, denn vieles war abgeschlossen. Nicht nur die Ausbildung, auch die Familienplanung stand nicht mehr zur Disposition, entwicklungsfähig war vielleicht noch meine eigene Karriere, wirklich wichtig war mir aber das nachhaltige Basteln an einem individuellen „Personenleitbild“.
Ich denke, so wie jedes Unternehmen, sollte auch jeder Mensch ein Leitbild haben, mit dem er sein Selbstverständnis und seine Grundprinzipien definiert.
Nach 10 Jahren Leitbildbastelei wusste ich dann immerhin, was ich alles nicht mehr will, so dass ich noch mal eine sichtbare Ereignismarke setzte und kurzerhand alle äußeren Umstände neu sortierte.
Damals habe ich auch mein blog gelöscht.

Heute sind wir schon wieder sieben Jahre weiter, längst habe ich die Erkenntnis gewonnen, dass nicht alles schlecht war, was ich damals hinter mir gelassen habe und dass ich das Bloggen auf alle Fälle wieder aufnehmen möchte, denn ich erhoffe mir davon einen bewussteren Umgang mit mir selber und meiner Zeit.
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Für wen ich schreiben möchte, weiß ich dafür gar nicht so genau. Eigentlich für niemand speziellen, genaugenommen also für niemanden - oder aber für jeden. Es ist einfach egal.

Vielleicht träume ich ganz hinten in meiner Vorstellung davon, wie schön es wäre, wenn meine Familie hier liest und sich darüber freut, etwas von mir zu hören, aber ob sie es wirklich tun werden oder nicht, sollte nicht mein Maßstab sein, denn wenn sie es dann nicht tun, wäre meine Enttäuschung darüber ja schon vorprogrammiert.
Also schreibe ich für niemanden und alle, das ist doch auch eine schöne Zielgruppe.

Bleibt noch die Frage, über was ich so grundsätzlich in diesem blog schreiben möchte.
Aber die habe ich durch den Untertitel doch schon präzise formuliert, oder?

Für mich immer wieder ein Thema sind "Apps", natürlich weil Smartphone und Tablet heute aus meinem Leben nicht mehr wegzudenken sind.
Da ich vor fast fünf Jahren von der Firma als erstes Smartphone ein iPhone bekam, hänge ich bis heute an den Apple-Geräten, denn sonst müsste ich alle Apps ja wieder neu zusammensuchen....

Und damit beginne ich jetzt die Reihe "Apps and Ei - meine ganz persönlichen App-Empfehlungen" und möchte als Erstes meine neueste Entdeckung präsentieren:
Blogs lesen leicht gemacht.

Seitdem ich diese App auf meinen Geräten habe, lese ich tatsächlich wieder täglich und regelmäßig blogs, weil es so einfach ist und weil das iPhone auch noch klingklong macht, wenn ein neuer Beitrag online gegangen ist.

Und da ich jetzt seit vier Wochen wieder blogs lese, sehe ich auch gute Chancen darin, demnächst wieder selber auch regelmäßig im blog zu schreiben.
Darauf einen Punkt
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